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reko

Kernenergie

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Holgerli
vor 20 Minuten von reko:

Da liegt die Unfallhäufigkeit von Atomkraft bei 16%, die von PV bei einem 1%. ;)

 

Richtig interessant hingegen ist folgendes Diagramm:

Atomkraft.thumb.jpg.e83d3b952df720023badd2ac293f8ea7.jpg

Atomkraft ist für 70% der Unfallkosten  verantwortlich: q.e.d. 

 

vor 21 Minuten von reko:

An invisible threat? Exploring the physical and mental health risks of coal air pollution in the United States, 2026 .. coal-fired power plants have been major sources of ambient fine particulate matter (PM2.5) .. We find that a 1% increase in coal PM₂.₅ exposure is associated with a 0.02% to 0.34% increase in the prevalence of several outcomes, including mental health disorders, chronic obstructive pulmonary disease (COPD), and diabetes.

Nochmal ganz langsam für Dich: Der Grund warum Europa, neben den Kosten, aus Kohle aussteigt, sind die Umwelt- und Gesundheitsschäden. 

 

Mit den beiden Links lieferst Du nur den Beweis, dass Deutschland alles richtig macht:

- Raus aus der Atomkraft, weil die Folgen eines Super-GAUs kann und will niemand bezahlen 

- Raus aus fossilen Energieträgern, wegen der Umwelt und Gesundheit. 

 

Deswegen: Je mehr EEs desto besser!

 

In dem Sinne: Danke für Links, besser hätte ich auch nicht gegen Kohle und Atom und für EEs argumentieren können. :wub: 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 8 Minuten von Holgerli:

Mit den beiden Links lieferst Du nur den Beweis, dass Deutschland alles richtig macht:

Nein, Deutschland schaltet Kernreaktoren ab und läßt Kohlekraftwerke weiterlaufen.

Wenn Polen seine geplanten Kernkraftwerke hat, wird Deutschland den dreckigsten und teuersten Strom Europas haben.

 

2026/03/24/ Deutschland als Negativbeispiel? Polen attackiert Atomausstieg

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Holgerli
vor einer Stunde von reko:

Nein, Deutschland schaltet Kernreaktoren ab und läßt Kohlekraftwerke weiterlaufen.

Wenn Polen seine geplanten Kernkraftwerke hat, wird Deutschland den dreckigsten und teuersten Strom Europas haben.

Siehst Du, hier fantasierst Du Dir wieder eine Realität zusammen, die es garnicht gibt. Die die Fakten 

Polen will bis 2036 sein erstes AKW an den Start bringen. Wir wissen alle, dass das nur ein Wunschtraum ist, weil in Finnland und Frankreich haben die AKW-Neubauten deutlich über 15 Jahre Bauzeit gelegen. Und dieses erste AKW kann nicht annähernd die Kohlekraftwerke ersetzen. 

Polen hat hat aktuell einen Kohlestromanteil von über 50%. Deutschland hat einen von 22%. Es wurde nämlich parallel zum Atomausstieg auch der Kohleausstieg vorangetrieben. 

Deutschland wird bis spätestens 2035 aus der Kohleverstromung ausgestiegen sein. Ergo: Selbst mit Polens 2036er AKW-Wunschdatum wird Deutschland schon ein Jahr lang Kohlekraftwerk-frei sein. 

 

Wenn Du solche Sprüche wie "Wenn Polen seine geplanten Kernkraftwerke hat, wird Deutschland den dreckigsten und teuersten Strom Europas haben." raushaust: Glaubst Du die wirklich selber, oder hoffst Du, dass die ein Leser im WPF-Forum glaubt?

 

Ah ja: Da Polen schon heute bei knapp 30% EEs liegt, vermute ich dass Polens EEs Ende 2030 bei weit über 70% liegen und die AKWs, wenn die überhaupt gebaut werden, ein Milliardengrab sind. Wie so üblich bei AKW-Neubauten.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 18 Minuten von Holgerli:

Deutschland wird bis spätestens 2035 aus der Kohleverstromung ausgestiegen sein

Wir alle wissen, dass das unrealistische Wunschträume sind. Auch der gesetzlich festgelegte Kohleausstieg 2038 ist nicht haltbar.

Wir haben dafür weder die nötigen Backups noch die Netze und schon gar nicht die Speicher. Selbst wenn man ohne Rücksicht auf den Preis wollte, reicht die Zeit nicht mehr.

Das hätte vielleicht funktioniert wenn man Gaskraftwerke gebaut hätte und man noch Pipelinegas aus Russland bekäme. Seit dem wurden bereits stillgelegte Kohlekraftwerke wieder ans Netz genommen.

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Holgerli
vor 8 Minuten von reko:

Wir alle wissen, dass das unrealistische Wunschträume sind. Auch der gesetzlich festgelegte Kohleausstieg 2038 ist nicht haltbar.

Wer ist "Wir"? Ich weiss es nicht! Ich bin da komplett anderer Überzeugung! Versuchst Du mit "Wir" Deine Meinung zu multiplizieren, obwohl es keinen Multiplikator gibt?

Unrealistisch ist nur, dass Polen bis 2036 sein erstes lauffähiges AKW hat. 

 

So links-grüne Unternehmen wie RWE gehen davon aus, dass sie bis 2030 aus der Kohle ausgestiegen sein werden. Aus wirtschaftlichen Gründen.: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-kohle-deal-bundesregierung-plant-trotz-energiekrise-ausstieg-bis-2030/28722044.html

Einzig Deutschlands beliebtester Bundeskanzler aller Zeiten, Fritte Merz, schwadroniert darüber, dass es bis 2038 nicht möglich sein wird.

 

Meine persönliche Meinung? Der Merz wird spätestens 2030 irrelevant sein und Wirtschaftsunternehmen wie RWE machen dass, was sie am Besten können: Wirtschaftlich handeln. 

 

So ganz nebenbei: Wir sind hier im Atomkraft-Thread. Warum versuchst Du hier eine Kohlestrom-Nebelkerze zu zünden. Atomkraft in Deutschland wird es nie wieder geben.

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reko
· bearbeitet von reko

Kohlestrom ist die einzig realistische Konkurrenz zu Atomstrom. Deutschland kann Atomstrom auch importieren. Wegen der längeren Transportwege braucht man aber dann trotzdem einen Netzausbau.

Merz: "es war eben ein schwerer strategischer Fehler aus der Kernenergie auszusteigen".

2026/04/21 Umfrage: Mehrheit sieht Atomausstieg kritisch

Zitat

53 Prozent lehnen die Abschaltung der letzten Meiler in einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov und des Sinus-Instituts ab, 40 Prozent finden sie richtig. Fast jeder Dritte (32 Prozent) bezeichnete den Ausstieg sogar als „voll und ganz falsch“. Die Ergebnisse liegen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin vor.

 

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Holgerli
vor 5 Minuten von reko:

Kohlestrom ist die einzig realistische Konkurrenz zu Atomstrom

Was wieder nur Deine Meinung ist, die jeder Grundlage entbehrt.

 

vor 5 Minuten von reko:

Deutschland kann Atomstrom auch importieren.

Klar, aber woher? Die Polnischen AKWs werden nicht vor 2040 kommen, wenn überhaupt. Die französischen Bröckel-AKWs werden 2030 großflächig vom Netz gehen, weil zu altersschwach und gefährlich. 

 

vor 6 Minuten von reko:

Merz: "es war eben ein schwerer strategischer Fehler aus der Kernenergie auszusteigen".

Fritte Merz ist der unbeliebteste Bundeskanzler ever und bekommt aktuell 2,9/10 Punkte.

Ich sag' ja: Was der erzählt interessiert spätestens in 3 Jahren niemanden mehr. 

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reko
· bearbeitet von reko

Es gibt noch ein weiteres dänisches Unternehmen, das am Compact Molten Salt Reactor arbeitet.

Saltfoss Energy hat auch potente Partner: Samsung Heavy Industries und Korea Hydro & Nuclear Power.

Ein Reaktor Prototyp soll dieses Jahr gebaut werden.

2026/01/26 "It's huge for us:" Danish startup first in line for Korean SMR licensing process.

2026/02/12 Changing tides add European production to Danish SMR developer's "plans"

Zitat

”The ’old’ Seaborg was almost only focused on Southeast Asia. That’s not the case anymore.” CEO of small modular nuclear reactor developer refuses to name interesting markets – except Sweden. 

 

Copenhagen Atomics will 2028 mit dem Bau des ersten Reaktors beginnen.

Teil 2 des Copenhagen Atomics Potcasts gibt interessante Einblicke. 

 

Breaking Lab hat im Video eine Tabelle zum Entwicklungsstand verschiedener Reaktorkonzepte. Überwiegend befinden sich Generation 4 Reaktoren auf Technology Readiness Level 4 (TRL 4). Bei China ist die Tabelle allerdings nicht aktuell. Der chinesische Kugelhaufenreaktor ist seit 2023 im kommerziellen Betrieb.826386661_TRLReaktoren.thumb.jpg.d320968bafce573592c9a9906d92c7e5.jpg

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Holgerli
vor 8 Minuten von reko:

Beide Firmen, Saltfoss Energy und Copenhagen Atomics, wollen 2028 mit dem Bau des ersten Reaktors beginnen.

Also ist wieder nicht bekannt wann es losgeht, da "wollen beginnen" und wann es fertig ist. Kennt man ja bei AKWs: Aus 5 Jahren werden 17 Jahre. 

 

vor 9 Minuten von reko:

Breaking Lab hat im Video eine Tabelle zum Entwicklungsstand verschiedener Reaktorkonzepte. Überwiegend befinden sich Generation 4 Reaktoren auf Technology Readiness Level 4 (TRL 4).

Und da jeder für sich einschätzen können sollte, was TRL-4 bedeutet habe ich die KI gefragt, wieviele TRL-Stufen es überhaupt gibt:

TRL.thumb.png.882d1f07ff1f8a7f985c294a948f7be3.png

 

TRL-4 bedeutet also: Die einzelnen Komponenten wurden im Labor validiert. Man hat die einzelnen Komponenten also noch nicht mal in realer Umgebung getestet, geschweige den einen Prototypen gebaut wo alle Komponenten im Zusammenspiel getestet wurden. 

Oder in kurz: Man ist noch nicht mal 50% des Weges zu einem real in Betrieb befindlichen AKWs gegangen. 

Also kann man ganz stark vermuten, dass "...Saltfoss Energy und Copenhagen Atomics, wollen 2028 mit dem Bau des ersten Reaktors beginnen." ganz, ganz viel heisse Luft ist.

 

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reko
· bearbeitet von reko

Wären Generation 4 Reaktoren auf Level 9 bräuchte man jetzt auch keine Generation 3 Reaktoren. Die Entwicklungsgeschwindigkeit, die Anzahl der Projekte und das bereitgestellte Kapital ist aber beachtlich.

 

instagram.com/p/DWuKK5gDzae

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Holgerli
vor 10 Minuten von reko:

Die Entwicklungsgeschwindigkeit, die Anzahl der Projekte und das bereitgestellte Kapital ist aber beachtlich.

Die ersten Gen3-AKWs wurde seit Ende der 1980er entwickelt. 

Die ersten beiden waren die ABWR-Reaktoren (Advanced Boiling Water Reactor) in Kashiwazaki-Kariwa 6 und 7 in Japan, die 1996 bzw. 1997 kommerziell ans Netz gingen.

Also wir reden hier von der "beachtlichen" Entwicklungsgeschwindigkeit von 45 bis 30 Jahren. 

 

An Gen4-AKWs wird seit Anfang 2000 geforscht. Also könnte man Best-Case damit rechnen, dass um 2030 die Forschung beendet wird und so ca. 2045 der erste Gen4-Reaktor ans Netz geht. 

Lassen wir uns überraschen.

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reko
· bearbeitet von reko

Wer wird den ersten kommerziellen Molten Salt Reactor bauen?

Zitat

Übersicht mit KI

Der Wettlauf um den ersten kommerziellen Flüssigsalzreaktor (Molten Salt Reactor, MSR) wird derzeit von mehreren Akteuren angeführt, wobei China die Nase vorn zu haben scheint, gefolgt von verschiedenen privaten Initiativen in den USA und Europa.

Hier sind die wichtigsten Entwicklungen:

  • China (TMSR-LF1): China hat mit dem Bau des TMSR-LF1 in der Wüste Gobi einen praxistauglichen Thorium-Flüssigsalzreaktor entwickelt. Der Bau begann 2018, und der Reaktor erreichte 2023 die erste Kritikalität. Es handelt sich um einen kleinen Prototyp, der den Weg für eine kommerzielle Nutzung ebnen soll.
  • USA (Natura Resources/ACU): Die US-amerikanische Nuclear Regulatory Commission (NRC) hat der Abilene Christian University (ACU) im September 2024 die Baugenehmigung für einen Forschungsreaktor auf Flüssigsalzbasis (MSRR) erteilt, der von Natura Resources entwickelt wird. Dies gilt als wichtiger Schritt zur Kommerzialisierung in den USA.
  • Frankreich (Stellaria): Das französische Start-up Stellaria plant, mit einer Finanzierung von über 33 Millionen Euro einen eigenen Schnellneutronen-Flüssigsalzreaktor, den "Stellarium", zu bauen, der bis 2035 in den kommerziellen Betrieb gehen soll.
  • Weiterführende Projekte: Firmen wie Copenhagen Atomics arbeiten an Thorium-Flüssigsalzreaktoren, die als "Breeder" (Brutreaktoren) mehr Brennstoff erzeugen als sie verbrauchen. 

Die Technologie gilt als bahnbrechend, da sie 50 % bis 100 % des bekannten Atommülls verbrennen kann und aufgrund physikalischer Gesetze als sehr sicher gilt (automatisches Herunterkühlen bei Überhitzung). Der erste kommerzielle Reaktor wird jedoch wahrscheinlich auf einem kleineren, bereits getesteten Prototyp aufbauen. 

 

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No.Skill
vor einer Stunde von reko:

Copenhagen Atomics

Ich weiß nicht, die haben 70 Mitarbeiter, meinst du wirklich, man kann deren „Arbeiten an“ mit den oben genannten Chinesen vergleichen?

Ich komme irgendwie nicht damit klar, dass ausgerechnet Dänemark mit China und den USA auf einem Level sein soll.

Hat Dänemark schon Erfahrungen mit AKW-Technik, haben die AKW oder hatten sie welche?

Hört sich immer nach einer PowerPoint-Nebelkerze an.

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reko
· bearbeitet von reko
vor 4 Stunden von No.Skill:

Ich weiß nicht, die haben 70 Mitarbeiter, meinst du wirklich, man kann deren „Arbeiten an“ mit den oben genannten Chinesen vergleichen?

Deshalb meint die KI auch, dass China früher dran ist. Sie haben ja bereits einen Kugelhaufen- und einen Molten Salt Reaktor im aktiven Betrieb. 70 Mitarbeiter ist ein großes Forschungsinstitut. Das reicht für den Prototyp vollkommen aus. Für eine Serienfertigung müssen sie Personal einstellen. Man kann auch viel mit Auftragsfertigung machen. Das ist nur eine Frage der Finanzierung. Zu diesen Zeitpunkt gehen solche Firmen idR an die Börse. 

Das ist in der Minenindustrie auch nicht anders. Erst kommen die kleinen Explorer, dann die Projektentwickler und zuletzt die Produktionsfirmen. Auch dort sind die Explorer sehr klein und riskant. Die Wenigen, die es schaffen haben aber eine gigantische Rendite. IdR werden die Projekte dann von großen Firmen aufgekauft.

 

vor 4 Stunden von No.Skill:

ausgerechnet Dänemark

In Dänemark gibt es dafür die sehr gute Universität Aarhus (Saltfoss) und Technische Universität Dänemark (Copenhagen Atomics). Niels Bohr war ein Däne. In Deutschland wird Reaktorentwicklung inzwischen als politisch nicht korrekt angesehen. Früher hatte Deutschland dabei eine Spitzenposition. Deutsche Wissenschaftler sind ins Ausland abgewandert.

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Holgerli
vor 53 Minuten von reko:

Sie haben ja bereits einen Kugelhaufen- und einen Molten Salt Reaktor im aktiven Betrieb.

Naja, in den 80ern hatte Deutschland auch schon einen Kugelhaufen-Reaktor mit dem THTR-300 im Hamm laufen.

 

Andere Nationen hatten auch schon HTRs in den 60er, 70er, 80er und 90er Jahren laufen, haben die aber recht schnell wieder abgeschaltet:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hochtemperaturreaktor#Versuchs-_und_Prototypanlagen_in_Europa,_den_USA_und_Asien

 

China muss erstmal beweisen, dass deren HTRs länger laufen als die westl. Prototypen. 

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oktavian
vor 5 Stunden von Holgerli:

An Gen4-AKWs wird seit Anfang 2000 geforscht.

Du scheinst Entwicklung von KI und Rechenpower nicht zu kennen. Theoretisch ist man nun schneller und billiger in der Entwicklung, wenn man pragmatisch wäre. Würde daher historische Werte nicht überbewerten. Dank dieser Entwicklungen gibt es überhaupt erst Start-ups in dem Bereich. Ich glaube in den 1950-2000er Jahren hätten Start-ups keine Chance gegen staatliches Kapital/know-how gehabt nur Mal als Beispiel.

 

vor 3 Stunden von reko:

Früher hatte Deutschland dabei eine Spitzenposition. Deutsche Wissenschaftler sind ins Ausland abgewandert.

Viele bejubeln dies. Könnte aber zu unsichereren, ausländischen Reaktoren an unseren Grenzen führen. Nun können wir nicht mehr bei Standards mitreden.

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fancY

Research article:

The “Nuclear Energy Paradox”- Investigating nuclear imaginaries in energy projections

 

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Highlights

• Jahrzehntelang prognostizierten (inter)nationale Organisationen und die Wissenschaft ein starkes Wachstum der Kernenergie.

• Die tatsächliche Entwicklung weicht deutlich von den Prognosen ab.

• Es lässt sich ein wiederkehrendes Muster der Überschätzung feststellen, das wir als „Kernenergieparadoxon“ bezeichnen.

• Dieses Paradoxon wurzelt in Vorstellungen zur Kernenergie, wie der Plutoniumökonomie und/oder der Hoffnung auf die Massenproduktion von beispielsweise kleinen modularen Reaktoren (SMRs).

• Aktuelle Energieszenarien basieren weiterhin auf Narrativen, die bestimmte Vorstellungen zur Kernenergie prägen.

 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 26 Minuten von oktavian:

Start-ups keine Chance gegen staatliches Kapital/know-how gehabt nur Mal als Beispiel.

Startups riskieren insbesondere eigenes Geld und greifen nicht nur öffentliche Fördermittel ab, die nur einen Abschlussbericht erfordern.

Natürlich sind westliche Generation 4 Reaktoren noch nicht marktreif. Aber alle Startups rechnen damit, dass sie ihr Geld zurück bekommen bevor sie pleite sind. Ein Startup kann nicht so lange durchhalten wie ein Max-Planck-Institut, deshalb kann das Ergebnis auch nicht so lange auf sich warten lassen.

In der Zwischenzeit müssen wir mit Generation 3 leben.

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Holgerli
vor 8 Minuten von fancY:

Highlights

• Jahrzehntelang prognostizierten (inter)nationale Organisationen und die Wissenschaft ein starkes Wachstum der Kernenergie.

• Die tatsächliche Entwicklung weicht deutlich von den Prognosen ab.

• Es lässt sich ein wiederkehrendes Muster der Überschätzung feststellen, das wir als „Kernenergieparadoxon“ bezeichnen.

Das "witzige" daran ist ja, dass die gleiche Organisationen, federführend ist hier die IEA

- über mehr als ein Jahrzehnt die EEs klein, kaputt oder bestenfalls stagnierend prognostiziert haben 

- die tatsächliche, explosionsartige EE-Entwicklung deutlich von den falschen Prognosen abgewichen sind

- sich ein wiederkehrendes Muster bei der Unterschätzung feststellen lässt, dass ich nicht als Paradoxon, sondern als gewollt bezeichne

 

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Wie absurd das ist? 2025 wurden 600GW an PV global zugebaut. Dh. die fortgeführte Line würde für 2025 in Post 2160 enden.

Das lässt eigentlich nur zwei Rückschlüsse zu:

 

1. Diese Leute sind unheimlich dumm und können keine Prognosen 

2. Diese Leute haben eine Agenda, die nicht zwangsläufig mit der Wahrheit zu tun haben muss.

 

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oktavian

Bei Kernenergie war Fukushima nicht in der Prognose. Auch war unklar warum so viel unwirtschaftliche PV wie z.B. in Deutschland mit Milliarden Euros und Produktion in China subventioniert werden wird. Die Prognosen wurden zumindest jährlich angepasst. Schaut man sich die Forschung an, werden PV Module sicher besser werden und damit auch billiger je Kapazitätseinheit. Denke die Grenzkosten der PV wurden für die Zukunft zu hoch angenommen in den Prognosen. Stand heute hat Deutschland immer noch Subventionen und die Energieministerin wird von Grünen widersprochen, wenn sie sagt PV rechnet sich auch so bei 0% MwSt ohne Subvention je kWh. Solche politischen Subventionsentscheidungen lassen sich schwer prognostizieren. 

Dieses Jahr kam der Irankrieg der zu einem Nachfragesprung bei PV führte. 

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reko
· bearbeitet von reko
vor 27 Minuten von oktavian:

Bei Kernenergie war Fukushima nicht in der Prognose.

Als Reaktion auf Fukushima und Tschernobyl wurden die regulatorischen Anforderungen so hoch geschraubt, dass niemand mehr gewinnbringend neue Reaktoren bauen konnte. Jede neue Idee die Sicherheit zu verbessern mußte nachgerüstet werden, egal wieviel es die Sicherheit verbessert hat. Es reichte in Deutschland, wenn der Betreiber nicht nachweisen konnte, dass eine Maßnahme die Sicherheit nicht auch nur marginal erhöhen würde.  Kernenergie war nicht erwünscht und man unternahm alles um den Betrieb unwirtschaftlich zu machen. Es war sinnlos dagegen anzurennen. Inzwischen haben viele Staaten (z.B. USA) die Anforderung wieder so weit gesenkt, dass nur noch risikobasierte und verifizierbare Sicherheit statt kontinuierlicher Forderungen nach maximal möglicher Sicherheit erforderlich ist. 

Die grossen Kernkraftwerksbauer hatten auch kein Interesse kleine Reaktoren zu bauen, die ihr Oligopol gefährdet hätten.

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Holgerli
vor 16 Stunden von reko:

Als Reaktion auf Fukushima und Tschernobyl wurden die regulatorischen Anforderungen so hoch geschraubt, dass niemand mehr gewinnbringend neue Reaktoren bauen konnte.

Also erst waren die Regierungen schuld. Eben jene Regierungen die den AKW-Bau immer massiv subventionieren müssen. 

 

vor 16 Stunden von reko:

Die grossen Kernkraftwerksbauer hatten auch kein Interesse kleine Reaktoren zu bauen, die ihr Oligopol gefährdet hätten.

Dann/Jetzt waren/sind die AKW-Bauer selber Schuld...

 

Wer war eigentlich noch nicht schuld, dass keiner mehr AKWs bauen möchte?

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oktavian

https://www.spiegel.de/ausland/tschernobyl-usa-unterstuetzen-reparatur-der-schutzhuelle-mit-100-milionen-dollar-a-ce292c57-b140-413a-aac9-85082621a77b

--> 30.000$ Dollar Drohne von Putin verursacht mindestens 500.000.000€ Schaden in Tschernobyl. Sicherheit gegen externe Gewalt als Gegenargument. Sehe selbst in DE nicht wie man Standorte sichern möchte. Bundeswehr konnte nicht mal eigene Bundeswehr-Standorte gegen Drohnenüberflüge sichern. 

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reko
vor 38 Minuten von Holgerli:

Wer war eigentlich noch nicht schuld, dass keiner mehr AKWs bauen möchte?

Wer schuld hat ist irrelevant. Entscheidend ist, dass von 2000 bis 2020 keiner mehr Kernkraftwerke bauen wollte und es seitdem viele wieder tun wollen. Weder ich noch du wirst daran etwas ändern.

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No.Skill
vor 1 Minute von reko:

wollen

Das ist eben der Punkt.

Für mich ein totes Pferd.

Lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.

 

@oktavianBeruflich habe ich mal einen Vortrag dazu gesehen, einer unserer Partner war und ist dort beim Bau der Schutzhülle beteiligt.

 

Errichtung einer Schutzhülle, die die Zeiten überdauert

Kurzes Video

 

Es sind natürlich schon ein paar Jahre vergangen.

 

Das Drohnenthema kommt auch noch ontop.

 

Grüße No.Skill

 

 

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