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Sapine

Neue Index Regeln - Auswirkungen auf Euer Anlegerverhalten

Ändert ihr Euer Anlegerverhalten oder nicht?   

107 Stimmen

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Martie
vor 2 Minuten von Puppi:

Hier noch ein KI Post von mir:

https://share.google/aimode/qbq7Yx1HgjS3mmJPN

Aus deinem Link:

"Fazit für die Praxis

Zieht man vom historischen Bruttovorsprung des Equal-Weight-Ansatzes von ca. 1,0% bis 1,2% p.a. die praxisrelevanten Zusatzkosten (TER + Handelskosten durch Rebalancing) ab, verbleibt ein realer Nettovorsprung von etwa 0,6% bis 0,8% p.a. auf der ganz langen Zeitachse – erkauft durch einen tieferen maximalen Drawdown in schweren Krisen."

 

Gerade für lange Zeiträume, und gerade um die wird hier ja so wild diskutiert, also mehr Rendite durch EW. Dass der Drawdawon in schweren Krisen beim EW Ansatz höher sein soll lasse ich mal dahingestellt, da es während der Dotcom Krise ja genau umgehrt war.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 11 Minuten von Martie:

Aus deinem Link:

"Fazit für die Praxis

Zieht man vom historischen Bruttovorsprung des Equal-Weight-Ansatzes von ca. 1,0% bis 1,2% p.a. die praxisrelevanten Zusatzkosten (TER + Handelskosten durch Rebalancing) ab, verbleibt ein realer Nettovorsprung von etwa 0,6% bis 0,8% p.a. auf der ganz langen Zeitachse – erkauft durch einen tieferen maximalen Drawdown in schweren Krisen."

 

Gerade für lange Zeiträume, und gerade um die wird hier ja so wild diskutiert, also mehr Rendite durch EW. Dass der Drawdawon in schweren Krisen beim EW Ansatz höher sein soll lasse ich mal dahingestellt, da es während der Dotcom Krise ja genau umgehrt war.

Wer EW nehmen will, soll es gerne tun. Ist ja nicht so, dass das verboten wäre, automatisch schlecht ist oder so übel, wie wenn man aktive teure Fonds mit Manager-Risiko kauft :thumbsup:.

 

Andere geben sich eben mit dem Durchschnitt (MCAP) zufrieden bzw. beziehen auch die Verschiebung der Risiken bzw. zusätzlichen Risiken von EW ein (siehe Link zum Vanguard Artikel gestern).

 

Aber bitte nicht so einen Quatsch erzählen, dass man an die EMH glaubt und dann gleichzeitig einen EW-ETF kauft und das auch noch per Market Timing (weil man aktuell gerade vermutet, dass es ab nun so und so laufen wird).

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finisher
vor 13 Minuten von Puppi:

Habe das mit Telltale Chart ergänzt:

https://share.google/aimode/SyxEqmWssT0Y6nKik

 

Die KI macht aber auch den Fehler aus zufälligen Rauschen irgendwelche Marktmechanismen abzuleiten. Selbst bei richtigen Timing wird es reine Glücksache sein, ob die Sache in Zukunft noch so funktionieren wird. Jede Krise ist anders.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 4 Minuten von finisher:

Die KI macht aber auch den Fehler aus zufälligen Rauschen irgendwelche Marktmechanismen abzuleiten. Selbst bei richtigen Timing wird es reine Glücksache sein, ob die Sache in Zukunft noch so funktionieren wird. Jede Krise ist anders.

Absolut.

Natürlich ist auch die KI zum Teil verpestet (z.B. durch die ständigen Outperformance Versuche im ganzen Internet).

 

Letztendlich bringen diese Backtests in Sachen Rendite so gut wie keine Erkenntnis.

 

Für mich haben Backtests in erster Linie den Zweck, das Verhalten von Assetklassen einigermaßen zu verstehen (was eben möglich ist und was nicht) und zum Teil auch Risiken zu bestätigen, die sich aus der faktischen Kausalität ergeben (das z.B kleine Unternehmen eben immer eher pleite gehen können als große, die fest im Saft stehen).

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FlintheartG.

 

wenn ihr Eure Lebenszeit nicht weiter vergeuden wollt dann stoppt das hier doch einfach, die Argumente und Glaubensansätze beider Seiten sind ausformuliert. Verabredet Euch in 5 oder 10 Jahren nachzuschauen wer richtig lag.

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HHanseat

Frage an die EW-Fans: mit welchen konkreten Produkten wollt ihr das umsetzen? S&P 500 EW scheint ja gut verfügbar zu sein, aber dann wird das Angebot schon dünn. Wie haltet ihr das mit dem internationalen Anteil? Auch jedes Land gleichgewichtet?

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Puppi
vor 1 Minute von FlintheartG.:

wenn ihr Eure Lebenszeit nicht weiter vergeuden wollt

...das sagt der Richtige, der hier alle paar Monate eine neue Asset Allocation durchkrempelt mit jeweils neuem Thread :D.

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Martie
· bearbeitet von Martie
vor 8 Minuten von Puppi:

Wer EW nehmen will, soll es gerne tun. Ist ja nicht so, dass das verboten wäre, automatisch schlecht ist oder so übel, wie wenn man aktive teure Fonds mit Manager-Risiko kauft :thumbsup:.

 

Andere geben sich eben mit dem Durchschnitt (MCAP) zufrieden bzw. beziehen auch die Verschiebung der Risiken bzw. zusätzlichen Risiken von EW ein (siehe Link zum Vanguard Artikel gestern).

 

Dass eine Verschiebung der Risiken stattfindet und diese nicht eliminiert werden ist eine Tatsache.

 

Aber aus den von dir präsentierten Daten lässt sich in keiner Weise ableiten, dass MCAP einem EW Ansatz per se überlegen wäre. Selbst unter Einbezug der Kosten bleibt über die längste verfügbare Zeitachse ein Vorteil für EW stehen. Und trotzdem wird hier so getan, als sei MCAP das einzig wahre. Und wer davon abweicht wird regelrecht angegriffen, als wäre man von Sinnen (das ist nicht auf dich bezogen).

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 13 Minuten von Martie:

...Und trotzdem wird hier so getan, als sei MCAP das einzig wahre. Und wer davon abweicht wird regelrecht angegriffen, als wäre man von Sinnen (das ist nicht auf dich bezogen).

Sag` mal... Was schreibst Du da für einen Quatsch?

Wer die Markteffizienzhypothese für richtig hält und gleichzeitig erklärt, dass er nun auf EW umsattelt, weil er nun den richtigen Zeitpunkt für gekommen hält, der ist definitiv von Sinnen.

Aber angegriffen wird er nicht. Er wird auch nicht zusammengeschlagen, erschossen, gefoltert und auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Nichts dergleichen!

 

vor 17 Minuten von FlintheartG.:

...Verabredet Euch in 5 oder 10 Jahren nachzuschauen wer richtig lag.

Wenn Du meinst, man könne in einiger Zeit erkennen, wer richtig lag, dann hast Du nicht im geringsten verstanden, worum es geht.

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Martie
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Sag` mal... Was schreibst Du da für einen Quatsch?

Wer die Markteffizienzhypothese für richtig hält und gleichzeitig erklärt, dass er nun auf EW umsattelt, weil er nun den richtigen Zeitpunkt für gekommen hält, der ist definitiv von Sinnen. Aber angegriffen wird er nicht.

Ach nein? Ich habe schon fast Mitleid mit Stagflation und er hat meinen Respekt, dass er versucht weiter zu diskutieren, obwohl er immer wieder gefragt wird was bloß mit seinem Kopf passiert ist und obwohl er sich mit sowas auseinander setzen muss:

vor 20 Stunden von GuyInborito:

Das braucht es nicht, es ist einfache Logik. Je länger man investiert umso schwerer wird es den Merkt zu schlagen. Die Wahrscheinlichkeit dafür strebt gegen unmöglich je mehr Zeit vergeht. Wenn man 70 ist und eh n Haufen Geld hat kann man die nächsten 10 Jahre Glück haben mit seinen "Strategien". Jemand der 25 ist und gerade anfängt darf unter keinen Umständen von mcap abweichen, weil das bis zu seinem Renteneintritt mit 99,x% Sicherheit zu einer underperformance führen würde. 

Aussagen für die es nun wirklich überhaupt keine Belege gibt. Wie schon aufgezeigt deutet alles eher auf das Gegenteil, zumindest im Hinlick auf Equal Weight (und darum ging es hier).

 

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Sapine
vor 14 Minuten von HHanseat:

Frage an die EW-Fans: mit welchen konkreten Produkten wollt ihr das umsetzen? S&P 500 EW scheint ja gut verfügbar zu sein, aber dann wird das Angebot schon dünn. Wie haltet ihr das mit dem internationalen Anteil? Auch jedes Land gleichgewichtet?

Ich habe mich aufgrund der schlechten Verfügbarkeit von geeigneten Produkten einerseits und einer vergleichsweise beschränkten Anlagedauer andererseits gegen EW in meinem Depot entschieden. Genau genommen hatte ich mal einen (mit dem ich auch zufrieden war), aber irgendwann ist der zu ESG mutiert. Wäre ich jünger könnte ich mir vorstellen, den S&P 500 je zur Hälfte nach MC und EW abzubilden und den Rest der Welt mit einem FTSE All World ex USA. Wie man sieht, ich bin kein Freund von extremen Wetten. 

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 7 Minuten von Martie:

Ach nein? Ich habe schon fast Mitleid mit Stagflation...

Possierlich!

 

vor 7 Minuten von Martie:

...obwohl er immer wieder gefragt wird was bloß mit seinem Kopf passiert ist...

Wir hätten gern mal gewusst, wie er den oben beschriebenen Widerspruch aufklären will.

 

vor 7 Minuten von Martie:

Aussagen für die es nun wirklich überhaupt keine Belege gibt. Wie schon aufgezeigt deutet alles eher auf das Gegenteil, zumindest im Hinlick auf Equal Weight (und darum ging es hier).

Absolut nichts deutet auf das Gegenteil hin. Du bist einfach nur dem Rückschaufehler erlegen, während wir noch immer die durchschnittliche Marktrendite abgreifen können.

Genauso wenig deutet der Umstand, dass Deutschland 4x Fußballweltmeister geworden ist, darauf hin, dass es innerhalb unserer Lebenszeit wieder passiert.

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Martie
· bearbeitet von Martie
vor 35 Minuten von Schwachzocker:

Absolut nichts deutet auf das Gegenteil hin. Du bist einfach nur dem Rückschaufehler erlegen, während wir noch immer die durchschnittliche Marktrendite abgreifen können.

Genauso wenig deutet der Umstand, dass Deutschland 4x Fußballweltmeister geworden ist, darauf hin, dass es innerhalb unserer Lebenszeit wieder passiert.

Muss der gleiche Rückschaufehler wie deiner sein, wenn du davon ausgehst, dass sich dein investiertes Kapital zum Ende deiner verfügbaren Zeit positiv entwickelt hat? Niemand kann wissen, ob es beim nächsten großen Crash keine 15, sondern 50 Jahre dauert bis sich der Markt erholt hat. Oder ob es nach diversen weiteren Crashs noch länger immer weiter abwärts geht. Also was tust du? Du arbeitest ebenso mit den Daten aus der Vergangenheit. Du hältst sie aber einfach für "besser" oder "verlässlicher" als die Daten der anderen. Wodurch sich die Frage stellt ob du nicht derjenige bist, der einen Fehler in der Interpretion seiner Daten hat? 

 

Wenn es in den Daten schonmal einen Zeitraum gegeben hätte, wo es 100 Jahre gedauert hat bis man sein investiertes Kapitel verlustfrei wiederbekommen hat, würde man heute ganz anders über den Aktienmarkt denken und ein "All-In" wäre für die meisten nahezu ausgeschlossen. Nur weil das bisher nie passiert ist, ist es aber nunmal nicht ausgeschlossen. Ich behaupte nahezu jeder hier sieht 15-20 Jahre im Minus und einen Drawdown von -80% als Maximum an - und zwar ausschließich aufgrund von Daten aus der Vergangenheit und nicht weil es rational eigentlich keinen Grund gibt, dass es nicht noch deutlisch schlimmer kommen könnte.

 

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Schwachzocker
vor 2 Minuten von Martie:

Muss der gleiche Rückschaufehler wie deiner sein, wenn du davon ausgehst, dass sich dein investiertes Kapital zum Ende deiner verfügbaren Zeit positiv entwickelt hat?...

Nein, das ist nicht der Fall. Ich erwarte es allenfalls. Und es gib triftige Gründe, dies erwarten zu dürfen. Und diese Gründe liegen nicht in der Entwicklung der Vergangenheit.

 

vor 4 Minuten von Martie:

...Niemand kann wissen, ob es beim nächsten großen Crash keine 15, sondern 50 Jahre dauert bis sich der Markt erholt hat.

So ist es! Ist das bei Equal-Weight anders?

 

vor 6 Minuten von Martie:

...Also was tust du? Du arbeitest ebenso mit den Daten aus der Vergangenheit.

Was meinst Du mit "arbeiten"? Ich finde sie ganz interessant. Aber der Aktienmarkt ist nicht deshalb so interessant, weil er in der Vergangenheit häufig gut lief, sondern weil Unternehmen einen Mehrwert anstreben, sonst haben sie keine Existenzberechtigung.

 

vor 10 Minuten von Martie:

...Du arbeitest ebenso mit den Daten aus der Vergangenheit. Du hältst sie aber einfach für "besser" oder "verlässlicher" als die Daten der anderen. 

Nein! Was sollen das denn für Daten sein, die die anderen haben und die nicht aus der Vergangenheit stammen?

 

vor 12 Minuten von Martie:

...Wenn es in den Daten schonmal einen Zeitraum gegeben hätte, wo es 100 Jahre gedauert hat bis man sein investiertes Kapitel verlustfrei wiederbekommen hat, würde man heute ganz anders über den Aktienmarkt denken und ein "All-In" wäre für die meisten nahezu ausgeschlossen. ...

Du wirst lachen:

Ich denke über den Aktienmarkt tatsächlich ganz anders und ein "All-In" ist für mich ausgeschlossen.

 

vor 14 Minuten von Martie:

...Ich behaupte nahezu jeder hier sieht 15-20 Jahre im Minus und einen Drawdown von -80% als Maximum an - und zwar ausschließich aufgrund von Daten aus der Vergangenheit und nicht weil, weil es rational eigentlich keinen Grund gibt, dass es noch deutlisch schlimmer kommen könnte.

Ja, Du behauptest viel! Behauptungen sind aber auch alles, was von Dir kommt. Sie treffen oft einfach nicht zu.

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GuyInborito
vor 43 Minuten von Martie:

Aussagen für die es nun wirklich überhaupt keine Belege gibt.

Wenn Mathematik für dich kein Beleg ist ist jede Unterhaltung sinnlos. 

 

Was du versuchst zu tun ist rauszufinden welche Kugeln im Krieg die tödlichsten waren. Die die nach oben oder unten geschossen wurden. Oder waren die besser die man nach links oder rechts geschossen hat um im nächsten Krieg nur noch nach links-oben zu schießen um besser gewinnen zu können. So funktioniert das aber nicht. 

 

vor 6 Minuten von Martie:

Niemand kann wissen, ob es beim nächsten großen Crash keine 15, sondern 50 Jahre dauert bis sich der Markt erholt hat. Oder ob es nach diversen weiteren Crashs noch länger immer weiter abwärts geht.

Das darf auch niemand wissen sonst gäbe es auch keine Risikoprämie die es im Idealfall abzugreifen gilt. Die berühmten 8%.

 

vor 9 Minuten von Martie:

und zwar ausschließich aufgrund von Daten aus der Vergangenheit und nicht weil es rational eigentlich keinen Grund gibt, dass es nicht noch deutlisch schlimmer kommen könnte.

Man sieht das so weil wenn es noch viel schlimmer werden würde wir ganz andere Probleme hätten als Geld. zB wenn man sich mit den letzten paar Halb-Verhungerten um die letzte Dose Katzenfutter zu Tode prügelt. Da sind Aktien dann egal. Genauso wie Anleihen oder Edelmetalle.  

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Martie
vor 2 Minuten von Schwachzocker:

Nein, das ist nicht der Fall. Ich erwarte es allenfalls. Und es gib triftige Gründe, dies erwarten zu dürfen. Und diese Gründe liegen nicht in der Entwicklung der Vergangenheit.

 

So ist es! Ist das bei Equal-Weight anders?

 

Was meinst Du mit "arbeiten"? Ich finde sie ganz interessant. Aber der Aktienmarkt ist nicht deshalb so interessant, weil er in der Vergangenheit häufig gut lief, sondern weil Unternehmen einen Mehrwert anstreben, sonst haben sie keine Existenzberechtigung.

 

Nein! Was sollen das denn für Daten sein, die die anderen haben und die nicht aus der Vergangenheit stammen?

 

Du wirst lachen:

Ich denke über den Aktienmarkt tatsächlich ganz anders und ein "All-In" ist für mich ausgeschlossen.

 

Ja, Du behauptest viel! Behauptungen sind aber auch alles, was von Dir kommt. Sie treffen oft einfach nicht zu.

All deine Annahmen, basieren auf Zahlen aus der Vergangenheit, vermischt mit Erwartungen für die Zukunft.

Nichts anderes geschieht bei Anlegern, die statt MCAP nach EW investieren. 

Aber aus irgendeinem Grund meinst du regelmäßig, du müsstest alle belehren, die nicht streng nach MCAP anlegen. Sicherheit gibt es nicht, in keiner der beiden Welten. 

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Puppi
vor 13 Minuten von Martie:

Du arbeitest ebenso mit den Daten aus der Vergangenheit. Du hältst sie aber einfach für "besser" oder "verlässlicher" als die Daten der anderen.

Das ist nicht der Fall.

Eher ist sogar das Gegenteil der Fall. 

Wer die durchschnittliche Aktienmarkt-Rendite haben will, lässt sich eben nicht durch Backtests verleiten, in dieses oder jenes zu investieren, was damals besser gelaufen ist. Er akzeptiert, dass es ex ante immer Besseres geben wird als MCAP, versteht aber gleichzeitig, dass er niemals schlechter abschneiden wird als alle da draußen zusammen und das bekommt er dann noch zu so günstigen Praxiskosten wie nirgends anders. So übel ist diese Wahl nicht.

 

Wie gesagt wäre ich mit Backtests, die besonders weit zurückreichen besonders vorsichtig. Das sind meist schwammige Rückwärts-Konstruktionen. Selbst MSCI traue ich da nicht ganz. Deren Faktor Modelle sind z.B. schon ziemlich gepimpt auf Outperformance in der Rückrechnung. 

Zudem war die Welt vor 30 oder gar 50 Jahren eine ganz andere als heute.

Ich gehe sogar mittlerweile soweit, dass ich Backtests von echten Produkten, die eine kürzere Historie haben mehr Beachtung schenke als irgendwelchen 1970er Daten, die irgendwie zusammengeschustert wurden, teils aus verschiedenen Index-Bestandteilen (siehe z.B. die Kurzstudio von Beck zum GPO).

Dass Kosten und steuerliche Aspekte fehlen, hatten wir schon besprochen.

 

Die Effizienz der Märkte hat durch das Internet schon zugenommen und wird durch KI noch weiter zunehmen. Daher denke ich, dass es ex ante noch viel schwerer sein wird, den Markt als Ganzes (MCAP weltweit) über längere Zeit risikobereinigt nach Kosten outzuperformen.

Ergo würde ich persönlich Stand heute und auch in Zukunft selbst dann weiterhin auf MCap setzen, wenn das Gewicht der USA noch weiter steigen würde. 

Das Szenario mit einem einzigen Unternehmen, welches z.B 20% Gewicht in einem weltweiten Index nach Marktkapitalisierung hat bzw. die USA 90% hatten wir hier im Forum schon mal gehabt.

Wenn der Markt so eine "verrückte" Welt (kennt man ja teils aus bestimmten Filmen) so bewertet, dann wird das seinen Grund haben und es wird ein Grund sein, den wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können. Ergo wäre es vielleicht selbst dann dumm, sich gegen den Markt zu stellen.

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finisher
vor 3 Minuten von Martie:

All deine Annahmen, basieren auf Zahlen aus der Vergangenheit, vermischt mit Erwartungen für die Zukunft.

Nichts anderes geschieht bei Anlegern, die statt MCAP nach EW investieren. 

Nein, MCAP ist ein klomplexes adaptives System. Es lernt und passt sich an. EQ kann das nicht.

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Martie
vor 4 Minuten von GuyInborito:

Wenn Mathematik für dich kein Beleg ist ist jede Unterhaltung sinnlos. 

 

Was du versuchst zu tun ist rauszufinden welche Kugeln im Krieg die tödlichsten waren. Die die nach oben oder unten geschossen wurden. Oder waren die besser die man nach links oder rechts geschossen hat um im nächsten Krieg nur noch nach links-oben zu schießen um besser gewinnen zu können. So funktioniert das aber nicht. 

 

Das darf auch niemand wissen sonst gäbe es auch keine Risikoprämie die es im Idealfall abzugreifen gilt. Die berühmten 8%.

 

Man sieht das so weil wenn es noch viel schlimmer werden würde wir ganz andere Probleme hätten als Geld. zB wenn man sich mit den letzten paar Halb-Verhungerten um die letzte Dose Katzenfutter zu Tode prügelt. Da sind Aktien dann egal. Genauso wie Anleihen oder Edelmetalle.  

Wie schon geschrieben durchläuft der Markt unterschiedliche Zyklen, in denen immer irgendwas anderes die Rendite bringt. Konzentration baut sich auf und baut sich auch wieder ab. Es wird keiner leugnen, dass der Markt aktuell so konzentriert ist wie seit 40 Jahren nicht. Ebenso wenig wie man leugnen kann, dass EW in Phasen sich abbauender Konzentration besser abschneidet, oder dass EW in Phasen zunehmender Konzentration schlechter abschneidet. Daraus kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

 

Du kannst gerne nochmal versuchen mathematisch zu belegen, weshalb MCAP für alles und jeden und vor allem für langfristige Zeiträume das non plus ultra ist. Wie schon gepostet wurde hat selbst beim längsten verfügbaren Zeitraum EW die Nase vorn gehabt, auch unter Berücksichtigung der höheren Kosten.

 

 

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finisher
vor 1 Minute von Martie:

Wie schon geschrieben durchläuft der Markt unterschiedliche Zyklen, in denen immer irgendwas anderes die Rendite bringt. Konzentration baut sich auf und baut sich auch wieder ab. Es wird keiner leugnen, dass der Markt aktuell so konzentriert ist wie seit 40 Jahren nicht. Ebenso wenig wie man leugnen kann, dass EW in Phasen sich abbauender Konzentration besser abschneidet, oder dass EW in Phasen zunehmender Konzentration schlechter abschneidet. Daraus kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Gähn! Konzentration kann sich auch abbauen ohne dass es renditeschädlich ist.

 

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Martie
vor 2 Minuten von Puppi:

Das ist nicht der Fall.

Eher ist sogar das Gegenteil der Fall. 

Wer die durchschnittliche Aktienmarkt-Rendite haben will, lässt sich eben nicht durch Backtests verleiten, in dieses oder jenes zu investieren, was damals besser gelaufen ist. Er akzeptiert, dass es ex ante immer Besseres geben wird als MCAP, versteht aber gleichzeitig, dass er niemals schlechter abschneiden wird als alle da draußen zusammen und das bekommt er dann noch zu so günstigen Praxiskosten wie nirgends anders. So übel ist diese Wahl nicht.

 

Wie gesagt wäre ich mit Backtests, die besonders weit zurückreichen besonders vorsichtig. Das sind meist schwammige Rückwärts-Konstruktionen. Selbst MSCI traue ich da nicht ganz. Deren Faktor Modelle sind z.B. schon ziemlich gepimpt auf Outperformance in der Rückrechnung. 

Zudem war die Welt vor 30 oder gar 50 Jahren eine ganz andere als heute.

Ich gehe sogar mittlerweile soweit, dass ich Backtests von echten Produkten, die eine kürzere Historie haben mehr Beachtung schenke als irgendwelchen 1970er Daten, die irgendwie zusammengeschustert wurden, teils aus verschiedenen Index-Bestandteilen (siehe z.B. die Kurzstudio von Beck zum GPO).

Dass Kosten und steuerliche Aspekte fehlen, hatten wir schon besprochen.

 

Die Effizienz der Märkte hat durch das Internet schon zugenommen und wird durch KI noch weiter zunehmen. Daher denke ich, dass es ex ante noch viel schwerer sein wird, den Markt als Ganzes (MCAP weltweit) über längere Zeit risikobereinigt nach Kosten outzuperformen.

Ergo würde ich persönlich Stand heute und auch in Zukunft selbst dann weiterhin auf MCap setzen, wenn das Gewicht der USA noch weiter steigen würde. 

Das Szenario mit einem einzigen Unternehmen, welches z.B 20% Gewicht in einem weltweiten Index nach Marktkapitalisierung hat bzw. die USA 90% hatten wir hier im Forum schon mal gehabt.

Wenn der Markt so eine "verrückte" Welt (kennt man ja teils aus bestimmten Filmen) so bewertet, dann wird das seinen Grund haben und es wird ein Grund sein, den wir uns heute vielleicht noch gar nicht vorstellen können. Ergo wäre es vielleicht selbst dann dumm, sich gegen den Markt zu stellen.

Ich denke das Problem ist, dass MCAP eben der Durchschnitt ist, aber gleichzeitig die Diskussionen immer so ablaufen, dass man verliert wenn man davon abweicht. Weil man ja aktiv handle, und ständig timen müssen und und und. Dabei kann man auch einfach langfristig bei einer anderen Gewichtung bleiben, wie z.B. EW. Da MCAP ja den Durchschnitt abbildet, hat man hier mehr oder weniger eine 50/50 Chance besser oder schlechter abzuschneiden. Aber es wird so getan als können man nur verlieren wenn man von MCAP abweicht, und zwar "garantiert".

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 34 Minuten von Martie:

All deine Annahmen, basieren auf Zahlen aus der Vergangenheit...

Nein!

 

vor 26 Minuten von Martie:

Wie schon geschrieben durchläuft der Markt unterschiedliche Zyklen, in denen immer irgendwas anderes die Rendite bringt. Konzentration baut sich auf und baut sich auch wieder ab. Es wird keiner leugnen, dass der Markt aktuell so konzentriert ist wie seit 40 Jahren nicht. Ebenso wenig wie man leugnen kann, dass EW in Phasen sich abbauender Konzentration besser abschneidet, oder dass EW in Phasen zunehmender Konzentration schlechter abschneidet. Daraus kann jeder seine eigenen Schlüsse ziehen.

Nein, daraus kann man keine Schlüsse ziehen, jedenfalls keine, die einem etwas nützen.

 

vor 26 Minuten von Martie:

Du kannst gerne nochmal versuchen mathematisch zu belegen, weshalb MCAP für alles und jeden und vor allem für langfristige Zeiträume das non plus ultra ist. 

Wir wissen nicht, was das non plus ultra ist. Genau aus diesem Grund ist MCAP zu empfehlen.

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Puppi
· bearbeitet von Puppi
vor 8 Minuten von Martie:

Wie schon geschrieben durchläuft der Markt unterschiedliche Zyklen, in denen immer irgendwas anderes die Rendite bringt. Konzentration baut sich auf und baut sich auch wieder ab.

Das ist falsch.

Richtig müsste es heißen "...hat der Markt unterschiedliche Zyklen durchlaufen...Konzentration baute sich (bisher oft/immer) auf und dann wieder ab."

 

Für die Zukunft bedeutet das nichts, weil du ja selbst schreibst, dass alles anders kommen kann.

 

Aber einfache Arithmetik ist gesichert...auch ex ante...und darum geht es bei MCAP.

Wer MCAP deshalb kauft, weil er sich davon eine höhere Rendite oder Outperformance gegenüber irgendetwas anderem verspricht, hat den Grundkern nicht verstanden (und wird damit vermutlich auch scheitern bzw. trotz Befürwortung der EMH irgendwann sein Depot umwerfen). 

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Schwachzocker
vor 4 Minuten von Martie:

...Dabei kann man auch einfach langfristig bei einer anderen Gewichtung bleiben, wie z.B. EW. Da MCAP ja den Durchschnitt abbildet, hat man hier mehr oder weniger eine 50/50 Chance besser oder schlechter abzuschneiden....

Man hat allein wegen den Kosten und vorzeitiger Steuerzahlung weniger als eine 50-50 Chance. Genau darum geht es ja.

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Nachdenklich
vor 2 Minuten von Puppi:

Das ist falsch.

Richtig müsste es heißen "...hat der Markt unterschiedliche Zyklen durchlaufen...Konzentration baute sich (bisher oft/immer) auf und dann wieder ab."

Bist Du etwa der Auffassung: "Diesmal ist alles anders! Diesmal wirklich!"?

 

 

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