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beamer2

Steuern auf Bitcoin

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SlowHand7
vor 1 Stunde von beamer2:

Ich glaube eher das es so ist, wie GreatGatsby es beschrieben hat.

Ach, Unsinn.

Schon mal Google zum Thema Deottrennung befragt?

 

Wenn ich gezielt eine meiner Uhren (von 10) privat verkaufe dann zählt doch deren Anschaffungswert  und nicht der einer anderen älteren Uhr.   LOL

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beamer2
· bearbeitet von beamer2
vor 13 Stunden von SlowHand7:

Schon mal Google zum Thema Deottrennung befragt?

https://www.google.com/search?q=Depottrennung&rlz=1C1CHBD_deDE1214DE1214&oq=Depottrennung&gs_lcrp=EgZjaHJvbWUyBggAEEUYOTIHCAEQABiABDIGCAIQABgeMgYIAxAAGB4yBggEEAAYHjIGCAUQABgeMggIBhAAGAUYHjIICAcQABgFGB4yCAgIEAAYBRgeMgcICRAAGO8F0gEJMzA0MmowajE1qAIIsAIB8QXzQ-o830PfTw&sourceid=chrome&ie=UTF-8

 

Google sagt dazu auch nichts.

vor 13 Stunden von SlowHand7:

Wenn ich gezielt eine meiner Uhren (von 10) privat verkaufe dann zählt doch deren Anschaffungswert  und nicht der einer anderen älteren Uhr.   LOL

Ja, die Uhren kann man ja alle unterscheiden.

 

Aber die Bitcoins kann man nicht mehr unterscheiden sobald diese alle auf dem gleichen Ledger gespeichert sind. Die vermischen sich dann untrennbar wie Euros, die auf einem Bankkonto liegen. Die Euros kann man dann auch nicht mehr unterscheiden, wenn sie auf dem gleichen Bankkonto liegen. Genauso ist es mit Bitcoins. Wenn die Bitcoins auf dem gleichen Ledger liegen, kann man sie nicht mehr unterscheiden.

 

Vielleicht kann SlowHand7 erklären, wie das gehen soll.

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SlowHand7
vor 4 Stunden von beamer2:

Aber die Bitcoins kann man nicht mehr unterscheiden sobald diese alle auf dem gleichen Ledger gespeichert sind. Die vermischen sich dann untrennbar wie Euros, die auf einem Bankkonto liegen. Die Euros kann man dann auch nicht mehr unterscheiden, wenn sie auf dem gleichen Bankkonto liegen. Genauso ist es mit Bitcoins. Wenn die Bitcoins auf dem gleichen Ledger liegen, kann man sie nicht mehr unterscheiden.

 

Auf einer eigenen Wallet kann man die Bitcoin natürlich unterscheiden.

Besonders wenn sie auf verschiedenen Adressen liegen ist das ganz einfach.

 

Bestände an einer Börse kann man hingegen nicht so einfach trennen da alles in einem großen Topf liegt.

Da gilt immer FIFO und man muss sich schon etwas verrenken um gezielt Stücke heraus zu bekommen oder zu verkaufen.

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beamer2
vor 3 Stunden von SlowHand7:

Auf einer eigenen Wallet kann man die Bitcoin natürlich unterscheiden.

Besonders wenn sie auf verschiedenen Adressen liegen ist das ganz einfach.

Aber wenn die Bitcoins immer an die gleiche Empfänger-Adresse von dem Ledger gesendet wurden, wie soll man die dann noch für das Finanzamt unterscheiden können?

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SlowHand7
vor 2 Minuten von beamer2:

Aber wenn die Bitcoins immer an die gleiche Empfänger-Adresse von dem Ledger gesendet wurden, wie soll man die dann noch für das Finanzamt unterscheiden können?

Das macht man ja auch nicht!

Schreibe ich hier irgendwie unverständlich oder was?

 

Und selbst wenn.

Dann bewegt man halt die alten 5BTC auf eine andere Andresse und verkauft den einen BTC wie gewünscht.

Was sollte das FA dagegen einwenden?

 

 

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beamer2
vor 44 Minuten von SlowHand7:

Das macht man ja auch nicht!

Wenn es aber schon passiert ist?

 

vor 45 Minuten von SlowHand7:

Dann bewegt man halt die alten 5BTC auf eine andere Andresse und verkauft den einen BTC wie gewünscht.

Aber da hat man ja das Problem, dass man nicht beweisen kann, dass es sich um die alten 5 BTC handelt.

Das Finanzamt kann ja sagen, dass es nicht die alten, sondern die neuen BTC sind.

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SlowHand7
vor einer Stunde von beamer2:

Wenn es aber schon passiert ist?

 

Aber da hat man ja das Problem, dass man nicht beweisen kann, dass es sich um die alten 5 BTC handelt.

Das Finanzamt kann ja sagen, dass es nicht die alten, sondern die neuen BTC sind.

Quatsch.

Man sieht doch in der Blockchain was da bewegt wurde.

Dagegen macht das FA gar nichts.  :)

 

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beamer2
· bearbeitet von beamer2
vor 12 Stunden von SlowHand7:

Quatsch.

Man sieht doch in der Blockchain was da bewegt wurde.

Dagegen macht das FA gar nichts.  :)

 

Danke, aber ich verstehe das immer noch nicht.

Du sagst, dass man in der Blockchain sieht, was da bewegt wurde.

 

Aber was bringt einem das? In meinen Kontoauszügen von meinem Girokonto sieht man auch, was bewegt wurde und trotzdem kann man die Euros nicht mehr voneinander trennen. Sobald die Euros auf dem gleichen Girokonto liegen, sind die untrennbar miteinander vermischt. Da nützen mir auch die Kontoauszüge nichts.

Bei einem Ledger müsste es doch genauso sein. Die Blockchain ändert daran doch nichts.

 

Hat das jemand von den anderen Leuten hier verstanden, wie SlowHand7 das meint und kann das erklären?

 

Wenn ich 1 Euro von meinem Girokonto wegüberweise kann ich auch nicht sagen: "Das ist genau der Euro, der zuletzt auf dem Girokonto eingegangen ist".

Bei Bitcoin muss es doch genauso sein.

In der Blockchain kann auch nicht mehr drinstehen als in einem Kontoauszug.

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SlowHand7
vor 10 Minuten von beamer2:

Danke, aber ich verstehe das immer noch nicht.

Du sagst, dass man in der Blockchain sieht, was da bewegt wurde.

 

Aber was bringt einem das? In meinen Kontoauszügen von meinem Girokonto sieht man auch, was bewegt wurde und trotzdem kann man die Euros nicht mehr voneinander trennen. Sobald die Euros auf dem gleichen Girokonto liegen, sind die untrennbar miteinander vermischt. Da nützen mir auch die Kontoauszüge nichts.

Bei einem Ledger müsste es doch genauso sein. Die Blockchain ändert daran doch nichts.

 

Wenn ich 1 Euro von meinem Girokonto wegüberweise kann ich auch nicht sagen: "Das ist genau der Euro, der zuletzt auf dem Girokonto eingegangen ist".

Bei Bitcoin muss es doch genauso sein.

In der Blockchain kann auch nicht mehr drinstehen als in einem Kontoauszug.

Das kannst du doch nicht vergleichen.

Mehrere Euro die auf dem Girokonto gebucht werden sind nicht unterscheidbar.

Das ist ja auch unnötig da es nur um den Gesamtsaldo geht.

 

In der Blockchain stehen hingegen alle Informationen zu jedem Vorgang.

Also Menge, Sender, Empfänger, Gebühren etc.

Da ist jede Position unterscheidbar und kann getrennt weiter bewegt werden.

 

Das FA oder das BMF kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen eine Wallet sei steuerlich eine Einheit, auch wenn verschiedene Adressen benutzt werden.

Da habe ich keine Übersicht über laufende Rechtsstreitigkeiten.

Das ist aber auch belanglos, man verwendet einfach zwei Wallets und fertig.   :)

 

Das ist nicht anders als eine Depottrennung bei Wertpapieren.

Da habe ich auch bei jeder Bank zwei Depots um Bestände trennen zu können.

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GreatGatsby
Zitat

 

Das FA oder das BMF kann sich natürlich auf den Standpunkt stellen eine Wallet sei steuerlich eine Einheit, auch wenn verschiedene Adressen benutzt werden.

Da habe ich keine Übersicht über laufende Rechtsstreitigkeiten.

 

Das ist aber genau der fragliche Punkt, für den du dann irgendwie mal Quellen oder Belege haben solltest, wenn du deinen Standpunkt hier voller Überzeugung vertrittst. Hat ja wahrscheinlich auch nicht jeder Kleinanleger Lust, wegen ein paar € Gewinn in einen Rechtsstreit mit dem FA zu ziehen und da Testballon zu spielen. Dass die Coins technisch leicht unterscheidbar sind, mag ja sein. Ob man die Interpretation gegenüber dem FA dann auch so durchkriegt, geht daraus für mich allerdings noch nicht hervor.

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SlowHand7
· bearbeitet von SlowHand7
vor 20 Minuten von GreatGatsby:

Das ist aber genau der fragliche Punkt, für den du dann irgendwie mal Quellen oder Belege haben solltest, wenn du deinen Standpunkt hier voller Überzeugung vertrittst. Hat ja wahrscheinlich auch nicht jeder Kleinanleger Lust, wegen ein paar € Gewinn in einen Rechtsstreit mit dem FA zu ziehen und da Testballon zu spielen. Dass die Coins technisch leicht unterscheidbar sind, mag ja sein. Ob man die Interpretation gegenüber dem FA dann auch so durchkriegt, geht daraus für mich allerdings noch nicht hervor.

Natürlich geht eine Depottrennung durch.

Das mache ich bei den Aktien ja auch ständig.  :)

Und wie schon gesagt, wenn ich eine bestimmte von 10 Uhren privat verkaufe dann zählt eben genau deren Anschaffungspreis.

 

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