Schwimmer2 Montag um 05:04 Danke an alle, nur verstehe ich als Anfänger da immer noch nicht genau alles...wie komme ich überhaupt an all diese Werte? Reichen all die Abrechnungen, Auszüge usw. vom Broker/Bank? Anscheinend weisen ja nicht alle das genauso aus? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Montag um 12:27 · bearbeitet Montag um 12:29 von stagflation vor 7 Stunden von Schwimmer2: Danke an alle, nur verstehe ich als Anfänger da immer noch nicht genau alles...wie komme ich überhaupt an all diese Werte? Reichen all die Abrechnungen, Auszüge usw. vom Broker/Bank? Anscheinend weisen ja nicht alle das genauso aus? Das Thema "Vorabpauschale" ist recht komplex. Wir können Dir das nicht in ein paar Zeilen erklären. Du müsstest selbst recherchieren (z.B. bei Google, die KI liefert mittlerweile recht brauchbare Antworten). Wenn Du dann konkrete Fragen hast, die man in ein oder zwei Zeilen beantworten kann, kannst Du sie hier stellen - und wir können sie gut (und gerne) beantworten. Du findest eine Erklärung auch in den vielen Posts in diesem Thread. Ich gebe aber zu, dass es sehr mühsam wäre, diesen komplett zu lesen. Die Erklärung, die Du brauchst, hängt übrigens auch davon ab, wie Du anlegst. Du müsstest uns also entweder genau beschreiben, was Du machst - oder wir müssten bei einer Erklärung sehr viele Fallunterscheidungen machen, was viel Zeit kosten würde und zu großem Teil unnütz wäre. Beispiel: den Geldbetrag, den man Anfang nächsten Jahres für die Steuer auf die Vorabpauschale für ein bestimmtes Wertpapier bereitstellen muss, ist maximal 0,28 * 0,7 * (Anzahl der Wertpapiere zum Ende des Jahres) * (Kurs des Wertpapiers zum Anfang des Jahres) * (Basiszinssatz des Jahres). Für manche Anleger ist diese Formel völlig ausreichend. Andere Anleger, die genauer rechnen wollen, und die nicht den Maximalbetrag bereitstellen wollen, sondern nur das, was unbedingt nötig ist, können noch Korrekturfaktoren einrechnen: Teilfreistellung, Ausschüttungen während des Jahres, Gewinn währende des Jahres, unterjährige Käufe, ist man Kirchensteuerpflichtig, usw. Soll ich mir wirklich dir Mühe machen und Dir das alles erklären - und Du sagst mir hinterher: interessiert mich nicht, die grobe Formel hätte gereicht? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwimmer2 Montag um 14:23 @stagflationich danke Dir. Ich weiß, dass das ziemlich komplex ist und von einigen Faktoren abhängt. Ich habe ja auch schon viel versucht selber zu recherchieren und die KI zu nutzen. Es ist halt nur ziemlich schwer das alles zu verstehen, wenn man eigentlich gar nicht der Typ für so etwas ist. Die grobe Berechnung reicht mir nicht; ich möchte nicht bzw. nicht nur wissen, wieviel ich in etwa bereit halten muss, sondern prüfen, ob der Broker auch korrekt abgerechnet hat und für spätere Verkäufe auch gewappnet sein um eventuelle Fehlberechnungen von anderen Banken/Finanzamt überprüfen zu können. Es geht also konkret um die optimale Buchführung von sowohl thesaurierenden als auch ausschüttenden ETF-Sparplänen, bei denen jeden Monat eine bestimmte Summe automatisch angelegt wird und wo die ausgeschütteten Dividenden (bei den Ausschhüttern natürlich nur) auch direkt wieder reinvestiert werden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Montag um 15:06 · bearbeitet vor 17 Stunden von stagflation Sorry, diesen Post habe ich leider selbst zerstört. Als ich die Buttons "Zitieren" und "Bearbeiten" verwechselt habe. Ich versuche später, ihn wieder zu rekonstruieren. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
KunoO Montag um 16:14 Und genau das mache ich in der excel, die ich gestern hier reingestellt habe… Fragen dazu kann ich gerne beantworten, eine komplette schriftliche Anleitung habe ich natürlich nicht Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch gestern um 07:58 Uhr · bearbeitet gestern um 07:58 Uhr von ETFohneFisch vor 17 Stunden von Schwimmer2: Es ist halt nur ziemlich schwer das alles zu verstehen, wenn man eigentlich gar nicht der Typ für so etwas ist. Die grobe Berechnung reicht mir nicht; Dann musst du entweder dich dazu durchringen, es wirklich zu verstehen oder Kompromisse eingehen. Zum Beispiel kannst du zu Flatex wechseln und ggf etwas mehr bezahlen. Dort bekommst du dann die genauen Aufstellungen, so dass du alle Parameter für eine Selbstberechnung kontrollieren kannst. Alternativ solltest du zumindest auf Depotüberträge verzichten (da geht noch am ehesten etwas schief) und vielleicht auch keine Thesaurierer kaufen (bei Ausschütten ist die Vorabpauschale weniger hoch, insofern sind Fehler dann nicht so gravierend). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar gestern um 08:25 Uhr · bearbeitet vor 23 Stunden von satgar @Schwimmer2 Wie lange investierst du schon mit einem Broker an der Börse? Hast du nur einen Broker, oder mehrere? Investierst du nur in einen Fonds, oder mehrere? Wie lange schon? Erzähl mal ein bisschen was dazu. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwimmer2 vor 21 Stunden @stagflation Tausend Dank! @satgarerst seit diesem Jahr, nur ein Broker, und auch nur ein (ausschüttender) ETF. Halt der 0815-Otto-Normalanleger, Buy & Hold mit Sparplan. @ETFohneFisch Quote Dann musst du entweder dich dazu durchringen, es wirklich zu verstehen Genau das versuche ich ja gerade. Mal ein paar Fragen zu den Berechnungen und Werten: 1. ich brauche ja den NAV vom 1.1. eines Jahres - den finde ich beim Anbieter, z.B. Vanguard, nur in USD. Muss ich diesen dann vor meinen Berechnungen erst selber mit dem Wechselkurs vom 1.1. umrechnen, oder mache ich erst alles in Dollar und rechne später um? Oder gibt es irgendwo schon den korrekten NAV in Euro vom 1.1.? 2. Sehe ich es richtig, dass ich bei den ausschüttenden ETFs von dem NAV noch die Dividenden des gesamten Jahres abziehen muss? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Chrischni vor 20 Stunden 1. Du nimmst den Wert deines Aktienfonds am 1.1. 2. Ausschüttungen werden vom Basisertrag abgezogen. Basisertrag=Fondswert am 1.1. * Basiszins * 0,7 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sapine vor 19 Stunden Brauchst Du die Berechnung Centgenau? Dann musst Du den $-Kurs der KAG des ersten Börsentags (das war 2026 der 4. Januar) des jeweiligen Kalenderjahres umrechnen in Euro. Vom gleichen Tag brauchst Du dafür den offiziellen Wechselkurs. Ich denke es ist der von der europäischen Zentralbank. Das gleiche Spiel am Jahresende mit den Kursen des letzten Börsentags. Den brauchst Du aber nur zur Prüfung, ob genug Gewinn vorhanden ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 18 Stunden · bearbeitet vor 18 Stunden von satgar vor 2 Stunden von Schwimmer2: erst seit diesem Jahr, nur ein Broker, und auch nur ein (ausschüttender) ETF. Halt der 0815-Otto-Normalanleger, Buy & Hold mit Sparplan. Ok, das ist gut. Stagflation und andere werden dich schon Mal darauf hinweisen, dass du ALLE Dokumente zu deinen Transaktionen auf deinem PC sichern musst. Tust du das bisher? Lädst du alles runter, was dein Broker dir so pro Jahr zur Verfügung stellt in der Postbox? Falls nicht, fange nun damit an. Denn du kannst deine Aktionen nur gegenüber dem Finanzamt bei Fehlern beweisen, wenn du Unterlagen hast. Du musst also rückwirkend zu deiner Depoteröffnung mal andere Unterlagen sichern. Jahresübersichten, gebuchte Vorabpauschale im Januar 2026, jede Abrechnung zur Auslösung deines Sparplanes. Alles. Und das musst du auch zukünftig tun. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler vor 18 Stunden vor 19 Minuten von satgar: du ALLE Dokumente zu deinen Transaktionen auf deinem PC sichern musst vor 20 Minuten von satgar: musst also rückwirkend zu deiner Depoteröffnung mal andere Unterlagen sichern vor 20 Minuten von satgar: Jahresübersichten, gebuchte Vorabpauschale im Januar 2026, jede Abrechnung zur Auslösung deines Sparplanes. Alles. vor 20 Minuten von satgar: Und das musst du auch zukünftig tun. Und da wundert sich jemand, dass der Duchschnittsdeutsche gerne beim Sparbuch bleibt? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 17 Stunden · bearbeitet vor 17 Stunden von stagflation Na ja, ich hatte ja oben geschrieben: Zitat Das ist natürlich sehr aufwändig. Die allermeisten Anleger werden das nicht so ausführlich machen. Sie tracken entweder nicht mit und verlassen sich auf ihren Broker - oder sie verwenden eine Näherungslösung. Beispielsweise das, was @chirlu geschrieben hat (wobei das schon sehr gut ist). Der Trick ist also, für sich diese Näherungslösung zu finden. Es macht einen großen Unterschied, ob man ein paar tausend Euro investiert oder ein paar Millionen. Bei ein paar tausend Euro würde ich es laufen lassen. Wenn ich mehrere Millionen hätte und diese investieren würde, würde ich genau mittracken. Es noch die Lösung FRV / Nettotarif. Dort fallen keine Vorabpauschalen an und man kann die Fonds auch wechseln, ohne Steuern zahlen zu müssen. Andererseits gibt es dort auch ein paar Nachteile: es gibt nur eine eingeschränkte Fondsauswahl. Man kann Wechsel- und Verkaufszeitpunkte nicht genau timen. Wobei es bei diesen Punkten große Unterschiede zwischen den Anbietern gibt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin vor 17 Stunden vor 3 Stunden von Schwimmer2: 1. ich brauche ja den NAV vom 1.1. eines Jahres - den finde ich beim Anbieter, z.B. Vanguard, nur in USD. Muss ich diesen dann vor meinen Berechnungen erst selber mit dem Wechselkurs vom 1.1. umrechnen, oder mache ich erst alles in Dollar und rechne später um? Oder gibt es irgendwo schon den korrekten NAV in Euro vom 1.1.? Du findest den richtigen EUR-Kurs im Comdirect Informer. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee vor 17 Stunden vor 18 Minuten von Euronensammler: Und da wundert sich jemand, dass der Duchschnittsdeutsche gerne beim Sparbuch bleibt? Der Durchschnitsdeutsche (Aktien)anleger wird vermutlich den Berechnungen der Banken vertrauen und ist damit mit dem Thema durch. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 17 Stunden vor 2 Minuten von odensee: Der Durchschnitsdeutsche (Aktien)anleger wird vermutlich den Berechnungen der Banken vertrauen und ist damit mit dem Thema durch. Das hätte mich kürzlich ca. 1.000 € gekostet, als bei einem Verkauf die Vorabpauschalen nicht korrekt angerechnet wurden (klick). Ich kann nicht empfehlen, das einfach laufen zu lassen. Dazu passieren bei den Brokern zu viele Fehler. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber vor 17 Stunden · bearbeitet vor 17 Stunden von Geldhaber vor 9 Minuten von odensee: Der Durchschnitsdeutsche (Aktien)anleger wird vermutlich den Berechnungen der Banken vertrauen und ist damit mit dem Thema durch. Genau! Der Durchschnittsdeutsche rechnet doch auch nicht nach, ob die Jahressteuerbescheinigung korrekt ist, ob die Teilfreistellungen berücksichtigt wurden oder ob die Zinsen auf seinem Konto korrekt sind usw. Außerhalb des WPF verlässt man sich auf seine Banken/Broker und lebt statt dessen sein Leben. @stagflationDu bist mir zuvorgekommen. Allerdings ging es bei Dir um einen Depotübertrag. Den sollte man entweder vermeiden - oder tatsächlich alles nachprüfen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 17 Stunden vor 28 Minuten von Geldhaber: Allerdings ging es bei Dir um einen Depotübertrag. Den sollte man entweder vermeiden - oder tatsächlich alles nachprüfen. Ja, aber kommt man, wenn man verkaufen will, nicht häufig zu einem Depotübertrag? Weil man die Anteile verkaufen will, bei denen möglichst wenig Steuern anfallen? Und man FIFO mit einem Depotübertrag umgehen kann? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Geldhaber vor 16 Stunden vor 2 Minuten von stagflation: Ja, aber kommt man, wenn man verkaufen will, nicht häufig zu einem Depotübertrag? Weil man die Anteile verkaufen will, bei denen möglichst wenig Steuern anfallen? Und man FIFO mit einem Depotübertrag umgehen kann? Sicherlich richtig. Vielleicht besser - sofern möglich - ein Zweitdepot beim Broker eröffnen und damit die Anteile für den Verkauf separieren (FIFO). Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ETFohneFisch vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von ETFohneFisch vor 4 Stunden von Schwimmer2: 1. ich brauche ja den NAV vom 1.1. eines Jahres - den finde ich beim Anbieter, z.B. Vanguard, nur in USD. Muss ich diesen dann vor meinen Berechnungen erst selber mit dem Wechselkurs vom 1.1. umrechnen, oder mache ich erst alles in Dollar und rechne später um? Oder gibt es irgendwo schon den korrekten NAV in Euro vom 1.1.? Wenn du wirklich in die Details rein willst, gibt es noch ein paar mehr dunkle Ecken: der Broker wird seine Daten nämlich vom WM Datenservice bekommen. Die stimmen hoffentlich mit den von dir ermittelten überein, aber garantiert ist das nicht. Im Zweifelsfall kannst du auch den angewandten Wechselkurs nicht nachvollziehen. Nachfragen an den Broker oder WM Datenservice sind diesbezüglich fruchtlos. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
odensee vor 16 Stunden vor einer Stunde von Geldhaber: Der Durchschnittsdeutsche rechnet doch auch nicht nach, ob die Jahressteuerbescheinigung korrekt ist, ob die Teilfreistellungen berücksichtigt wurden oder ob die Zinsen auf seinem Konto korrekt sind usw. Und er betreibt weder Depothopping noch weiß er über FIFO Bescheid. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Schwimmer2 vor 15 Stunden @rotten.deminwo denn da? Ich bin irgendwie verwirrt - ich dachte, ich brauche den NAV und nicht den Kurs? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
rotten.demin vor 14 Stunden · bearbeitet vor 14 Stunden von rotten.demin vor 48 Minuten von Schwimmer2: @rotten.deminwo denn da? Ich bin irgendwie verwirrt - ich dachte, ich brauche den NAV und nicht den Kurs? Den NAV findest du dort unter Börse: "Fondsges. in EUR" und dann im Reiter "Chart" > "Kursdaten" das entsprechende Datum wählen und den Intervall auf 1 Tag umstellen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 12 Stunden vor 3 Stunden von ETFohneFisch: Im Zweifelsfall kannst du auch den angewandten Wechselkurs nicht nachvollziehen. Nachfragen an den Broker oder WM Datenservice sind diesbezüglich fruchtlos. Die Fondsgesellschaft gibt den Euro-Kurs bekannt und fertig. Weiter gibt es nichts nachzuvollziehen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
hattifnatt vor 12 Stunden · bearbeitet vor 12 Stunden von hattifnatt Am 26.10.2026 um 15:23 von Schwimmer2: Es ist halt nur ziemlich schwer das alles zu verstehen, wenn man eigentlich gar nicht der Typ für so etwas ist. Die grobe Berechnung reicht mir nicht; ich möchte nicht bzw. nicht nur wissen, wieviel ich in etwa bereit halten muss, sondern prüfen, ob der Broker auch korrekt abgerechnet hat und für spätere Verkäufe auch gewappnet sein um eventuelle Fehlberechnungen von anderen Banken/Finanzamt überprüfen zu können. Tja, finde den Widerspruch. Entweder fuchst man sich rein - oder man vertraut den Abrechnungen (und wählt dann auch am besten keinen Billigst-/Neobroker, sondern einen mit halbwegs soliden Abläufen ...). Und die meisten deiner Fragen hier lassen sich mit KI beantworten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag