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Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

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Fondsanleger1966
vor 3 Minuten von CorMaguire:

Wenns Ende Juni war, müssten sie wohl drin sein.

Nein.

vor 4 Minuten von CorMaguire:

Nee, ich muss nichts googeln.

Dann kann man Dir nicht helfen.

vor 6 Minuten von CorMaguire:

Du hast behauptet, dass Umsätze mit BTC generiert werden sollen.

Das habe ich nicht. Ich schrieb: 

Am 18.8.2026 um 07:02 von Fondsanleger1966:

Sie finanzieren, kaufen und verkaufen BTC und generieren daraus Umsätze.

Und das war in Q3 mehrfach der Fall.

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CorMaguire
vor 29 Minuten von Fondsanleger1966:

Nein...

Dann hast Du anscheinend ein anderes Buchhaltungsverständnis als ich. Wenn über Umsätze bis Ende Juni berichtet wird, müssten auch die Umsätze bis Ende Juni drin sein.

 

vor 29 Minuten von Fondsanleger1966:

... Dann kann man Dir nicht helfen....

Man muss mir gar nicht helfen. Es ist Deine Aufgabe Belege für Deine Behauptungen zu liefern oder es halt zu lassen.

 

vor einer Stunde von Fondsanleger1966:

... Das habe ich nicht. Ich schrieb: ...

Wenn Dich das "sollen" stört ... aber was soll Deine Einlassungen dann überhaupt bedeuten. Strategy will das gar nicht geschäftsmäßig machen? Aber egal.

 

vor einer Stunde von Fondsanleger1966:

...Und das war in Q3 mehrfach der Fall.

Wird man im 10-Q vom dritten Quartal sehen. Ich vermute, dass die Verkäufe nicht als Umsatz ausgewiesen werden, sondern als Erlöse aus Verkäufen von Vermögenswerten. 

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Fondsanleger1966
· bearbeitet von Fondsanleger1966
vor 2 Stunden von CorMaguire:

Dann hast Du anscheinend ein anderes Buchhaltungsverständnis als ich. Wenn über Umsätze bis Ende Juni berichtet wird, müssten auch die Umsätze bis Ende Juni drin sein.

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil:

vor 3 Stunden von Fondsanleger1966:

Die BTC-Verkäufe begannen Ende Juni 2026/Anfang Juli 2026 und dürften deshalb noch nicht in den Q2-Zahlen enthalten sein. Details bitte selbst googeln.

Abgesehen davon: Selbst wenn Ende Juni 2026 Verkäufe eingeleitet wurden, bedeutet das nicht, dass sie bis Ende Juni 2026 bereits komplett abgewickelt wurden. Sie können also durchaus in Q3 fallen.

 

vor 2 Stunden von CorMaguire:

Es ist Deine Aufgabe Belege für Deine Behauptungen zu liefern oder es halt zu lassen.

Nein, ist es nicht. Ich habe allgemein bekannte Tatsachen berichtet, die sich für jeden mit Internetzugang ganz einfach googeln lassen. Wenn Du dazu nicht in der Lage oder willens  bist, ist das Dein Problem und nicht meines. 

 

vor 2 Stunden von CorMaguire:

Ich vermute, dass die Verkäufe nicht als Umsatz ausgewiesen werden, sondern als Erlöse aus Verkäufen von Vermögenswerten. 

... was nichts daran ändert, dass es Umsätze sind - egal, wie die Rechnungslegungsvorschriften für das Form 10-Q aussehen.

 

Und da Strategy ein Unternehmen ist und das Ganze gewerbsmäßig betreibt (u.a. fremdfinanziert, mit Gewinnabsicht, auf Dauer angelegt), sind es Unternehmensumsätze und nicht Umsätze von Privatpersonen, bevor noch dieser Einwand kommt.

 

Man sieht an der geplanten MSCI-Regeländerung (siehe #126), wie wenig eindeutig viele der Indexregeln sind. Manche WPFler glauben, sie würden mit einem Indexfonds oder -ETF passiv den Markt abbilden. Das ist aber nicht der Fall. Sie bilden das Konstrukt einer Indexgesellschaft ab.

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CorMaguire
vor 16 Minuten von Fondsanleger1966:

...Abgesehen davon: Selbst wenn Ende Juni 2026 Verkäufe eingeleitet wurden, bedeutet das nicht, dass sie bis Ende Juni 2026 bereits komplett abgewickelt wurden. Sie können also durchaus in Q3 fallen...

Wie lange soll ein BTC-Verkauf denn dauern? Halte ich für Unsinn. Entweder war der Verkauf noch im Juni oder halt nicht.

 

vor 16 Minuten von Fondsanleger1966:

... Nein, ist es nicht. Ich habe allgemein bekannte Tatsachen berichtet, die sich für jeden mit Internetzugang ganz einfach googeln lassen. Wenn Du dazu nicht in der Lage oder willens  bist, ist das Dein Problem und nicht meines. ...

Die Wiederholung macht das Argument nicht besser. Ist aber auch egal.

 

vor 16 Minuten von Fondsanleger1966:

... was nichts daran ändert, dass es Umsätze sind - egal, wie die Rechnungslegungsvorschriften für das Form 10-Q aussehen....

Ähhh nein. Verkäufe aus dem Anlagevermögen werden nicht bei Umsätzen berichtet. Und das ist nicht nur bei 10-Q so. Hast Du Buchhaltungserfahrung?

Aber egal ist halt Deine Meinung.

 

Weils mich interessiert hat: Wenn Du in den 10-Q guggst findest Du Erlöse aus dem Verkauf digitaler Vermögenswerte und wie wir ja schon wissen keine Umsätze bei Bitcoin. 

 

Und damit ist das Thema für mich jetzt auserzählt.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 3 Stunden von Fondsanleger1966:

Manche WPFler glauben, sie würden mit einem Indexfonds oder -ETF passiv den Markt abbilden. Das ist aber nicht der Fall. Sie bilden das Konstrukt einer Indexgesellschaft ab.

 

Dieser Satz ist, glaube ich, sehr wichtig. In der Tat wird hier von manchen behauptet, dass ein World- oder All-World ETF die bestmögliche Wahl sei für die Anlageklasse "Aktien". 

 

Was mir fehlt, ist eine schlüssige Herleitung dafür. 

 

Wir haben CAPM. Dort ist das optimale Portfolio das Marktportfolio. Ein Portfolio, in dem alle handelbaren Güter nach ihrer Marktkapitalisierung enthalten sind. Aber im CAPM-Paralleluniversum gelten auch andere Voraussetzungen (Quelle).

Zitat

Alle Investoren:

  1. versuchen ihren ökonomischen Nutzen zu maximieren (Die Anzahl der Assets ist vorgegeben und fix).
  2. sind rational und risikoavers.
  3. sind über eine Reihe von Anlagen breit diversifiziert.
  4. sind Preisnehmer, d. h. sie können die Preise nicht beeinflussen.
  5. können unbegrenzte Beträge zum risikofreien Zinssatz verleihen und ausleihen.
  6. handeln ohne Transaktionskosten und Steuern.
  7. handeln mit Wertpapieren, die in beliebig kleine Pakete unterteilt werden können (alle Vermögenswerte sind perfekt teilbar und liquide).
  8. haben homogene Erwartungen.
  9. gehen davon aus, dass alle Informationen allen Anlegern gleichzeitig zur Verfügung stehen.

Die meisten dieser Voraussetzungen sind bei uns nicht gegeben. Wir leben in einer anderen Welt. Deshalb dürfen wir auch die Ergebnisse aus CAPM nicht 1:1 übernehmen.

 

Viele haben kein Problem damit, alle anderen Wirtschaftsgüter außer Aktien aus dem Marktportfolio zu entfernen - und den risikoreichen Teil ausschließlich mit Aktien abzubilden. Aber dann haben sie ein Problem damit, wenn es bei den Aktien darum geht, nach einer besseren Gewichtung als Marktkapitalisierung zu suchen?

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor 31 Minuten von stagflation:

Aber dann haben sie eine Problem damit, wenn es bei den Aktien darum geht, nach einer besseren Gewichtung als Marktkapitalisierung zu suchen?

Um mal den Advocatus diaboli zu spielen: So lange es nicht ein Spezial-Produkt gibt, das perfekt zu den eigenen Vorstellungen passt, und man auch die realistische Erwartung hat, dass dieses Produkt auch bis zum "vollständigen Geldverzehr" (schreckliches Wort ...) unverändert angeboten wird, kann man mit komplexeren Portfolios nur steuerschädlich gegen MCAP ankommen. Insofern kann das am meisten verbreitete MCAP auch dann als der beste Kompromiss erscheinen, wenn man nicht zu den MCAP-Zeloten gehört. ;) 

 

(Oder man baut sich halt doch - und die Zeloten müssen jetzt ganz stark sein - ein Einzelaktiendepot. :P)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
Am 9.8.2026 um 18:19 von stagflation:

Ich versuche gerade, den Anteil der USA (und insbesondere der Mag-7) weiter zu reduzieren und mich noch stärker gegen Mega-Börsengänge in den USA zu immunisieren.

Und? Bist Du nun immunisiert? Gegen Rendite?

Für mich sieht es gerade so aus, als sei der S&P 500 der Fels in der Brandung, während sonst alles fällt. 

 

Am 21.8.2026 um 17:23 von stagflation:

...

Viele haben kein Problem damit, alle anderen Wirtschaftsgüter außer Aktien aus dem Marktportfolio zu entfernen - und den risikoreichen Teil ausschließlich mit Aktien abzubilden. Aber dann haben sie ein Problem damit, wenn es bei den Aktien darum geht, nach einer besseren Gewichtung als Marktkapitalisierung zu suchen?

Ja, ich gehöre zu denen, die damit ein Problem haben. Hast Du bereits etwas besseres gefunden?

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Puppi
vor 22 Stunden von Schwachzocker:

Für mich sieht es gerade so aus, als sei der S&P 500 der Fels in der Brandung, während sonst alles fällt. 

Wo siehst du das im Vergleich zu den anderen Regionen oder Faktor-ETFs?

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The Statistician
Am 21.8.2026 um 11:23 von stagflation:

In der Tat wird hier von manchen behauptet, dass ein World- oder All-World ETF die bestmögliche Wahl sei für die Anlageklasse "Aktien". [...] Aber dann haben sie ein Problem damit, wenn es bei den Aktien darum geht, nach einer besseren Gewichtung als Marktkapitalisierung zu suchen?

Welche alternative Wahl, die ex ante, sprich OOS, systematisch zuverlässig für Aktien besser (im Sinne von Markrendite oder mehr) funktioniert gibt es denn? Wenn es eine bessere zuverlässige Alternative gäbe, müsste man danach doch gar nicht erst suchen ;) 

 

Da kann man sich dann IMO das zusätzliche Risiko einer möglichen Underperformance direkt sparen und den Fokus auf Aspekte legen, die man selber besser beeinflussen kann, wenn es um den Vermögensaufbau geht. 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 12 Minuten von The Statistician:

Welche alternative Wahl, die ex ante, sprich OOS, systematisch zuverlässig für Aktien besser (im Sinne von Markrendite oder mehr) funktioniert gibt es denn? Wenn es eine bessere zuverlässige Alternative gäbe, müsste man danach doch gar nicht erst suchen ;) 

 

Da kann man sich dann IMO das zusätzliche Risiko einer möglichen Underperformance direkt sparen und den Fokus auf Aspekte legen, die man selber besser beeinflussen kann, wenn es um den Vermögensaufbau geht. 

 

Gegenfrage: kennst Du eine Studie, die zeigt, dass ein breit diversifizierter World- oder All-World ETF mit MarketCap in unserer Welt eine höhere erwartete Rendite hat, als der gleiche ETF mit Equal Weight Gewichtung oder einer Mischung aus MarketCap und Equal Weight?

 

Vermutlich nicht.

 

Wie kommst Du also auf die Aussage einer "möglichen Underperformance"?

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GuyInborito
vor 7 Minuten von stagflation:

Gegenfrage: kennst Du eine Studie, die zeigt, dass ein breit diversifizierter World- oder All-World ETF mit MarketCap in unserer Welt eine höhere erwartete Rendite hat, als der gleiche ETF mit Equal Weight Gewichtung oder einer Mischung aus MarketCap und Equal Weight?

Das braucht es nicht, es ist einfache Logik. Je länger man investiert umso schwerer wird es den Merkt zu schlagen. Die Wahrscheinlichkeit dafür strebt gegen unmöglich je mehr Zeit vergeht. Wenn man 70 ist und eh n Haufen Geld hat kann man die nächsten 10 Jahre Glück haben mit seinen "Strategien". Jemand der 25 ist und gerade anfängt darf unter keinen Umständen von mcap abweichen, weil das bis zu seinem Renteneintritt mit 99,x% Sicherheit zu einer underperformance führen würde. 

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Schwachzocker
vor 21 Minuten von stagflation:

Wie kommst Du also auf die Aussage einer "möglichen Underperformance"?

Die ist eben möglich. Das bedarf keiner Erklärung.

 

 

vor 2 Stunden von Puppi:
Am 23.9.2026 um 15:31 von Schwachzocker:

Für mich sieht es gerade so aus, als sei der S&P 500 der Fels in der Brandung, während sonst alles fällt. 

Wo siehst du das...

In meinem Depot, und zwar über die letzten beiden Tage.B-)

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor einer Stunde von stagflation:

Gegenfrage: kennst Du eine Studie, die zeigt, dass ein breit diversifizierter World- oder All-World ETF mit MarketCap in unserer Welt eine höhere erwartete Rendite hat, als der gleiche ETF mit Equal Weight Gewichtung oder einer Mischung aus MarketCap und Equal Weight?

 

Vermutlich nicht.

 

Wie kommst Du also auf die Aussage einer "möglichen Underperformance"?

Doch, die gibt es für Privatanleger nach Kosten und zwar in Form der EMH, die du vor einiger Zeit hier im Forum noch groß fast jedem erklärt hast:rolleyes:.

Dazu muss man verstehen, was "der Markt" ist (Aktien) bzw. die beste Annäherung dafür in der Praxis auf Produktebene. 

 

vor 54 Minuten von Schwachzocker:

Die ist eben möglich.

Die (risikobereinigte) Underperformance ist nicht nur möglich, sondern eben für uns Privatanleger nach Kosten wahrscheinlicher als das Gegenteil.

 

Müssen wir jetzt hier wieder ganz von vorne anfangen?:(

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Puppi
vor 13 Minuten von Schwachzocker:

und zwar über die letzten beiden Tage.B-)

Achso...die hatte ich nicht explizit angesehen:w00t:.

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stagflation
vor 34 Minuten von Puppi:

Doch, die gibt es für Privatanleger nach Kosten und zwar in Form der EMH, die du vor einiger Zeit hier im Forum noch groß jedem angepriesen hast:rolleyes:.

 

Was hat die EMH damit zu tun? Nicht viel, oder?

 

Was wir haben, ist die Portfolio-Theorie. Aus der kann man folgern, dass man möglichst breit diversifizieren soll. Aus ihr kann man aber nicht per se schließen, dass man größere Unternehmen stärker gewichten sollte als kleinere. 

 

Wir haben auch CAPM. Dort ist die beste Gewichtung Marktkapitalisierung - aber von allen (!) handelbaren Gütern. Bei CAPM gelten aber andere Voraussetzungen als in unseren Universum. Deshalb muss man sich genau überlegen, welche Erkenntnisse man in unsere Welt übernimmt.

 

Bleiben noch empirische Studien, die in unserer Welt zeigen, dass MarketCap besser funktioniert als Equal Weight oder andere Methoden. Die müsstet Ihr liefern! Habt Ihr aber bisher noch nicht...

 

Nach Kommer funktioniert Equal Weight recht gut, zumindest für Large Caps. Man könnte die Gewichtung der einzelnen Aktien sogar zufällig gewichten. Auch das würde laut Kommer gut funktionieren (Quelle).

 

Wichtig ist, dass man bei der Gewichtung keine Prognosen oder Emotionen einfließen lässt. Bei Equal Weight oder Zufallsmethode wird das erreicht. Bei MarketCap-Gewichtung möglicherweise nicht. Bei MarketCap fließen zwar nicht die eigenen Prognosen und Emotionen ein - aber die des Marktes!

 

An dieser Stelle könntest Du mit der EMH argumentieren: dass der Markt rational ist und dass bei MarketCap deshalb keine Prognosen und Emotionen einfließen. Damit hattest Du aber noch nicht gezeigt, dass MarketCap besser ist als Equal Weight. Sondern nur, dass es nicht schlechter ist.

 

Was aber, wenn der Markt doch nicht so rational ist? Wenn es dort Blasen geben könnte? Dann wäre MarketCap möglicherweise schlechter als Equal Weight oder die Zufallsmethode.

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Schwachzocker

Bitte gebe den Account von @stagflation wieder frei.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 25 Minuten von stagflation:

Was hat die EMH damit zu tun? Nicht viel, oder?

Doch. Wenn du mal logisch nachdenkst in Bezug auf den Aktienmarkt, denn verstehst du es.

Bevor ich mir die Finger wund tippe:

https://share.google/aimode/cmUUpukn4cxrNl8g9

Zitat

Die Effizienzhypothese (EMH - Efficient Market Hypothesis) ist das theoretische Fundament, auf dem klassische, nach Marktkapitalisierung gewichtete ETFs (wie auf den MSCI World oder S&P 500) aufbauen.

Kurz gesagt: Wenn die Märkte effizient sind, ist eine Gewichtung nach Marktkapitalisierung die logische Konsequenz.

------------------------------

##  Der direkte Zusammenhang

Die EMH besagt in ihrer mittelstarken Form, dass zu jedem Zeitpunkt alle öffentlich verfügbaren Informationen bereits in den Aktienkursen eingepreist sind. Daraus ergeben sich drei direkte Verknüpfungen zu Marktkapitalisierungs-ETFs:

 

* Kurse sind "fair": Wenn alle Informationen eingepreist sind, entspricht der aktuelle Börsenkurs dem bestmöglichen Schätzwert für den wahren Wert eines Unternehmens. Ein hoher Börsenwert (wie bei NVIDIA Corporation) bedeutet schlicht, dass der Markt die Zukunftsaussichten fundamental hoch bewertet. [1] 

 

* Der Markt weiß es besser: Da Millionen von Händlern Preise bilden, ist es für Einzelanleger oder aktive Fondsmanager dauerhaft statistisch fast unmöglich, den Markt zu schlagen (Alpha zu generieren).

 

* Das Marktportfolio ist optimal: Nach der modernen Portfoliotheorie (die auf der EMH aufbaut) ist das "Marktportfolio" – also die Gesamtheit aller Aktien, gewichtet nach ihrem Gesamtwert – das Portfolio mit dem besten Risiko-Rendite-Verhältnis. Ein ETF nach Marktkapitalisierung bildet genau dieses Marktportfolio kostengünstig nach.

 

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 12 Minuten von stagflation:

Was aber, wenn der Markt doch nicht so rational ist? Wenn es dort Blasen geben könnte? 

Und das ist Dir vor ein paar Wochen plötzlich eingefallen?

Dann wäre der Markt eben nicht rational und es gäbe Blasen. Was soll denn schon sein?

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 20 Minuten von stagflation:

Nach Kommer

...und vergiss endlich mal Kommer.

 

Habe sogar mittlerweile den Eindruck, dass die Besessenheit auf Kommer einige mehr und mehr ins aktive Lager drückt.

Kein Wunder wenn der Typ sich mittlerweile selbst als aktiver Anleger bezeichnet.

 

vor 20 Minuten von stagflation:

die in unserer Welt zeigen, dass MarketCap besser funktioniert als Equal Weight

Sogar A. Beck gibt das zu, dass Equal Weight in der Praxis gegen MCAP schlechtere Chancen hat.

Den Link zu diesem Interview habe ich hier mindestens schon zehnmal im Forum gepostet.

 

vor 20 Minuten von stagflation:

Damit hattest Du aber noch nicht gezeigt, dass MarketCap besser ist als Equal Weight. Sondern nur, dass es nicht schlechter ist.

... selbst das würde reichen (also dass es nicht schlechter ist), denn nach Kosten wird es dann schlechter.

 

vor 20 Minuten von stagflation:

Was aber, wenn der Markt doch nicht so rational ist?

 

Am 26.2.2025 um 19:58 von stagflation:

Jemand, der die Markteffizienzhypothese kennt und für größtenteils zutreffend hält, kann da nur den Kopf schütteln!

 

Am 6.2.2024 um 22:57 von stagflation:

Na ja, im Prinzip läuft es auf die Markteffizienzhypothese hinaus. Wenn man die erst einmal verstanden hat, wird es für den Privatanleger viel einfacher - weil man sich um vieles nicht mehr kümmern muss.

 

Am 19.2.2022 um 14:54 von stagflation:

Du hast die Markteffizienzhypothese nicht verstanden. Sonst würdest Du nicht solche Fragen stellen.

 

Frage: willst Du sie verstehen?

 

Am 22.8.2021 um 16:33 von stagflation:

Ich glaube an die Markteffizienzhypothese und daran, dass bei größeren Unternehmen alle bekannten Fakten eingepreist sind.

:(

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Ergänzung:

https://share.google/aimode/0tIWkS3azlbRLTa7q

 

Aber soll jeder gewichten und anlegen, wie er will. Der eine oder andere kann ja durchaus Glück und Erfolg haben in seinem individuellen Anlagezeitraum. Manche Fondsmanager haben das ja auch und die tragen meist deutlich höhere Kosten mit sich herum.

Es streuben sich nur einem die Haare, wenn ein Anhänger der EMH (der hier seit Jahren Anfängern so gut wie immer MCAP empfohlen hat bei Aktien in Form eines All World) entsprechende Wandlungen durchmacht.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 35 Minuten von stagflation:

Bleiben noch empirische Studien, die in unserer Welt zeigen, dass MarketCap besser funktioniert als Equal Weight oder andere Methoden. Die müsstet Ihr liefern! Habt Ihr aber bisher noch nicht...

Wir behaupten doch gar nicht, dass MarketCap besser ist als EW, sondern wir behaupten, dass man das nicht prognostizieren kann.  Aber Du behauptest, dass EW besser ist, oder?

Wir wollen die durchschnittliche Marktrendite hinreichend sicher abgreifen. Dass es in x-belieben Zeiträumen immer Dinge gibt, die besser sind als der Durchschnitt, ist eine mathematische Wahrheit. 

Für mich klingt das alles so, als wärest Du dem Rückschaufehler aufgesessen. Kann ich mir ehrlich gesagt aber gar nicht vorstellen.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 8 Minuten von Schwachzocker:

Für mich klingt das alles so, als wärest Du dem Rückschaufehler aufgesessen. Kann ich mir ehrlich gesagt aber gar nicht vorstellen.

Nein.

Ich vermute, dass er sich schleichend von der US-Tech-Blasenangst im Forum hat anstecken lassen und zusammen mit der Musk-SpaceX-Geschichte eingeknickt ist/das Vertrauen verloren hat in "den Markt". Jetzt wird halt am Portfolio rumgebastelt bzw "beigemischt" (ich hasse dieses Wort mittlerweile echt :D).

 

Ist schade für (ehemals) Prof. "EMH" Stagflation, aber es gibt Schlimmeres.:)

 

 

PS:

Eine Performance-Statistik von "Beimischer-Anlegern" wäre mal eine "tolle" Sache.:D

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HHanseat
vor 42 Minuten von stagflation:

Bleiben noch empirische Studien, die in unserer Welt zeigen, dass MarketCap besser funktioniert als Equal Weight oder andere Methoden. Die müsstet Ihr liefern!

Na ja, die Rückschau zeigt je nach betrachtetem Zeitraum und Markt oft leichte Vorteile für Equal Weight, welche durch stärkere Value- und Small Cap Faktorexposition erklärt werden. Gleichzeitig hat Equal Weight höhere Handelskosten, die in akademischen Studien gerne vernachlässigt werden.

 

Als ETF-Privatanleger würde ich eher die Kosten minimieren als zu hoffen, dass ein Equal Weight das kompensieren kann. Zumal die Konzentration auf einige wenige Gewinneraktien (Apple, NVIDIA) in den letzten Jahren eher zuzunehmen scheint. Bei Interesse nachzulesen u.a. bei Bessembinder.

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Puppi
vor 5 Minuten von HHanseat:

die Rückschau zeigt je nach betrachtetem Zeitraum und Markt oft leichte Vorteile für Equal Weight, welche durch stärkere Value- und Small Cap Faktorexposition erklärt werden.

...bei gleichzeitig höherem Risiko (Vola, MaxDD), was logisch ist, denn die Faktorprämien gibt es nicht umsonst.

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Puppi:

...bei gleichzeitig höherem Risiko (Vola, MaxDD), was logisch ist, denn die Faktorprämien gibt es nicht umsonst.

Aber was wenn der Markt doch nicht effizient ist? Dann gibt es sie vielleicht doch umsonst?

Beweise doch erst mal das Gegenteil!:yahoo:

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