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Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

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Sapine
vor 2 Stunden von Puppi:

Ich muss da selbst immer daran denken, wenn ich mit Backtests herumspiele und auch Beck kriegt diese harte Realität ja zu spüren mit seinem GPO (der sich seit Auflage ja schwer tut, ein simples, billiges 80/20-Portfolio in Schach zu halten).

Bei Prof. Weber ist es nicht anders beim Arero. Die Produktkosten (TER und Transaktionskosten), steuerlichen Nachteile (keine Quellensteuererleichterung wie bei Irland-ETFs) samt Brutalität der Effizienz der des weltweiten MCAP-Aktienmarktes seit Auflage 2008 haben eben in der Praxis auf Produktebene massiv ihre Spuren hinterlassen mit der Zeit.

Zur Erinnerung: Beim Arero haben wir eine TER von 0,52 % und beim GPO eine von 0,69 %. Einen EW auf den S&P 500 bekommt man für eine TER von 0,15 % bis 0,2 %. Auch bei 5fachen Kosten für die Transaktionen kommt man nicht wirklich in die Region der beiden von Dir genannten Fonds. Und selbstverständlich gilt beim EW ETF auch die Teilfreistellung von 30 % und gerne auch noch den Irland Faktor. Genau wegen solchen "schrägen" Vergleichen habe ich bisweilen meine Probleme mit Dir. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 12 Stunden von stagflation:
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

Wir wollen die durchschnittliche Marktrendite hinreichend sicher abgreifen.

Schauen wir uns an, was das bedeutet. Verwenden wir einen Trick aus der Mathematik: die Überhöhung....

Wir wissen, was das bedeutet. Man benötigt dafür keine Tricks aus der Mathematik. Man schwimmt einfach mit der Marktmeinung mit. Das ist alles, was es bedeutet.

 

Aber weißt Du auch, was Equal-Weight bedeutet? Verwenden wir dazu keinen Trick, sondern eine Geschichte aus dem realen Leben, die ständig vorkommt:

 

Ein Unternehmen, nennen wir es der Einfachheit halber "Apfel", besetzt eine Nische, stellt hochpreisige und hochwertige Computer her, die sich nur mühsam verkaufen lassen. Das Unternehmen ist daher nur gering kapitalisiert. Plötzlich erfindet dieses Unternehmen einen Fernsprechapparat mit dem man sich persönlich zu dem Gesprächspartner biemen kann. Diese Geräte finden zu hohen Preisen reißend Absatz, so dass das Unternehmen innerhalb kurzer Zeit NVIDIA überholt und zur Nr, 1 im MSCI World aufsteigt.

Wo bleibst Du nun mit Deinem Equal-Weight?

 

Man muss dieses Unternehmen nicht "Apfel" nennen. Man kann es auch "Nolia", "Fratzenbuch" oder "Amazonia" nennen.

 

vor 2 Stunden von Puppi:
vor 7 Stunden von stagflation:

Ich glaube, dass diese Übertreibungen wieder abgebaut werden...

Wenn du das wirklich glaubst...

Ja, das glaubt er wirklich! Und um nichts anderes als um Glaube und Gefühle geht es hier. Sachargumente kann man stecken lassen.

 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 2 Stunden von Puppi:

...Was ich aber nun immer noch nicht verstehe bzw du bist vorhin eben nicht mehr auf meine Frage eingegangen:

Wie denkst du denn nun über die Effizienz an Märkten bzw über die EMH, die du in den letzten Jahren im Forum immer angepriesen und erklärt hast? Bist du nun anderer Meinung und denkst, dass die EMH Quatsch ist oder nicht mehr ganz funktioniert? So müsste es sein laut deinen Argumenten pro Equal Weight hier.

Wenn man meint, dass EW ein höheres Risiko hat als Marktkapitalisierung und deshalb eine höhere Rendite erwartet werden kann, dann steht das durchaus im Einklang mit der Markteffizienzhypothese.

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GuyInborito
· bearbeitet von GuyInborito
vor 14 Stunden von Nachdenklich:

Die Behauptung, man dürfe unter keinen Umständen von mcap abweichen, halte ich aber gelinde gesagt für Quatsch! 

Kannst du gerne meinen. Mathematisch ist meine Aussage aber richtig. Je länger man anlegt umso unwahrscheinlicher wird es den Markt zu überbieten. Deßhalb gilt je jünger je wichtiger wird mcap. Ein 70 jähriger kann die nächsten 10 Jahre mit einer Wette Glück haben, ein 25 jähriger kann NICHT die nächsten 42 Jahre Glück haben, den holt nämlich das Risiko ein. Klar gibt es eine Hand voll Hansel auf der Welt die es scheinbar geschafft haben. Aber was ist wohl sinnvoller: Zu glauben man sei Buffett oder so anzulegen dass es am wahrscheinlichsten gut läuft? 

 

Das BlaBla mit den Tech Millionären ist bedeutungslos. Das ist hindsight und survivorship bias. Kommer wird ja nicht müde drauf hinzuweisen wie schnell Vermögende wieder nicht vermögend werden. Und woran liegt das? Klumpenrisiko. Für jeden dem du da die Hand geschüttelt hast gibt es 50 andere die woanders konzentriert waren und jetzt im Moment nicht wissen wie sie über die Runden kommen sollen.   

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 14 Stunden von Nachdenklich:

Also: Reichtum entsteht nicht durch Diversifikation sondern durch Konzentration.

Da gebe ich Dir vollumfänglich recht.

Aber ist Dir klar, dass Armut auch durch Konzentration entsteht? Diese Leute hast Du zufällig eben nicht besucht. Das ist die klassische survivorship bias.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 1 Stunde von Sapine:

Zur Erinnerung: Beim Arero haben wir eine TER von 0,52 % und beim GPO eine von 0,69 %. Einen EW auf den S&P 500 bekommt man für eine TER von 0,15 % bis 0,2 %. Auch bei 5fachen Kosten für die Transaktionen kommt man nicht wirklich in die Region der beiden von Dir genannten Fonds. Und selbstverständlich gilt beim EW ETF auch die Teilfreistellung von 30 % und gerne auch noch den Irland Faktor. Genau wegen solchen "schrägen" Vergleichen habe ich bisweilen meine Probleme mit Dir. 

Das ist kein schräger Vergleich, sondern die Produkte sollen ihren Preis auch wert sein. Und wenn sie das nicht sind, dann braucht man sie nicht.

Was nützt mir denn als Anleger eine tolle und wirksame Strategie, wenn die Kosten wieder alles zunichte machen. Das muss man doch vergleichen dürfen.

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W.Heisenberg
vor 13 Stunden von Puppi:

Gerade deshalb, weil es immer genug Anleger geben wird, die so denken wie du gerade (mögliche Extrem-Szenarien, vorsichtig sind in Bezug auf massive Konzentration etc) wird es eher nicht zu solchen Szenarien kommen. 

Hatten wir doch schon, wenn auch nicht so extrem wie in dem Beispiel. Lag an extrem hohen Bewertung: Japan, Dotcom 

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Martie
vor 16 Minuten von GuyInborito:

Kannst du gerne meinen. Mathematisch ist meine Aussage aber richtig. Je länger man anlegt umso unwahrscheinlicher wird es den Markt zu überbieten. Deßhalb gilt je jünger je wichtiger wird mcap. Ein 70 jähriger kann die nächsten 10 Jahre mit einer Wette Glück haben, ein 25 jähriger kann NICHT die nächsten 42 Jahre Glück haben, den holt nämlich das Risiko ein. Klar gibt es eine Hand voll Hansel auf der Welt die es scheinbar geschafft haben. Aber was ist wohl sinnvoller: Zu glauben man sei Buffett oder so anzulegen dass es am wahrscheinlichsten gut läuft? 

 

Das BlaBla mit den Tech Millionären ist bedeutungslos. Das ist hindsight und survivorship bias. Kommer wird ja nicht müde drauf hinzuweisen wie schnell Vermögende wieder nicht vermögend werden. Und woran liegt das? Klumpenrisiko. Für jeden dem du da die Hand geschüttelt hast gibt es 50 andere die woanders konzentriert waren und jetzt im Moment nicht wissen wie sie über die Runden kommen sollen.   

Du schreist immer gerne möglichst laut und manchmal macht es den Anschein, als hättest du selbst Angst mit deiner Argumentation falsch zu liegen, und dass du deshalb so verbissen argumentierst. 

 

Man muss nicht immer und jederzeit erneut richtig liegen und man muss auch keine hochriskanten Einzelwetten eingehen, um Market Cap zu schlagen. Es ist wie schon mehrfach genannt: Market Cap gewinnt in Phasen, wo sich Konzentrationen aufbauen und EW gewinnt, wenn sich Konzentrationen abbauen. Dass sich beide Phasen immer wieder abwechseln gehört zur Natur des Marktes und das wird wohl auch niemand leugnen. Trotzdem ist das eine der "heilige Gral" und das andere Hexenwerk. Die letzte große Tech Bubble war Dotcom. Wenn man den S&P 500 betrachtet hatte EW von 2000 bis 2011 meines Wissens um fast 70% die Nase vorn. Mit EW war man deutlich im Plus, während Market Cap auch nach über 10 Jahren immer noch deutlich im Minus war. Es hat meine ich 15 Jahre gedauert bis Market Cap wieder zu EW aufgeschlossen hat - nur um kurz darauf schon erneut hoch konzentriert zu sein.

 

Standardmäßig kommt dann immer das Argument: "Ja aber keiner weiß, wann sich der Wind dreht!" - Und das stimmt ja auch. Aber gerade weil man es "nicht" weiß, muss MCAP eben nicht besser sein. Es kann natürlich sein, dass man mit einem EW Ansatz jahrelang etwas hinterher hinkt (ein Rohrkrepierer war ein EW Ansatz aber nie, auch wenn man das bei dem Gerede meinen könnte). Aber es reicht auch ein einziges Mal richtig zu liegen. Und wenn die Konzentration nach Market Cap so hoch ist wie seit, was, 40 Jahren nicht mehr (?) sollte man vielleicht vorsichtig sein mit seinen Prognosen, dass MCAP sowieso immer die Nase vorn haben und das einzig wahre ist.

 

Ich will hier gar keinen Vergleich von damals und heute lostreten. Ich will nur sagen dass Market Cap und EW Anleger eben von ganz unterschiedlichen Zyklen profitieren. Und zu sagen Market Cap wäre immer die bessere Wahl stimmt so einfach nicht.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 5 Minuten von Martie:

....sollte man vielleicht vorsichtig sein mit seinen Prognosen, dass MCAP sowieso immer die Nase vorn haben und das einzig wahre ist.

Es ist immer schwierig, wenn man dem anderen Worte in den Mund legt, die nie gesagt und auch nie gemeint wurden.

Daher für Dich nochmal zum Mitmeißeln:

 

Niemand meint, dass MCAP das einzig Wahre ist. Aber man meint, dass es das Durchschnittliche ist. Das Durchschnittliche ist alles andere als das einzig Wahre.

Und es ist eine mathematische Notwendigkeit, dass es besseres gibt als den Durchschnitt. Wer meint, er kennt besseres oder könnte dieses bessere suchen, dann ab dafür. Ich lese nur keinerlei Sachargumente, nur Glaube und Gefühle.

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W.Heisenberg
vor 8 Stunden von stagflation:

Auf folgender Website kann man sich längere Zeiträume anschauen (ab 1970): https://www.longtermtrends.com/market-cap-weight-vs-equal-weight. Wenn man ein wenig mit den interaktiven Diagrammen spielt, sieht man, dass MarketCap und Equal Weight sich über längere Zeiträume ungefähr die Waage halten. Je nach Zeitraum ist mal der eine und mal der andere vorne.

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Über die letzen 51 Jahre (längste mögliche Vergleich) hat Equal relativ deutlich MCAP geschlagen. Ist langfristig auch logisch, da Top 10 Werte in der nächsten Dekade statistisch gesehen niedrigere Rendite liefern als Gesamtmarkt (die letzten 15 Jahre war eine Ausnahme)

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Schwachzocker

@W.Heisenberg Was glaubst Du, was schon alles besser war als MCAP? Wirklich vieles! 

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Sapine
vor 43 Minuten von Schwachzocker:

Das ist kein schräger Vergleich, sondern die Produkte sollen ihren Preis auch wert sein. Und wenn sie das nicht sind, dann braucht man sie nicht.

Was nützt mir denn als Anleger eine tolle und wirksame Strategie, wenn die Kosten wieder alles zunichte machen. Das muss man doch vergleichen dürfen.

Falscher Bezug - wird so nichts.

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Schwachzocker

Das ist genau der richtige Bezug:

 

Die Kosten sind etwas, was der Anleger beeinflussen kann, die zukünftige Wertentwicklung kann er nicht beeinflussen.

Equal-Wight ist teurer als MCAP, und wenn Du noch soviel stammelst. Damit Aus, Schluss und Ende!

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W.Heisenberg
vor 19 Minuten von Schwachzocker:

@W.Heisenberg Was glaubst Du, was schon alles besser war als MCAP? Wirklich vieles! 

Deswegen ist auch wichtig detailierter zu analysieren, warum, weshalb und welche Wahrscheinlichkeit es in Zukunft ist, mit Risiken, pipapo

 

vor 24 Minuten von W.Heisenberg:

Ist langfristig auch logisch, da Top 10 Werte in der nächsten Dekade statistisch gesehen niedrigere Rendite liefern als Gesamtmarkt (die letzten 15 Jahre war eine Ausnahme)

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Wenn man meint, dass EW ein höheres Risiko hat als Marktkapitalisierung und deshalb eine höhere Rendite erwartet werden kann, dann steht das durchaus im Einklang mit der Markteffizienzhypothese.

Er denkt aber, dass EW (aktuell! => ergo Market Timing) eben kein höheres Risiko hat, sondern aufgrund keinem Klumpen ein geringeres Risiko als MCAP.

Und wenn ich richtig verstanden habe, erwartet er für dieses geringere Risiko gleichzeitig eine höhere Rendite.

 

vor 41 Minuten von Schwachzocker:
vor 46 Minuten von Martie:

...sollte man vielleicht vorsichtig sein mit seinen Prognosen, dass MCAP sowieso immer die Nase vorn haben und das einzig wahre ist.

Es ist immer schwierig, wenn man dem anderen Worte in den Mund legt, die nie gesagt und auch nie gemeint wurden.

Daher für Dich nochmal zum Mitmeißeln:

 

Niemand meint, dass MCAP das einzig Wahre ist. Aber man meint, dass es das Durchschnittliche ist. Das Durchschnittliche ist alles andere als das einzig Wahre.

Und es ist eine mathematische Notwendigkeit, dass es besseres gibt als den Durchschnitt. Wer meint, er kennt besseres oder könnte dieses bessere suchen, dann ab dafür. Ich lese nur keinerlei Sachargumente, nur Glaube und Gefühle.

Das ist halt leider immer noch ein Kernproblem, dass viele immer noch nicht begriffen haben:rolleyes:.

Wer so blöd ist und in MCAP investiert, weil er denkt, damit das rendite-stärkste Portfolio zu bekommen, der hat halt einfach nichts verstanden.

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GuyInborito
vor 41 Minuten von Martie:

Und zu sagen Market Cap wäre immer die bessere Wahl stimmt so einfach nicht.

Doch das stimmt. 

 

Du machst den Fehler beide Gewichtungsarten als eine gleichwertige Strategie zu sehen. Das sind sie aber nicht. Das eine ist eine Wette, beim anderen gibst du jedem Unternehmen die gleiche Chance um die durchschnittliche Rendite des Weltmarktes mitzunehmen. Selbst wenn von jetzt an die nächsten 100 Jahre EW besser laufen würde wäre es dennoch die falsche Anlageentscheidung gewesen, völlig unabhängig des tatsächlichen Ergebnisses. 

 

Das kann man nämlich auch auf Value, Dividenden, Momentum, hassunichgesehen, anwenden. Natürlich läuft mal was besser als mcap. Aber in was soll man dann anlegen? Dann müßte man ja jeden Faktor mitnehmen um immer dabei zu sein. Und wo landet man dann wieder unterm Strich? mcap... Wahnsinn, oder? 

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Sapine
vor 20 Minuten von Schwachzocker:

Das ist genau der richtige Bezug:

 

Die Kosten sind etwas, was der Anleger beeinflussen kann, die zukünftige Wertentwicklung kann er nicht beeinflussen.

Equal-Wight ist teurer als MCAP, und wenn Du noch soviel stammelst. Damit Aus, Schluss und Ende!

Und warum muss man dann mit Arero und GPO vergleichen - sorry Du hast es nicht begriffen. Dass EW teurer ist bei den Kosten als MC ist doch unbestritten. Du versuchst es mit einem Scheingefecht, statt auf Argumente inhaltlich einzugehen. Aber alles gut, Diskussionen mit Dir sind eben fast nie fruchtbar.

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finisher
· bearbeitet von finisher
vor 43 Minuten von W.Heisenberg:

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Über die letzen 51 Jahre (längste mögliche Vergleich) hat Equal relativ deutlich MCAP geschlagen. Ist langfristig auch logisch, da Top 10 Werte in der nächsten Dekade statistisch gesehen niedrigere Rendite liefern als Gesamtmarkt (die letzten 15 Jahre war eine Ausnahme)

Mach doch mal einen Telltale-Chart daraus, dann wird klar, dass es keine 51 Jahre waren, sondern nur ein paar kurze Zeiträume, wo EQ besser performed hat. War man in diesen wenigen Jahren (hauptsächlich 2000-2003) nicht in EQ investiert war, hat man nichts davon gehabt. 

Und logisch ist da überhaupt nichts. Diese ganzen Rückschauvergleiche sagen nichts über die Zukunft aus. 
Das ist alles nur zufälliges Rauschen und dein Hirn versucht daraus Muster und physikalische Gesetzmäßigkeiten zu erkennen.
Man wird doch nicht so blöd sein und darauß eine Investententscheidung fällen?

 

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 51 Minuten von W.Heisenberg:

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Über die letzen 51 Jahre (längste mögliche Vergleich) hat Equal relativ deutlich MCAP geschlagen. Ist langfristig auch logisch, da Top 10 Werte in der nächsten Dekade statistisch gesehen niedrigere Rendite liefern als Gesamtmarkt (die letzten 15 Jahre war eine Ausnahme)

51 Jahre MSCI USA EQUAL WEIGHT?

Möchte mal wissen, woher die Daten her sind soweit zurück?

Hast du eine Quelle, bei MSCI, die aufzeigt, dass sie den EW USA wirklich so weit zurückgerechnet haben?

 

Wenn man bei MSCI das Factsheet dafür heranzieht findet man dort aber andere Zahlen ab 1994.

https://www.msci.com/documents/10199/255599/msci-usa-equal-weighted-index-net-usd.pdf

 

Ich glaube irgendwas passt da nicht an den Daten der Seite, aber eigentlich egal. Was war, bringt uns nichts

Interessanter wäre, die Drawdowns in den großen Krisen zu vergleichen...also auch das Risiko zu berücksichtigen.

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Martie
vor 2 Minuten von GuyInborito:

Doch das stimmt. 

 

Du machst den Fehler beide Gewichtungsarten als eine gleichwertige Strategie zu sehen. Das sind sie aber nicht. Das eine ist eine Wette, beim anderen gibst du jedem Unternehmen die gleiche Chance um die durchschnittliche Rendite des Weltmarktes mitzunehmen. Selbst wenn von jetzt an die nächsten 100 Jahre EW besser laufen würde wäre es dennoch die falsche Anlageentscheidung gewesen, völlig unabhängig des tatsächlichen Ergebnisses. 

 

Das kann man nämlich auch auf Value, Dividenden, Momentum, hassunichgesehen, anwenden. Natürlich läuft mal was besser als mcap. Aber in was soll man dann anlegen? Dann müßte man ja jeden Faktor mitnehmen um immer dabei zu sein. Und wo landet man dann wieder unterm Strich? mcap... Wahnsinn, oder? 

Genau darum geht es ja. Es gibt immer Dinge, die besser und schlechter laufen als MCAP. Aber wenn der MCAP ETF total konzentriert in eine Richtung ist, dann steigt die Wahrscheinlichkeit an mit einer Abweichung davon am Ende besser da zu stehen. Weil man nicht aus unzähligen Möglichkeiten und Faktoren versuchen muss die Gewinner zu erwischen. Sondern es reicht einfach schon die "großen Verlierer" nicht im Depot zu haben. Und Equal Weight ist in dem Fall mehr oder weniger einfach eine Wette gegen die Magnificent 7. 

 

Wenn irgendwann ein Unternehmen allein 99% des MSCI World ausmachen würde, könnte man immer noch sagen toll für alle, die auf dem Weg dorthin nach MCAP investiert waren. Aber würde man Neulingen dann immer noch empfehlen so zu investieren und ihnen weiß machen, sie seien diviersifiert unterwegs? Ich nicht.

vor 6 Minuten von Puppi:

51 Jahre MSCI USA EQUAL WEIGHT?

Möchte mal wissen, woher die Daten her sind soweit zurück?

Hast du eine Quelle, bei MSCI, die aufzeigt, dass sie den EW USA wirklich so weit zurückgerechnet haben?

 

Wenn man bei MSCI das Factsheet dafür heranzieht findet man dort aber andere Zahlen ab 1994.

https://www.msci.com/documents/10199/255599/msci-usa-equal-weighted-index-net-usd.pdf

 

Ich glaube irgendwas passt da nicht an den Daten der Seite.

https://www.longtermtrends.com/market-cap-weight-vs-equal-weight/

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W.Heisenberg
vor 9 Minuten von finisher:

Mach doch mal einen Telltale-Chart daraus, dann wird klar, dass es keine 51 Jahre waren, sondern nur ein paar kurze Zeiträume, wo EQ besser performed hat. War man in diesen wenigen Jahren (hauptsächlich 2000-2003) nicht in EQ investiert war, hat man nichts davon gehabt. 

Und logisch ist da überhaupt nichts. Diese ganzen Rückschauvergleiche sagen nichts über die Zukunft aus. 
Das ist alles nur zufälliges Rauschen und dein Hirn versucht daraus Muster und physikalische Gesetzmäßigkeiten zu erkennen.
Man wird doch nicht so blöd sein und darauß eine Investententscheidung fällen?

 

Na, in Gesamtzeitraum war EQ besser, darauf kommt es an.

Wenn man so nachdenkt ist es auch logisch, dass nur paar kurze Zeiträume besser waren - denn nach unten geht es ganz schnell, nach oben dauert lange. Aber wann wir einen Crash haben, wissen wir nicht. 

 

KI:

Zitat

Langfristige Renditeerwartung

Über ein Zeitfenster von 50 Jahren spricht die Wahrscheinlichkeit weiterhin für den Equal Weight Index. Der Grund ist rein mathematisch: Ein einzelnes Unternehmen kann nicht ewig schneller wachsen als die gesamte Weltwirtschaft. Sobald die heutigen Tech-Giganten ihr maximales Sättigungsniveau erreichen, flacht deren Wachstum ab. Davon profitiert der Equal Weight Ansatz, der die nachfolgenden, agileren Wachstumsunternehmen höher gewichtet.

 

Risiken und "Klumpenrisiko"-Vermeidung

Aktuell (Stand 2026) ist der klassische MSCI World Index extrem US-lastig (fast 70 %) und stark von den Top-10-Tech-Aktien dominiert (rund 25 % Gewicht). Wer den klassischen Index kauft, setzt darauf, dass die USA und der IT-Sektor die nächsten 50 Jahre uneingeschränkt anführen. [1, 2, 3]

Der Equal Weight Index senkt den USA-Anteil auf rund 42 % und drosselt den IT-Sektor drastisch. Für die nächsten 50 Jahre bietet er damit eine deutlich robustere Diversifikation gegen geopolitische Verschiebungen (z.B. den Aufstieg anderer Wirtschaftsregionen)

 

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Puppi
vor 2 Minuten von W.Heisenberg:

KI:

Sei mal so nett und poste den Link zu deiner KI-Frage.

Dann kann man sehen, was und wie du gefragt hast und auch Anschlussfragen stellen, z.B eben zu der Sache mit den 51 Jahren, die vermutlich nur über den Kursindex erzeugt wurden.

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finisher
vor 7 Minuten von W.Heisenberg:

Na, in Gesamtzeitraum war EQ besser, darauf kommt es an.

https://www.bogleheads.org/wiki/Telltale_chart

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Puppi
· bearbeitet von Puppi

Hier noch ein KI Post von mir:

https://share.google/aimode/qbq7Yx1HgjS3mmJPN

 

Immer vorsichtig sein mit Datenreihen/Vergleichen sehr weit zurück.

Da gab es schon einige Verwirrungen hier im Forum (Beispiel Small Cap Value):

 

vor 11 Minuten von finisher:

Habe das mit Telltale Chart ergänzt:

https://share.google/aimode/SyxEqmWssT0Y6nKik

 

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