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Onkel Baldrian

Wasserstoff

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reko
· bearbeitet von reko

Börsennotierte Firmen zu natürlichen Wasserstoff

ISIN: CA57778R1001    Max Power Mining Corp        338,06 Mio. EUR MC

ISIN: FR0013030152     FDE (Française De l’Énergie)  123,55 Mio. EUR MC

ISIN: AU0000253171    Gold Hydrogen Ltd.                 54,14 Mio. EUR MC

ISIN: AU0000232415    HyTerra Ltd.                               8,57 Mio. EUR MC

 

https://www.youtube.com/@NatH2investing

Gold Hydrogen will in Australien aus natürlichen Wasserstoff und Solar/Wind-Strom Methanol herstellen. Das CO2 kommt aus Agrarabfällen. Mitsubishi Gas Chemical, Toyota und ENEOS Xplora sind an dieser Firma beteiligt.

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reko
· bearbeitet von reko

Niedrig legierter Stahl und einfache Kohlenstoffstähle wie sie für klassische Pipelinerohre verwendet wurden waren schon immer hervorragend für den Transport von Wasserstoff geeignet. Jetzt gibt es auch relativ billigen Edelstahl für Wasserstoff wie er z.B. für Electrolyzer benötigt wird (SS-H₂, Stainless Steel for Hydrogen) - mit Stickstoff oder Mangan als Legierungselement.

2026/02/12 Edelstahl für die Wasserstoffwirtschaft (Max Planck Institut)

2026/05/11 “Cannot Be Explained” – New Ultra Stainless Steel Stuns Researchers (University of Hong Kong)

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Holgerli
Am 11.9.2026 um 15:58 von reko:

ISIN: CA57778R1001    Max Power Mining Corp        338,06 Mio. EUR MC

ISIN: FR0013030152     FDE (Française De l’Énergie)  123,55 Mio. EUR MC

ISIN: AU0000253171    Gold Hydrogen Ltd.                 54,14 Mio. EUR MC

ISIN: AU0000232415    HyTerra Ltd.                               8,57 Mio. EUR MC

 

CA57778R1001    -> Pennystock der mit 0,3 Euro im Juli 2024 IPO hatte und seither auf 1,8 Euro gepusht wurde. Wer zocken will...

FR0013030152     -> Kam im Oktober 2023 auf den Markt. Liegt aktuell bei -56%. Wer Geld verlieren will...

AU0000253171    -> Pennystock-IPO im Januar 2023 zu 0,2 Euro. Wer zocken will...

AU0000232415    -> aktueller Aktienkurs 0,08 AUS-Dollar. -87% Kursentwicklung. Wer Geld verlieren will...

 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 12 Minuten von Holgerli:

Wer Geld verlieren will...

Wer kein Geld verlieren will, der muß den Gartner Hype-Cycle und die Lassonde-Kurve verstehen.

Ich habe bereits geschrieben, dass sich Wasserstoffunternehmen in unterschiedlichen Phasen befinden.

Man muß jetzt die ausgebombten, aber überlebensfähigen Aktien kaufen.

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Holgerli

Bei 0,08 Aus-Dollar Aktienkurs und 87% Verlust der muss sich nur die Bilanz anschauen und verstehen, dass seit 2019 mit jedem Jahr mehr Geld verbrannt wird.

Und wenn man sich den Kursverlauf von HyTerra anschaut, dann ist der Hype-"Cycle" kein "Cycle" Und die Lassonde-Kurve keine Kurve sondern eine Linie die sich konstant 0,00 annähert:

 

Hype-Line.png.36bfedb8d6b233452f1c352e63d85c84.png

 

Andersrum wird ein Schuh draus:

Hype-up.png.d93f4471f2b764c71642aaf5811c06fd.png

Hier geht es noch steil bergauf. Vermutlich eine MIschung aus Hype und Pump&Dump. Aber schaut man sich Hype-Cycle und die Lassonde-Kurve an, dann geht es demnächst rapide runter.

 

Ich glaube die Aussage muss heissen: Wer kein Geld verlieren will, der sollte vom Hype "natürlicher Wasserstoff" innerhalb des Hypes "Wasserstoffwirtschaft" die Finger lassen. 

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reko
· bearbeitet von reko

Intensiv investiert wird erst seit 2023 in natürlichen Wasserstoff. Es dauert sicher noch einige Zeit. Wenn sich der erhoffte Preis von 1$/kg realisieren läßt, wäre es nur halb so teuer wie Erdgas und dreifach günstiger als LNG. Rechnet man die aktuelle EU-CO₂-Bepreisung (84 €/Tonne) ein dürfte natürlichen Wasserstoff z.B. aus Frankreich an der Quelle 2,75 $/kg kosten um mit grauem Wasserstoff gleichzuziehen.

Der jährliche Weltverbrauch von Wasserstoff beträgt 100 Mio Tonnen. Der Markt ist also vorhanden z.B. für Düngemittel und die Chemie. Als Ersatz für Kokskohle auch die Stahlverhüttung. Das kann man alles an der Quelle erledigen. Weisser Wasserstoff entsteht in tiefen (heissen) Eisenlagerstätten die auch oft zur historischen Stahlverhüttung führten wie in Lothringen.

 

Der Explorer in Lothringen, Française de l’Énergie (FDE), ist dank weiterer Aktivitäten operativ hochprofitabel. FDE ist kein Startup, sie explorieren, weil sie selbst natürlichen Wasserstoff verkaufen wollen. Auch im geologisch zusammengehörigen belgischen und saarländischen Eisenrevier wird exploriert. In der Grossregion werden insgesamt bis zu 250 Millionen Tonnen Wasserstoff ermutet. FDE will mit der natürlichen Nachflussrate des Vorkommens fördern und so ein quasi unerschöpfliches Vorkommen haben.

Anders als oberflächennah in Mali (100 Meter) wird dieser Wasserstoff an der Entstehungsquelle in 3000 Meter in grösserer Menge eingesammelt und hat vermutlich eine höhere Regenerationsrate.

 

2026/03 White hydrogen in France: boosting Europe's energy independence

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reko
· bearbeitet von reko

Strom ist zwar absehbar zu teuer in Deutschland, um mit internationalen Preisen konkurrieren zu können. Die Bundesregierung will heimischen Wasserstoff aus strategischen Gründen aber dennoch fördern.

2026/10/19 Neue Impulse für Wasserstoff: BMWE beschließt zehn Maßnahmen für Hochlauf des Wasserstoffmarktes

Zitat

Das Paket beinhaltet Maßnahmen in vier Bereichen:

  1. Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Wasserstoff
  2. Bedarfsorientierter Infrastrukturaufbau
  3. Stimulierung der Nachfrage und Reduzierung der Kostenlücke
  4. Stärkung von Governance und Technologieführerschaft

2026/10/20 Wasserstoff bleibt teuer: Was Reiches 10-Punkte-Plan ändern soll

 

2026/10/08 Five Nations Sign Accord to Advance €13B North Africa-Europe Hydrogen Pipeline to Germany

Nach der geplanten Fertigstellung 2032 soll die Pipeline jährlich bis zu 4 Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff liefern. Die Pipeline ist Voraussetzung, damit in Nordafrika in grünen WWasserstoff investiert wird.

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Holgerli
vor 38 Minuten von reko:

2026/10/20 Wasserstoff bleibt teuer: Was Reiches 10-Punkte-Plan ändern soll

Wenigstens einmal nach all den Erzählungen über billigen Wasserstoff eine realistische Einschätzung: Wasserstoff ist teuer. Zu teuer. 

 

vor 39 Minuten von reko:

2026/10/08 Five Nations Sign Accord to Advance €13B North Africa-Europe Hydrogen Pipeline to Germany

Nach der geplanten Fertigstellung 2032 soll die Pipeline jährlich bis zu 4 Millionen Tonnen erneuerbaren Wasserstoff liefern.

Aber hier geht es dann schon wieder los: Es wird für 13 Mrd eine Pipeline gebaut, die Wasserstoff transportieren soll. Bis zu 4 Mio. Tonnen. 

Nur: Es gibt keinen Wasserstoff zu transportieren. 

 

Dazu schreibt der Artikel:

Zitat

Under national energy roadmaps, Algeria targets more than 1 million tonnes of annual hydrogen output by 2040, while Tunisia’s green hydrogen strategy sets a target of 8.3 million tonnes of domestic hydrogen and derivative capacity by 2050.

Also: Ab 2032 soll, wenn sie denn wirklich gebaut wird, eine Pipeline durch 5 Länder gebaut sein, die vor sich hin rostet bis vielleicht zwei afrikanische Staaten 2040 oder 2050 Wasserstoff produzieren.

 

Respekt! Hier wird sich künstlich über 550 Mio Euro jährliche Förderung real existierender und gekaufter Elektroautos echauffiert, aber 13 Mrd Euro für eine Pipeline, die nichts fördern kann und nicht fördern wird, wird jubelnd verkündet.

Und diese Verschwendung von Geld sind unser aller Steuergelder! 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von Holgerli:

Aber hier geht es dann schon wieder los: Es wird für 13 Mrd eine Pipeline gebaut, die Wasserstoff transportieren soll. Bis zu 4 Mio. Tonnen. 

Nur: Es gibt keinen Wasserstoff zu transportieren. 

Der Wasserstoff ist ohne Pipeline genauso nutzlos wie die Windparks ohne Netzanschluss. Wenn man wie beim Strom Differenzverträge (CfDs) einsetzt, werden die Elektrolyseure genauso schnell entstehen wie die Windräder. Auch bei Solar- und Windstrom war man anfangs bereit, ein Vielfaches der fossilen Alternativen zu zahlen. Die Verzögerungen beim Wasserstoffhochlauf sind durch die fehlende Planungssicherheit entstanden. Planungssicherheit war das Rezept beim Solar- und Windstrom-Hochlauf.

13 Milliarden Euro sind für die 3.300 Kilometer lange SoutH2 Corridor Pipeline nicht viel Geld. Eine nur ein Fünftel so lange HGÜ-Trasse kostet deutlich mehr und transportiert nur einen Bruchteil der Energie. Der günstige Preis resultiert aus der Umwidmung von 65 Prozent der alten Erdgasleitungen.

Man kann auf Wasserstoff verzichten, aber dann muss man auch eingestehen, dass es mit der fossilfreien Energieversorgung nichts wird.

Da die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Nordafrika im Durchschnitt um den Faktor 2 bis 3 billiger als in Deutschland ist, ist importierter Wasserstoff wesentlich günstiger als alle anderen Langzeitspeicheroptionen.

 

Aus Spanien wird auch Wasserstoff kommen. Die Inbetriebnahme ist im Jahr 2032 mit jährlich bis zu 2 Millionen Tonnen grünen Wasserstoff geplant. Die Inbetriebnahme der HGÜ-Trassen ist erst für einen späteren Zeitpunkt geplant.

2026/07 Planung für H2med-Korridor erreicht Meilenstein

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Der Wasserstoff ist ohne Pipeline genauso nutzlos wie die Windparks ohne Netzanschluss.

Aber eine Pipeline ohne Wasserstoff ebenso. Und das unterscheidet halt Windparks und Netzanschlüsse von Pipeline und Wasserstoff: Sowohl Windparks als auch Überlandleitungen/Netzanschlüsse werden gebaut. Wasserstoff aus Afrika bleibt ein Traum. 

 

vor einer Stunde von reko:

13 Milliarden Euro sind für die 3.300 Kilometer lange SoutH2 Corridor Pipeline nicht viel Geld.

Wenn man eine Pipeline für Wasserstoff baut, die aber kein Wasserstoff liefert, und danach ist das eine komplette Geldverschwendung.

 

vor einer Stunde von reko:

...ein Fünftel so lange HGÜ-Trasse kostet deutlich mehr...

Die Aussage ist so falsch. Es war eine politische Entscheidung Erdkabel zu verlegen statt preiswerter Überlandkabel. 

 

vor einer Stunde von reko:

Aus Spanien wird auch Wasserstoff kommen.

Da nutzt aber eine Pipeline von Afrika über Italien nicht viel. Spanien profitiert davon nicht. Das sind dann wieder zusätzliche Kosten für eine Pipeline von Spanien durch die Pyrenäen durch Frankreich nach Deutschland. 

 

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alex08

Was da Geld reingepumpt wird ist völlig irre. Und das fern jeder realistischen Rendite.

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von alex08:

Was da Geld reingepumpt wird ist völlig irre. Und das fern jeder realistischen Rendite.

In Langzeitspeicher (Wasserstoff) und Netze (1,2-Billionen-Euro) wird Geld reingepumpt, genau wie damals bei Wind und Solar. Das sind nun mal die Kosten der Energiewende. Hat das vorher niemand gesagt? Auch wenn Solar- und Windstromproduzenten meinen, das Geld sollte zu ihnen fließen, ohne diese Investitionen wird die komplette Energiewende scheitern und für grünen Wasserstoff braucht man grünen Strom.

 

Die Pipeline von Spanien nach Frankreich wird ins Mittelmeer gelegt.

2026/09/25 Nationalprojekt Spanien: Was grüner Wasserstoff ist und warum er boomt .. Die Regierung hat erneuerbaren Wasserstoff zu einem der Pfeiler ihrer Energie- und Industriepolitik gemacht und das Ziel für die Elektrolysekapazität bis 2030 auf zwölf Gigawatt (GW) erhöht.

 

In Europa waren im Juli 677 Megawatt an Wasserelektrolyse-Kapazität am Netz und 3,7 Gigawatt im Bau der mit FID (Quelle).

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Holgerli
Am 21.10.2026 um 16:33 von reko:

In Europa waren im Juli 677 Megawatt an Wasserelektrolyse-Kapazität am Netz und 3,7 Gigawatt im Bau der mit FID (Quelle).

Interessant ist hier rekos Quellenangabe: Eine Werbe-Landingpage ohne jede Aussagekraft. Aber Hauptsache eine Quelle angegeben, um so zu tun alsob man Behauptungen mit Quelle untermauern könnte. 

Und wieder wird sich der schöne Wasserstoff-Traum zusammen geträumt: FID bedeutet nicht, dass man baut. FID bedeutet höchstens, dass man beabsichtigt zu bauen.     

 

Ich habe dann mal etwas selber gesucht: Interessant ist diese Seite und das darin enthaltene Diagramm: 

Diagramm.jpg.fb95e2818305f89b6b7d2231dc338950.jpg

Quelle: https://www.review-energy.com/hidrogeno/europe-needs-up-to-60-billion-to-close-its-hydrogen-gap-by-2030

 

In 6+ Jahren hat man es mit Ach & Krach geschafft 677 MW an Elektrolyzer-Leistung hinzustellen.

Und in den Jahren 2021-2025 hat man es auf niedristem Niveau geschafft die järliche Neuinstallation zu steigern.

Der "Rekord" in 2025: 237 MW. 

Und dann kam 2026: "As of July", also entweder Stand 1. oder 31. Juli, also nach 6 oder 7 Monaten: 46 MW. Wenn angeblich 3.700 MW im Bau sind aber nach einem halben Jahr nur 1,2% davon fertigstellt sind: Dann sagt das viel aus. 

 

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Holgerli

Für 1,2 Mio. Euro hat Heidelberg einen Wasserstoff-Müllwagen gekauft. Weil er bis zu 85% Ausfallquote hat(te), werden jetzt nochmal 240.000 Euro in den Wagen investiert um ihn auf ... Trommelwirbel... Diesel umzurüsten!

In Leipzig ein ähnliches Bild: Der Wasserstoffmüllwagen hat eine Einsatzquote von 45%. Wenn der Wagen wieder mal kaputt ist, fahren die alten Diesel. 

In Bielefeld ist es noch krasser: Seitdem die Wasserstofftanke im 40km entfernte Rheda-Wiedenbrück schloss stehen die Wasserstoff-Müllwagen still. Hier wird der Ersatz aber wenigstens Elektrisch sein. 

 

Man muss es aber auch positiv sehen: Seit 2022 dreht sich das Bild. Wurden 2021 noch überwiegend Wasserstoff- statt Elektrofahrzeuge gekauft hat sich binnen eines Jahres das Bild geändert und Elektrofahrzeuge dominieren. 

 

Quelle: https://www.cleanthinking.de/h2-muellwagen-heidelberg-diesel/

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reko
· bearbeitet von reko

Man kann in Fahrzeugen statt direktem Wasserstoff auch Wasserstoffträger wie Alkohole aus CO₂-freier Produktion verwenden. Alkohol als Kraftstoff funktioniert bereits in hoher Millionenanzahl (Flex-Fuel in Brasilien, M100 in China). Unsere Pkw und Lkw fahren mit E10/B7, A20/HVO100 wäre weitgehend sofort realisierbar und M100 längerfristig möglich. Methanol wird der zukünftige Standard im Schiffsverkehr. Ich gehe davon aus, dass Methanol auch im Schwerlastverkehr Verwendung finden wird.

(A20 = 5 % Ethanol, 15 % Methanol)

2026/04 Neuer Vorstoß für Methanol-Lkw in China .. Diesel-Lkw nach wie vor führend auf Chinas Straßen .. Geely und Bosch entwickelten Methanol-Wasserstoff-Antriebssystem .. China ist größter Produzent und Verbraucher von Methanol .. Das langfristige Ziel der Zentralregierung ist der flächendeckende Einsatz von „grünem Methanol", das aus Wasserstoff und abgeschiedenem CO2 hergestellt wird.

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Holgerli
vor 14 Minuten von reko:

Man kann in Fahrzeugen statt direktem Wasserstoff auch Wasserstoffträger wie Alkohole aus CO₂-freier Produktion verwenden. Alkohol als Kraftstoff funktioniert bereits in hoher Millionenanzahl (Flex-Fuel in Brasilien, M100 in China). Unsere Pkw und Lkw fahren mit E10/B7, A20/HVO100 wäre weitgehend sofort realisierbar und M100 längerfristig möglich. Methanol wird der zukünftige Standard im Schiffsverkehr. Ich gehe davon aus, dass Methanol auch im Schwerlastverkehr Verwendung finden wird.

Man kann auch einfach Akkus im LKW-Bereich einsetzen ohne irgendwelche Verrenkungen Strom -> Wasserstoff -> Methanol/Ethanol/Feenstaub zu machen. 

 

Beispiel Schweiz:

Schweiz1.jpg.72c38823592c950b9ccfd2765b6f2ed1.jpg

schweiz.thumb.jpg.0cce318d747d404454f46d916c1b371f.jpg

Quelle: https://x.com/MatCMeier/status/2116481720522596631

 

Und das Beste: Das machen jetzt sogar europ. Hersteller. :thumbsup:

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reko
· bearbeitet von reko

Für Kleintransporter im Auslieferverkehr funktioniert der Akku-Lkw. Obwohl auch die Deutsche Post und andere Lieferdienste bereits wieder zurückgerudert sind.

2026/10/22 Grid delays and finance costs holding back electric HGV adoption, report warns .. just 0.3% of the UK’s licensed HGV fleet was zero-emission at the end of June 2026

 

Beim batteriebetriebenen Schwerlastverkehr kommen extreme Kosten für Straßenschäden auf uns zu.

2026/08/27 Elektro-Lkw im Fernverkehr: Gewicht wird zum Flaschenhals .. Besonders im 40-Tonnen-Segment besteht großer Handlungsbedarf, weil dieser Bereich laut Verband rund 85% der Gütertransporte abdeckt.

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Holgerli
vor 17 Minuten von reko:

2026/10/22 Grid delays and finance costs holding back electric HGV adoption, report warns .. just 0.3% of the UK’s licensed HGV fleet was zero-emission at the end of June 2026

Ja, ist genauso wie bei den BEV-PKWs. Die wird sich auch niemand kaufen und plötzlich sind sie bei fast 40% der Neuzulassungen obwohl keiner BEVs kauft! ;) 

 

vor 19 Minuten von reko:

Beim batteriebetriebenen Schwerlastverkehr kommen extreme Kosten für Straßenschäden auf uns zu.

2026/08/27 Elektro-Lkw im Fernverkehr: Gewicht wird zum Flaschenhals

Geil, wieder ein klassischer reko: Die Überschrift aber nicht den Artikel gelesen. :narr:

 

Worum es in dem Artikel wirklich geht: Es geht darum, dass aufgrund des Akkupacks das Gewicht je Achse nicht mehr optimal ist und deswegen wird in dem Artikel gefordert:

Zitat

Technisch kann man gegensteuern, etwa über zusätzliche Achsen zur Lastverteilung. Das hat jedoch Nebenwirkungen: mehr Gesamtgewicht, längere Fahrzeuge und im Zweifel neue Einschränkungen bei Zulassung, Rangieren und Einsatzprofilen. Unterm Strich zeigt sich hier ein klassischer Fall, bei dem Regulierung und Fahrzeugarchitektur noch nicht sauber zusammenpassen.

Die Technik hat sich entwickelt, die Regulatorik hinkt noch hinter, lässt sich aber anpassen!

 

Der Artikel befasst sich zwar kritisch mit der jetzigen Situation, ist aber sehr E-LKW positiv!

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Vios
vor 2 Stunden von Holgerli:

Beispiel Schweiz:

Geil, ohne Sattelschlepper.

Also völlig sinnlos.

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Holgerli
vor 3 Stunden von reko:

Obwohl auch die Deutsche Post und andere Lieferdienste bereits wieder zurückgerudert sind.

Die Aussage stimmt natürlich nicht. 

 

Richtig hingegen ist:

Zitat

 

Zum Internationalen „Green Postal Day“ machen die teilnehmenden Postunternehmen der International Post Corporation (IPC) auf ihre Fortschritte bei der Einsparung von CO2-Emissionen aufmerksam. Sie haben demnach ihre jährlichen Gesamtemissionen gegenüber dem Referenzjahr 2008 um 41 Prozent gesenkt. Ihr gemeinsames Klimaziel für 2030 liegt bei einer Reduktion um 50 Prozent. Als wesentliche Treiber werden die stärkere Nutzung erneuerbarer Energien in postalischen Einrichtungen und die schrittweise Umstellung der Zustellflotten auf alternative Antriebe genannt.

(...)

Die Deutsche Post AG verfügt demnach inzwischen über 40.000 Elektrofahrzeuge allein in Deutschland und hat damit einen weiteren Meilenstein bei der Elektrifizierung ihrer Zustellung erreicht. Mit den Marken Deutsche Post und DHL betreibe man die weltweit größte Elektro-Zustellflotte eines Postunternehmens in einem einzelnen Markt, heißt es. Die Fahrzeuge würden an 44.400 Ladesäulen mit 95 Prozent Ökostrom geladen. Neben den Zustellflotten rückt auch die Dekarbonisierung des Fernverkehrs stärker in den Fokus der Postbranche. Die Deutsche Post setzt im Paket- und Brieftransport heute 50 E-Lkw und 570 Bio-CNG-LKW ein.
(...)
„Mit inzwischen 40.000 Elektrofahrzeugen in der Zustellung unterstreichen wir unsere Vorreiterrolle in der E-Mobilität“, unterstreicht Nikola Hagleitner, CEO Post & Paket Deutschland.

 

https://ecomento.de/2026/09/17/deutsche-post-meldet-40-000-elektrofahrzeuge-in-deutschland/

 

Wovon hingegen DHL nicht spricht: Wasserstofffahrzeuge. Die wissen schon warum. 

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Holgerli

Zu wenig Interesse - Millionenprojekt gestoppt: Keine Wasserstoff-Pipeline in Mainz

 

Zitat

Dieses sogenannte Initialnetz sollte ein erster Baustein für eine Wasserstoff-Infrastruktur in Mainz sein. Die Leitung war als Verbindung zwischen verschiedenen Akteuren gedacht: Eine Elektrolyseanlage sollte vor Ort Wasserstoff produzieren, eine Tankstelle diesen als klimafreundlichen Kraftstoff anbieten, Unternehmen in der Umgebung sollten den Wasserstoff für ihre Prozesse nutzen. So sollte die industrielle Kundschaft versorgt werden.

Im Audio-Beitrag wurde noch gesagt, dass die Industriebetriebe jetzt offenbar auf andere Energie-Quellen setzen.

 

Was soll man dazu sagen: Super, 7 Mio Steuergelder nicht verschwendet. Eine unnütze Wasserstofftanke gespart, die nach der Subventions-Mindestlaufzeit wegen absolut unwirtschaftlich, da nicht genutzt dicht gemacht wurde. 

Da der Iran-Krieg jetzt schon 9 Monate dauert und klar sein sollte, dass Gas Mangelware bleibt, wird hoffentlich niemand so kurzsichtig gewesen sein, um auf Gas zu setzen.

Was bleibt ist also Strom. Ein weiteres Wasserstoffprojekt was zu Gunsten von Strom aufgegeben wurde. 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Neben Lothringen/Saar hat man auch in den Haßbergen (Nordbayern) und dem Oberrheingraben natürlichen Wasserstoff gefunden. 

Seit dem Wasserstoff-Beschleunigungsgesetz von April 2026 ist natürlicher Wasserstoff in Deutschland ein „bergfreier Bodenschatz“. Für eine bergrechtliche Erlaubnis ist keine Zustimmung einzelner Grundeigentümer mehr nötig. Das Betreten einzelner Grundstücke kann man durch horizontale Bohrungen vermeiden.

 

Tellus Energy Solutions hat eine bergrechtliche Aufsuchungserlaubnis für ein riesiges Areal (3129 Quadratkilometern) in Nordbayern incl. der Haßberge erhalten. Auf dieses Gebiet ist man duch einen ungewöhnlich hohen Wasserstoffgehalt in der Bodenluft aufmerksam geworden.

tellusenergysolutions.de/energy/pilotprojekt-kairos

Zitat

Phase III: voraussichtlich 2030-2031

Durchführung von geothermischen Bohrungen, Installation der technischen Anlagen zur Abscheidung von Wasserstoff, Aufnahme der kommerziellen Produktion von natürlichem Wasserstoff und geothermischer Energie für den Endverbraucher.

tellusenergysolutions.de/energy/natuerlicher-wasserstoff/

Zitat

2. Wann begann die systematische Suche nach natürlichem Wasserstoff?

2020 generierte Viacheslav Zgonnik, ein ukrainisch-stämmiger Geochemiker, Übersetzungen und Zusammenfassungen der russisch-sprachigen Fachliteratur. Vor allem aber seine eigenen Forschungen weckten großes Interesse für natürlichen Wasserstoff und dessen Potenzial als erneuerbare Energiequelle. Diese Arbeiten bereiteten die Grundlage für den Boom bei der Suche nach natürlichem Wasserstoff weltweit, die seitdem auch zu einem exponentiellen Anstieg an wissenschaftlichen Arbeiten und zu zahlreichen Firmengründungen in allen Kontinenten geführt hat.

 

Video 2026/10/30: Neue Wasserstoff-Quelle kann Europa 30-mal mit Strom versorgen!

2025/03 br.de: Natürlicher Wasserstoff – das neue "Öl" aus Bayern?

 

Model predictions of global geologic hydrogen resources, Science Advances 2024/12 .. This amount of
hydrogen contains more energy (~1.4 × 1016 MJ) than all proven natural gas reserves on Earth (~8.4 × 1015  MJ).

 

Techno-economic analysis of natural and stimulated geological hydrogen, I. Journal of Hydrogen 2025/09

Zitat

Highlights

  • Natural hydrogen costs $0.54/kg, and stimulated hydrogen $0.92/kg, under optimal conditions.
  • Sensitivity analysis identifies production flow rate and gas purity as dominant cost drivers.
  • Hydrogen delivery pressure and chance of finding a successful deposit adds up to $0.25/kg to the total cost of hydrogen.
  • For stimulated hydrogen, restimulation frequency and type of water source add up to $0.3/kg to final hydrogen cost.

 

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odensee
Am 1.11.2026 um 23:45 von Holgerli:

In Bielefeld ist es noch krasser: Seitdem die Wasserstofftanke im 40km entfernte Rheda-Wiedenbrück schloss stehen die Wasserstoff-Müllwagen still.

Da bist du nicht auf dem aktuellen Stand.

https://www1.wdr.de/nrw/ostwestfalen-lippe/mobilitaetswende-wasserstofftankstelle-bielefeld-100.html

Zitat

Endlich können die 29 Wasserstoffbusse und sieben Müllwagen wieder in Bielefeld tanken. Der Elektrolyseur macht es möglich. In der Anlage wird Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff aufgespalten. Dafür wird viel Energie benötigt, die zum Teil aus der nahegelegenen Müllverbrennung kommt.

 

Im übrigen gibt es auch im Solarbereich Flops:
https://kommunal.de/klimaprojekte-kommunen-wasserstoff-fehlschlaege

Zitat

 

Erftstadt: Der Solarradweg, der wieder abgerissen wurde

Dass teure Klimaprojekte nicht nur auf vier Rädern scheitern können, zeigt Erftstadt in Nordrhein-Westfalen.

2018 wurde dort ein rund 90 Meter langer Solarradweg eröffnet. Spezielle Solarmodule sollten in der Fahrbahn Strom erzeugen. Die Teststrecke kostete rund 140.000 Euro und wurde zu 90 Prozent gefördert.

Die Idee klang verlockend: Radwege, die gleichzeitig Stromkraftwerke sind.

Doch der praktische Betrieb wurde zum Problem. Die Stromerzeugung funktionierte nicht wie erhofft. Es kam zu Schwelbränden an elektrischen Verbindungen, die Feuerwehr musste mehrfach anrücken. Zeitweise wurden die Module abgedeckt.

Später zerbrachen die gläsernen Oberflächen. Die Scherben gefährdeten Radfahrer. Nach rund fünfeinhalb Jahren zog die Stadt die Konsequenz. Die Module wurden entfernt und der Radweg wieder asphaltiert.

Aus dem innovativen Solarweg wurde ein gewöhnlicher Radweg. Nur mit erheblich mehr Aufwand.

 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Hysata geht mit ihrem hocheffizienten kapillaren Elektrolyseur mit einem Wirkungsgrad von 95 % in die Vermarktung. Dieser alkalische Elektrolyseur benötigt keine Edelmetalle an der Anode. Prinzipiell sehe ich keinen Grund, warum dieser Elektrolyseur teurer herzustellen sein sollte. Die Betriebskosten könnten um 20 % sinken.

2026/09/21 Hysata to build 50 MW electrolyser production line in NSW ..  manufacturing line at Port Kembla in New South Wales .. up to 50 MW of Hysata’s capillary-fed electrolysers per annum .. designed to scale to 200 MW a year through 24-hour operations as customer demand grows..

 

Neben Methanol und Ammoniak gibt es nun auch das Bicarbonat-Formiat-System (Backpulver) als Wasserstoffträger. 

Erste Pilotanlagen erzielen einen Round-Trip-Wirkungsgrad (von/zu Wasserstoff) von etwa 77 %. Die Reaktionsbedingungen sind moderat, und der Transport sowie die Lagerung als Schüttgut oder wässrige Lösung sind einfach und sehr sicher. Eine wässrige Lösung erhöht das Transportvolumen und -gewicht auf etwa den Wert der besten verfügbaren Lithium-Ionen-Akkus ist aber einfacher und effizienter zu handhaben als Pulver. Ein 1000 Liter IBC-Chemiecontainer  könnte 4.420 kWh als Methanol oder 180 kWh als Formiatlösung speichern - für internationale Transporte zu wenig - es wären 55 fach mehr Formiat als Öltransporte nötig und doppelt so viele wie bei LOHC. Ein Formiat Einsatz wäre als ortsfester lokaler Speicher denkbar.

2026/05 H2APEX-Tochter AKROS bringt salzbasierte Speicherung in den industriellen Maßstab

 

Es gibt auch Formiat- Brennstoffzellen, Formiatreformer und andere Anwendungen. Reine Ameisensäure hat ca. 2 kWh pro Liter Energiedichte - etwas weniger als die Hälfte von Methanol.

ocochem.com

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