JS_01 Dezember 31, 2025 Am Ende kann es auch einfach sein, dass es für Sparkassen günstiger ist, ein gewisses Risiko einzugehen. Wie viele solche Einbrüche gab es in den letzten 2,3 Jahrzehnten, bei hunderten von Filialen (andere Banken gar nicht mit eingerechnet)? Was ist dann ein statistisch erwartbarer Schaden? Und im Vergleich dazu, was würde ein kompletter Umbau mit Verstärkung des Tresorraums kosten, plus die temporären Kosten wie Umsatzausfall und alternative Kundenlösungen? 1% Risiko bei 30 Millionen Schaden? Sind nur 300.000 als Erwartungswert. Dafür bau ich sicher keinen Tresorraum um. Technisch kann man sicher alles regeln und wie im Hollywoodfilm mit modernster Sensorik arbeiten, aber wir sind nicht in Hollywood. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 21 Stunden · bearbeitet vor 21 Stunden von No.Skill Am 30.12.2025 um 21:53 von ein_johannes: Staub löste die Feuermelder aus. Das denke ich er nicht da so eine Bohrung mit Wasser gekühlt werden sollte. Beispiel: Herstellung einer 400 mm Kernborung durch Stahl beton Am 30.12.2025 um 21:53 von ein_johannes: Pulverfeuerlöser Jup ist Standard in der Szene seit 30 Jahren. Gerne kombiniert mit anderen Sauereien die auch "DNA" unterdrücken. Am 30.12.2025 um 21:53 von ein_johannes: Feuermelder Ich vermute beim öffnen der, wieviel 3200 Schließfächer sollte es schnell gehen. Wenn sie da mit einer dünnen Trenn Scheibe 1 mm und 115 mm Durchmesser... Kann das schon warm werden und rauchen. vor 8 Stunden von LongtermInvestor: Mal sehen ob es ein Insider war... Wäre mein erster Ermittlungsansatz. vor 7 Stunden von kariya_ANA: Und wenn man sich den Fall aus Hamburg anschaut, könnte man fast meinen, da war die selbe Truppe am Werk... Wandurchbruch, Kernbohrer, etc... Gut möglich, das "Fachwissen" wird aber auch gerne in "Schulungen" weiter gegeben. Wenn man sich das mal durchrechnet. 3200 schließlich Fächer x 50k oder 100 k Da kommen Summen zusammen, das ist schon ein professionelleles Arbeits Budget ;). Gut der Kram muß noch auf dem Markt (Gold, Uhren, Kunst etc.) aber das Cash geht ja "gut" weg. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Holgerli vor 20 Stunden · bearbeitet vor 19 Stunden von Holgerli Was nutzt denn das beste Sicherheitssystem, wenn es der eigene Mitarbeiter war? Gestohlen von einem Mitarbeiter? - Bonner Sparkasse vermisst Gold aus zwei Schließfächern Das lief scheinbar bis Gelsenkirchen "unter dem Radar", kommt jetzt aber hoch. Nicht gut für den Sparkassen-Verbund... Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido vor 17 Stunden vor 7 Stunden von JS_01: 1% Risiko bei 30 Millionen Schaden? Sind nur 300.000 als Erwartungswert. Dafür bau ich sicher keinen Tresorraum um. Wäre ein valider Ansatz, wenn die Sparkasse über Kulanz alle Schäden für die betroffenen Kunden sofort und unbürokratisch begleichen würde. Davon habe ich aber nichts gelesen. Gibt auch genug Kunden die so ein Schließfach für wichtige Dokumente nutzen (weil sie es dort für sicherer als Zuhause halten). Deren Wiederbeschaffung kann äußerst lästig und zeitaufwändig sein. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Ratz vor 14 Stunden vor 2 Stunden von dimido: Wäre ein valider Ansatz, wenn die Sparkasse über Kulanz alle Schäden für die betroffenen Kunden sofort und unbürokratisch begleichen würde. Davon habe ich aber nichts gelesen. Gibt auch genug Kunden die so ein Schließfach für wichtige Dokumente nutzen (weil sie es dort für sicherer als Zuhause halten). Deren Wiederbeschaffung kann äußerst lästig und zeitaufwändig sein. Die Kunden müssen ja erstmal korrekt nachweisen, welche Vermögenswerte überhaupt in den Schließfächern eingelagert waren. Was sollen die Versicherungen denn sofort und unbürokratisch begleichen ? Ich würde jetzt mal erwarten, dass die Einbrecher keine Dokumente mitgenommen haben, die dürften noch in der Bank liegen und müssen dann in den nächsten Wochen und Monaten den Besitzern zugeordnet werden. Das dürfte bei Notar- und Kaufverträgen, KFZ-Briefen, Kaufbelege einigermaßen klappen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
dimido vor 13 Stunden · bearbeitet vor 13 Stunden von dimido vor 57 Minuten von Ratz: Die Kunden müssen ja erstmal korrekt nachweisen, welche Vermögenswerte überhaupt in den Schließfächern eingelagert waren. Was sollen die Versicherungen denn sofort und unbürokratisch begleichen ? Ich bezog mich ausschließlich auf die Aussage (schau Dir genau an was ich zitiert hatte), daß es sich nicht "lohnt" für die Bank die Tresor-Räume entsprechend zu sichern. Ich habe nicht von der Versicherung gesprochen. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Bill vor 10 Stunden Weiß man eigentlich genaueres über die Vorgehensweise? Bisher fand ich nur: Einbruch in eine Art Nebenraum zum Tresorraum. Von diesem Nebenraum aus wurde das berühmte Loch gebohrt Ich fand nichts darüber, wie die 3200 Schließfächer aufgemacht wurden. Das geht doch auch nicht so einfach und geräuschlos, oder haben die einfach geschlossen? Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
No.Skill vor 9 Stunden vor 28 Minuten von Bill: Das geht doch auch nicht so einfach und geräuschlos, oder haben die einfach geschlossen? Hab auch recherchiert und nix gefunden. Wird wohl aus Ermittlungstaktische Gründen derzeit noch nichts preis gegeben. Bei Größenordnung und dem Fall werden wir es dann bei Wikipedia Historisch nachvollziehen können. Das öffnen eines einzelnen Schließfaches ist nicht groß kompliziert für Fachleute natürlich. Hier ist die Anzahl das "Problem". Sagen wir du hast 10 min pro Fach, wenn du sauber und leise sein willst. Mal 3200 dann kommst du auf Zeiten die du nicht hast. Also benötigt man Manpower und oder ein Verfahren das schnell geht und dann eventuell den Feuer Alarm auslöst. Davon abgesehen das die Luft (arbeits Sicherheit^^) auch irgendwie dünn wird. Dann kommt noch die Logistik. Der Schrott muß zur seite (kaputte Fächer und Türen, Inhalt der als wenig wertvoll erachtet wird) und das was man mit nehmen möchte. Muß ja alles durch das geborte Loch raus. Gruße No.Skill Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Anja Terchova vor 5 Stunden Am 30.12.2025 um 14:01 von chirlu: Die Schließfächer sind bis jeweils 10300 Euro versichert. Klingt, als ob das mal 20000 DM waren und die Versicherungssumme seit Jahrzehnten nicht angepasst wurde. Ich weis nicht ob eine höhere Versicherungssumme wirklich sinnvoll wäre. Bei einem Grossteil der Kunden wird es ohnehin eher um Dokumente, Datensicherungen oder auch Erbstücke und Geschenke die zwar einen hohen idellen Wert aber einen überschaubaren materiellen Wert haben. Da könnte ohnehin keine Versicherung helfen. Ansonsten würde ich davon ausgehen das bis ca. 3.000€ eine Auflistung nach Behauptung und bis so 15.000€ ein Rechnung oder Foto reichen würde. Aber über 15.000€ denke ich wird auch ein Foto nicht mehr reichen, da man bei vielen Sachen den genauen Wert nicht anhand eines Fotos erkennen kann, so das die Versicherung wohl nur nach einem Wertgutachten zahlen würde, was aber ohnehin nur eine kleine Minderheit hätte. Eine zu hohe Versicherungssumme könnte da sogar irreführend sein, wenn sich Kunden dann darauf verlassen würden, aber dann die Nachweise nicht erbringen können. Gleich nur 15.000€ oder 10.000€ Versicherungssumme macht den Leuten wenigstens das Problem klar. vor 18 Stunden von JS_01: Am Ende kann es auch einfach sein, dass es für Sparkassen günstiger ist, ein gewisses Risiko einzugehen. Wie viele solche Einbrüche gab es in den letzten 2,3 Jahrzehnten, bei hunderten von Filialen (andere Banken gar nicht mit eingerechnet)? Was ist dann ein statistisch erwartbarer Schaden? Und im Vergleich dazu, was würde ein kompletter Umbau mit Verstärkung des Tresorraums kosten, plus die temporären Kosten wie Umsatzausfall und alternative Kundenlösungen? 1% Risiko bei 30 Millionen Schaden? Sind nur 300.000 als Erwartungswert. Dafür bau ich sicher keinen Tresorraum um. Technisch kann man sicher alles regeln und wie im Hollywoodfilm mit modernster Sensorik arbeiten, aber wir sind nicht in Hollywood. Sehe ich auch so, eine normales Bankschliessfach ist eben ein Standardangebot das bezahlbar bleiben muss. Und kein Nischenangebot für teuerste Wertgegenstände. Solche wären bei spezialisierten Anbietern dann sicher besser aufgehoben als bei einer normalen Bankfilliale. Anderseits ist es natürlich aber schon so, das man Dokumente die man regelmässig braucht, Datensicherungen die man gelegentlich aktualisieren möchte und Schmuck den man gelegentlich tragen möchte, natürlich schon in seinem näheren Umfeld haben möchte, wo man dann auch jeder Zeit mit geringem Aufwand ran kommt haben möchte. Und nicht möglicherweise über 100km beim nächsten spezialisierten Anbieter. vor 13 Stunden von Holgerli: Was nutzt denn das beste Sicherheitssystem, wenn es der eigene Mitarbeiter war? So ein beachtlicher Coup ist sicher nicht die Idee von einem kleinen Grüppchen gewesen, denn ein kleines Grüppchen würde sowas nicht hinbekommen sondern könnte höchstens davon träumen. Sondern dazu braucht es schon ein sehr grosses und kompetentes Netzwerk. Ich vermute mal das es in Richtung der Geldautomatensprenger und Enkeltrickbetrüger die ihre Netzwerke in den Niederlanden gut ausgebaut haben gehen könnte, oder auch in Richtung Clankriminalität wie damals beim Grünen Gewölbe Raub. Trotzdem könnte es natürlich sein das einzelne Mitarbeiter sogar für die Weitergabe von Insider-Wissen bezahlt wurden, oder aber sogar Leute als Informanten gezielt eingeschleusst wurden. Grosse Netzwerke haben da ja ordentliches Potential. Und es muss ja nicht direkt bei der Bank gewesen sein, sondern Haustechnik oder Reinigung machen ja meistens externe Dienstleister. Oder auch Werttransportunternehmen wären eine mögliche Quelle. Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag
Rebentao vor 2 Stunden · bearbeitet vor 2 Stunden von Rebentao Ich verstehe überhaupt nicht wie man als Bank so schlecht abgesichert sein kann. Die Versicherung müsste doch Auflagen für die Bank haben Zur Absicherung fällt mir folgendes ein 1. Vernebelungsanlage https://www.youtube.com/watch?v=jeRyusksMf4 2. Trittschallmelder 3. Keramik, Hartmetall im Beton 4. Dummy Schliessfächer mit eigener Alarmierung bei Öffnung (evtl. mit Lorawan) 5. Präsenzmelder mit Radar 6. Melder die auf Stromverbrauch reagieren 7. Lichtschranken 8. Temperatursensoren die auf Änderungen reagieren. 9. Kameras mit Bewegungserkennung usw. Alles könnte man auch so bauen das bei Ausfall sofort alarmiert wird wenn Sensoren abgeklemmt werden. Bei 3200 Fächern müsste man auch schon unabhängige Systeme haben. Solche Kernbohrungen gab es schon früher, aber da hatte man nicht so gute Möglichkeiten mit den Alarmanlagen siehe Aktenzeichen XY vom 11.12.1981 bei Minute 10 https://www.facebook.com/Rudicernefans/videos/aktenzeichen-xy-vom-11-12-1981-teil-2/818087424483751/ In dem Video wird auch davon gesprochen das ein ganz neues Bohrgerät zum Einsatz kam mit eigenem Wasserkreislauf Wer im Aktenzeichen Archiv schaut sieht das auch schon 1974 und früher Kernbohrer benutzt wurden. Suchbergiff Höllenmaschine oder Kernbohrer https://www.wikixy.de/Startseite https://www.wikixy.de/Sendung_vom_10.05.1974#Banküberfall_("Edes_Höllenmaschine") Zitat 50 cm dicke Betonwand mit "Höllenmaschine" überwunden: 11 Löcher mit je 10 cm Durchmesser ringförmig ausgebohrt, Aktenzeichen XY vom 11.12.1981 https://www.wikixy.de/Sendung_vom_11.12.1981#Diamantbohrer-Bankeinbrüche Zitat: Täter dringen durch Fenster in Keller der Sparkasse ein; Müllcontainer verdeckt Sicht; nach ca. sieben Stunden Bohren mit neuestem Diamant-Kernbohrer im Tresorraum; Täter räumen alles auf https://www.wikixy.de/Sendung_vom_02.09.1983 Zitat: wieder Loch in Mauer zum Tresorraum Bankeinbruch in Berlin-Steglitz am 14. Januar 2013 https://de.wikipedia.org/wiki/Bankeinbruch_in_Berlin-Steglitz_2013 https://www.bz-berlin.de/archiv-artikel/zehn-millionen-euro-beute-und-nur-eine-spur April 2015 Hatton Garden Safe Deposit https://www.stern.de/panorama/dreiste-raeuber-erbeuten-rund-83-millionen-euro-6211962.html https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/300-schliessfacher-im-diamanten-viertel-in-london-geplundert-6107902.html https://www.welt.de/vermischtes/article151035899/Juwelenraeuber-von-Hatton-Garden-Die-boesen-Opas-der-18-Millionen-Raub.html 18.8.2015 Martinsried Plannegg https://www.merkur.de/lokales/wuermtal/aez-einbrecher-kamen-durch-lueftungsschacht-5357837.html November 2020 6,5 Millionen Euro aus NRW-Zollamt geklaut https://www.spiegel.de/panorama/justiz/emmerich-millionen-diebstahl-aus-tresorraum-von-zollamt-mehrere-hinweise-eingegangen-a-e342c584-543f-4645-9171-ee4cf1456f54 https://www.zeit.de/news/2020-11/11/loch-in-keller-von-zollamt-gebohrt-65-millionen-euro-beute Zitat Mit einem Kernbohrer haben Unbekannte am Allerheiligen-Sonntag die Wand des Tresorraums im Keller des Zollamtes im nordrhein-westfälischen Emmerich durchbrochen. https://www.werteinlagerung.de/sparkassen-und-bankschliessfaecher-im-visier-der-organisierten-kriminalitaet/ Diesen Beitrag teilen Link zum Beitrag