Toni

Quicktest bzgl. fundamentaler Analyse

165 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben · bearbeitet von Toni

Herr Prof. Kralicek hat einen Quicktest erfunden, mit dem man

sehr schnell eine angeblich sehr aussagekräftige Fundamentalanalyse

machen kann. Diesen Test kann man Online und kostenlos machen,

sofern man die gröbsten Daten des Geschäftsberichts des zu

analysierenden Unternehmens greifbar hat:

 

http://www.kralicek.at/index.php?gr=-301

 

Vgl. auch sein Buch:

 

Peter Kralicek: "Bilanzen lesen - Einführung":

 

http://www.amazon.de/Bilanzen-lesen-Einf%C...2592&sr=8-1

 

Hier noch eine Seite mit einem ähnlichen Online-Test, dort werden auch Begriffe erklärt:

 

http://members.aon.at/ai-management/qt_qt.htm

 

Anmerkung: Für Finanztitel, also Banken und Versicherungen, ist der Quicktest nicht geeignet.

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Geschrieben

hmh, wollte mal den Test für die Telekom machen. Mir fehlen aber noch zwei Werte. Vielleicht kann mir ja mal einer auf die Sprünge helfen. Den Geschäftsbericht für 2005 findet man ja auf den DTAG Seiten ;)

 

 

 

Flüssige Mittel (FLM) 4975000

Vorräte 1097000

Eigenkapital (EK) 49582000

Fremdkapital (FK) 78298000

 

Betriebsleistung (BL) ??? Wo finde ich den diesen Wert ???

Fremdkapitalzinsen (FKZ) 2799000

Cash Flow vor Steuern (CF) ??? CF aus Geschäftstätigkeit ???, Welcher Wert ist hier gemeint?

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) 6212000

 

 

Kann jemand helfen ???

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Geschrieben

@rolasys,

 

ich kann Dir helfen, aber erst morgen, muss jetzt pennen... :D

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Geschrieben

Betriebsleistung = Umsatz

Cash- Flow vor Steuern = EBDIT (Bruttocashflow)

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

Hi Rolasys,

 

so, frisch ausgeschlafen habe ich mich ans Werk gemacht...

 

[ich benutze dafür das Buch "Bilanzen lesen - Einführung" von Peter Kralicek

und den Geschäftsbericht der Telekom von 2005. Alle Zahlenwert in Millionen Euro.]

Dir fehlten die Betriebsleistung (BL) und der Cash-Flow (CF).

 

Pablo hat das ja schon angedeutet, dass man für die BL den Umsatz nehmen kann.

Das stimmt in den meisten Fällen auch. Definiert ist die BL folgendermassen:

 

BL = Umsatz +- Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge

Ich habe bisher immer gesehen, dass die Werte, die da zum Umsatz dazu kommen, vernachlässigbar

sind. Kurz gesagt: Ich kann damit auch nichts anfangen...evtl. kann hier ein Bilanzprofi helfen,

ich denke da an WayneHynes oder Laser12.

 

Der Cash-Flow ist IMO folgendermassen definiert:

 

CF = Jahresüberschuss + Abschreibungen + Rückstellungen

 

Hier ein Ausschnitt aus der Konzern-Kapitalflussrechung von 2005:

 

 

post-834-1155461573_thumb.gif

 

 

Also ergibt sich für den CF:

 

6016 + 12497 + 230 = 18743 mio

 

So, nun haben wir alles.

 

Ich habe alles einmal eingegeben (alles in mio Euro):

 

post-834-1155461591_thumb.gif

 

Das kommt dann heraus (alles in mio Euro):

 

post-834-1155461612_thumb.gif

 

Die Telekom steht also ganz gut da.

 

Man sieht hier ganz gut, dass 3 der 4 Quick-Kennzahlen ok sind,

bis auf die GKR, da gibt es nur ein "ausreichend". Und das ist auch

klar: Die Telekommunikationsbranche hat niedrige Gewinnmargen,

sie befindet sich in einem heftigen Preiswettkampf.

 

Buffett würde so ein Unternehmen deswegen niemals anfassen.

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Geschrieben · bearbeitet von rolasys

THANKS!!! :thumbsup::thumbsup::thumbsup:

 

Die Telekommunikationsbranche hat niedrige Gewinnmargen,

sie befindet sich in einem heftigen Preiswettkampf.

 

Buffett würde so ein Unternehmen deswegen niemals anfassen.

 

 

Ja, das ist wohl richtig. Ich werde wohl über den Wert in meinem Musterdepot nachdenken müssen.

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Geschrieben

Ich seh gerade, dass in dem angesprochenem Buch von Peter Kralicek "Bilanzen lesen" auf Seite 53 ein dicker Fehler ist. (3. Auflage von 2004) - Einleitung zum Quciktest

 

Da wird die Schuldentilgungsdauer in Jahren definiert als

 

Fremdkapital - Flüssige Mittel

_________________________ x 100

Jahres-Cash-Flow

 

Richtig wär's aber ohne x 100 , oder hab ich da einen Denkfehler? :unsure:

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Geschrieben · bearbeitet von konfuzius

link zum jahresbericht 2005 http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/8820

 

Flüssige Mittel (FLM) 4975000

Vorräte 1097000

Eigenkapital (EK) 49582000

 

wo stehen die Werte??

 

ich komme auf:

 

Flüssige Mittel (FLM): 3457.000, Seite 37

Vorräte 98.000, Seite 14 oder Seite 37

Eigenkapital (EK): 49807.000, Seite 37 oder Seite 41 oder Seite 14

 

Jahresüberschuss jat auch völlig andere Werte!

 

hier der link

link zum jahresbericht 2005 http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/8820

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Geschrieben

Richtig wär's aber ohne x 100 , oder hab ich da einen Denkfehler? :unsure:
Ja, ist ein Druckfehler.

 

Flüssige Mittel (FLM): 3457.000, Seite 37

Vorräte 98.000, Seite 14 oder Seite 37

Eigenkapital (EK): 49807.000, Seite 37 oder Seite 41 oder Seite 14

 

Jahresüberschuss jat auch völlig andere Werte!

@konfuzius,

Deine Werte scheinen richtig zu sein, ich kann mich aber nicht erinnern,

einen Fehler gemacht zu haben. Im Nachhinein ist es jetzt für mich schwierig,

herauszufinden, wie meine scheinbar falschen Werte in den Quicktest

gekommen sind. Sorry.

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

Ich habe den Quicktest für 2005 nochmal neu gemacht mit den

Daten dieser Quelle:

 

http://www.download-telekom.de/dt/StaticPa...s2005_24648.pdf

 

Es sind völlig andere Werte, evtl. ist mir da wirklich ein Fehler unterlaufen

in dem zuerst veröffentlichten Quicktest zur Telekom (weiter oben).

Wenn das so war, was ich jetzt nicht mehr nachprüfen kann, bitte

ich um Entschuldigung!

 

Am Gesamtergebnis ändert sich aber nicht viel:

 

post-834-1166363847_thumb.gif

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Geschrieben

Ich glaube das war irgendne Zahl subtrahiert statt adiert oder so.

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

...

Flüssige Mittel (FLM) 4975000

Vorräte 1097000

Eigenkapital (EK) 49582000

Fremdkapital (FK) 78298000

...

 

@grumel,

 

Aber wieso hatte dann Rolasys auch die falschen Zahlen???

Hat die Telekom den Geschäftsbericht 2005 etwa nachträglich korrigiert oder wie?

Rolasys hat (s.o.) genau wie ich beim ersten Versuch ein Fremdkapital

von 78 mio und nicht ca. 53 mio, wie es im aktuellen Geschäftsbericht steht!

 

Die Aufklärung dieses Rätsels würde mich echt mal interessieren!

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Geschrieben · bearbeitet von rolasys

Aber wieso hatte dann Rolasys auch die falschen Zahlen???

Hat die Telekom den Geschäftsbericht 2005 etwa nachträglich korrigiert oder wie?

Rolasys hat (s.o.) genau wie ich beim ersten Versuch ein Fremdkapital

von 78 mio und nicht ca. 53 mio, wie es im aktuellen Geschäftsbericht steht!

 

Mhm, ich schau mal heute Abend, ob ich das noch irgendwie rekonstruieren kann. Jetzt habe ich keine Zeit, die Kinder verlangen ihr Recht.... :thumbsup:

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Geschrieben

Vielleicht wurden unterschiedliche Zahlen verwendet: AG oder Konzern, HGB oder IFRS?

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Geschrieben · bearbeitet von konfuzius

beim Cash-Flow vor Steuern komme ich auf,

 

CF vor Steuern = JÜ + Abschreibungen + Rückstellungen = 8.314

 

JÜ: 3.275, S. 40

Abschreibungen: 3.874, S. 36

Rückstellungen: 1.165, S. 40

 

 

restliche Größen hab ich genauso

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

Kralicek ("Erfinder" des Quicktests) verwendet das EGT

(Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit), um den

Cash Flow (CF) vor Steuern zu berechnen, also:

 

CF vor Steuern = EGT + Abschreibungen + Rückstellungen =

 

= 4153 + 3874 - 1169 = 6858

 

Deswegen heisst es CF vor Steuern

 

:thumbsup:

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Geschrieben · bearbeitet von konfuzius

Fremdkapitalzinsen 52.506:

Seite 40 Kapitalflussrechnung, da nennt sich die Position Zinserträge- und Aufwendungen = 52.506

 

Frage: Der Begriff ist verwirrend da Fremdkapitalzinsen Aufwendungen sind, was bedeutet hier Zinsertrag? Was haben Fremdkapitalzinsen mit einem Ertrag zu tun?

 

--- 2 336 Zinserträge und -aufwendungen, S. 40: dies sind die Fremdkapitalzinsen, Achtung: keine Klammer ---

 

 

 

CF vor Steuern

= EGT + Abschreibungen - Rückstellungen

= 4153 + 3874 - 1169 = 6858

 

----- (1.169) = so steht in der Bilanz: () bedeutet negativ, also abziehen! -----

 

Rückstellungen, Seite 40, da steht wortwörtlich "Veränderung Rückstellung 1.169"

 

Frage: Woher weiss ich, ob 1.169 eine Zunahme oder Abnahme der Rückstellungen ist, ich könnte den Wert von 1.169 auch draufrechnen je nachdem, ob Zu- oder Abnahme!

 

Also = 4153 + 3874 + 1169

 

 

 

Betriebsleistung = UE + aktivierte Eigenleistung (im Unternehmen erbracht + nicht an Dritte verkauft, sondern selbst genutzt) + Bestandsänderungen

 

Frage: Was ist ein Beispiel für Bestandsänderung?

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Geschrieben · bearbeitet von BarGain

beispiel für bestandsänderung: roh-/hilfs- oder betriebsstoffe, wareneinkauf auf lager und dergleichen.

außerdem: lagerzunahmen an fertigprodukten (also ende der eigenen produktionskette) bzw. lagerentnahmen an vorprodukten (bspw. pc-netzteile beim computerladen um die ecke)

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Geschrieben · bearbeitet von Toni

@konfuzius,

 

Du willst es wirklich wissen mit dem Quicktest, was? :D

Gut, dass wenigstens einer den Biss hat, das zu lernen... :thumbsup:

 

1) Zu den Fremdkapitalzinsen:

 

Das ist auch für meine Begriffe etwas seltsam formuliert. In der Gewinn-und-Verlustrechnung

ist zum sog. "Finanzergebnis" dort eine Fussnote (Nr. 8), diese wird auf Seite 57 erklärt.

Das, was an Zinsen gezahlt werden musste, ist eine Aufwendung und wird unter

Zinsergebnis ganz unten zusammengefasst. In Klammern geschrieben, da es ein

negativer Wert ist, eine Aufwendung also.

 

Wenn man die Gesamtkapitalrendite (GKR) ausrechnet, wird dieser Betrag allerdings

positiv addiert, weil das ja Geld war, was ebenfalls erwirtschaftet wurde, also

durch den operativen Betrieb des Unternehmens erwirtschaftet wurde.

(Vgl. Formel für GKR auf der Grafik des Quicktests).

 

2) Zu den Rückstellungen:

 

Wenn der Wert negativ ist, ist es eine Abnahme der Rückstellungen.

In der Formel wird der Wert - so wie er ist - addiert, d.h. der CF

wird kleiner, wenn es ein negativer Wert ist.

 

3) Zur Betriebsleistung:

 

Eine Bestandveränderung wird vorgenommen, wenn sich in den letzten Tagen

des Geschäftsjahres noch etwas verändert, was unbedingt noch rein muss in

die Bilanz. Daher sind diese Werte meist auch sehr klein und daher auch

meist vernachlässigbar, d.h. es gilt grob: Umsatz = ca. Betriebsleistung.

 

Siehe auch hier:

 

http://www3.finanzberichte.evn.at/2004-05/...sveraenderungen

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Geschrieben · bearbeitet von konfuzius

JÜ, 3.275, Seite 40

+ Abschreibungen (- Zuschreibungen), 3.874, Seite 40

+ Zunahme (- Abnahme) der langfristigen Rückstellungen (inkl. Pensionsrückstellungen + Sonderposten mit Rücklagenanteil), -1.169, Seite 40

 

= Brutto Cash-Flow, 5.980 = obiges summengerechnet: hier muss aber 6.858 rauskommen!

 

- Steuerzahlung

- Zinszahlung

+/- Rücklagenzuführung/Auflösung

= Netto Cash Flow

 

- Investitionen

= Free Cash Flow

 

 

habe ein dutzend Varianten durchprobiert,

will vom JÜ auf CF vor Steuern kommen, gemäß obiger Systematik,

CF vor Steuern sollte mit Brutto-Cash-Flow identisch sein, da Steuern erst für Netto-Cash-Flow berücksichtigt werden,

komme nicht mehr auf richtigen Wert CF vor Steuern, wenn ich die Rechnung vom JÜ ausgehend aufbaue

6.858 sollte rauskommen

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Geschrieben

Tja, da wirst Du wohl Hrn. Kralicek um Rat fragen müssen.

 

:blink:

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Geschrieben

Moin Toni,

 

sag mal findest man für einen Schnelltest (QUICKI) alle Daten bei ONVISTA?

Du hast mal erwähnt, dass Du da so ne art schnelltest machst, wenn der gut ist, dann nimmst Du Dir den Geschäftsbericht vor und testest richtig.

 

Bin immernoch an der Sache dran und will über die Feiertage quicktesten was das Zeug hält, dann kommen die (hoffentlich richtigen) Ergebnisse bei Dir an!

 

Gruß

hugolee :thumbsup:

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Geschrieben

sag mal findest man für einen Schnelltest (QUICKI) alle Daten bei ONVISTA?
Nein.

Du findest einige Daten, weisst aber nie, ob die auch stimmen.

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Geschrieben

Nein.

Du findest einige Daten, weisst aber nie, ob die auch stimmen.

 

schaaaaaaaaaaaaaade :(

 

wär auch zu schön gewesen

hugolee

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Geschrieben

Zusammenhang Rentabilitätskennzahlen / Verschuldung / KGV etc.:

 

Wenn die Gesamtkapitalrendite (GKR) hoch ist, ist auch die Eigenkapitalrendite (EKR)

hoch, zumindest bei niedrig verschuldeten Unternehmen.

 

Eine hohe EKR sorgt also dafür, dass (langfristig) das Eigenkapital (und damit

der "innere Wert" der Aktie, der Buchwert des Unternehmens) überdurchschnittlich

stark steigt, wenn das Unternehmen Gewinn gemacht hat. Die EKR ist sozusagen

der Gradmesser der Steigerung bezogen auf einen gewissen Gewinn.

Natürlich ist es möglich, dass bei einem Unternehmen zwar die GKR niedrig ist, die

EKR aber hoch. Wie kann das sein? Wenn die Eigenkapitalquote (EKQ) niedrig ist,

das Unternehmen also nur 10% Eigenkapital (EK) hat, dann kann dieser Fall eintreten.

 

Beispiel (ohne Währung):

 

EKQ = 10%: EK = 10, FK = 90 => GK = 100

 

Das Unternehmen macht 5 Gewinn => GKR = 5 / 100 = 5%, EKR = 5 / 10 = 50% !!

 

Hier ist also der Hebel sehr gross, das Unternehmen kann mit nur kleinem Gewinn

das EK stark steigern und damit auch den Wert der Aktie. Aber so ein Unternehmen

hat ein anderes Problem: Es ist zu stark verschuldet. Die finanzielle Stabilität ist also

nicht gegeben.

 

Hat ein Unternehmen also eine hohe GKR und eine hohe EKR ist beides gesichert:

Das Unternehmen hat einen hohen Hebel bzgl. der Steigerung des EKs und damit

des inneren Wertes der Aktie und es ist nicht stark verschuldet.

Wenn jetzt auch noch die Umsatzrendite (UR) hoch ist, dann sorgt das dafür, dass

das Unternehmen mit nur wenig Umsatz einen relativ hohen Gewinn erzielen kann.

 

Dann ist sozusagen der Motor im Gang... :D

 

Um das KGV mit rein zu bringen: Bei hohem KGV ist die Gewinnrendite (GKV,

Kehrwert des KGV) zu niedrig, als dass die Aktie interessant sein könnte

gegenüber Festgeld. Somit kann das EK (durch den gut geölten Motor :D )

steigen, wie es will: Die Aktie steigt nicht, weil nicht genügend Käufer da sind

(Aber das KBV sinkt dadurch, und das macht die Aktie auch wieder attraktiver...).

Wenn aber das KGV niedrig ist, dann sollte der Kurs stark ansteigen über

die nächsten Jahre...

 

Claro que si?

 

PS:

 

Diese sehr wichtigen Zusammenhänge kann man lernen, indem man das Buch

"Buffettology" von Mary Buffett liest.

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