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Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot

Ruhestand - Budget und Anteil durch Depot  

127 Stimmen

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Holgerli
vor 31 Minuten von stagflation:

Denkt Ihr auch daran, dass es Inflation gibt?

Naja, aber ein heute 40-jähriger hat auch noch 50 Jahre bis er 90 ist.

Vielleicht wird er aber auch keine 90 Jahre. 

Und wenn wir davon ausgehen, dass dieses Land weiterhin sozialstaatliche Züge haben wird, wird der Staat auch einspringen. 

 

vor 4 Minuten von LongtermInvestor:

Irgendwann stellt sich dann allerdings die wissenschaftlich durchaus berechtigte Frage, ob man noch eine Vorruhestandsplanung betreibt oder bereits die vollständige Simulation eines möglichst ungünstigen 40-Jahres-Szenarios.

Das ist der Punkt: "German Angst" verhindert vorzeitigen Ruhestand. ;) 

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LongtermInvestor
vor 55 Minuten von Holgerli:

Das ist der Punkt: "German Angst" verhindert vorzeitigen Ruhestand.

Habe den :-) am Ende vergessen. Meine Angst hält sich sehr in grenzen...aber es gibt da halt auch andere Sichtweisen.

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Holgerli
vor 7 Minuten von LongtermInvestor:

Habe den :-) am Ende vergessen. Meine Angst hält sich sehr in grenzen...aber es gibt da halt auch andere Sichtweisen.

Ich hatte meinen Kommentar mit der "German Angst" auch nicht auf Dich bezogen. 

Aber gerade diese Diskussion mit welcher SWR es denn klappt und die dann schnell von 3,5 auf 3,0 auf fast 2,5% runtergeprügelt wurde hatten wir ja schon total oft. 

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mat99
· bearbeitet von mat99

Ich bin seit 4 Jahren Privatier und hab noch 4 Jahre bis zur gesetzlichen Rente(Zahle immer den Höchstsatz ein).

Frau ist Rentnerin 

Eigentumswohnung vorhanden 

Monatliche Ausgaben  2600€

Urlaub + Auto 13000€ (letztes Jahr)

Gesamt 44200€ (also ein paar tausend Euro könnten wir noch ausgeben)

In 4 Jahren deckt die GRV die monatlichen Ausgaben. RK1

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 39 Minuten von mat99:

Ich bin seit 4 Jahren Privatier und hab noch 4 Jahre bis zur gesetzlichen Rente(Zahle immer den Höchstsatz ein).

Monatliche Ausgaben  2600€

Nicht dass du meinst, dass ich deine Angaben anzweifle, aber wie schaffst du das?

Allein die freiwillige KV plus PV sollten davon schon ca. 1200€ im Monat ausmachen.

Und dann bleiben ja noch einige andere Versicherungen, Laufende Kosten wie Strom, Heizung, Müllabfuhr, Wasser und Kanal, Lebensmittel, und andere Einkäufe, nebst ein paar Aufwendungen um soziale Kontakte zu pflegen.

An Geschenke für evtl. vorhandene Kinder/Enkel habe ich dabei noch gar nicht gedacht.

 

 

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leviathan73
vor 2 Stunden von Wishmueller:

Ist halt schwierig in der "Bewertung", wenn hier pro-Kopf-Budgets mit (Familien-)Haushalten vermischt werden...... von daher sollte man die Ergebnisse so einer Umfrage auch nicht allzu ernst nehmen...... ;)

Naja, ich habe extra geschrieben, was auf mein Konto geht und das, was aufs Konto meiner Frau geht. Das ist dann in Summe das Familienbudget. Man könnte das auch über ein Konto laufen lassen. Ist aber irgendwie so gewachsen. Wenn die Kinder raus sind, wird sich das um die Kosten für die private Uni reduzieren. Aber ansonsten wird es wohl nahezu gleich bleiben. Wir werden uns nicht verkleinern, nicht groß anders einkaufen, etc. Was da weniger wird, sind keine relevanten Budgetgrößen.

 

Relevanter finde ich den Einwurf von Heini, der schreibt, dass es nur eine Inputgröße gibt. Das ist bei uns anders. Wir hatten beide etwas Glück in der Karriere oder im eigenen Unternehmen, sodass jeder für sich selbst sorgen könnte.

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mat99

Ich bin bei meiner Frau in der gesetzlichern Krankenkasse mitversichert und muß nix zahlen.

Für Lebensmittel und Restaurant und so hab ich dann etwas über 1000€ im Monat. Hausgeld,Stom,Grundsteuer,Internet sind dann so 300.

Versicherung hab gerade Hausrat und Haftpflicht bezahlt 50€ mein Anteil. 

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Lazaros
vor 4 Minuten von mat99:

Ich bin bei meiner Frau in der gesetzlichern Krankenkasse mitversichert und muß nix zahlen.

 

Danke für die Erklärung - habe den Höchstsatz auch auf die Krankenversicherungsbeiträge bezogen.

 

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OttoKleinanleger
vor 13 Stunden von mat99:

Ich bin bei meiner Frau in der gesetzlichern Krankenkasse mitversichert und muß nix zahlen.


Respekt, 8 Jahre überbrücken, freiwillig Rentenhöchstsatz bezahlen und dann keine 6780€ Kapitalerträge im Jahr haben, das deutet auf ein gut gefüllten Cash-Puffer hin.

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mat99
· bearbeitet von mat99

Ich hab nicht so viel Kapitalerträge. Hab meiner Frau einen Teil meines Depots übertragen. Sie verkauft dann die ETFs, das wir dann auch Steuern zurückbekommen.

Erst dadurch rechnet sich die freiwillige Rentenzahlung. Hab ne Festgeldleiter. 

Das Depot wurde ab Ende 2008 aufgebaut. War Selbstständig und muste was tun.

 

 

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Neverdo
Am 31.8.2026 um 16:20 von Neverdo:

Ich gebe fast überhaupt kein Geld mehr aus.Klamotten ohne Ende, ärgert mich schon fast...3,50m Schrank gefüllt mit allem was man anziehen könnte aber eben nur einmal kann.

Alles, was das Haus angeht ist da, zuletzt habe ich zwei große Kühlkombinationen einen davon in den Vorratsraum gestellt die alte Kühlkombinationen waren noch in Ordnung aber in Summe nicht so groß, man bervorratet wohl mehr im Alter. Kinder sind nicht mehr da, das Haus ist seit 20 Jahren bezahlt, ich zahle keine Miete mehr insofern gehe ich davon aus, dass man im Alter weniger braucht,wenn man ansonsten fit ist natürlich.

Also ich bin überrascht, kann doch nicht sein, dass ich mit so einer Feststellung alleine bin...?

Keiner da, der es teilt?

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Bolanger
vor 13 Minuten von Neverdo:

Keiner da, der es teilt?

Nein, weil Du die Rückstellungen für das Haus vernachlässigst. Wenn Du alle 10 Jahre 60 KEUR für größere Arbeiten am Haus ausgeben musst (oder 120K alle 20 jahre, oder 240K alle 40 Jahre), dann glauben die einen, dass sie außer den laufenden Kosten nichts fürs Wohnen zahlen und nur alle 10 Jahre mal Pech haben. Andere betrachten das als mietähnliche Kosten von 500 EUR pro Monat.  

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leviathan73
· bearbeitet von leviathan73
Überschneidung
vor 34 Minuten von Neverdo:

Also ich bin überrascht, kann doch nicht sein, dass ich mit so einer Feststellung alleine bin...?

Keiner da, der es teilt?

Rein statisch betrachtet, ist da viel dran. Wenn man z.B. nicht mehr zu Kunden fährt, wird man häufig andere Kleidung nutzen.  Klar, das Haus ist irgendwann renoviert. Es wird aber auch abgewohnt. Dafür müssen natürlich Rücklagen gebildet werden. Ausser man plant, dass die Bude mit unter die Erde kommt ;-)

 

Dann kommen ggf. auch neue Ideen dazu. Ich habe mir z.B. überlegt, mal den kompletten Ostblock "abzuarbeiten". Den kenne ich noch nicht. Und natürlich bedeutet das auch, die jeweiligen Restaurants zu testen. Ich bin nicht der Luxushotel Kunde. Allerdings bin ich einem vernünftigen Standard nicht abgeneigt. Wenn ich Lust habe in Spanien radzufahren, mache ich das. Ich fand den Spruch von einem Hedgefonds Manager ganz gut, als er nach dem Geheimnis von Wohlstand befragt wurde. Seine Antwort: "No first boat, no second wife, no third house!" Das ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, aber eigentlich sagt es alles.

 

Wenn man die großen Fehler vermeidet, darf man im kleinen auch mal ein wenig schludrig sein. Wenn meine Frau auf meinen Lebensstil hinweist, ist meine erste Antwort: "wenn wir sparen wollen, lass uns die Bude verkaufen. Da ist der einzig echte Hebel." Dann ist die Diskussion vorbei.

Edit: Überschneidung mit Bolanger.

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Neverdo

Nein, nein...habe die Rückstellungen nicht vergessen, die sind im Vermögen, welches man natürlich angesammelt hat.Keine Klamotten mehr, na gut Schuhe ;-) , mitunter auch mal etwas vom British Shop, aber das ist doch alles nicht mehr zu vergleichen, was man ausgeben musste, als man noch jeden morgen in den Anzug schlüpfte.

Ist das denn bei euch nicht so, wenn man mal Pflege ausklammert,dass ihr tatsächlich wenig Geld ausgebt?

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leviathan73
vor 10 Minuten von Neverdo:

Nein, nein...habe die Rückstellungen nicht vergessen, die sind im Vermögen, welches man natürlich angesammelt hat.Keine Klamotten mehr, na gut Schuhe ;-) , mitunter auch mal etwas vom British Shop, aber das ist doch alles nicht mehr zu vergleichen, was man ausgeben musste, als man noch jeden morgen in den Anzug schlüpfte.

Ist das denn bei euch nicht so, wenn man mal Pflege ausklammert,dass ihr tatsächlich wenig Geld ausgebt?

Das ist alles relativ. Seitdem ich Zeit habe Geld auszugeben, tue ich das auch. Meine Ausgaben haben mit dem Ausstieg eher zugenommen. Und da sind die Kosten für die Ausbildung der Kinder nicht mal inkludiert. Kann natürlich sein, dass sich das irgendwann auch erledigt hat und die Neugier nachlässt.

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Norica
· bearbeitet von Norica
vor 2 Stunden von Neverdo:

Ist das denn bei euch nicht so, wenn man mal Pflege ausklammert,dass ihr tatsächlich wenig Geld ausgebt?

Vielleicht, ich müsste meine jahrelangen Aufzeichnungen bemühen, aber dann noch die Inflation berücksichtigen. Was beispielsweise das Essen betrifft ist es sicher über der Inflation teurer geworden.

Aber bei Kleidung habe ich schon immer lediglich auf Funktionalität/Passform geschaut. Sauber und ohne Löcher =>passt! Was andere tragen (Mode) ist mir völlig egal.

Im Gegenteil, von Arbeitgebern übrig gebliebene Kleidung trage ich auch privat einfach weiter, solange sie in Ordnung ist.

Die Qualität neuerer Kleidung scheint durch die Bank schlechter als früher. Dünnerer Stoff, schlechte Nähte, knapperer Saum usw. Man kennt es eigentlich vom Lebensmittelhandel, Stichwort "Shrinkflation". Eventuell gibt man dadurch doch mehr aus?

 

Zum Zeitthema: Ja, man sollte die vorhandene Zeit eigenverantwortlich mit dem vorhandenen Budget füllen können. Sonst kann man sich auch wieder anstellen lassen. :lol:

Teilzeit verbunden mit Familie, Hobbys und Carearbeit oder ein kleiner (selbständiger) Job halte ich für sehr geeignet und mit wenig negativem Überraschungspotential für den Unruhestand.

Wenn Teilzeit nicht geht, kann man seine "Überstunden" dort reininvestieren, das bringt auch schon was.

 

 

 

SG

 

Ergänzung: Habe nicht abgestimmt, weil meine persönliches Herangehen etwas anders ist. Würde mich "umgerechnet" bei Frage eins bei 100% Finanzierung und bei zwei ca. in der Mitte bei 3-4k befinden.

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Physics

Vielen Dank für eure Antworten. Ich suche noch die letzte Bestätigung, dass es reichen würde, wenn ich denn wollte. Und in welchem Korridor ich mit unserem Ziel-Budget liegen würde. Ich denke, der Stress und Druck im Konzern fällt, wenn man wirklich zu 100 % bereit ist auszuscheiden. Das geht für mich mit Anfang 50 nur, wenn die Finanzen auch tragen, das Budget vernünftig geplant ist und die Strategie auch eintretenden Risiken standhält.

 

Es ist dann doch ein großer Unterschied, mit Anfang 50 aufzuhören oder mit Anfang 60. Sowohl für die gewonnene Lebenszeit (auch wenn es hier ja unterschiedliche Meinungen gibt), als auch für das Kapital.

 

Wenn ich KI für kritisches Sparring befrage, sagt sie mir: alles sicher.

Mein Jahresscheibenplan sagt: alles sicher.

 

Aber es bleibt die Konditionierung und das Bauchgefühl was noch etwas zweifelt :-). Es ist und bleibt wohl ein Sprung. 

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leviathan73
vor 5 Minuten von Physics:

Es ist dann doch ein großer Unterschied, mit Anfang 50 aufzuhören oder mit Anfang 60. Sowohl für die gewonnene Lebenszeit (auch wenn es hier ja unterschiedliche Meinungen gibt), als auch für das Kapital.

Das hat mich auch sehr lange beschäftigt. Und ähnlich wie Du habe ich das auch x-fach kalkuliert. Und dennoch gab es immer Restzweifel. Ich glaube auch nicht, dass diese jemals verschwinden. Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass diese Restzweifel Teil des Spiels sind. 

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Bolanger

Nicht, dass ich das folgende Vorgehen begrüße, aber warum lässt man es nicht einfach ruhig angehen im Job, sobald man das Gefühl hat, es sich leisten zu können. Ich habe schon vielfach Leute gehobenen Alters und damit auch vermuteter finanzieller Puffer beobachtet, die in Konzernen oder Verwaltungen nahezu untergetaucht sind. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass diese auch vor der Entscheidung standen, den Job an den Nagel zu hängen. Dann haben sie sich dafür entschieden, die ruhige Kugel zu schieben, dafür weiterhin bezahlt zu werden und mit einer nicht gegen Null gehenden Wahrscheinlichkeit bei einem Rausschmiss noch eine Abfindung oben drauf zu bekommen. das könnte dann den nötigen Finanzpuffer geben, der ggf. noch fehlt. Ein mentaler Abschied vom Job muss nicht zeitgleich mit einer Kündigung erfolgen. Oft genug werden solche Leute noch lange durchgefüttert.  

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leviathan73
vor 10 Minuten von Bolanger:

Nicht, dass ich das folgende Vorgehen begrüße, aber warum lässt man es nicht einfach ruhig angehen im Job, sobald man das Gefühl hat, es sich leisten zu können. Ich habe schon vielfach Leute gehobenen Alters und damit auch vermuteter finanzieller Puffer beobachtet, die in Konzernen oder Verwaltungen nahezu untergetaucht sind. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass diese auch vor der Entscheidung standen, den Job an den Nagel zu hängen. Dann haben sie sich dafür entschieden, die ruhige Kugel zu schieben, dafür weiterhin bezahlt zu werden und mit einer nicht gegen Null gehenden Wahrscheinlichkeit bei einem Rausschmiss noch eine Abfindung oben drauf zu bekommen. das könnte dann den nötigen Finanzpuffer geben, der ggf. noch fehlt. Ein mentaler Abschied vom Job muss nicht zeitgleich mit einer Kündigung erfolgen. Oft genug werden solche Leute noch lange durchgefüttert.  

Ich kenne einfach zu viele Leute, die viele Jahre auf den goldenen Handschlag gewartet haben. Das ist weggeworfene Lebenszeit. Hinzu kommt, dass - zumindest bei mir - die Motivation auf Null gefallen war, nachdem die Entscheidung gefallen war, das Spielfeld zu verlassen.

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Holgerli
vor einer Stunde von Norica:

Die Qualität neuerer Kleidung scheint durch die Bank schlechter als früher. Dünnerer Stoff, schlechte Nähte, knapperer Saum usw. Man kennt es eigentlich vom Lebensmittelhandel, Stichwort "Shrinkflation". Eventuell gibt man dadurch doch mehr aus?

Ist das wirklich so? Vielfach habe ich den Eindruck, dass Produkte, die vor 25 Jahren 20 Euro gekostet haben mit heutigen Produkten verglichen werden die heute 20 Euro kosten. Nur eben dass 20 Euro vor 25 Jahren heute 40 oder 50 Euro sind.

Was ich sagen will: Kauft man heute weiterhin auf dem Qualitätsniveau vor 25 Jahren, muss man halt inflationsbereinigt mehr bezahlen. Hätte man vor 25 Jahren auf dem inflationsbereinigten 20-Euro-Niveau von heute gekauft, hätte man entweder gar nichts oder den gleichen Ramsch wie heute bekommen.

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Der Heini
· bearbeitet von Der Heini
vor einer Stunde von Physics:

nd in welchem Korridor ich mit unserem Ziel-Budget liegen würde. Ich denke, der Stress und Druck im Konzern fällt, wenn man wirklich zu 100 % bereit ist auszuscheiden. Das geht für mich mit Anfang 50 nur, wenn die Finanzen auch tragen, das Budget vernünftig geplant ist und die Strategie auch eintretenden Risiken standhält.

 

Es ist dann doch ein großer Unterschied, mit Anfang 50 aufzuhören oder mit Anfang 60. Sowohl für die gewonnene Lebenszeit (auch wenn es hier ja unterschiedliche Meinungen gibt), als auch für das Kapital.

Kenne das Problem, ab ich auch und viele andere ebenso.

https://earlyretirementnow.com/2016/12/14/the-ultimate-guide-to-safe-withdrawal-rates-part-2-capital-preservation-vs-capital-depletion/

Als grober Anhaltswert für die Startrate immer noch gut.

Dazu die dynamische Vanguard Methode (-2,5%/+5%) um noch leicht zu optimieren.

Viel hat sich da an der Start-SWR nicht geändert, warum auch.

Ich! würde bei 60 Jahren von 3,5% ausgehen und bei 50 Jahren von 3%. Wer skeptischer ist, oder nicht noch Notreserven hat (Immobilie usw.) kann noch 0,25% abziehen. Rente, Steuern und GKV/PKV beachten.

Ist nur meine Ansicht, aber bitte selber deinen eigenen Weg suchen.

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Walter White
· bearbeitet von Walter White
vor 2 Stunden von Physics:

Aber es bleibt die Konditionierung und das Bauchgefühl was noch etwas zweifelt :-). Es ist und bleibt wohl ein Sprung. 

Den Sprung habe ich gerade hinter mir und bin aktuell im freien Fall, mal schauen wie es nach der Landung ausschaut. Ich wollte eigentlich zwischen 60 und 63 raus, aber das Leben und Prioritäten ändern sich ja manchmal mit einem Wimpernschlag. Ich tausche nun Geld gegen Freizeit, und für mich geht das nach sehr langem Nachdenken nun auch so in Ordnung. Wenn mir langweilig wird oder es doch mal knapp wird, was ich aber nicht glaube, kann ich mir ja immer noch einen Job suchen, oder Ehrenamt oder sonst was. Ich bin seit März 26 durchgehend im Krankenstand, da kam Langeweile bisher aber keine auf, gut ich habe aber auch jede Menge Ärzte und weiße Kittel gesehen und besuchen müssen. 

 

Ich bin 56 und  gehe zum 1.11.26 in den Vorruhestand (Pension), Zwei Personen Haushalt zu Miete, meine Frau ist Angestellt. September und Oktober noch normales Gehalt, ab dem 1. November dann ein Netto von rund 2300,- €. Da ich immer gut verdiente überweist mir meine Frau seit langem 200,-, die Fixkosten hatte ich somit fast allein gestemmt und das soll auch erst mal so bleiben alles. Das muss sich ja auch erst mal eingrooven. Für eine leichte Hausmeister Tätigkeit gibt es noch 100,- dazu, also insgesamt 2600,- Netto. 

 

Gemeinsame Fixkosten: 1600,- (die ich ja momentan fast alleine stemme). 

 

Eigene Fixkosten          : 500,- (hier und da ein Abo, Tanken, Gewerkschaft, und noch Lebensversicherungen, die erst 2030 und 2033 auslaufen. 

 

Bleiben ungefähr 500,- an Puffer im Monat. Mein Depot hat eine Ausschüttung p.a. von 6000,- also monatlich 500,-. Ich habe erst mal nicht vor die Ausschüttungen  zu konsumieren, die verbleiben erst mal auf dem Verrechnungs-Konto der ING. 

 

Die nackten, theoretischen Zahlen schauen erst mal gut aus, ich bin gespannt wie das Jahr 2027 sich dann entwickelt. Eigentlich ändert sich für mich finanziell erst mal wenig, im Arbeitsleben eine hohe Sparquote. Da die nun weg fällt, habe ich einen ähnlichen finanziellen Spielraum (Tausch Entgelt gegen Freizeit), denn an meinem Budget ändert sich nicht viel. 

 

Am Ende hätte ich drei Stellschrauben: 

 

- meine Frau müsste mehr abgeben, das möchte ich aber erst mal nicht. Sie betreibt auch Altersvorsorge und ich gönne ihr das verdiente Geld zum "verjubeln". 

 

- Depot von den Ausschüttungen monatlich anzapfen, das setze ich aber erst mal auch aus, wird aber mittelfristig passieren. (wozu hat man all die Jahrzehnte gespart).

 

- Mini/Nebenjob, Ehrenamt eigentlich nur wenn ich Langeweile bekäme, oder die Landung wird so hart, das ich müsste. 

 

Wie sind denn deine weiteren Planungen @Physics

 

 

 

 

    

 

 

 

 

 

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Norica
· bearbeitet von Norica
vor 20 Stunden von Holgerli:

Ist das wirklich so? Vielfach habe ich den Eindruck, dass Produkte, die vor 25 Jahren 20 Euro gekostet haben mit heutigen Produkten verglichen werden die heute 20 Euro kosten. Nur eben dass 20 Euro vor 25 Jahren heute 40 oder 50 Euro sind.

Was ich sagen will: Kauft man heute weiterhin auf dem Qualitätsniveau vor 25 Jahren, muss man halt inflationsbereinigt mehr bezahlen. Hätte man vor 25 Jahren auf dem inflationsbereinigten 20-Euro-Niveau von heute gekauft, hätte man entweder gar nichts oder den gleichen Ramsch wie heute bekommen.

Auch wenn wir da OT kommen: Ich kann es nicht so genau beurteilen, es sind natürlich subjektive Empfindungen. Mir ist nur aufgefallen, dass bei gleicher Kleidung der gleichen Marken oftmals die alten Stücke noch immer gut sind, während neuere schon aussortiert werden müssen.

 

Letztlich kann man für den Faden hier vielleicht festhalten, dass das Leben sicher nicht wirklich günstiger wird und es wichtig ist, die Inflation im Auge zu behalten, wenn man Exitszenarien überprüft.

Aber man muss auch so fair sein und dem Markt zugestehen, dass er längerfristig gesehen in der Regel für diesen Inflationsausgleich sorgt, solange es Wirtschaftswachstum auf dem Planeten gibt.

Daher würde ich persönlich selbst bei einem auf Kante genähten Ausstieg davon ausgehen, dass er bei vorausschauender Planung in den meisten Fällen gut geht. Mein Ding ist es freilich nicht.

 

 

SG

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Lazaros
vor 16 Minuten von Norica:

Letztlich kann man für den Faden hier vielleicht festhalten, dass das Leben es sicher nicht wirklich günstiger wird

Wirklich?

Zitat

 

Kaufkraft-Vergleich: Früher war mitnichten alles billiger

https://finanzwertig.de/kaufkraft-vergleich-frueher-war-mitnichten-alles-billiger-95

 

 

 

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