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geldvermehrer

KI, der Megatrend für die Zukunft

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t.klebi
vor 9 Minuten von cutter111th:

Was für eine sinnfreie Klugscheisserei von jemanden, der damals wahrscheinlich nicht mal dabei war.

Selbstverständlich hattest du damals die Blase erkannt. Natürlich hast du das.

vor 9 Minuten von cutter111th:

Ich sagte  nicht, dass wir aktuell keine Blase haben, ich sagte, dass wir keine Blase wie damals haben,

Und auch diesmal kannst du Blase oder Nichtblase wieder perfekt beurteilen. 

vor 11 Minuten von cutter111th:

Sie werden also, ähnlich wie Microsoft damals, nicht verschwinden. 

Microsoft war mehrmals haarscharf davor zu verschwinden (Monopolkrise, verpasster Mobiltrend, Finanzkrise und nicht zuletzt KI-Entwicklung die bei MS lange verschlafen wurde). 
Im Nachhinein wissen wird, dass MS die .com-Blase überlebte, damals wusste das keiner. Genauso wie keiner heute sagen kann, welches KI-Unternehmern überleben wird. 

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 2 Stunden von t.klebi:

Selbstverständlich hattest du damals die Blase erkannt. Natürlich hast du das.

 

 

Was genau stimmt mit dir nicht? Habe ich nicht behauptet und darum ging es auch nicht. 

 

 

vor 2 Stunden von t.klebi:

 

Und auch diesmal kannst du Blase oder Nichtblase wieder perfekt beurteilen. 

Microsoft war mehrmals haarscharf davor zu verschwinden (Monopolkrise, verpasster Mobiltrend, Finanzkrise und nicht zuletzt KI-Entwicklung die bei MS lange verschlafen wurde). 
Im Nachhinein wissen wird, dass MS die .com-Blase überlebte, damals wusste das keiner. Genauso wie keiner heute sagen kann, welches KI-Unternehmern überleben wird. 

 

Siehe oben, was genau an meinem Post hast du nicht verstanden? Leseschwäche? Probleme mit Textverständnis? 

 

Vielleicht in Zukunft einfach mal Postings richtig lesen und verstehen bevor man mit einem geistlosen Kommentar antwortet, dann muss man sich hinterhehr auch nicht noch noch dümmeren Postings lächerlich machen indem man versucht, sein erstes dummes Posting irgendwie zu rechtfertigen. Für diesen kindischen Quatsch ist mir auch ernsthaft meine Zeit zu schade. 

 

 

 

 

 

 

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Holgerli
vor 2 Stunden von cutter111th:

Ich sagte  nicht, dass wir aktuell keine Blase haben, ich sagte, dass wir keine Blase wie damals haben, denn da gibt es schon gravierende Unterscheide.

Dem würde ich so zustimmen. Ein Kumpel erzählte mir damals, dass er den IPO einer "Interne-Firma" mitgemacht hat deren "Geschäftsmodell" es war eine Website zu betreiben, wo zerplatzende Seifenblasen gezeigt wurden. Er sagte stolz dass die Aktie sich am ersten Tag verdoppelt hätte. Oder die deutsche Firma "Biodata". Die war gehypt weil die irgendwas mit Biotechnlogie gemacht hat. Konnte man sich ja aus dem Namen ableiten. Deswegen war Recherche unnötig. Gebaut haben sie aber eigentlich Router und Firewalls. Und dann waren sie irgendwann pleite. 

 

vor 2 Stunden von cutter111th:

Der ganze Kontext meines Posts impliziert doch ausdrücklich, dass ich eine Blasenbildung nicht ausschließe, trotzdem kann man diese nicht nicht mit der dot.com Bubble vergleichen. 

Deswegen kann der Rat nur sein: Entweder nur einen kleinen Satellit oder Spielgeld zusätzlich in einen dedizierten KI-ETF zu investieren. 

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 20 Minuten von Holgerli:

Dem würde ich so zustimmen. Ein Kumpel erzählte mir damals, dass er den IPO einer "Interne-Firma" mitgemacht hat deren "Geschäftsmodell" es war eine Website zu betreiben, wo zerplatzende Seifenblasen gezeigt wurden. Er sagte stolz dass die Aktie sich am ersten Tag verdoppelt hätte. Oder die deutsche Firma "Biodata". Die war gehypt weil die irgendwas mit Biotechnlogie gemacht hat. Konnte man sich ja aus dem Namen ableiten. Deswegen war Recherche unnötig. Gebaut haben sie aber eigentlich Router und Firewalls. Und dann waren sie irgendwann pleite. 

 

Deswegen kann der Rat nur sein: Entweder nur einen kleinen Satellit oder Spielgeld zusätzlich in einen dedizierten KI-ETF zu investieren. 

Wie ich  schon schrieb, gab es damals Unternehmen ohne Geschäftsmodell, ohne Umsatz und sowieso ohne Gewinn, die teilweise auch nur auf dem Papier existierten und in wenigen Tagen in astronomische Höhen gestiegen sind. Das ist nicht mal im Ansatz vergleichbar mit dem, was aktuell passiert. Du siehst hier aktuell Unternehmen, die um 1.000 Prozent steigen, deren KGVs aber zeitgleich in teilweise einstellige Bereiche fallen, weil Umsatz und Gewinn astronomisch steigen. Zudem wird hier ja auch physisch tatsächlich etwas produziert und geschaffen. 

 

Die Intension meines ursprünglichen Postings war ja, das MCAP Portfolios sowieso, aber selbst theoretisch breiter aufgestellte Portfolios mit mehr EM und einem MSCI World Value aktuell voll im Klumpenrisiko K.I. hängen, daher der Vorschlag, freies Kapital eher dazu zu verwenden, hier etwas entgegen zu wirken statt das Ganze zu verstärken. Weiterhin habe ich Beispiele aufgezeigt, wie man das machen kann.  War aber für den ein oder andern schon wieder zu viel Text und hat die Aufmerksamkeitsspanne überfordert 

 

 

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

Die Blasendiskussion hatten wir doch schon.

 

Ist die Aktienblase da?

 

Muss das jetzt noch mal durch gegangen werden.

 

Ich meine, nein, der Topic Starter @geldvermehrer ist ja auch schon erfahren und hat nicht nach „Gibt es eine KI-Blase?“ gefragt.

 

Grüße No.Skill 

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Holgerli

Lass mich den Punkt nochmal raus greifen. Darauf hatte ich noch nicht geantwortet. Trotzdem ist der Punkt wichtig und interessant:

vor 5 Minuten von cutter111th:

...aber selbst theoretisch breiter aufgestellte Portfolios mit mehr EM und einem MSCI World Value aktuell voll im Klumpenrisiko K.I. hängen, daher der Vorschlag, freies Kapital eher dazu zu verwenden, hier etwas entgegen zu wirken statt das Ganze zu verstärken.

Hier würde ich genau andersrum fragen: Wäre es hier nicht sinnvoller, dass die, schon eine große Blase sehen oder sogar die Blase schon am platzen sehen, auch die sind die deutlich diversifizieren müssten? Gerade gegen der großen KI-Lastigkeit der US-Indexe und damit der globalen Indexe mit 60+% USA-Anteil? Denn wenn man wirklich glaubt zu wissen, dass die Blase schon da ist oder sogar im Platzen begriffen ist, dann wäre das doch der Grund ganz schnell die, durch die ETFs "aufgezwungene", KI-Lastigkeit zu verringern. Wenn man nur eine leichte Blase sieht, kann man alles so lassen wie es ist mit den globalen Standard-FTFs und wenn man überhaupt noch keine Blase/nur positives Potential sieht, dann nochmal rein in einen Themen-ETF.

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor einer Stunde von Holgerli:

Lass mich den Punkt nochmal raus greifen. Darauf hatte ich noch nicht geantwortet. Trotzdem ist der Punkt wichtig und interessant:

Hier würde ich genau andersrum fragen: Wäre es hier nicht sinnvoller, dass die, schon eine große Blase sehen oder sogar die Blase schon am platzen sehen, auch die sind die deutlich diversifizieren müssten? Gerade gegen der großen KI-Lastigkeit der US-Indexe und damit der globalen Indexe mit 60+% USA-Anteil? Denn wenn man wirklich glaubt zu wissen, dass die Blase schon da ist oder sogar im Platzen begriffen ist, dann wäre das doch der Grund ganz schnell die, durch die ETFs "aufgezwungene", KI-Lastigkeit zu verringern. Wenn man nur eine leichte Blase sieht, kann man alles so lassen wie es ist mit den globalen Standard-FTFs und wenn man überhaupt noch keine Blase/nur positives Potential sieht, dann nochmal rein in einen Themen-ETF.

Ich glaube auch wir reden ein wenig einander vorbei. 

 

Zunächst mal, ich weiß nicht ob das eine Blase ist, eben weil hier vieles anders ist, was ich aber weiß, ist, dass sollte dies eine Blase sein sehr viele Portfolios ein Problem haben und eben nicht nur die normalen MCAP Portfolios, sondern witziger Weise noch viel mehr Portfolios von Leuten, die sich breiter aufgestetllt glauben, womit wir zu deinem Text kommen. 

 

Das Problem bei K.I: ist doch nicht der Anteil der USA, ich dachte eigentlich dies schon aufgezeigt zu haben. Wie hoch ist denn der Anteil der USA in einem Emerging Market ETF? Eben, der K.I. Klumpen ist hier aber gerade riesig. 

 

Ich hatte nicht grundlos den MSCI World Value genannt. Da mal reingeguckt? Alleine Micron hat hier aktuell 12 Prozent. Nimm mal den Nikkei, der geht auch durch die Decke, liegt aber in weiten Teilen auch an K.I.  Japan hat im MSCI World Value zum Beispiel knappe 20 Prozent, die USA dagegen nur 44 Prozent, aber dennoch hast du hier einen fetten K.I. Klumpen. 

 

Kurz um und genau darum ging es mir. Der TE schrieb in seinem ersten Posting, dass er ein breites ETF Portfolio hat. Nun will er mit einem Teil spekulieren und diesen zusätzlich in K.I. investieren. Der Anteil von K.I. in so ziemlich allen gängigen ETF Portfolios dürfte aber ohnehin schon sehr hoch sein, vor allem wenn man bedenkt, dass K.I. ja auch Werte aus völlig anderen Bereichen eklatant mit beeinfluss,t mann nenne hier nur den Sektor Energie oder gerne auch Einzelwerte wie Caterpillar aus einen wieder völlig anderen Sektor. .

 

Darum mein Vorschlag, dass wenn man schon spekulieren will, man sich für seine Spekulation Werte und Sektoren sucht, die nicht direkt mit K.I. korrelieren. Da gibt es viele Möglichkeiten.  Um nichts anderes ging es mir. 

vor einer Stunde von No.Skill:

Die Blasendiskussion hatten wir doch schon.

 

Ist die Aktienblase da?

 

Muss das jetzt noch mal durch gegangen werden.

 

Ich meine, nein, der Topic Starter @geldvermehrer ist ja auch schon erfahren und hat nicht nach „Gibt es eine KI-Blase?“ gefragt.

 

Grüße No.Skill 

 

In meinem Posting ging es ja auch eigentlich gar nicht direkt um eine mögliche Blase, eher um die Reduzierung von Klumpenrisiken. Es kam aber das Wort Blase vor, war dann für Leute, die mit ein wenig Text überfordert sind reicht, um zu der Überzeugung zu gelangen, jetzt einen ganz cleveren Post raushauen zu können. 

 

 

 

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Ich glaube, ich verstehe (so langsam) worauf Du hinaus willst.

vor 1 Stunde von cutter111th:

Kurz um und genau darum ging es mir. Der TE schrieb in seinem ersten Posting, dass er ein breites ETF Portfolio hat. Nun will er mit einem Teil spekulieren und diesen zusätzlich in K.I. investieren. Der Anteil von K.I. in so ziemlich allen gängigen ETF Portfolios dürfte aber ohnehin schon sehr hoch sein, vor allem wenn man bedenkt, dass K.I. ja auch Werte aus völlig anderen Bereichen eklatant mit beeinfluss,t mann nenne hier nur den Sektor Energie oder gerne auch Einzelwerte wie Caterpillar aus einen wieder völlig anderen Sektor. .

 

Die Frage ist: Wie willst Du daran was ändern? Eigentlich geht es nur noch mit einzelnen Einzelaktien. Ich weiss dass die Formulierung doppelt gemoppelt ist.

Aber ich wüsste gerade kaum Aktien die nehmen sollte. Der DAX z.B. ist in den letzten 3 Monaten ca. 7,5% hoch. Schaut man aber auf die 40 Einzelwerte haben die wenigsten nahe 7,5% verändert. Entweder ging es deutlich zweistellig hoch oder es ging runter. Im Schnitt machte es dann 7,5%. Ich habe glaube ich 4 oder 5 Einzelwerte gefunden die nahe an 7,5% performt haben. Lass es 10 sein, wenn man sagt, dass knapp Plus ausreichend ist. Soll ich darin jetzt investieren oder gar in die roten Werte, nur weil sie vom Markt nicht mitgezogen wurden?

 

Ich kann Dir (hoffentlich) rein argumentativ folgen. Ich halte das Unterfangen aber für schwierig. 

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geldvermehrer

Das ist sehr interessant, vielen Dank euch, lese ich mir noch mehrmals genau durch:):thumbsup:

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No.Skill
vor 2 Stunden von cutter111th:

In meinem Posting ging es ja auch eigentlich gar nicht direkt um eine mögliche Blase, eher um die Reduzierung von Klumpenrisiken.

Hatte ich dich angeschrieben?

 

Grüße No.Skill 

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cutter111th
· bearbeitet von cutter111th
vor 2 Stunden von Holgerli:

Ich glaube, ich verstehe (so langsam) worauf Du hinaus willst.

 

Die Frage ist: Wie willst Du daran was ändern? Eigentlich geht es nur noch mit einzelnen Einzelaktien. Ich weiss dass die Formulierung doppelt gemoppelt ist.

Aber ich wüsste gerade kaum Aktien die nehmen sollte. Der DAX z.B. ist in den letzten 3 Monaten ca. 7,5% hoch. Schaut man aber auf die 40 Einzelwerte haben die wenigsten nahe 7,5% verändert. Entweder ging es deutlich zweistellig hoch oder es ging runter. Im Schnitt machte es dann 7,5%. Ich habe glaube ich 4 oder 5 Einzelwerte gefunden die nahe an 7,5% performt haben. Lass es 10 sein, wenn man sagt, dass knapp Plus ausreichend ist. Soll ich darin jetzt investieren oder gar in die roten Werte, nur weil sie vom Markt nicht mitgezogen wurden?

 

Ich kann Dir (hoffentlich) rein argumentativ folgen. Ich halte das Unterfangen aber für schwierig. 

Wenn du mein erstes Posting hier im Thread richtig ließt, findest du doch Ideen wie man es machen könnte. Nich tumsonst hatte ich da isoliert den Juli 2026 gezeigt, wo wir einen großen Momentum Crash, resultierend in erster Linie aus K.I. Werten, gesehen haben. 

 

Wie so oft in den Krisen seit 2022 zeigt sich der Dividend Leaders hier sehr Robust und wirkt im Grunde oft als Hedge für den Aktienanteil in Krisen. Auch hatte ich da ETF auf Banken und Versicherungen drinne. 

 

Damit sind wir gleich beim nächsten Thema und das predige ich hier in verschiedenen Threads schon seit seit dem letzten Jahr. Es will nur keiner hören, weil alle nur K.I: im Kopf haben. Wo du bei den G7 hinschaust, steigen die Zinsen am langen Ende. Dafür gibt es viele Gründe, habe ich hier schon im letzten Jahr erklärt, mit dem Iran-Krieg ist im Verlauf des laufenden Jahres ein weiterer Brandbeschleuniger hinzu gekommen. 

 

Alle warten auf Krise und Crash, dabei ist die Krise schon lange da, aber nicht im Aktienmarkt, sondern im Anleihenmarkt. Das ist auch der Grund dafür und auch das predige ich hier seit Monaten, dass der Aktienmarkt so hoch liquide ist. Die Krise an den Anleihenmärkten nimmt immer weiter zu. Auch im Japan Thread weise ich schon seit dem letzten Jahr auf die Entwicklungen in Japan hin., auf die Bedeutung der Ereignisse für den US Anleihen- und Aktienmarkt, aber es interessiert keinen. Erst letzte Tage haben die USA massiv interveniert um den Yern zu stützen und das hat es tatsächlich auch mal hier und da in die normalen Finanznachrichten geschafft. Die USA machen das nicht, weil sie so alturistisch sind. 

 

und jetzt mal eine Frage an dich und alle hier, schaut man auf die Performance der ETF im unteren Screen, warum hat das Thema K.I. so viel Aufmerksamkeit? 

 

nächste Frage, woher rührt wohl die Performance? und nein, ich sage das nicht im Rückspiegel, teilweise seit Jahren, siehe auch Japan Thread. Im Thread zum Rafi hatte ich zum Jahreswechsel auch auf einige Entwicklungen hingewiesen. 

 

3 Jahre:

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und dann noch 5 Jahre?

 

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vor 33 Minuten von No.Skill:

Hatte ich dich angeschrieben?

 

Grüße No.Skill 

 

 

Das nicht, aber mein Posting war der Auslöser dafür, dass hier heute eine, wenn auch nur sehr kurze, Blasendiskussion geführt wurde. 

 

 

Nachtrag, wurde mir gerade in die Timeline gespült. Der spricht darüber, was ich oben auch schon angeschnitten habe. Hatte ja heute auch geschrieben, dass wir wenn überhaupt eine Gewinnblase haben

 

 

 

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1+1=10

Antropic, OpenAI und xAI setzen sich für eine Drosselung der KI-Entwicklung ein. Das hat meines Erachtens direkt mit meiner Aussage in Beitrag #12 zu tun:

Am 4.8.2026 um 17:15 von 1+1=10:

Meiner Ansicht nach laufen die Open-Weight Modelle wie Kimi K3, Qwen, etc. den Frontier-Modellen wie Claude, GPT, etc. gerade den Rang ab. Es wird dadurch also immer schwieriger, Geld mit den KI-Modellen selbst zu verdienen. Einzige Möglichkeit werden da wenn dann nur irgendwelche Nieschen sein, mit superspeziellen Features oder stark integrierten Produkten (Compliance, proprietäre Daten, ...).

 

Analog dazu Linux vs. Windows-Server: Die Wertschöpfung verschob sich von "das OS selbst verkaufen" (Windows-Server) hin zu Support, Distribution, Cloud-Services, ..., weil Linux selbst plötzlich nahezu kostenfrei war. Ähnliches erwarte ich hier.

 

Aktuell ist ein Chat-Fenster ganz nett und hilfreich, aber letzlich führt KI doch v.a. dazu, dass jeder einzelne zu einem Vorgesetzten oder gar Teamleiter wird. Also die Wertschöpfung wird wahrscheinlich viel mehr im Ökosystem drum herum stattfinden, als bei den KI-Modellen selbst. Aktien bzgl. Hardware, Infrastruktur und Cloud-Diensten (also quasi den "Spitzhacken und Schaufeln") profitieren meiner Ansicht nach am meisten und nicht die reinen Modell-Firmen wie OpenAI, Anthropic, ... 

 

Und gegenüber den ganzen KI-Klitschen haben Hyperscaler wie Microsoft, Google etc. den großen Vorteil, dass sie die Infrastruktur selbst besitzen und die KI-Umsätze in ein bereits profitables Gesamtgeschäft einbetten können. Speziell Microsoft hat hier sehr gute Voraussetzungen (Github, Coding-IDEs, Office, Azure, ...). Der Weg von reinen Modell-Anbietern zu Produkt-/Plattform-Unternehmen dürfte extrem schwer sein. 

Als Ziel also das Verbot von Open Source-Modellen ("alle" chinesischen Modelle), weil zum einen ihr Markt wegbricht und sie noch immer nicht profitabel sind.

 

Viele Unternehmen würden aus reiner Kosten-, Performance-, Datenschutz- und Flexibilitätssicht ein kundenspezifisch trainiertes Open-Source-Modell einem API-Preismodell von Anthropic und OpenAI vorziehen.

Beispiel: "Latham & Watkins buys Nvidia servers to set up in-house AI systems" (https://www.ft.com/content/a2aaa848-92c3-4f7a-b758-5858bfb29e70?syn-25a6b1a6=1), die zweitgrößte Anwaltskanzlei der USA, 8,3Mrd Umsatz im letzten Jahr.

Beispiel: DeepSeek V4.1 Flash, 510GB Datei zum Download, mit MIT-Lizenz, läuft GPT-5.6 Sol und Claude Opus 5 den Rang ab und das für einen Bruchteil der Kosten (ca. 70-90% weniger). Die Hardwarekosten amortisieren sich relativ zügig.

 

Wenn Firmen wie OpenAI, Antropic, etc. durch die derzeitige Panikmache einen regulatorischen Burggraben ziehen können, ähnelt das einem sehr mächtigen Kartell, das auch entsprechend die Preise diktieren kann. Elon Musk hat zwar zugestimmt, verfolgt meiner Ansicht nach jedoch einen anderen Weg. Zitat Elon Musk: "Dario is right that there should be some oversight. Peer review of AI by competitors is the right way to start this off.". Also sinngemäß der Fokus auf Wahrheitssuche, wissenschaftliche Korrektheit, technische Validierung und offene Forschung. 

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Holgerli
vor 28 Minuten von 1+1=10:

Als Ziel also das Verbot von Open Source-Modellen ("alle" chinesischen Modelle), weil zum einen ihr Markt wegbricht und sie noch immer nicht profitabel sind.

Woher nimmst Du das "also" in "Also Ziel also das Verbot..."?

Das könnte zwar für die USA/in den USA der Wunsch sein, in Europa könnte das schon schwieriger werden und in Asien, Süd-Amerika und Afrika lacht man sich über so ein Verbot kaputt. 

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1+1=10
vor 3 Minuten von Holgerli:

Woher nimmst Du das "also" in "Also Ziel also das Verbot..."?

Die oben genannten Firmen geraten meiner Ansicht nach nicht primär in Panik weil KI die Menschheit auslöschen könnte, sondern weil Open Source-Modelle ihre Umsatzmodelle und Aktienbewertungen zerstören. 

 

Wie also soll das "Pacing" wirksam funktioneren, wenn man nicht die Nutzung und Veröffentlichung bestimmter Open Source-Modelle als illegal einstuft? Europa stünde dabei natürlich Gewehr bei Fuß, immerhin haben sie mit dem AI Act bereits ein umfassendes Regelwerk verabschiedet, ohne dass dort eine nennenswerte eigene KI-Industrie existiert. In Asien, Afrika usw. interessiert es natürlich niemanden, dort ist der Geist (= Open Source und Weight-Modelle) bereits aus der Flasche. In Europa und den USA jedoch würden sich die derzeitigen Frontier Labs dadurch einen profitablen Burggraben bauen.

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Holgerli
vor 46 Minuten von 1+1=10:

Europa stünde dabei natürlich Gewehr bei Fuß, immerhin haben sie mit dem AI Act bereits ein umfassendes Regelwerk verabschiedet, ohne dass dort eine nennenswerte eigene KI-Industrie existiert. 

Ich glaube, dass auch in Europa so ein Verbot nicht durchsetzbar wäre, da ist die Fraktion "Wir müssen uns von den USA unabhängig machen!" mittlerweile zu stark für.

Und das schöne an Open Source ist ja, dass man einfach einen eigen Fork macht und schon ist man unabhängig von China. 

Vor allem: Wenn die Chinesen explizit europäische Firmen gründen würden für einen europäischen Fork, sodass formal das Modell unabhängig von China betrieben werden kann, dann wäre das Problem hier in Europa IMO hinreichend für Europa gelöst.

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west263
vor 4 Minuten von Holgerli:

Ich glaube, dass auch in Europa so ein Verbot nicht durchsetzbar wäre, da ist die Fraktion "Wir müssen uns von den USA unabhängig machen!" mittlerweile zu stark für.

Wir brauchen da nichts zu verbieten, weil die entscheidene Entwicklung hier einfach nicht stattfindet.

Der Traum vom Underdog in der KI-Welt lebt – aber er führt oft in die USA

 

Zitat

Aber es ist eben auch wieder die Geschichte eines europäischen Talents, das in den USA Karriere macht. Steinberger geht nicht zu Mistral in Paris, nicht zu Aleph Alpha in Heidelberg und er startet auch kein neues AI-Lab in Österreich. Sondern geht dorthin, wo das Geld ist und die Rechenpower. Man kann ihm das nicht vorwerfen – wer würde anders entscheiden? Aber es zeigt einmal mehr, dass Europa zwar hervorragend darin ist, Talente hervorzubringen, aber nach wie vor schlecht darin, sie zu halten. Solange das so bleibt, werden wir diese Geschichte noch oft erzählen: gebaut in Oberösterreich, kommerzialisiert in Kalifornien. 

 

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Bolanger

Wer sollte sich auch im Opens Source kümmern? Bei etablierten Software-Konzepten mag das noch halbwegs funktioniern (z.B. Browser, Email, Office), aber bei KI dreht sich das Rad so schnell, dass eine Open Source dem gar nicht folgen könnte. Was ich mir allerdings vorstellen könnte wäre eine open source "certified in EU" oder so ähnlich. Europa finanziert die (Weiter-)Entwicklung und lädt alle herzlich dazu ein, diese Arbeit zu nutzen. Sie erfüllt gewisse Standards, die von Europa gesetzt werden und wenn eine große Organisation das ganze unterstützt, dann könnte man es schaffen, in Rufweite der letzten Entwicklungen der kommerziellen Anbieter zu bleiben. Nur müsste man das ganze jtzt aufstellen, damit diese zertifizierte KI auch dann schon verfügbar ist, wenn kommerzielle Anbieter ihre Claims abstecken.  

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1+1=10
vor 1 Stunde von Holgerli:

Und das schöne an Open Source ist ja, dass man einfach einen eigen Fork macht und schon ist man unabhängig von China. 

Es geht doch nicht um die Abhängigkeit, sondern darum, dass die chinesischen Modelle Open Source und Open Weight sind und überwiegend ein sehr geringes Alignment haben.

Wenn nun aus der USA das Signal kommt, dass diese Modelle die Menschheit mit Wahrscheinlichkeit xy auslöschen, wird die EU selbstverständlich mitziehen und diese Modelle als verboten o.ä. einstufen.

Ob diese Modelle nun potentiell die Menschheit wirklich auslöschen oder nicht, spielt eine untergeordnete Rolle, siehe meine vorherigen Beiträge. Es geht dabei grundlegend um etwas anderes.  

vor einer Stunde von Bolanger:

Wer sollte sich auch im Opens Source kümmern? Bei etablierten Software-Konzepten mag das noch halbwegs funktioniern (z.B. Browser, Email, Office), aber bei KI dreht sich das Rad so schnell, dass eine Open Source dem gar nicht folgen könnte.

Ich habe den Eindruck, du verstehst nicht ganz um was es hier geht. China veröffentlicht Modelle wie DeepSeek, Qwen, Kimi, uvm. völlig kostenlos und frei zugänglich.

Wie im Beitrag #37 bereits beschrieben lädst du dir eine 510GB-Datei herunter, stellst dir ein leistungsfähiges GPU-Rack hin und los gehts.

Die meisten chinesischen Open Source-Modelle sind den Frontier-Modellen aus den USA in vielen Punkten überlegen und mit einer eigenen Hardware keine Token-/Abokosten, siehe Beitrag #37:

vor 4 Stunden von 1+1=10:

Viele Unternehmen würden aus reiner Kosten-, Performance-, Datenschutz- und Flexibilitätssicht ein kundenspezifisch trainiertes Open-Source-Modell einem API-Preismodell von Anthropic und OpenAI vorziehen.

 

vor einer Stunde von Bolanger:

Was ich mir allerdings vorstellen könnte wäre eine open source "certified in EU" oder so ähnlich. Europa finanziert die (Weiter-)Entwicklung und lädt alle herzlich dazu ein, diese Arbeit zu nutzen. Sie erfüllt gewisse Standards, die von Europa gesetzt werden und wenn eine große Organisation das ganze unterstützt, dann könnte man es schaffen, in Rufweite der letzten Entwicklungen der kommerziellen Anbieter zu bleiben. Nur müsste man das ganze jtzt aufstellen, damit diese zertifizierte KI auch dann schon verfügbar ist, wenn kommerzielle Anbieter ihre Claims abstecken.  

Der Punkt ist: Wenn die Welt mit einer Pumpgun rumläuft (Kimi K3, Flash, ...) und die EU sich mit einem Zahnstocher "verteidigt" (EU certified), dann hast du meiner Ansicht nach ganz schnell ein großes Problem.

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No.Skill

Könnte mir vorstellen, dass eine Beschränkung auf chinesische Open-Source-KI unter Ausschluss von US‑Systemen juristisch und geopolitisch an folgenden Verträgen und Gesetzen scheitert:

  • NATO US‑Verteidigungsabkommen: NATO AI Strategy, NATO Cybersecurity Information Sharing Agreements (strikte Vorgaben zur Supply-Chain-Security und Interoperabilität mit den USA).
  • Chinesisches Recht: Chinesisches Nationales Sicherheitsgesetz (2015) & Nationales Geheimdienstgesetz (2017) (verpflichtet Entwickler zur Kooperation mit Behörden, was westlichen Sicherheitsstandards widerspricht).
  • Deutsches Sicherheitsrecht: Sicherheitsüberprüfungsgesetz (SÜG), BSI-Gesetz (§ 9b BSIG) & Vergaberecht (§ 127/145 GWB) (erlauben den Ausschluss von Software aus Staaten ohne Sicherheitsabkommen).
  • EU-Gesetze: EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689), Cyber Resilience Act (CRA) & DSGVO (Art. 44 ff.) (strenge Pflichten zur Transparenz, Haftung, Zertifizierung und Drittstaaten-Datenübermittlung).

Die US‑Abhängigkeit gegen chinesische Abhängigkeit tauschen, auch wenn sie Open Source auf einem EU‑Server läuft, wird wohl nicht nur in NATO‑ und Sicherheitskreisen kritisch gesehen.

Zumal die USA ja auch wieder über diverse Systeme auf EU‑Server (PRISM, XKeyscore, Tempora, MUSCULAR, BULLRUN etc.) zugreifen können.

Die Open-Source-KI der EU müsste auf einem Server in den Kaimaninseln laufen, so wie es VPN anbieter anbieten.^^

 

Grüße No.Skill

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