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financestudent

1-ETF-Portfolio - Zu einfach?

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financestudent

Hallo in die Runde,

 

nach vielen Jahren und einem gewachsenen Vermögen wollte ich Feedback und kritische Meinungen zu meinem Portfolio und dem weiteren Verlauf einholen.

 

Da gibt es nicht viel zu sagen.

 

Tagesgeld: 15k EUR

Depot: 400k EUR - 100% Vanguard FTSE All-World Acc.

 

Alter: 33

Ziel: Vermögensaufbau

Sparrate: monatlich 2,5k EUR

 

Tagesgeld werde ich perspektivisch etwas erhöhen. Meine aktuelle Lage erfordert es noch nicht.

 

Was denkt ihr hierzu? Zu einfach oder den Ansatz weiter so betreiben? Und wie lange (Höhe Vermögen)?

 

Suche Denkanstöße in beide Richtungen.

 

Danke!

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Bigwigster
· bearbeitet von Bigwigster

Du kannst das genau so weiterbetreiben, sofern dich ein marktüblicher Crash von 50 bis 60 Prozent, was bei deinem Depot aktuell bis zu -240.000 EUR Buchverlust bedeutet, nicht in Panik versetzt. Das du das Geld sicher nicht kurz oder mittelfristig benötigst ist natürlich auch Voraussetzung. 

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GuyInborito

Gott sei dank mal einer nicht mit ex-USA, BIP, equal, Faktoren, Europa übergewichtet oder sonst irgendwelchen brutalst schlauen Überlegungen.

 

Paßt alles so. Die mathematischen Wahrscheinlichkeiten sind auf deiner Seite. Solange keine großen Ausgaben anstehen ist das in Ordnung und ab 40 oder wann auch immer kannst du ja bisschen in Geldmarktfonds / ultra kurze Anleihen gehen um etwas liquiden Speck aufzubauen wenn die neue Küche anfällt und dabei das Auto den Geist aufgibt, dann bist du nicht gezwungen zu verkaufen.

 

Du bist noch sehr jung und hast super Voraussetzungen dir einen angenehmen Ruhestand zu ersparen. Wenn deine Kohlen alle aus eigener Hände Arbeit kommen zieh ich meinen gedanklichen Hut und wünsche weiter viel Erfolg. 

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BlindesHuhn88

Ah komm viel zu einfach: 

Gold

Bitcoin und oder Crypto fürs schnelle Geldverlieren 

Themen ETF bzgl KI und oder Energie

Dividenden ETF

Indien Zock

Emerging Market

Übergewichten von EU zu Lasten USA 

Einzel Aktien (25-100 Stück schön diversifiziert nach Branche Länder und Währungen)

....(Hier steht ihr Wunsch)....

 

Ironie Off.

 

Finde deine Allokation top. Steht zwar nur eine Zeile da aber eigentlich sind es 3700 Zeilen. Respekt und weiter so. Ggf Cash noch aufbauen für den Fall der Fälle

 

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Fetz
· bearbeitet von Fetz
vor 38 Minuten von financestudent:

Was denkt ihr hierzu?

Zu einfach oder den Ansatz weiter so betreiben?

Und wie lange (Höhe Vermögen)?

1. Gut

2. Genau so weiter

3. Unendlich. Nur einfach wg FIFO zweites Depot oder anderen ETF (Invesco, xtrackers, ...) auf gleichen Index und fertig.

Und vielleicht irgendwann mal n Klümpchen Gold. 

 

Ggf aber bei Immo-Wunsch, drohender Entnahmephase etc neu bewerten und Allokation rechtzeitig umsteuern 

 

Edit: Und vielleicht ein B-Vitaminpillchen für die Nerven, falls es mal kracht 

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Rubberduck
vor 34 Minuten von GuyInborito:

Gott sei dank mal einer nicht mit ex-USA, BIP, equal, Faktoren, Europa übergewichtet oder sonst irgendwelchen brutalst schlauen Überlegungen.

 

Das ja. Würde aber auch zweiten ETF auf denselben Index machen.

Man ist nie vor Fusionen, ESG-Zeugs, Wechsel replizierend auf Swap oder umgekehrt oder was auch immer sicher.

Am Ende dann nicht steuerneutral oder sonstiger Quatsch. Bei 400k tu(h)t das dann weh.

 

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GuyInborito
vor 17 Minuten von Rubberduck:

 

Das ja. Würde aber auch zweiten ETF auf denselben Index machen.

Man ist nie vor Fusionen, ESG-Zeugs, Wechsel replizierend auf Swap oder umgekehrt oder was auch immer sicher.

Am Ende dann nicht steuerneutral oder sonstiger Quatsch. Bei 400k tu(h)t das dann weh.

 

Sehe ich genau so. Habe selbst 4 all world Derivate. Wegzugsteuer könnte auch noch mal ein Thema werden. Und vlt ein zweiter Broker als extra Sicherheitsnetz. 

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Richie_Rich

Ich halte es mit Cederburg et.al. und würde mit bis zu 20% den iShares Core MSCI EMU UCITS ETF EUR (Acc) - A0YEDX / IE00B53QG562 gewichten.
Home Country Bias als Absicherung gegen lokale Inflationsschocks.

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Jennerwein
vor 15 Stunden von financestudent:

Tagesgeld: 15k EUR

Depot: 400k EUR - 100% Vanguard FTSE All-World Acc.

 

vor 15 Stunden von financestudent:

Was denkt ihr hierzu? Zu einfach oder den Ansatz weiter so betreiben? Und wie lange (Höhe Vermögen)?

Aus meiner Sicht tadellos. Weitermachen. 

vor 14 Stunden von Fetz:

1. Gut

2. Genau so weiter

3. Unendlich. Nur einfach wg FIFO zweites Depot oder anderen ETF (Invesco, xtrackers, ...) auf gleichen Index und fertig.

Und vielleicht irgendwann mal n Klümpchen Gold. 

 

Ggf aber bei Immo-Wunsch, drohender Entnahmephase etc neu bewerten und Allokation rechtzeitig umsteuern 

 

Edit: Und vielleicht ein B-Vitaminpillchen für die Nerven, falls es mal kracht 

Kann mich der Einschätzung von @Fetz vollinhaltlich anschließen. 

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hilflos

dann bin wohl der einzige der meint, bei der Summe und Sparrate kann man noch was dazunehmen. Ob das jetzt mehr EM, Europa, small cap oder gehebelt ist, kann jeder selber entscheiden.

Immobilie, zum Eigennutz oder zum Vermieten?

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 16 Stunden von financestudent:

Was denkt ihr hierzu? Zu einfach oder den Ansatz weiter so betreiben? Und wie lange (Höhe Vermögen)?

Wegzugbesteuerung könnte ein Thema sein:

Dann könnte man die Sparrate in einen dieser ETFs fließen lassen, die z.T. günstiger sind als der Vanguard:

Invesco FTSE All-World UCITS ETF (Acc) IE000716YHJ7

SPDR MSCI All Country World Investable Market UCITS ETF (Acc) IE00B3YLTY66

Xtrackers FTSE All-World UCITS ETF 1C IE000L6ZMMC4

 

vor 26 Minuten von hilflos:

dann bin wohl der einzige der meint, bei der Summe und Sparrate kann man noch was dazunehmen. Ob das jetzt mehr EM, Europa, small cap oder gehebelt ist, kann jeder selber entscheiden.

Nur aus Jux und Dollerei? Ja, da bist du der einzige. :P

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GuyInborito
vor 40 Minuten von hilflos:

dann bin wohl der einzige der meint, bei der Summe und Sparrate kann man noch was dazunehmen

Was hat die Sparrate oder das bereits vorhandene Vermögen damit zu tun dass man  Wetten / Fehlentscheidungen eingehen sollte? Das sollte man nie, egal wer, wann und wo.

 

vor 22 Minuten von hattifnatt:

Der Amundi fehlt noch (jaja, ich weiß)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
Am 22.4.2026 um 15:52 von financestudent:

...1-ETF-Portfolio - Zu einfach?

"Zu einfach" ist nicht möglich! Das geht nicht.

 

Korrektur: "Zu einfach" geht doch, nämlich dann wenn man zur örtlichen Sparkasse geht und das nimmt, was man dort gerade angeboten bekommt. Das wäre zu einfach.

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financestudent

Danke für die Meinungen hierzu.

 

Ich werde das so weiterlaufen lassen.

 

Ab 500k EUR ggf. diesen Bruder ETF hier hinzunehmen: Invesco FTSE All-World UCITS ETF (Acc) IE000716YHJ7

 

Alles weitere wie eine mögliche Immobilie (Selbstnutzung) oder andere kapitalintensive Entscheidungen im Leben bleiben offen.

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Belgien
· bearbeitet von Belgien
vor 47 Minuten von financestudent:

 

Ab 500k EUR ggf. diesen Bruder ETF hier hinzunehmen: Invesco FTSE All-World UCITS ETF (Acc) IE000716YHJ7

 

Die 500k EUR Freigrenze bezieht sich auf die Anschaffungskosten. Üblicherweise stecken in der derzeitigen Situation bei einem ETF, dessen aktueller Wert die 500k erreicht, ein gehöriger Anteil nicht realisierter Gewinnt, so dass man erst später reagieren muss.

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Sapine

Die Sparrate ist enorm und das Depot einwandfrei. Wie schon von anderen vorgeschlagen, würde auch ich einen weiteren Anbieter mit ins Boot nehmen. 

 

Unabhängig davon ist es keine schlechte Idee, sich zu überlegen, was das Ziel Deines Sparens ist. Wenn es nur um Altersvorsorge geht, ist die Sparrate ziemlich hoch. Sich einfach mal Zeit nehmen für das Thema. 

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B Gates
· bearbeitet von B Gates

nach wie vielen Jahren spätestens, sollte man in dem Fall von der 1 ETF Strategie 

auf 2-3 ETFs umstellen zwecks FIFO ?

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Schlumich
vor 10 Minuten von B Gates:

nach wie vielen Jahren spätestens, sollte man in dem Fall von der 1 ETF Strategie 

auf 2-3 ETFs umstellen zwecks FIFO ?

Du brauchst nicht zwangsläufig einen 2. ETF für FIFO. Es würde auch "nur" ein zweites Depot und der selbe ETF reichen, sogar ein Zweitdepot mit gleichem ETF bei der gleichen Bank reicht aus. Natürlich kann man aber auch einen 2. ETFs ins Boot holen.

 

Ob man ab einem bestimmtem Depotvolumen eine zweites Depot bei einer anderen Bank eröffnen sollte, ist eine andere Diskussion, die aber sehr sinnvoll ist zu führen.

 

Ab welcher Höhe man das eine oder andere tun sollte, ist vermutlich sehr subjektiv. 

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B Gates

dann ist der Zeitraum ab wann man es macht auch nicht so entscheidend oder?

 

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Rotenstein
vor 5 Minuten von B Gates:

dann ist der Zeitraum ab wann man es macht auch nicht so entscheidend oder?

 

Für FIFO ist das egal, weil man das auch später zu einem beliebigen Zeitpunkt vor Verkauf lösen kann, selbst wenn man ein Leben lang nur einen einzigen ETF in einem Depot bespart hat. Dazu verschiebt man einfach Anteile in ein Zweitdepot, was dann gemäss FIFO die ältesten Anteile sind. Die neuesten Anteile mit dem niedrigsten Gewinn bleiben somit im Erstdepot und können verkauft werden. 

 

Mehr Sorgen würde ich mir wegen der Wegzugsteuer machen, sofern Auswanderung angesichts der Situation in Deutschland in Betracht gezogen wird. Die derzeitige Grenze von 500.000 Euro Einstandswert kann ja jederzeit reduziert werden, um mehr Geld in die immer gierigere Staatskasse zu spülen. 

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Schlumich
vor 1 Minute von B Gates:

dann ist der Zeitraum ab wann man es macht auch nicht so entscheidend oder?

 

Wieso sollte der Zeitraum eine Rolle spielen? Verstehe ich Frage nicht vollständig. Entscheidend ist mMn eher die Kursentwicklung und nicht der Zeithorizont.

 

....Man kann natürlich einen Fall konstruieren: hohe Einzahlung an Tag 1, Kurse explodieren über Nacht, hohe Einzahlung an Tag 2, Verkauf eines Teils an Tag 3..... dann wird zuerst die erste Tranche mit dem Gewinn verkauft und würde die Steuer auslösen. Jetzt kannst Du "Tag" gegen "Monat" , "Jahr" , "Jahrzehnt" ersetzten. Bedeutet, wie oben geschrieben: Zeithorizont ist nicht die eigentliche Determinate, es ist die Kursentwicklung.

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hattifnatt
vor 24 Minuten von Schlumich:

Es würde auch "nur" ein zweites Depot und der selbe ETF reichen, sogar ein Zweitdepot mit gleichem ETF bei der gleichen Bank reicht aus.

Zudem reicht es aus, geeignete Tranchen später auf ein Zweitdepot zu übertragen, da auch hier das FIFO-Prinzip greift.

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B Gates
· bearbeitet von B Gates
vor 48 Minuten von Schlumich:

Wieso sollte der Zeitraum eine Rolle spielen? Verstehe ich Frage nicht vollständig. Entscheidend ist mMn eher die Kursentwicklung und nicht der Zeithorizont.

 

....Man kann natürlich einen Fall konstruieren: hohe Einzahlung an Tag 1, Kurse explodieren über Nacht, hohe Einzahlung an Tag 2, Verkauf eines Teils an Tag 3..... dann wird zuerst die erste Tranche mit dem Gewinn verkauft und würde die Steuer auslösen. Jetzt kannst Du "Tag" gegen "Monat" , "Jahr" , "Jahrzehnt" ersetzten. Bedeutet, wie oben geschrieben: Zeithorizont ist nicht die eigentliche Determinate, es ist die Kursentwicklung.

 

ich meinte ob es einen Unterschied macht, ob man auf mehr als 1 ETF, oder 2. Depot nach 2-3 Jahren umstellt, oder nach 30 Jahren.

aber wurde ja schon beantwortet.

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Neverdo

Vorabbesteuerung wird reinhauen, 100% Aktienquote,l dazu echtes Risiko bei den top ten, Risiko bei der Währung auch wenn ich nicht an ein starkes Europa glaube, aber was aus dem USD wird ? Immerhin um die 60% sind da drin.

Sollte die Weltwirtschaft crashen, kommt man mit 50% Einbruch kaum hin, insofern mehr differenzieren, was Assets angeht, zumndest auch Anleihen mit reinnehmen.Immo selbstgenutzt ist Pflicht.

Komplett reingehen nur nach einem crash, insofern wäre hier gestaffelt ohnehin besser, aber ich muss sagen ich eigne mich nicht für Kritik, weil ich aus einer ganz anderen Anlageecke komme...ich provoziere damit vermutlich, aber das hebt die Beteiligung :-)

 

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Fetz
· bearbeitet von Fetz
vor 29 Minuten von Neverdo:

Vorabbesteuerung wird reinhauen, 100% Aktienquote,l dazu echtes Risiko bei den top ten, Risiko bei der Währung auch wenn ich nicht an ein starkes Europa glaube, aber was aus dem USD wird ? Immerhin um die 60% sind da drin.

Sollte die Weltwirtschaft crashen, kommt man mit 50% Einbruch kaum hin, …

 

Ja, und? 

 

vor 29 Minuten von Neverdo:

insofern mehr differenzieren, was Assets angeht, zumndest auch Anleihen mit reinnehmen.Immo selbstgenutzt ist Pflicht.

Ja, so machen es fast alle - wenn sie es können - früher oder später. Das dämpft die Volatilität und wahrscheinlich auch die Rendite.

 

Aber er kann je nach seiner Situation mit 33 auch all in 1 ETF und in 15-20 Jahren langsam differenzieren.

(So würde ich in meiner individuellen Situation heute anlegen.) 

 

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