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Madame_Q

Das (doch nicht so) einfache Depot von Madame_Q

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Bigwigster
Posted
vor 22 Minuten von Madame_Q:

Der max. Drawdown wird ja immer vom absolute Top aus berechnet.

Eigentlich ein interessanter Gedanke mit dem man auch eine dynamische Asset Allokation machen könnte. Im Grunde gebe ich dir recht, würde aber trotzdem um psychologisch auf der sicheren Seite zu sein lieber von einem höheren Drawdown ausgehen. Schaden wird das auf jeden Fall nicht :thumbsup:

 

vor 25 Minuten von Madame_Q:

Betonen müssen wir nochmals, dass uns absolut klar ist, dass diese Gedankengänge uns definitiv sehr wahrscheinlich etwas Rendite kosten werden (ein Arero wird zu 90% nie so performen wie ein Vanguard All World, vermutlich nicht mal zu 2/3), aber wer weiß - vielleicht auch doch nicht so sehr, wie die meisten hier vermuten. Es weiß eben keiner, was noch kommt. 

Da bin ich nun wieder etwas optimistischer als du, jedenfalls lag das Warren Buffet Portfolio mit 90% Aktien von 1973-2013 von der realen Rendite hinter einem ARERO ähnlichem Portfolio. Und auch in der nicht inflationären Zeit (1982-2013) die etwas günstiger für Aktien war ist man nur circa einen halben Prozentpunkt hinterher :yahoo:

Ganz so simple wie es gerne dargestellt wirde (mehr Aktien = mehr Rendite) ist es nicht.

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Madame_Q
Posted
vor 10 Minuten von Bigwigster:

Ganz so simple wie es gerne dargestellt wirde (mehr Aktien = mehr Rendite) ist es nicht.

Ich würde mich freuen, wenn du recht hast.

 

Ich kann nur vage einschätzen, ob das Bild der letzten zehn Jahre durch die fast schon seltsam-extrem-gute Performance der USA samt gleichzeitiger Schwächen von EM und Europa dem Arero ein zu langweiliges/negatives Image verpasst haben im Vergleich zu einem MSCI-WORLD oder ACWI-ETF. Alles fällt damit, ob es so weiter geht oder nicht.

Die Anleihen im ARERO werden meiner Meinung nach sicher nicht mehr so gut laufen wie die letzten 10 Jahre.

Die Rohstoffe sind und bleiben unberechenbar, sind aber zumindest sehr niedrig bewertet.

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Synthomesc
Posted · Edited by Synthomesc
vor 2 Stunden von Madame_Q:

Mich hätte noch interessiert, wer hier in unserer Lage sagen würde:

 

"Ich hätte die 100% voll in Aktien hinein nach dem Motto "Wenn schon, denn schon" ".

Ich!
bzw. hätte ich dann wirklich unterschieden woher das Geld kommt. Aber diesbezüglich kommt es ja größtenteils aus dem Erbe und das hätte ich 100 % in einen ETF oder mehrere investiert.....
 

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PapaPecunia
Posted
vor 5 Stunden von Madame_Q:

100% Cash bedeutet 600t auf Bankkonten und allein das ist nicht gut (besprochen im anderen Thread).

Dabei ist es nicht mal die Inflation, die uns so stören würde.

 

Und ja...besonders beim Arero besteht SEHR Vertrauen, dass er sich immer wieder erholt, eher als bei einem 100% Aktien-ETF. Diese Wahl kostet uns zwar vermutlich einiges an Rendite, aber das ist ja logisch.

 

Völlig berechtigter Punkt, das "versteckte" Risiko bei einer solchen Summe ist nicht zu unterschätzen. Im WPF vermutlich für 95% glasklar, aber im analogen Leben...

Toller Thread - er zeigt für mich sehr gut, wie sehr sich eine Anlageentscheidung aus den Lebensumständen ergibt und es eben kein "one size fits all" ist.

Herzlichen Glückwunsch zu euren Lebensumständen. Auch wenn ein Erbe dabei ist, sowas fällt nie komplett vom Himmel. Man merkt auch, dass unter solchen Umständen viele Überlegungen in Richtung zweite Nachkommastelle obsolet werden.

 

Mir persönlich wäre "nur" ARERO in eurer Situation trotzdem zu riskant. Eigentlich habt ihr doch eine wunderbare Ausgangslage um euch ein klein wenig breiter aufzustellen. Zwei, drei "Beimischungen" zum Arero müssen ja auch gar nicht in Stress oder zusätzliche Arbeit ausarten.

Aber das ist Geschmackssache, weil ich den ARERO nach wie vor für das Einsteigerprodukt halte und im Aktienteil ziemlich gut finde. Die Staatsanleihen da drin sowie das Rohstoffpaket - das möchte ich eher nicht besitzen ;-)

 

vor 3 Stunden von Madame_Q:

Wir genießen unser Leben aktuell auch so gut es geht oder anders gesagt: würden wir wollen, könnten wir nochmal 500 pro Monat mehr sparen.

Nur brauchen wir keinen 60000 Euro Wagen oder 250qm im Haus samt Pool, um glücklich zu sein. Später in Rente erst recht nicht. Nur weil jede Menge Geld da ist, muss man es nicht mit Zwang im Über-Luxus verprasseln.

Was aber Sinn hätte: Früher in Rente gehen. 

Top Einstellung und vermutlich auch der Grund, warum ihr so toll dasteht! Was nicht zu unterschätzen ist: Der Effekt, wenn zwei Ehepartner finanztechnisch in die selbe Richtung ziehen! 

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Madame_Q
Posted
vor 6 Minuten von PapaPecunia:

Mir persönlich wäre "nur" ARERO in eurer Situation trotzdem zu riskant

Kann ich absolut verstehen.

Bei uns ist es nur so, dass die Einfachheit mit einem Produkt einen so unglaublich hohen Stellenwert in Sachen Disziplin mit sich bringt, dass allein die Beimischung von 1-2 weiteren Produkten nur zu unnötigen Überlegungen in bestimmten Marktphasen verführt. Wir müssten dann das Depot viel öfter beobachten. Die Verführung, Dummheiten zu machen, wäre zu groß (ich kenne mich). Kann man das ungefähr verstehen, was ich meine?

Jeder sieht das sicher anders.

Das Gefühl, sich nicht mal mehr Gedanken um Rebalancing oder Bankkonten (TG/FG) machen zu müssen, ist ziemlich befriedigend trotz der gigantischen Summe, die im Arero steckt.

 

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egbert02
Posted

Und falls der ARERO irgendwann mal eingestellt wird?

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Schluri
Posted
vor 9 Minuten von egbert02:

Und falls der ARERO irgendwann mal eingestellt wird?

..darüber würde ich mir erst Gedanken, wenn es soweit ist

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Madame_Q
Posted
vor 34 Minuten von egbert02:

Und falls der ARERO irgendwann mal eingestellt wird?

Wir haben uns u.a. auch deshalb für den Arero entschieden, weil er von allen Passiv-Multi-Asset-Fonds der ist, der am meisten Chance hat, sehr lange zu existieren. Das ist bei anderen Kandidaten mit geringem Volumen nicht so sicher.

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Bassinus
Posted
vor 58 Minuten von egbert02:

Und falls der ARERO irgendwann mal eingestellt wird?

Bei über 1 Milliarde Kapital bei 0,5% Kosten eher unwahrscheinlich, da es kein echtes Konkurrenzprodukt gibt.

 

Was ich persönlich schade finde, wenn Wörter wie "können es uns leisten, sind nicht drauf angewiesen, ist mal für die Kinder" fallen, nicht auch konsequent dann in den arero nachhaltig investiert wird. Wer, wenn nicht ihr, könntet Vorreiter sein?

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permabull
Posted
vor 32 Minuten von Madame_Q:

Wir haben uns u.a. auch deshalb für den Arero entschieden, weil er von allen Passiv-Multi-Asset-Fonds der ist, der am meisten Chance hat, sehr lange zu existieren. Das ist bei anderen Kandidaten mit geringem Volumen nicht so sicher.

Das hängt ja nicht nur am Volumen eines Fonds. Die DWS als KVG, wer weiß, was daraus mal wird und welche Strategiewechsel/Verschmelzungen/whatever dann ins Haus stehen? Bei der Deutschen Bank ist ja sicher auch künftig vieles "im Fluss"...

 

https://finanz-szene.de/eigene-artikel-von-finanz-szene-de/worum-gehts-bei-der-deutschen-bank-wirklich-die-dws/

Zitat

Also Fusion der DWS. Aber mit wem? Amundi? Das ergäbe industriell maximal Sinn. Aber: Die Franzosen wären der Seniorpartner eines solchen Bündnisses gemessen am Vermögen, die Deutsche Bank verlöre die Kontrolle.

 

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Cef
Posted · Edited by Cef

Nur ganz kurz zwei Gedanken:

 

Eure Worst-Case-Szenarien sähen möglicherweise anders aus, wenn wir nicht

gerade fast eine Generation Bullenmarkt gehabt hätten. 

(Imho: Eine iwS allgemeine Zuversicht wie seit einigen Jahren im Forum habe ich schon lange nicht erlebt.)

Maximaler Verlust von 50-90 % (Ja, der rabenschwarze Schwan) 

und 15 Jahre bis zum Ausgangspunkt würden Euch möglicherweise 

andere Szenarien annehmen lassen.

 

Sofern noch nicht vorhanden würde ich langfristig ernsthaft über eine zusätzliche Rentenversicherung (PRV) 

zur Absicherung bzw Diversifikation (bei wahrscheinlich sonst eher  „öffentlichen“ Rentenversicherungträgern) nachdenken.

Falls Ihr da noch kein Standbein habt erschiene mir das möglicherweise sinnvoller als noch mehr im ARERO,

auch wenn das viele (noch) nicht nachvollziehen können.

 

Gruß :thumbsup:

Cef

 

PS

Soll von Einstein stammen:

Man soll die Dinge so einfach wie möglich machen. Aber keinesfalls noch einfacher.

^_^

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Cai Shen
Posted
vor 3 Stunden von Synthomesc:

bzw. hätte ich dann wirklich unterschieden woher das Geld kommt.

Ist es nicht völlig irrelevant woher das Geld kommt und sollte die mentale Aufmerksamkeit nicht eher darauf konzentriert werden, wofür es benötigt wird?

Egal ob es nun Arbeitseinkommen, Erbe oder ein Lottogewinn war - nichts davon ist "schlechtes" Geld, dass unbedingt zu größtmöglichem Risiko angelegt werden muss.

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Cef
Posted

Selbstverständlich 

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Madame_Q
Posted
vor 8 Stunden von permabull:

Das hängt ja nicht nur am Volumen eines Fonds. Die DWS als KVG, wer weiß, was daraus mal wird und welche Strategiewechsel/Verschmelzungen/whatever dann ins Haus stehen? Bei der Deutschen Bank ist ja sicher auch künftig vieles "im Fluss"...

Alles richtig, aber wenn man in die Richtung denkt, darf man fast gar kein Produkt anfassen.

 

vor 7 Stunden von Cef:

Maximaler Verlust von 50-90 % (Ja, der rabenschwarze Schwan) 

und 15 Jahre bis zum Ausgangspunkt würden Euch möglicherweise 

andere Szenarien annehmen lassen.

Mit "nur Aktien" würde ich sehr Respekt haben vor diesen Zahlen, weil sie eben schon passiert sind und auch wieder möglich sind.

Daher streuen wir ja etwas über mehrere Asset-Klassen, um eben in so einem Szenario zumindest etwas besser dazustehen.

Natürlich ist es nicht sicher, dass man wirklich viel besser dasteht, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es so kommt, ist immerhin zumindest etwas da und darum geht es doch.

 

vor 7 Stunden von Cef:

Sofern noch nicht vorhanden würde ich langfristig ernsthaft über eine zusätzliche Rentenversicherung (PRV) 

zur Absicherung bzw Diversifikation (bei wahrscheinlich sonst eher  „öffentlichen“ Rentenversicherungträgern) nachdenken.

Hier sagen wir ganz eindeutig nein. Diese Rentenversicherungen sind überhaupt nicht unser Ding.

 

 

Es sind nun doch einige Meinungen durchgekommen und wie erwartet würden einige noch mehr Risiko gehen (600t voll in Aktien) bzw. eher etwas vorsichtiger sein/noch mehr streuen. Wir liegen also wie vermutet in der Mitte vom Risiko her.

Welche Produkte/ wie viele Produkte ist dann immer sehr individuell. Ich habe ja schon erklärt, dass uns nicht unwichtig war, nur ein Produkt zu haben im riskanten Teil.

Das reduziert die möglichen Depot-Varianten schonmal deutlich.

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher

Was mich erstaunt (naja eigentlich auch nicht) - Wie viel und vor allem was (:-*) Mann/Frau alles zu einem 100% ARERO Depot schreiben kann.

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Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q

Siehe mein Eingangspost.

Es geht weniger um den Arero. Es geht darum, wie man zu dieser Entscheidung kommt, nur ein Produkt zu nehmen und das ganz ohne sicheren Depotteil.

Die Lebensumstände machen es aus. Vor einigen Monaten hätten wir das niemals so gemacht.

 

Da ich aktuell im Krankenstand bin/nicht mobil, dürfte das aber ehrlich gesagt auch mit ein Grund sein muss ich eingestehen:rolleyes:

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Besserwisser
Posted

Ich kann das komplett nachvollziehen.

Wenn die regelmäßigen Einkünfte für die Ausgaben des Lebens reichen und es keine üppigen Aufgaben mehr geben wird, kann man sich doch zurücklehen.

 

Die Jagd nach Rendite, theoretische Ausgeglichenheit des Portfolios oder sonstige Konstrukte die irgendwelche Szeniarien der Zukunft abfedern oder nutzen sollen ... ist doch auch nur graue Theorie.

Wenn die Entscheidung für den Aero bewusst gefallen ist spricht meiner Meinung nach gar nichts dagegen 100% zu investieren.

Auch Dinge wie die Einfachheit von eventuellen Entnahmen oder Aufteilung für die Kinder sind Punkte dafür.

 

Den Aero vom Risiko wie einen reinen Aktienfond/ETF einzustufen wird ihm nicht gerecht. Und wenn der Aero mal ein Drawdown von 30% (oder 90%) hinnehmen muss, dann sieht es in den anderen ausgefeilten Depots auch nicht mehr lustig aus.

 

Es kommt nunmal der Tag im Leben in dem sich der Fokus auf andere Dinge richtet.

Also von meiner Seite Hut ab für eure Entscheidung und auch gesundheitlich weiter alles Gute.

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Niklasschnick
Posted

Sehr interessanter Faden, man lernt eine Menge beim Durchlesen.

 

Ein Punkt, der noch gar nicht angesprochen wurde: Das (abbezahlte) Eigenheim relativ zum Gesamtvermögen. Um nicht Gefahr zu laufen mentale Buchführung zu betreiben sollte man das unbedingt auch reinrechnen. Eure Verluste im Falle eines Crashs am Aktienmarkt (+Anleihen/Rohstoffe) gemessen am Gesamtvermögen sind dadurch vermutlich deutlich geringer als ihr annehmt.

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finisher
Posted · Edited by finisher
vor 6 Stunden von Madame_Q:

Es geht weniger um den Arero. Es geht darum, wie man zu dieser Entscheidung kommt, nur ein Produkt zu nehmen und das ganz ohne sicheren Depotteil.

Ich würde nicht mein ganzes Vermögen bei einem einzigen Fondsanbieter investieren.

Klar Aktien und Fonds sind Sondervermögen und deshalb vor Pleiten der Fondsanbieter oder Banken geschützt, aber man sollte auch einen Worst-Case, wie Veruntreuung nicht ignorieren.

 

Bei einem größeren Vermögen würde ich persönlich immer über mehrere Fondsanbieter streuen, und kann trotzdem beim gleichen "Produkt" bleiben.

Ein Pendant zum Arero scheint der  Lyxor Portfolio Strategy UCITS ETF zu sein? Die TER von dem ist nur 0,46%.

Dann könntest Du zumindest 50% in den Lyxor investieren und die anderen 50% in den Arero.

 

Habe jetzt nur den Lyxor gefunden, eventl. gibt ja noch andere Fonds, die das gleiche wie der Arero machen, zu ähnlich günstiger TER.

 

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Bassinus
Posted
vor einer Stunde von finisher:

..., wie Veruntreuung nicht ignorieren.

Das kommt in letzter Zeit immer öfter. Steigt ab Depotsumme X die Paranoia oder hab ich den letzten 5 größten Betrugsfälle von Blackrock & Co nicht mitbekommen?

vor einer Stunde von finisher:

Ein Pendant zum Arero scheint der  Lyxor Portfolio Strategy UCITS ETF zu sein? Die TER von dem ist nur 0,46%.

Dann könntest Du zumindest 50% in den Lyxor investieren und die anderen 50% in den Arero.

Die Strategie ist natürlich ähnlich - aber bei genauerer Betrachtung ziemlich schlecht, oder wie begründet Lyxor beim Aktienanteil 25% USA und fast 21% Deutschland?!?

 

 

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fonscho
Posted
vor 55 Minuten von finisher:

Ich würde nicht mein ganzes Vermögen bei einem einzigen Fondsanbieter investieren.

Klar Aktien und Fonds sind Sondervermögen und deshalb vor Pleiten der Fondsanbieter oder Banken geschützt, aber man sollte auch einen Worst-Case, wie Veruntreuung nicht ignorieren.

 

Bei einem größeren Vermögen würde ich persönlich immer über mehrere Fondsanbieter streuen, und kann trotzdem beim gleichen "Produkt" bleiben.

 

Im letzten Podcast von Finanzwesir/Finanzrocker mit Kommer und Weber empfiehlt Weber das sogar. Er selber sagt was von 30.000 Euro, die er iselbst im Arero hat.

 

Es dürfte grundsätzlich sowas nicht passieren ABER was ist zum Beispiel wenn ein bestimmtes Land  wie Luxemburg das angelegte Vermögen beschlagnahmt oder für eine Zeit verbietet, größere Beträge abzubuchen?  Ganz auszuschließen ist nichts wie z. B. bei Zypern während der Eurokrise...

vor 6 Stunden von Madame_Q:

Es geht weniger um den Arero. Es geht darum, wie man zu dieser Entscheidung kommt, nur ein Produkt zu nehmen und das ganz ohne sicheren Depotteil.

@Madame_Q: Ich habe deine Threads mit großem Interesse gelesen! Respekt vor deiner Entscheidung!

 

 

Mit seinem neuen Buch hat Weber ja seine Meinung faktisch von "BIP-Gewichtung" zu MCap geändert....

 

Ein falsch gibt es hier nicht, sondern nur ein ein "anders".... 


Meine Situation ist ähnlich: 6-stellige Summe als Erbe erhalten und lange überlegt...schließlich bei 80 Prozent All World + ein paar kleine Positionen / 20 Prozent "risikofrei" (Tagesgeld + Bausparer +  etwas globaler Anleihen-ETF) gelandet..

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permabull
Posted
vor 3 Stunden von fonscho:

Es dürfte grundsätzlich sowas nicht passieren ABER was ist zum Beispiel wenn ein bestimmtes Land  wie Luxemburg das angelegte Vermögen beschlagnahmt oder für eine Zeit verbietet, größere Beträge abzubuchen?

 

Dann kann man wohl nur hoffen, dass in diesem Land auch genug US-Vermögen angelegt ist, und ein Anruf aus Washington kommt... B-)

 

So gesehen müsste man wegen der Risiken wie Unterschlagung/Untreue diversifizieren über:

- mehrere Depotbanken für das eigene Depot

- mehrere KVGen

- mehrere Depotbanken der KVGen (!)

 

Und ja, auch über mehrere Staaten (Risiken z.B. Kapitalverkehrskontrollen/Beschlagnahme) - Nur sind das die Staaten des Fondsdomizils? Oder eher des Zentralverwahrers der Anteile (Domizil Irland, Verwahrstelle Luxemburg)?

 

Ich selbst streue jedenfalls über mehrere Depotbanken und KVGen... :-*

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pillendreher
Posted · Edited by pillendreher
vor 13 Minuten von permabull:

 

So gesehen müsste man wegen der Risiken wie Unterschlagung/Untreue diversifizieren über:

- mehrere Depotbanken für das eigene Depot

- mehrere KVGen

- mehrere Depotbanken der KVGen (!)

 

Und ja, auch über mehrere Staaten (Risiken z.B. Kapitalverkehrskontrollen/Beschlagnahme) - Nur sind das die Staaten des Fondsdomizils? Oder eher des Zentralverwahrers der Anteile (Domizil Irland, Verwahrstelle Luxemburg)?

 

Sobald das Familiendepot die 100 Millionen Grenze überschreitet, werden wir im Familienrat ernsthaft darüber nachdenken. Bis dahin ist aber noch ein klein wenig Zeit. :-*

 

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hattifnatt
Posted · Edited by hattifnatt
vor 4 Stunden von fonscho:

empfiehlt Weber das sogar. Er selber sagt was von 30.000 Euro, die er iselbst im Arero hat.

Also, das erschüttert mein Vertrauen in das Produkt jetzt doch ein wenig - ungefähr so, wie wenn der CEO eines globalen Konzerns für 30.000$ Aktien kauft. Hat Prof. Weber so geringe Ersparnisse, mit seinen Professuren in Wharton, Stanford usw.? 

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Madame_Q
Posted · Edited by Madame_Q

Was diese Bedenken in Bezug auf "nur ein Produkt bei einer KAG" angeht usw.:

Möglich ist alles, aber man kann sich auch tot-diversifizieren mit der Verteilung des kompletten Vermögens auf zig Banken, zig Anleihen-ETFs verschiedener Anbieter bei mehreren Brokern etc.

Manche argumentieren gegen diese Art der "Extrem-Diversifizierung" damit, dass damit auch die Chance steigt, überhaupt irgendwie Probleme zu bekommen, ganz einfach deshalb, weil man überall seine Nase drin hat.

 

 

 

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