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Südseefahrer

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Südseefahrer
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Könntet ihr nun endlich dieses Off-Topic geschreibe sein lassen?

 

@mod: Vielleicht könnte bitte einer von den Admins einmal diese Makler etc. Diskussion in einen eigenen Thread verschieben?

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odensee
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vor 19 Minuten von Südseefahrer:

Könntet ihr nun endlich dieses Off-Topic geschreibe sein lassen?

 

@mod: Vielleicht könnte bitte einer von den Admins einmal diese Makler etc. Diskussion in einen eigenen Thread verschieben?

Ohne Ironie: die "Makler etc Diskussion" halte ich für nicht ganz unwichtig in deinem Fall.

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer

Was haltet ihr von folgender Idee:

Ich bleibe in der Freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung und gründe zur Optimierung eine GmbH.

 

In dieser werden alle Unternehmensgewinne zu einem günstigeren Steuersatz von ca. 30 % thesauriert. Eine spätere Ausschüttung schlägt dann nochmal mit 25 % KapESt zzgl. SolZ zu buche. Der Zineszins-Effekt wird über die Jahre deutlich zu sehen sein. Dieser positive Nebenaffekt nur am Rande erwähnt:)

 

Die Bemessungsgrundlage der freiwilligen GKV bemisst sich nach allen erzielten Einkünften laut ESt-Bescheid.

 

Wenn ich mir jetzt nur meine Lebenshaltungskosten als Gesellschafter-Geschäftsführer-Gehalt nach 19 EStG ausschütten würde, beispielsweise 30.000 EUR p.a. (Kapitalerträge wie Dividenden lasse ich jetzt einmal zur Vereinfachung außen vor.) Dann wäre die Benessungsgrundlage eben jene 30k EUR 

 

14 % GKV ohne KTG + 1,1 % GKV-Zusatzbeitrag Securita und 3,3 % GPV = Gesamt von 18,4 %

 

30.000 EUR x 18,4 % = 5.520 EUR 

 

Einkommensteuerklärung:

30.000 EUR AN-Einkünfte 

(-) 1.000 EUR AN-Pauschbetrag

(-) 5.520 EUR GKV & GPV

= 23.480 EUR zu versteuerndes Einkommen 

= 3.467,78 EUR ESt & SolZ

 

Die securita Krankenkasse hat Zusatzleistungsmodule, die mich zum Privatpatient Ambulant und im Krankenhaus machen:

Ambulant:

https://www.securvita.de/securvita-aktuell/erstattung-wie-ein-privatpatient.html

Krankenhaus (VitaComplete): https://www.securvita.de/zusatzversicherung-securvita/besser-versorgt-im-krankenhaus/besser-versorgt-im-krankenhaus.html

 

Laut securvita Rechner ergeben sich folgende Beiträge: (Und das außergewöhnliche, es ist keine Gesundheitsprüfung erforderlich!)

Ambulant Privatpatient: 284,89 EUR p.a.

Krankenhaus Privatpatient: 64,27 EUR mtl. = 771,24 EUR p.a.

Dieser Beitrag ist sehr teuer, Privatpatient Krankenhaus gibt es zum Beispiel bei der Württembergische mit Chefarzt, Einzelzimmer etc. Tarif SZR-SZE für 24,24 EUR mtl. = 290,88 EUR p.a.

 

Privatpatient Gesamtkosten p.a.: 284,89 EUR + 290,88 EUR = 575,77 EUR 

 

Cashflow:

30.000 EUR AN Lohn 

(-) 5.520 EUR GKV & GPV

(-) 575,77 EUR Privatpatient 

(-) 3.467,78 EUR ESt & SolZ

= 20.436,45 EUR free Cashflow

 

Weitere Vorteile:

- Keine jahrzehntelange Bindung PKV

- relativ günstige Beiträge 

- später wäre eine Familie kostenlos mitversichert 

- weitere Einsparungen durch Minijob (nicht als GS-GF möglich), Sachleistungen, die schon pauschalversteuert wurden oder komplett befreit sind wie 44 EUR Gutschein oder Betriebsfahrrad etc. 

 

Hat jemand Erfahrung mit dem Modell und speziell mit dem Kostenerstattungstarif der securita?

 

Ich halte das Modell für sehr vielversprechend mit sehr großen Vorteilen:)

 

 

Edit:

Ich habe die 25 % bis zu 50 % Prämienerstattung bei der securita Ambulant Privatpatient vergessen;)

 

 

Edit 2: Ich kann die securvita Zusatzmodule auch auswählen, wenn ich nicht dort GKV versichert bin, das heißt ich kann bei der hkk mit einem attraktiven GKV Zusatzbeitrag von 0,39 % bleiben:)

https://www.securvita.de/krankenkasse/modulare-krankenversicherung/profil-bestimmen.html

 

 

 

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s1lv3r
Posted · Edited by s1lv3r

Also generell würde ich erst einmal zustimmen, dass eine GmbH für dich sinnvoll sein kann. Das allein schon aus haftungs- und steuerrechtlichen Gründen. (Dann am besten gleich als Holding-Struktur, wenn man eh vor hat entsprechende Gewinne zu thesaurieren.)

 

Ich weiß aber nicht, ob ich deiner Logik zur freiwilligen GKV folgen will.

vor 38 Minuten von Südseefahrer:

Die Bemessungsgrundlage der freiwillig GKV bemisst sich nach allen erzielten Einkünften laut ESt-Bescheid.

Die Bemessungsgrundlage für die freiwillige GKV ist sehr viel breiter als nur der Arbeitslohn. (Vermutlich genau aus dem Grund, dass man da sonst sehr leicht tricksen könnte.) Ich zitiere mal aus einem Merkblatt der TK:

Zitat

Welches Einkommen wird bei der Berechnung berücksichtigt?
Bei der Berechnung der Beiträge berücksichtigen wir das Einkommen, das für den Lebensunterhalt genutzt wird oder genutzt werden könnte, z. B.:
- Laufendes Arbeitsentgelt (Gehalt)
- Einmalzahlungen wie Weihnachts-und Urlaubsgeld
- Beamtenbezüge
- Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit
- Renten (z. B. gesetzliche Rente, Betriebsrente, Rente aus privater Lebensversicherung, Pension)
- Ausländische Renten
- Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
- Einkünfte aus Kapitalvermögen (z. B. Zinsen, Dividenden)
- Unterhaltszahlungen von getrennt lebenden oder geschiedenen Ehepartnerinnen bzw. Ehepartnern
- Sozialhilfe

https://www.tk.de/resource/blob/2065874/ba96d1184a0c12f6cd2f7d4bafc1780c/beratungsblatt-beitragspflichtiges-einkommen-01-2019-data.pdf

 

Allein, weil ich dann auf meine Kapitalerträge schön Krankenkassenbeiträge zahlen muss, wäre das für mich schon keine Option.

 

Als freiwillig gesetzlicher kommst du ja auch nicht in die KVDR. Das bedeutet du zahlst später so oder so auf die jetzt thesaurierten Gewinne bis zur Beitragsbemessungsgrenze GKV-Beiträge. Auch wenn du die Gewinne erst im Rentenalter realisierst.

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer

Ja genau, man muss auf alle Einkünfte zahlen, das ist mir bewusst, aber wie beschrieben habe ich die Kapitalerträge, V+V etc. zur Vereinfachung außen vorgelassen...

 

Und natürlich mit Holding Modell dann, aber das ist hier nicht das Hauptthema:)

 

PS: Man kann ja beispielsweise später als Rentner nur alle 3 Jahre große Beträge ausschütten, so hat man dann nur 1 Jahr mit GKV Höchstsätzen...

Und die KapESt ist ja immer gleich hoch mit 25 % zzgl. SolZ, Günstiger Prüfung jetzt einmal außen vorgelassen...

 

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Pat90
Posted
vor 11 Minuten von Südseefahrer:

Ja genau, man muss auf alle Einkünfte zahlen, das ist mir bewusst, aber wie beschrieben habe ich die Kapitalerträge, V+V etc. zur Vereinfachung außen vorgelassen...

 

Und natürlich mit Holding Modell dann, aber das ist hier nicht das Hauptthema:)

 

PS: Man kann ja beispielsweise später als Rentner nur alle 3 Jahre große Beträge ausschütten, so hat man dann nur 1 Jahr mit GKV Höchstsätzen...

Und die KapESt ist ja immer gleich hoch mit 25 % zzgl. SolZ, Günstiger Prüfung jetzt einmal außen vorgelassen...

 

Soll keine direkte Kritik sein, möchte das nur zu Bedenken geben:

 

Mit diesem Konstrukt wettest du sowohl auf das Steuersystem in x Jahren (mMn keine so gute Idee) als auch auf das Sozialsystem (in diesem Fall GKV) in x Jahren. Das solltest du bei deiner Entscheidung zumindest bedenken.

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chirlu
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vor 2 Stunden von s1lv3r:

Als freiwillig gesetzlicher kommst du ja auch nicht in die KVDR.

 

Das stimmt nicht. Wenn du entsprechend lange gesetzlich versichert bist (egal ob freiwillig versichert oder pflichtversichert) und eine (auch nur geringfügige) gesetzliche Rente bekommst, wirst du mit Rentenbezug pflichtversichert (KVdR).

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s1lv3r
Posted
vor 10 Stunden von chirlu:

Das stimmt nicht.

Danke für die Berichtigung. Ich habe gerade noch einmal nachgelesen und du hast natürlich recht.

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liki90
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Bieten dir die genannten Zusatztarife auch eine freie Krankenhauswahl, einen offenen Hilfsmittelkatalog und werden auch Originalmedikamente (nicht nur Generika) erstattet? Da du geschrieben hast, dass du eine Top versorgung haben willst sollten diese Punkte mMn auch nicht außer Acht gelassen werden.

 

 

 

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chirlu
Posted · Edited by chirlu
vor 17 Stunden von Südseefahrer:

Die securita Krankenkasse hat Zusatzleistungsmodule, die mich zum Privatpatient Ambulant und im Krankenhaus machen

 

vor 17 Stunden von Südseefahrer:

(Und das außergewöhnliche, es ist keine Gesundheitsprüfung erforderlich!)

 

Das im Krankenhaus ist eine gewöhnliche private Zusatzversicherung (bei der Barmenia). Du kannst Gift darauf nehmen, daß auch eine gewöhnliche Gesundheitsprüfung stattfindet.

 

Das Ambulante ist ein Wahltarif in der gesetzlichen Krankenversicherung. Hier ist das Hauptproblem (abgesehen von dem unbegrenzten prozentualen Selbstbehalt, den du dir ja leisten kannst), daß die Krankenkasse diesen Tarif jederzeit einstampfen kann. Es ist auch wahrscheinlich, daß das irgendwann passieren wird, weil er offensichtlich nicht nachhaltig kalkuliert ist. Dann bist du wieder beim gesetzlichen Grundschutz und möglicherweise so krank, daß du keine richtige Zusatzversicherung mehr bekommst.

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yuser
Posted · Edited by yuser

Ich habe gerade mal überflogen, das ist ein Wahltarif! Du weißt dass Wahltarife jederzeit geschlossen werden können?!? Konsequenz: du stehst ohne alles da. Und kriegst je nach Gesundheitszustand auch nichts mehr.
 

Wenn Du meinst das auf eigene Faust regeln zu müssen... Du wurdest gewarnt. 
Wenn Du ambulant die Kostenerstattung wählst, dann schau dir die Tarife der ARAG an (Tarif 182), der Württembergischen (AKU) oder der DKV an (KAMP bzw. BMG für das volle Programm). Dazu stationär Zusatzversicherung, Zahn etc..

Kenne ich deshalb so gut weil ich das, wie gesagt, für mich selbst so gelöst habe. Aber auch das ambulante Kostenerstattungsverfahren muss man versehen, die Modalitäten bzgl. Vorleistung kennen... 

 

Nachtrag:

mein Vorredner war schneller :-).

 

Die TK hatte auch mal so ein Wahltarif, Praxis Privat oder Privat Praxis hieß der. Wurde geschlossen - also Schachmatt.

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer

Ich habe gerade dieses informative Blatt zu Empfehlungen des BUND der Versicherten zur PKV gefunden: https://www.bundderversicherten.de/files/merkblatt/1114-pkv.pdf

 

Der Bund der Versicherten selber bietet auch eine Honorarberatung zur PKV für 570 EUR an: https://www.bdv-beratung.de/beratungsmodell-und-kosten

 

Hat diese Beratung hier schon jemand in Anspruch genommen? Oder ist davon - wie von den Verbraucherzentralen -auch abzuraten?

 

 

 

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Columbus83
Posted · Edited by Columbus83
vor 5 Stunden von Südseefahrer:

Ich habe gerade dieses informative Blatt zu Empfehlungen des BUND der Versicherten zur PKV gefunden: https://www.bundderversicherten.de/files/merkblatt/1114-pkv.pdf

 

Der Bund der Versicherten selber bietet auch eine Honorarberatung zur PKV für 570 EUR an: https://www.bdv-beratung.de/beratungsmodell-und-kosten

 

Hat diese Beratung hier schon jemand in Anspruch genommen? Oder ist davon - wie von den Verbraucherzentralen -auch abzuraten?

 

 

 

Die Kosten in Höhe von 570 Euro fallen nur für die Beratung zum Thema Tarifwechsel innerhalb der PKV an, d.h. wenn du bereits Mitglied in einer PKV bist und einen Tarifwechsel machen willst.

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Herr H.
Posted · Edited by Herr H.

Werter Herr Südseefahrer!

 

Von den Kriterien, die Sie nennen, scheint mir die hohe Selbstbeteiligung das restriktivste zu sein. Je nachdem, was „hoch“ heißen soll, bleibt da nur eine handvoll Anbieter übrig. Ich habe für mich auch nach Angeboten mit „eher hoher“ Selbstbeteiligung gesucht. Außer der Allianz wären mir da etwa noch Tarife der Halleschen (3000 Euro SB) und der DKV (1840 Euro SB) in Erinnerung.

 

Kein Anspruch auf gute oder gar vollständige Auswahl! Aber: Lesen Sie doch einfach mal zu diesen und dem Allianz-Tarif die genauen Versicherungsbedingungen (nicht die kurzen Übersichtstabellen in Onlinerechnern oder irgendwelchem Werbematerial o. ä.) durch, versuchen Sie, alles zu verstehen und die genauen Unterschiede zu erkennen. Wenn sich einer als gut passend erweist, gut so... Wenn nicht, überlegen Sie sich, ob Sie sich zutrauen und die Zeit nehmen wollen, die Tarife aller anderen Anbieter durchzugehen und zu vergleichen, oder ob das lieber einer, der sich Profi nennt, erledigen soll. Ich denke nicht, daß es ein Patentrezept gibt, einen guten Berater zu finden, denke aber andererseits, daß die meisten schlechten so inkompetent sind, daß Sie, wenn Sie sich da schon selbst in der beschriebenen Art hineingelesen haben und nicht auf den Kopf gefallen sind, ihre Inkompetenz schnell erkennen können...

 

Noch etwas: Gemäß Ihrer Liste suchen Sie anscheinend einen Anbieter, der bis auf die Selbstbeteiligung möglichst jede Arztrechnung, die vielleicht mal gestellt werden könnte, bezahlt. Ich persönlich bin ja durchaus gewillt, hohe Faktoren und fragwürdige Positionen auf Rechnungen zu hinterfragen, Ärzte, die sich als besonders gierig erweisen, zu meiden und nicht einfach alles hinzunehmen, was so begründet ist, daß die Versicherung sich nicht dagegen wehren kann und den Arzt sich immer geschicktestmöglich aus dem Geldtopf meiner Versichertengemeinschaft bedienen zu lassen. Un ich möchte auch vermeiden, mehr als nötig für andere Versicherte zu zahlen, die so handeln. Aufgrund dieser Einstellung kamen mir dann auch Tarife besonders entgegen, die z. B. „Faktoren über 3,5" (und andere Dinge, die zwar mal nötig sein können, aber eben auch Eldoraden für Abzocker sind) nicht ganz ausschließen, aber da möglichst restriktiv sind. Die HUK-Lösung schien mir da ganz gut.

Diesen Gedanken wollte ich nur mal als Anstoß in den Raum werfen, da er in solchen Diskussionen fast nie aufzutauchen scheint.

 

Was die Diskussion über Selbstbeteiligungen angeht, ist noch anzumerken, daß oft ein Tarif mit SB weniger kostet, als wenn man vom Preis ohne SB die maximal mögliche SB abzieht.

 

Mit freundlichem Gruß

Herr H.

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liki90
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Hallo Herr H.,

 

einen objektiveren Beitrag habe ich zu diesem Thema bisher nicht gelesen! Vielen Dank dafür.

 

 

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chocobo
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Die Conti (Comfort / Economy) hat auch einen hohen SB.

5000€ p.a. -  aber nicht auf einmal, sondern je medizinischer Leistung 20 oder 10€. Bis die 5000€ zusammen sind. 

 

 

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Südseefahrer
Posted · Edited by Südseefahrer

So, nach tagelanger Recherche und entsprechender Beratung habe ich mich nun für die Barmenia einsA expert+, Tarif EXP3+ mit SB 1.200 EUR entschieden.

 

Versicherung hat im Vergleich sehr gute Leistungen und liegt mit knapp 500 Euro mtl. eher im oberen Mittelfeld vom Preis her.

 

Besonders gut finde ich, dass der Versicherungsschutz auch bei Wohnsitzverlegung ins außereuropäische Ausland unbegrenzt fortbesteht. Somit habe ich maximale Freiheit, falls es mich in x Jahren in ein anderes  Land ziehen mag. Das hat so fast keine andere Versicherung im Tarif...

 

Vielen Dank an alle, die mir mit ihren konstruktiven Beiträgen sehr viel weitergeholfen haben!:)

 

Und nun hoffe ich sehr, dass ich die Versicherung nie im Leben brauchen werde - bis ich als hoffentlich sehr alter Mann zufrieden dem Leben entschlafen werde...

 

 

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yuser
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Dann herzlichen Glückwunsch zur getroffenen Entscheidung!

Nach allem was ich gelesen habe bzgl. Tarifbedingungen hätte ich da auch ein sehr gutes Gefühl! Kein Einsteigertarif sondern das exakte Gegenteil.

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liki90
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vor 7 Stunden von Südseefahrer:

So, nach tagelanger Recherche und entsprechender Beratung habe ich mich nun für die Barmenia einsA expert+, Tarif EXP3+ mit SB 1.200 EUR entschieden.

 

Versicherung hat im Vergleich sehr gute Leistungen und liegt mit knapp 500 Euro mtl. eher im oberen Mittelfeld vom Preis her.

 

Besonders gut finde ich, dass der Versicherungsschutz auch bei Wohnsitzverlegung ins außereuropäische Ausland unbegrenzt fortbesteht. Somit habe ich maximale Freiheit, falls es mich in x Jahren in ein anderes  Land ziehen mag. Das hat so fast keine andere Versicherung im Tarif...

 

Vielen Dank an alle, die mir mit ihren konstruktiven Beiträgen sehr viel weitergeholfen haben!:)

 

Und nun hoffe ich sehr, dass ich die Versicherung nie im Leben brauchen werde - bis ich als hoffentlich sehr alter Mann zufrieden dem Leben entschlafen werde...

 

 

Herzlichen Glückwunsch! :) Scheint ja ein Porsche unter den Tarifen zu sein. Das einzige Manko für mich wäre, dass es ein Kompakttarif ist. Wäre mir persönlich etwas zu riskant, vor allem bei Leistungen über GOÄ. Aber wenn ich das richtig verstanden habe spielt Beitragshöhe bei dir keine so wichtige Rolle, daher ist das denke ich eine sehr gute Entscheidung! 

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seron
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Am 14.2.2020 um 00:03 von s1lv3r:

Also generell würde ich erst einmal zustimmen, dass eine GmbH für dich sinnvoll sein kann. Das allein schon aus haftungs- und steuerrechtlichen Gründen. (Dann am besten gleich als Holding-Struktur, wenn man eh vor hat entsprechende Gewinne zu thesaurieren.)

Ich weiß aber nicht, ob ich deiner Logik zur freiwilligen GKV folgen will.

Die Bemessungsgrundlage für die freiwillige GKV ist sehr viel breiter als nur der Arbeitslohn. (Vermutlich genau aus dem Grund, dass man da sonst sehr leicht tricksen könnte.) Ich zitiere mal aus einem Merkblatt der TK:

https://www.tk.de/resource/blob/2065874/ba96d1184a0c12f6cd2f7d4bafc1780c/beratungsblatt-beitragspflichtiges-einkommen-01-2019-data Artikel pdf 

Allein, weil ich dann auf meine Kapitalerträge schön Krankenkassenbeiträge zahlen muss, wäre das für mich schon keine Option.

Als freiwillig gesetzlicher kommst du ja auch nicht in die KVDR. Das bedeutet du zahlst später so oder so auf die jetzt thesaurierten Gewinne bis zur Beitragsbemessungsgrenze GKV-Beiträge. Auch wenn du die Gewinne erst im Rentenalter realisierst.

Ist es denn bei GKV immer der Fall, dass man auf seine Kapitalerträge Krankenkassenbeiträge zahlen muss oder handelt es sich dabei um einige spezielle Krankenkassen, aber Ausnahmen sind möglich? 

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s1lv3r
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vor 49 Minuten von seron:

Ist es denn bei GKV immer der Fall, dass man auf seine Kapitalerträge Krankenkassenbeiträge zahlen muss oder handelt es sich dabei um einige spezielle Krankenkassen, aber Ausnahmen sind möglich? 

 

Nein, die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen haben keinen Einfluss darauf, was als beitragspflichtiges Einkommen gezählt wird. Die gesetzliche Grundlage ist bei allen gleich. Die TK hatte ich nur verwendet, weil die es in dem verlinkten Artikel anschaulich erklärt haben.

 

"Immer" stimmt allerdings auch nicht komplett, weil in der Diskussion hier nur von freiwillig gesetzlich Versicherten die Rede ist. Der "gesetzlich gesetzlich" Versicherte (d.h. die meisten normalen Angestellten) zahlen keine Krankenkassenbeiträge auf ihre Kapitalerträge.

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odensee
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vor 8 Minuten von s1lv3r:

"Immer" stimmt allerdings auch nicht komplett, weil in der Diskussion hier nur von freiwillig gesetzlich Versicherten die Rede ist.

Sofern sie keine angestellten Arbeitnehmer sind. Bei diesen werden Kapitalerträge nicht angerechnet.

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chirlu
Posted
vor einer Stunde von odensee:
vor einer Stunde von s1lv3r:

weil in der Diskussion hier nur von freiwillig gesetzlich Versicherten die Rede ist.

Sofern sie keine angestellten Arbeitnehmer sind. Bei diesen werden Kapitalerträge nicht angerechnet.

 

Arbeitnehmer sind entweder versicherungspflichtig (dann eben nicht freiwillig versichert), oder sie verdienen so viel, daß sie aus der Versicherungspflicht herausfallen. Dann bezahlen sie so oder so schon den Höchstbetrag, der kann sich also nicht mehr durch weitere Einnahmen erhöhen.

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odensee
Posted
vor 2 Minuten von chirlu:

Dann bezahlen sie so oder so schon den Höchstbetrag, der kann sich also nicht mehr durch weitere Einnahmen erhöhen.

:thumbsup: Ja. So ist es, ich hatte es verkürzt dargestellt.

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