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Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot  

127 Stimmen

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Sapine
vor 1 Stunde von Der Heini:

Wann ziehst du in ein Pflegeheim? Ich kann mir nicht vorstellen, in einem Pflegeheim zu ziehen, wenn ich noch ein Auto fahren kann. Dann wohne ich weiter in meinem Haus und selbst mit Pflegegrad 1 oder sogar 2 kann man mit ambulanter Pflege noch zu Hause wohnen.

Eine gute Freundin von mir hat sich jetzt für einen Seniorenstift mit Pflegemöglichkeit angemeldet. Sie ist 82 und wird zunehmend klappriger. Ab einem gewissen Alter beschäftigt man sich mit der Frage ob man sich rechtzeitig einrichtet oder am Ende nehmen muss, was gerade verfügbar ist. Ein großer Faktor ist auch die Frage, ob man alleine wohnt oder in einer Partnerschaft. Das sogenannte "betreute Wohnen" stellt sich bei vielen als Sicherheitsfalle heraus, denn im Pflegefall kann man nicht in seiner Wohnung bleiben.

Zitat

Hier gibt es viele Gaststätten, die Essen auf Rädern jeden Tag vorbeibringen, selbst Hotels machen das. Das Essen ist teils besser als ich als Berufstätiger mir selber zeitlich gönnen kann/will.

Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen. 

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Turmalin
· bearbeitet von Turmalin
Ergänzung
vor 1 Stunde von Lazaros:

Befand (für 3 Monate vor ca. 18 Jahren)

Konsequenz daraus: sichergestellt, dass der Zustand nie mehr für längere Zeit eintreten wird..

 

 

Das klingt spannend, vor allem der letzte Satz. Wenn du magst, gib und ein paar Tipps, wie man das sicherstellen kann. 

vor einer Stunde von Sapine:

Ein großer Faktor ist auch die Frage, ob man alleine wohnt oder in einer Partnerschaft. 

Die unterschiedliche Kalkulation des Lebensabends für Paare mit zwei Altersbezügen oder alleine als Hinterbliebener wird hier selten thematisiert. Wo zwei Renten vielleicht einigermaßen bequem reichen, sieht es mit nur noch einer als Hinterbliebener dann ganz anders aus, da sich am großen Kostenfaktor Wohnen in der Regel nicht viel ändert.
Und dass diese Situation irgendwann eintritt, ist gewiss, nur der Zeitpunkt ist unbekannt. Tritt er spät ein, können sich die Erben freuen, tritt er früh ein, gewinnt die Kapitalrücklage am Bedeutung. 
 

Sapine: „Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen.“

 

Hier ist es genauso, aber ich habe die Hoffnung, dass sich bei zunehmender Nachfrage daran in den nächsten Jahren noch etwas ändert, jedenfalls was die Lieferung von Nahrungsmitteln betrifft. Und das Angebot an gekühlten Fertiggerichten scheint auch zuzunehmen.
Ich denke, man kann  einiges zu Hause regeln, besonders wenn die Finanzen keine Hürde darstellen. Ich erlebe im Umfeld andererseits aber auch, dass es in der eigenen Wohnung ganz schön einsam werden kann. Ob die Unabhängigkeit für jeden die beste Lösung ist, weiß ich nicht. 

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Der Heini
vor 2 Stunden von Sapine:

Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen. 

Ich wohne auf dem Land, weit weg von Metropole und hier gibt es das. Zugegebenermaßen weiß ich das nur von den Senioren. Selber rausfinden ist da vielleicht schwer, da wenig Werbung gemacht wird.

vor 2 Stunden von Sapine:

Ab einem gewissen Alter beschäftigt man sich mit der Frage ob man sich rechtzeitig einrichtet oder am Ende nehmen muss, was gerade verfügbar ist.

Völlig richtig, würde ich nicht anders machen, aber die Kosten kommen erst mit der Pflege. Hier gibt es auch so ein Luxusheim neuerdings, zuerst kann man dort in betreutes Wohnen gehen mit wenig Hilfe und dann später in den Pflegeheimtrackt umziehen. Das kostet aber und ist nur für die wirklich gut betuchten machbar und somit IMHO Luxus, den man sich leisten muss oder will. Ich würde das aber nicht von Beginn an einplanen. Schön wenn es per Aktien klappt finanziell, aber dafür sparen wäre mir zu übertrieben.

Für Pflegeheim würde ich 3500-4000€ annehmen und das ist schon mehr als die meisten ausgeben können.

 

vor einer Stunde von Turmalin:

Ob die Unabhängigkeit für jeden die beste Lösung ist, weiß ich nicht. 

Hat hier denn niemand Kinder?

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Even Worse

Da bin ich wohl mit meinen 1 - 2 k pro Monat eher studentisch unterwegs als Privatier. Meine mikroskopischen Depotentnahmen haben bis jetzt zu keiner Schrumpfung geführt, ich beabsichtige noch ein paar Jahre Vermögensaufbau, wenn das möglich ist.

 

Erstaunlicherweise ist der grösste Vermögenszuwachs erst ganz am Ende der beruflichen Tätigkeit in meiner Teilzeit- und Ausstiegsphase eingetreten. Das liegt daran, dass ich mehr Zeit hatte und konsequenter investiert habe, und an dem Goldanteil im Depot.  :rolleyes:

 

Der Schlüssel zu der finanziellen Unabhängigkeit ist das mietfreie Wohnen (nur Beteiligung an Heizkosten, Wasser), ein gewisser Hang zu frugalistischem Leben (kein Show-Man, kein teures Auto, etc.), und durchweg günstige Hobbies (geistige Interessen im Internetzeitalter sind billig). Ausserdem sind mir Reisen ein Graus (ausser ans Mittelmeer für paar Wochen im Jahr). Natürlich zahle ich auch nichts für Renovierung an der Immobilie, da sie mir ja nicht gehört. Den PKV Tarif würde ich nach einer Umstellung als erträglich bezeichen, und da ich die Günstigerprüfung bei der Steuer wähle, kann ich den Vorsorgeaufwand ja absetzen. Ich hatte mir mal von der KI ausrechnen lassen, dass für mich bis 58k Euro Kapitalerträge die Besteuerung nach Grundtabelle günstiger wäre, und deswegen vermeide ich höhere Kapitalerträge, was bis jetzt noch funktioniert hat. 

 

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Nachdenklich
· bearbeitet von Nachdenklich
vor 1 Stunde von Even Worse:

 

Erstaunlicherweise ist der grösste Vermögenszuwachs erst ganz am Ende der beruflichen Tätigkeit in meiner Teilzeit- und Ausstiegsphase eingetreten. Das liegt daran, dass ich mehr Zeit hatte und konsequenter investiert habe, und an dem Goldanteil im Depot.

Ich finde das gar nicht so erstaunlich. Mir erging es ähnlich. Nur am Goldanteil lag es bei mir nicht:

 

Während meiner Berufstätigkeit hatte ich mit einem Gehalt eine mehrköpfige Familie (inklusive Studienkosten bis zur Promotion) finanziert (das schloß auch zwei Autos ein) und das Eigenheim abbezahlt. Da gingen nur kleine Beträge ins Depot. Aber immerhin, kurz vor dem Ende der Berufstätigkeit war die Sechsstelligkeit erreicht.

Der Aufbau des Depots nahm erst nach dem Abschluß der Hypothekentilgung Fahrt auf und beschleunigte sich mit meinem Eintritt in den Ruhestand weiter, da ich nun auch keine Studienkosten mehr zu decken hatte und nun nur noch für meine eigenen Kosten als Einzelperson aufzukommen habe (jetzt allerdings in der Steuerklasse I bin und dementsprechend Steuern zahlen muß).

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Turmalin
· bearbeitet von Turmalin
Kommas gesetzt
vor 21 Stunden von Der Heini:

 

Hat hier denn niemand Kinder?

Selbst wenn, Kinder, die Vollzeit arbeiten und nicht in unmittelbarer Nähe wohnen, kann man doch auch nicht für Alltägliches einplanen, finde ich. 

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Holgerli
vor 19 Stunden von Turmalin:

Sapine: „Nicht jeder lebt in einer Metropole. Hier gibt es weder Restaurants noch Hotels mit Lieferservice. Ja selbst beim Supermarkt muss man selbst abholen.“

Bei uns sind diverse Metzgereien auf den Zug aufgesprungen: Die fahren täglich zur Mittagszeit frisch zubereitetes Essen aus. Und das wird sich zumindest aktuell noch lohnen, da die jetzigen Rentner eher noch betuchter sind.

 

vor 18 Stunden von Der Heini:

Hat hier denn niemand Kinder?

Ich frage mich hier, ob hier hier den Kindern nicht eine falsche Rolle zugewiesen wird: Meiner Meinung nach haben Kinder nicht die Pflicht die Nanny für die Eltern zu spielen.

Wenn sie es doch tun (mache ich z.B. aktuell auch), dann ist das okay. Aber eine Pflicht besteht nicht. Genauso wie auf der anderen Seite kein Recht aber Erbe besteht. 

 

 

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Der Heini
vor 11 Minuten von Holgerli:

Ich frage mich hier, ob hier hier den Kindern nicht eine falsche Rolle zugewiesen wird: Meiner Meinung nach haben Kinder nicht die Pflicht die Nanny für die Eltern zu spielen.

Wenn sie es doch tun (mache ich z.B. aktuell auch), dann ist das okay. Aber eine Pflicht besteht nicht. Genauso wie auf der anderen Seite kein Recht aber Erbe besteht. 

So war das gar nicht gemeint, als Pflicht. Aber hat man Kinder, sieht die Planung völlig anders aus.

Wenn Kinder da sind (bei mir zum Beispiel), dann muss ich anders planen als mit Pflegeheim. Solange es geht, wird dies vermeiden. Zur Not ziehe ich in die Nähe, falls nötig und kann dann mit etwas Hilfe das Pflegeheim vermeiden.

Dabei rechne ich nicht mit direkter Pflege aber betreutes Wohnen ist ohne große Probleme machbar (Einkaufen, Kochen, bisschen Hausarbeit), den Rest kann auch mobile Pflege übernehmen.

 

Denn wenn das Geld bei einem langen Aufenthalt nicht reicht, sind die Kinder die Verlierer, da das Sozialamt sich deren bedienen wird. Entweder, in dem das Erbe vorher aufgebraucht wird oder diese zahlen dürfen.

Die Diskussion über die Abschaffung der 100.000€ Grenze gibt es ja schon wieder.

 

Das hängt aber auch sehr davon ab, ob man sich zu frühen Zeiten um seine Kinder kümmert, oder eher selbstbezogen lebt und Zeit und Geld nur für sich behält. Dann kann ich eine Ablehnung im Alter durch eigene Kinder verstehen.

(Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es auch zurück).

Eine Pflicht besteht natürlich nicht, aber ein gutes Verhältnis ist mehr wert als ein übergroßes Depot. :myop: 

Kann natürlich jeder auch anders sehen.

 

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Holgerli
vor 31 Minuten von Der Heini:

Dann kann ich eine Ablehnung im Alter durch eigene Kinder verstehen.

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Mit einer aktiven oder sogar auch nur passiven Ablehnung muss das nichts zu tun haben.

 

Wenn Du zwei berufstätige Eltern mit z.B. zwei Kindern im Schulalter hast, dann hast Du oftmals nicht mehr die Kapazität Dich um Deine Eltern zu kümmern. 

Und auch wenn es schon giftige Kommentare gegeben hat, weil einige (und damit meine ich ausdrücklich NICHT Dich) das nicht hören wollen: Je älter die Eltern werden, desto anstrengender wird es: Einerseits bist Du happy, dass Deine Kinder mit zunehmenden selbststänig(er) werden und Du weniger Arbeit mit denen hast, andererseits werden Deine Eltern mit zunehmendem alter immer betreuungsbedürftiger da unselbständiger werden. Dazu dann die typische Alterssturheit.

Es hat schon so seinen Grund warum pflegende Angehörige oftmals kurz vorm körperlichen und geistigen Zusammenbruch stehen.

 

Mir ist durchaus klar, dass hinter der Entscheidung der familiären Pflege oftmals große familiäre, soziale und/oder wirtschaftliche Drucksituationen stehen.

Deswegen - und das ist ausdrücklich meine persönliche Einzelmeinung: Wenn man die Kinder für seine persönliche FU-Planung mehr oder minder zwingend mit einplant  bzw. mit einplanen muss: Lasst es bleiben.

Ich persönlich bin zumindest froh, dass ich keine Kinder habe und ich für mich habe klar gemacht, dass etwas komplett falsch gelaufen ist, wenn ich über 80 Jahre alt werde.

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Der Heini
vor 49 Minuten von Holgerli:

Wenn Du zwei berufstätige Eltern mit z.B. zwei Kindern im Schulalter hast, dann hast Du oftmals nicht mehr die Kapazität Dich um Deine Eltern zu kümmern. 

Und auch wenn es schon giftige Kommentare gegeben hat, weil einige (und damit meine ich ausdrücklich NICHT Dich) das nicht hören wollen: Je älter die Eltern werden, desto anstrengender wird es: Einerseits bist Du happy, dass Deine Kinder mit zunehmenden selbststänig(er) werden und Du weniger Arbeit mit denen hast, andererseits werden Deine Eltern mit zunehmendem alter immer betreuungsbedürftiger da unselbständiger werden. Dazu dann die typische Alterssturheit.

Es hat schon so seinen Grund warum pflegende Angehörige oftmals kurz vorm körperlichen und geistigen Zusammenbruch stehen.

Offtopic: Habe ich alles mitgemacht, meine Kinder auch. Und ich würde niemals Kinder dazu zwingen. Aber bei den Kosten der Pflegeheime kann das der Staat nicht übernehmen und da die Kosten irgendwie bezahlt werden müssen sind dann eben die Kinder dran. 

Aber genug davon, hoffen wir, daß es uns eben nicht passiert, kann man leider nur bedingt planen.

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LongtermInvestor
vor 26 Minuten von Der Heini:

Aber genug davon, hoffen wir, daß es uns eben nicht passiert, kann man leider nur bedingt planen.

Genau so ist es, hoffen wir auf einen kurzen und schmerzlosen Tod, am besten direkt nach der letzen Urlaubsreise :-). Eins ist gewiss, die restliche Lebenszeit ist unvorhersehbar.

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Turmalin
· bearbeitet von Turmalin
Kommasetzung
vor 1 Stunde von Holgerli:

ich für mich habe klar gemacht, dass etwas komplett falsch gelaufen ist, wenn ich über 80 Jahre alt werde.

??? Willst du mit 78 mit Extremsportarten anfangen, oder was hast du dir gedacht? Ich denke, 80 ist noch okay, aber 90 muss ich auch nicht werden…

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Holgerli
vor 2 Minuten von Turmalin:

??? Willst du mit 78 mit Extremsportarten anfangen, oder was hast du dir gedacht? Ich denke, 80 ist noch okay, aber 90 muss ich auch nicht werden…

Wir werden sehen. Wird wohl ähnlich der allg. Planung der FU sein: Zuerst muss man sich klar werden was das Eintritts- bzw. hier was das Austrittsdatum ist und dann schaut man. 

Da es noch mindestens 25+ Jahre sind, schaue ich in 10 oder 15 Jahren nochmal.

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Bolanger
vor 2 Stunden von Der Heini:

Offtopic: Habe ich alles mitgemacht, meine Kinder auch. Und ich würde niemals Kinder dazu zwingen.

Ich verstehe die Diskussion nicht so ganz. Im Depot sollte man einen Puffer für die Zeit einer Pflegebedürftigkeit einplanen. Dann kann man auch den Kindern die Entscheidung überlassen, ob das Geld an eine Pflegeinrichtung geht oder ob die Kinder diese Leistung erbringen (wollen) und dafür ein entsprechendes Erbe bekommen. Diese Wahlmöglichkeit ist doch ein klarer Mehrwert für die eigenen Kinder, wenn man sie nicht unter Druck setzt zur Pflege bzw. einfach selbst die Entscheidung trifft.

Allein die Frage, wie viel Budget man für eine Pflegebedürftigkeit einplanen sollte ist schwer zu beziffern. Ohne Pflege kann man saich halbwegs an Sterbetafeln, Alter naher verwandten und dem eigenen Gesundheitszustand orientieren. Dann ein paar jahre drau als Sicherheitspuffer und die Finanzplanung ist in groben Zügen fundiert abschätzbar. Bei den Pflegekosten würde mir das wesentlich schwerer fallen, weil auch die Kostenblöcke für eine stationäre Pflege schlagartig kräftig ins Kontor schlagen können. Auch die schnell befragte KI tut sich schwer, Wahrscheinlichkeiten für Pflegekosten zu bestimmen. 

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Solara
· bearbeitet von Solara
vor 19 Stunden von Turmalin:

??? Willst du mit 78 mit Extremsportarten anfangen, oder was hast du dir gedacht? Ich denke, 80 ist noch okay, aber 90 muss ich auch nicht werden…

Wenn man mit gutem körperlichen Zustand gesegnet ist, dann ist 90 Jahre nicht das Ende der Fahnenstange. Mein Vater hat damals noch 20 Liegestützen täglich absolviert, die mein Mann erst noch zu schaffen hätte. :-*

 

Die Eltern haben damals schon im Betreuten Wohnen gelebt und die Herrengruppe der Einrichtung hat den Geburtstag meines Vaters so ausgiebig bis in den späten Abend gefeiert, dass er anschließend im Esszimmerstuhl am Tisch eingeschlafen ist und erst wieder am Boden mit Platzwunde zu sich kam. Als ich ihn am nächsten Tag im Krankenhaus abgeholt habe, wurde ihm ein sehr guter Allgemeinzustand bescheinigt, mit der Empfehlung es beim nächsten Geburtstag ruhiger angehen zu lassen. ;)

 

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Der Heini

Hab jetzt nur die mal Kosten der Pflegeheime hier nachgesehen, betreutes Wohnen muss man anfragen:

Günstiges Pflegeheim: 3200€ - Eigenanteil

Mittleres Pflegeheim: 3800 €

Luxuswohnheim: 5100 € - ist dann aber wirklich mit allem drum und dran.

 

War überrascht über die Spannbreite. 5100€ ist schon eine Ansage.

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leviathan73

Meine Ausgaben betragen pro Monat ca:

 

Einkäufe täglicher Bedarf: 1.000 Euro

PKV: 750 Euro

Urlaub/Essen: 1.000 Euro

Hobbies/Sport: 500 Euro

Rücklage Haus: 1.000 Euro

Ausbildung Kind: 1.500 Euro

Sonstiges/Puffer: 1.000 Euro

 

Wenn unser jüngerer Sohn nächstes Jahr sein Abitur beendet, werden wir ihn ebenfalls unterstützen. Da würden dann weiter 1.500 Euro temporär hinzukommen. Da wir dann mehr Zeit hätten, würden wir sicher das Budget für Urlaub ebenfalls nach oben setzen.

 

Hinzu kommen noch die Kosten PKV meiner Frau und der Kinder, Auto sowie Heiz-/Stromkosten. Das geht über das Konto meiner Frau. In Summe sind das nochmal ca. 2.500 Euro. 

 

Wir sind gerade in einer Übergangsphase. Meine Frau arbeitet noch und ich habe vor 1,5 Jahren aufgehört. Die nächsten 15 Jahre werden wir aus dem Depot leben. Danach kommen Rente, Pensionskasse sowie eine BAV hinzu.

 

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Holgerli
vor 34 Minuten von leviathan73:

Meine Ausgaben betragen pro Monat ca:

 

Einkäufe täglicher Bedarf: 1.000 Euro

PKV: 750 Euro

Urlaub/Essen: 1.000 Euro

Hobbies/Sport: 500 Euro

Rücklage Haus: 1.000 Euro

Ausbildung Kind: 1.500 Euro

Sonstiges/Puffer: 1.000 Euro

Das wären: 6.750 Euro netto/Monat. 

Kann es sein, dass "Einkäufe täglicher Bedarfs" die komplette Familie inkludiert? Genauso wie "Urlaub/Essen"?

 

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leviathan73
vor 3 Minuten von Holgerli:

Das wären: 6.750 Euro netto/Monat. 

Kann es sein, dass "Einkäufe täglicher Bedarfs" die komplette Familie inkludiert? Genauso wie "Urlaub/Essen"?

 

Wie geschrieben, trägt meine Frau Auto, PKV für sich und die Kinder sowie Strom/Heizung. Natrlich kommen da immer noch ein paar "Ausrutscher" hinzu. Aber grob ist es so wie Du beschreibst. Das Budget ist nur grob und verschiebt sich von Monat zu Monat. Aber über die letzten Jahre war das immer mehr oder weniger das, wo wir rausgelaufen sind.

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Holgerli
· bearbeitet von Holgerli

Was mich irritiert hat war die Aussage:

vor 2 Stunden von leviathan73:

Meine Ausgaben

Ich bin mittlerweile recht strickt wenn es um die Aufteilung "Meine", Deine", "Unsere" geht, weil ich "meine" wirklich nur auf mich persönlich beziehe, allein um zu wissen, was mein Minimum/Normal ist und meine "Ausrutscher" sind. 

Wenn es, so wie bei Dir hingegen mehrere Aspekte des Familien-Budgets erfasst, dann ist vermutlich zukünftig damit zu rechnen, Einkäufe, Urlaube und Restaurantbesuche weniger teuer werden und Ausbildung des Kindes irgendwann komplett wegfallen wird. 

Wenn sich Dein Ausstieg mit diesem Kostenblock allerdings trägt: Umso besser für Dich/Euch. 

 

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Neverdo

Ich gebe fast überhaupt kein Geld mehr aus.Klamotten ohne Ende, ärgert mich schon fast...3,50m Schrank gefüllt mit allem was man anziehen könnte aber eben nur einmal kann.

Alles, was das Haus angeht ist da, zuletzt habe ich zwei große Kühlkombinationen einen davon in den Vorratsraum gestellt die alte Kühlkombinationen waren noch in Ordnung aber in Summe nicht so groß, man bervorratet wohl mehr im Alter. Kinder sind nicht mehr da, das Haus ist seit 20 Jahren bezahlt, ich zahle keine Miete mehr insofern gehe ich davon aus, dass man im Alter weniger braucht,wenn man ansonsten fit ist natürlich.

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Der Heini
vor 2 Stunden von leviathan73:

Meine Ausgaben betragen pro Monat ca:

Sieht bei mir ähnlich aus, nur bin ich Alleinverdiener, daher PKV höher, da Kinder mit drin.

Dazu Auto, Wasser, Strom usw.

 

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Wishmueller

Ist halt schwierig in der "Bewertung", wenn hier pro-Kopf-Budgets mit (Familien-)Haushalten vermischt werden...... von daher sollte man die Ergebnisse so einer Umfrage auch nicht allzu ernst nehmen...... ;)

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Denkt Ihr auch daran, dass es Inflation gibt?

 

Ein heute 90-jähriger wird vielleicht 3.000 € - 4.000 € im Monat für Pflege bezahlen. Hoffentlich ist er so aufgestellt, dass er einen Teil davon auf die Steuer abwälzen kann.

 

Diejenigen, die heute Mitte 40 sind, sollten bedenken, dass das der heutige Preis ist. Wenn sie 90 sind und Pflege benötigen, werden sie wahrscheinlich das Dreifache oder Vierfache bezahlen müssen.

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LongtermInvestor

Ja, absolut. Wenn man konsequent langfristig plant, müsste man eigentlich neben Inflation und Kapitalmarktrisiken auch noch den vollständigen Pflegekosten-Stresstest modellieren. Wer heute Mitte 40 ist, könnte dann vorsichtshalber schon einmal berechnen, wie sich eine ab dem 60. Lebensjahr einsetzende Pflegebedürftigkeit bis zum 100. Geburtstag bei real steigenden Pflegekosten entwickelt.

 

Irgendwann stellt sich dann allerdings die wissenschaftlich durchaus berechtigte Frage, ob man noch eine Vorruhestandsplanung betreibt oder bereits die vollständige Simulation eines möglichst ungünstigen 40-Jahres-Szenarios.

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