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RobertGray

KI-Branche: Künstliche Intelligenz / Artificial Intelligence

Empfohlene Beiträge

wpapifo
vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

Naja eine direkte Kopie von Bild und Tonträgern als Privatkopie ist problemlos erlaubt.

Für Software gilt dies aber nicht.

vor einer Stunde von Hotzenplotz2:

Dürfte also kein Problem sein, wenn ich die Kopie über Bande aus der Maschinensprache erzeuge.

Doch, das ist ein Problem.

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Cinquetti
vor 31 Minuten von Holgerli:

Das Beispiel Spotify hingegen trifft es IMO nicht. Von Spotify gibt es seit Jahr und Tag "Clone". Die nennen sich Apple Music, Amazon Music, Deezer etc.

Der Mehrwert von Spotify liegt dabei aber nicht in der FRontend-Software, sondern den Musik-Lizenzen. Und solange KI keine nachgebaute Musik deren Song-Katalogs veröffentlicht sind die IMO sicher.

Nop, Spotify hat schon heute massiv Probleme mit inoffiziellen Clients, die die Limitierungen der Free-Version aushebeln.

 

vor 55 Minuten von basti_:

Du bist also der Meinung, dass Firmen sich zukünftig ihr Office vibe coden werden um die Lizenzkosten für MS Office zu sparen!?

Nein. Das werden die Communities auf GitHub machen, die mit Claude & Co. Anwendungen in Rust nachbauen und dabei verbesserte Open-Source-Alternativen schaffen, die auf allen Betriebssystemen laufen.

Und das kostenlos.

 

Für Spiele-Publisher wird die ganze Nummer eh ein Riesenproblem:

die stecken Hunderte von Millionen in die Entwicklung von Triple-A Games, die wahrscheinlich am ersten Release-Tag von Claude geknackt werden können ...

 

Wir könnten die Liste endlos erweitern:

DropBox, Youtube, Netflix, Android + iOS-Apps (Broker-Apps wie TR), TeamViewer, Teams ...

Jahrelanges KnowHows was in die Entwicklung reingeflossen ist, Insiderwissen - das kann alles von Claude auseinandergenommen und nachgebaut werden. 

 

Und denkt mal ein Jahr weiter: Wo steht Claude dann?

Und wer bezahlt noch für Photoshop, wenn PhotoCraft kostenlos und besser ist?

 

Sorry, ich will hier nicht den Doomsday-Propheten spielen, aber das beschäftigt mich ernsthaft und habe richtig Bauchschmerzen ...

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli
vor 45 Minuten von franko:

Wieso sollte diese "Kundschaft" auf eine KI-generierte 80-%-Lösung warten, wenn es heute schon hundertprozentige Raubkopien gibt?

Kenne mich mit Adobe und deren Abo-Modell nicht so aus. Mir wurde aber gesagt, dass Raubkopien von dieser Abo-Software nur schwer möglich sei.

Außerdem würde ich den Prozentsatz an Kundschaft nicht unterschätzen, die die Software gewerblich einsetzen und bei denen eine Raubkopie richtige juristische Konsequenzen hätte.

Und wenn die 80%-Lösung, speziell wenn genau die 20% fehlen, die ich eh nicht brauche, legal ist, dann macht das schon einen Unterschied..

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basti_
vor 5 Minuten von Cinquetti:

Nein. Das werden die Communities auf GitHub machen, die mit Claude & Co. Anwendungen in Rust nachbauen und dabei verbesserte Open-Source-Alternativen schaffen, die auf allen Betriebssystemen laufen.

Und das kostenlos.

Ah stimmt, diese GitHub Communities die von Luft und likes leben richtig!?

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Cinquetti
vor 1 Minute von basti_:

Ah stimmt, diese GitHub Communities die von Luft und likes leben richtig!?

Ja, genau die. 

Schon mal was von Linux, Blender oder LibreOffice gehört?

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reko
vor 1 Stunde von Cinquetti:

Das Ganze ist ein Proof of Concept

Bei Patenten gibt es das Forschungsprivileg. Gibt es so was auch für das Urheberrecht?

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1+1=10

Claude-Skill-Sammlung für deutsches Recht (Arbeits-, Gesellschafts-, Insolvenz-, Datenschutz-, Prozessrecht u.a.)

https://github.com/Klotzkette/claude-fuer-deutsches-recht

 

macOS 27 in Luiqid Glass und nativen Apps browserbasiert mit Kimi K3 in wenigen Stunden für <$40 nachgebaut:

https://macos27.kimi.page/

Schach, Kalender, Musikplayer, uvm. voll funktionsfähig. Browser-storage wird für Userdaten verwendet.

Der Prompt für das Erstellen war ein Satz mit ~35 Wörtern. 

 

Analog dazu macOS27 mit GPT 5.6 nachgebaut:

https://macos-27-liquid-glass.max140936.chatgpt.site/

 

Die Zukunft wird wild!

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franko
vor 42 Minuten von Cinquetti:

DropBox, Youtube, Netflix, Android + iOS-Apps (Broker-Apps wie TR), TeamViewer, Teams ...

Jahrelanges KnowHows was in die Entwicklung reingeflossen ist, Insiderwissen - das kann alles von Claude auseinandergenommen und nachgebaut werden. 

Das sind alles Dienste, die eine umfangreiche Server-Infrastruktur brauchen. Die jeweilige Client-Anwendung ist da immer nur ein Baustein.

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Cinquetti
vor 9 Minuten von franko:

Das sind alles Dienste, die eine umfangreiche Server-Infrastruktur brauchen. Die jeweilige Client-Anwendung ist da immer nur ein Baustein.

Richtig.

Es geht ja auch nicht darum, YouTube oder Netflix komplett nachzubauen.

 

Es reicht, wenn Claude die Entwicklung alternativer Clients so weit vereinfacht, dass Werbung komplett blockiert oder Premium-Features freigeschaltet werden (siehe NewPipe).

Schau Dir mal an, wie bei Netflix mit türkischen oder indischen VPN-Accounts getrickst wird. Wenn es darum geht, ein paar Euro zu sparen, sind die Menschen erstaunlich kreativ :rolleyes:

 

Und den Netzwerk-Traffic, also API-Aufrufe, Token-Pairing etc., kann Claude analysieren und daraus Rückschlüsse auf die Architektur der Anwendung ziehen.

Man muss nicht das ganze Haus nachbauen, um in ein Haus einzubrechen ...

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1+1=10
vor 22 Stunden von Cinquetti:

Ich bin gerade komplett geflasht :blink:

Claude dekompiliert bei mir gerade mit REA und Ghidra ein uraltes Spiel MS-DOS Spiel.  

Claude analysiert die Maps, Charaktere, Musik, Spielmechanik und baut das gerade als WASM in Rust nach ...

 

Das ist richtig böse.

Ghidra hatte ich eh installiert und jetzt nach dem Hype um REA bzw. WordCraft / PhotoCraft habe ich das mal ausprobiert und ist mir folgende Gedanken dazu gemacht:

  • closed Source ist imho tot
  • jeder (!) kann Software damit in wenigen Minuten cracken 
  • es werden wahrscheinlich haufenweise Klone von Apps und Spielen auf uns zukommen, jeder kann mit Claude innerhalb kürzester Zeit Software nachbauen
  • die ganzen kleinen Software-Entwickler werden richtig Probleme bekommen - warum sollen die Leute noch Apps kaufen, wenn sie sie klonen oder cracken können?
  • Microsoft, Adobe etc. müssen sich warm anziehen - ich sehe da kein Geschäftsmodell mehr

Alter Schwede - wenn ich überlege dass Claude innerhalb von einem Jahr diesen massiven Sprung gemacht hat, wird mir echt schlecht ...

Wie seht Ihr das? 

 

Eric S. Raymond am 05.10.:

Zitat

The end of software secrecy is almost upon us. The death of closed source, and the final triumph of open source.

 

I should have realized this a few months ago when I successfully decompiled the game of Firefighter from an ancient DOS shareware binary. My robot friend was able to tell it had been written in Borland Pascal from looking at the data layout; it gave me back very readable Pascal code with sensibly chosen function and variable names. I transpiled it to Rust and now ship it as part of my heritage games collection. 

 

The thing is, I thought of this as a fun stunt but didn't have any confidence that the technique would scale up to large, real programs. I have since learned that people are now doing this sort of thing with entire AAA games, which are among the most complex software artifacts ever to be shipped as a binary. If they can be decompiled, anything can be. 

This has implications. Massive implications. We need to think about what the world is like when, in general, there is no longer a secrecy moat around almost any software at all.

 

I say "almost" because there is going to be one way to maintain secrecy. Software as a service with the executable hiding behind a network connection to the cloud. But as of now, we must assume that anything shipped as an executable, or even a firmware image, is as transparent as glass. It won't keep its secrets for any longer than it takes for somebody to be motivated to throw an LLM at it.

I did not see this coming. When I wrote down the theory of open source, 30 years ago now, I thought closed source would be gradually driven towards extinction by cost gradients, but survive indefinitely in certain niches. I did not foresee it being wiped out in a technoapocalypse.

 

Ironically, I thought one of the application areas in which closed source would persist longest was games.

 

There are still some obstacles. In US law, decompilation of a binary is a derivative work of the binary that falls under whatever copyright it had. However, it is also settled law that if you decompile binary code to a precise specification of what it does, then generate fresh code from that without looking at the decompiled stuff, you're in the clear. This was the case law that allowed PC clones to exist, after Phoenix Technologies reverse engineered the original IBM PC BIOS.

The two-step process - binary to specification to unencumbered code - will no longer takes a large number of programmers and years of development time. With an LLM, it's now a thing you can do in a day. Ubiquity will make it impractical to prosecute all the people who might skip the specification step.

 

Source code can also be covered by patents. You can be able to see their source code for a patented technique and not be able to use it without violating the law. Linux has evolved practices for dealing with this problem - one is not shipping patented video codecs, but requiring you to download them as plugins from jurisdictions where U.S. patents can't be enforced. This presents patent holders with the impractical challenge of individually suing millions of end users, assuming it can even figure out who they are. To date, AFAIK, this has not been attempted.

 

And that's about it. If there are any other ways left to retain software secrecy and lock-in than SaaS or patents, I can't think of any. Well, you could epoxy-pot a firmware ROM, I suppose, but that can be defeated with a heat gun and a dental pick. Device manufacturers will learn not to pay for an assembly step that has become useless. 

 

Forced migration from shipped binaries to tied cloud services will be tried - Adobe pioneered this, and Microsoft is pushing it as hard as they can given that their OS is a binary that has to run locally. Both companies are seeing massive user revolts over this. There is good reason to doubt that it's a strategy that can hold customers in the long term.

 

Also, a lot of things can't safely be tied to the cloud at all, because they can't tolerate a random network outage. Machine tools, medical devices...

A whole lot of proprietary software business models are going to collapse. Hard. One that I think might survive is tax software; being able to decompile it doesn't necessarily do you a lot of good because its actual value is tracking a ruleset that changes over time and has to be maintained by vendor specialists. But cases like this are unusual. 

 

I think some dirty laundry is going to get aired, too. It has long been rumored that the reason graphics card manufacturers are so stubborn in their secrecy is that they've all been committing massive intellectual-property theft on each other for decades. If this is true, it will be exposed, and the lawsuits will be entertaining.

 

We're entering a new world, with a lot of ancient comfortable assumptions being blown up. It's going to be fun to watch. 

Jede Software die nicht SaaS ist, ist jetzt quasi "open source" und auf legale Weise umsetzbar.

 

Siehe auch "REA - Reverse Engineer Anything": https://github.com/morluto/rea 

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Nachdenklich
vor 1 Stunde von Cinquetti:

Schon mal was von Linux, Blender oder LibreOffice gehört?

Ja, ich benutze Linux.

 

Ich stelle fest, daß das problemlos geht.

Ich stelle aber auch fest, daß nur so wenige Nutzer dies tun, daß Microsoft darunter nicht wirklich in die Knie gezwungen wird. Obwohl es doch problemlos geht! Warum wohl?

Für mich ergibt sich daraus: 

Ich nutze Linux, investiere aber in Microsoft.

 

Mache ich da was falsch?

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Laser12
vor 7 Minuten von Nachdenklich:

Mache ich da was falsch?

nein

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Holgerli

Jetzt mal losgelöst um welches Modell es hier konkret geht (die Topp-Modelle liegen alle eh alle ganz dicht beieinander): 

Zitat

Bei Starlink beantworte Grok Voice an Werktagen rund 20.000 Kundenanrufe, von denen etwa 70 Prozent ohne menschliche Hilfe abgeschlossen würden. Der Sprachagent soll technische Probleme beheben, Gutschriften erteilen und Ersatzlieferungen veranlassen.

D.h.: Vermutlich wird 50+% des Call-Center-Personals locker einsparbar sein. Schon heute und wir drehen erst seit 3 Jahren bei der KI hoch.

 

Quelle: https://www.heise.de/news/Grok-Voice-3-0-setzt-sich-im-Sprach-KI-Vergleich-an-die-Spitze-11489420.html

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sedativ
vor 6 Stunden von Cinquetti:

Sorry, ich will hier nicht den Doomsday-Propheten spielen, aber das beschäftigt mich ernsthaft und habe richtig Bauchschmerzen ...

 

Vielleicht öffnet KI das Tor zur Hölle (Massenarbeitslosigkeit, außer Kontrolle geratende ABC-Waffen etc etc). Den Tod von closed source könnte ich dabei aber am allerwenigsten bedauern. 

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basti_
vor 10 Stunden von Cinquetti:

Ja, genau die. 

Schon mal was von Linux, Blender oder LibreOffice gehört?

Die Linux Foundation nimmt gute 300Mio pro Jahr ein.
Die Entwicklung des Linux Kernels kostet pro Jahr gute 8Mio.

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Cinquetti
vor 7 Stunden von basti_:

Die Linux Foundation nimmt gute 300Mio pro Jahr ein.
Die Entwicklung des Linux Kernels kostet pro Jahr gute 8Mio.

Hast du vor dem Posten auch mal kurz darüber nachgedacht, wer den Linux-Kernel eigentlich schreibt und dass die Foundation davon quasi null Euro an die Community zahlt?

 

Quellen: 
https://www.linuxfoundation.org/resources/publications

https://www.linuxfoundation.org/resources/publications/linux-foundation-annual-report-2025

 

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Cinquetti

https://www.golem.de/news/cody-wilson-ki-hat-gerade-eine-schusswaffe-entworfen-2610-214215.html

Zitat

KI hat gerade eine Schusswaffe entworfen

Ein Aktivist hat eine Waffe vorgestellt, die eine speziell trainierte KI entworfen hat. Bereits 2012 hat er die weltweit erste 3D-gedruckte Schusswaffe vorgestellt.

Was kommt als Nächstes?

Beim nächsten Silvester gibt's dann dank KI und 3D-Drucker selbst gebaute Granaten und Raketenwerfer statt der traditionellen Kugelbomben ...

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