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reko

Kernenergie

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Holgerli
Zitat

Rolls-Royce SMR and Great British Energy - Nuclear have signed a contract that enables work to start immediately on the delivery of three Rolls-Royce small modular reactors at Wylfa, on the island of Anglesey, North Wales. In addition, the National Wealth Fund is committing up to GBP599 million (USD805 million) to Rolls-Royce SMR to support the development of its reactors.

Einerseits wurde ein Vertrag über die sofortige Lieferung der Dinger abgeschlossen, andererseits ballert die Regierung aber erst nochmal knapp 700 Mio. Euro in das Projekt, sodass Rolls-Royce die Dinger überhaupt erstmal zu Ende entwickeln kann. Finde den Fehler. :narr:

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reko
· bearbeitet von reko

@Holgerli

Zeigt, dass man die Dinger dringend braucht. Konventionelle Kernkraftwerke waren Einzelstücke und selbstverständlich hat der Kunde die Entwicklung und Planung bezahlt. Das sind die ersten SMRs die von RR gebaut werden und selbstverständlich werden auch hier die Kosten für Entwicklung und Planung auf die Kunden umgelegt. 

Der National Wealth Fund ist vergleichbar mit der deutschen KfW zur Finanzierung von Klimaschutz und regionalen Wachstums. Es ist nichts ehrenrühriges von einer Bank einen Kredit zu bekommen.

"Our investments must meet our triple bottom line"

 

National Wealth Fund 2026/04/13: National Wealth Fund commits up to £599m to Rolls-Royce SMR .. Nuclear is one of the ten sectors identified by the National Wealth Fund in its recent Strategic Plan as offering the most catalytic opportunities for investment.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 1 Stunde von No.Skill:

Es gab noch nie so schnell Genehmigungen wie für den Rückbau. Es wurde alles unternommen was möglich war um eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern.

preussenelektra.de/de/das-sind-wir/unsere-kraftwerke/kraftwerkisar

Zitat

Am 18. November 2025 fand im Kernkraftwerk Isar das jährliche Kraftwerksgespräch statt. Zu Beginn stellte Standortleiter Carsten Müller den aktuellen Stand der Rückbauarbeiten am Standort vor.

KKI im Dialog 2025 @10:00

grafik.thumb.png.fda28506fe8e2368e2604dafef17b381.png

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No.Skill

@rekoWarum so pessimistisch? Wir bauen auf und reisen nieder, so haben wir immer wieder Arbeit.

 

Aber es gibt ja auch hofnungsschimmer.

 

Das „Wunder von Lüdenscheid“

 

Fazit: Die "2 statt 12 Jahre" sind mittlerweile mehr als nur ein politischer Slogan – die Teilfreigabe der A45-Brücke Ende 2025 hat gezeigt, dass die gesetzlichen Abkürzungen in der Praxis funktionieren.

 

Das ist zwar nur ’ne lumpige Brücke und kein AKW/SMR, aber man könnte … ;)

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Holgerli
vor 9 Stunden von reko:

Zeigt, dass man die Dinger dringend braucht.

Das ist Deine Meinung. 

Meine ist eine andere: Das Konzept der AKWs hat versagt. Selbst Frankreich kann keine AKWs mehr bauen. Nun versucht man ein totes Pferd durch SMRs zu reiten. Das Ganze läuft so wie immer in der Atomindustrie: Steuer- und staatsnahe Gelder einsammeln und auf Zeit spielen.

 

vor 8 Stunden von reko:

Es gab noch nie so schnell Genehmigungen wie für den Rückbau. Es wurde alles unternommen was möglich war um eine Wiederinbetriebnahme zu verhindern.

Welche Wiederinbetriebnahme? Selbst die Betreiber haben gesagt, dass es nie zu einer Wiederinbetriebnahme kommt. 

Eigentlich zeigt so ein Behauptung wie tot die Atomkraft ist: Das Hoffen auf Wiederinbetriebnahmen ist die einzige Möglichkeit den Traum der Atomkraft weiterzuleben, denn selbst den größten Atomkraft-Freunden ist klar: Neubauten wird es nicht mehr geben in Europa.

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reko
· bearbeitet von reko

"„Deutschland, Deutschland über alles“ lautet in der grünen Variante: Was schert uns das Geschwätz der anderen? Wir halten am Atomausstieg fest, egal, was die Welt um uns herum dazu denkt." (Jan Fleischhauer)

 

2026/02 Deutschland und Tschechien wollen Zusammenarbeit bei SMR-Atomreaktoren prüfen

Zitat

Laut Havlíček habe sich Reiche interessiert am Stand der SMR-Entwicklung in Tschechien gezeigt und nicht ausgeschlossen, dass in Zukunft auch in Deutschland kleine modulare Reaktoren genutzt werden könnten.

Havlíček zeigte sich zudem erfreut über den Richtungswechsel in der deutschen Energiepolitik: „Deutschland beginnt zu erkennen, dass es Fehler gemacht hat, gibt dies zu und ist bereit, eine ganze Reihe von Dingen anders anzugehen.“

KI:

Zitat

In den letzten Jahren wurden in mehreren europäischen Ländern Final Investment Decisions (FID) – also die endgültigen Investitionsentscheidungen – für den Bau neuer Kernkraftwerke oder die Erweiterung bestehender Anlagen getroffen. 

Hier sind die wichtigsten Projekte und Länder, in denen eine FID getroffen wurde oder die Projekte kurz davor stehen:

Großbritannien:

  • Hinkley Point C (Unit 1 & 2): Die FID für dieses Großprojekt (zwei EPR-Reaktoren) wurde bereits 2016 von EDF getroffen, der Bau ist im Gange.
  • Sizewell C: Die britische Regierung hat 2024/2025 die Unterstützung zugesichert und die Investition vorangetrieben, wobei die FID als sicher gilt.
  • Wylfa (SMRs): Im Jahr 2024 wurde der Standort Wylfa ausgewählt, um Rolls-Royce Small Modular Reactors (SMRs) zu bauen, mit ersten Verträgen für Arbeiten ab 2026.

Polen:

  • Die Europäische Kommission hat im Dezember 2025 grünes Licht für das polnische Kernkraftwerksprogramm (erster Standort in Pommern) gegeben, was einer entscheidenden Investitions- und Beihilfeentscheidung gleichkommt.

Frankreich:

  • EPR2-Reaktoren: Die französische Regierung hat den Weg für den Bau von sechs neuen EPR2-Reaktoren (mit Option auf acht weitere) geebnet, wobei die FID für die ersten Blöcke im Kontext der staatlichen Unterstützung durch EDF erfolgt ist.

Bulgarien:

  • Kozloduj (Unit 7 & 8): Bulgarien hat 2024 Verträge für die Planung neuer Westinghouse AP1000-Reaktoren (Block 7 & 8) unterzeichnet und bereitet die FID vor, um 2025/2026 mit dem Bau zu beginnen.

Rumänien:

  • Cernavoda (Unit 3 & 4): Das Projekt zur Erweiterung des AKW Cernavoda wird aktiv vorangetrieben, wobei 2024 wichtige Finanzierungs- und Kooperationsvereinbarungen getroffen wurden, die als Vorläufer für die finale FID gelten.

Ungarn:

  • Paks II: Das Projekt, zwei neue russische Reaktoren (VVER-1200) zu bauen, hat bereits eine FID-ähnliche Phase erreicht, da das Projekt offiziell fortgesetzt wird und die Bauarbeiten (Bodenverbesserung) begonnen haben. 

Zusammenfassend: Die aktivsten FIDs und Baupläne finden sich in Großbritannien, Polen, Frankreich, Bulgarien, Rumänien und Ungarn. 

Zitat

Tschechien forciert den Einsatz von Small Modular Reactors (SMR) als Teil seiner Energiestrategie. Geplant ist der Bau, insbesondere am Standort Tušimice (nordböhmisch) sowie Temelín (südböhmisch), um den Kohleausstieg zu kompensieren. Die ČEZ Group hat Rolls-Royce als bevorzugten Technologiepartner ausgewählt, mit dem Ziel, erste SMRs in den 2030er Jahren in Betrieb zu nehmen. 

Hier ist der aktuelle Stand der SMR-Entwicklung in Tschechien:

  • Standort & Zeitplan: Das erste SMR-Projekt ist in Tušimice geplant, wo das Kohlekraftwerk II bis 2030 stillgelegt wird. Ein Baubeginn für die ersten drei SMR-Blöcke (jeweils 470 MW) wird für 2034 anvisiert, die Inbetriebnahme wird zwischen 2038 und 2042 erwartet.
  • Technologiepartner: Nach einer Auswahlphase hat sich Tschechien für Rolls-Royce SMR als bevorzugten Anbieter entschieden, um bis zu 3 GW Leistung durch SMR-Module zu installieren.
  • Standort Temelín: Auch in der Nähe des bestehenden Großkernkraftwerks Temelín ist ein SMR-Pilotprojekt vorgesehen, wobei dort bereits Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) und vorbereitende Verfahren laufen.
  • Energiestrategie: SMRs sollen eine Schlüsselrolle beim Ausbau der Kernenergie spielen, um den Anteil der Kernkraft am Strommix weiter zu erhöhen und gleichzeitig CO₂-Emissionen zu senken.
  • Grenznahe Bedenken: Aufgrund der Nähe zur deutschen Grenze (Sachsen/Bayern) gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Umweltverträglichkeitsprüfungen, während in Tschechien die Stimmung zur Kernkraft positiv ist.
Zitat

Polen verfolgt eine ambitionierte Strategie zur Integration von Small Modular Reactors (SMRs), um seine Abhängigkeit von Kohle zu verringern und die Energieversorgung zu dekarbonisieren. Der aktuelle Stand (Stand Anfang 2026) ist durch konkrete Standortplanungen, Partnerschaften mit US-Technologieanbietern und laufende Genehmigungsverfahren gekennzeichnet.

Kernpunkte der SMR-Entwicklung in Polen:

  • Erster Standort festgelegt: Das erste SMR-Kraftwerk Polens soll in Włocławek entstehen.
  • Technologie: Polen setzt primär auf den BWRX-300, einen Siedewasserreaktor des US-japanischen Herstellers GE Hitachi.
  • Akteure & Kooperationen: Der Energiekonzern PKN Orlen und Synthos Green Energy (OSGE) treiben die Entwicklung gemeinsam voran. Sie haben ein Joint Venture gegründet, das vollen Zugriff auf die BWRX-300-Technologie hat.
  • Zeitplan:

               2026: Geplante Einreichung des Bauantrags für den Standort Włocławek.

               2028: Angestrebter Baubeginn.

  • Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP): Bereits im Herbst 2023 startete das erste UVP-Verfahren für ein SMR in der EU in Polen. Im Februar 2024 wurde die grenzüberschreitende Scoping-Phase für den ersten Reaktor abgeschlossen.
  • Zusätzliche Standorte: Neben Włocławek wurden Standorte wie Ostrołęka, Stawy Monowskie, Dąbrowa Górnicza, Nowa Huta und die Sonderwirtschaftszone Tarnobrzeg als potenzielle Orte für weitere SMRs geprüft. 

Hintergrund und Ziele:

Polen plant neben dem Bau eines konventionellen Großkernkraftwerks den Einsatz von SMRs zur industriellen Wärmeerzeugung und zur Versorgung von Städten. Die OSGE plant zudem, die Technologie auch international zu nutzen, etwa an Orlen-Standorten in Litauen und der Slowakei. 

Zitat

Rumänien gilt Anfang 2026 als einer der Pioniere in Europa bei der Entwicklung von Kleinen Modularen Reaktoren (SMR) und hat wichtige Meilensteine erreicht, um von der Analysephase in die Umsetzungsphase überzugehen. 

Aktueller Stand (Stand: Frühjahr 2026):

  • Final Investment Decision (FID): Die endgültige Investitionsentscheidung für das SMR-Projekt in Doicești (Kreis Dâmbovița) wurde getroffen.
  • Projektträger: Die Projektgesellschaft RoPower Nuclear (ein Joint Venture von Nuclearelectrica und Nova Power & Gas) treibt das Vorhaben voran.
  • Technologie: Geplant ist der Einsatz der NuScale-Technologie (Voyer-SMR), wobei sechs Module mit je 77 MWe eine Gesamtleistung von 462 MWe erzeugen sollen.
  • Standort: Das erste SMR-Kraftwerk wird auf dem Gelände eines ehemaligen Kohlekraftwerks in Doicești errichtet, was die Umnutzung bestehender Infrastruktur ermöglicht.
  • Nächste Schritte (bis Mai 2026): RoPower führt vorbereitende Maßnahmen für die Phase 3 (Pre-EPC) durch, darunter geotechnische Untersuchungen, die Fortsetzung des Genehmigungsverfahrens und die Aushandlung von Verträgen für Materialien mit langer Vorlaufzeit. 

Ziele und Hintergründe:

  • Ersatz für Kohle: Das Projekt soll ein altes Kohlekraftwerk ersetzen und 462 MW saubere, stabile Energie liefern.
  • Strategische Bedeutung: Rumänien strebt an, seine Kernenergiekapazitäten auszubauen, um Klimaziele zu erreichen und die Energiesicherheit zu erhöhen.
  • Zeitplan: Das Projekt ist Teil einer Strategie, die bis 2035 eine schrittweise Umstellung der Energieversorgung vorsieht. 

Rumänien positioniert sich damit als führendes Land bei der Umsetzung der neuen europäischen Nuklearindustrie. 

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No.Skill
vor 1 Stunde von reko:

Prüfen,.....so so für mich hört sich das alles nur nach subventionierten Geld (Steuern) das aus Deutschland dann an die EU Nachbar Länder (Frankreich ist eigentlich ja auch pleite) gegeben wird. Unter dem Motto: hier nehmt und baut mit Siemens etc bei euch drüben. Bei uns wird das nichts. An. 

Am Ende ist das Geld weg und kein SMR -AKW da.

 

Langweilig ;)

 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor einer Stunde von No.Skill:

hier nehmt und baut mit Siemens etc bei euch drüben. Bei uns wird das nichts.

Auch so geht es. Die Reaktoren werden grenznah gebaut und können für Deutschland Backup liefern. 

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No.Skill
vor 1 Stunde von reko:

Auch so geht es. Die Reaktoren werden grenznah gebaut und können für Deutschland Backup liefern. 

Mein Bauch sagt mir, das ist der Plan.

Ob er aufgeht ist natürlich ungewiss.

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reko

Nach den Squeeze-out verdient EDF auch wieder.

edf.fr/sites/groupe/files/2026-04/2026-04-02-edf-facts-and-figures-2025.pdf

120 GW  Installed capacity

515 TWh Electricity output   (2024: 490TWh, 2023: 434TWh)

113.3 Mrd€ Sales (2024: 118.7 Mrd€, 2023: 139.7 Mrd€)

29.3 Mrd€ EBITDA (2024: 36.5 Mrd€, 2023: 39.9 Mrd€)

 

= 0,0569 € EBITDA / kWh

= 4292 Volllaststunden pro Jahr.

= 26% EBITDA Marge

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Holgerli
vor 28 Minuten von reko:

= 4292 Volllaststunden pro Jahr.

Jetzt bin ich aber verwirrt: Das Jahr hat 8760 Stunden. Wenn EDF auf 4292 Volllaststunden kommt, dann sind das keine 49%. Wie war das noch gleich mit der zuverlässigen Atomkraft die Tag für Tag und Tag und Nacht 24/7 Strom liefert?

 

Auf der anderen Seite: Kann es sein, dass Du hier alle Kraftwerkskapazitäten der Atomkraft zuordnen willst? Du schreibst selber, dass die Gesamtkapazität von EDF bei 120 GW liegt. Die franz. AKWs haben aber nur etwas über 60 GW Kapazität. 

Heisst also: Fast 50% der Gesamtkapazität ist Nichtatomar: Ich sage jetzt mal ganz einfach: Mit Erneuerbaren und fossilen Kraftwerken lassen sich gute Gewinne erzielen und Verluste der Atomkraftwerke gut ausgleichen.

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magicw

na, die EDF wird ihren Reibach durch Exporte nach Deutschland machen - ansonsten hatten die franz. AKWs ja einen schlechten Start in 2025 - da war ja über die hälfte abgeschalten. 

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Holgerli

Richtig klasse ist diese Seite aus dem von reko verlinkten Dokument, zeigt sie doch die Wahrheit über die französischen AKWs:

 

EDF.thumb.jpg.a3878cf62d52eabe762c2fa9c6fb0dfc.jpg

  • 29 GW der Atomkraftwerke ist über 40 Jahre alt und müsste eigentlich schon stillgelegt werden. Selbst wenn man die jetzt auf 50 Jahre verlängert, dann ist es bei der Bauzeit des AKW Flamanville nicht möglich, diese AKWs rechtzeitig zu ersetzen. 
  • 26 GW der AKWs ist fast 40 Jahre alt. Hier gilt ähnliches: Man müsste jetzt sofort anfangen AKWs zu bauen um eine Chance zu haben um die AKWs zu ersten 
  • ABER: Es besteht nur die Absicht 6 AKWs mit 10 GW zu bauen mit der Hoffnung, dass die Dinger 2038 also in 12 Jahren, ins Netz gehen. Die Realität ist aber, dass die Bauzeit des AKW Flamanville bei 19 Jahren lag (vom ersten Spartenstich bis zum Aufschalten ins Netz.
  • nur knapp 6 GW oder unter 10% der AKWs sind noch jung genug um länger zu laufen
  • dazu Flamanville, welches zwar offiziell in 2026 kommerziell Strom produziert aber so dramatische Bau- und damit Sicherheitsprobleme hat, dass es Ende 2026, nach wenigen Monaten Laufzeit, wieder für mindestens ein Jahr vom Netz geht, weil der Reaktordeckel so schadhaft ist, dass es selbst für die verzweifelten Franzosen zu Gefährlich ist, das Ding länger mit dem kaputten Deckel zu betreiben. 

Fazit: 55 GW gehen in den nächsten 8 bis 14 Jahren von Netz und ggfs. kommen 11,5 GW später als Ersatz.

 

Und um die Mähr von der Laufzeitverlängerung mal mit der Realität abzugleichen: 2005 wurde eine maximale Stromproduktion von 429 TWh erzeigt. 20 Jahre später sind es nur noch 373 TWh. Das sind 56 TWh oder fast 14% in 20 Jahren weniger. Und das trotz der Bemühungen die AKWs am Netz zu halten und nur die schlimmsten Bröckelreaktoren vom Netz zu nehmen. Verlängert man die Uraltreaktoren um weitere 20 Jahre wird man weitere Kapazitäten verlieren und eher an 300 TWh Produktion 2045 liegen. Vermutlich mehr, weil die AKWs immer älter werden und immer mehr Bröckel-AKWs abgeschaltet werden. Und diese müssen zwangsläufig mit Erneuerbaren Energien ausgetauscht werden. Sonst sitzt Frankreich ganz schnell im Dunklen. 

 

Vermutlich werden 2050 in Frankreich maximal 20 GW an AKWs am Netz sein, wenn denn die geplanten 10 GW an neuen Kapazitäten wirklich gebaut und tatsächlich fertiggestellt werden. Die Chance, dass die nicht gebaut werden liegt aber IMO deutlich über 50%. Dann bleibt nur noch eine Rumpfkapazität unter oder um 10 GW, auch um Frankreich als Atommacht im Rennen zu behalten. Denn diese Planung von Frankreich zeigt ganz klar: Atomkraft für die rein zivile Stromproduktion ist tot. Nur werde die Atombombe will muss auch AKWs unterhalten. 

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 2 Stunden von Holgerli:

Jetzt bin ich aber verwirrt: Das Jahr hat 8760 Stunden. Wenn EDF auf 4292 Volllaststunden kommt, dann sind das keine 49%. Wie war das noch gleich mit der zuverlässigen Atomkraft die Tag für Tag und Tag und Nacht 24/7 Strom liefert?

Frankreich betreibt seine Reaktoren im Regelbetrieb / Lastfolgebetrieb. Kernreaktoren lassen sich sehr einfach und schnell (3-5% der Nennleistung pro Minute) im Bereich 50-100% Leistung regeln. Das ist auch notwendig wenn man einen so hohen Kernkraftwerksanteil wie Frankreich hat oder Strom nach Deutschland verkaufen will. 

Load-following with nuclear power plants, OECD-NEA 2011 grafik.thumb.png.f31e7cab848fcfa29e739ea0af5d0fa2.png

Frankreich wird, wie andere Staaten auch, seine Kernkraftwerke überwiegend 80 Jahre betreiben. Die französischen Kernkraftwerke haben erst die Hälfte ihrer Lebensdauer erreicht. Schade, sonst gäbe es einen höheren Investitionsbedarf.

 

In der Grafik "annual nuclear output" sieht man sehr gut den Stimmungswechsel zurück zur Kernenergie. Selbstverständlich gab es nach Fukushima ein Tief. Die Grafik hat einen unterdrückten Nullpunkt und sieht dramatischer aus als es war.

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Holgerli
vor 32 Minuten von reko:

Frankreich wird, wie andere Staaten auch, seine Kernkraftwerke überwiegend 80 Jahre betreiben. Die französischen Kernkraftwerke haben erst die Hälfte ihrer Lebensdauer erreicht. 

Warum will dann Frankreich schon jetzt 6 neue AKWs bauen? Das wäre lt. Deiner Aussage doch vollkommen idiotisch. Selbst wenn man 20 Jahre Bauzeit ansetzt hätte man noch 20 Jahre Zeit. 

Aber zwischen 80 Jahre betreiben wollen und 80 Jahre betreiben können, liegt halt die Realität. 

Z.B. Fessenheim 1 & 2: Statt 80 Jahren sind es nur 43 Jahre geworden. Warum? Weil es halt schon nach 43 Jahren so gewaltig gebröckelt hat, dass es selbst den Franzosen zu unsicher wurde. Also: Realität trifft auf reko's Glauben. ;) 

Und schaut man sich die Liste der noch aktiven AKWs an: Die älteren sollen alle nach 50 Jahren still gelegt werden. Nicht 80 Jahren. 

Und einige der Bugey-Reaktoren sind genau der gleiche Typ wie die Fessenheim-Bröckel-Reaktoren. Vermutlich werden die 2030 im aktiven Betrieb auch nicht erleben. 

 

vor 33 Minuten von reko:

Schade, sonst gäbe es einen höheren Investitionsbedarf.

Den sich Frankreich eh schon nicht mehr leisten kann, weil man schon heute hochverschuldet ist, u.a. wegen der Kosten für viele defizitäre Unternehmen aus der Atomindustrie.

 

vor 36 Minuten von reko:

Load-following with nuclear power plants, OECD-NEA 2011

Schöne Grafik aber warum zeigst Du Grafiken deutscher AKWs, wenn es um franz. AKWs geht? Oder lassen sich die nur so schlecht regeln wie Isar-1?

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reko
· bearbeitet von reko

2026/04/17 China’s Nuclear Power Boom Is Accelerating Faster Than Expected 

Zitat

.. put into operation seven new nuclear reactors this year

.. Another 16 reactors have been approved for construction, and a total of 36 are under construction.

.. China will use the Linglong One reactors and other small reactors predominantly to meet power demand in places with weaker grids

 

2026/04/13 China Deploys Nuclear Power to Fuel AI Growth .. Linglong One (ACP100), as a strategic energy source for rapidly expanding AI infrastructure. The Linglong One, developed by China National Nuclear Corporation (CNNC) and sited in Hainan, is scheduled for commercial operation in H1 2026

 

2026/03/10 Commission unveils strategy to bring Europe’s first SMRs online by the early 2030s

 

2026/04/09 IAEA flags leading SMR projects

grafik.thumb.png.83603408316d9e3f50034f446c527132.png

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Holgerli
vor 4 Stunden von reko:

2026/04/17 China’s Nuclear Power Boom Is Accelerating Faster Than Expected 

Zitat

.. put into operation seven new nuclear reactors this year

.. Another 16 reactors have been approved for construction, and a total of 36 are under construction.

.. China will use the Linglong One reactors and other small reactors predominantly to meet power demand in places with weaker grids

Fakten-Check:

- "put into operation seven new nuclear reactors this year": Bisher (2026): 2. 2025: 1. 2024:2. 0> Man bekommt kaum AKWs ans Netz. 

- "...to meet power demand in places with weaker grids":

China.png.d03000f5c38fcae226bc70a50da48974.png

Atomkraft in China kann mit der dem steigenden Bedarf an Strom nicht mehr mithalten: 2021 konnte man noch 5% Strombedarf decken. 2024 nur noch 4,47%.

 

Fazit: In China ist kein Atomkraft-Boom. In China ist Erneuerbare Energien-Boom.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 48 Minuten von Holgerli:

Atomkraft in China kann mit der dem steigenden Bedarf an Strom nicht mehr mithalten: 2021 konnte man noch 5% Strombedarf decken. 2024 nur noch 4,47%.

Ob es mehr Solarinstallationen gibt ist nicht relevant. Solarstrom ist Strom wenn er gerade da ist, Atomstrom ist Strom wenn man ihn braucht. Das sind unterschiedliche Dinge die natürlich auch einen unterschiedlichen Preis haben. China hat sich 15% Kernenergie im Strommix als Ziel bis 2050 gesetzt. Die China Nuclear Energy Association (CNEA) gab im September 2023 an, dass für 2035 ein Anteil von etwa 10 % Kernenergie am Strommix angestrebt wird. Gewöhnlich setzt China ihre 5 Jahrespläne um.

 

vor 48 Minuten von Holgerli:

Fakten-Check:

"Global Times reported, citing official data" .. citing a blue book released by the China Nuclear Energy Association (CNEA) .. The15th Five-Year Plan period (2026-30) is a crucial period for China to lay a solid foundation and fully strive to essentially achieve socialist modernization, and also an important strategic opportunity period for nuclear energy development. It is projected that China's installed nuclear power capacity will reach 200 million KW by 2040, said Yang Changli, rotating chairman of the CNEA, chinanews.com.cn reported.

 

IEA: Kernenergie 2025 mit neuem Produktionsrekord (lt IEA Analyse «Electricity 2026»)

Wie stark baut China seine Stromerzeugung aus Kernkraft aus?

grafik.thumb.png.4fcbc794ac621fafcbd14fac2a1a0cb6.png

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 2 Stunden von reko:

China hat sich 15% Kernenergie im Strommix als Ziel bis 2050 gesetzt. Die China Nuclear Energy Association (CNEA) gab im September 2023 an, dass für 2035 ein Anteil von etwa 10 % Kernenergie am Strommix angestrebt wird. Gewöhnlich setzt China ihre 5 Jahrespläne um.

Und im welchem 5 Jahresplan stand drin, dass der Atomstromanteil von 2021 bis 2025 wieder sinkt?

Ziele setzten kann man sich viel. Man muss sie allerdings auch schaffen.

Ich habe mir mal ein paar Zahlen & Prognosen angeschaut:

2025: 10.000 TWh Stromproduktion 

2030: 13.750 TWh Stromproduktion

2035: 13.500 TWh Stromproduktion

 

Heisst: ab 2030 Stagnation in der Stromproduktion.

Wenn man wirklich 10% Atomstrom in der 2035er Stromproduktion haben will, sind dies 1,35 TWh Strom. 2025 waren es 0,45 TWh. Das wäre halt eine Verdreifachung der Stromproduktion.

 

Was heisst das? Aktuell erzeugen 60 AKWs 1/3 der angestreben Strommenge: Heisst: 120 AKWs müssen bis 2035 fertigestellt werden. 

Die aktuell durchschnittliche Bauzeit liegt in China bei 6 Jahren. Damit alle benötigten AKWs spätestens am 31.12.2035 ans Netz gehen können, muss mit dem Bau spätestens am 31.12.2029 begonnen werden. 

 

D.h., China hat Stand heute 3,75 Jahre Zeit mit dem Bau von 85 AKWs zu beginnen, da 35 ja schon im Bau sind.

D.h. ab heute müssen jedes Jahr 21 bis 22 AKWs in die Bauphase übergehen um die AKWs Ende 2035 am Netz zu haben. Und dann darf nichts falsch laufen und keine Verzögerung. 

Kann man glauben, muss man nicht. 

 

Vermutlich hat sich die KP in China gesagt, dass man irgendwelche Zahlen raushaut und es irgendein Westler, ohnes nachzurechnen glaubt, und diese Atompropaganda dann auch noch verbreitet. Das wurde erfolgreich geschafft. 

 

 

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reko
· bearbeitet von reko

Man wird den Bau von SMRs genauso hochfahren, wie man zuvor die Solarzellenproduktion hochgefahren hat.

In Serie gefertigt beträgt die Bauzeit eines SMR in China vermutlich 1 Jahr. In Europa vermutlich 2 bis 5 Jahre.

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Holgerli
vor 1 Stunde von reko:

Man wird den Bau von SMRs genauso hochfahren, wie man zuvor die Solarzellenproduktion hochgefahren hat.

In Serie gefertigt beträgt die Bauzeit eines SMR in China vermutlich 1 Jahr. In Europa vermutlich 2 bis 5 Jahre.

Ach so: Man wird die Verdreifachung der AKW-Kapazität mit SMRs bewerkstelligen. Wenn die 300 bis 400 MW Leistung haben dann braucht man halt nicht 85 Stück (minus der 35 schon im Bau befindlichen "konventionellen" AKWs also die 3 bis 4-fache Menge an AKWs, also 250 bis 350 SMRs.

Das Problem dabei: Es gibt noch kein SMR das jemals produktiv Strom erzeugt hat. Also heisst es erstmal warten. Bis wann? Bis weit nach 2030! Und dann baut man schnell 2034 bis 2035  250 bis 350 SMRs?

 

Wow, da freuen sich die Propagandisten in Peking: Nicht nur, dass jemand aus dem Westen die Propaganda-Meldung geglaubt hat, nein, er erzählt jetzt seine eigene, noch angehobene Geschichte der SMRs obendrauf. :narr:

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reko
· bearbeitet von reko

Der Hochtemperatur-Kugelhaufenreaktoren mit 105-MW-Reaktor in Shidaowan ist seit Ende 2023 im kommerziellen Betrieb.

Laut China Central Television, ist dort inzwischen auch ein zweiter Reaktor im kommerziellen Betrieb.

Der 2-MWth Thorium-Flüssigsalzreaktors des Shanghai Institute of Applied Physics (SINAP) ist seit Juni 2024 auf voller Leistung.

Der 125-MW-Druckwasserreaktor AP100 auf der Insel Hainan wird in wenigen Wochen in den kommerziellen Betrieb gehen. Aktuell befindet er sich im nuklearen Testbetrieb. Es fehlt nur noch die formale Inbetriebnahmeerklärung.

Es gibt sehr viele nuklearbetriebene Schiffe und U-Boote. Das sind nichts anderes als schwimmende SMRs.

2026/02 China baut seine Atom-U-Boot-Produktion massiv aus.

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Holgerli

Okay sind wir jetzt auf 105 MW-Reaktoren runter????

Dann sind es nicht 250 bis 350 SMRs sie 85 "konventionelle" AKWs ersetzen, sondern 700 bis 1.400 Mini-SMRs???

Da geht dann echt die Luzi ab: In den nächsten 9 Jahren wird pro Jahr mit dem Bau von 80 bis 150 SMRs in China begonnen!!!

 

Alter Falter! Die Propagandisten in Peking kommen garnicht mehr aus dem Lachen raus! :narr::narr: (Doppel-Narr, wenn ein Narr alleine nicht mehr reicht!; In Anlehung an "Double Facepalm, when one Face-plan isn't enough!")

 

 

vor 42 Minuten von reko:

Jetzt wird es vollkommen absurd: Ist das jetzt noch der Atomkraft-Thread oder der "Die chinesische Rüstungsindustrie"-Thread? Wie sind dort die Investitionsmöglichkeiten? :vintage:

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reko
· bearbeitet von reko

Auch Rolls Royce hat sein SMR-Know-how seit Jahrzehnen aus dem Bau von Kernreaktoren für Atom-U-Boote. Das wird in China nicht anders sein. Insbesondere wenn beides jetzt am Fließband hergestellt wird.

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