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DonSimon

Bankschließfach

Empfohlene Beiträge

migieger
vor 5 Stunden von No.Skill:

Da auch Eile geboten ist: Der schwere Bandendiebstahl verjährte nach zehn Jahren.

Also, noch 9 Jahre und 11 Monate.^^

 

Keine Panik! Dem 20-30 Mia. EUR cum/cum- und cum/ex-Steuerbetrug laufen wir auch schon 8 Jahre hinterher... (was ist da schon die kolportierte halbe Mia EUR? Peanuts in Bankersprache).
 

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Anja Terchova
vor 23 Stunden von stagflation:

 

Das scheint mir doch ein bisschen zu viel zu sein. Es gibt 3.000 Schließfächer. In manchen wurden sicherlich nur Dokumente oder geringwertige Wertgegenstände aufbewahrt. Vielleicht waren auch einige leer. Ich würde auf 2.000 Schließfächer mit Wertgegenständen von im Schnitt 50.000 € tippen, also vielleicht 100 Mio. €. Vielleicht etwas mehr, vielleicht etwas weniger. Aber 500 Mio. Euro erscheint mir zu viel.

 

Das ist übrigens eine gute Übung. Jeder kann mal selbst abschätzen, was er/sie glaubt, wie hoch der Schaden ist. Die genaue Summe wird ja sicherlich irgendwann publiziert werden.

Ich finde sowas ist schon sehr schwer abzusätzen:

1.200x 1.000€
500x 5.000€
500x 15.000€
300x 50.000€
150x 100.000€
50x 250.000€
=========
wären "nur" 53,7 Mio €

100x 1.000€
100x 5.000€
200x 15.000€
400x 50.000€
700x 100.000€
1.000x 250.000€
===========

wären "beachtliche" 343,6 Mio €

Beides halte ich im Prinziü für plausibel.
 

Hinzu kommt sicher das einige Leute den Wert deutlich zu niedrig angeben, wenn sie z.B. Drogen oder Schwarzgeld in ihrem Schließfach hatten. Aber es wird genauso auch Leute geben die den Wert deutlich zu hoch angeben, entweder weil sie Erbstücke unabsichtlich als zu hochwertig einschätzen, oder aber bewusst versuchen zusätzliche Entschädigung zu bekommen.

Denn da ist ja auch noch nicht das letzte Wort gesprochen, ob es wirklich bei den 10.200€ Versicherungssumme bleiben wird. Wenn rauskommt das die Sparkasse in mehreren Fällen grob fahrlässig behandelt ist, hätten Klagen durchaus einnen Erfolg, und die Sparkasse könnte ein Interesse haben Vergleichsangebot vorzulegen, um die Zahl der Klagen zu reduzieren.


 

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

Sammel klagen sind wohl nicht möglich, so muß jeder einzeln klagen.
 

So wie ich es verstanden habe ist die Bank "fein raus" wenn ein Mitarbeiter der Sparkasse als insider fungiert hat. Da dieser dann die "Schuld" trägt. Und die Bank nichts dafür kann wenn der insider die Sicherheitsmaßnahmen umgeht/aushebelt, dies ermöglicht.
 

Grüße No.Skill 

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Holgerli

Die "Bild"-Zeitschrift hat wohl gestern eine Schlagzeile rausgehauen, dass es in Gelsenkirchen wohl eher 500 Mio. Euro Schaden sind 

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No.Skill
vor 2 Stunden von Holgerli:

Die "Bild"-Zeitschrift hat wohl gestern eine Schlagzeile rausgehauen, dass es in Gelsenkirchen wohl eher 500 Mio. Euro Schaden sind 

 

Am 19.1.2026 um 09:29 von No.Skill:

Der Reporter der Bild-Zeitung sagte, dass sie offensichtlich Insider-Informationen hatten und gerade die Fächer, die leer/minderwertig waren, nicht geöffnet haben.

Des Weiteren haben sich viele bei Reporter gemeldet und ihm Fotos etc. gezeigt.

Viele Bergleute haben wohl ihre Abfindung in Gold/Cash darin und die ihre Gold von der Hochzeit/Geburt etc.

 

Hier der Link: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe Milliarde. Ich fand es spannend, und es bestätigt ja auch meine Annahme (Säure),

wer Bild aushält gerne reinschauen.

 

Jup ;)

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
Am 19.1.2026 um 09:29 von No.Skill:

Hier der Link: Sparkassen-Einbrecher erbeuten halbe Milliarde. Ich fand es spannend, und es bestätigt ja auch meine Annahme (Säure),

wer Bild aushält gerne reinschauen.

Von der Bild hab ich keine hohe Meinung, das Video fand ich aber in der Tat sehenswert.

Kurzfassung:

Die Täter haben im Parkhaus ein Rolltor zum 2. UG (Anwohnerparken) manipuliert, so das es nicht mehr mit Chipkarte geöffnet werden konnte ("kaputt war") und daher auf ein Klingeln aus der Hausmeisterzentrale ferngeöffnet wurde - ohne Überprüfung, ob man wirklich Parkplatzmieter war.

Danach haben sie eine manipulierte Fluchttür einfach aufgedrückt, die sich natürlich normalerweise nicht von außen öffnen lässt.

Dadurch gelangten sie ins Treppenhaus der Sparkasse, dort haben sie die Bewegungsmelder abgeklebt und sind in den Archivraum. Im Archivraum war das Schloss ausgetauscht worden - ob schon vorher von einem Insider oder erst während der Tat ist wohl noch nicht klar.

Jedenfalls haben sie dann mit einem Gartenschlauch aus der Damentoilette Wasser zur Bohrerkühlung geholt und gebohrt. Die erste Bohrung war falsch angesetzt, man wäre hinter den Schließfächern rausgekommen - daher hat man noch eine 2. Bohrung etwas seitlich versetzt gemacht. Scheinbar wusste man aber auf ein paar cm genau, wo man in eine Lücke zwischen den Schließfächern bohren kann.

Als dann der erste Brandalarm ausgelöst wurde und Feuerwehr und Sicherheitsdienst anrückten wurden die Täter wohl gewarnt, haben den Gartenschlauch eingerollt, die Tür zum Archivraum zugeschlossen und sich tot gestellt.

Sicherheitsdienst und Feuerwehr standen dann vor der Tür zum Archivraum, aber es war leise, kein Brandgeruch, nichts ungewöhnliches zu sehen. In den Archivraum kam man aber nicht rein - der Schlüssel passte halt nicht. An dieser Stelle bemerkte der Sicherheitsdienst angeblich, das die Alarmanlage gar nicht eingeschaltet war (!) und hat sie wieder eingeschaltet - ist dann aber wieder abgezogen ohne Eins und Eins zusammenzuzählen, sondern ging von einem Fehlalarm aus.

Im Tresorraum hat man mit einem Brecheisen die 3000 Schließfächer geöffnet, das wurde auch protokolliert - jedoch nur intern.

Alle Dokumente, Wertgegenstände mit Rückverfolgbarkeit (Uhren mit Seriennummern) etc. hat man direkt im Tresorraum gelassen, dort liegt wohl 50cm hoch der Müll (Bilder sind nicht öffentlich), die Spurensicherung geht von 500.000 Objekten aus !

Nicht geöffnet wurde ein kleiner Bereich von Schließfächern, die leer waren oder nur geringe Werte enthielten - eigentlich der Beweis, das Sparkassenmitarbeiter verstrickt sind.

Am Ende wurde wohl Säure versprüht, um DNA zu vernichten.

Dann hat man ein Parkticket bezahlt damit das Rolltor zur Ausfahrt aus dem Parkhaus aufging, dort hat man sich in die Lichtschranke gestellt und ist mit allen Fahrzeugen raus.

 

Die Kennzeichen waren wohl nicht gestohlen, sondern Dubletten; die Kennzeichen gehörten aber tatsächlich zu diesen PKW-Modellen und waren aus anderen Städten/Landkreisen, hätten einer oberflächlichen Überprüfung also stand gehalten.

 

Liest sich wirklich wie ein Drehbuch.

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No.Skill
vor 5 Minuten von ein_johannes:

Von der Bild hab ich keine hohe Meinung, das Video fand ich aber in der Tat sehenswert.

Dito + Danke :thumbsup:

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s1lv3r
vor 7 Minuten von ein_johannes:

Liest sich wirklich wie ein Drehbuch.

 

Danke für die Zusammenfassung. :thumbsup:

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LaRoth

Danke Johannes, ich habe noch ein paar Ergänzungen:

vor 7 Stunden von ein_johannes:

eine 2. Bohrung etwas seitlich versetzt gemacht

Das hintere Loch ist auch relativ klein, d.h. der eine große Typ von der Überwachungskamera hat da nicht durchgepasst.

 

vor 8 Stunden von ein_johannes:

Spurensicherung geht von 500.000 Objekten

Die alle gesichtet und geprüft werden müssen, falls den Tätern etwas aus der Tasche gefallen, drauf getropft oder .... ist.

 

vor 8 Stunden von ein_johannes:

3000 Schließfächer geöffnet

Samstag um 10:45 Uhr das erste, gegen 14:XX Uhr brannte die Platine der Überwachung durch, daher weiß man nicht wie lange sie ingesamt dafür gebraucht haben.

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stagflation

Der Spiegel:

Zitat

Geschädigte verklagen Sparkasse in Gelsenkirchen

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

Jeder einzeln?

 

Grüße No.Skill 

 

PS: er war es :-*

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Schwachzocker
Am 20.1.2026 um 11:53 von ein_johannes:

Nicht geöffnet wurde ein kleiner Bereich von Schließfächern, die leer waren oder nur geringe Werte enthielten - eigentlich der Beweis, das Sparkassenmitarbeiter verstrickt sind.

Das ist ja toll, dann haben die Täter also durch ihr Verhalten einen Mittäter quasi verraten?

Und woher soll ein Sparkassenmitarbeiter wissen, wo nur geringe Werte sind?

 

Am 20.1.2026 um 11:53 von ein_johannes:

Liest sich wirklich wie ein Drehbuch.

Das ist bei Berichten der Bild immer so. 

Soll auch eine leicht bekleidete junge Dame dabei gewesen sein?

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chirlu
vor 8 Minuten von Schwachzocker:

dann haben die Täter also durch ihr Verhalten einen Mittäter quasi verraten?

 

Wenn er nicht sehr dumm ist, wird er sich ohnehin durch Untertauchen selbst verraten haben.

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Schwachzocker
vor 1 Stunde von chirlu:

 

Wenn er nicht sehr dumm ist, wird er sich ohnehin durch Untertauchen selbst verraten haben.

Du meinst, bei denen fehlt plötzlich ein Sparkassenmitarbeiter und niemand sagt der Polizei etwas, und es gibt auch keine Fahndung?

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chirlu
Gerade eben von Schwachzocker:

Du meinst, bei denen fehlt plötzlich ein Sparkassenmitarbeiter?

 

Ja.

 

Gerade eben von Schwachzocker:

und niemand sagt der Polizei etwas, und es gibt auch keine Fahndung?

 

Das habe ich nicht gesagt, sondern die Polizei wird es wissen und nach ihm fahnden.

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PKW
vor 30 Minuten von chirlu:

Ja.

Ist das nur deine persönliche Meinung, oder gibt es dazu weitere Informationen? 

 

Vom Prinzip her sollten doch alle Mitarbeiter in der Lage sein, einem Kunden ein Schließfach zu vermieten. Also müssten alle Ma auch Informationen haben (bzw. einsehen können), welche Schließfächer noch frei sind. 

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chirlu
vor 3 Minuten von PKW:

Ist das nur deine persönliche Meinung?

 

Das ist nur eine Vermutung, wie ich auch geschrieben habe:

vor 2 Stunden von chirlu:

Wenn er nicht sehr dumm ist, wird er sich ohnehin durch Untertauchen selbst verraten haben.

 

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magicw

weil's so schön war...

Zitat

Diebe brechen Schließfächer in weiterer Sparkassen-Filiale auf

Diebe haben heute Morgen in Wilhelmshaven mehrere Schließfächer in einer Filiale der Sparkasse aufgebrochen. Die Polizei sei gegen 10 Uhr darüber informiert worden, teilt sie mit. Die Tat habe sich "unmittelbar zuvor" ereignet. Als die Täter erwischt wurden, hätten sie sofort die Flucht ergriffen.

https://www.n-tv.de/der_tag/Diebe-brechen-Schliessfaecher-in-weiterer-Sparkassen-Filiale-auf-id30297215.html

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Scheint ein neuer Volkssport zu werden... Früher hat man im Winter Boßeln gespielt, heutzutage leert man Schließfächer...

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No.Skill
Gerade eben von stagflation:

raubt

Ist doch kein raub?

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chirlu

Wahrscheinlich waren das wieder solche Kontoauszugfächer im Vorraum, keine richtigen Schließfächer in einem Tresorraum.

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SlowHand7

Man fragt sich ja wirklich was die Sparkassen und vielleicht andere Banken da für Sicherheitsstandards haben.  :(

Es kann doch wohl niemand einfach so in den Tresorraum rein spazieren und da lange und laute Arbeiten verrichten.

Und wenn da niemand drin sein darf muss doch wohl eine Alarmanlage mit mehreren unabhängigen Ultraschall und Bewegungssensoren aktiv sein die niemand so einfach abschalten kann.

 

Ich hoffe diese Banken werden zu maximalen Schadensersatz verdonnert.

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

Sicherheit, kostet Geld, und zusätzlich auch Ressourcen wie Manpower (demografischer Wandel), ob Flughafen (Klimakleber), Sparkassentresore oder Unternehmen gegen „Krieg“ schützen.

Bevölkerungsschutz zum Beispiel. Uns wird in D oft ein Sicherheitsgefühl vermittelt, das beim harten Test, oft nicht standhält.

Flut im Ahrtal, Stromausfall in Berlin, Drohnen über dem Bundeswehrareal, das gerade mit der neuesten Flugabwehrtechnik in Betrieb geht.

Bei 9000t Goldvermögen und ebenso großen "Bargeldbeständen" steigt auch der Antrieb, mal neue kreative Wege zu gehen.

Man muss sich nur mal die Subunternehmer in der Security-Branche anschauen, alles Fachkräfte.

 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Ich finde es lustig, wie häufig ich hier den Ruf nach Technik ("Bewegungsmelder", "Kameras") lese... Das kann man machen. Dann gibt es bei einem Einbruch einen Alarm und die Kameras filmen alles. Aber was nützt das?

 

Man braucht auch Sicherheitskräfte, die bei einem Alarm schnell eingreifen. Also ein SEK, das rund um die Uhr einsatzbereit ist. Und selbst wenn man dieses hätte, würde es nicht funktionieren. Weil Alarmanlagen oft Fehlalarme generieren. Spätestens nach dem dritten Fehlalarm nimmt niemand mehr Alarme ernst.

 

Wenn man es richtig machen will, braucht man Technik, eine 3-Schicht-Mannschaft vor Ort und dann noch ein SEK, das bei einem wirklichen Einbruch innerhalb von 5 Minuten vor Ort und Stelle ist. Kosten: Viele Hunderttausend Euro pro Jahr. Diese Kosten müsste man auf die Schließfachbesitzer umlegen. Die Kunden wollen aber keine Tausend Euro oder mehr pro Jahr bezahlen. Die wechseln ja selbst wegen 30 Euro Kontoführungsgebühren im Jahr die Bank. 

 

Das passt einiges nicht zusammen.

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