DerFugger Januar 20, 2007 · bearbeitet Januar 20, 2007 von DerFugger Ich denke, die tatsächliche Finanzkonstruktion spielt in diesem Kontext keine Rolle.Tatsache ist, dass der Zertifikate-Anleger interessiert den Verlauf "seiner" Indizes bzw. Aktien verfolgen wird.Da ist es absurd, die These aufzustellen, dieser Mensch sei nicht mehr am Aktienmarkt interessiert, weil er keine Aktien bzw. Aktienfondsanteile mehr habe und dann aufgrund dessen Ursachenforschung bezüglich der Abstinenz anzustellen.Würde ich die These ernstnehmen, dann wäre jemand wie Onassis nicht mehr am Aktienmarkt engagiert. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
cubanpete Januar 20, 2007 Ich bezweifle stark, dass Onassis nicht am Aktienmarkt engagiert ist, nur weil er mit CFD's und Zertifikaten spielt... Es geht hier um die Anzahl Personen. Sogar ich, der ich hauptsächlich Derivate handle habe immer ein mittel- bis langfristiges Aktiendepot. Die Lemminge die nur Zertifikate handeln müssen nicht unbedingt mitgezählt werden... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
eurofetischist Januar 20, 2007 das könnte die "anlegerquote" in D noch weiter drücken oder zumindest den finanzplatz D schädigen Die Einführung der Abgeltungsteuer für Investmentfonds gilt in Fachkreisen als konsequent. Denn ab 2009 werden auch Kursgewinne von Einzelinvestments mit der Steuer belegt. Die Steuerlöcher werden immer weiter geschlossen. Es gibt kaum noch Alternativen für Anleger. Die Branche ist entsetzt. So können in Deutschland keine Aktienfonds mehr aufgelegt werden! Geplant ist ein zweigeteiltes Verfahren: 1./ Schüttet der Fonds realisierte Kursgewinne aus, unterliegen sie beim Anleger einer Abgeltungsteuer von 25 Prozent - inklusive Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer sind das rund 28,5 Prozent. 2./ Verbleiben die Erträge im Fonds, hält der Fiskus erst beim späteren Anteilsverkauf die Hand auf, indem er die bis dahin im Kurs aufgelaufenen Gewinne auf einen Schlag nachversteuert. Damit ergibt sich immerhin noch ein Zinseszinseffekt. Dieser wird dazu führen, dass künftig alle Fonds auf Thesaurierung umstellen. Einerseits erklärt die Bundesregierung die Aktie zum wichtigsten Teil der langfristigen Altersvorsorge, andererseits werden die Sparer künftig bestraft. Schon 2006 fiel die Zahl deutscher Aktionäre auf den tiefsten Stand seit 1999. Mit dem Gesetz werden die meisten Steuerschlupflöcher geschlossen. Einzig den offenen Immobilienfonds bleibt eine Spekulationsfrist - in diesem Fall zehn Jahre - erhalten. Zertifikate böten hingegen keine Alternative, ab 2009 erworbene Papiere sollen ebenfalls der Abgeltungsteuer unterliegen. Betroffen wären auch alle (Dach-)Hedge-Fonds, deren Renditen bisher steuerfrei sind. Von der Reform profitieren würden die Kapitallebensversicherungen. Die bis zur Fälligkeit abgabenfrei angesammelten Erträge werden in der Regel nur mit der halben Abgeltungsteuer von 12,5 Prozent erfasst, wenn der Versicherte mindestens 60 Jahre alt und die Versicherung zwölf Jahre gelaufen ist. Auch führen die hohen Auszahlungsbeträge nicht mehr zu einem Progressionsanstieg bei der Steuer. Rentenfonds mit geringer Verzinsung verlieren dagegen komplett ihren Reiz. Denn sie erzielen für Anleger mit hoher Progression eine attraktive Nachsteuerrendite aus den Anleihegewinnen, die nun besteuert werden. Zitat: "So können keine Aktienfonds mehr aufgelegt werden" quelle: gomopa mod Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Januar 22, 2007 Leider werden auch in diesem Artikel Zertifikate völlig ausgeblendet.Wenn man sich aber nur auf den Abfluss bei den Aktienfonds fokussiert, dann entsteht ein verzerrtes Bild. Viele Anleger haben einfach nur einen Wechsel von diesen Fonds in Zertifkate vollzogen, die in irgendeiner Weise mit dem Aktienmarkt korreliert sind.Solange das aber statistisch nicht sauber mit einbezogen wird, sind alle Aussagen über die Abstinenz der Deutschen bezüglich des Aktienmarktes Makulatur. Passend dazu.... focus.de - Fonds laufen die Anleger davon Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
thor_of_asgard Januar 22, 2007 Wozu soll man sie also jetzt zählen: zu den Anleihen, zu den Aktien, zu den Pferdewetten? Es sind Anleihen, bei denen der Geldgeber normalerweise lausig für sein Risiko entschädigt wird. Auch wenn Dir die Verkäufer noch so schöne Prospekte präsentieren, es bleiben Anleihen. Noch schöner kann man es wirklich kaum sagen - der Beitrag gehört eingerahmt !! Und - nebenbei - warum sollten denn die vielen Banken so intensiv für die viele Zertifikate werben, wenn sie damit nicht mehr als sonst verdienen könnten .... Ich hab auch welche - als Depot BEIMISCHUNG .... so macht das auch Sinn ... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Elvis77 Januar 22, 2007 · bearbeitet Januar 22, 2007 von Elvis77 Und - nebenbei - warum sollten denn die vielen Banken so intensiv für die viele Zertifikate werben, wenn sie damit nicht mehr als sonst verdienen könnten .... Ich hab auch welche - als Depot BEIMISCHUNG .... so macht das auch Sinn ... Das ist meiner Meinung nach falsch. Überleg mal.... Jede Bank ist zu erheblichen Teilen selber im Aktienmarkt aktiv. Wenn sie jetzt Zertifikate als eine Form von Anleihen ausgeben, was passiert dann bei fallenden Märkten in ihren Vermögenswerten? Richtig, ihre Aktienwerte sinken, aber gleichzeitig sinken ihre Verbindlichkeiten. Zertifikate können also zumindest nach meinen Überlegungen aus Sicht der Bank als Absicherungsinstrument gegen sinkende Märkte verstanden werden, mit dem netten Nebeneffekt, das sie auch Gebühren erhalten, was es gegenüber anderen, eigenen Absicherungsinstrumenten für sie attraktiver macht. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sperber Januar 23, 2007 Das ist meiner Meinung nach falsch. Überleg mal....Jede Bank ist zu erheblichen Teilen selber im Aktienmarkt aktiv. Wenn sie jetzt Zertifikate als eine Form von Anleihen ausgeben, was passiert dann bei fallenden Märkten in ihren Vermögenswerten? Richtig, ihre Aktienwerte sinken, aber gleichzeitig sinken ihre Verbindlichkeiten. Bei Index- und Basket-Zertifikaten mag dies stimmen, bei Hebelzertifikaten ist das nicht mehr so einfach. Klar, es gibt Möglichkeiten Hebelprodukte abzusichern - aber in der Regel nur dadurch, dass man das Risiko an jemand anderen in gestreuter Form weitergibt. Denn Geld unterliegt quasi einem Masseerhaltungsgesetz (Geldschöpfung der Zentralbanken mal außen vor gelassen): was dem einen sein Gewinn, ist stets jemand anderem sein Verlust. Dazwischen liegen nur die ominösen "Depot- und Bilanzwerte", die in ihrer Gesamtheit nur ein virtueller Wert sind, da es bei spontanem Liquidationsdruck zu ganz anderen Real-Erlösen kommen dürfte als ihre Eigentümer sich erhoffen. Aber auch eine Bank, die sich selbst mit Hebelprodukten verspekuliert, kann in Bedrängnis geraten. Zum Beispiel wenn der Emittent der Schuldverschreibungen, mit denen sie ihre eigenen Produkte abgesichert hat, durch das gleiche Ereignis ebenfalls zahlungsunfähig wird. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Grumel Februar 18, 2007 Der Hebel im Zertifikat ist für die Bank doch nichts anderes als ein Kredit zu für sie sehr günstigen also hohen Zinssätzen bei einem Ausfallrisiko von genau null. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller März 2, 2007 handelsblatt.com - Exodus der Kleinaktionäre Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Wishmueller Juni 1, 2007 handelsblatt.com - Reich werden? Nein danke! Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Delphin Juni 1, 2007 handelsblatt.com - Reich werden? Nein danke! Interessant zu lesen. Allerdings zeugen Sätze wie der folgende nicht gerade von dem schärfsten Denkenvermögen das Autors (kann aber auch ein Kompromiss an den Geldgeber sein, schließlich muss ein Artikel schon ein bisschen reisserisch beginnen - Presse halt): Der eine scheffelt Millionen, der andere verzichtet darauf. Einfach so, aus Unkenntnis oder mangelndem Interesse.Im Nachhinein sieht das natürlich so aus, und man kann jedem Privatanleger sagen, wärest du bloß eingestiegen. Aber zu dem Einstiegszeitpunkt hat ja keiner gewusst, dass es vier Jahre so hübsch bergauf gehen würde. Das ist ein Riesenunterschied. Ich denke, das einzig sinnvolle kann sein, besser aufzuklären, so dass in der Bevölkerung die Auffassung steigt, dass ein Teil Aktien eben auch zur Geldanlage gehört. Da ist eine langanhaltende Hausse sogar eher abträglich, denn sie kann falsche Hoffnungen wecken. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
StinkeBär Juni 1, 2007 · bearbeitet Juni 1, 2007 von StinkeBär Gebrannte Kinder scheuen das Feuer. Bei mir war auch 90% damals verbrannt. Doch ich bin meiner Geliebten treu geblieben. Gott sei dank! Entweder sind die Gebranntmarkten nun auf der Bärenseite zu finden oder sie stehen am Rand und schütteln den Kopf. Die Abwesenheit der Generation Telekomanleger, finde ich so rein menschlich verständlich. doch der Strafe nicht genug war die T-Aktie die einzige die nicht vom Anstieg profitierte. und wenn sie doch noch kommen... Werden sie auch ein 3. mal bestraft. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
ippf Juni 1, 2007 Exzesse, die typischerweise das Ende einer Hausse einläuten, sucht man bisher vergeblich – von Ausnahmen wie den teuren chinesischen Inlandsaktien abgesehen. Und das private Publikum ist auch kaum beteiligt. Dessen Zockereien lieferten in der Vergangenheit verlässliche Hinweise auf das Endstadium eines Börsenbooms. Wann werden Journalisten es endlich lernen, dass an der Börse nichts so ist, wie es mal war?! Wenn es immer nach dem selben Muster abginge, dann wäre es leicht, die Börsenzukunft vorherzusagen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DAX43 Juni 1, 2007 Interessant zu lesen. Allerdings zeugen Sätze wie der folgende nicht gerade von dem schärfsten Denkenvermögen das Autors (kann aber auch ein Kompromiss an den Geldgeber sein, schließlich muss ein Artikel schon ein bisschen reisserisch beginnen - Presse halt):Im Nachhinein sieht das natürlich so aus, und man kann jedem Privatanleger sagen, wärest du bloß eingestiegen. Aber zu dem Einstiegszeitpunkt hat ja keiner gewusst, dass es vier Jahre so hübsch bergauf gehen würde. Das ist ein Riesenunterschied. Ich denke, das einzig sinnvolle kann sein, besser aufzuklären, so dass in der Bevölkerung die Auffassung steigt, dass ein Teil Aktien eben auch zur Geldanlage gehört. Da ist eine langanhaltende Hausse sogar eher abträglich, denn sie kann falsche Hoffnungen wecken. Unsere Regierung steuert ja gegen eine Aktienkultur in Deutschland. Mit der Einführung der Abgeltungssteuer hat die Regierung ein klares Zeichen gesetzt: Ihr Kleinen spart mal schön für die Altersvorsorge, und dann nehmen wir euch rund 30 % vom Gewinn wieder weg. ca. 30% Abgeltungssteuer ist eigentlich kein Problem. Das Problem ist ,das jetzt auch Aktiengewinne, die länger als 1 Jahr alt sind, versteuert werden sollen. Und wer weiss heute schon wie oft diese Abgeltungssteuer in der Zukunft noch erhöht werden wird ? Also eine Aufklärung seitens der Regierung hat es schon gegeben : für euch "dummen" Kleinanleger lohnt es sich nicht zu sparen. Gebt euer Geld gefälligst aus, dennn wenn ihr das tut, dann kurbelt ihr die Wirtschaft an und wir Reichen verdienen dann an unseren Aktien. Schliesslich haben wir dafür gesorgt, dass besserverdienende WENIGER Stuern auf Aktiengewinne zahlen werden als vor der Abgeltungssteuer. Wenn die Kleinanleger diesmal wirklich schlauer sind, und nicht erst einsteigen wenn die Börse schon 4 Jahre nur nach oben gelaufen ist, dann haben sie etwas gelernt aus der Vergangenheit. Und das ist posetiv zu sehen. Wenn die Kleinanleger schlau sind bleiben sie auch dem Aktienmarkt fern, denn sie sollen es ja sein, die den " Profis" überteuerte Aktien abkaufen( Langfristige Fondsspare mal ausgenommen). DAX43 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Juni 1, 2007 · bearbeitet Juni 1, 2007 von �-man Schliesslich haben wir dafür gesorgt, dass besserverdienende WENIGER Stuern auf Aktiengewinne zahlen werden als vor der Abgeltungssteuer. .GDAXI, das stimmt nicht ganz. Spitzenverdiener zahlen künftig mehr, da das Halbeinkünfteverfahren und die Spekufrist wegfallen wird. Nur bei Zinseinkünften werden sie besser abschneiden. Gruß -man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
DAX43 Juni 1, 2007 .GDAXI, das stimmt nicht ganz. Spitzenverdiener zahlen künftig mehr, da das Halbeinkünfteverfahren und die Spekufrist wegfallen wird.Nur bei Zinseinkünften werden sie besser abschneiden. Gruß -man danke für die Info. Ich vergass die Streichung des Halbeinkünfteverfahren. Dann sei ihnen das bessere Abschneiden bei den Zinseinkünften gegönnt. Das wird dann aber die Steuerflüchtigen auch nicht wieder ins Land zurück bringen DAX43 Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
35sebastian Juni 1, 2007 Also eine Aufklärung seitens der Regierung hat es schon gegeben : für euch "dummen" Kleinanleger lohnt es sich nicht zu sparen. Gebt euer Geld gefälligst aus, dennn wenn ihr das tut, dann kurbelt ihr die Wirtschaft an und wir Reichen verdienen dann an unseren Aktien. Schliesslich haben wir dafür gesorgt, dass besserverdienende WENIGER Stuern auf Aktiengewinne zahlen werden als vor der Abgeltungssteuer. Wenn die Kleinanleger diesmal wirklich schlauer sind, und nicht erst einsteigen wenn die Börse schon 4 Jahre nur nach oben gelaufen ist, dann haben sie etwas gelernt aus der Vergangenheit. Und das ist posetiv zu sehen. Wenn die Kleinanleger schlau sind bleiben sie auch dem Aktienmarkt fern, denn sie sollen es ja sein, die den " Profis" überteuerte Aktien abkaufen( Langfristige Fondsspare mal ausgenommen). BILD Dir Deine Meinung!! Dein Sarkasmus bringt Dich nicht weiter! Es ist richtig, dass Wenig-Verdiener "großzügiger" mit dem Geld umgehen als die "geizigen" Reichen. Das machen sie aber nicht aus Loyalität dem Staat , der Wirtschaft oder den Reichen gegenüber, sondern weil sie unwissender, undisziplinierter und wenig selbstbewusst sind. Wer sich seine eigene Meinung bildet, weiß, dass Aktien auf lange Sicht immer die beste Anlage sind und weiß auch, dass es immer unterbewertete und günstige Aktien zu kaufen gibt. Man muss sie nur finden. Das kostet viel Arbeit und Geduld, die viele nicht aufbringen wollen oder können. Aber nur so wird im Laufe der Zeit der "dumme" Kleinanleger zum cleveren Großanleger, der sich nicht mehr über den Staat und über andere aufregen muss. Wohl dem, der kein dummer Kleinanleger ist. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
€-man Juni 1, 2007 Aber nur so wird im Laufe der Zeit der "dumme" Kleinanleger zum cleveren Großanleger Ab welcher Summe geht denn der "Großanleger" bei Dir los? Gruß -man Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
35sebastian Juni 1, 2007 Ab welcher Summe geht denn der "Großanleger" bei Dir los? Gruß -man Die Intention meines Beitrags hängt absolut nicht von der Höhe des investierten Kapitals ab. Wer Erfolg an der Börse haben will, muss die 4GS Kostolanys oder die Gedanken von Buffett verinnerlichen. Geld: Vielen fehlt das am Anfang. Aber wer frühzeitig anfängt und spart, hat nach 10-20 Jahren schon eine erkleckliche Summe zusammen. Geist, Gedanken: BILD Dir Deine eigene Meinung und kauf nicht den SCH... , der gerade "trendy" ist Geduld: Häufig brauchen Investments lange Zeit. Da ist viel Selbstbewusstsein und -disziplin vonnöten. Glück: Das gehört auch dazu. Das sollte man aber in aller Bescheidenheit genießen. Wer sich immer als "dummer" Kleinanleger fühlt, immer Ausflüchte sucht, warum man wieder nicht oder immer noch nicht in Aktien investiert ist und dann vielleicht entnervt in gut gelaufene Aktien , Märkte oder Fonds Geld einbringt, der bleibt auch nach 30 oder 40 Jahren ein "dummer" Kleinanleger, wenn er nicht schon vorher aufgegeben hat. BILD Dir Deine eigene Meinung!! Handle anders als die Masse! Das ist meine Intention. Nach fast 30 Jahren Börsenerfahrung bin ich mit dem Erreichten sehr zufrieden. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Sirius Juni 2, 2007 · bearbeitet Juni 2, 2007 von frank05 (...)Unter Investoren herrscht derzeit eine regelrechte Goldgräberstimmung, sagt Matthias Jasper. Der Chefhändler der WGZ Bank in Düsseldorf berichtet von massiven Käufen ausländischer Adressen. Völlig neue Börsianergruppen, etwa aus Malaysia, Indien oder China, treten hierzulande auf den Plan. Gerade offizielle chinesische Stellen kauften derzeit deutsche Dividendenpapiere, als gebe es kein Morgen. Anders als vor sieben Jahren, als der Dax zum letzten Mal auf diesem Niveau notierte, findet die jetzige Hausse aber zum Großteil unter Ausschluss der breiten Öffentlichkeit statt. Hiesige Kleinanleger sind weitgehend außen vor. Vor allem ausländische Institutionelle machen das große Geld, sagt Jasper. Dies bestätigt Torsten Pfeiffer, Aktienhändler bei Lang & Schwarz in Frankfurt: Die Kurse werden von Institutionellen getrieben, von privater Seite kommen nur wenige Aufträge.(...) (...)Die Kleinanleger haben damit eine der rasantesten Rallyes der vergangenen Jahrzehnte verpasst.(...) (...)Die aktuelle Hausse überstrahlt sogar den legendären Bullenmarkt der Neunzigerjahre(...) (...)Ich habe noch nie einen Aktienboom erlebt, über den sich so wenige Menschen gefreut haben, sagt Joachim Goldberg, Börsenpsychologe bei Cognitrend in Frankfurt.(...) Der vollständige Artikel: Die Welt Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Flasher Juni 2, 2007 Vor allem ausländische Institutionelle machen das große Geld Also wenn die jetzt noch kaufen "als gebe es kein morgen", dann bezweifel ich mal, dass die noch das große Geld machen. Ich selber kaufe jetzt nicht, sondern warte auf die Korrektur um dann einzukaufen, wenn es wieder billiger ist. Von den Zeitungen kommt mir irgendwie so eine "jetzt noch schnell kaufen, dann wirst du reich" Mentalität entgegen. Das hätten sie mal lieber schreiben sollen, als der DAX im Keller war, das jetzt ein guter Zeitpunkt wäre günstig zu kaufen.... Grüße, Flasher Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Boersenversteher Juni 2, 2007 Das hätten sie mal lieber schreiben sollen, als der DAX im Keller war, das jetzt ein guter Zeitpunkt wäre günstig zu kaufen....Grüße, Flasher Hätte ja keiner geglaubt zu der Zeit. Die meisten Menschen wollen erst sehen und dann glauben. Die werden aber weder im Himmel noch von der Börse belohnt. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
jogo08 Juni 2, 2007 Ich finde die Kommentare, dass man ja die schönsten Gewinne verpasst hat, ganz prima, was hätten die gleichen Autoren eigentlich geschrieben, wenn es nach der Märzkorrektur weiter nach unten gegangen wäre? Alles Schlaureder und Sprücheklopfer, wenn ich weiss, wie es kam, kann ich auch schlau reden. Es gab mal einen schönen Spruch, leider weiss ich nicht mehr von wem, aus der Nach-Dot-Com-Blasen-Zeit, man sprach von der reichsten deutschen Familie, der Familie Hättich. Hättich damals gekauft .... und hättich dann verkauft dann hättich heute ein schönes Vermögen. :-" Leider weiss NIEMAND vorher, wann der beste Zeitpunkt für Kauf oder Verkauf ist, und solange das so bleibt, werde ich mich wohl auf meine Bauchgefühl verlassen müssen und werde immer wieder den optimalen Zeitpunkt für Aus- oder Einstieg verpassen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Morbo Juni 2, 2007 Wer Erfolg an der Börse haben will, muss die 4GS Kostolanys oder die Gedanken von Buffett verinnerlichen. also reden tun davon andauernd alle. Aber wer macht schon ernsthaft was er sagt? Zu den millionen... ach milliarden Tonnen Papier die jedes Jahr mit Kostolany und Buffet Weisheiten vollgedruckt (und verkauft) werden, sind schon gewisse Diskrepanzen zum Verstaendniss fuer vermeintlich einfache Finanzdinge sichtbar. Zum Beispiel: Zinsgeschaeft. Da gibts Leute die zitieren "Kaufe nie Aktien auf Kredit!"... spaeter erzaehlen sie dann "mein Auto? Das habe ich finanziert. Wieso nicht? Machen doch alle so."... ...immer wieder amuessant... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
35sebastian Juni 2, 2007 also reden tun davon andauernd alle. Aber wer macht schon ernsthaft was er sagt? Zu den millionen... ach milliarden Tonnen Papier die jedes Jahr mit Kostolany und Buffet Weisheiten vollgedruckt (und verkauft) werden, sind schon gewisse Diskrepanzen zum Verstaendniss fuer vermeintlich einfache Finanzdinge sichtbar. Zum Beispiel: Zinsgeschaeft. Da gibts Leute die zitieren "Kaufe nie Aktien auf Kredit!"... spaeter erzaehlen sie dann "mein Auto? Das habe ich finanziert. Wieso nicht? Machen doch alle so."... ...immer wieder amuessant... Du hast Recht! Die Masse macht`s ... nicht! und....... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag