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Anthropic IPO

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Holgerli
Zitat

 

Anthropic-Gründer sichern ihre Macht nach Börsengang mit einer einzelnen Super-Aktie

 

(...) Die Kapitalstruktur von Anthropic schließt reguläre Aktionäre auch nach dem Börsengang im Wesentlichen von den meisten Entscheidungen des Unternehmens aus. Der "Long-Term Benefit Trust" des Unternehmens wird die Macht haben, die Mehrheit des Boards von Anthropic zu ernennen, und zwar durch seine Kontrolle über die einzige Aktie der Klasse-T-Aktie von Anthropic.

 

Die Gründer des Unternehmens werden die Macht haben, die verbleibenden Board-Mitglieder zu ernennen und die meisten oder alle anderen Aktionärsstimmen zu bestimmen. Dies geschieht durch die Kontrolle über eine einzige Aktie der Klasse F mit genau 50,1 Prozent der Stimmrechte "in Bezug auf Angelegenheiten, die den Aktionären im Allgemeinen vorgelegt werden". (...)

 

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Anthropic-Gruender-sichern-ihre-Macht-nach-Boersengang-mit-einer-einzelnen-Super-Aktie-id31459620.html

 

Gebt uns Euer Geld, wir wollen auch Billionäre werden und danach haltet die Fresse und lasst uns machen wie wir wollen...

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Holgerli

Anthropic legt Kennzahlen im Vorfeld des Börsengangs offen: 

 

Der Umsatz steigt zwar sprunghaft von 1,2 Mrd. im ersten Halbjahr 2025 auf über 16 Mrd USD im 1. Halbjahr 2026.

Gleichzeitig explodiert aber auch der Fehlbetrag: Von -13 Mrd geht es runter auf fast -81 Mrd im selben Zeitraum.

 

Bleibt spannend ob Anthropic dann doch  SpaceX bei der Bewertung schlagen kann: Man rechnet mit irgendwas zw. 1,5 und 1,75 Billionen USD für ANT (=Ticker-Symbol). 

 

Quelle: https://www.n-tv.de/wirtschaft/wirtschaft_startup/Anthropic-legt-Informationen-fuer-moeglichen-Weltrekord-Boersengang-offen-id31460024.html

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WalleWalle
· bearbeitet von WalleWalle

Verlust bisher 81 Milliarden im 1. HJ 2026. Im gesamten Jahr dann wohl über 100 Mrd. Verlust. KI lebt nur von Subventionen, kein Endkunde ist bereit, den kostendeckenden Preis zu zahlen.

 

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Zum Vergleich die größten Unternehmensverluste bisher:

 

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Yamiko
vor einer Stunde von WalleWalle:

Verlust bisher 81 Milliarden im 1. HJ 2026. Im gesamten Jahr dann wohl über 100 Mrd. Verlust. KI lebt nur von Subventionen, kein Endkunde ist bereit, den kostendeckenden Preis zu zahlen.

 

Ist Dir klar, was die Zeile "Change in fair value of convertible notes, derivative liabilities, and SAFEs" bedeutet?

 



Es wurden Wandelanleihen ausgegeben. Die Option diese in Aktien zu tauschen ist durch den gestiegenen Unternehmenswert wertvoller geworden. Da wurde operativ kein Geld verbrannt. Anthropic muß nur Aktien zu einem Preis liefern, der unter der aktuellen Bewertung liegt.

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basti_
vor 10 Stunden von Yamiko:

 

Ist Dir klar, was die Zeile "Change in fair value of convertible notes, derivative liabilities, and SAFEs" bedeutet?

 

 

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Es wurden Wandelanleihen ausgegeben. Die Option diese in Aktien zu tauschen ist durch den gestiegenen Unternehmenswert wertvoller geworden. Da wurde operativ kein Geld verbrannt. Anthropic muß nur Aktien zu einem Preis liefern, der unter der aktuellen Bewertung liegt.
 

 

 

Es ist kein Verlust, du hast aber 2 Probleme:

 - Verwässerung und nach dem IPO gibt es bereits Optionen auf weitere 77 Mrd

 - Kreislauf oder was von Kritikern afaik auch "Money Glitch" genannt wird, da Anthropic verpflichtet ist das Geld bei zb Amazon für compute auszugeben

Das kann man jetzt ausführlich diskutieren und mMn haben beide Seiten valide Punkte, unstrittig dürfte aber sein, dass es die Bewertung extrem schwer macht. 

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s1lv3r
· bearbeitet von s1lv3r
vor 12 Stunden von WalleWalle:

[...] kein Endkunde ist bereit, den kostendeckenden Preis zu zahlen.

Der Endkunde verhält sich da aber nur wirtschaftlich logisch. Warum sollte er bei einem Anbieter mehr bezahlen, solange es bei einem anderen günstiger ist?

Bei meinem KI-Tool habe ich derzeit folgende Auswahl:
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Bei den Top-Tier Modellen ist es dabei echt schwer einen qualitativen Unterschied auszumachen (manche Prompts werden beeindruckend gut bearbeitet, bei anderen kommt nur Schwachsinn raus ...). Da nehme ich natürlich das günstigste ...

 

Die Schlussfolgerung, die du aber nicht ziehen kannst, ist wenn der Verdrängungswettkampf über den Preis mal irgendwann vorbei ist und die oder der übrig gebliebene Anbieter dann tatsächlich kostendeckende Preise nehmen muss, wird der Endkunde dann bereit sein das zu zahlen? Und das ist m.E.n. die einzig interessante Frage.

 

Vom jetzigen Preisniveau würde ich z.B. für meinen Anwendungsfall sagen, dass es wohl auch bei 10x höheren Preisen kein zurück mehr geben dürfte; der Effizienzgewinn ggü. menschlicher Arbeit ist einfach zu groß ...

 

Für den Investmentcase in Anthropic ist dann natürlich hauptsächlich interessant, ob man es denen zutraut lange genug zu überleben um diese Phase irgendwann zu erreichen. Problematisch ist dabei m.E.n. dass die Model-Anbieter alle nicht einmal über einen Millimeter breiten Moat verfügen. Die ganze KI-Infrastruktur (MCP-Server, etc.) ist komplett so ausgelegt, dass die dahinterlegenden Modelle innerhalb von Minuten austauschbar sind. Das ist m.E.n. auch der Grund dafür, warum wir im Moment diese massive Preisschlacht mit dem verbrennen von Milliarden sehen - es bleibt spannend, wem als erstes das Geld ausgehen wird ...

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Holgerli
vor 17 Minuten von s1lv3r:

Der Endkunde verhält sich da aber nur wirtschaftlich logisch. Warum sollte er bei einem Anbieter mehr bezahlen, solange es bei einem anderen günstiger ist?

Geht ja sogar noch weiter: Warum soll ich bei Anthropic selber doppelt so viel oder zumindest deutlich mehr für das neuste Modell bezahlen, wenn das zweit- oder drittneuste für mich bisher meine Aufgaben zu meiner Zufriedenheit gelöst hat?

Anthropic selber hatte ja als Faible rauskam 100 USD "spendiert", um das neue Modell auszuprobieren. Man konnte aber, wenn man ins Limit lief, auch das Geld für Opus nutzen. Da Opus mir immer sehr gut geholfen hat (selbst in der älteren Version 4.8; aktuell ist 5.5) habe ich die Kohle lieber mit Opus verbraten, wenn es nötig war.

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Doomer
vor 4 Stunden von Holgerli:

Geht ja sogar noch weiter: Warum soll ich bei Anthropic selber doppelt so viel oder zumindest deutlich mehr für das neuste Modell bezahlen, wenn das zweit- oder drittneuste für mich bisher meine Aufgaben zu meiner Zufriedenheit gelöst hat?

Sollst du doch nicht? Deine Aufgaben sind halt auch mit schwächeren Modellen gut lösbar, daher gibt es für dich keinen Grund mehr Compute einzukaufen. Weil du das schwächere Modell nutzt, entstehen Anthrophic wiederum niedrigere Inferenzkosten, die sind also auch fine damit. Alle anderen, die die besseren Modelle brauchen oder damit einen Effizienzgewinn > Mehrkosten erzielen, wählen stattdessen dann halt diese Modelle - dafür hat man ja die Auswahlmöglichkeiten. 

 

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Holgerli
vor 4 Minuten von Doomer:

Weil du das schwächere Modell nutzt, entstehen Anthrophic wiederum niedrigere Inferenzkosten, die sind also auch fine damit. 

Hast Du Zahlen? Für mich ist es schwer abschätzbar ob Opus 5.5 wirklich soviel günstiger wie Fable 5.1 zu betreiben ist.

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Carol Jarecki
· bearbeitet von Carol Jarecki

ist schon klar bei welchem Broker/Bank man die Aktien zeichnen kann? Wird es überhaupt ne Chance geben als Retailer zu zeichnen?

 

Einen guten Überblick über das S1 gibt es im übrigen beim Doppelgänger Podcast, man muss nur im Hinterkopf behalten das Klöckner Secondarys von Anthropic hält.

Ein gewisser bias ist also sicher vorhanden, von den ganzn Finanzyter halte ich ihn aber noch für den am vertrauenswürdigsten da sein TrackRecord sich in der Tech/VC Szene definitv sehen lassen kann.

 

https://www.youtube.com/watch?v=-FbsTwT8drs

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Doomer
· bearbeitet von Doomer
vor einer Stunde von Holgerli:

Hast Du Zahlen? Für mich ist es schwer abschätzbar ob Opus 5.5 wirklich soviel günstiger wie Fable 5.1 zu betreiben ist.

Ich denke das muss man sich kreuz und quer zusammenklaubern (aber wirklich verlässliche Infos gibt es afaik nicht, sind eher alles ein paar Usecase-tests, wo man dann so halbwegs was herleiten kann), aber Opus 5.5 ist für Anthrophic höchstwahrscheinlich deutlich günstiger als Fable 5.1. (auch weil Opus 5.5 mit großem Fokus auf Effizienz läuft, es nutzt beispielsweise weniger Compute als Opus 5 genutzt hat)

 

Es gibt zB das: https://www.anthropic.com/claude-opus-5-5 + das: https://chudi.dev/blog/claude-opus-5-5-vs-fable-5-1

 

Bei Antrophic selbst wurde u.a. für Benchmark eine Übersetzung der HAProxy Software von C nach Rust getestet. Opus 5.5. war nach 9,5 Stunden fertig und kostete nur die Hälfte an Compute im Vergleich zu Fable 5.1 (und beide hielten bei den Regressionstests ein vergleichbares Niveau). Ganz spezifisch die Inferenzkosten sind da aber auch nicht aufgeschlüsselt. Ich würde vermuten, die sind beide on point gepriced, sprich: haben eine sehr ähnliche Marge aus Anthrophic-Sicht und Fable ist deshalb so viel teurer, weil es tatsächlich auch so viel höhere Inferenzkosten verursacht

 

Die Szenarien, wo man aus User-Sicht den Mehrpreis für Fable rechtfertigt oder wirklich hart auf Fable angewiesen ist, dürften imo sehr speziell sein. Für die allermeisten Usecases ist Opus günstiger und besser

 

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Holgerli

Danke für die beiden Links. Die alleine sind ja schon sehr aufschlussreich. 

 

Meine Schlussfolgerung aus beiden Links wäre: Im Ganzen scheint ja Opus 5.5 mindestens genauso gut wenn nicht besser als Fable 5.1 sein. Wenn man nicht gerade in einem Bereich arbeitet, wo Fable dann doch, durch Verbesserungen am LLM, besser oder deutlich schneller ist, dann gibt es kaum einen Grund auf Fable umzusteigen. 

Was ich mich gerade frage: Im Vorfeld von Fable wurde das Modell Banken und anderen kritischen Einrichtungen vorab zur Verfügung gestellt, weil es hiess, dass nun AI-gestütztes Hacking ein neues Niveau erreicht hätte. Scheinbar kann und konnte das Opus das genauso gut.

Oder aber Hacking/das Finden von Schwachstellen ist die neue Stärke von Fable und wird nicht korrekt genug in den zusammenfassenden Scores abgebildet zu sein. 

 

vor 56 Minuten von Doomer:

Die Szenarien, wo man aus User-Sicht den Mehrpreis für Fable rechtfertigt oder wirklich hart auf Fable angewiesen ist, dürften imo sehr speziell sein. Für die allermeisten Usecases ist Opus günstiger und besser

Womit Du - wenn ich Dich richtig verstehe - meine Schlussfolgerung bestätigst!? 

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Doomer
vor 13 Minuten von Holgerli:

Womit Du - wenn ich Dich richtig verstehe - meine Schlussfolgerung bestätigst!? 

Ja, ein Stück weit. (so wie ich es verstanden habe)

Der Kontext war ja:

>Der Endkunde verhält sich da aber nur wirtschaftlich logisch. Warum sollte er bei einem Anbieter mehr bezahlen, solange es bei einem anderen günstiger ist?

>Geht ja sogar noch weiter: Warum soll ich bei Anthropic selber doppelt so viel oder zumindest deutlich mehr für das neuste Modell bezahlen, wenn das zweit- oder drittneuste für mich bisher meine Aufgaben zu meiner Zufriedenheit gelöst hat?

 

Und ich darauf: "Sollst du auch nicht". Da ging es mir um die Anthrophic-Marge zwischen den Modellen, die, wie ich vermute, sehr ähnlich ist. Also Anthrophic selbst hat kein Interesse Leute in höhere Modelle zu pushen, weil die Opus-Marge gleichauf mit der Fable-Marge ist (Vermutung). Daher sollte man tatsächlich nicht mehr zahlen als notwendig und Anthrophic hat da auch kein wirtschaftliches Eigeninteresse dran - man wählt einfach das, was für den eigenen Usecase passt und den erfüllt. Da passt dazu, dass Anthrophic selbst in ihrer Kommunikation das Narrativ pusht, dass Fable eine Nische besetzt, aber Kunden nicht sinnlos so viel Geld rauswerfen müssen, wenn Opus es günstiger und womöglich noch effizienter macht. Die werden ihre eigene Marge schon entsprechend kalkuliert haben, bevor sie so öffentlich Pro-Opus-Benchmarks pushen.

 

Zitat

Was ich mich gerade frage: Im Vorfeld von Fable wurde das Modell Banken und anderen kritischen Einrichtungen vorab zur Verfügung gestellt, weil es hiess, dass nun AI-gestütztes Hacking ein neues Niveau erreicht hätte. Scheinbar kann und konnte das Opus das genauso gut.

Oder aber Hacking/das Finden von Schwachstellen ist die neue Stärke von Fable und wird nicht korrekt genug in den zusammenfassenden Scores abgebildet zu sein.

Das muss man afaik etwas trennen. Sicherheitslücken erkennen und validieren können beide, soweit ich weiß, sogar quasi ebenbürtig. Sogar das spottbillige Haiku kann das fast auf Augenhöhe. Die Schwierigkeit liegt darin, nach dem Erkennen die Angriffskette zu bilden und eigenständig auszuführen. Das können, vermeintlich, Fable beziehungsweise das nicht öffentlich verfügbare Mythos besser. Aber da gibt's keine klaren Daten zu, zumal Mythos ja eben nicht öffentlich verfügbar ist. Aber generell ja, Opus dürfte für mindestens 999 von 1000 Kunden die beste Lösung sein.

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Limit
vor 34 Minuten von Doomer:

Daher sollte man tatsächlich nicht mehr zahlen als notwendig und Anthrophic hat da auch kein wirtschaftliches Eigeninteresse dran - man wählt einfach das, was für den eigenen Usecase passt und den erfüllt. Da passt dazu, dass Anthrophic selbst in ihrer Kommunikation das Narrativ pusht, dass Fable eine Nische besetzt, aber Kunden nicht sinnlos so viel Geld rauswerfen müssen, wenn Opus es günstiger und womöglich noch effizienter macht. Die werden ihre eigene Marge schon entsprechend kalkuliert haben, bevor sie so öffentlich Pro-Opus-Benchmarks pushen.

Selbst wenn die Margen gleich sind, dürfte es für Anthropic trotzdem ein Problem sein, wenn zu viele sich für die günstigeren Modelle entscheiden. Erstens müssen die Fixkosten für die Entwicklung und das Training für die Top-Modelle finanziert werden und je weniger diese nutzen, desto teurer werden sie. Zweitens sind andere Anbieter, vor allem aus China, dicht genug dran, dass diese Abseits der Spitzenmodelle ernsthafte Konkurrenz darstellen. Zumal Open Weight Models im Bezug auf Datenschutz vorteilhaft auf eigener Hardware (oder zumindest in einheimischen Rechenzentren) betrieben werden können.

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Holgerli

@Doomer Danke für Deine Ausführungen. 

(Eine Thumbs-up- oder Herzchen-Funktion fehlt hier in der Foren-Software unter den Posts)

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basti_
vor 3 Stunden von Limit:

Selbst wenn die Margen gleich sind, dürfte es für Anthropic trotzdem ein Problem sein, wenn zu viele sich für die günstigeren Modelle entscheiden. Erstens müssen die Fixkosten für die Entwicklung und das Training für die Top-Modelle finanziert werden und je weniger diese nutzen, desto teurer werden sie. Zweitens sind andere Anbieter, vor allem aus China, dicht genug dran, dass diese Abseits der Spitzenmodelle ernsthafte Konkurrenz darstellen. Zumal Open Weight Models im Bezug auf Datenschutz vorteilhaft auf eigener Hardware (oder zumindest in einheimischen Rechenzentren) betrieben werden können.

Deshalb wären ein paar Daten/Fakten zu Q3 auch gut gewesen, da hätte man dann Zahlen nach tokenmaxxing.
Wegen China/OpenAI soll es aktuell auch hohe Rabatte geben, allerdings alles Gerüchte. Wird man dann in Q4 sehen.

 

btw die govermence erinnert auch eher an Meta, zgg die Aktie lief/läuft trotzdem gut.

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