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Halicho

Zusammenbruch von Krypto-Ponzis wie Bitcoin Folgen für den Aktienmarkt

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renkie
vor 1 Minute von Lynch:

nope sondern weil die Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bitcoin? 

 

Vielleicht bestehen bei dir grundsätzliche Begriffsprobleme. Tether ist etwas anderes als Bitcoin! Es geht schon damit los, dass Bitcoin dezentral ist und Tether von einer zentralen Entität verwaltet wird.

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Lynch
· bearbeitet von Lynch
vor 3 Minuten von renkie:

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Bitcoin? 

 

Vielleicht bestehen bei dir grundsätzliche Begriffsprobleme. Tether ist etwas anderes als Bitcoin! Es geht schon damit los, dass Bitcoin dezentral ist und Tether von einer zentralen Entität verwaltet wird.

lies doch mal alles durch bevor du dich zu einem Kommentar bequemst.

Durch Tether wurde bitcoin künstlich aufgeblasen lies mal den Bericht der Staatsanwaltschaft New York

 

https://ag.ny.gov/press-release/2021/attorney-general-james-ends-virtual-currency-trading-platform-bitfinexs-illegal

 

Aber vielleicht irrt sich die Staatsanwaltschaft auch und du kennst dich besser aus?

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renkie
vor 1 Minute von Lynch:

lies doch mal alles durch bevor du dich zu einem Kommentar bequemst.

Durch Tether wurde bitcoin künstlich aufgeblasen lies mal den Bericht der Staatsanwaltschaft New York

https://ag.ny.gov/press-release/2021/attorney-general-james-ends-virtual-currency-trading-platform-bitfinexs-illegal

Nochmal:  Marketcap Bitcoin: $884,440,940,952

                 Marketcap Tether:    $35,006,579,295

 

ich bezweifle, dass Tether so einen großen Einfluss auf Bitcoin hat, wie du hier suggerieren willst, zumal mit Tether auch zahlreiche Altcoins gekauft werden und nicht nur Bitcoin.

Und selbst wenn. Ist Bitcoin deswegen fundamental schlechter, wenn er mit Tether gekauft wird? Ich selber glaube auch nicht (weiß es aber nicht), dass Tether tatsächlich zu 100 % mit $ gedeckt ist.

Kann auch sein, dass der Bitcoin-Preis deswegen nochmal unter Druck kommt (oder auch nicht). Das liegt dann aber nicht daran, dass Bitcoin Betrug ist, sondern Tether.

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Lynch
· bearbeitet von Lynch
vor 3 Minuten von renkie:

Nochmal:  Marketcap Bitcoin: $884,440,940,952

                 Marketcap Tether:    $35,006,579,295

 

ich bezweifle, dass Tether so einen großen Einfluss auf Bitcoin hat, wie du hier suggerieren willst,

Stimmt du hast recht, entschuldige.

 

#2themoon!!!

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renkie
vor 14 Minuten von Lynch:

lies doch mal alles durch bevor du dich zu einem Kommentar bequemst.

Durch Tether wurde bitcoin künstlich aufgeblasen lies mal den Bericht der Staatsanwaltschaft New York

 

https://ag.ny.gov/press-release/2021/attorney-general-james-ends-virtual-currency-trading-platform-bitfinexs-illegal

 

Aber vielleicht irrt sich die Staatsanwaltschaft auch und du kennst dich besser aus?

https://ag.ny.gov/press-release/2021/attorney-general-james-ends-virtual-currency-trading-platform-bitfinexs-illegal

 

hast du den von dir zitierten Artikel überhaupt gelesen?  Bitcoin wird darin mit keinem Wort erwähnt. 

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Halicho
vor 8 Minuten von Lynch:

ja du hast recht, alles in Butter. Bitcoin Kursziel 5 Milliarden sry. Vergiss Fiat Währungen

Gehst du davon aus, dass der Zusammenbruch folgenlos bleiben wird? Positiv wäre, dass das vernichtete Kapital den Kapitalmarkt nicht aufblähen kann, da es von den Ponziteilnehmer, die rechtzeitig ausgestiegen sein werden, ausgegeben werden wird.

vor 4 Stunden von The Statistician:

Anrecht auf Blöcke? Du hast dich wohl sehr intensiv mit Bitcoin bzw. Blockchain im Allgemeinen auseinandergesetzt, ehe du diesen Thread eröffnet hast, hmm? ;) 

Natürlich kann man für eine spezifische Bitcoin Adresse den Private Key einer Person übergeben, an welche man die Bitcoins veräußert. Dadurch würde keine Transaktion auf der Blockchain entstehen, doch wieso sollte sich irgendjemand darauf einlassen? Die Gewissheit, dass der Private Key vom ursprünglichen Besitzer nicht genutzt werden würde, gibt es schließlich nicht. Der neue Besitzer würde also mit dem Risiko leben müssen, dass seine erworbenen Bitcoins auf der initialen Adresse jederzeit vom ursprünglichen Besitzer abgezwackt werden könnten. Ein solcher Erwerb würde ausschließlich auf massiven Vertrauen oder/und massiver Naivität beruhen. 

OK. Nachvollziehbar.

Mit Blöcken meine ich selbstverständlich die Blöcke, die Gruppen, die einer Bitcoin"geld"börse zusammengefasst sind.

 

Sind die Schlüssel möglicherweise verloren? Würden möglicherweise nur die später erstellten Bitcoin verkauft? Glauben die Haupttäter an weitere Erfolge? Wäre alles denkbar. 

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Chips
vor 1 Stunde von Lynch:

nope sondern weil die Staatsanwaltschaft ermittelt

https://ag.ny.gov/press-release/2021/attorney-general-james-ends-virtual-currency-trading-platform-bitfinexs-illegal

 

Bitcoin soll durch Tether künstlich aufgebläht worden sein.

Kundengelder bei Bitfinex verschwunden

Kryptoplattform Bitfinex in New York verboten

Tether ist kein Stablecoin da Verluste verschleiert worden sind

Und wenn jemand den Goldpreis manipuliert, ist Gold auch ein Ponzischeme. Ich persönlich kann auch nicht nachvollziehen, wie man für 30Gramm Metall 1500€ hinlegt. Ist für mich demnach Betrug. 

 

War Bitcoin vor Tether auch schon ein Ponzischeme?

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Halicho
vor 16 Minuten von Chips:

Und wenn jemand den Goldpreis manipuliert, ist Gold auch ein Ponzischeme. Ich persönlich kann auch nicht nachvollziehen, wie man für 30Gramm Metall 1500€ hinlegt. Ist für mich demnach Betrug. 

 

War Bitcoin vor Tether auch schon ein Ponzischeme?

Gold=seltenes, besonderes Element, das für das Kunsthandwerk seit Jahrtausenden heute zudem für die Industrie eine herausragende Rolle spielt, m.E. eine ungeeignete Geldanlage.

 

Bitcoin und Konsorten: keine seltenen Elemente, sondern leicht reproduzierbarer beliebig austauschbarer Code ohne inneren Wert. Sind keine Währungen, da hierfür ungeeignet. Märkte haben im Gegensatz zu Menschen den Vorteil, dass sie die Wahrheit langfristig belohnen. :D

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Lynch
vor einer Stunde von Halicho:

Gehst du davon aus, dass der Zusammenbruch folgenlos bleiben wird? P

Da Bitcoin mit der Realwirtschaft nichts zu tun hat wären die Folgen wahrscheinlich bedeutungslos.

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Maciej
vor 22 Stunden von Halicho:

Nur wieso sollte jemand ernsthaft einer Institution Misstrauen, der Zentralbank, die gerade dafür regelmäßig kritisiert wird, weil sie nichts anderes tut als den Geldwert statutengemäß zu inflationieren und das bei einer Volatilität von fast null?

Wahrscheinlich aus der historischen Erfahrung heraus, dass die Zentralbank früher oder später ihre Statuen über den Haufen wirft und die Währung deutlich stärker verschlechtert als geplant. Schau dir doch mal die Geldausweitung der EZB der letzten 10 Jahre an. Du bist VWLer, was sagt das Lehrbuch dazu, wenn die Geldmenge deutlich stärker ausgeweitet wird als es sich zunächst in der Konsumentenpreisinflation bemerkbar macht? Ist das was, was dauerhaft so bleiben kann oder wird es irgendwann zu einem Nachholeffekt kommen?

 

vor 16 Stunden von reko:

Eine Besicherung  ist etwas anderes als anderes als ein Einlöseversprechen. Gegen eine Gebühr (Aufwandsentschädigung) kann man sich seinen Goldbarren auch allozieren lassen. Dann hat man einen Anspruch auf einen Barren mit einer bestimmten Seriennummer, dessen Vorhandensein man auch überprüfen kann. Die Goldbindung der Währungen wurde nicht aufgegeben weil sie nicht funktioniert hat, sondern weil die Staaten mehr Geld ausgeben wollten als sie Gold hatten.

Vielleicht gibt es da rechtlich einen Unterschied, ich sehe rein praktisch allerdings keinen. Die Perth Mint hat bspw. ihr eigenes besichertes Goldtoken. Selbst wenn es da jetzt einen Live-Stream gäbe, über den ich mir 24/7 meinen persönlichen Goldbarren im Tresor der Mint anschauen könnte, wer sagt mir, dass ich den im Notfall auch mal (zuhause) physisch in der Hand halten dürfte? Für mich bleibt das rein praktisch nur ein Anspruch.

Den zweiten Punkt verstehe ich auch nicht so richtig. Wenn es letztlich mehr Geld als Gold zur Deckung gab (oder geben sollte), hat die Goldbindung doch gerade nicht funktioniert.

 

Diese physisch hinterlegten Tokens scheinen das Beste aus physischer und digitaler Welt zu verbinden. Aus meiner Sicht verbinden sie aber das Schlechtetse aus beiden Welten: Man kann die hinterlegten Waren nicht durchs Netz und den Besitzanspruch der Coins nicht physisch übertragen. Mir erscheinen zwei separate, komplett dezentrale Assets daher die ideale Lösung, je nachdem in welcher Welt man gerade unterwegs sein möchte.

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Chips
vor 10 Stunden von Halicho:

Nein es ist Betrug, weil ein Versprechen abgegeben wird, das niemals gehalten wurde, haltbar ist und halten werden wird: dass die Teilnahme am Ponzi den Kauf einer Alternativwährung entspricht. Da keine Währungsfunktion vorhanden ist, ist es Betrug. 

 

Genauso wie ein Schenkkreis in dem in Wirklichkeit nix verschenkt wird. 

Aha, ein Versprechen “wird abgegeben“? Von wem?

 

@Halicho und @Lynch

Wir leben in einem freien Land. Ihr dürft also gerne eure persönliche Definition von Ponzi- oder Schneeballsystem aufstellen und verbreiten. Dass das nicht der allg. Definition entspricht, wurde nun schon öfter dargelegt.

Freiheit geht nur mit Eigenverantwortung. Jeder kann es lassen, Bitcoin zu kaufen oder tun. 

 

Es erschließt sich offenbar nicht jedem, wie ein Bitcoin etwas wert sein könnte. Ob ein Bitcoin bei 45 000$ über oder unterbewertet ist, ist so schwer zu sagen wie beim Goldunzenpreis bei 1800. Es ist letztlich Angebot und Nachfrage. Wie auch bei den Pokemon-Karten oder dem Mona Lisa Gemälde. Oder der Teslaaktie. 

 

Belassen wir es dabei. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 6 Stunden von Maciej:

Vielleicht gibt es da rechtlich einen Unterschied, ich sehe rein praktisch allerdings keinen. Die Perth Mint hat bspw. ihr eigenes besichertes Goldtoken. Selbst wenn es da jetzt einen Live-Stream gäbe, über den ich mir 24/7 meinen persönlichen Goldbarren im Tresor der Mint anschauen könnte, wer sagt mir, dass ich den im Notfall auch mal (zuhause) physisch in der Hand halten dürfte? Für mich bleibt das rein praktisch nur ein Anspruch.

Den zweiten Punkt verstehe ich auch nicht so richtig. Wenn es letztlich mehr Geld als Gold zur Deckung gab (oder geben sollte), hat die Goldbindung doch gerade nicht funktioniert.

Bei einer Besicherung muß die gesamte Menge vorhanden sein. Bei einen Einlöseversprechen nicht. Das ist auch die Problematik bei Tether. Eine Bank verspricht auch nicht dein Guthaben ständig vorrätig zu haben und es jederzeit auszahlen zu können. Sie wird sich das Geld bei größeren Beträgen erst beschaffen wenn du es anforderst.

Seit es Papiergeld gibt waren die Währungen nie mit Gold besichert, sondern hatten höchstens ein Einlöseversprechen das an Bedingungen geknüpft war. Ein Staat kann einseitig seine Regeln = Gesetze ändern. Es war deshalb immer klar, dass dieses Einlöseversprechen nur bis auf Widerruf gilt. Das hat wunderbar funktioniert, bis es dem Staat zu lästig wurde.

Die Perth Mint (ein privates Unternehmen in 100% Staatsbesitz) kann sich nicht einseitig von der Besicherung lösen. Das würde ein australisches Gesetz erfordern. Ich halte diese Gefahr für vernachläßigbar. Wer dem aber nicht vertraut, der kann einen kleinen Bestand an Goldcoins für dezentale Cryptozahlungen behalten und sich den Rest ausliefern lassen.

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Lynch
vor einer Stunde von Chips:

Aha, ein Versprechen “wird abgegeben“? Von wem?

 

@Halicho und @Lynch

Wir leben in einem freien Land. Ihr dürft also gerne eure persönliche Definition von Ponzi- oder Schneeballsystem aufstellen und verbreiten. Dass das nicht der allg. Definition entspricht, wurde nun schon öfter dargelegt.

Freiheit geht nur mit Eigenverantwortung. Jeder kann es lassen, Bitcoin zu kaufen oder tun. 

 

Es erschließt sich offenbar nicht jedem, wie ein Bitcoin etwas wert sein könnte. Ob ein Bitcoin bei 45 000$ über oder unterbewertet ist, ist so schwer zu sagen wie beim Goldunzenpreis bei 1800. Es ist letztlich Angebot und Nachfrage. Wie auch bei den Pokemon-Karten oder dem Mona Lisa Gemälde. Oder der Teslaaktie. 

 

Belassen wir es dabei. 

Es sind warnende Stimmen in einem heraufziehenden Sturm.

 

Der wirtschaftliche Schaden durch Bitcoin ist enorm. Milliarden Dollar und Euros fehlen in sinnvollen Märkten wie bsp der Börse wo sie mithelfen Arbeitsplätze zu schaffen bzw zu sichern und Innovationen voranzutreiben.

 

Stattdessen erlebt man einen leicht manipulierbarer Markt wo ein gelangweilter Enron Musk mit Tweets auf Bitcoin extreme Kurssprünge auslöst und das scheinbar nach belieben.

Mit einem stabilen Finanzsystem wie dem Euro ist so der Bitcoin als hochvolatiles Objekt nicht zu vergleichen.

 

Zudem kann niemand mit einem Bitcoin etwas kaufen, auch erschließt sich nicht was den Bitcoin von den restlichen über 8.000 anderen Kryptos unterscheiden soll.

Du hast den Goldunzenpreis angesprochen. Nun Gold ist oftmals nur in abgelegenen Regionen unter großem Arbeitsaufwand förderbar.

 

Die Werthaltigkeit des Goldes liegt darin das Staaten dieses Gold nicht nur bunkern, sondern so unserem Papiergeld einen gewissen Wert geben.

Der Rückhalt von Staaten ist bei Kryptos nicht gegeben was das ganze so manipulierbar macht.

 

Diese Fakten sind nicht von der Hand zu weisen.

 

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Griffith
· bearbeitet von Griffith
vor 2 Stunden von Lynch:

Der wirtschaftliche Schaden durch Bitcoin ist enorm. Milliarden Dollar und Euros fehlen in sinnvollen Märkten wie bsp der Börse wo sie mithelfen Arbeitsplätze zu schaffen bzw zu sichern und Innovationen voranzutreiben.

Man kann den Entwicklern von Bitcoin nicht absprechen die Blockchain erfunden zu haben - zumindest in ihrer finalen, funktionierenden Form.
Bitcoin hat gezeigt dass dieses Konzept funktioniert, so ist die Bitcoin-Blockchain bis heute unhackbar, nicht manipulierbar und ununterbrochen online. Dadurch kam bzw. kommt die Idee 'Blockchain' in der Masse an und wird für andere Zwecke adaptiert.
Ich bin überzeugt dass 'Blockchain' mittel- bis langfristig mehr Innovationen, mehr Arbeitsplätze und mehr Lösungen von 'Real-World'-Problemen hervorbringen wird, als ein paar Milliarden mehr oder weniger an den Finanzspielplätzen.
ARTE hatte die Tage erst eine ganz brauchbare Reportage laufen: https://www.arte.tv/de/videos/086942-000-A/internet-macht-zukunft/
 

Ob man jetzt jede Tomate auf einer Blockchain verfolgen muss sei dahingestellt, aber alleine das Konzept der nicht manipulierbaren Objekt-Verfolgung hat in meinen Augen schon riesiges Potential. Für die Gucci-Tasche, die Rolex-Uhr oder einfach die (angebliche) Flasche italienisches Olivenöl extra vergine.

Dafür braucht man weder Bitcoin und mittelfristig vermutlich auch kein Proof-of-Work Verfahren, aber Bitcoin hat den Grundstein für eine Technologie gelegt, die den aktuellen 'wirtschaftlichen Schaden' (so denn einer vorhanden ist) in den Schatten stellen wird.
Der Patent-Motorwagen #1 war auch kein Höchstmaß an Effizienz, aber die Grundidee der pferdelosen Kutsche war nicht schlecht ... auch wenn es bei manchen etwas länger gedauert hat, bis sie es akzeptiert haben.

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Halicho
vor einer Stunde von Griffith:

Man kann den Entwicklern von Bitcoin nicht absprechen die Blockchain erfunden zu haben - zumindest in ihrer finalen, funktionierenden Form.
Bitcoin hat gezeigt dass dieses Konzept funktioniert, so ist die Bitcoin-Blockchain bis heute unhackbar, nicht manipulierbar und ununterbrochen online. Dadurch kam bzw. kommt die Idee 'Blockchain' in der Masse an und wird für andere Zwecke adaptiert.
Ich bin überzeugt dass 'Blockchain' mittel- bis langfristig mehr Innovationen, mehr Arbeitsplätze und mehr Lösungen von 'Real-World'-Problemen hervorbringen wird, als ein paar Milliarden mehr oder weniger an den Finanzspielplätzen.
ARTE hatte die Tage erst eine ganz brauchbare Reportage laufen: https://www.arte.tv/de/videos/086942-000-A/internet-macht-zukunft/
 

Ob man jetzt jede Tomate auf einer Blockchain verfolgen muss sei dahingestellt, aber alleine das Konzept der nicht manipulierbaren Objekt-Verfolgung hat in meinen Augen schon riesiges Potential. Für die Gucci-Tasche, die Rolex-Uhr oder einfach die (angebliche) Flasche italienisches Olivenöl extra vergine.

Dafür braucht man weder Bitcoin und mittelfristig vermutlich auch kein Proof-of-Work Verfahren, aber Bitcoin hat den Grundstein für eine Technologie gelegt, die den aktuellen 'wirtschaftlichen Schaden' (so denn einer vorhanden ist) in den Schatten stellen wird.
Der Patent-Motorwagen #1 war auch kein Höchstmaß an Effizienz, aber die Grundidee der pferdelosen Kutsche war nicht schlecht ... auch wenn es bei manchen etwas länger gedauert hat, bis sie es akzeptiert haben.

Der Nutzen Blockchain sei größer als die Folgen der Ponzis? 0,5% der Weltstromproduktion wird allein für BTC vernichtet. Wie absurd. Soll dieser Technologieträger das Vorbild für die Zukunft sein? Die Vernichtung der natürlichen Ressourcen zur Bedienung der Paranoia einer zu wohlhabenden Gruppe von geldgierigen Spinnern?

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reko
· bearbeitet von reko
vor 3 Stunden von Griffith:

Bitcoin hat gezeigt dass dieses Konzept funktioniert, so ist die Bitcoin-Blockchain bis heute unhackbar, nicht manipulierbar und ununterbrochen online

In einen parallelen Faden wird gerade von Quantencomputern geträumt. Das wäre das aus für Bitcoin.

So neu und so elegant finde ist die Blockchain gar nicht. Es geht um eine Datenbank ohne zentrale Instanz mit Konsenzmechanismus. Dafür so viel Rechenleistung und Internettraffic ist Verschwendung. Das kann nicht die Lösung für Alltagsvorgänge sein. Lightning zeigt das es ein Problem gibt. Diese Lösung überzeugt mich aber immer noch nicht.

Aber es geht hier nicht um freie Wissenschaft sondern um die wirtschaftlichen Interessen einer kleinen Gruppe Bitcoinindustrie.

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Halicho
vor 10 Minuten von reko:

In einen parallelen Faden wird gerade von Quantencomputern geträumt. Das wäre das aus für Bitcoin.

So neu und so elegant finde ist die Blockchain gar nicht. Es geht um eine Datenbank ohne zentrale Instanz mit Konsenzmechanismus. Dafür so viel Rechenleistung und Internettraffic ist Verschwendung. Das kann nicht die Lösung für Alltagsvorgänge sein. Lightning zeigt das es ein Problem gibt. Diese Lösung überzeugt mich aber immer noch nicht.

Geträumt nicht. IBMs Quantencomputer ist online in der IBM-Cloud und  kann kostenlos genutzt werden.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 5 Minuten von Halicho:

Geträumt nicht. IBMs Quantencomputer ist online in der IBM-Cloud und  kann kostenlos genutzt werden.

Ich präzisiere, geträumt von einer für Blockchains ausreichenden Größe. Wie dort gesagt, glaube ich das bleibt den Geheimdiensten vorbehalten. Das würde aber bereits ausreichen um Bitcoins für Geheimdienste manipulierbar und damit wertlos zu machen.

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Halicho
vor 1 Minute von reko:

Ich präzisiere, geträumt von einer für Blockchains ausreichenden Größe. Wie dort gesagt, glaube ich das bleibt den Geheimdiensten vorbehalten. Das würde aber bereits ausreichen um Bitcoins für Geheimdiensten manipulierbar und damit wertlos zu machen.

Klar, dass man die Verschlüsselung knacken wird ist eine Frage von einigen Jahren durch das exponentielles Wachstum der Leistung der Quantencomputer. Der erste frei 

programmierbare Quantencomputer in Deutschland wurde auch schon installiert (auch IBM)  Beim Fraunhofer Institut.

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reko
· bearbeitet von reko

Ich denke das dauert noch einige Zeit, aber irgend wann wird es soweit sein.

Die Lösung Quantum Resistant Ledger muß erst noch erfunden werden und dann muß man es schaffen die Bitcoins auf eine neue Technologie zu bringen. Dazu wird es nur kommen, wenn die Bitcoinindustrie weiter damit verdienen kann.

2020/01/22 Quantencomputer ein Risiko für die Blockchain?

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Halicho
· bearbeitet von Halicho
vor 2 Stunden von reko:

Ich denke das dauert noch einige Zeit, aber irgend wann wird es soweit sein.

Die Lösung Quantum Resistant Ledger muß erst noch erfunden werden und dann muß man es schaffen die Bitcoins auf eine neue Technologie zu bringen. Dazu wird es nur kommen, wenn die Bitcoinindustrie weiter damit verdienen kann.

2020/01/22 Quantencomputer ein Risiko für die Blockchain?

Das ist m.E. unmöglich mit sequentiellen Rechnern, da der Quantencomputer durch die Verschränkung  der qubits die Lösung "sieht"; dadurch verlieren Einwegfunktionen, die bei Verschlüsselung genutzt werden ihre Wirkung. Man kann dann nur mit onetimepads verschlüsseln oder durch Quantenverfahren. für ersteres muss man den Schlüssel geheim austauschen z.B. per Postpaket und für letzteres benötigt man aber eine direkte Sichtverbindung bzw Glasfaserverbindung ohne Switch und Verstärker.

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Lynch
vor 5 Stunden von Griffith:

Bitcoin hat gezeigt dass dieses Konzept funktioniert, so ist die Bitcoin-Blockchain bis heute unhackbar, nicht manipulierbar und ununterbrochen online. Dadurch kam bzw. kommt die Idee 'Blockchain' in der Masse an und wird für andere Zwecke adaptiert.
Ich bin überzeugt dass 'Blockchain' mittel- bis langfristig mehr Innovationen, mehr Arbeitsplätze und mehr Lösungen von 'Real-World'-Problemen hervorbringen wird, als ein paar Milliarden mehr oder weniger an den Finanzspielplätzen.
ARTE hatte die Tage erst eine ganz brauchbare Reportage laufen: https://www.arte.tv/de/videos/086942-000-A/internet-macht-zukunft/

Alles ist hackbar.

Welchen Vorteil bringt es wenn alles immer online ist? Kaufst du dir Mitternachts Brötchen beim Bäcker?

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The Statistician
vor 1 Stunde von reko:

In einen parallelen Faden wird gerade von Quantencomputern geträumt. Das wäre das aus für Bitcoin.

Das wäre das Ende aller derzeit genutzten Public Key Algorithmen. Bitcoin wird hier entsprechend die geringste Sorge darstellen, wenn die Entwicklung überraschend schnell erfolgen sollte und in vielen Bereichen keine rechtzeitige Anpassung erfolgt. Je nach Lösungsansatz würde bei Bitcoin zudem ein Soft Fork bereits ausreichen. Ich selbst kann bei dem Thema aber nicht so ganz verstehen wieso so viele Bitcoin gerne abschreiben und andere Bereiche in keiner Weise mit Sorge betrachten. 

vor 25 Minuten von Halicho:

Man kann dann nur mit onetimepads verschlüsseln oder durch Quantenverfahren.

Dann empfehle ich an der Stelle folgende Publikation:

Chen, L. et al. (2016) Report on Post-Quantum Cryptography. NIST

 

Damit einhergehend noch die Publikation zum aktuellsten Review verschiedenster Algorithmen:

Alagic, G. et al. (2020) Status Report on the Second Round of the NIST Post-Quantum Cryptography Standardization Process. NIST

 

Auf der Seite findet man auch die Ressourcen zu den einzelnen Algorithmen, je nach dem wie viel man sich damit beschäftigen will.

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reko
vor 5 Minuten von The Statistician:

Ich selbst kann bei dem Thema aber nicht so ganz verstehen wieso so viele Bitcoin gerne abschreiben und andere Bereiche in keiner Weise mit Sorge betrachten. 

Ein Quantencomputer wird sehr teuer. Selbst kriminelle Organisationen werden sich das nicht so schnell leisten können. Die ersten die so etwas haben werden ist z.B. die NSA und die wird ihren Stand nicht publik machen. Nicht umsonst will die NSA Kryptoverfahren die sie gerade noch knacken kann, die für andere aber praktisch nicht überwindbar sind. Der hier gepriesene Schutz vor staatlichen Eingriffen ist also zukünftig fraglich. Der betriebene Aufwand hängt vom möglichen Ertrag ab. Der ist bei Bitcoin z.Z. höher als bei meinen Konto. Die alten TAN Listen sind da auch sehr sicher vor Quantencomputern.

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