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MonacoFranzl

L&G Gerd Kommer Multifactor Equity UCITS ETF USD

Empfohlene Beiträge

leviathan73
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

 

Vermutlich an den 3 Jahren!

Bislang wurde das Werbeversprechen nicht gehalten. Es ist einiges gegen Kommer gelaufen.

Etwas weniger Rendite und etwas weniger Risiko. In der Entsparphase hätte ich dem GK ETF den Vorzug gegeben. Letztendlich ist es wie @Bigwigsterschreibt: um "persönliche Präferenz". 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 26 Minuten von Johannes34567:

Ich hatte damals die Kommer-Bücher gelesen und finde zum Beispiel die „innovative Regionen­gewichtung nach 50 % Wirtschaftsleistung (BIP-Gewichtung) und 50 % Marktkapitalisierung“ ziemlich fragwürdig. Gerade weil Kommer sich sonst sehr stark auf wissenschaftliche Evidenz beruft. Auch die Factor Tilts sind waren, soweit ich die Diskussionen im Rational-Reminder-Forum im Kopf habe, eher schwach.

Findest du? Wenn ich die "Wissenschaft" richtig verstehe, gibt es für beide Arten der Gewichtung nachweislich keine Evidenz, dass sie langfristig besser läuft. Es gab Phasen, da lief BIP besser. Und es gab Phasen, da lief MCAP besser.

 

Und wenn ich mich richtig entsinne sagte Kommer deswegen dazu mal, weil es eben kein "das ist besser als das" gibt, er es eben 50/50 mischt.


Fragt man die KI dazu sagt diese:

 

"Ja, es gibt eine breite wissenschaftliche und historische Datenbasis, die beide Gewichtungsansätze vergleicht. Zusammenfassend lässt sich sagen: Langfristig lagen beide Ansätze historisch über sehr lange Zeiträume (ca. 50 Jahre) fast gleichauf, allerdings mit stark ausgeprägten Zyklen, in denen mal die eine und mal die andere Methode die Nase vorn hatte."

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DonLuigi
vor 18 Minuten von satgar:

sagte Kommer deswegen dazu mal, weil es eben kein "das ist besser als das" gibt, er es eben 50/50 mischt.

Ja, aber wie sagt man so schön: "hin und her macht Taschen leer". Wenn es langfristig wenig Unterschied macht, erzeugt man durch die ganzen Regeln und Begrenzungen unnötig Transaktionskosten, welche zusätzlich zur TER anfallen.

 

In dem Fall laut KID nochmal +0,08% p.a., was im Vergleich zu einem einfachen All-World (0,02% bei Vanguard und 0,01% bei Invesco) sehr hoch ist.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 6 Minuten von DonLuigi:

Ja, aber wie sagt man so schön: "hin und her macht Taschen leer". Wenn es langfristig wenig Unterschied macht, erzeugt man durch die ganzen Regeln und Begrenzungen unnötig Transaktionskosten, welche zusätzlich zur TER anfallen.

 

In dem Fall laut KID nochmal +0,08% p.a., was im Vergleich zu einem einfachen All-World (0,02% bei Vanguard und 0,01% bei Invesco) sehr hoch ist.

2000 bis 2009:

 

"Während der klassische MSCI World mit ca. +0,1 % pro Jahr (p.a.) quasi eine Nullrunde einlegte, erzielte eine typische weltweite BIP-Anlage (wie der MSCI ACWI GDP Weighted Index) im selben Zeitraum eine Rendite von ca. +5 % bis +7 % pro Jahr." (KI)

 

Da du nicht weist, in welche zyklische Phase du fällst, kann die Minderrendite deutlich stärker ins Gewicht schlagen, als die Transaktionen.

 

"Zeitraum 1970 bis 2017: Ein globales Portfolio nach BIP-Gewichtung erzielte eine durchschnittliche Rendite von ca. 6,1 % pro Jahr (p.a.). Das klassische MCAP-Modell kam im selben Zeitraum auf ca. 5,0 % pro Jahr (p.a.)." KI

 

Wir sind halt durch den Boom seit 2010, insbesondere im US (Tech) Sektor stark geblendet. Erst dadurch hat sich das Blatt (wieder) zu MCAP gewendet. 

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Bigwigster

Vielleicht mal eine andere Perspektive beim Performancevergleich:

 

image.thumb.png.5cc7ae91498258e6c0320eb56e876991.png

 

Die Vergleichbarkeit ist aufgrund der abweichenden regionalen Gewichtung (eher klassisch nach Marktkapitalisierung), des stärkeren Faktorexposures und des kurzen Vergleichszeitraums natürlich starken Einschränkungen unterworfen. Da ich den „World Equity“ jedoch eindeutig als das bessere Produkt ansehe (geringere TER, niedrigere Transaktionskosten, professionellere Umsetzung im Detail, stärkeres Faktorexposure), ist es dennoch ein interessantes Ergebnis. Wahrscheinlich überlagert hier jedoch schlicht der höhere Schwellenländeranteil alle anderen Effekte.

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Johannes34567
· bearbeitet von Johannes34567
vor 47 Minuten von satgar:

Wenn ich die "Wissenschaft" richtig verstehe, gibt es für beide Arten der Gewichtung nachweislich keine Evidenz, dass sie langfristig besser läuft.

Die Wissenschaft dahinter hat nichts mit Performance zu tun oder damit, was besser läuft.

 

Ich finde einfach die Annahme hinter der Gewichtung ziemlich sinnfrei.

Aktien nach BIP zu gewichten, ist sehr fragwürdig, weil das BIP eines Landes relativ wenig mit dessen Kapitalmarkt zu tun hat.

 

Das Ganze dann aber damit zu begründen, dass man Klumpenrisiken oder Black-Swan-Ereignisse vermeiden möchte, nachdem man jahrelang einen passiven Ansatz predigt und sich damals noch über die BIP Gewichtung im Arero lustig gemacht hat, finde ich schon sehr lächerlich. Wenn man genau das erreichen möchte, hätte man auch einfach Länder Constraints oder ähnliches in die Methodik einbauen können. 

 

Letztendlich ist es einfach nur eine Wette auf bestimmte Länder bzw. Regionen.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 6 Minuten von Johannes34567:

Aktien nach BIP zu gewichten, ist sehr fragwürdig, weil das BIP eines Landes relativ wenig mit dessen Kapitalmarkt zu tun hat.

Absolut korrekt. Und trotzdem bringt die BIP Aktienanlage, und nur die können wir uns anschauen, oft auch bessere Ergebnisse für den Anleger hervor als MCAP. Und nur das ist ja dann letztlich entscheidend.

 

Das BIP nicht so gut die Wirtschaft abbildet, wie man sich das so denken könnte: geschenkt. Aber darum gehts nicht.

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monstermania
vor 36 Minuten von satgar:

2000 bis 2009:

"Während der klassische MSCI World mit ca. +0,1 % pro Jahr (p.a.) quasi eine Nullrunde einlegte, erzielte eine typische weltweite BIP-Anlage (wie der MSCI ACWI GDP Weighted Index) im selben Zeitraum eine Rendite von ca. +5 % bis +7 % pro Jahr." (KI)

Nun ja, 
MSCI World und MSCI ACWI sind schonmal nicht der gleiche Index. :rolleyes:
Und gerade in dieser Marktphase hatten die EM eine extreme Outperformance gegenüber dem MSCI World. 
Hier mal die Daten von Curvo dazu. Und da steht der MSCI World Equal Weight zwar deutlich besser da als der MSCI World (MCAP), aber der eigentliche Bringer wären die EM (MCAP) in dieser Marktphase gewesen.
https://curvo.eu/backtest/de/vergleichen?config={"periodStart"%3A"2000-01"%2C"periodEnd"%3A"2009-12"}&portfolios=NoIgsgygwgkgBAdQPYCcA2ATOBRAjgVwEM1EBTASwHMALAFxABphQZsAGDgeWwDEAmAKwQAjI2EBdSUA%2C NoIgsgygwgkgBAdQPYCcA2ATEAaYoYCiADEQEIAsAMgKwCaAnABwDMOAjALpdA%2C NoIgsgygwgkgBAUTCANMUMEAYsCEAsAMgKwCaUAjAByoUC6DQA

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DonLuigi

Außerdem sollte man bei den Vergleichen dann auch nochmal die 0,44% p.a. oder so an Mehrkosten (inkl. Transaktionskosten) berücksichtigen, die bei reinen Index-Vergleichen nicht enthalten sind:

 

Screenshot_2026-10-01-11-47-45-29_e4424258c8b8649f6e67d283a50a2cbc.jpg

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Flapsch
vor 47 Minuten von Johannes34567:

Letztendlich ist es einfach nur eine Wette auf bestimmte Länder bzw. Regionen.

Eher Marketing, da man viele Alleinstellungsmerkmale in ein Produkt stopfen wollte, um hohe Kosten zu rechtfertigen und gerade beim deutschsprachigen Publikum mit "Klumpenrisiken" die Emotionen anzusprechen. Die 1%-Kappung hat auch keinen wissenschaftlichen Hintergrund und es würde sich auch nicht ändern, wenn es in irgendeiner Marktphase mal zu einer höheren Performance führte. Letztendlich bilden sie einen günstigen Index, der die "Arbeit" macht, passiv nach. Man braucht sich ja nur mal die bunten Werbe-Seiten anschauen, dazu die stetig wechselnden Merkmale und stets "passenden" Vergleichsprodukte: https://gerd-kommer.de/etf/vergleich/

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Bigwigster
vor 4 Minuten von Flapsch:

. Die 1%-Kappung hat auch keinen wissenschaftlichen Hintergrund

Die Untergewichtung großer Unternehmen im Portfolio ist vereinbar mit der Size-Prämie. Ob das mit einer 1% Kappung erfolgt oder eine durch eine andere Methode erfolgt, ist unerheblich, solange sich die durchschnittliche Unternehmensgröße im Gesamtportfolio verringert.

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DonLuigi
· bearbeitet von DonLuigi

Hier übrigens die reine Index-Performance im Vergleich zum GBS Global Markets Large & Mid Cap und GBS Global Markets All Cap. Alle drei als NTR USD Index, seit 1.8.2017 (und hier fehlen noch die hohen jährlichen Mehrkosten des Kommer ETF!):

186531773_kommermultifactor.thumb.png.aa1638865bb365b2feed377080570708.png

 

Basierend auf den drei Index Factsheets scheint der Ultradiversifizierte Kommer ETF auch die höchste Volatilität zu haben.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 35 Minuten von Flapsch:

Eher Marketing, da man viele Alleinstellungsmerkmale in ein Produkt stopfen wollte

 

Ich habe mich in den letzten Monaten damit beschäftigt, wie man verhindern kann, dass einige wenige Unternehmen einen zu starken Einfluss auf einen breit diversifizierten Index bekommen. Hierfür ist eine 1%-Kappung eine gute und effektive Methode. Sie funktioniert besser, als beispielsweise das Beimischen von Equal Weight. Sie ist auch adaptiv: wenn die Spreizung innerhalb des Index steigt (also die Unterschiede zwischen Unternehmen mit großem und mit kleinem Anteil), greift sie stärker ein. Wenn die Spreizung sinkt, greift sie weniger stark ein.

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Gibt es dazu auch Produkte oder ist eine (noch) mehr theoretische Überlegung?

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GuyInborito
vor 43 Minuten von Bigwigster:

Die Untergewichtung großer Unternehmen im Portfolio ist vereinbar mit der Size-Prämie

Nur blöd dass diese Prämie in der Vergangenheit lebt und keiner weiß ob sie heute noch existiert.

 

Man beruft sich also auf was backgetestetes, also hindsightbias, um darauf grob basierend eine willkürliche Regel zu etablieren (wieso nicht max 1,2% oder 0,8%) und das bringts dann oder wie? 

 

Ich sehe das wie @Flapsch. Man baut ein Produkt mit vielen toll klingenden Dingen die wahrscheinlich so halbwegs mit dem Markt mitlaufen und nimmt dann das sechsfache an Kosten dafür vs ein günstiger all world.  

 

Sollte ich auch mal versuchen.... Drittel mcap, drittel BIP, drittel equal (liefen ja alle gut, gell @satgar), alle 3 Monate wird auf den gerade am besten laufenden Faktor verzerrt und maximale Länder Gewichtung 50% und maximale Branchen 20%, dazu ein winner screening und zur Walpurgisnacht wird für einen Tag in Bitcoin umgeschichtet. Alles ganz wissenschaftlich. Macht 0,8% TER 

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Schwachzocker
vor 2 Stunden von Bigwigster:

Ja, der Gerd Kommer ETF beinhaltet nur schwache FaktorTilts, was für die breite Masse jedoch passend sein kann und letztlich unter persönliche Präferenz fällt....

Unter "persönlicher Präferenz" kann natürlich jeder Mist fallen.

 

vor 2 Stunden von Bigwigster:

Die Regionalgewichtung ist ebenfalls Geschmackssache..

Unter "Geschmackssache" kann auch jeder Mist fallen.

 

vor 2 Stunden von Bigwigster:

 

Wer leichte Faktor-Tilts und eine alternative Regionalgewichtung in einem einzigen ETF sucht, findet hier ein brauchbares Anlageinstrument. .

Wer sucht denn "leichte" Faktor-Tilts und warum? Bitte einmal melden!

Ich habe hier noch nie von jemanden gelesen, der leichte Faktor-Tilts wollte.

 

vor 2 Stunden von Bigwigster:

...Ob sich das Konzept nach Abzug der laufenden Kosten gegenüber einem Global-All-Cap-ETF für 0,07 % performancetechnisch rentiert, wird aufgrund der Kostendifferenz allerdings schwer.

Richtig! Das führt zur Wiederholung meiner o.g. Frage.

 

 

vor 2 Stunden von leviathan73:

Etwas weniger Rendite und etwas weniger Risiko. In der Entsparphase hätte ich dem GK ETF den Vorzug gegeben. Letztendlich ist es wie @Bigwigsterschreibt: um "persönliche Präferenz". 

Wende Dich vertrauensvoll an den Experten "Schwachzocker". Der gibt Dir weniger Risiko und weniger Rendite, nur preisgünstiger und sicher. Ich kann mir nicht vorstellen, dass möglichst teuer und unsicher bei irgendjemanden "persönliche Präferenz" ist.

 

Kommer hat halt gegen den Markt gewettet und bislang verloren. Das ist alles, was man wissen muss. 

Das kann ich auch.

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stagflation
vor 36 Minuten von Sapine:

Gibt es dazu auch Produkte oder ist eine (noch) mehr theoretische Überlegung?

Auf was bezieht sich Deine Frage?

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leviathan73
vor 10 Minuten von Schwachzocker:

Wende Dich vertrauensvoll an den Experten "Schwachzocker". Der gibt Dir weniger Risiko und weniger Rendite, nur preisgünstiger und sicher. Ich kann mir nicht vorstellen, dass möglichst teuer und unsicher bei irgendjemanden "persönliche Präferenz" ist.

 

Das lese ich gern. Bitte berücksichtige einen vierzigjährigen Zeitraum mit dem Ziel die sichere Entnahmerate zu maximieren. Falls Du etwas zu diesem Thema geschrieben hast, würde ich das gern lesen. Hast Du in einem bestehenden Faden dazu geschrieben? 

 

Ist eine ernst gemeinte Frage!

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Sapine
vor 13 Minuten von stagflation:

Auf was bezieht sich Deine Frage?

Die 1 % Cap. EW vom S&P 500 gewichtet ja auf 0,2 % pro Position. 

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stagflation

Ich verstehe es leider immer noch nicht. Beziehst Du Dich überhaupt auf meinen Post? Oder auf etwas anderes?

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Schwachzocker
vor 12 Minuten von leviathan73:

Das lese ich gern. Bitte berücksichtige einen vierzigjährigen Zeitraum mit dem Ziel die sichere Entnahmerate zu maximieren. Falls Du etwas zu diesem Thema geschrieben hast, würde ich das gern lesen. Hast Du in einem bestehenden Faden dazu geschrieben? 

 

Ist eine ernst gemeinte Frage!

Dazu wird eigentlich andauernd geschrieben, und es ist leicht erklärt:

 

Kombiniere einen preisgünstigen weltweiten Aktien-ETF (MSCI World, ACWI, FTSE All-World oder ähnliches) mit einem maximal risikoarmen Produkt (m.E. für den typischen Bundesbürger: kurzlaufende deutsche Staatsanleihen), und je höher die Gewichtung des risikoarmen Produktes ausfällt desto sicherer wird das Gesamtportfolio und desto sicherer ist auch die Entnahmerate kalkulierbar. Natürlich ist die zu erwartende Rendite dann auch niedriger und damit auch die Höhe der Entnahmerate.

 

Damit wir uns richtig verstehen:

Eine Maximierung der Entnahmerate wird natürlich immer eine höhere Gewichtung des Aktienanteils erfordern und damit ein höheres Risiko darstellen. Du wolltest ja aber eine Maximierung der sicheren Entnahmerate. Diese ist dann maximal sicher, wenn Du den Aktienanteil auf Null herunter fährst.

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Sapine
vor einer Stunde von stagflation:

 

Ich habe mich in den letzten Monaten damit beschäftigt, wie man verhindern kann, dass einige wenige Unternehmen einen zu starken Einfluss auf einen breit diversifizierten Index bekommen. Hierfür ist eine 1%-Kappung eine gute und effektive Methode. Sie funktioniert besser, als beispielsweise das Beimischen von Equal Weight. Sie ist auch adaptiv: wenn die Spreizung innerhalb des Index steigt (also die Unterschiede zwischen Unternehmen mit großem und mit kleinem Anteil), greift sie stärker ein. Wenn die Spreizung sinkt, greift sie weniger stark ein.

Hierauf habe ich mich bezogen. 

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leviathan73
vor 21 Minuten von Schwachzocker:

Dazu wird eigentlich andauernd geschrieben, und es ist leicht erklärt:

 

Kombiniere einen preisgünstigen weltweiten Aktien-ETF (MSCI World, ACWI, FTSE All-World oder ähnliches) mit einem maximal risikoarmen Produkt (m.E. für den typischen Bundesbürger: kurzlaufende deutsche Staatsanleihen), und je höher die Gewichtung des risikoarmen Produktes ausfällt desto sicherer wird das Gesamtportfolio und desto sicherer ist auch die Entnahmerate kalkulierbar. Natürlich ist die zu erwartende Rendite dann auch niedriger und damit auch die Höhe der Entnahmerate.

 

Damit wir uns richtig verstehen:

Eine Maximierung der Entnahmerate wird natürlich immer eine höhere Gewichtung des Aktienanteils erfordern und damit ein höheres Risiko darstellen. Du wolltest ja aber eine Maximierung der sicheren Entnahmerate. Diese ist dann maximal sicher, wenn Du den Aktienanteil auf Null herunter fährst.

Wir leben in unterschiedlichen Welten. In meiner hat man die Inflation schon entdeckt ;-)

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Bigwigster
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Wer sucht denn "leichte" Faktor-Tilts und warum? Bitte einmal melden!

Ich investiere nicht zu 100 % in Small Cap Value, sondern wähle einen moderaten Faktor-Tilt (dennoch stärker als bei Kommer). Der Tracking Error wäre mir sonst zu groß, und für eine derart starke Ausrichtung fehlt mir das nötige Commitment.

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stagflation

@Sapine: ich verstehe Deine Frage leider immer noch nicht. Wenn Du nach Produkten fragst: der Gerd Kommer ETF macht doch eine solche Kappung bei 1%? Das wäre doch genau ein solches Produkt?

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