Toni

Quicktest bzgl. fundamentaler Analyse

165 Beiträge in diesem Thema

Geschrieben

Ne, das schon richtig so.

 

Ist doch ganz einfach:

 

Bilanz:

100 kredite aufgenommen/ 75 Kredite vergeben an solide Schuldner 25 Eigenkapital

 

Schattenbilanz

 

100 Kredite aufgenommen 100 kredite vergeben an unsolide Schuldner

 

------> Magische Gewinne und super ekr in guten zeiten

 

krach bumm Subprime Krise

 

 

---> solide kredite sind noch 70 wert ---> supi noch 20 eigenkapital kurse gefallen wie verückt börsen wert der Firma noch 2 kbv bei 0,1

 

 

 

Schattenbilanz:

Kredite noch 50 wert ------> tatsächliches Eigenkapital - 30

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Geschrieben

:D

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Geschrieben

Verstehe die Versicherungs- und Finanzbrache hat deshalb so wenig Eigenkapital weil sie vor allem auf Pump leben?

 

Was mich gewundert hat ist das ein Versicherungskonzern wie die Allianz nur ca. 5% Eigenkapital hat, woraus setzt sich dann das ganze Fremdkapital zusammen?

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Geschrieben · bearbeitet von losemoremoney

Bei Banken könnte man auf das Anwachsen der Forderungen ( nicht gezahlte Kreditraten) und sinken der Liquidität verweisen.

 

Diese erhöhen den Buchwert und werden bei Nichtzahlung abgeschrieben.

 

Fällt die Kernkapitalquote dramatisch ist eine

 

Kapitalerhöhung notig, wie wir ja in der jüngsten Vergangenheit gesehen haben.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Forderungen

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Geschrieben

Hallo,

 

ich habe gesehen, dass einige hier den operativen Cashflow für den Cashflow vor Steuern nehmen.

 

Ich benutze hier meistens wie am Anfang dieses Threads gezeigt das EGT+Rückstellungen+Abschreibungen.

 

Kann man also für den Cashflow vor Steuern nun einfach den operativen Cashflow nehmen?

 

Kann man den Bruttocashflow nehmen der in der Cashflowrechnung angegeben ist?

 

Oder sollte weiterhin EGT+Rückstellungen+Abschreibungen gerechnet werden?

 

Ich weiß, dass das hier schon öfters diskutiert wurde, nur mich verwundert es etwas, dass jeder andere Zahlen für den CF vor Steuern nimmt.

 

Viele Grüße

 

Max

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Geschrieben

Hallo,

 

ich habe gesehen, dass einige hier den operativen Cashflow für den Cashflow vor Steuern nehmen.

 

Ich benutze hier meistens wie am Anfang dieses Threads gezeigt das EGT+Rückstellungen+Abschreibungen.

 

Kann man also für den Cashflow vor Steuern nun einfach den operativen Cashflow nehmen?

 

Der operative ist sogar deutlich besser.

 

Wenn du einfach EGT+Rückstellungen+Abschreibungen rechnest, weisst du immernoch nicht wieviel dem Unternehmen nun tatsächlich zugeflossen ist.

Denn es bringt dir nix, wenn deine Gewinne nur aus Forderungen bestehen, denn wenn dem so ist, bist du schneller Insolvent als du "Chapter 11" sagen kannst.

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Geschrieben

ich denke der operative CF ist sehr schwankungsanfällig und kann somit auf kurze Sicht nicht herhalten, gerade bei stark wachsenden Unternehmen....ich find den CF vor Steuern gut, da er für mich ein "bereinigtes" Konzernergebnis darstellt.....ich schau mir den operativen CF zwar auch an und wenn es langfristige negative Tendenzen gibt, dann ist natürlich Vorsicht geboten, doch als absolute Zahl, etwa zur Verwendung im Quicktest ist er IMO viel zu schwankungsanfällig....

 

das mit den Forderungen stimmt zwar im Hinblick auf die Sicherheit - gleichzeitig werden ja aber quasi Chancen, in Form von Bezahlung dieser Forderungen verworfen....kommt halt immer drauf an, worauf man als Anleger setzt....aus Sicht eines Value-Anlegers ist sicherlich der operative besser....

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Geschrieben

ich denke der operative CF ist sehr schwankungsanfällig und kann somit auf kurze Sicht nicht herhalten, gerade bei stark wachsenden Unternehmen....ich find den CF vor Steuern gut, da er für mich ein "bereinigtes" Konzernergebnis darstellt.....ich schau mir den operativen CF zwar auch an und wenn es langfristige negative Tendenzen gibt, dann ist natürlich Vorsicht geboten, doch als absolute Zahl, etwa zur Verwendung im Quicktest ist er IMO viel zu schwankungsanfällig....

 

das mit den Forderungen stimmt zwar im Hinblick auf die Sicherheit - gleichzeitig werden ja aber quasi Chancen, in Form von Bezahlung dieser Forderungen verworfen....kommt halt immer drauf an, worauf man als Anleger setzt....aus Sicht eines Value-Anlegers ist sicherlich der operative besser....

 

Schau doch einfach für was der Cashflow im Quicktest herhalten soll: Um die Schuldentilgungsdauer zu bemessen. Da ist es nunmal wichtiger zu wissen wieviel Geld denn nun tatsächlich reingeflossen ist und eben nicht wiehoch der Gewinn zuzüglich der Abschreibungen gibt. Das ergibt einfach ein falsches Bild und ist damit - you name it - falsch.

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Geschrieben

Schau doch einfach für was der Cashflow im Quicktest herhalten soll: Um die Schuldentilgungsdauer zu bemessen. Da ist es nunmal wichtiger zu wissen wieviel Geld denn nun tatsächlich reingeflossen ist und eben nicht wiehoch der Gewinn zuzüglich der Abschreibungen gibt. Das ergibt einfach ein falsches Bild und ist damit - you name it - falsch.

 

du hast recht, doch der Erfinder vom Quicktest wird sich schon was dabei gedacht haben....wenn man ihn macht, sollte man ihn schon regelkonform machen....in seinem eigenen System kann man das ja machen wie man will....

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Geschrieben

du hast recht, doch der Erfinder vom Quicktest wird sich schon was dabei gedacht haben....wenn man ihn macht, sollte man ihn schon regelkonform machen....in seinem eigenen System kann man das ja machen wie man will....

 

Sehe ich eigentlich auch so wie ihr beiden. Ich wollte mich nur nochmal vergewissern.

 

Danke euch

 

Gruß

 

Max

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Geschrieben

Hallo,

bin gerade dabei mir Diageo anzuschauen und da ist mir aufgefallen, dass es da einmal die Sales gibt und danach noch die Net sales. Bei den Net sales sind noch die Excise duties (Verbrauchsteuern) abgezogen.

Welchen Wert (sales oder net sales) sollte man jetzt für den Quicktest nehmen?

 

Vielleicht weiß einer Rat.

 

Vielen Dank

 

max

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Geschrieben

ich würde die Net sales nehmen - die Verbrauchssteuern haben ja nichts mit dem Unternehmen zu tun....

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Geschrieben · bearbeitet von crosplit

hi, kann mir mal einer n paar englische übersetzungen für die ganzen begriffe geben, die ich für den quicktest brauche??

 

danke

 

Hier, hab ich irgendwo mal heruntergeladen:

Einfach ausdrucken...

 

BILANZ, G&V, Cashflow deutsch-englisch

 

BILANZ_dt._engl.pdf

 

Alles schön übersichtlich übersetzt!

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Geschrieben · bearbeitet von WarrenBuffet1930

Hi Rolasys,

 

so, frisch ausgeschlafen habe ich mich ans Werk gemacht...

 

[ich benutze dafür das Buch "Bilanzen lesen - Einführung" von Peter Kralicek

und den Geschäftsbericht der Telekom von 2005. Alle Zahlenwert in Millionen Euro.]

Dir fehlten die Betriebsleistung (BL) und der Cash-Flow (CF).

 

Pablo hat das ja schon angedeutet, dass man für die BL den Umsatz nehmen kann.

Das stimmt in den meisten Fällen auch. Definiert ist die BL folgendermassen:

 

BL = Umsatz +- Bestandsveränderungen + aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge

Ich habe bisher immer gesehen, dass die Werte, die da zum Umsatz dazu kommen, vernachlässigbar

sind. Kurz gesagt: Ich kann damit auch nichts anfangen...evtl. kann hier ein Bilanzprofi helfen,

ich denke da an WayneHynes oder Laser12.

 

Der Cash-Flow ist IMO folgendermassen definiert:

 

CF = Jahresüberschuss + Abschreibungen + Rückstellungen

 

Hier ein Ausschnitt aus der Konzern-Kapitalflussrechung von 2005:

 

 

post-834-1155461573_thumb.gif

 

 

Also ergibt sich für den CF:

 

6016 + 12497 + 230 = 18743 mio

 

So, nun haben wir alles.

 

Ich habe alles einmal eingegeben (alles in mio Euro):

 

post-834-1155461591_thumb.gif

 

Das kommt dann heraus (alles in mio Euro):

 

post-834-1155461612_thumb.gif

 

Die Telekom steht also ganz gut da.

 

Man sieht hier ganz gut, dass 3 der 4 Quick-Kennzahlen ok sind,

bis auf die GKR, da gibt es nur ein "ausreichend". Und das ist auch

klar: Die Telekommunikationsbranche hat niedrige Gewinnmargen,

sie befindet sich in einem heftigen Preiswettkampf.

 

Buffett würde so ein Unternehmen deswegen niemals anfassen.

 

 

Ich würde rechnen:

6016 + 12497 - 230 = ............

 

Klammer () bzw. ohne Klammer bedeutet bei der Dt. Telekom eine Rückstellungsauflösung bzw. Rückstellungsbildung.

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Geschrieben · bearbeitet von Apophis

Die Antwort kommt spaet, aber sie kommt. :)

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