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Sotray

Verständnisfragen Riester & Beurteilung der Situation

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Sotray
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Hallo zusammen,

 

nachdem ich mich nun ein wenig in das Thema Riester als Altersvorsorge eingelesen habe und bald einen 2. Termin mit einem Bekannten (Tecis) habe, würde ich ganz gerne ein paar Punkte zum Thema Riester besser verstehen.

 

Vorab relevante Informationen auf Grundlage der AV-Richtlinie:

Ich bin 29 Jahre, ledig (Hochzeit soll allerdings innerhalb des nächsten Jahres folgen) und der geplante Renteneintritt ist mit 67. Mein Jahresbruttoeinkommen lag im letzten Jahr bei ca. 82.000€ und für die Altersvorsorge würde ich gerne monatlich 1000-1500 € verwenden. Bzgl. Risikobereitschaft würde ich mich in einer Skala von 1-5 in der Mitte bei 3 sehen - also weder super scheu, noch sehr affin. Bzgl. weiterer Vorsorge besteht lediglich eine Haftpflicht, sowie eine KFZ Versicherung, aber ich werde mich noch zusätzlich in das Thema BU einlesen (evtl. wird mir der Tecis-Bekannte dazu ja auch eine Empfehlung aussprechen)

Vor der Riesterrente habe ich mich schon ausgiebig mit dem Thema ETF als Altersvorsorge beschäftigt und habe mich für den MSCI World als auch den MSCI EM, wie vermutlich viele andere, entschieden.

 

Abgesehen von der ETF Thematik habe ich noch zwei "Leichen im Keller" - zum Einen die UniProfiRente/4p (UPR/4p) von Union Invest und zum Anderen einen Bausparvertrag bei Schwäbisch Hall, welche beide noch zu Ausbildungszeiten abgeschlossen wurden, zu Studienzeiten stillgelegt und beim Eintritt in das Berufsleben 2019 wieder aufgenommen wurden. Ursprünglich wollte ich diese aufkündigen aufgrund der schlechten Rezensionen und Erfahrungen welche man häufig liest. Der Tecis Bekannte sagte mir dann das riestern sich ja doch lohne, insbesondere wenn man die Zulage vom Staat mitnimmt (in meinem Falle wäre vermutlich die Steuerersparnis relevanter als die Riesterzulage selbst)

 

Nun zur eigentlichen Frage:

Nachdem ich den ersten Termin mit dem Tecis Bekannten absolviert hatte und dieses fast gespenstisch ähnlich zu der hier beschriebenen Vorgehensweise (Funktionsweise der DVAG) verlief sind mir folgende Fragen nicht ganz klar:

 

- Lohnt sich riestern für mich generell? Das Argument die Zulage vom Staat & insbesondere die Steuerersparnis mitzunehmen klang schon schlüssig auch mit Hinblick auf ein "weiteres Standbein" neben den ETF-Sparplänen

- Gibt es weitere AV-Themen welche ihr mir ans Herz legen könnt bzgl. Recherche?

 

Falls Riester überhaupt in Frage kommt, folgende Detailfragen:

- Ist ein Fondsparplan das Richtige oder lohnt sich bspw. auch eine günstige Rentenversicherung von HUK24 als Direktversicherer mit Hinblick auf Steuerersparnis? Andererseits wird das eingezahlte Kapital ja ohnehin garantiert, weshalb ich nach meinem Verständnis hier ruhig das "Risiko" eines Fondsparplans in Kauf nehmen könnte. 

- Angesprochen auf die UPR/4p hat der Bekannte oft über garantierte "Verrentung" gesprochen, allerdings finde ich diesen Faktor gar nicht in meinen Unterlagen der UPR/4p - gibt es das nicht in allen Produkten?

- Ein weiterer Kritikpunkt von ihm zur UPR/4p war, dass man nur 30% des eingezahlten Betrages sofort entnehmen könne - warum soll dies so negativ sein? Für mich wäre Rente ohnehin eine "dauerhafte Zahlung".

- Worauf muss ich achten, wenn mir Verträge von bspw. WWK etc. angeboten werden? Wäre sein Argument der garantierten Verrentung berechtigt mit Blick auf die (vermutlich hohen?) Abschlusskosten, die entstehen würden?

 


Mein Bauchgefühl und die vielen negativen Kommentare raten mir natürlich von Tecis & co. ab (& mein Ansatz sich ohnehin lieber in die Themen selbst einzuarbeiten + zu kümmern), aber ich würde gerne auch weitere logische Argumente dafür finden :)

 

Vielen Dank für eure Meinungen & Unterstützung!

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odensee
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Allgemein zum Thema "Riester" meine Meinung vor einer Stunde in dem Thread der genau unter deinem steht  (es wäre eine gute Idee, erstmal ein bisschen im Forum zu lesen...) https://www.wertpapier-forum.de/topic/60902-riester-mit-garantieverzinsung-225-kündigen-und-kapital-in-etf-stecken/?do=findComment&comment=1391355

 

Da du bei Tecis in Behandlung bist, hat sich der Punkt "günstigen Anbieter suchen" vermutlich erledigt,

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Sotray
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Vielen Dank für dein schnelles Feedback zur allgemeinen Bewertung. Wie du aber sicherlich siehst war dies nicht meine einzige offene Frage, weshalb ich einen neuen Thread eröffnet habe.

Günstiger Anbieter scheint es in dem Fondsparbereich ja ohnehin wie Sand am Meer zu geben...

LG :) 

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herr_welker
Posted · Edited by herr_welker
Zitat

- Ein weiterer Kritikpunkt von ihm zur UPR/4p war, dass man nur 30% des eingezahlten Betrages sofort entnehmen könne - warum soll dies so negativ sein? Für mich wäre Rente ohnehin eine "dauerhafte Zahlung".

Welche Riester Rente hat er denn im Koffer, bei der man mehr als 30% auszahlen kann? Da bin ich jetzt echt mal gespannt. ;)

 

Zu den anderen Fragen:

Es gibt verschiedene Riester Formen. Unter anderem Fondssriestern und Versicherungsriestern. (Die Versicherung kann das Geld dann zum Teil auch in Aktien anlegen oder eben sichere Papiere)

Bei der Union Investment Rente wird das Geld in Wertpapiere angelegt (Aktien und Rentenpapiere wahrscheinlich). Am Ende deines Arbeitslebens hast du dann sozusagen ein Depot mit einer Summe X.

Dann willst du in Rente gehen. Dann wird aus dem Depot eine einmalige Summe entnommen und für dich eine Rentenversicherung abgeschlossen. Diese Rentenversicherung soll die Rentenzahlungen ab dem 85. Lebensjahr garantieren.

Die restliche Summe wird dann in Raten bis zum 85. Lebensjahr ausgezahlt.

 

Und genau das ist dann auch ein Kritikpunkt der Versicherungsvertreter der Form. Keiner weiß wie die Konditonen in 40 Jahren sind und wie der garantierte Rentenfaktor in 40 Jahren ist.

Ich persönlich finde das nicht schlimm und habe die DWS Riester Rente Premium. Wichtiger finde ich das der Zinseszins gut wirken kann. Gerade bei der langen Laufzeit.

 

Nach meiner ersten Einschätzung hast du auch praktisch keine Rentenlücke und benötigts eigentlich auch keine Zusatzrente mit lebenslanger Zahlung.

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Stonks
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Ich kann dieses Video von Finanztip zu dem Thema empfehlen: klick

Aber Achtung, je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr landet man bei einem 50/50 Patt für/gegen Riester. Ich tue mich mit der Entscheidung jedenfalls schwer (denke darüber nach, meinen Vertrag aufzulösen und in einen ETF umzuschichten). An deiner Stelle würde ich erst gar nicht mit dem Riestern anfangen. Meine Frau lasse ich aber auf jeden Fall weiter riestern, wegen der Kinderzulage.

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Sotray
Posted

Vielen Dank euch für die Antworten :)

Grundsätzlich sehe ich es ähnlich wie Herr Welker und bin da eigentlich auch relativ entspannt bzgl. der Ungewissheit im Alter (bzw. zum Renteneintritt) und eigentlich versuche ich lediglich herauszufinden ob es Sinn macht die Riester Steuerersparnis mitzunehmen (und dies dann ggf. mit dem passenden Produkt zu optimieren -> wenig Kosten) allerdings gibt es ja doch einiges an Variablen zu beachten. Z.B. die Tatsache, dass die mögliche Steuerersparnis im Rentenalter durch erneute Besteuerung abgemildert wird...

 

Das Video von Finanztip habe ich mir auch schon angeschaut - definitiv hilfreich auch wenn es mir die Entscheidungsfindung nicht gerade erleichtert:lol:

Nur zur Info: Ich habe bereits vor knapp 10 Jahren den Riester Fondssparplan bei Union Invest abgeschlossen (zu Azubi Zeiten) und diesen nur während des Studiums stillgelegt. Deine Aussage bzgl. 50/50 Patt kann ich sehr gut nachvollziehen!

LG

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intInvest
Posted · Edited by intInvest
vor 7 Stunden von Sotray:

und eigentlich versuche ich lediglich herauszufinden ob es Sinn macht die Riester Steuerersparnis mitzunehmen (und dies dann ggf. mit dem passenden Produkt zu optimieren -> wenig Kosten) allerdings gibt es ja doch einiges an Variablen zu beachten. Z.B. die Tatsache, dass die mögliche Steuerersparnis im Rentenalter durch erneute Besteuerung abgemildert wird...

Diese Ersparnis funktioniert natürlich nur, wenn dein Steuersatz in der Rente niedriger ist als jetzt. Für dich würde Riester über die Steuerersparnis funktionieren, nicht über die Zulagen.

 

Eine "Strategie" ist es auch, die gesamte Förderung als "zinsloses" Darlehen zu sehen und den Vertrag dann im Sinne der 62/12 Regel (mind. 62 Jahre alt / 12 Jahre Vertragslaufzeit) zu kündigen.

Durch die Kündigung und damit Rückzahlung der gesamten Förderung, wird der geförderte Vertrag zu einem nicht geförderten und die 62/12 Regel kann angewendet werden, bei der nur die Hälfte der Gewinne mit deinem persönlichen Steuersatz versteuert werden.

Damit das halbwegs funktioniert, sollte die Kündigung dann erfolgen, wenn die sonstigen Einnahmen niedrig sind, also nicht unbedingt voll im Berufsleben.

 

Das kann man so machen, muss man aber nicht, je nachdem was man mit Riester erreichen will.

 

Noch als Hinweis:

Ich würde solche Versicherungsverträge NIE! über Tecis, DVAG etc. abschließen, sondern nur als "Nettopolice" über einen echten! Makler gegen ein kleines Honorar.

Es fallen nicht nur die sehr teuren Abschlussgebühren weg, auch die laufenden Kosten sind deutlich! niedriger.

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Studi24
Posted
vor 13 Stunden von Sotray:

aber ich werde mich noch zusätzlich in das Thema BU einlesen (evtl. wird mir der Tecis-Bekannte dazu ja auch eine Empfehlung aussprechen)

Zum Thema Tecis, Basics zur Versicherungsberatung:

 

1. Versicherungsvertreter (klassische Agentur vor Ort) - rechtlich gesehen auf Seiten eines Versicherers tätig
ausführliche Erklärung: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/versicherungsvertreter-48845


2. Mehrfachvertreter oder auch Mehrfachagent genannt (bspw. Tecis, Swiss Life Select, Horbach, etc.) - rechtlich gesehen auf Seiten
von mehreren Versicherern tätig
ausführliche Erklärung: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/mehrfirmenvertreter-52469

3. Versicherungsmakler - rechtlich gesehen als Treuhänder des Kunden tätig und damit auf der Seite des Kunden agierend, erheblich
größere Beratungshaftung, da dem Kundeninteresse verpflichtet. Außerdem heutzutage oftmals Courtage- und Honorarvermittlung
ausführliche Erklärung: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/versicherungsmakler-48993

4. Versicherungsberater - vorwiegend Juristen, die in der Leistungsfallabwicklung beratend tätig sind
ausführliche Erklärung: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/versicherungsberater-52142

Streng genommen unterscheidet man in der Branche auch noch zwischen "echten" und "unechten" Versicherungsmaklern (den Unterschied gibt es auf dem

Papier natürlich nicht), da es auch ein paar Strukturvertriebe gibt, die mit einer Zulassung als Versicherungsmakler arbeiten. Die werden auch gerne als "unechte"

Versicherungsmakler betitelt, da unabhängige Beratung und Kostentransparenz, in Verbindung mit einem Strukturvertrieb, natürlich ein schwieriges Thema ist.

Kurz und knapp, halte dich von Vertriebsstrukturen fern.

 

Es gab hier im Forum mal den sehr hilfreichen und umfangreichen BU-Sticky, von einem absoluten BU-Fachmann verfasst. Dann hättest du feststellen können,

dass dir eine einfache Tarifempfehlung überhaupt nicht weiterhilft.  Ein BU-Beratungsablauf bei einem spezialisierten Versicherungsmakler in absoluter Kurz-

fassung (die technische Ausgestaltung des BU-Vertrags gehört natürlich auch zur Beratung):

- Gesundheitshistorie aufarbeiten

- spezialisierten Versicherungsmakler suchen

- pseudonymisierte Risikovoranfragen bei verschiedenen (hochklassigen) Versicherern stellen

- bestes Annahmeangebot abschließen

 

vor 14 Stunden von Sotray:

- Worauf muss ich achten, wenn mir Verträge von bspw. WWK etc. angeboten werden? Wäre sein Argument der garantierten Verrentung berechtigt mit Blick auf die (vermutlich hohen?) Abschlusskosten, die entstehen würden?

Den von Tecis typischerweise angebotenen Tarif der WWK gibt es meines Wissens nur als kostenintensiven Bruttotarif (Provisions- bzw. Courtagetarif) und

nicht als Nettotarif (Honorartarif). Außerdem gehört der Tarif noch zu den kostenintensivsten Tarifen innerhalb der Bruttotarife. ETF bietet mittlerweile aber

sogar die WWK für das Tarifwerk (bei Neuabschlüssen) an.

 

vor 14 Stunden von Sotray:

- Angesprochen auf die UPR/4p hat der Bekannte oft über garantierte "Verrentung" gesprochen, allerdings finde ich diesen Faktor gar nicht in meinen Unterlagen der UPR/4p - gibt es das nicht in allen Produkten?

Er meinte ziemlich sicher das Thema Rentenfaktoren, die es bei der UniProfiRente (wie bei fast allen anderen Riester-Fondssparplänen) nicht gibt. Ich möchte

die UniProfiRente übrigens nicht verteidigen, auch ich halte den Tarif im Riester-Kontext für eher ungeeignet.

 

Gruß

Studi24

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bondholder
Posted
vor 16 Stunden von Sotray:

nachdem ich mich nun ein wenig in das Thema Riester als Altersvorsorge eingelesen habe und bald einen 2. Termin mit einem Bekannten (Tecis) habe

Welchen Nutzen versprichst du dir davon? (Langeweile im Lockdown? Zu wenig Videokonferenzen im Terminkalender?)

Und weiß der Bekannte bereits, dass du ihm nichts abkaufen willst?

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punktvorstrich
Posted
Am 22.2.2021 um 22:14 von Sotray:

 

Falls Riester überhaupt in Frage kommt, folgende Detailfragen:

- Ist ein Fondsparplan das Richtige oder lohnt sich bspw. auch eine günstige Rentenversicherung von HUK24 als Direktversicherer mit Hinblick auf Steuerersparnis? Andererseits wird das eingezahlte Kapital ja ohnehin garantiert, weshalb ich nach meinem Verständnis hier ruhig das "Risiko" eines Fondsparplans in Kauf nehmen könnte. 

- Angesprochen auf die UPR/4p hat der Bekannte oft über garantierte "Verrentung" gesprochen, allerdings finde ich diesen Faktor gar nicht in meinen Unterlagen der UPR/4p - gibt es das nicht in allen Produkten?

- Ein weiterer Kritikpunkt von ihm zur UPR/4p war, dass man nur 30% des eingezahlten Betrages sofort entnehmen könne - warum soll dies so negativ sein? Für mich wäre Rente ohnehin eine "dauerhafte Zahlung".

- Worauf muss ich achten, wenn mir Verträge von bspw. WWK etc. angeboten werden? Wäre sein Argument der garantierten Verrentung berechtigt mit Blick auf die (vermutlich hohen?) Abschlusskosten, die entstehen würden?

 


Mein Bauchgefühl und die vielen negativen Kommentare raten mir natürlich von Tecis & co. ab (& mein Ansatz sich ohnehin lieber in die Themen selbst einzuarbeiten + zu kümmern), aber ich würde gerne auch weitere logische Argumente dafür finden :)

 

Vielen Dank für eure Meinungen & Unterstützung!

 

Ein Ratschlag kann ich dir auf jeden Fall geben:
Zeit lassen! Die genannten Vertreter neigen dazu sehr schnell abschließen zu wollen und man selbst möchte häufig dem inneren Druck nachgeben es schnell erledigt zu haben.

 

Private Rentenversicherung:

Eine reine private Rentenversicherung finde ich persönlich nicht gut. Sie kostet einfach nur unnötig Gebühren. Du kannst die steuerlich nicht geltend machen und könntest das Geld genauso gut in ein ETF-Depot anlegen.

Wenn du dir mal den Spaß machen möchtest, rechne doch einfach mal aus, was du an Kapital mit einem ETF-Depot erreichen würden:

https://finanzrechner-rendite.faz.net/rechner/faz/fondsrendite/


Der Unterschied zu deinem gebildeten Kapital bei den Anbietern von tecis und DVAG sind dann wohl entsprechend die Kosten?

 

Und wenn du gleich mal gucken möchtest, wie lange du etwas von dem Geld hast:

https://auszahlplan.rechner.wiwo.de/rechner/wiwo/auszahlplan/

I.d.R. merkt man, dass man selbst wesentlich mehr Rente bezieht und dazu noch mehr vererbt (was evtl. auch ein Thema ist?).

Frag doch mal deine Berater, welches Kapital genau vererbt wird, wenn du während der Rentenphase zu welchem Zeitpunkt verstirbst: Ich vermute, dass das ETF-Depot zum vererben auch besser geeignet sein könnte.

 

Riester:

Was ich bisher gesehen habe, ist die WWK einer teuersten Riesteranbieter. Die Rendite musst du auch erstmal erwirtschaften.
Darüber hinaus kann dir Folgendes passieren (sofern fondsgebundene Riester):
Du nimmst die ersten Jahre ein paar % Rendite mit und dann kommt Corona 2.0, oder sonst ein Ereignis: Die Kurse fallen.

Der Anbieter ist aber verpflichtet dir deine eingezahlten Beiträge zu zahlen. Er schichtet dein Depot um nachdem es um 20-40% gefallen ist, in festverzinsliche Anleihen. Von deiner Rendite siehst du nicht mehr viel und ob sich die (Zulagen/steuerliche)-Förderung dann noch lohnt? Bei deinem Einkommen vermute ich, dass der steuerliche Aspekt sich lohnen könnte

Prominentes Beispiel: fairr Riester

Wenn du Riester machen willst, dann achte auf die Kosten. Google einfach mal "Riester Nettopolicen" über Honorarberater. Du zahlst zwar 150-250 EUR für den Abschluss, aber immer noch günstiger als mehrere tausend Euro. 

Aus meiner Sicht haben tecis und DVAG nicht die günstigsten, sondern eher die teuersten Angebote am Markt. Es sind Verkäufer, die von einer Provision leben, wo der obere immer entsprechend mit verdient. Und irgendwer muss das zahlen. ;)

 

Am 22.2.2021 um 22:14 von Sotray:

 

- Gibt es weitere AV-Themen welche ihr mir ans Herz legen könnt bzgl. Recherche?

 

Betriebliche Altersvorsorge: z.B. in Form einer Direktversicherung. Nachteil: Du kommst an das Geld nicht mehr ran. Sollte vorher gut überlegt sein!

Auch hier Nettopolicen, falls dein Arbeitgeber keinen Anbieter vorgibt.

https://fiseba.de/de/

Dort kannst du direkt die Kosten einsehen und das gibt dir evtl. ein Gefühl, was Produkte so kosten. Vor allem im Vergleich zu tecis und DVAG

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ViRe1991
Posted
Am 22.2.2021 um 23:01 von herr_welker:

 

 

Und genau das ist dann auch ein Kritikpunkt der Versicherungsvertreter der Form. Keiner weiß wie die Konditonen in 40 Jahren sind und wie der garantierte Rentenfaktor in 40 Jahren ist.

Ich persönlich finde das nicht schlimm und habe die DWS Riester Rente Premium. Wichtiger finde ich das der Zinseszins gut wirken kann. Gerade bei der langen Laufzeit.

 

 

Man muss sich halt aber bewusst sein, dass bei Rentenbeginn auch die Versicherung ihren Anteil haben will, wenn man diese Form des Riesterns wählt.

vor 19 Stunden von punktvorstrich:

Riester:

Was ich bisher gesehen habe, ist die WWK einer teuersten Riesteranbieter. Die Rendite musst du auch erstmal erwirtschaften.

 

https://fiseba.de/de/

Dort kannst du direkt die Kosten einsehen und das gibt dir evtl. ein Gefühl, was Produkte so kosten. Vor allem im Vergleich zu tecis und DVAG

Sorry, aber bei einem Riester Vertrag kommt es halt auf 10 mal mehr an als nur auf die Kosten. Zum Glück darf hier im Forum jeder, mal ganz unabhängig davon welches Wissen oder Ausbildung er hat, seinen Senf dazugeben.

 

Abgesehen davon ist es gesetzlich Vorgeschrieben dass u.a. bei Riester im Produktinformationsblatt die Kosten bis ins kleinste Detail angegeben sind. Da muss man nicht Werbung machen für einen Makler, das können Mitglieder eines Wertpapierforums doch mit Sicherheit selbst entscheiden.

 

Und wenn wir schon dabei sind, tecis und dvag sind Vertriebe, keine Versicherer. Die können ein großes (oder im Fall der DVAG genau ein) Angebot machen. Die Tarife sind nicht günstiger oder teurer als wenn man den exakt gleichen Tarif über einen Makler oder sonst wen abschließt.

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odensee
Posted
vor 30 Minuten von ViRe1991:

Sorry, aber bei einem Riester Vertrag kommt es halt auf 10 mal mehr an als nur auf die Kosten.

Mal aufzählen:

* Rentenfaktor

* Rendite

* Kosten (allerdings wesentlicher Teil der Rendite...)

 

Was noch? (Das sind erst zwei oder drei, keine 10)

vor 32 Minuten von ViRe1991:

Da muss man nicht Werbung machen für einen Makler,

Für welchen Makler?

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ViRe1991
Posted
vor 37 Minuten von odensee:

Mal aufzählen:

* Rentenfaktor

* Rendite

* Kosten (allerdings wesentlicher Teil der Rendite...)

 

Was noch? (Das sind erst zwei oder drei, keine 10)

Für welchen Makler?

Rentenfaktor

Rendite

Kosten

Aktienquote

Anlagephilosophie/System

Gesellschaft an sich (Startup oder etablierter Versicherer)

Fonds/Aktien/ETF Auswahl

Garantiezins

 

Nun gut, sind auf Anhieb erstmal 8 Argumente und keine 10, habe wohl etwas übertrieben

 

Makler https://fiseba.de/de/ .  Der im Impressum als (unter anderem fairerweise) Versicherungsmakler eingetragen ist.

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odensee
Posted
vor 1 Minute von ViRe1991:

Rentenfaktor

Ja, siehe oben.

vor 1 Minute von ViRe1991:

Rendite

Kosten

Aktienquote

Anlagephilosophie/System

Fonds/Aktien/ETF Auswahl

Fällt alles unter Rendite :rolleyes: interessant ist doch letztlich nur der Kontostand zum Rentenbeginn.

 

vor 1 Minute von ViRe1991:

Gesellschaft an sich (Startup oder etablierter Versicherer)

Ja, sollte man sich anschauen.

 

vor 1 Minute von ViRe1991:

Garantiezins

Hast du nur bei klassischen Rentenversicherungen, nicht bei fondsgebundenen RV. Bei klassischen Rentenversicherungen (die ich, hätte ich es nochmal zu tun, bevorzugen würde) ist die Rendite aber nicht berauschend.

 

vor 1 Minute von ViRe1991:

Makler https://fiseba.de/de/ .  Der im Impressum als (unter anderem fairerweise) Versicherungsmakler eingetragen ist.

In dem Zusammenhang, in dem Fiseba hier im Forum immer wieder genannt wird, hat die Maklerfunktion nur eine geringe Bedeutung. Die können ja gerne BU-Versicherungen als Makler anbieten. Für die Altersvorsorge sind die Nettotarife interessant und da bieten die halt einen einfachen und kostengünstigen Zugang, ich finde es gut, dass im WPF auf solche Anbieter hingewiesen wird.

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ViRe1991
Posted
vor 3 Minuten von odensee:

Ja, siehe oben.

Fällt alles unter Rendite :rolleyes: interessant ist doch letztlich nur der Kontostand zum Rentenbeginn.

Nichtsdestotrotz setzt sich der Kontostand ja aus den verschiedensten Faktoren zusammen, wenn in jedem Angebot eine zugesicherte Rendite X stehen würde, würde ich das so unterschreiben, dass man nur Kosten und Rendite anschauen muss ;) 

vor 3 Minuten von odensee:

Ja, sollte man sich anschauen.

 

Hast du nur bei klassischen Rentenversicherungen, nicht bei fondsgebundenen RV. Bei klassischen Rentenversicherungen (die ich, hätte ich es nochmal zu tun, bevorzugen würde) ist die Rendite aber nicht berauschend.

Das ist so nicht ganz korrekt, die Ausführung würde jetzt den Rahmen aber etwas sprengen.

vor 3 Minuten von odensee:

In dem Zusammenhang, in dem Fiseba hier im Forum immer wieder genannt wird, hat die Maklerfunktion nur eine geringe Bedeutung. Die können ja gerne BU-Versicherungen als Makler anbieten. Für die Altersvorsorge sind die Nettotarife interessant und da bieten die halt einen einfachen und kostengünstigen Zugang, ich finde es gut, dass im WPF auf solche Anbieter hingewiesen wird.

Trotzdem lässt sich der Beworbene ja für die Nettotarife bezahlen und macht das nicht gratis.

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odensee
Posted
vor 1 Minute von ViRe1991:

Nichtsdestotrotz setzt sich der Kontostand ja aus den verschiedensten Faktoren zusammen, wenn in jedem Angebot eine zugesicherte Rendite X stehen würde,

Wir reden hier von Riester? Dann ist zugesichert: nominaler Werterhalt der Einzahlungen. Mehr nicht. Sobald FRV oder Fondssparpläne im Spiel sind, kann man naturgemäß gar nichts zusagen.

 

vor 1 Minute von ViRe1991:

Das ist so nicht ganz korrekt, die Ausführung würde jetzt den Rahmen aber etwas sprengen.

Was ist nicht korrekt? Dass es bei fondsgebundenen Riesterrentenversicherungen keinen Garantiezins gibt? Hier im WPF sprengen ganz andere Diskussionen den Rahmen :rolleyes: wenn du da mehr zu schreiben kannst, mach das doch mal. Wäre sicher für manche interessant.

 

vor 1 Minute von ViRe1991:

Trotzdem lässt sich der Beworbene ja für die Nettotarife bezahlen und macht das nicht gratis.

Ja. Und? Ich arbeite auch nicht gratis. Aus Sicht desjenigen, der einen günstigen Nettotarif abschließen will (ich hatte das selber mal für Rürup überlegt, und auch Kontakt mit denen...) ist es doch völlig egal, ob der "Honorarberater" Geld verdient, Hauptsache, ich bekomme zu niedrigen Kosten einen Nettotarif. Verstehe gerade dein Problem nicht.

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ViRe1991
Posted
vor 1 Minute von odensee:

Wir reden hier von Riester? Dann ist zugesichert: nominaler Werterhalt der Einzahlungen. Mehr nicht. Sobald FRV oder Fondssparpläne im Spiel sind, kann man naturgemäß gar nichts zusagen.

Korrekt, man kann nichts zusagen, weshalb man sich alle Faktoren, welche Auswirkungen auf die Rente haben, eben genauer anschauen sollte. Glaub wir haben ein wenig aneinander vorbeigeredet.

vor 1 Minute von odensee:

Was ist nicht korrekt? Dass es bei fondsgebundenen Riesterrentenversicherungen keinen Garantiezins gibt? Hier im WPF sprengen ganz andere Diskussionen den Rahmen :rolleyes: wenn du da mehr zu schreiben kannst, mach das doch mal. Wäre sicher für manche interessant.

Der Garantiezins wird ja ebenfalls auf die Rente projiziert (auch bei Fondsgebundenen Versicherungen, der Rentenbezug ist ja im Regelfall klassisch). Jetzt kann heute mal mit Sicherheit niemand sagen, wie die Zinsen in der Rente aussehen werden. Für den Fall, dass sie wie heute bei mehr oder weniger 0 sind, habe ich dann lieber einen vom Versicherer zugesicherten Garantiezins von 0,25 oder von 0,9? Klar da gehts um nicht viel, trotzdem meines Erachtens ein Punkt, den man mit betrachten sollte. Hoffe das war kurz, knackig und verständlich :) 

vor 1 Minute von odensee:

 

Ja. Und? Ich arbeite auch nicht gratis. Aus Sicht desjenigen, der einen günstigen Nettotarif abschließen will (ich hatte das selber mal für Rürup überlegt, und auch Kontakt mit denen...) ist es doch völlig egal, ob der "Honorarberater" Geld verdient, Hauptsache, ich bekomme zu niedrigen Kosten einen Nettotarif. Verstehe gerade dein Problem nicht.

Ist für viele Menschen nur nicht ersichtlich was für Vor- und Nachteile ein Nettotarif hat. Wenn man das weiß und sich aktiv dafür entscheidet ist das ja in Ordnung :) 

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intInvest
Posted
vor 6 Minuten von ViRe1991:

was für Vor- und Nachteile ein Nettotarif hat.

Welche Nachteile siehst du hier konkret?

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ViRe1991
Posted
vor 11 Minuten von intInvest:

Welche Nachteile siehst du hier konkret?

  • Der Vermittler hat keine Stornohaftung, dem kanns also egal sein was nach dem Abschluss passiert
  • Es gibt keinen Betreuer des Vertrages, welcher als Ansprechpartner kostenlos zur Verfügung steht 
  • Bei jeder Nachfrage oder beim Betreuungsauftrag fallen erneut Kosten an (auch ein Honorarvermittler muss seinen Kühlschrank füllen oder etwa nicht?)
  • Man hat weniger Tarife zur Auswahl
  • ...

Nur um das klarzustellen, ich bin nicht für oder gegen das ein oder andere. Nur sollte sich eben jeder bewusst sein, was hinter der Entscheidung für oder gegen Netto steht. 

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odensee
Posted
Gerade eben von ViRe1991:

Nur um das klarzustellen, ich bin nicht für oder gegen das ein oder andere. Nur sollte sich eben jeder bewusst sein, was hinter der Entscheidung für oder gegen Netto steht. 

Dir ist schon klar, dass es sich hier um das wertpapier-forum.de handelt und nicht um frag-mutti.de ?

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ViRe1991
Posted
vor 1 Minute von odensee:

Dir ist schon klar, dass es sich hier um das wertpapier-forum.de handelt und nicht um frag-mutti.de ?

Bei dem ein oder anderen Kommentar den man hier lesen muss, zweifle ich tatsächlich gelegentlich dran.

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intInvest
Posted
vor 5 Minuten von ViRe1991:
  • Der Vermittler hat keine Stornohaftung, dem kanns also egal sein was nach dem Abschluss passiert
  • Es gibt keinen Betreuer des Vertrages, welcher als Ansprechpartner kostenlos zur Verfügung steht 
  • Bei jeder Nachfrage oder beim Betreuungsauftrag fallen erneut Kosten an (auch ein Honorarvermittler muss seinen Kühlschrank füllen oder etwa nicht?)
  • Man hat weniger Tarife zur Auswahl
  • ...

Ich gebe mal Feedback in der Reihenfolge:

  1. Hilft mir das wirklich? Wenn ich davon Wind bekomme, wie verdammt teuer die Bruttopolice ist, was soll denn der Vermittler alles anstellen, damit ich dabei bleibe? Wird mir halt Honig ums Maul schmieren.
    Der haftet sicher nicht für meine versenkten 4-stelligen Abschlusskosten : >
  2. Wenn man sich davor informiert, sollte das nicht nötig sein. Vorherige Recherche zu möglichen Produkten sollte man schon machen. BTW: Der Herr von fiseba antwortet mir bisher immer sehr konsequent und schnell.
    Zugegeben sind das nur kleine Infos ohne Aufwand
  3. Siehe Punkt 2.
    Zusätzlich sind die "fake" Makler halt meistens auch nicht wirklich aussagefähig, weil eher der Verkauf geschult wird als wirklich Fachwissen
  4. Das kann sein, kann ich nicht beurteilen, aber generell kann ich ja fast jeden Tarif als Honorartarif bekommen, wenn es denn einen solchen gibt, oder sehe ich das falsch?

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ViRe1991
Posted
vor 36 Minuten von intInvest:

Ich gebe mal Feedback in der Reihenfolge:

  1. Hilft mir das wirklich? Wenn ich davon Wind bekomme, wie verdammt teuer die Bruttopolice ist, was soll denn der Vermittler alles anstellen, damit ich dabei bleibe? Wird mir halt Honig ums Maul schmieren.
    Der haftet sicher nicht für meine versenkten 4-stelligen Abschlusskosten : >

Doch, und zwar ganze 5 Jahre lang anteilig.

Nein, ein kompetenter Vermittler informiert dich über alle für dich relevanten Möglichkeiten, so dass du für dich deine Entscheidung treffen kannst.

Ja, ein Vermittler lebt vom Vermittelten. Oder wie du vielleicht sagen würdest -Verkauften- Verträgen. 

Dreh dich mal im Kreis, so ziemlich alles was du dort siehst wurde irgendwann mal verkauft. Oder sogar von dir gekauft.

Deine ETF Nettopolice würde übrigens so absolut gar keine Rendite erwirtschaften, wenn die Wirtschaft nicht wächst. Und die wächst nur, wenn auch etwas verkauft wird. 

Willkommen im Leben.

vor 36 Minuten von intInvest:
  1. Wenn man sich davor informiert, sollte das nicht nötig sein. Vorherige Recherche zu möglichen Produkten sollte man schon machen. BTW: Der Herr von fiseba antwortet mir bisher immer sehr konsequent und schnell.
    Zugegeben sind das nur kleine Infos ohne Aufwand

Wenn man Spaß daran hat sich selbst drum zu kümmern, z.B. Fondswechsel o.ä., wovon ich im Wertpapierforum mal ausgehe, ist das ja auch gar kein Problem, bin ich ganz bei dir.

vor 36 Minuten von intInvest:
  1. Siehe Punkt 2.
    Zusätzlich sind die "fake" Makler halt meistens auch nicht wirklich aussagefähig, weil eher der Verkauf geschult wird als wirklich Fachwissen

Und du sprichst da aus eigenen Erfahrungen? Warst du schon in Verkaufsschulungen? Nein? Oder hast du schlechte Erfahrungen gemacht mit Fake Maklern? Dann nicht nur Augen auf bei der Policenwahl, sondern Augen auf bei der Vermittlerwahl. :) Im übrigen leben wir in einem freien Land, jeder Vermittler hat die Möglichkeit sich selbst weiterzubilden.

vor 36 Minuten von intInvest:
  1. Das kann sein, kann ich nicht beurteilen, aber generell kann ich ja fast jeden Tarif als Honorartarif bekommen, wenn es denn einen solchen gibt, oder sehe ich das falsch?

Nein, es gibt nicht jeden Tarif als Nettotarif. Einige, aber nicht alle.

 

Ich habe in meinem letzten Kommentar abermals hervorgehoben, dass ich weder für noch gegen das ein oder andere bin, werde hier dennoch angegriffen für meine fundierte Antwort auf deine Frage.

 

Naja, bereits Einstein wusste, dass ein Atomkern leichter zu spalten ist als ein Vorurteil. Und deine Vorurteile gegenüber Vermittlern hast du ja mehr als nur mitgeteilt.

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intInvest
Posted
vor 2 Minuten von ViRe1991:

Doch, und zwar ganze 5 Jahre lang anteilig.

Ja für die an den Vermittler ausgezahlte Provision. Das heißt, er wird alles tun, mich bei dem Vertrag zu halten, egal wie unpassend dieser für mich eventuell sein mag.

 

vor 3 Minuten von ViRe1991:

Nein, ein kompetenter Vermittler informiert dich über alle für dich relevanten Möglichkeiten, so dass du für dich deine Entscheidung treffen kannst.

Ja und auf kompetent kommt es eben an. Habe ich bei den ganzen Berichten hier über Tecis, DVAG, Formaxx etc. nicht erlebt. Natürlich sind das nicht alle. Mir geht es hier hauptsächlich um die großen Vertriebe.

 

vor 4 Minuten von ViRe1991:

Dreh dich mal im Kreis, so ziemlich alles was du dort siehst wurde irgendwann mal verkauft. Oder sogar von dir gekauft.

Deine ETF Nettopolice würde übrigens so absolut gar keine Rendite erwirtschaften, wenn die Wirtschaft nicht wächst. Und die wächst nur, wenn auch etwas verkauft wird. 

Willkommen im Leben.

Das kannst du dir sparen. Für MICH! hat ein Vermittler eben keinen Mehrwert, deswegen brauche ich diese Dienstleistung nicht. Zusätzlich scheint die Preis/Leistung bei den großen Strukkis nicht wirklich gut zu sein. Gibt natürlich auch positive Beispiele.

 

vor 7 Minuten von ViRe1991:

Und du sprichst da aus eigenen Erfahrungen? Warst du schon in Verkaufsschulungen? Nein? Oder hast du schlechte Erfahrungen gemacht mit Fake Maklern?

Ich glaube es gibt genug Negativbeispiele inkl. den ganzen Themen die bei den Verbraucherzentralen laden.

 

vor 8 Minuten von ViRe1991:

Nein, es gibt nicht jeden Tarif als Nettotarif. Einige, aber nicht alle.

Gut, wieder was gelernt. Die Frage ist ob diese Tarife dann wirklich so gut sind, dass sich das lohnt, würde ich zumindest stark bezweifeln.

 

vor 9 Minuten von ViRe1991:

Naja, bereits Einstein wusste, dass ein Atomkern leichter zu spalten ist als ein Vorurteil. Und deine Vorurteile gegenüber Vermittlern hast du ja mehr als nur mitgeteilt.

Ich habe hier ein gesundes Misstrauen gegenüber einem Vertriebskonzept welches ein deutliches Spannungsfeld zwischen Vermittler und Kunden als Ausgangsbasis hat.

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odensee
Posted
vor 8 Minuten von ViRe1991:

 Und deine Vorurteile gegenüber Vermittlern hast du ja mehr als nur mitgeteilt.

Es ist doch immer wieder das gleiche. Ein Autoverkäufer verkauft Autos - weiß jeder, akzeptiert jeder. Niemand geht davon aus, dass ein Autoverkäufer eine objektive Beratungsleistung erbringt ("Herr Odensee, bei ihrer Lebenssituation würde ich Ihnen von einem Auto abraten, nehmen sie doch lieber ein eBike vor Ort und eine Bahncard 50 für weite Strecken und wenn sie wirklich mal ein Auto brauchen, mieten sie sich eben eines - das ist günstiger für Sie, als wenn sie ein Auto kaufen"). Ein Bäcker verkauft (u.a.) Brötchen - weiß jeder, akzeptiert jeder. Aber niemand erwartet von einem Bäcker eine Ernährungsberatung.

 

Anders im Finanz/Versicherungsbereich, da gibt es zum einen auf der Kundenseite viele, die tatsächlich glauben, dass sie objektiv von einem Verkäufer beraten werden und zum anderen gerieren sich manche Vermittler/Verkäufer auch so, dass man den Eindruck gewinnen könnte, sie "beraten" tatsächlich. Tun sie aber in der Regel nicht. Sonst gäbe es hier nicht so viele Hilferufe von Leuten, die sich irgendwas haben verkaufen lassen, was sie nach gründlicherem Informieren gerne wieder loswürden. (Thematik "echte Makler" mal aussen vor, da besteht durchaus die Chance, bei der Produktauswahl objektive Beratung zu erhalten.)

 

vor 7 Minuten von intInvest:

Die Frage ist ob diese Tarife dann wirklich so gut sind, dass sich das lohnt, würde ich zumindest stark bezweifeln.

Günstige Direktversicherer als Beispiel.

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