Bigwigster 13. September Die Indexdaten des Solactive Gerd Kommer Multi Asset Strategy sind da und damit kann die Diskussion doch beginnen : https://www.solactive.com/index/DE000SL0RM74/ https://www.solactive.com/downloads/Guideline_SOLGKMA.pdf INDEX GUIDELINE Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 13. September · bearbeitet 13. September von Bigwigster Erster Gedanke: Verrückt das in einem Gerd Kommer Multi Asset Produkt keine klassischen risikoarmen Komponenten dabei sind. Ich hoffe dass wird im Marketing dann auch so kommuniziert, also ähnlich wie der ARERO sich als Risiko/Rendite optimiertes Produkt positioniert mit zwar weniger Risiko als 100 Prozent Aktien aber dennoch klar für den risikoreichen Teil des Vermögens. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 13. September · bearbeitet 13. September von Puppi Erster Gedanke von mir: Ohje in Bezug auf den Anleiheteil. Zweiter Gedanke: Je 5% Kleckereien in Gold und L/S-Rohstoffe...mMn jeweils zu kleiner Hebel mit kaum Wirkung. Bin mal auf die Gesamtkosten des Multi-Asset-Dachfonds gespannt. Ich tippe auf +/-0,6% TER plus mögliche, zusätzliche Unterkosten. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 13. September · bearbeitet 13. September von Bigwigster Um ein Gefühl für das praktische Risiko zu bekommen, auch wenn man natürlich im Hinterkopf behalten muss dass es sich hier um Backtest (indexdaten) handelt: Drawdown 2020 Gerd Kommer Multi Asset Strategy 25% Gerd Kommer Multifactor Equity 35% Arero 23% Und short duration Anleihen sind genau auf diesen Drawdown im Grunde schon eine Optimierung gewesen Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 13. September · bearbeitet 13. September von Puppi vor 33 Minuten von Bigwigster: Und short duration Anleihen sind genau auf diesen Drawdown im Grunde schon eine Optimierung gewesen Der High-Yield-Kurzläufer-ETF: Quelle: https://extraetf.com/de ...und hier noch, wie sich kurzlaufende EM-Bonds EUR Hedge im Corona-Crash verhalten haben (ich musste hier auf UBS und SPDR ETFs ausweichen, da der L&G-ETF zu jung ist). DAS meinte ich mit... vor 47 Minuten von Puppi: Ohje in Bezug auf den Anleiheteil. Unter Multi-Asset mit dem Sinn einer möglichst negativen Korrelation der Assetklassen in Krisen verstehe ich zumindest etwas anderes. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 13. September · bearbeitet 13. September von Bigwigster vor einer Stunde von Puppi: Unter Multi-Asset mit dem Sinn einer möglichst negativen Korrelation der Assetklassen in Krisen verstehe ich zumindest etwas anderes. Das stimmt, der Fokus scheint darauf zu sein verschiedene Risikorämien miteinander zu mischen. Also die selbe Grundidee von Aktien ETF wo man Faktorprämien beimischt. Jetzt halt noch Ausfallsrisiko von Unternehmensanleihen und Schwellenländer. Dazu noch ein bisschen Carry Prämie und dann noch, aus dem Muster, Gold. Duration Risk kommt ein bisschen kurz, finanzwissenschaftlich besser zu erklären wären wahrscheinlich Langläufer €-Staatsanleihen. Das keine Staatsanleihen dabei sind kann ich mir nur so erklären dass er streng trennen wollte risikoarm/risikoreich. Staatsanleihen und Unternehmensanleihen guter Bonität im risikoarmen teil, natürlich auch dort kurze Duration. Dann könnte man argumentieren, ich habe die Duration Prämie ja sowohl im risikoarmen Teil ein bisschen und im risikoreichen Teil ein bisschen und damit ausreichend abgebildet. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
stagflation 13. September · bearbeitet 13. September von stagflation Die großen Anlageklassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe sind in Ordnung. Die Zusammenstellung ist ähnlich wie beim ARERO. Deshalb können wir ARERO auch als Vergleichsmaßstab wählen. Was Gerd Kommer zeigen muss, ist, dass sein Index und sein ETF besser sind als der ARERO - und zwar in Hinsicht auf Kosten, Rendite, Rendite/Risiko-Verhältnis. Komponente 1 (Aktien) ist vermutlich am wenigsten umstritten. Komponenten 4 und 5 (Rohstoffe)... Naja... Gold (Komponente 5) geht in Ordnung. Die Long-Short Strategie für Rohstoff-Features (Komponente 4) halte ich zwar nicht für falsch, aber ich bin noch nicht überzeugt. Komponenten 2 und 3 (Anleihen) lassen mich ratlos zurück. Hier bin ich auf eine Erklärung gespannt, warum das besser sein soll, als die Anleihen im ARERO. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Glory_Days 13. September · bearbeitet 13. September von Glory_Days Wollte Kommer etwa meinen Depotansatz kopieren? Die Leute wählen hoffentlich das kostengünstigere Original... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 13. September · bearbeitet 13. September von Puppi Ich vermute, dass das Marketing dann ungefähr so lauten könnte : "Im Gegensatz zu vielen anderen Multi-Asset-Produkten, welche nur 2-3 Anlageklassen (meist Aktien + IG-Anleihen, manchmal zusätzlich noch Rohstoffe oder Gold) in sich vereinen, bietet der Gerd Kommer Multi-Asset ETF sogar fünf Asset-Bausteine, nämlich Aktien (in Form des beliebten und erfolgreichen Gerd Kommer Multifactor ETF), High-Yield-Anleihen, Schwellenländer-Anleihen, physisches Gold und Long-Short-Rohstoff-Futures. Ergo ist der Gerd Kommer Multi-Asset-ETF so breit diversifiziert wie kaum ein anderer Multi-Asset-ETF." vor 36 Minuten von Glory_Days: Wollte Kommer etwa meinen Depotansatz kopieren? Naja - ich sehe hier nicht besonders viele Gemeinsamkeiten bis auf die Rohstoffe+Gold-Sache. vor 36 Minuten von Glory_Days: Die Leute wählen hoffentlich das kostengünstigere Original... ...welches es (leider) nicht im Form eines Produktes gibt . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 13. September Zweiter Gedanke: Für jemanden der wirklich exposure zu high yield will (bzw Schwellenländer Anleihen) kann sich die sehr wahrscheinlich hohe TER (optimistischer Tipp von mir sind 0,45% p.a.) wieder relativieren durch die Teilfreistellung. Bei 4,67% yield der Unternehmensanleihen hat man immerhin eine Vorteil in der Nettorendite von circa 0,3-0,4% auf diese Komponente bezogen. vor einer Stunde von Puppi: Ergo ist der Gerd Kommer Multi-Asset-ETF so breit diversifiziert wie kaum ein anderer Multi-Asset-ETF. Guter Gedanke, volle Zustimmung Gerd Kommer Ultra-Multi-Asset-ETF Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
GuyInborito 14. September Irgendwie sehe ich da die Zielgruppe nicht. Das ist weder für die Faulen / nicht selber-schlau-machen-wollenden ala ARERO "Übriges Geld rein, wenn du welches brauchst raus", noch wird sich kein Selbstverwalter die hohen Kosten und die doch etwas ungewöhnliche Zusammenstellung antun wollen wenn man eh noch selber staatliche Lang und Kurzläufer dazu mischen muß kann man ja gleich alles selber machen. Dadurch wären dann auch der Gold und Rohstoffteil so verwässert dass man manuell wieder was dazumischen müßte damit die Positionen nicht zu klein werden. Das ist weder als einziger Depotanteil geeignet noch als RK3 Depotteil mit 60-70% mMn. Ich hätte ja was ganz grob im 60/40 Bereich erwartet mit 60RK3 und der Rest RK2 und 1. Ich bin sehr auf die Erklärung gespannt für wen das sein soll und wie man das zu nutzen hat. Der einzige Grund warum ich jemals eine fertige Multi Asset Strategie kaufen würde wäre weil dann alle Anleihen mit TFS besteuert würden. Hier ist das ja nicht der Fall wenn man sich selber noch einen RK2 und 1 Teil dazukaufen muß für ein ausgewogenes Portfolio. Vlt kommt später noch die Komplettversion dann könnte man 3 mal Kosten verlangen, Dachfonds mit Staatsanleihen + Multi Strategie + Kommer ETF. Da sprudelt die TER nur so vor sich hin. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Euronensammler 14. September · bearbeitet 14. September von Euronensammler vor 16 Stunden von Glory_Days: Wollte Kommer etwa meinen Depotansatz kopieren? Das dachte ich auch im ersten Moment für MEINE Depotumsetzung Mal schaun wo die TER landet, wenn sie über alle Ebenen durchgerechnet wird. Eine TFS auf die höher verzinsten Anleihen und ein steuerfreies Rebalancing und die altersgerechte Depotvereinfachung darf natürlich nicht durch die TER kaputtgeschröpft werden und steht auch in Konkurrenz mit Robo-Advisoren oder sonstigen Smart-Invest Depotmodellen. Wäre das der ideale Topf 3 in Beck'scher Töpfe-Denke? Spannend. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
geeman 14. September Es gibt zum Long-/Short-Investment in Rohstoffe einen neuen Kommer-Blog-Beitrag: https://gerd-kommer.de/blog/long-short-strategien-rohstoffe/ Interessant zu lesen. Aber die 5% Beimischung im o.g. Produkt erscheinen mir auch zu ameisig. Was sollen 5% bewirken? Vielleicht erklärt uns das der Gerd die nächsten Wochen auf YT. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Fetz 14. September Also bei allem Respekt: Ausgerechnet Gerd "ETF-Wesir" Kommer hat nicht nur in meiner Wahrnehmung seine Ausrichtung um mindestens 90 Grad geändert. Mehrfach. Und seine Argumente sind zT nicht überzeugend. Man muss ja aber nicht jede Abbiegung mitmachen. Und ohne ihm zu nahe zu treten: Das Risiko bei Produkten die mit nur einem Namen verknüpft sind ist das die Zukunftsperspektive nochmal deutlich unklarer ist als beI einem XYZ ALL WORLD. Was, wenn der Namensgeber mal anfängt nur noch Unsinn zu reden oder ganz ausfällt? Falls man wg schlechter Nachfolge umschichten möchte: Ist man erstmal 10-20 Jahre dabei und hat einen Zuwachs von 100% oder mehr bekommt man das Problem mit der Steuer. Schon deshalb kommen solche Marketing-Namen-Produkte imho nicht infrage, egal wie sehr er durch Videos und Podcasts tingelt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller 14. September vor 6 Minuten von Fetz: Und ohne ihm zu nahe zu treten: Das Risiko bei Produkten die mit nur einem Namen verknüpft sind ist das die Zukunftsperspektive nochmal deutlich unklarer ist als beI einem XYZ ALL WORLD. Was, wenn der Namensgeber mal anfängt nur noch Unsinn zu reden oder ganz ausfällt? Interessanter Einwand..... Politische Parteien kämen ja auch nicht auf die Idee, sich nach der Namensgeberin zu benennen.... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Tenno 14. September vor 12 Minuten von Wishmueller: Interessanter Einwand..... Politische Parteien kämen ja auch nicht auf die Idee, sich nach der Namensgeberin zu benennen.... Oder ein Altersvorsorgeprodukt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DonLuigi 14. September · bearbeitet 14. September von DonLuigi Da hat sich der Kommer wieder einen Mix zusammengewürfelt, welcher die letzten paar Jahre laut Backtest gut gelaufen ist. Sonst hätte er Gold und Rohstoffe sicher weggelassen und mit REITS oder so ersetzt Ob bald ein "Ultradiversifizierter" Gerd Kommer South Korea ESG Multifaktor und ein Gerd Kommer Semiconductor ESG All Cap ETF kommt? Eigentlich nur mehr eine Frage der Zeit Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 14. September vor 5 Minuten von DonLuigi: Da hat sich der Kommer wieder einen Mix zusammengewürfelt, welcher die letzten paar Jahre laut Backtest gut gelaufen ist. Der Multifaktor Equity hatte im Backtest deutlich underperformt gegenüber ACWI IMI. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DonLuigi 14. September · bearbeitet 14. September von DonLuigi vor 5 Minuten von Bigwigster: Der Multifaktor Equity hatte im Backtest deutlich underperformt gegenüber ACWI IMI. Ich weiß, ich kann mich dran erinnern. Hatte damals selbst verglichen. Ich meinte diesen hier, vermutlich im Vergleich zu regulären Multi Asset ETFs. Aber stimmt schon, das "wieder" hätte ich mir sparen können, sorry Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flapsch 14. September · bearbeitet 14. September von Flapsch vor 20 Stunden von Puppi: Je 5% Kleckereien in Gold und L/S-Rohstoffe...mMn jeweils zu kleiner Hebel mit kaum Wirkung. Eigentlich wollte man doch auf Rohstoffe verzichten und eine Überraschung präsentieren. (ab 53'40") Aber nun gut, schauen wir mal, wie es (inkl. Kosten) läuft. Zum Start 2018 war der Index ja ganz passabel im Vergleich mit dem Multifactor- und einem All-Cap-Index. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 14. September · bearbeitet 14. September von Bigwigster vor 22 Minuten von DonLuigi: Aber stimmt schon, das "wieder" hätte ich mir sparen können, sorry Ansonsten gebe ich dir schon teilweise recht, die niedrige Duration bei den Anleihen wirkt schon auf das seit der Nullzinsphase steigende Zinsumfeld optimiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DonLuigi 14. September · bearbeitet 14. September von DonLuigi Heftig, in dem obigen Video meint er tatsächlich, der neue ETF ähnelt einem klassischen 60/40 Portfolio und sei für Leute gedacht, die weniger Risiko eingehen wollen... Und "es werden in dem Sinne keine Rohstoffe enthalten sein". Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
leviathan73 14. September vor 58 Minuten von DonLuigi: Heftig, in dem obigen Video meint er tatsächlich, der neue ETF ähnelt einem klassischen 60/40 Portfolio und sei für Leute gedacht, die weniger Risiko eingehen wollen... Und "es werden in dem Sinne keine Rohstoffe enthalten sein". Ich verstehe Deine Kritik nicht. Es sind auch keine Rohstoffe enthalten. Die Strategie spielt die Kurvenübertreibung bei definierten Future Kontrakten in einer Contango- oder Backwardation Konstellation. Das ist letztendlich vergleichbar mit dem Forward Rate Bias auf der Zinskurve. Das ist natürlich jetzt vereinfacht dargestellt. Ohne sich massiv in die Funktionsweise einzugraben zeigt die Korrelation zu Commodity only Markt von -0,37, dass es sich in der Tat um eine völlig andere Assetklasse handelt. Ich finde die Kritik weiter oben, dass die 5% nur einer Ameisenmenge entspricht eher relevant. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bigwigster 14. September · bearbeitet 14. September von Bigwigster Das Risiko ist im Vergleich zu einem klassischen 60/40-Portfolio im Sinne eines Global Aggregate Bond ETF auf den maximalen Drawdown bezogen auch nicht viel höher. Schätzung meinerseits: Lifestrategy 60/40 entspricht ungefähr 80% Aktien + 20% Tagesgeld Kommer Multistrategy entspricht ungefähr 80-90% Aktien + 20-10% Tagesgeld Die 30% High-Yield- und Schwellenländer-Anleihen reagieren in echten Krisen prozyklisch und fallen geschätzt im absoluten worst case um 25% bis 30% --> Ich würde sagen, einen Schnaps mehr Risiko im Hinblick auf den Maxdrawdown. Dotcomcrash wäre Kommer im Nachteil wegen den sinkenden Zinsen, der Crash in den 70ern wäre er im Vorteil wegen steigenden Zinsen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Puppi 14. September · bearbeitet 14. September von Puppi vor 27 Minuten von Bigwigster: auf den maximalen Drawdown bezogen auch nicht viel höher. Schätzung meinerseits: Lifestrategy 60/40 entspricht ungefähr 80% Aktien + 20% Tagesgeld Und wo siehst du dann einen Lifestrategy 80? Bei 99% Aktien + 1% TG? Der Sinn eines Multi-Asset Portfolios mit z.B. 60% Aktien sollte doch eigentlich sein, dass das Gesamtrisiko geringer ist im Vergleich zu einer Mischung aus ebenfalls 60% Aktien und 40% TG oder? Was bringt mir denn sonst so ein Mischfonds, wenn die Bausteine sich im Crash nicht gegenseitig (mit hoher Wahrscheinlichkeit) abdämpfen (negative Korrelation) und damit einen geringeren Maximum Drawdown erreichen als eine simple Mischung aus Aktien und Tagesgeld? Meiner Meinung nach ist der Kommer Multi-Asset ETF definitiv riskanter als ein Life 60, da er gerade in heftigen Aktiencrashs wie 2009 durch die HY/EM-Anleihen keine Dämpfung erreichen dürfte, sondern die Anleihen sogar (wie du selbst schreibst) mit nach unten gerissen werden, wie es schon in Corona der Fall war. IG-Staatsanleihen mit guter Bonität dagegen haben viel bessere Chancen, nach oben zu gehen in solchen Crashs. Gold und L/S-Rohstoffe können schon helfen in einem Szenario wie 2009, aber 10% sind halt einfach etwas wenig finde ich, wenn die restlichen 90% nach unten rauschen. Einzig in einem Zinserhöhungsszenario wie 2022 halten die Kommer-Anleihen aufgrund sehr kurzer Duration stand, aber da gibt es vermutlich auch keine 50-60% Minus bei Aktien. Außerdem ist es unlogisch, gerade jetzt, nachdem die Zinsen wieder deutlich höher stehen, auf diese extrem kurzen Durationen zu setzen. Das wäre vor 2022 logischer gewesen. In seinem Robo hat Kommer auch erst nach der Zinswende samt Verlusten seiner Anleihefonds die Duration verringert und den EM- Kurzläufer-ETF ins Depot genommen. Eigentlich ist das klassisches Performance Chasing.... oder aber er will beim Marketing die Kurzläufer anpreisen mit Blick auf das Szenario ab 2022 ("... da hat man gesehen, was lange Durationen anrichten können... daher bleiben wir am kurzen Ende"...). Alles ziemlich seltsam, aber andererseits muss er ja was anderes bieten als die Konkurrenz. Es ist dann nur eine Frage, wie man es den Leuten verkauft und schmackhaft macht. vor 27 Minuten von Bigwigster: > Ich würde sagen, einen Schnaps mehr Risiko im Hinblick auf den Maxdrawdown. MMn eine viertel Flasche Schnaps mehr Risiko im Hinblick auf den Maxdrawdown . Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag