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Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

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Der Heini

Nein, ich ändere nichts wegen der neuen Index-Regeln. Wenn was geändert wird, dann wird vereinfacht aber immer unter der Steuerberücksichtigung (bin in den ETFs überall im Plus).

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Bigwigster
vor 2 Stunden von supertobs:

ein paar ESG Umfimierungen rausgeworfen und nicht-ESG dafür genommen.

wobei im Falle von Space X das G der ESG-Fonds doch eigentlich sogar vor Elon Musk Unternehmensführung schützen könnte? 

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leoluchs

Die etwa 64:36-Allokation mit dem Vanguard All-World und dem Vanguard High Dividend Yield im RK3-Bereich bleibt erhalten, da ich Verschlimmbesserungen (Kommer, ex-USA, Equal Weight) fürchte. Überlegungen gehen eher in die Richtung, den RK3-Anteil weiter zu reduzieren.

Würde ich neu beginnen, käme es wohl zu einer ähnlichen Allokation - aber im nächsten Leben ist eh alles anders.

 

 

 

 

 

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migieger
· bearbeitet von migieger
Am 5.8.2026 um 10:00 von Sapine:

Wenn ich heute ein Depot aufbauen müsste würde es aus den Bausteinen USA und Ex-USA bestehen. Die einfachste Version sieht dann so aus und ist auch noch extrem kostengünstig

50 % S&P 500 
50 % FTSE ex USA

...

 

Natürlich handelt man sich damit das Problem ein, dass die Märkte zukünftig auseinander entwickeln, insbesondere die Gewichtung der USA.

 

Mir gehen die Regeländerungen der Indexanbieter ebenfalls tierisch auf den Nerv (egal, wie hoch oder niedrig die Auswirkung bei SpaceX war).
Den Ansatz die USA mit einem S&P 500 und einem FTSE ex USA einzuhegen, finde ich attraktiv (auch unter dem Aspekt, daß S&P die Regeln nicht geändert hat. Sollte honoriert werden).
Weiterer Benefit ist, daß die USA-Lastigkeit der globalen ETFs ebenfalls runtergefahren werden kann (z.B. für die Foristen, denen nicht einleuchtet warum die Magnificent 7 mehr wert sein sollen als Gesamt-Europa)...

Die (evtl. lange) bestehenden ETFs steuerlich nachteilig auszutauschen, könnte einher gehen mit einer Abschätzung wie lange in der BRD die heutige KESt. erhalten bleibt, bevor z.B. die persönlichen Steuersätze und/oder Sozialbeiträge auch auf diese Einkommen angewandt werden (der Staat und die Sozialkassen sind ja immer auf der Suche nach neuen Einnahmen)...
Spoiler (?) Die letzten Änderungen gab es 2018 (Vorabpauschale) und 2008 (KESt). Eigentlich müßte in 2028 "was fällig werden", oder?

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LaRoth
vor 23 Minuten von migieger:

Den Ansatz die USA mit einem S&P 500 und einem FTSE ex USA einzuhegen, finde ich attraktiv (auch unter dem Aspekt, daß S&P die Regeln nicht geändert hat. Sollte honoriert werden).

Sie können aber jederzeit die Regeln ändern und dann steht man wieder vor dem gleichen Problem wie heute: Welchen Produkten/Indizes schenkst Du dein Vertrauen, auf dass sie sich in den nächsten Jahren nicht ändern?

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Sapine
· bearbeitet von Sapine

Mit Sicherheit hat man auch versucht S&P zu einer Änderung zu bringen. Ob sie diesem Druck auch zukünftig Stand halten kann, weiß keiner. Sicher ist hingegen, dass es bei MSCI und FTSE keine nennenswerten Widerstände gab. 

 

Es ist ja auch nicht so, dass man mit einer Kombi von S&P 500 mit FTSE ex USA ein großes Risiko einginge. Man bleibt damit sehr nahe an der Standardlösung. Bei einer Gewichtung von 60 % USA wäre man sogar fast deckungsgleich. Es sind halt zwei Positionen statt einer. 

 

Eine Besteuerung mit dem persönlichen Steuersatz schreckt mich im Alter nicht sehr. Aktuell bekomme ich über die Günstigerprüfung Geld zurück. Möglicherweise würde das für den Finanzminister sogar teuer ausgehen, wenn alle Rentner zu ihrem Glück einer Günstigerprüfung gezwungen würden. Eine Berücksichtigung der Einkünfte für KV und PV würde da schon deutlich mehr schmerzen. Bei Leuten mit hohen Renten + Betriebsrenten mag das natürlich anders aussehen.

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Der Heini
vor einer Stunde von migieger:

Die (evtl. lange) bestehenden ETFs steuerlich nachteilig auszutauschen, könnte einher gehen mit einer Abschätzung wie lange in der BRD die heutige KESt. erhalten bleibt, bevor z.B. die persönlichen Steuersätze und/oder Sozialbeiträge auch auf diese Einkommen angewandt werden (der Staat und die Sozialkassen sind ja immer auf der Suche nach neuen Einnahmen)...

Ist ein valides Argument, aber leider kann man das so gar nicht abschätzen. Sozialbeiträge wären mir da noch egal, betrifft mich nicht, dafür der persönliche Steuersatz umso mehr. Kommt halt immer auf die eigene Situation an. Wenn die die Steuern ändern kommt das ja meist rückwirkend, damit man nicht noch eingreifen kann.

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Neverdo
vor 6 Stunden von Sapine:

 

 

Diese Meinung muss man natürlich nicht teilen und selbst wenn man sie teilt, bleibt die Frage, wie und ob man gegensteuern will. Diversifizierung ist und bleibt für mich die beste Absicherung. Schwieriger wird die Frage, wie man das Ziel erreicht. 

Warum schwieriger..? Das kann man nur über Diversifizierung der Assets erreichen und natürlich Währungen eingeschlossen.

Bin bisher immer davon ausgegangen, dass du fast nur Aktien hältst, da wärst du dann ja auch kaum betroffen?

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 10 Minuten von Neverdo:

Warum schwieriger..? Das kann man nur über Diversifizierung der Assets erreichen und natürlich Währungen eingeschlossen.

Schwieriger wird es nur, wenn man solche IPOs meiden will und trotzdem noch ein breit aufgestelltes Depot haben will. 

Zitat

Bin bisher immer davon ausgegangen, dass du fast nur Aktien hältst, da wärst du dann ja auch kaum betroffen?

Insgesamt habe ich rund 65 % in Einzelaktien (insbesondere Altanlagen) und 25 % in Fonds. Der Rest ist Cash und Gold. Ich bin daher nicht so stark betroffen wie andere aber der Vanguard FTSE All World ist eine meiner größten Positionen. 

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Flapsch

Ich finde das Thema schon ziemlich wichtig, auch wenn es für mich ein bisschen eine Zwickmühle ist, da ich letztendlich nur passiv anlegen möchte (und dazu zähle ich auch einen systematisch-aktiven ETF, um den es aber nicht geht) und niemand weiß, welche Index-Änderungen in Zukunft noch kommen.

 

Solactive erschien mir aber relativ "stabil", auch wenn sie für die IPO einige Konkretisierungen vorgenommen haben. Letztendlich hat sich aber im Falle von SpaceX dadurch nichts geändert und die kamen (oder kommen) diese Woche nach der üblichen, frühestmöglichen Frist in gängige Indizes (z.B. SOL GBS) mit ihrer Marktkapitalisierung (free float adjusted). Bisher schien Solactive da aber auch eh etwas "toleranter" zu sein; zumindest hatte ich gesehen, dass Unternehmen mit geringem Streubesitz wie bspw. Hapag-Lloyd aus Hamburg im Global Markets Large and Mid Caps Index vertreten waren, aber bspw. bei den Pendants von MSCI und FTSE nicht.

 

Vielleicht ist es aber auch von Vorteil, dass Solactive vergleichsweise bedeutungslos ist, sodass Lobbying sich dort eher nicht lohnen würde, um solche Deals wie bei der NASDAQ einzufädeln. Der große Prime ACWI ETF hat bspw. etwa 8,5 Mrd. USD Fondsvolumen. Wenn SpaceX da mit weniger als 0,1% reinkommt, reden wir also von unter 8 Mio. USD. Das ist halt einfach nur Rauschen das im täglichen Handelsvolumen völlig untergeht und sich nicht für Exit Liquidity zu lohnen scheint. Und ob Solactive jemals so eine große Nummer wie die anderen wird? Eigentlich lehne ich Prognosen ab, aber hätte hier dann doch ziemliche Zweifel. Von daher passt es, aber wie immer sollte man seine Investments verstehen und im Auge behalten, ob nun beim Indexentwickler, wo ja nicht nur IPO-Themen regelmäßig reinspielen, oder Änderungen am ETF durch die Emittentin.

 

Interessantes Thema aber jedenfalls.

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Flughafen
vor 12 Stunden von Sapine:

Solange marktbreite ETFs nur ein Nischendasein darstellten, wäre keiner auf die Idee gekommen, sie gezielt zur eigenen Gewinnerzielung einzusetzen. Mittlerweile hat sich die Bedeutung von ETFs erheblich verstärkt, womit eine Einflussnahme auf die Indexersteller interessant wird für IPOs. Es kam ja nicht von ungefähr, dass IPOs nur mit zeitlicher Verzögerung und Erfüllung bestimmter Kriterien in die Indices wanderten. Diese Regeln sollten genau solche Marktmanipulationen verhindern. Mich erinnert das ganze an mafiöse Strukturen und passt gut in den aktuellen politischen Rahmen der USA - leider! Die Frage ist wo fängt das an und wo hört es auf? 

Ich habe was Ähnliches bereits erwartet. Bei dieser US-Gewichtung und der unverschämten Selbstbediensmentalität der aktuellen amerikanischen "Eliten" hat das so kommen müssen.

Ich muss dazu aber auch sagen, dass es die US-Anleger sicherlich genauso trifft, wie Dich und mich. Und dass ausgerechnet die USA eine der härtesten Börsenaufsichten weltweit haben. Deswegen glaube ich, dass die SEC nicht tatenlos zusehen wird, wenn sowas überhand nehmen sollte.

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PKW
vor 12 Stunden von Sapine:

Es braucht gute Regeln an der Börse, um Manipulationen zu verhindern. Aktuell kommen bei mir Zweifel auf, ob die USA dies noch weiter im gewünschten Umfang gewährleisten.

In beklagten Fall bringen die Regeln der Börse nichts, die "Manipulation" fand bei den Indexerstellern statt. 
Beim vor allem beweinten FTSE (der Nasdaq ist mir egal) ist es nicht einmal ein us-amerikanischer Anbieter.  

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Peter23

Es ist zudem übrigens meist günstiger über S&P 500 statt MSCI zu investieren.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
Am 6.8.2026 um 11:03 von Sapine:

Mit Sicherheit hat man auch versucht S&P zu einer Änderung zu bringen. Ob sie diesem Druck auch zukünftig Stand halten kann, weiß keiner. Sicher ist hingegen, dass es bei MSCI und FTSE keine nennenswerten Widerstände gab. ...

Sicher ist, dass MSCI bereits 2007 die Fast-Entry-Regel für große Unternehmen eingeführt hat. Dies hat niemanden interessiert, weil es nicht interessant ist. Daran kann man auch sehr gut sehen, wie wichtig diese Thematik ist, nämlich gegen Null.

Im übrigen handelt es sich nicht um eine Manipulation, sondern um eine bessere Abbildung der Realität, wie sie sich nun einmal am Markt darstellt. Das ist auch gut und richtig so, das will ich auch, denn ich zahle dafür, dass die Realität so gut wie möglich abgebildet wird.

 

Die Kritik und die Bedenken sind wohl dem Umstand geschuldet, dass manchen Anleger die Realität am Markt nicht in den Kram passt. Das sind eben aktive Anleger, mit ihren typischen Problemen. Da kann ein Indexanbieter auch nichts dafür.

 

Regeländerungen gibt es nun einmal ständig auf dieser Welt. Die Gesetzgebung ändert sich, insbesondere die Steuergesetzgebung, die Regeln im Straßenverkehr ändern sich, und auch sonst ändern sich alle Regeln. Wem das auf die Nerven geht, der hat eben ein schwieriges Restleben vor sich.

 

Hurra, ich bin wieder da.:yahoo:

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brügge

Mag schon sein.

 

Aber; es gibt eine gravierende Ausnahme: Artikel 79 GG Abs.3 kennt die sog. Ewigkeitsklausel.

 

Einfach mal nachlesen.

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Sapine
vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Sicher ist, dass MSCI bereits 2007 die Fast-Entry-Regel für große Unternehmen eingeführt hat. Dies hat niemanden interessiert, weil es nicht interessant ist. Daran kann man auch sehr gut sehen, wie wichtig diese Thematik ist, nämlich gegen Null.

Im übrigen handelt es sich nicht um eine Manipulation, sondern um eine bessere Abbildung der Realität, wie sie sich nun einmal am Markt darstellt. Das ist auch gut und richtig so, das will ich auch, denn ich zahle dafür, dass die Realität so gut wie möglich abgebildet wird.

Alles klar - es gab keine Änderungen ist alles wie es immer war? 

vor 2 Stunden von Schwachzocker:

Die Kritik und die Bedenken sind wohl dem Umstand geschuldet, dass manchen Anleger die Realität am Markt nicht in den Kram passt. Das sind eben aktive Anleger, mit ihren typischen Problemen. Da kann ein Indexanbieter auch nichts dafür.

Vielen Dank für die Unterstellungen, im Zweifel einfach mal ad hominem schießen

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Ich versuche gerade, den Anteil der USA (und insbesondere der Mag-7) weiter zu reduzieren und mich noch stärker gegen Mega-Börsengänge in den USA zu immunisieren.

 

Es geht um ein Depot bei einer FRV. Restlaufzeit 12 Jahre bis Verrentung.

 

Ursprüngliche Wertpapiere:

  • 100% MSCI World ETF

Im Juni/Juli umgeschichtet zu:

  • 50% MSCI World ETF
  • 50% L&G Gerd Kommer ETF. Vorteile: IPO-Filter, Deckelung auf max. 1% Anteil, USA-Anteil: 50%, bisher sehr ähnliche Wertentwicklung wie World- und All-World ETFs

Nun möchte ich weiter umschichten. Nicht ganz einfach, weil die Fonds-Auswahl eingeschränkt ist. In einem anderen Depot habe ich schon MSCI World Equal Weight und Minimum Volatility eingesetzt. Deshalb hier folgende Idee:

  • 50% L&G Gerd Kommer ETF
  • 25% S&P500 Equal Weight ETF
  • 25% MSCI World ex USA ETF

Ziele: USA-Anteil insgesamt auf 50% reduzieren, Mag-7-Anteil weiter reduzieren, weitere Immunisierung gegen Mega-Börsengänge in den USA (über income-Filter bei S&P 500 und Deckelung auf max. 0,25%).

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Theobuy

Ich habe dreimal mit Nein abgestimmt.

Finanzmathematisch sehe ich jetzt nicht, wie das bei einer regelmäßigen Sparrate, die monatlich investiert wird, große Auswirkungen haben könnte. Die Rechnung bei Waltz mit 15–25 € / 100.000 € investiertem Kapital dürfte doch eher bei einer Einmalinvestition zum Tragen kommen?

Wer aber die jeweilige Index-Zusammensetzung monatlich kauft, bei dem ist es schon schwer, die Unterschiede zu berechnen: In einem Monat ist sie halt schlechter, im nächsten nicht ganz so schlecht und im dritten so, wie mein Bauchgefühl den Marktwert eines Mega-IPOs einschätzt.

Oder übersehe ich etwas?

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finisher
· bearbeitet von finisher

Ich sehe überhaupt keinen Handlungsbedarf in dieser Sache, weil die Auswirkungen auf die Indexperformance kaum messbar sein werden. Anderenfalls würde dies ja bedeuten, dass es leicht sein wird den Markt zu schlagen. Dies wird aber nie passieren, solange es aktive Anleger gibt, bzw. passive Anleger, die wegen solchen Ereignissen wieder zu aktiven Anlegern werden.
Wie man hier im Forum sehen kann funktioniert diese auch weiterhin hervorragend.
 

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Bigwigster
vor 18 Stunden von stagflation:

Immunisierung gegen Mega-Börsengänge in den USA (über income-Filter bei S&P 500 und Deckelung auf max. 0,25%).

Für mich wirkt ein Equal-Weight-Produkt mit der Zielsetzung, IPOs zu reduzieren, nicht wie das Mittel der Wahl. Der hauptsächliche Unterschied ist eine nicht optimale, da nicht direkte, Übergewichtung von Value und Size bei enormem Portfolioumschlag. Wenn das Teil der Zielsetzung wäre, wäre eine direktere Umsetzung mit entsprechenden Produkten effizienter (z. B. grob Avantis America Equity, zwar schwächerer Tilt, aber effizienter).

Wenn das nicht Teil der Zielsetzung ist, wird die Wertentwicklung vom Faktor-Exposure dominiert, obwohl man eigentlich nur weniger IPOs wollte was wohl auch als am Ziel vorbei geschossen zählt.

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Schwachzocker
vor 18 Stunden von stagflation:

...

  • 50% L&G Gerd Kommer ETF. Vorteile: IPO-Filter, Deckelung auf max. 1% Anteil, USA-Anteil: 50%, bisher sehr ähnliche Wertentwicklung wie World- und All-World ETFs

Das sollen Vorteile sein? Wieso machen das denn nicht alle so?

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DancingWombat
Am 5.8.2026 um 13:40 von stagflation:

Jeder der drei ETFs hat eine andere Strategie, um sich gegen Luftschlösser und Alteigentümer zu wehren, die bei einem IPO den ETF-Anlegern das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

  1. Der Gerd Kommer ETF hat einen IPO-Filter.
  2. In den Minimum Volatility ETF kommen Neugründungen und viele Tech-Unternehmen nicht rein, weil die Volatilität zu hoch ist. 
  3. In den Equal Weight ETF kommen Neugründungen und Tech-Unternehmen zwar rein - aber ihr Anteil wird auf ca. 0,1% begrenzt.

Es gibt Multi-Factor ETF (z.B. die von Dimensional) die mit der Gewichtung anders umgehen. 
Grundsätzlich finde ich es schon sinnvoll erstmal zu warten nach einem IPO, so wie es auch bei MSCI und FTSE vorgesehen war. Daher sehe ich das Vorgehen grundsätzlich auch kritisch, auch wenn das Gewicht von SpaceX insgesamt noch überschaubar ist.  

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor einer Stunde von Bigwigster:

Für mich wirkt ein Equal-Weight-Produkt mit der Zielsetzung, IPOs zu reduzieren, nicht wie das Mittel der Wahl. 

 

Bitte bedenke, dass es mir nicht darum geht, vollständig zu wechseln, sondern dass ich ich durch eine teilweise Umschichtung versuche, mein Portfolio zu verbessern.  

 

Wenn ich 10% meiner World- oder All-World ETFs durch Equal Weight ETFs ersetze (entweder MSCI World Equal Weight oder Kombi: 505 S&P500 Equal Weight mit 50% MSCI World ex USA), verändert sich mein Portfolio folgendermaßen:

  • Diversifikation, Risiko, erwartete Rendite verändern sich fast nicht (wichtig!)
  • Mag-7-Anteil wird etwas reduziert
  • USA-Anteil wird etwas reduziert
  • Die Spreizung der Unternehmensgrößen innerhalb meines Portfolios wird etwas reduziert
  • SpaceX / Elon Musk und Nachahmer bekommen etwas weniger Geld von mir.

Ein kleiner Schritt in die meiner Meinung nach richtige Richtung. Faktoren interessieren mich an dieser Stelle nicht.

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Flapsch
Am 5.8.2026 um 14:32 von Puppi:

Zwischen 0,06 und 0,08% (FTSE ALL WORLD/MSCI ACWI IMI)

Um Himmels Willen!!! :w00t:

Bei Solactive nun bzw seit letzter Woche auch, da die Position zum üblichen Stichtag aufgenommen wurde. Im Amundi Prime ACWI hat SpaceX bspw. 0,07%. Also 70 Euro, wenn man 100.000 Euro in dem ETF hätte. Sollte sich der Streubesitz durch Ablauf der Fristen demnächst erhöhen, wird das in drei Monaten beim regulären Rebalancing angepasst. Es ist also überschaubar, egal ob die Aktie zum Mond fliegt oder auf der Erde landet. 

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W.Heisenberg
vor 13 Minuten von Flapsch:

Bei Solactive nun bzw seit letzter Woche auch, da die Position zum üblichen Stichtag aufgenommen wurde. Im Amundi Prime ACWI hat SpaceX bspw. 0,07%. Also 70 Euro, wenn man 100.000 Euro in dem ETF hätte. Sollte sich der Streubesitz durch Ablauf der Fristen demnächst erhöhen, wird das in drei Monaten beim regulären Rebalancing angepasst. Es ist also überschaubar, egal ob die Aktie zum Mond fliegt oder auf der Erde landet. 

Mit 1. Mio hat man Elon Musk mit 700 Euro gesponsert, nicht gerade wenig, wenn man es nicht wollte.

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