Toni

Quicktest bzgl. fundamentaler Analyse

165 posts in this topic

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Oh man,

ich kriege einen Geschäftsbericht NIE vernünftig entschlüsselt.

 

 

Toni, vielleicht wärst du so gut und hast bzw. nimmst dir die Zeit mal an einem Geschäftsbericht von einem Unternehmen exemplarisch einen Quicktest zu machen und zu erläutern woher und wo genau du deine Werte aus dem Bericht nimmst.

 

Ich würde gerne einige Unternehmen in den Aktien-Foren vorstellen, direkt mit Quicktest etc. eine vernünftige Eröffnung starten, bin aber anscheinend zu d00f einen hinzubekommen. :huh:

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Posted · Edited by Toni

Toni, vielleicht wärst du so gut und hast bzw. nimmst dir die Zeit mal an einem Geschäftsbericht von einem Unternehmen exemplarisch einen Quicktest zu machen und zu erläutern woher und wo genau du deine Werte aus dem Bericht nimmst.
Das habe ich schon mehrfach gemacht, siehe vorherige Postings in diesem Thread.

Alle weiteren Erklärungen würden nur für noch mehr Verwirrung sorgen, es ist IMO bereits

alles gesagt worden, was wichtig ist. Ausserdem halte ich einen Thread auch für ungeeignet,

solch ein komplexes Thema zu erklären. Ich will das auch nicht weiter erklären, es langweilt

mich. Dieser Thread kann nur ein Anreiz sein, sich intensiver damit zu beschäftigen.

 

Ich kann dazu nur sagen: Lest Bücher über Bilanzanalyse, am besten mehrere.

Anders geht es nicht. Das ist eben die Arbeit, die später durch Aktienkursgewinne

belohnt wird, man kann sie nicht umgehen, und das ist auch gut so.

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EBIT

+abschreibungen/Werberichtigungen/Veränderungen der langfristigen Rückstellungen

=operativer BruottoCash Flow auch EBITDA genannt

----------------------------------------------------

+/- ausserordentliches Ergebnis

= BruttoCash Flow vor Steuern

---------------------------------------------------

-Zinsaufwand

=Nettocashflow vor Steuern

---------------------------------------------------

-Steuern

=NettoCash Flow nach Steuern

--------------------------------------------------------

 

uns interessiert hier nur das EBITDA !

 

 

Der Reingwinn vor Steuern ist also nicht das EBIT ! Alles klar ? :)

 

@ parti

 

obige berechnung zum bruttocashflow: hast du die selber so entwickelt, oder gibts da ne quelle, wuerd mich interessieren?

 

es stimmt schon, dass das EBITDA oft vereinfacht fuer den bruttocashflow hergenommen wird...ganz ident duerfte es aber nicht sein...eben weil vom EGT ausgegangen wird...

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Das habe ich schon mehrfach gemacht, siehe vorherige Postings in diesem Thread.

Alle weiteren Erklärungen würden nur für noch mehr Verwirrung sorgen, es ist IMO bereits

alles gesagt worden, was wichtig ist. Ausserdem halte ich einen Thread auch für ungeeignet,

solch ein komplexes Thema zu erklären. Ich will das auch nicht weiter erklären, es langweilt

mich. Dieser Thread kann nur ein Anreiz sein, sich intensiver damit zu beschäftigen.

 

Ich kann dazu nur sagen: Lest Bücher über Bilanzanalyse, am besten mehrere.

Anders geht es nicht. Das ist eben die Arbeit, die später durch Aktienkursgewinne

belohnt wird, man kann sie nicht umgehen, und das ist auch gut so.

 

 

Ok,werde mich weiterhin intensiv damit auseinandersetzen.

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@ parti

 

obige berechnung zum bruttocashflow: hast du die selber so entwickelt, oder gibts da ne quelle, wuerd mich interessieren?

 

uni siegen ;)

 

also beim quicktest ist das wie der toni gesagt hat anders ! das muss man natürlich wissen sonst kommt man nie auf das richtige ergebnis :)

frag mich aber auch warum das so gemacht wird und nicht anders, eben wie es in der wirtschaft üblich ist. naja interessant sollte eh der operative cash flow sein und den berechnet man eben mit dem ebit. ob das ergebnis dadurch so viel anders wird ? ka

mich würde interessieren welchen Cash Flow der Wayne nutzt und dann würde ich das auch so im Quicktest machen !

Vielleicht könnte dann jemand in Excel einen neuen schreiben der zb auch die Gesamtkapitalrendite netto berechnet.

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uni siegen ;)

 

also beim quicktest ist das wie der toni gesagt hat anders ! das muss man natürlich wissen sonst kommt man nie auf das richtige ergebnis :)

frag mich aber auch warum das so gemacht wird und nicht anders, eben wie es in der wirtschaft üblich ist. naja interessant sollte eh der operative cash flow sein und den berechnet man eben mit dem ebit. ob das ergebnis dadurch so viel anders wird ? ka

mich würde interessieren welchen Cash Flow der Wayne nutzt und dann würde ich das auch so im Quicktest machen !

Vielleicht könnte dann jemand in Excel einen neuen schreiben der zb auch die Gesamtkapitalrendite netto berechnet.

 

also parti:

 

wayne hat sich ueber den cash-flow dankenswerter weise im diesem thread schon geaeussert. gleich am anfang. ziemlich am ende findest du auch einen sehr sehr guten artikel zum cash-flow von schlafmuetze zur verfuegung gestellt....vielleicht koennen wir uns im cash-flow-thread noch weiterunterhalten!

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hi caspar, vielen dank für den link, werde ihn am wochenende mal genauer unter die lupe nehmen. jetzt ist erstmal ausruhen angesagt.

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ich stehe vor einem praktischen problem beim erstellen des quicktests. zählt man den erlös aus dem verkauf von immobilien zum egt dazu oder nicht?

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ich stehe vor einem praktischen problem beim erstellen des quicktests. zählt man den erlös aus dem verkauf von immobilien zum egt dazu oder nicht?
Bei einer Immobilienfirma schon.... :D

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danke :D

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@ Toni,

 

möchte auch mal anfangen ein paar Quickies zu machen. So wie das hier verstanden hab wird der Quicktest "immer" mit den Jahresbericht gemacht. Zwei Fragen dazu:

 

1. Wie aussagekräftig ist so ein Quicktest für dich, der auf veröffentlichen Zahlen von Februar (Annahme) beruht wenn du den Test im Oktober machst.

 

2. Kann man nicht oder sollte man nicht die Halbjahreszahlen als Grundlage nehmen oder ist das nicht aussagekräftig weil die Firma vielleicht generell ein stärkeres erstes oder zweites Halbjahr hat.

 

Danke schon mal

 

Bienenkorb

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Sicher kann man den Test auch mit Zwischen-Berichten machen, aber man muss dann

halt die saisonalen Verzerrungen im Hinterkopf haben.

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Wo kann ich den Quicktest herunterladen? Ich habe im Forum nichts gefunden. Es handelt sich doch um ein Excel Dokument, richtig?

Wäre super, wenn man eine Version zum Download reinstellen würde, damit ich selber einen Quicktest durchführen kann.

 

Vielen Dank im Vorraus.

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Posted · Edited by eurofetischist

@RobinHood

 

http://www.kralicek.at/index.php?gr=-301

 

hier ist der quicktest, nicht zum runterladen aber du kannst ihn ja online machen.

 

 

ertelle dir eine liste mit den werten die du für den quicktest brauchst.

 

unternehmen:

 

Flüssige Mittel

Vorräte

Eigenkapital

Fremdkapital

 

Betriebsleistung (Umsatzerlöse, etc.)

Fremdkapitalzinsen

Cash Flow vor Steuern

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

 

quicktestnote:

 

wenn du die daten beinander hast eingeben und fertig

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Vielen Dank, werde ich gleich mal ausprobieren.

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Hallo an alle Quicky-Macher,

 

hab noch mal kurz drei Fragen, die mir bei meinen ersten selbst erstellten Tests aufgefallen sind.

 

1. Warum wird bei der Berechnung des Cash Flows das EGT nur um die Veränderung der (Pensions)rückstellungen bereinigt. Es gibt doch meist noch andere nichtzahlungswirksame Aufwendungen/Erträge.

 

2. Ist es unerheblich für die Bereinigung, ob die Veränderung der Rückstellungen zahlungswirksam oder nicht zahlungswirksam sind (siehe Kapflu. von Salzgitter; dort wird von zahlungswirksamer Veränderung der Rückstellung gesprochen)?

 

3. Mir ist bei HeidelbergCement aufgefallen, das in der GuV die "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" kleiner sind als der Posten "gezahlte Zinsen" in der Kapflu.!!! Bei Salzgitter stimmen beide Positionen überein. Gibt es dafür eine Begründung???

 

Besten Dank

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Posted · Edited by Toni

1. Warum wird bei der Berechnung des Cash Flows das EGT nur um die Veränderung der (Pensions)rückstellungen bereinigt. Es gibt doch meist noch andere nichtzahlungswirksame Aufwendungen/Erträge.

Herr Kralicek, der den Quicktest "erfunden" hat, bildet den Cash-Flow wie folgt:

 

CF = EGT + Veränderung der Abschreibungen + Veränderung der Rückstellungen

Damit wird das EGT um die grössten nicht zahlungswirksamen Erfolgsgrössen bereinigt.

 

2. Ist es unerheblich für die Bereinigung, ob die Veränderung der Rückstellungen zahlungswirksam oder nicht zahlungswirksam sind (siehe Kapflu. von Salzgitter; dort wird von zahlungswirksamer Veränderung der Rückstellung gesprochen)?

Ich würde hier nur die nicht zahlungswirksame Veränderung der Rückstellungen nehmen.

Eine solche taucht in der Kapitalflussrechnung des 2006er GB allerdings nicht auf...

zu deutsch: Ich weiss es nicht...

 

3. Mir ist bei HeidelbergCement aufgefallen, das in der GuV die "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" kleiner sind als der Posten "gezahlte Zinsen" in der Kapflu.!!! Bei Salzgitter stimmen beide Positionen überein. Gibt es dafür eine Begründung???

Nimm den Posten "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" aus der GUV. In der Kapitalflussrechnung ist

der Betrag leicht unterschiedlich, das hat laut Anhang (Nr. 13) etwas mit Rechnungsabgrenzungsposten zu tun.

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Herr Kralicek, der den Quicktest "erfunden" hat, bildet den Cash-Flow wie folgt:

 

CF = EGT + Veränderung der Abschreibungen + Veränderung der Rückstellungen

Damit wird das EGT um die grössten nicht zahlungswirksamen Erfolgsgrössen bereinigt.

 

 

Ich würde hier nur die nicht zahlungswirksame Veränderung der Rückstellungen nehmen.

Eine solche taucht in der Kapitalflussrechnung des 2006er GB allerdings nicht auf...

zu deutsch: Ich weiss es nicht...

 

 

Merci für die Hilfe!!! Bist du gerade in einer anderen Zeitzone oder Frühaufsteher?? :-)

 

Habe die Position in den Halbjahreszahlen 2006 gefunden (S.16). Vom Gefühl her habe ich die Position nicht bereinigt, wegen der Zahlungswirksamkeit. So dann habe ich jetzt mein kleines Tool fertig und kann los legen (Aber erstmal geht es jetzt für drei Wochen zur JAP Steuern).

 

Bis denne

Korbbiene

Q2.pdf

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Posted · Edited by Thomas Belser

Wahrscheinlich zwei ganz triviale Fragen von mir, aber irgendwie kann ich zwei Dinge innerhalb eines QuickTests, den Toni vor längerer Zeit mit Hilfe des Geschäftsberichtes 2006 von Sun Microsystems veröffentlichte, nicht ganz nachvollziehen. Wahrscheinlich habe ich einfach nur etwas übersehen, aber irgendwie muss man sich ja als Anfänger in die Thematik der Quartals-/Jahresabschlussberichte einarbeiten.

 

QuickTest:

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?s...mp;#entry101742

 

Zugehöriger Fiskalbericht:

http://www.sun.com/aboutsun/investor/earni...pr/2006-q4.html

 

Das Eigenkapital von 6,344 Milliarden Dollar ist für mich mit Hilfe des Geschäftsberichtes 2006 noch nachvollziehbar.

 

Auch die Formel zur Berechnung des Gesamtkapitals (Eigenkapitel + Fremdkapital) beziehungsweise Fremdkapitals (Gesamtkapital - Eigenkapital) ist mit Hilfe des QuickTests selbsterklärend.

 

Allerdings ist es für mich leider gerade nicht ersichtlich, woher ich die Information bezüglich des Fremdkapitals im Geschäftsbericht für 2006 entnehmen kann.

 

Der zweite für mich nicht nachvollziehbare Wert ist der Cash Flow vor Steuern in Höhe von -100 Millionen Dollar. Handelt es sich dabei um die Rückstellungen, welche laut dem Hinweis unter dem QuickTest nicht gefunden werden konnten, so dass die -100 Millionen Dollar einfach als Platzhalter dienen?

 

Danke für die Beantwortung der Fragen eines Anfängers. :)

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Fremdkapital ist alles was nicht Eigenkapital ist. Also die kurzfristigen und langfristigen Verbindlichkeiten. Es kann auch hier abweichungen beim Toni geben da ich nicht weiß wie er es mit dem Eigenkapital macht. Entweder du nimmst alles was unter gesamten Eigenkapital steht oder du gibst die Anteile anderer Gesellschafter zum Fremdkapital oder lässt sie einfach weg. Wenn du die erste Variante nimmst dann rechnest du einfach Gesamtkapital - Eigenkapital. Das geht eigentlich am schnellsten und für den Quicktest reicht es meiner Meinung nach völlig aus. Da brauchst du die Anteile anderer Gesellschafter nicht abziehen.

 

Das andere kann ich dir jetzt nicht beantworten weil ich gerade nicht dazu komm mir das alles durchzusehen

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Hallo zusammen,

 

habe nun das erste mal diesen Quick-test angeguckt. Feine Sache, aber wozu so einen Test? Ist es nicht besser diesen Test "selber" zu machen?

Ich erstelle meine Analysen ganz schlicht in Excel. Kann ja sein das dieser Online Quick-Test doch nich ganz korrekt ist?

 

gruß

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der quicktest ist gut um schon mal rauszufiltern ob das unternehmen rentabel ist und man es weiter beobachtet. toni hat schon viele quicktests hier reingestellt. da kannst du bei den unternehmen schon mal suchen beginnen. hat ein unternehmen hier schon schlechte noten wird es in der regel nicht weiter beobachtet. hat es eine 1 oder eine 2 lade ich die gb runter und trag alle daten in meine excel tabelle ein. jeder arbeitet mit anderen formeln so dass ein eigener check sein muss. aber für eine grobe vorauswahl sind diese quicktests schon ein wunderbares mittel

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Hallo Leute,

 

ich hab ne frage zu dem EGT

Hier is der Abschlussbericht von Conti 2007.

http://www.conti-online.com/generator/www/...heet_fyr_de.pdf

Was ist hier der EGT? Verzweifel langsam (bin kein wirtschaftswissenschaftler :rolleyes: )

 

gruß

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Hallo Leute,

 

ich hab ne frage zu dem EGT

Hier is der Abschlussbericht von Conti 2007.

http://www.conti-online.com/generator/www/...heet_fyr_de.pdf

Was ist hier der EGT? Verzweifel langsam (bin kein wirtschaftswissenschaftler :rolleyes: )

 

gruß

Hier: Ergebnis vor Ertragsteuern: 1,521,600,000

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Posted · Edited by Toni

Was ist hier der EGT?

Das EGT (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit) entspricht dem

Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT = Earnings before Taxes), wenn man die

Sondereffekte abzieht ("bereinigter" Wert).

 

Aus Seite 3 wird erläutert, welche Sondereffekte es gab: Es gab kaum welche,

kannst Du also vernachlässigen. Nimm also einfach das Ergebnis vor Ertragssteuern

aus der Gewinn- und Verlustrechnung (Seite 8):

 

post-834-1203609415_thumb.gif

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