Holgerli Montag um 20:26 vor 55 Minuten von satgar: Nicht korrekt. Wir reden von Straftaten. Dazu bedarf es dem sogenannten Spezial strafrechtschutz , auch erweiterter Strafrechtschutz genannt. Nicht unbedingt. Um bei dem Fall einer Fahrerflucht zu bleiben: Wenn der Anwalt es schafft den Vorwurf komplett oder gegen Zahlung einer Geldauflage nieder zu schlagen, dann zahlt auch die RSV auch ohne Spezial-Rechtschutz. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Montag um 20:29 · bearbeitet Montag um 20:36 von satgar vor 9 Minuten von Holgerli: Nicht unbedingt. Um bei dem Fall einer Fahrerflucht zu bleiben: Wenn der Anwalt es schafft den Vorwurf komplett oder gegen Zahlung einer Geldauflage nieder zu schlagen, dann zahlt auch die RSV auch ohne Spezial-Rechtschutz. Absolut! Deswegen gibt es in der normalen Rechtschutz schon immer den Baustein „Strafrecht“. Ergänzt werden kann das eben durch den „erweiterten Strafrechtschutz“, auch Spezial-Strafrechtschutz genannt. Beide Dinge sind von einander zu trennen: 1)Strafrecht in jeder police 2)besondere Bedingungen zum Spezial Strafrechtschutz letzterer macht eben „Vorsatzdelikte: Er deckt auch die Verteidigung bei Vorwürfen ab, die nur vorsätzlich begangen werden können (z.B. Betrug, Steuerhinterziehung), sofern nicht am Ende eine rechtskräftige Verurteilung wegen Vorsatzes vorliegt.“ Um beim Finanzamt zu bleiben „in der Praxis unterstellen Finanzämter oder Bußgeld- und Strafsachenstellen bei fehlerhaften Steuererklärungen häufig vorsätzliches Handeln. Oft wird dabei nach der Devise „in dubio pro Vorsatz“ (im Zweifel für den Vorsatz) agiert.“ Eine solche Verteidigung professioneller Art, zahlt nur die Spezial Strafrechtspolice, nicht die normale Rechtschutz. seis drum: es sind die Standard Diskussionen, die im Forum immer aufkommen. Die üblichen Argumente pro und Kontra. Eben Leute, die so wenig Versicherungen haben wollen wie möglich, und andere, die das anders sehen. Die Positionen sind unvereinbar. Und das ist halt nichts Neues. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Malvolio Montag um 20:46 vor 1 Stunde von t.klebi: Sei froh, dass die nicht dich verklagt haben, weil du abgewunken hast. Im Nachhinein wäre es interessant gewesen, ob die Rechtsschutzversicherung dann einen Prozess gegen sie selbst abgedeckt hätte. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 06:54 · bearbeitet Dienstag um 06:57 von satgar vor 10 Stunden von Malvolio: Im Nachhinein wäre es interessant gewesen, ob die Rechtsschutzversicherung dann einen Prozess gegen sie selbst abgedeckt hätte. Nein, das ist immer ausgeschlossen. Das ist immer eigenes Risiko des Klägers/VN. Deswegen scheuen sich natürlich DANN viele davor. Wobei Finanztest ermittelt hatte, dass das in vielen Fällen auch erfolgversprechend ist. Aber klar ist wahrscheinlich auch: hat man einmal so ein Verfahren gegen seinen eigenen Rechtschutzversicherer durchlaufen, steht man bei dem auf der Abschussliste und fliegt. Könnte ich mir zumindest vorstellen. In der Praxis hatte ich so einen Fall noch nie. Also generell eine Deckungsklage meine ich. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
s1lv3r Dienstag um 06:58 · bearbeitet Dienstag um 07:01 von s1lv3r vor 10 Stunden von satgar: seis drum: es sind die Standard Diskussionen, die im Forum immer aufkommen. Die üblichen Argumente pro und Kontra. Eben Leute, die so wenig Versicherungen haben wollen wie möglich, und andere, die das anders sehen. Die Positionen sind unvereinbar. Und das ist halt nichts Neues. Diese Personengruppen sind aus meiner Sicht aber nicht unbedingt das Problem. Wenn man hier eine informierte Entscheidung für sich selber trifft, ist das ja okay. Problematisch finde ich eher den geneigten (uninformierten) Mitleser, der nach ein paar Beispielfällen hier dann denkt "Ach dafür braucht man also eine Rechtschutz ..." und in der Praxis sind genau die genannten Fälle dann bei 50% der Policen gar nicht mitversichert ... Und ich möchte da auch nicht in ein Versicherungsbashing einsteigen nach dem Motto "... wieder so eine typische Versicherung, die eh nicht zahlt sobald man sie braucht." - denn im Endeffekt ist man halt selber in der Pflicht sich zu informieren, was in der konkreten Police enthalten ist und abzuwägen in welchen Rechtsgebieten man tatsächlich Schutz braucht. ... aber ja, wie üblich im WPF, alles am konkreten Thema das OP vorbei. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 07:08 · bearbeitet Dienstag um 07:11 von satgar vor 11 Minuten von s1lv3r: Problematisch finde ich eher den geneigten (uninformierten) Mitleser, der nach ein paar Beispielfällen hier dann denkt "Ach dafür braucht man also eine Rechtschutz ..." und in der Praxis sind genau die genannten Fälle dann bei 50% der Policen gar nicht mitversichert ... Ja, das ist es allerdings. Aber das ist wie immer im Leben. Es gibt halt Beispiele, was so versichert sein kann. Das gibts für Hausrat auch, und für Haftpflicht, und für alles. Und wenn dann der geneigte Mitleser auf Check24 geht, dort rechnet und einfach das günstigte nimmt, was er an Privathaftpflicht findet, dann wird dieser Tarif dort, viele Lücken haben. Vielleicht auch dort, wo ich hier (oder wo auch immer geschrieben) jemand gesagt hat, dies und jenes sei ein Beispielfall für solch eine Versicherung. Aber das kann natürlich nicht für jeden am Markt vorhandenen Tarif Allgemeingültigkeit besitzen. Dafür ist der Markt viel zu heterogen. Nimmt man, um am Beispiel Haftpflicht zu bleiben, einen Hochleistungstarif wie den Haftpflichtkasse EinfachKomplett, dann wird das ziemlich sicher versichert sein, was als Beispielfall vorgetragen wurde. Nimmt man beim gleichen Versicherer nur den EinfachGut, dann wahrscheinlich eher nicht. Das Problem ist dann aber nicht, meiner Meinung nach, die Nennung des Beispielfalles. Und auch nicht die Versicherung, die im "EnfachGut" natürlich mal wieder NICHT BEZAHLEN WILL! Obwohl man doch auf anraten die Haftpflichtkasse bestellt hatte, weil die so gute Bewertungen von XY (google Bewertungen, Trustpilot oder oder oder) bekommen hat, sondern weil man bei Versicherer XY eben den schlechtesten scheiß Tarif bestellt hat, den der Laden zu bieten hat. Und dann gibts Frust. Und das gibts bei Rechtschutz halt auch. Die Deurag hat nen schlechten EASY Tarif, aber auch nen sehr guten FREE. Und das gibts bei ganz ganz vielen Unternehmen ja so. Also muss man genau hinschauen. Und bei Rechtschutz noch mehr, da es NEBEN der Tarifauswahl eben noch die Bausteinauswahl gibt. Wer halt FREE bestellt und denkt, da ist jetzt aber alles drin, und die Bausteine "selbstgenutztes Wohnen", "Spezialstrafrecht" oder auch "Vermietung" nicht mit anwählt, wird halt trotz bestem Tarif beim Versicherer, wieder Lücken haben. Selbst "ausgesuchte". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation Dienstag um 08:16 · bearbeitet Dienstag um 08:22 von stagflation Hier im Wertpapier-Forum geht es aber auch darum, wie man Vermögen aufbaut. Ich glaube nicht, dass man das schaffen wird, wenn man viele Versicherungsverträge abschließt und auch sonst sein Geld gerne ausgibt... Deshalb der Hinweis, dass es besser ist, sich einen Puffer aufzubauen - und ungeplante Ausgaben wie einen Rechtsstreit davon zu bezahlen... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi Dienstag um 10:10 · bearbeitet Dienstag um 10:11 von t.klebi vor 1 Stunde von stagflation: Deshalb der Hinweis, dass es besser ist, sich einen Puffer aufzubauen - und ungeplante Ausgaben wie einen Rechtsstreit davon zu bezahlen... Was da besser und was schlechter ist, kann man so einfach gar nicht beantworten. Über die Summe aller Versicherungsnehmer ergibt sich selbstverständlich ein negativer Erwartungswert aus Einzahlungen abzgl. Schadenregulierungen. Andernfalls wäre die Versicherung schnell pleite. Trotzdem sind sehr viele Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll, denn es geht nicht um positive Erwartungswerte, sondern um Risikominimierung. Die Versicherung existenzbedrohender Risiken mit niedrigem Risiko, sind aufgrund der geringen Prämien also immer sinnvoll. Bei einer Rechtschutzversicherung geht es neben wirtschaftlichen Erwägungen vor allem darum, handlungsfähig zu bleiben. Die Kosten von Gerichtsverfahren sind im Vorfeld häufig nicht abschätzbar. Gerade wenn Gutachten ins Spiel kommen, wird es schnell absurd teuer. Daher liegt der Nutzen einer solchen Versicherung nicht nur im Kostenschutz, sondern vor allem darin, überhaupt Ansprüche durchzusetzen. Ohne Versicherung müsste man sonst oft auch glasklare Ansprüche aufgeben. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rubberduck Dienstag um 10:34 vor 19 Stunden von niemals!: Nur aus Interesse: Um welche Streitigkeiten gehts denn immer? Ich überlege schon lange eine Versicherung abzuschließen, aber ich lande immer wieder bei der Frage: Für was brauch ich die Versicherung denn überhaupt wirklich?!? Verkehrsrechtschutz habe ich schon ewig. Jetzt ist die Familie mit drin. Das kann ganz schnell bei völlig irren Summen liegen. Arbeit und Miete sind die anderen Klassiker. Arbeitsrecht sind nicht so die hohen Gebühren. Miete vielleicht schon anders. vor 2 Stunden von stagflation: Hier im Wertpapier-Forum geht es aber auch darum, wie man Vermögen aufbaut. Ich glaube nicht, dass man das schaffen wird, wenn man viele Versicherungsverträge abschließt und auch sonst sein Geld gerne ausgibt... Deshalb der Hinweis, dass es besser ist, sich einen Puffer aufzubauen - und ungeplante Ausgaben wie einen Rechtsstreit davon zu bezahlen... Das wird Dir bei Verkehrsrechtschutz nicht gelingen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Dienstag um 11:06 · bearbeitet Dienstag um 11:11 von slowandsteady vor einer Stunde von t.klebi: Die Versicherung existenzbedrohender Risiken mit niedrigem Risiko, sind aufgrund der geringen Prämien also immer sinnvoll. Das ist die Haftpflichtversicherung. Ansonsten hat man oft eine "implizite" Rechtsschutzversicherung, meine Haftpflicht habe ich in meinem Leben bisher einmal fuer einen angeblichen Schaden in der letzten Mietwohnung (es ging um angebliche beschaedigte Fliesen-Fugen in einem >25 Jahre alten Mieter-Bad) bemeuht und nach einem saftigen Brief vom Anwalt der Haftpflicht an den Vermieter, haben weder ich noch die Versicherung je wieder was davon gehoert und es war erledigt. Und das gibt es auch bei anderen Dingen, wenn ich zB einen Unfall habe und dadurch schwer verletzt werde, wird auch meine Krankenkasse und/oder Berufsunfaehigkeit den Verursacher bzw. dessen Versicherung verklagen, falls es realistische Erfolgsaussichten gibt. Rechtsschutz halte ich aber ansonsten fuer unnoetig, und wenn dann nur fuer einen sehr standardisierte Risken wie zB Vermieterrechtsschutz fuer die Wohnung, die ich vermiete, aber nicht fuer so individuelle Dinge wie Familienrecht, bei der das Risiko individuell zwischen Null fuer den sexlosen Single und sehr hohem Risiko fuer das kriselnde Ehepaar mit Kindern liegen kann. Das schliessen viele vermutlich erst ab, wenn es bereits kriselt und die Scheidung in ein paar Jahren nach der Wartezeit nicht mehr ausgeschlossen ist. Und diese "Hochrisiko"-Faelle zahlt man dann mit. (Und ja, es gibt Wartezeit um das zu verhindern, aber trotzdem...) Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rubberduck Dienstag um 11:16 · bearbeitet Dienstag um 11:23 von Rubberduck vor 17 Minuten von slowandsteady: Rechtsschutz halte ich aber ansonsten fuer unnoetig, und wenn dann nur fuer einen sehr standardisierte Risken wie zB Vermieterrechtsschutz fuer die Wohnung, die ich vermiete, aber nicht fuer so individuelle Dinge wie Familienrecht, bei der das Risiko individuell zwischen Null fuer den sexlosen Single und sehr hohem Risiko fuer das kriselnde Ehepaar mit Kindern liegen kann. Das schliessen viele vermutlich erst ab, wenn es bereits kriselt und die Scheidung in ein paar Jahren nach der Wartezeit nicht mehr ausgeschlossen ist. Und diese "Hochrisiko"-Faelle zahlt man dann mit. (Und ja, es gibt Wartezeit um das zu verhindern, aber trotzdem...) Fun Fact: Die halten Vermieter im Vermieter-Forum für sinnfrei. Weil viel zu teuer. Tatsächlich fürchten die im Gegenteil, dass Mieter sofort beim Anwalt sind. Weil die haben ja alle Rechtschutz.... Von was für Summen für die Versicherung reden wir denn? 150 Euro/Jahr? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
slowandsteady Dienstag um 11:22 · bearbeitet Dienstag um 11:26 von slowandsteady vor 9 Minuten von Rubberduck: Fun Fact: Die halten Vermieter im Vermieter-Forum für sinnfrei. Weil viel zu teuer. Der Preis berechnet sich aus Eintrittswahrscheinlichkeit mal durchschnittlicher Schaden. Beides duerfte bei einer Mietwohnung einigermassen vorhersagbar sein. Man kann das natuerlich nicht versichern und dann viel Geld sparen, wenn es nicht eintritt. Aber das ist das Prinzip einer Versicherung, wer sie nicht braucht, verliert Geld. Das Problem habe ich nicht mit teuren Versicherungen, sondern mit Versicherungen bei denen die Individuen im Kollektiv extrem hohe Unterschiede im Risiko haben und man als Versicherung das auch nicht gut vorab "aussortieren" (wie zB die PKV) kann. Und das duerfte fuer den ein oder anderen Zweig einer Rechtsschutzversicherung zutreffen. Konsequenterweise habe ich daher auch keine Rechtsschutzversicherung. PS: Abgesehen davon vermiete ich keine Wohnung. Bin ja nicht wahnsinnig, Rendite gibts anderswo stressfreier Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rubberduck Dienstag um 11:26 vor 3 Minuten von slowandsteady: Der Preis berechnet sich aus Eintrittswahrscheinlichkeit mal durchschnittlicher Schaden. Was deckt denn da die Versicherung? Der Anwalt ist Kleingeld im Verhältnis zum Schaden. Versichern müsste man den Mietausfall. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi Dienstag um 11:27 · bearbeitet Dienstag um 11:29 von t.klebi vor 23 Minuten von slowandsteady: Das ist die Haftpflichtversicherung. Das ist nur ein Beispiel. Wohngebäudeversicherung ist ein Weiteres. Und für die meisten gehört auch die Hausratversicherung dazu. Ein Brand vernichtet schnell 6stellige Vermögenswerte. vor 23 Minuten von slowandsteady: Rechtsschutz halte ich aber ansonsten fuer unnoetig, und wenn dann nur fuer einen sehr standardisierte Risken wie zB Vermieterrechtsschutz fuer die Wohnung, die ich vermiete, aber nicht fuer so individuelle Dinge wie Familienrecht, bei der das Risiko individuell zwischen Null fuer den sexlosen Single und sehr hohem Risiko fuer das kriselnde Ehepaar mit Kindern liegen kann. Das schliessen viele vermutlich erst ab, wenn es bereits kriselt und die Scheidung in ein paar Jahren nach der Wartezeit nicht mehr ausgeschlossen ist. Und diese "Hochrisiko"-Faelle zahlt man dann mit. (Und ja, es gibt Wartezeit um das zu verhindern, aber trotzdem...) KEINE (!) Versicherung zahlt bei nicht versicherten Risiken. Das ist ja wohl völlig normal. Über den Umfang der individuellen Risiken muss sich jeder für sich selbst informieren. Der Single ohne Familie, wird vermutlich Familienrechtstreitigkeiten als nur sehr unwahrscheinlich erachten. Familienrecht ist sowieso etwas, dessen Rechtschutzsversicherung man genau abwägen müsste. vor 6 Minuten von slowandsteady: Aber das ist das Prinzip einer Versicherung, wer sie nicht braucht, verliert Geld. Falsch, er hat Sicherheit gekauft. Nur weil sich das Risiko nicht in einem konkreten Schaden manifestiert hat, heißt ja noch lange nicht, dass es nicht vorhanden war. vor 4 Minuten von Rubberduck: Der Anwalt ist Kleingeld im Verhältnis zum Schaden. Mietmängel sind z.B. ein beliebtes Feld für teure Gerichtsgutachten. Da sind die Anwaltskosten dann wirklich nur Kleingeld. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar Dienstag um 12:10 · bearbeitet Dienstag um 12:44 von satgar vor einer Stunde von Rubberduck: Von was für Summen für die Versicherung reden wir denn? 150 Euro/Jahr? Für Vermieter RSV reden wir von so 120-140 EUR im Jahr. Da gibts pauschale Angebote zu, fernab der Bruttojahresmiete. Für normalen Rechtschutz aus den Paketen Privat, Beruf, Verkehr, selbstgenutztes wohnen, Spezial-Strafrecht muss man mit sehr guten Tarifen ab 300 EUR für ne Familie rechnen. Ein sehr guter Tarif ist eben der Auxilia Jurprivat mit fallender SB(400 EUR->0EUR) für Familien mit 310 EUR im Jahr inkl. Autoclub für den VN. (Zwangsmitgliedschaft bei der Auxilia im Wert von 27 EUR; 6 EUR Aufpreis für die Family) vor einer Stunde von Rubberduck: Versichern müsste man den Mietausfall. Mietausfall- und Mietnomadenversicherung gibts auch, die das versichert. Das ist allerdings wirklich teuer. Darauf verzichten die meisten. Bei Vermietungs(Rechtschutz) geht es dann eher um die Durchsetzung einer Mieterhöhung, die Eigenbedarfskündigung oder vielleicht Ärger wegen einer Modernisierungsmaßnahme und WEG Recht bei Eigentümerversammlung. vor einer Stunde von t.klebi: Familienrecht ist sowieso etwas, dessen Rechtschutzsversicherung man genau abwägen müsste. Es ist oft nur Beratung versichert, bis 1.000 EUR z.B. Will man Erbrecht, Unterhalt oder Ehe mitversichern, muss man in der Regel Super-Duper Premium Tarife nehmen, die das teilweise höher versichern. Dann aber auch mit langen Wartezeiten von 1-3 Jahren. Die wollen natürlich nicht, das sich Leute in einer bereits kriselnden Ehe versichern. Familienrecht, genauso wie Baurecht und Kapitalanlagestreit, ist meist nur ganz ganz klein versichert oder gar nicht. Anbieter die das z.B. machen ist ARAG Premium oder Deurag Free mit Zusatzpaket PLUS. Aber das kostet dann auch alles gutes Geld im Jahr. Wenn man Bauen oder Sanieren im großen Umfang versichern will, geht das in der Realität nur mit dem ÖRAG Bauherrenrechtschutzvertrag. Der ist aber an Bedingungen gekoppelt, wann man den überhaupt abschließen kann. Und billig ist auch der nicht. Aber es ist das einzige Produkt, was Streit "rund ums Bauen" wirklich versichert. Solche Fälle, die man aus den Medien kennt mit Handwerkern, Bauträgern, Generalunternehmern, Fertighausherstellern, Architekten usw usf. Sowas hier ^^ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
t.klebi Dienstag um 14:26 vor 2 Stunden von satgar: Familienrecht, genauso wie Baurecht und Kapitalanlagestreit, ist meist nur ganz ganz klein versichert oder gar nicht. Hatte ich doch gesagt. Das ist etwas, was man sowieso genau abwägen müsste. Mit abwägen meine zwischen Kosten und Nutzen. Je höher das Risiko (Scheidungsrate liegt bei etwa 36%), desto unsinniger wird eine Versicherung. Mit steigendem Risiko entspricht die Höhe der Versicherungsbeiträge irgendwann nur noch einer Finanzierung bzw. Ratenzahlungsvereinbarung der Rechtskosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Nachdenklich Dienstag um 15:16 vor 3 Stunden von Rubberduck: Tatsächlich fürchten die im Gegenteil, dass Mieter sofort beim Anwalt sind. Weil die haben ja alle Rechtschutz.... Ich möchte sogar behaupten, daß viele negative Entwicklungen in unserer Gesellschaft Folge davon sind, daß "ja alle Rechtsschutzversicherungen haben" und daher viel zu oft klagen. In der Folge kommen wir zu einer Absicherungsmentalität, die ich für problematisch halt. Mir erzählte mal ein Arzt, daß er in manchen Fällen mehr Zeit für die Dokumentation als für Diagnose und Behandlung braucht - weil er sich gegen die Klagen absichern muß. Die immer lästiger werdende Bürokratie hat zwar sicher viele Wurzeln, eine ist aber sicher auch die Klagefreudigkeit vieler Menschen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
piccolo88 vor 17 Stunden Sooooo mal als aktuelles Update von mir. Die Auxilia bietet an, dass die die Kündigung auf durch mich beendet abändern wenn das Vertragsende um einen Monat auf 1.8.26 vorgezogen wird. Zur Schadenshistorie: In den letzten 10 Jahren gab es 10 Fälle. Alle gewonnen, aber das hat wohl nicht vor einer Kündigung gerettet. Was nun? Das Kündigungsdatum vorziehen damit mein Vertrag eben nicht durch die Versicherung gekündigt wurde muss wohl sein. Aber zu welcher Versicherungs gehe ich damit idealerweise? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 17 Stunden vor 2 Minuten von piccolo88: In den letzten 10 Jahren gab es 10 Fälle Aber zu welcher Versicherungs gehe ich damit idealerweise? Vielleicht zu dem Versicherer, der Dir am unsympathischsten ist? Lass die richtig zahlen! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
piccolo88 vor 16 Stunden vor 21 Minuten von stagflation: Vielleicht zu dem Versicherer, der Dir am unsympathischsten ist? Lass die richtig zahlen! also ich hab in 10 jahren 3000€ Prämie bezahlt. Die Auxilia hat in den 10 Fällen in Summ lediglich 5000€ in Summ für mich bezahlt - da alle Fälle gewonnen wurden müssen die das Geld ja vollständig vom Gegner erhalten haben. Sprich ich habe die gar nix gekostet und wenn doch, maximal 2000€ mehr als das was ich bezahlt habe. Da frage ich mich, wozu ich überhaupt eine Rechtsschutz habe... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
moonraker vor 16 Stunden vor 7 Minuten von piccolo88: also ich hab in 10 jahren 3000€ Prämie bezahlt. Die Auxilia hat in den 10 Fällen in Summ lediglich 5000€ in Summ für mich bezahlt - da alle Fälle gewonnen wurden müssen die das Geld ja vollständig vom Gegner erhalten haben. Sprich ich habe die gar nix gekostet und wenn doch, maximal 2000€ mehr als das was ich bezahlt habe. Da frage ich mich, wozu ich überhaupt eine Rechtsschutz habe... Den Aufwand mit der Verwaltung der Fälle haben sie, das kostet halt auch... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation vor 16 Stunden 10 Fälle in 10 Jahren ist außergewöhnlich hoch. Es ist auch nicht so, dass man die Kosten von der Gegenseite vollständig erstattet bekommt, wenn man gewinnt. Neben Verwaltungskosten kann es weitere Kosten geben, die nicht erstattet werden. Im Arbeitsrecht (Kündigungsschutzklage) zahlt in der ersten Instanz jede Seite ihre Kosten selbst. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
chirlu vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von chirlu vor 34 Minuten von piccolo88: Da frage ich mich, wozu ich überhaupt eine Rechtsschutz habe... Und, warum hast du eine Rechtsschutzversicherung? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
satgar vor 16 Stunden · bearbeitet vor 16 Stunden von satgar vor 29 Minuten von moonraker: Den Aufwand mit der Verwaltung der Fälle haben sie, das kostet halt auch... Das ist exakt der Punkt, weshalb auch gewonnene Fälle für den Versicherer relevant sind. Intern wurden natürlich trotzdem Kosten produziert. vor 38 Minuten von piccolo88: Da frage ich mich, wozu ich überhaupt eine Rechtsschutz hab Die Frage ist im Nachgang ja leicht zu beantworten. Nun weiß man, das man gewonnen hatte. hättest du denn jedes einzelne Thema weiterverfolgt, wenn eben unklar gewesen wäre (und es zum Zeitpunkt des Aufkommens des Themas es ja auch war)… a) was das Verfahren kosten wird b) unsicher ist, ob du gewinnst oder verlierst Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sparbuechse vor 14 Stunden Hatte sowas auch mal in der Familie (RSV hat rausgeschmissen), die R&V hatte damals erbarmen und hat die Person aufgenommen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag