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Onkel Baldrian

Wasserstoff

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 39 Minuten von reko:

Die Quelle DNV ist angegeben (download des Reports nach Anmeldung). Falls Dir diese relativen Angaben nicht ausreichen kann man diese mit der Weltwasserstoffproduktion von über 100 Millionen Tonnen (Mt). In 2025 leicht umrechnen.

Sorry aber ich erwarte irgendwie verlässliche Quellenangaben?

Welche Einheit soll das bitte sein, Wo aus 33 bis 35 Irgendwas dann auf einmal 100 MT in 2025 werden?

Was bleibt ist ein Diagramm dessen Wert praktisch Null ist. 

Wie ich schon schrieb: Eine typische Wasserstoff-Nebelkerze.

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Holgerli

Auch so, nur um diese "riesigen Mengen Wasserstoff" (also 35 Irgendwas = 100 MT auf 95 Irgendwas = 271 MT) mal in Relation zu setzen:

 

Wasserstoff: 100MT = 12 EJ/3.330 TWh -> 1x

Strom: 32.000 TWh -> ca. 10x

Erdgas: 4.180 bcm  = ca. 150 EJ -> ca. 13x

Öl: 105 mb/d = ca. 200 EJ -> ca. 16x

Kohle:  ca. 170 EJ-> ca. 14x

Rest: ca. 7x

 

Man sieht also: schon heute heute sind die  "riesigen Mengen Wasserstoff"nur 2% der Haupt Energieträger. 

 

Für 2060 ist mit einem Anstieg des Stromverbrauchs von 32.000 TWh auf 70.000 TWh zu rechnen. Ein Gutteil dadurch, dass der Primärenergieverbrauch von fossilen Energieträgern auf EEs umgestellt. Und dann bleiben immer noch gut 1/3 des heutigen Gas- und Ölverbrauchs übrig die noch nicht umgestellt sind. Diese 271 MT Wasserstoff von denen ja quasi nur 171 MT neu hinzukommen entsprechen 9000 TWh Strom. Davon sind aber nur 5.600 TWh neu hinzugekommen. 

 

Ja, Wasserstoff wächst und von einem sehr niedrigen Niveau auch schneller als Strom von seinem sehr hohen Niveau. Aber Strom ist der Hauptträger der Transformation von fossilen Kraftstoffen zu EEs und Wasserstoff weiterhin ein Nischenprodukt und in Relation keine "riesigen Mengen".

 

Und von der bis vor kurzem postulieren "Wasserstoffwirtschaft" sind wir gaaaaaaaannnnz weit weg. ;) 

 

Realität tritt ein beim Wasserstoff. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 4 Stunden von Holgerli:

Ja, Wasserstoff wächst und von einem sehr niedrigen Niveau auch schneller als Strom von seinem sehr hohen Niveau.

Dieses schnellere Wachstum von Wasserstoff mit fehlender Produktionskapazität ermöglicht höhere Gewinne. Von einen sehr niedrigen Niveau dauert es länger bis der Markt Sättigung erreicht. Bei Akkus und Solar gibt es bereits Überkapazitäten und Preisdumping.

Die absolute Energievolumina von Solar und Akkus nützen nichts wenn man keine kostendeckende Preise erzielt. Der Wasserstoffmarkt ist für mein Investitionsvolumen gross genug.

Es kommt auf den richtigen Zeitpunkt im Gartner Hype-Zyklus an.

 

Wie bei Solar und Akkus zeichnet sich auch bei Wasserstoff eine ähnliche Entwicklung ab. Der Westen forscht und  China überholt bei der Vermarktung. Weltmarktführer bei Electrolyzern ist inzwischen LONGi - der Solarhersteller.

LONGi 2022: "How does Longi view the relationship between hydrogen, solar and storage? Longi firmly believes that green power and green hydrogen is the best solution to achieving carbon neutrality."

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Holgerli
vor 3 Stunden von reko:

Von einen sehr niedrigen Niveau dauert es länger bis der Markt Sättigung erreicht.

Vor allem muss man sehr jung sein, wenn 2060 90% der Transformation auf Strom umgestellt ist. Auch muss man 2060 noch eine Menge Durchhaltevermögen und Idealismus haben, wenn man glaubt, dass sich an dieser Aufteilung noch etwas ändert. ;) 

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Holgerli

Raffinerie Heide: Wasserstoff-Großprojekt gescheitert

Zitat

Ursprünglich hatten Bund und Land fast 900 Millionen Euro für das Projekt bereitgestellt, bei dem Elekrolyseur-Kapazitäten von bis zu 2,1 Gigawatt aufgebaut werden sollten.

 

Fazit:

Wasserstoffträume treffen auf die Realität. Die Realität.

Gut: 900 Mio. gespart. Das Geld ist in EEs und dem Netzausbau besser aufgehoben. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 5 Stunden von Holgerli:

Raffinerie Heide: Wasserstoff-Großprojekt gescheitert

Bedauerlich, dann wird in der Chemie eben weiter Erdöl und Erdgas verwenden. Chemie will in Deutschland sowieso kaum noch jemand. Mit dem hohen Strompreis und der schwankenden Stromversorgung in Deutschland ist es schwer wirtschaftlich grünes Methanol herzustellen. Das macht man in Dänemark, Schweden, Chile und China. Weltweit wird lt. KI im Jahr aktuell 3,6 Millionen Tonnen grünes Methanol/Jahr hergestellt. Der Methanol-Weltbedarf beträgt 120 Millionen Tonnen pro Jahr. Es wird erwartet, dass der Bedarf stark steigt. Entweder wird es mit grünen oder mit grauen Wasserstoff hergestellt.

"As of February 2026, Project Navigator Methanol tracks 277 renewable and low-carbon methanol projects totaling 59.2 Mt by 2031, including 23.5 Mt of e-methanol, 24.5 Mt of biomethanol, and 11.2 Mt of low-carbon methanol."

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Holgerli

Wird die Produktion von grünem Wasserstoff die neue Atomkraft in Europa?

Zumindest was die Verzögerungen beim Bau und der Inbetriebnahme von Anlagen angeht: Definitiv. 

Beispiel: Der "weltgrößte PEM-Elektrolyseur" bei Linde in Chemiepark Leuna.

2022 sollte es losgehen, heute, 3,5 bis 4 Jahre später, läuft die Anlage immer noch nicht.

 

Chemiepark Leuna : Sicherheitsvorfälle bremsen grünen Wasserstoff aus

Umbauten aus Sicherheitsgründen und ein Unfall haben die Produktion von grünem Wasserstoff von Linde in Sachsen-Anhalt um Jahre verzögert. Die Öffentlichkeit hat davon bislang nichts erfahren

 

Man kann also festhalten: Daneben, dass es sich scheinbar nicht lohnt, funktioniert es auch noch nicht. Außer man nimmt massive Sicherheitsrisiken in Kauf. 

 

Und die Aktie von "ITM-Power"? Weiterhin auf Penny-Stiock-Niveau außer bis auf einem kurzen Pump & Dump-Phase mit Höhepunkt in 2021:

ITM.thumb.png.c9d4311db11cae4e80354076be3a1701.png

 

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Holgerli

Wasserstoffnutzung in Gaskraftwerken?

Geht, führt aber zu einer bis zu 100x schnelleren Materialermüdung wie das Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM ermittelt hat.

Angeblich hat Siemens Energy das im Griff.

Ob die deutschen Gaskraftwerke wirklich jemals mit 100% Wasserstoff (so es ihn überhaupt ausreichend geben wird) betrieben werden kann, steht in den Sternen. 

Statt ausgereifter Technik, wie in der Öffentlichkeit gerne erklärt, betreibt das Max-Planck-Institut hier noch Grundlagenforschung 

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reko
· bearbeitet von reko

Im Artikel steht:

Zitat

kann Risswachstum um das Hundertfache beschleunigen

Wasserstoff kann Metalle verspröden wenn man den falschen Werkstoff nimmt. Inzwischen können die 3 grossen Turbinenhersteller mit Wasserstoff umgehen. Die Lebensdauer beträgt wie bei Erdgasturbinen 20 bis 30 Jahre. Lediglich die Wartungsintervalle sind mit 10.000 bis 20.000 Stunden etwas kürzer als die 25.000 bis 33.000 Stunden von Erdgasturbinen. Ev auch wegen der noch geringeren Erfahrung.

Die höhere Verbrennungstemperatur von Wasserstoff würde auch einen höheren Wirkungsgrad ermöglichen, wenn man sie nicht z.B. durch Abgasrückführung reduziert.

 

Auch Biogas ist agressiv (wegen Schwefelwasserstoff, Ammoniak, Kohlendioxid Beimischung) und eine Herausforderung für Turbinenhersteller - man kann nicht jeden Werkstoff verwenden. 

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reko
· bearbeitet von reko

Deutschland baut gerade viele neue Gaskraftwerke. Alle müssen H2-ready sein und bis spätestens 2045 auf Wasserstoff umgestellt sein. Biogas ist keine Alternative. Es gibt zu wenig und es feht die Infrastruktur es einzusammeln und zu lagern.

2026/09/08 Deutscher Kapazitätsmechanismus: Neue Gaskraftwerke müssen H2-ready sein .. Mit dem StromVKG wird ein Kapazitätsmarkt für das Jahr 2031 eingeführt.

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 18 Minuten von reko:

Alle müssen H2-ready sein und bis spätestens 2045 auf Wasserstoff umgestellt sein. Biogas ist keine Alternative. Es gibt zu wenig und es feht die Infrastruktur es einzusammeln und zu lagern.

Worüber redest Du jetzt? Fehlende Infrastruktur und fehlende Mengen von was? Vermutlich gibt es aktuell mehr verfügbares Biogas als verfügbaren Wasserstoff zur Stromerzeugung in Deutschland. Und die Wasserstoff-Infrastruktur zu den Gaskraftwerken ist für beide gleich schlecht: Es gibt keine.

Das Gasnetz muss erst noch auf Wasserstoff umgestellt werden.

Bezüglich 2045: Ich hatte es im "Energiewirtschaft"-Thread schon geschrieben: Während bei Wasserstoff noch geplant und ausgeschrieben wird, wird im Stromnetz schon massiv Akkuspeicher ausgebaut. Heute.

 

 

Vermutlich wird der ganze Wasserstoff-Spuk schon weit vor 2045 beendet sein. Gott sei Dank hält sich die Menge der "Bereitstellung" von Steuergeldern mit max. 35 Mrd Euro in Grenzen.

Gut ist, dass die letzte Ausschreibung erst in den 2030ern stattfindet. Dann wird es nämlich verdammt schwer werden mit Wasserstoff zu argumentieren, wenn bis dahin der netzdienliche Batteriespeicher schon soweit fortgeschritten ist, dass man kaum noch diese Ausschreibungen verargumentieren kann.

 

vor 18 Minuten von reko:

Deutschland baut gerade viele neue Gaskraftwerke.

Hier bitte bei der Wahrheit bleiben: Die ersten dieser H2-Ready-Gaskraftwerke werden gerade ausgeschrieben. Baugenehmigt oder gar gebaut wird hier noch nichts. 

Und auch Deine Behauptung, dass Biogas keine Alternative sei stimmt nicht.

 

Hier die relevanten Zitate aus dem Artikel:

Zitat

 

Die Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Katherina Reiche erklärte, mit der beihilferechtlichen Genehmigung sei der letzte formale Schritt getan, um die Ausschreibung für neue Kraftwerke beginnen zu können.

(...)

Die erste Ausschreibungsrunde führt die Bundesnetzagentur am 8. September durch, die zweite soll am 29. Dezember folgen. Die Ausschreibungen stehen grundsätzlich allen Technologien offen, die die Ausschreibungsbedingungen erfüllen, zuverlässig steuerbare Leistung bereitstellen können sowie zur Sicherung der Stromversorgung beitragen.

 

 

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reko
vor 5 Stunden von Holgerli:

auch Deine Behauptung, dass Biogas keine Alternative sei stimmt nicht.

Möchtest Du 9600 Biogasanlagen an das Gasnetz anschließen. Wenn Du nicht jede Biogasanlage mit einer Aufbereitungsanlage zu sogenannte Biomethan nachrüsten willst (was viel zu teuer ist) dann rosten die Erdgaspipelines und Kompressoren. Das Biogaspotential ist ausgeschöpft. Es wird zukünftig eher weniger als mehr erzeugt.

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Holgerli
vor 1 Minute von reko:

Möchtest Du 9600 Biogasanlagen an das Gasnetz anschließen. Wenn Du nicht jede Biogasanlage mit einer Aufbereitungsanlage zu sogenannte Biomethan nachrüsten willst (was viel zu teuer ist) dann rosten die Erdgaspipelines und Kompressoren.

Ich habe nur darauf hinwiesen, dass die Behauptung bezüglich der Biogasanlagen keine Grundlage in dem von Dir verlinkten Artikel hatte, sondern nur eine Behauptung von Dir war.

 

Also weiter:

"Viel zu teuer" als was?

Bleib' doch erst mal einfach in der Realität: Es gibt aktuell keine Wasserstoffanlagen die ins Gasnetz einspeisen könnten.

vor 3 Minuten von reko:

Das Biogaspotential ist ausgeschöpft. Es wird zukünftig eher weniger als mehr erzeugt.

Und beim Wasserstoff gibt es nur den Traum, dass Wasserstoff mal kommen könnte.

 

Ich schrieb es schon zwei Posts weiter oben.

vor 5 Stunden von Holgerli:

Bezüglich 2045: Ich hatte es im "Energiewirtschaft"-Thread schon geschrieben: Während bei Wasserstoff noch geplant und ausgeschrieben wird, wird im Stromnetz schon massiv Akkuspeicher ausgebaut. Heute.

Der Markt regelt das. Und da geht es um weit mehr als 15 bis 30 Mrd. Deswegen werden ja auch massivst Stromspeicher beantragt und bewilligt aber Wasserstoffprojekte noch vor Baubeginn gecancelt.

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reko
· bearbeitet von reko

@Holgerli

Die Gaskraftwerke werden erst gebaut und sind dann auch nur H2 ready.

Das deutsche Wasserstoff-Kernnetz soll laut dem offiziellen Beschluss der Bundesnetzagentur bis zum Jahr 2032 vollständig fertiggestellt und in Betrieb genommen sein. Das Zieljahr für den großen Umbau des Stromnetzes ist 2045, der aktuelle Netzentwicklungsplan reicht bis 2037.

Die erste H2Global-Wasserstoffimportauktion fand bereits statt. Die zweite Auktion wird 2,5 Milliarden Euro Budget haben. Wasserstoff wird es soviel geben wie bestellt wird. Es ist nur die Frage ob man bereit ist für fossilfreies Gas mehr zu bezahlen. Biomethan ist im Einkauf mehr als doppelt so teuer wie fossiles Gas - hier ist die mögliche Produktionsmenge durch die landwirtschaftliche Fläche begrenzt. Für Biogas wird fossiler Diesel und fossiler Dünger verwendet. 

Langfristig wird grüner Wasserstoff billig als Biomethan werden.

dvgw.de/themen/energiewende/wasserstoff-und-energiewende/karte-wasserstoffeinspeisung

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Vios

Vielleicht wird auch weisser Wasserstoff noch interessant.

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Holgerli
vor 27 Minuten von reko:

Langfristig wird grüner Wasserstoff billig als Biomethan werden.

Nochmal: Ich habe nur darauf hinwiesen, dass die Behauptung bezüglich der Biogasanlagen keine Grundlage in dem von Dir verlinkten Artikel hatte, sondern nur eine Behauptung von Dir war.

Dass grüner Wasserstoff billiger als Biomethan wird, ist auch wieder nur eine Behauptung von Dir. 

 

Bei Wasserstoff schreibst Du selber:

vor 30 Minuten von reko:

Die erste H2Global-Wasserstoffimportauktion fand bereits statt. Die zweite Auktion wird 2,5 Milliarden Euro Budget haben. Wasserstoff wird es soviel geben wie bestellt wird. Es ist nur die Frage ob man bereit ist für fossilfreies Gas mehr zu bezahlen.

Und da kostet das importierte Ammoniak das drei bis vierfache je nach Preisniveau von fossilem Gas. Also ist Biomethan garnicht so teuer wie Du hier erzählst. ;) 

Weitere Funfacts zur Pilotauktion: Zwei von drei Losen konnten garnicht vergeben werden, weil die Projekte überhaupt noch nicht weit genug fortgeschritten waren. Diese Projekte kommen jetzt in die 2. Auktionsphase, in der Hoffnung, dass sie diesmal weit genug sind. Das Los, dass den Zuschlag bekommen hat, hat bis heute kein FID. Eben jene FID die - zumindest bei AKWs - lt. Dir, reko, angeblich besser als eine Baugenehmigung ist.  ;) 

Selbst mit weiteren EU-Mitteln steht eine weitere Investitionsentscheidung aus. Verzögerungen bis Ende der 2020er-Jahre werden jetzt schon offen diskutiert. 

 

Und wie gut die 2. Auktion läuft sieht man daran, dass diese Ende März 2026 enden sollte aber immer noch läuft. Ein Grund, bzw. lt. Hintco der Hauptgrund: Deutschland hat die erforderlichen Gelder dafür nicht zur Verfügung gestellt.. Läuft :thumbsup: 

 

Ich habe es jetzt schon 3x geschrieben: Der Markt regelt es gerade selber: Akkus werden gerade massiv und vor allem netzdienlich ausgebaut.

 

Fazit: Markt in Form netzdienlicher Akkus schlägt irgendwelche von  Lobby und Politik zusammengestümperten Wasserstoffstoff-Projekte.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von Holgerli:

Ich habe es jetzt schon 3x geschrieben: Der Markt regelt es gerade selber: Akkus werden gerade massiv und vor allem netzdienlich ausgebaut.

Die Auschreibungen für Gaskraftwerke sind technologieneutral. Auch Akkus könnten daran teilnehmen. Sie müssen nur lange genug Backupenergie liefern um eine Dunkelflaute zu überbrücken. Es wird keine Akku mit ausreichend langer Speicherkapazität geben. Akkus haben eine ganz andere Aufgabe. Akkus müssten um mindestens eine Zehnerpotenz billiger werden um als Backup in Frage zu kommen. Selbst dann ist es ein Nachteil keine strategischen Energiereserven anlegen zu können. Die strategischen Ölreserven reichen in den meisten Ländern für mindestens 90 Tage. Japan und Südkorea haben für über 200 Tage Reserven.

 

Netzangebundene Akkus sind heute weit überwiegende nicht netzdienlich. Die Akkus sind strommarktdienlich, wo Netzengpässe sind interessiert die Betreiber nicht. Manchmal verschlimmern Akkus die Situation sogar. Die einzige Lösung wären Akkus unter der vollständigen Kontrolle der Netzbetreiber. Dann kann man damit aber keine Preisarbitrage machen. Die Netzbetreiber dürfen nach EU-Regeln keine eigenen Akkus betreiben. Es müsste einen Kapazitätsmarkt für Akkus geben.

 

Italien nutzt einen interessanten Trick um diese netzhinderlichen EU-Regeln zu umgehen - der Netzbetreiber baut die Akkus und verleast sie mit der Klausel, dass der Netzbetreiber bei Netzengpässen den Vorrang hat.

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Holgerli
vor 26 Minuten von reko:

Die Auschreibungen für Gaskraftwerke sind technologieneutral. Auch Akkus könnten daran teilnehmen.

Warum sollten die Betreiber der Akkus an dieser Ausschreibung teilnehmen wollen?

Eigentlich wollte ich nicht direkt verlinken, um Doppelposts zu vermeiden, aber scheinbar hast Du das mit dem Link zur "Enerie wirtschaft" nicht richtig verstanden.

Deswegen hier nochmal der Link direkt:

Netzanschlüsse für Batteriespeicher: 574 Gigawatt angefragt, 54 Gigawatt zugesagt

Die beantragte Leistung stieg um 43 Prozent auf 573,5 Gigawatt, die Speicherkapazität um 139 Prozent auf rund 1583 Gigawattstunden.

Das inkludiert Verteiler- und Übertragungsnetze.

 

Und bis zum 1. April 2026 wurden allein auf der Übertragungsnetzebene (also ohne Verteilernetze!) durch die Übertragungsnetzbetreiber bereits 64 Netzanschlusszusagen für Batteriespeicher mit insgesamt 24,7 Gigawatt Leistung und 55,4 Gigawattstunden Kapazität erteilt. Darin sind auch weitere bearbeitete Anträge aus dem Vorjahr enthalten. Das Volumen der zugesagten Leistung lag damit nach Angaben der Bundesnetzagentur zu diesem Zeitpunkt bereits nahe am Gesamtwert des Jahres 2025.

 

Fazit: Während beim Wasserstoff noch nicht mal die Auktionslose richtig vergeben werden können wird beim Akku-Speicher mittlerweile exponentielles Wachstum erreicht. Und da das nicht nur in Deutschland so ist, sondern auch in den USA und China und mit den wachsenden Skaleneffekten Akkuspeicher immer günstiger wird, ist das ein selbstverstärkender Effekte sind: Wasserstoff bleibt ein Traum Großakkuspeicher sind schon heute die Realität und werden die Zukunft!

 

 

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Vios
vor 17 Minuten von Holgerli:

Die beantragte Leistung stieg um 43 Prozent auf 573,5 Gigawatt, die Speicherkapazität um 139 Prozent auf rund 1583 Gigawattstunden.

 

Die Wahrheit:

"Die 573,5 GW sind allerdings keine Ausbauprognose. Für ein Projekt werden mitunter mehrere mögliche Anschlusspunkte angefragt. Wird einer davon zugesagt, erledigen sich die übrigen Anfragen. Ein besserer Hinweis auf den möglichen Ausbau sind deshalb die Anschlusszusagen: 2025 wurden 1.937 Zusagen für insgesamt 54,2 GW erteilt. Darunter waren auch Projekte aus früheren Antragsjahren."

 

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/batteriegrossspeicher-im-fokus-was-geht-was-nicht/

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von Vios:

Ein besserer Hinweis auf den möglichen Ausbau sind deshalb die Anschlusszusagen: 2025 wurden 1.937 Zusagen für insgesamt 54,2 GW erteilt.

Und wieviel GWh netzangebundene Akkus gingen 2025 in Betrieb?  Entscheidend und teuer ist die Speicherkapazität. Billige Leistung liefern Kondensatoren. Planung und Bau zählen für @Holgerli nicht.

 

Ich habe 1,24 GWh  (5 millionstel der deutschen Gasspeicherkapazität) in 83 neu installierten netzgebundene Akku-Großanlagen gefunden das sind ca. 84 Sekunden deutscher Stromverbrauch. Das entspricht rund 37 Tonnen Wasserstoff. Der deutsche Gasspeicher ist Fast nichts davon ist unter der direkten Kontrolle der Netzbetreiber. Ob der Akku Arbitrage betreibt oder Regelenergie anbietet entscheidet der Betreiber. Backup für Dunkelflauten liefert kein Akku. Damit ist auch kein Akku Konkurrenz für Gaskraftwerke.

 

2025 wurde weltweit rund 100 Mio Tonnen Wasserstoff erzeugt davon max 1 Mio Tonnen grüner Wasserstoff.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 36 Minuten von reko:

Ich habe 1,24 GWh in 83 neu installierten netzgebundene Akku-Großanlagen gefunden das sind ca. 84 Sekunden deutscher Stromverbrauch. 

Oh, sind wir auf dem Polemik-Level angekommen, weil Dir die Argumente ausgehen?

 

Lt. Deinem Artikel hier:

vor 10 Stunden von reko:

sollen 9GW an Gaskraftwerken zugebaut werden.

 

Fragen:

- Wieviel des deutschen Stromverbrauchs können die denn decken, wenn die mal gebaut wurden?

- Und das Wasserstoffderivat was in der ersten Auktion versteigert wurde, wie lange würde das reichen um Deutschland mit Strom zu versorgen?

 

Die Antworten:

- Noch nicht mal 10% des Stromverbrauchs könnten dadurch gedeckt werden, wenn sie denn gebaut wären. Was sie nicht sind.

- Wenige Stunden, wenn sie denn überhaupt produziert oder gar geliefert wären. Was sie nicht sind

 

Fazit:

Du trommelst stolz für irgendwelche Wasserstoffauschreibungen von denen Du hoffentlich selber wissen solltest, dass die nie im Leben den deutschen Stromverbrauch auch nur Ansatzweise decken könnten, wenn sie mal irgendwann (wenn überhaupt) in den 2030er Jahren online gehen, polemisierst aber mit dem selben Argument über schon real gebaute Speicher, die weiter massivst ausgebaut werden. 

Ach ja: beide brauchen das auch nicht, weil sie sind beide *nicht* zum 100%igen Ersatz von anderen Stromerzeugern gedacht. Beide sollen nur in temporären Mangellagen unterstützen. Und eigentlich sollte reko das wissen und nicht irgendwas von 84 Sekunden Stromerzeugung erzählen. 

 

Schon klasse wie Du Dir immer wieder selber argumentativ ins Knie schießt. :narr:

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Vios
vor 35 Minuten von reko:

Entscheidend und teuer ist die Speicherkapazität.

Nicht nur, man liest ja:

"Zugleich wird deutlich, wo der Ausbau inzwischen an Grenzen stößt: Nicht die Verfügbarkeit der Batterien ist das größte Problem, sondern vielerorts der Netzanschluss."

 

Schade ist:

https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/weisser-wasserstoff-warum-die-millionen-tonnen-hoffnung-wohl-geplatzt-ist/

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 34 Minuten von Vios:

Der Traum von weiißen Wasserstoff ist m.M. nicht geplatzt. Es gibt nur realistischere Zeitschätzungen. Die Aussage wurde nur für das seit Jahren in Betrieb befindliche Vorkommen in Mali getroffen. Es liefert 5 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. Die Rate mit der natürlicher Wasserstoff entsteht ist projektabhängig sehr unterschiedlich und man kann diese Regeneration künstlich beschleunigen.

Das Projekt in Kanada ist vielversprechend da alleine das Byprodukt Helium sehr wertvoll ist. Ev ist weißer Wasserstoff hier sogar das Byprodukt. Der erzielbare Wasserstoffpreis ist dann nicht mehr relevant.

 

2026/09/03 Goldrausch um natürlichen Wasserstoff in Kanada: Warum der Wettlauf um die besten Standorte jetzt beginnt

Video 2026/01: MAX Power with Canada’s First Big Step into Natural Hydrogen

 

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Holgerli
vor 17 Minuten von reko:

Die Aussage wurde nur für das seit Jahren in Betrieb befindliche Vorkommen in Mali getroffen. Es liefert 5 Tonnen Wasserstoff pro Jahr. 

Hier der Artikel dazu:

https://www.derstandard.de/story/2000144543485/was-ein-explodierender-brunnen-fuer-die-zukunft-der-energie-bedeutet

 

Zitat

Wenige Monate später versorgte sich das Dorf mit Strom aus einem Generator, der mit dem Wasserstoff aus der Tiefe lief. So schildert die Fachzeitschrift "Science" die Geschehnisse in Mali

Für das Dorf sicher eine ganz große Sache, die den Menschen eine Menge Erleichterungen und Entwicklung bringt. Aber mit industrieller Förderung hat das absolut nichts zu tun.

 

vor 21 Minuten von reko:

Der Traum von weiißen Wasserstoff ist m.M. nicht geplatzt.

Das stimmt, man muss nur die eigene Erwartungshaltung an Größe und Profitabilität anpassen.

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reko
· bearbeitet von reko

Im Lawson Gebiet bereitet Max Power die 5. Tiefbohrung vor. Das 475 Kilometer lange Genesis-Gebiet (Genesis Trend) wird durch eine gewaltige unterirdische Salzschicht abgedeckt und seitlich begrenzt. Es ist wie bei den als Wasserstoffspeicher vorgesehenen Salzkavernen. Der bereits seit hunderten Millionen bis hin zu über einer Milliarde Jahren  im Lawson-Gebiet entstandene natürliche Wasserstoff hat sich dort angesammelt. Das Gebiet ist außerdem so riesig, dass selbst eine kleine Regenerationsrate hohe nachhaltige Förderraten ermöglichen kann.

 

Video: 2026/07 Could This Be Natural Hydrogen's Spindletop Moment? | MAX Power's Next Major Milestone

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