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Hicks&Hudson

A. Beck legt nach: FIXED INCOME ONE

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Mir ist noch etwas aufgefallen.

 

Zu Beginn hieß es im Factsheet:

Am 30.6.2023 um 08:26 von Hicks&Hudson:
Zitat

Der Fixed Income One ist ein verwalteter breit gestreuter defensiver Mischfonds mit dem Ziel langfristiges Wachstum und zugleich laufende Zinserträge zu erzielen. Der Schwerpunkt liegt in EURO Unternehmensanleihen und EURO Staatsanleihen mit Investment-Grade-Qualität und einer kurzen durchschnittlichen Duration von 0 bis 5 Jahren. Der Fonds kann mit einem defensiven Ansatz als Beimischung auch Geldmarktinstrumente, Langlaufende Anleihen, Fremdwährungsanleihen, Anleihen ohne Investment-Grade-Rating, Hybridanleihen und Aktien beimischen. Die Investitionen erfolgen zu mindestens 90% in Direktanlagen mit einem Buy and Hold Ansatz. Das bedeutet, dass Anleihen in normalen Marktphasen mit dem Ziel gekauft werden, diese bis zur Fälligkeit zu halten. Die Steuerung des Portfolios erfolgt rollierend über die Reinvestition fällig gewordener Anleihen..

 

Der gefettete Satz ist mittlerweile auch entfernt worden im Factsheet.

 

Die aktuelle Duration ist nun schon bei 5,1 (war mal bei ca. 3) und so weit ich verstanden habe, könnte diese noch weiter ansteigen, sofern Beck bei weiter steigenden Zinsen seine länger laufenden Anleihen nachkauft (was er laut seinen aktuellen Interviews ja durchaus vor hat).

 

Für die breite Bevölkerung, welche wenig Finanzwissen hat und ein paar Zinsen vereinnahmen will, ist der Fonds jedenfalls offensichtlich nicht geeignet, obwohl er es auf seiner Webseite so anpreist (nur "Risikoklasse 2 von 7"...klingt halt völlig harmlos).

Die meisten bürgerlichen kleinen Privatinvestoren werden diese Veränderungen im Factsheet nicht bemerken oder verstehen.

Die verlassen sich nur auf die Marketing Sprüche.

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LongtermInvestor

Wer Anleihefonds kauft, ohne das Zinsänderungsrisiko zu verstehen, liest die Prospekte nicht. 5 % Schwankung sind völlig normal. Wer da panisch verkauft, verwandelt einfache Buchverluste selbstverschuldet in echte Verluste.

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von LongtermInvestor:

Wer Anleihefonds kauft, ohne das Zinsänderungsrisiko zu verstehen, liest die Prospekte nicht. 5 % Schwankung sind völlig normal. Wer da panisch verkauft, verwandelt einfache Buchverluste selbstverschuldet in echte Verluste.

Vielleicht waren es aber auch schon "echte" Verluste, und es wird gar nichts verwandelt.

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor einer Stunde von Geldhaber:

Eine Schadensersatzklage hätte aber doch nur dann Erfolg, wenn es neben der Fehlleitung auch einen Schaden gäbe. ....

Was weiß ich ... das müssen die die sich geschädigt glauben selber ausrechnen :)

 

Klingt irgendwie so ...

vor 8 Stunden von Cerberos:

... Mich z.B. interessieren Zahlen, und da ist bei Becks FIO ein Verlust nach 3 Jahren. ...  Wenn es Dir hilft einen Verlust zu verbuchen mit einer Story ....

Ansonsten wäre es ja noch mehr Wind um nichts ... aber heutzutage gibt es ja viele postfaktische  :lol:

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 2 Stunden von Puppi:

Ich bezweifle aber, ob @Cerberos

zu der Zeit gekauft hat, als der Slogan noch online war (war ja wohl nur kurz am Anfang).

Korrekt, sehe ich auch so. Sonst wär nämlich auch der Verlust nicht da inkl Ausschüttungen. Die blendet manch einer gerne aus und betrachtet isoliert den Kursverlauf, was natürlich Unfug ist.

 

Der genannte Part, das wurde im Thread zum FIO auch ausführlich diskutiert, geschah bereits wenige Monate nach der Auflegung. Das kann also nicht der auslösegrund für die Kritik sein.

 

Seit jeher ist der FIO übrigens in SRI 2 eingestuft und hat damit eine Vola Einstufung von mindestens 0,5 bis maximal 5. seit auflage lag die vola bei 2,5%…der maxDD bei ebenfalls 2,5%

 

Wir liegen also genau im bereich der einstufung.

 

 

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Geldhaber

Nochmal in den Beitrag von @Cerberos geschaut: 

vor 21 Stunden von Cerberos:

Inflation bei ~3% pro Jahr.

Bruttorendite inkl. Dividenden nach 3 Jahren: ~12%

Nettorendite nach Steuern wohl negativ, also Wertverlust.

Hat sich Beck zur Nachsteuerrendite und zum Inflationsausgleich geäußert? 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 11 Minuten von Geldhaber:

Nochmal in den Beitrag von @Cerberos geschaut: 

Hat sich Beck zur Nachsteuerrendite und zum Inflationsausgleich geäußert? 

Die Inflation in dem Zeitraum von heute seit Auflage des FIO lag für Deutschland übrigens bei 2,4% p.a.

 

Nur um da genau zu sein.

 

Die Ki befragt ergibt sich:

„Bei einer Einmalanlage von 10.000 € im Fixed Income One R seit Auflage (31. Mai 2023) liegt Ihr realer Reingewinn nach Steuern und Inflation je nach Nutzung Ihres Steuer-Freibetrags zwischen ca. 40 € und 320 € (Kaufkraftgewinn).

Das bedeutet, dass die Rendite des Anleihenfonds von rund 11,5 % (nominal ca. 1.150 € Gewinn) die deutsche Inflation von 8,0 % (ca. 2,4 % p.a.) erfolgreich ausgeglichen und die Kaufkraft Ihres Kapitals real gesichert hat.“

 

Fragt man dann weiter nach, was gewesen wäre, wenn man einen Geldmarkt ETF wie den xtrackers Overnight swap genutzt hätte:

„Im Vergleich zum Fixed Income One, der nach Steuern und Inflation noch ein kleines Plus von rund 40 € rettete, hat man mit dem Geldmarkt-ETF nach Steuern real minimal an Kaufkraft verloren.“ (Tatsächlicher Kaufkraftverlust:ca. -65,20 €)

 

Fragt man dann noch weiter, wenn man sehr konsequent Tg Hopping betrieben hat und immer das allerbeste Angebot am Markt genutzt hat:

 

“Wenn Sie konsequentes und extremes Tagesgeldhopping betrieben haben, konnten Sie die Rendite des reinen Geldmarkts (EZB-Zins/Overnight-ETF) tatsächlich übertreffen. Da Top-Aktionsangebote für Neukunden in den Jahren 2023 bis 2026 regelmäßig bei 3,5 % bis zu 4,1 % p.a. lagen, kamen Sie bei perfekter Ausnutzung auf eine durchschnittliche nominale Rendite von ca. 3,8 % p.a. (kumuliert rund 12,9 % über die 3,3 Jahre).

Damit schlägt das Tagesgeldhopping den Geldmarkt-ETF, landet aber bei den Erträgen nach Steuern in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Fixed Income One.“ (Tatsächlicher Kaufkraftgewinn:ca. +138,60 €)

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Jetzt muss ich mal blöd fragen, wenn ich mir das aktuelle Basis-Infoblatt ansehe.

Stand das vor einiger Zeit nicht noch ein wenig anders/defensiver drin oder irre ich mich?

 

Zitat

"Dieser Fonds eignet sich für Anleger mit einem Anlageziel eines langfristigen Kapitalzuwachs und einem Anlagehorizont von mindestens 4 Jahren, die über keine oder geringe Kenntnisse und/oder Erfahrungen mit Finanzprodukten verfügen und die zur Erreichung ihres Anlageziels finanzielle Verluste tragen können sowie keinen Wert auf einen Kapitalschutz legen."

"Keine Kenntnisse von Finanzprodukten" + "Keinen Wert auf Kapitalschutz legen" passt doch irgendwie nicht zusammen oder?

 

Bei anderen, ähnlichen Fonds (z.B. Siemens Corporate Bonds) wird das ganz anders formuliert:

Zitat

"...für Anleger geeignet, die bereits gewisse Erfahrungen mit Finanzmärkten gewonnen haben. Der Anleger muss bereit und in der Lage sein, Wertschwankungen der Anteile und ggf. einen deutlichen Kursverlust hinzunehmen..."

 

 

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satgar
vor einer Stunde von Puppi:

Jetzt muss ich mal blöd fragen, wenn ich mir das aktuelle Basis-Infoblatt ansehe.

Stand das vor einiger Zeit nicht noch ein wenig anders/defensiver drin oder irre ich mich?

 

"Keine Kenntnisse von Finanzprodukten" + "Keinen Wert auf Kapitalschutz legen" passt doch irgendwie nicht zusammen oder?

 

Bei anderen, ähnlichen Fonds (z.B. Siemens Corporate Bonds) wird das ganz anders formuliert:

 

 

Kann ich leider nicht sagen, hab ich nicht abgespeichert. Wie das z.b. zu Beginn aussah, etc.

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Schwachzocker

 

Zitat

...finanzielle Verluste tragen können sowie keinen Wert auf einen Kapitalschutz legen."

Ich kann mir nicht helfen, aber sollte das nicht der Topf 2 sein, mit dem Topf 1 wieder aufgefüllt wird?

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Puppi
vor 42 Minuten von Schwachzocker:

Ich kann mir nicht helfen, aber sollte das nicht der Topf 2 sein, mit dem Topf 1 wieder aufgefüllt wird?

Wenn der Topf zu heiß wird, verdampft das Wasser.

Jetzt verstanden?:D

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Schwachzocker
vor 13 Minuten von Puppi:

Wenn der Topf zu heiß wird, verdampft das Wasser.

Jetzt verstanden?:D

Ja! Hatte Herr Beck das in einem Video mal so gesagt?

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Puppi
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Ja! Hatte Herr Beck das in einem Video mal so gesagt?

Dazu habe ich mal unsere "schlaue" KI befragt :D.

Ich musste ziemlich grinsen, was da herauskam und wie Professor Weber mit ins Spiel kam :lol:.

https://share.google/aimode/dK9PZvcZtOoosASUT

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Schwachzocker

Die Frage, ob ich Näheres erfahren möchte, habe ich mal bejaht:

Zitat

 

Weber hat mathematisch recht: Über 30 Jahre Ruhestand hinweg liefert ein global diversifiziertes, stur rebalanciertes Portfolio (wie der ARERO-Ansatz) historisch oft den höheren Endwert, weil kein Geld in ineffizienten Untertöpfen „herumliegt“.

Beck hat menschlich recht: Die beste Strategie nützt nichts, wenn der Anleger sie im tiefsten Crash aus Angst abbricht. Die Töpfe-Strategie baut eine Brücke zwischen mathematischer Vernunft und dem Ruhebedürfnis des menschlichen Gehirns im Alter.

 

Also das gleiche, was immer wieder bei Diskussionen im WPF herauskommt: Die einen denken, die anderen fühlen.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Ich ergänze mal mit einer Prise Humor;):

 

Zitat

Die einen denken (und leiden), die anderen fühlen (und verarmen).

 

Hauptsache, man nimmt nicht einen der kochenden Töpfe und gießt in sich über den Kopf.

Oder wie jemand mal schrieb:

Am 19.8.2025 um 16:25 von Schwachzocker:

Man kann sich auch ein Loch in die Kniescheibe bohren und heiße Milch hineinkippen.

 

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Mvp
· bearbeitet von Mvp

...... Das ist doch Quatsch, wie so oft bei der KI, am Ende kommt es nur auf die Asset Allocation an..

Nimmt man ein "ausgewogenes" Portfolio liegen z.B. beim ARERO 40% NICHT in Aktien und damit mit niedrigerem Erwartungswert.

Nimmt man die Töpfe, liegen ca. 4 Jahresausgaben NICHT in Aktien und damit mit niedrigerem Erwartungswert.

Nun kommt es ganz auf die Portfoliogröße an. Nimmt man 4% Entnahmerate an, hat das Portfolio ergo eine Größe von 25 Entnahmeraten. Somit investiert der ausgewogene Ansatz 40% oder 10 Raten nicht renditeoptimiert und der Töpfe-Ansatz eben 4 Raten oder 16%,

 

Das heißt der Topf sorgt für ein höheres Chance/Risikoprofil - wer damit gut schlafen kann, da er nach maximal 4 schlechten Jahren erst in den Aktientopf greifen muss, für den ist alles gut.

 

Zum FIO:
Beck & Team haben halt zu früh auf die Langläufer gesetzt (wie man jetzt ex-ante weiß) und ihre Floater etc reduziert.. Damit haben sie sich allerdings in der Duration nur dem Durchschnitt (z.B. Euro Corp Bond) angeglichen und sind daher wie der Markt seit über einem Jahr seitwärts. 

Wer jetzt sagt, da kann ich ja auch gleich Geldmarkt machen, der vergisst, dass das Risiko bei relativ gesehen hohem Zins durch den Kupon abgefedert wird. Wir haben 3 Szenarien: Zinsen runter, rauf, gleich (annahme: 0,8% Zinsbewegung, 4% Kursbewegung auf 5J Laufzeit (GROB))

Bei 4% Kupon ist dann die Rendite --> 0% bei Zinsen rauf / 4% bei gleich / 8% bei Zinsen runter --> 4% Erwartungswert

Bei 0% Kupon --> -4% / 0% / +4% --> 0% Erwartungswert

 

Ein Geldmarktinvestment hat dagegen --> 2,8% / 2% / 1,2% --> 2% Erwartungswert

 

Also hätte das FIO-Team natürlich besseres Timing betreiben können, aber ein Investment (in diese Kategorie, es geht natürlich auch ein Anleihe ETF wie Euro Corp Bonds) und dazu gehört auch ein Hold der Position, ist jetzt relativ attraktiv.

Den Mehrwert des aktiven Managements für höhere Kosten würde ich eher auf 4-5 jähriger Haltedauer bewerten. Der Bogen ist bei Anleihen nach Kursverlusten nun gespannt, der Pfeil wird bei stagnierenden oder fallenden Zinsen dann fliegen (allgemeingültig).

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 28 Minuten von Mvp:

Das heißt der Topf sorgt für ein höheres Chance/Risikoprofil - wer damit gut schlafen kann, da er nach maximal 4 schlechten Jahren erst in den Aktientopf greifen muss, für den ist alles gut.

Wenn man gut schlafen kann, dann ist immer alles gut, auch mit 100% Bitcoin. Aber wenn ich aus dem risikoarmen Topf entnehme, dann erhöht sich automatisch der Aktienanteil des Gesamtportfolios, im Extremfall auf 100%. Und wenn man damit gut schlafen kann, dann deshalb, weil man es nicht verstanden hat.

 

 

vor 28 Minuten von Mvp:

Also hätte das FIO-Team natürlich besseres Timing betreiben können...

Warum haben sie es denn nicht gemacht? Irgendeine Idee?

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Puppi
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Warum haben sie es denn nicht gemacht? Irgendeine Idee?

Vermutlich schlecht geschlafen.

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Mvp
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

Und wenn man damit gut schlafen kann, dann deshalb, weil man es nicht verstanden hat.

Was nicht verstanden? Die Aktien, die du nach 4 Jahren schlechter Performance hälst haben einen ganz anderen Erwartungswert.

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Schwachzocker
vor 3 Minuten von Mvp:

Was nicht verstanden? Die Aktien, die du nach 4 Jahren schlechter Performance hälst haben einen ganz anderen Erwartungswert.

Ja? Ist das so?

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Mvp
vor 4 Stunden von Schwachzocker:

Ja? Ist das so?

Ja, nach einem Kursrückgang verändern sich die Erwartungswerte für zukünftige Aktienrenditen statistisch gesehen nach oben, wenn die Aktien im Verhältnis zu ihren Fundamentaldaten (wie Gewinnen oder Buchwerten / bzw. expected Return, Shiller CAPE etc) günstiger werden. Div Rendite in der Finanzkrise lag über der Rendite 30-jähriger US Staatsanleihen z.B.

Beim ARERO greifst du bereits in Jahr 1 einer Baisse mit 60% deiner Entnahme in den Aktienanteil. Das kann sehr Renditeschädlich sein.

Wenn du Angst vor einer langen Krise hast, größerer "sicherer" Topf. 

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Schwachzocker
vor 10 Minuten von Mvp:

...

Beim ARERO greifst du bereits in Jahr 1 einer Baisse mit 60% deiner Entnahme in den Aktienanteil. Das kann sehr Renditeschädlich sein.

Wenn du Angst vor einer langen Krise hast, größerer "sicherer" Topf. 

Und der größere "sichere" Topf ist dann nicht im gleichen Maße renditeschädlich?

Sorry wenn ich nochmals nachhake.

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 2 Stunden von Mvp:

Beim ARERO greifst du bereits in Jahr 1 einer Baisse mit 60% deiner Entnahme in den Aktienanteil. Das kann sehr Renditeschädlich sein.

Es kann vieles renditeschädlich sein.

 

Was ist, wenn der Aktienabsturz im 1. Jahr nur 20% beträgt und es erst die Jahre darauf bis auf -50% abwärts geht? Dann sind meine Töpfe 1+2 vielleicht genau dann leer, wenn die Aktien bei -50% stehen. Dann muss ich Aktien ziemlich im Tief verkaufen. Das wäre noch schlechter, als wenn ich sie im ARERO bei -20% teils mitverkauft hätte (weniger Verlust, weil man das fallende Messer dort unbewusst begrenzt hat) oder?

 

Außerdem hast du glaube ich das automatische Rebalancing des Arero vergessen, welches je nach Szenario immer wieder die 60% Aktien auffüllt aus dem Anleihen-Topf.

Während man beim 3-Töpfe-Prinzip dann im Tief aus den restlichen Aktien entnehmen muss (weil msn sonst ja nichts mehr hat), kauft der ARERO durch sein Rebalancing im Tief auch immer wieder Aktien nach, so dass er seine 60% Aktien hält und bei einer Erholung nicht schlecht da steht.

 

Je nach Szenario läuft es mal hier und mal dort besser. 

Letztendlich ist die Entnahme mit aktiver Auswahl des Verkaufs bei Topf 1, 2 oder 3 doch auch nichts anderes als Market Timing... bloß in umgekehrter Reihenfolge (was verkaufe ich wann, anstatt was kaufe ich wann).

Ergo wäre doch eine prognosefreie Entnahme auch hier nicht verkehrt oder?

 

Prof. Weber:

Zitat

 

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Mvp
· bearbeitet von Mvp
vor einer Stunde von Puppi:

Was ist, wenn der Aktienabsturz im 1. Jahr nur 20% beträgt und es erst die Jahre darauf bis auf -50% abwärts geht? Dann sind meine Töpfe 1+2 vielleicht genau dann leer, wenn die Aktien bei -50% stehen. Dann muss ich Aktien ziemlich im Tief verkaufen. Das wäre noch schlechter, als wenn ich sie im ARERO bei -20% teils mitverkauft hätte (weniger Verlust, weil man das fallende Messer dort unbewusst begrenzt hat) oder?

Du hast ja "mind." 4 Raten außerhalb der Aktien (1 Geldmarkt, 3 Anleihen kurze-mittlere Duration (FIO bei Beck)). Nur 2 Jahre in den sicheren Töpfen würde ich nun niemandem empfehlen.. Zum zweiten Punkt, ich verkaufe dann ja automatisch immer zu 60% Aktien und betreibe "Mischkonsum". Das heißt ich verkaufe bei -20% genauso wie bei -50%. Letztlich etwas, dass ich mit einzelnen Töpfen auch machen könnte - das wäre dann genauso Markettiming und nicht prognosefrei. Muss natürlich fair bleiben und nicht bei 5-10% unter dem ATH schon auf Aktienverkäufe verzichten.

vor einer Stunde von Puppi:

Außerdem hast du glaube ich das automatische Rebalancing des Arero vergessen, welches je nach Szenario immer wieder die 60% Aktien auffüllt aus dem Anleihen-Topf.

Guter Punkt :thumbsup: das kann in einem -50% Szenario und rebalancing genau im Tiefpunkt mit folgender vollständiger Erholung natürlich Auswirkungen haben. Ich habe mal ein paar Zahlen ausprobiert und bin für ARERO auf 106 € bei 100 investierten Euros und 4 Euro Entnahme gekommen, bei Töpfen eben auf 96. Natürlich läuft es dann in jedem guten Aktien-Jahr für den ARERO schlechter.. und Reblancing läuft auch in die andere Richtung (Zinseszins-hämmend). In den letzten 15, für Aktien sehr guten Jahren, liegt der Renditeunterschied zwischen ARERO und einem 84/16 Portoflio bei ca. 350%... macht schon nicht wenig aus, wenn das deine Entnahmephase war... 

Wie du sagst: Es kommt auf das Szenario an.

60/40 mit 15% Rohstoffen wäre mir über 30 Jahre Entnahme deutlich zu wenig Aktienlastig.. und von den Rohstoffen bin ich gar kein Fan..

Ich möchte auch gar nicht sagen: ARERO oder Portfolio-ETF = Blöd, Töpfe = Gut. 

Sondern: Man fährt immer eine Strategie auf Eben der Asset Allocation und der Entnahmeregelung und trifft IMMER eine Prognose mit der Wahl des Produktes. Daher finde ich nur das Weber / Beck - Denken / Fühlen - Gleichnis unpassend ;)

 

vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Und der größere "sichere" Topf ist dann nicht im gleichen Maße renditeschädlich?

 

Doch denn:

Am 22.9.2026 um 17:59 von Mvp:

am Ende kommt es nur auf die Asset Allocation an

 

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