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DonSimon

Bankschließfach

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Die Welt:

Zitat

Gelsenkirchen

 

Insgesamt rund 250.000 Euro – erste Entschädigungen nach Sparkassen-Einbruch gezahlt

 

Auch aus dieser Meldung kann man versuchen, den Gesamtschaden abzuschätzen. 11 Kunden: 250 k€ --> 3.000 Kunden: 70 M€. Das ist natürlich sehr ungenau, weil die 11 Kunden nicht zufällig ausgewählt wurden. Es ist auch nicht bekannt, ob der Schaden vollständig ersetzt wurde und ob (bzw. wie) die 10.000 € Haftung der Bank eingerechnet wurden. Aber von der Größenordnung ist man wieder bei den 100 Mio. Euro, die ich in #96 geschätzt habe.

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Norica
· bearbeitet von Norica
Am 16.2.2026 um 15:19 von PKW:

Ich bin nicht sicher, ob der Bankmitarbeiter das Schließfach auch noch extra verschließen muss, wenn der Kunde es mit seinem persönlichen Schlüssel abgesperrt hat. Muss ich beim nächsten Mal mal fragen ... 

Hat mal jemand gesehen wie die Bankangestellten die Schließfächer im Tresorraum aufbekommen, wenn es ein Problem gibt?

Keine Ahnung ob vorher noch eine elektronische Sicherheitseinrichtung abgeschaltet werden muss, aber danach tust Du dein Zeug lieber im Garten vergraben:lol:

 

 

SG

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CorMaguire
vor 2 Stunden von Norica:

Hat mal jemand gesehen wie die Bankangestellten die Schließfächer im Tresorraum aufbekommen, wenn es ein Problem gibt?

Nö erzähl ....

vor 2 Stunden von Norica:

...Keine Ahnung ob vorher noch eine elektronische Sicherheitseinrichtung abgeschaltet werden muss, aber danach tust Du dein Zeug lieber im Garten vergraben:lol:

Ich denke die primäre Idee eines Bankschließfachs ist es nicht diebische Bankangestellte abzuhalten :lol:

Am 16.2.2026 um 15:19 von PKW:

...Ich bin nicht sicher, ob der Bankmitarbeiter das Schließfach auch noch extra verschließen muss, wenn der Kunde es mit seinem persönlichen Schlüssel abgesperrt hat. Muss ich beim nächsten Mal mal fragen ... 

Anekdotisches Wissen: Vor vierzig Jahren war das nicht nötig.

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Norica
Am 21.3.2026 um 15:03 von CorMaguire:

Nö erzähl ....

Da gibt es nicht viel zu erzählen. Außerdem schon mehr als 20 Jahre her. Die Bank war relativ neu gebaut.

Aber vermutlich ist es im Safe doch sicherer als im Garten, denn wenn ich jetzt genauer nachdenke bin ich mir fast sicher, dass der Safe eine Doppeltüre hatte und mit dem Ding nur die äußere geöffnet werden konnte. Die innere hatte einen Schlüssel.

Das "Gerät" war einem auf bestimmte Weise gebogener stabiler, aber doch recht dünner "Draht", der senkrecht durch ein als Auflagefläche fungierendes Metall ging und mit einem Drehknopf verbunden war.

Die (Außen?)Türen vom Safe hatten ringsherum einen kleinen Spalt. Der Draht konnte dort an einer ganz bestimmten Stelle hindurchgefädelt werden und dann wurde das Metallstück auf die Türe aufgelegt (damit Winkel und Abstand stimmt) und der Drehknopf benutzt. Ging alles sehr schnell.

 

Am 21.3.2026 um 15:03 von CorMaguire:

Ich denke die primäre Idee eines Bankschließfachs ist es nicht diebische Bankangestellte abzuhalten :lol:

Da hast Du sicher recht. Aber wie sagt man immer? Gelegenheit macht Diebe. Wer weiß schon, in welche Situationen einzelne Bankangestellte kommen, die die Prüfung ihrer Integrität und Charakterstärke verlangen.o:)

 

 

SG

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Rebentao
· bearbeitet von Rebentao

Hier ein Filmchen von Galileo über den Bankeinbruch in Gelsenkirchen (3 Stunden alt)

 

https://www.joyn.de/bts/serien/galileo/jahrhundert-coup-von-gelsenkirchen-das-experiment-zum-bankeinbruch-108741

Es wird unter anderem nachgestellt wie die Kernbohrung ablief. Sie zeigen wie sie eine Testwand durchbohren.

Dort wird mehr oder weniger auch gesagt das die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nichts dazu sagt wie die Fächer genau aufgebrochen wurden.

 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Der Spiegel:

Zitat

Vorfall in Gelsenkirchen

 

Spektakulärer Einbruch – erste Sparkassen-Kunden bekommen ihre Dokumente zurück

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

WDR:

Zitat

Hunderte Menschen demonstrieren in Gelsenkirchen

[...]

400 bis 500 Betroffene ziehen am Nachmittag vom Urbanus-Kirchplatz durch die Fußgängerzone bis vor die betroffene Sparkassen-Filiale. Viele von ihnen haben Plakate mitgebracht. Darauf zu lesen sind Parolen wie: "Wir sind Opfer, keine Täter!", "Sparkasse sparte an Sicherheit" oder "Unser Erspartes einfach weg!"

[...]

Wie genau das Sicherheitskonzept aussah, darum wird es wohl auch vor Gericht gehen. In gut einem Monat beginnt vor dem Landgericht Essen der erste Zivilprozess. Drei Betroffene haben die Sparkasse Gelsenkirchen auf Schadensersatz verklagt. Eigentlich wünschen sich die Betroffenen aber eine einheitliche, gerichtliche Klärung des Falls.

 

Und es geht ihnen auch darum, wie sie wahrgenommen werden, nämlich als Menschen, die sich ihr Geld und ihre Wertgegenstände hart und ehrlich erarbeitet haben. "Wir sind Opfer dieses Raubes und keine Kriminellen. Es geht um ehrlich erarbeitetes Geld und unsere Altersversorgung", ruft Veranstalter Soner Sari ins Mikro.

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Malvolio
Am 18.4.2026 um 19:47 von Rebentao:

Hier ein Filmchen von Galileo über den Bankeinbruch in Gelsenkirchen (3 Stunden alt)

 

https://www.joyn.de/bts/serien/galileo/jahrhundert-coup-von-gelsenkirchen-das-experiment-zum-bankeinbruch-108741

Es wird unter anderem nachgestellt wie die Kernbohrung ablief. Sie zeigen wie sie eine Testwand durchbohren.

Dort wird mehr oder weniger auch gesagt das die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nichts dazu sagt wie die Fächer genau aufgebrochen wurden.

 

Ich frage mich schon, wie die Täter die einzelnen Schließfächer aufbekommen haben? Rohe Gewalt scheint es nicht gewesen zu sein ... auf dem Bild oben scheinen die Schließfachtüren größtenteils relativ unbeschädigt zu sein.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

Die Welt:

Zitat

Kunden verlieren bei spektakulärem Haspa-Einbruch Millionen

 

Fast fünf Jahre nach dem spektakulären Aufbruch von mehr als 600 Bankschließfächern in Norderstedt hat das Hanseatische Oberlandesgericht die Klage eines Kunden auf eine höhere Entschädigung abgewiesen. Bei der Sicherung des Tresorraums habe es vonseiten der Hamburger Sparkasse (Haspa) keine Pflichtverletzung gegeben, erklärte der Vorsitzende Richter Ralph Panten.

 

Was kann man daraus für den Einbruch in Gelsenkirchen schließen? 

  1. Es wird vermutlich Jahre dauern, bis rechtskräftige Urteile gefällt sind
  2. Es wird schwer, der Bank eine Pflichtverletzung nachzuweisen. Insbesondere glauben Gerichte (oder zumindest das OLG Hamburg) die Begründung nicht "es konnte eingebrochen werden, also waren die Sicherheitsvorkehrungen mangelhaft". Stattdessen ist eine ex-ante Beweisführung notwendig.

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill

@stagflation

Ich finde es schon einen echten Klops.

Erst durch die Einbrüche, die Berichterstattung und hier im Forum hab ich um die "Konditionen" und regeln zu einem Schließfach erfahren. Und das ist schon heftig. Denke da wird sich sicher zukünftig etwas ändern.

 

Grüße No.Skill 

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lowcut

Die Sicherheitsmaßnahmen in Banken sind geheim, aber die Konditionen bei Verlust stehen im Vertrag.

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Bolanger

Man könnte daraus auch lernen, dass mein den Lagerort seines Vermögens diversifizieren sollte.

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Ferner
vor 6 Stunden von Bolanger:

Man könnte daraus auch lernen, dass mein den Lagerort seines Vermögens diversifizieren sollte.

Ja, deshalb werden ja gelegentlich auf Äckern, in Wäldern oder altem Mauerwerk inzwischen historisch interessante Schätze gefunden, die man in Museen

beäugen darf. 

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west263
Gerade eben von Ferner:

Ja, deshalb werden ja gelegentlich auf Äckern, in Wäldern oder altem Mauerwerk inzwischen historisch interessante Schätze gefunden, die man in Museen

beäugen darf. 

aber die wurden da versteckt, als Bankschließfächer noch völlig unbekannt waren

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stagflation

Handelsblatt:

Zitat

Schließfächer in Sparkasse in Mönchengladbach aufgebrochen

 

Zwei Täter sollen in einer Sparkassen-Filiale in Mönchengladbach rund 30 Schließfächer aufgebrochen haben. Über den möglichen Schaden ist noch nichts bekannt.

 

Besonderheit:

Zitat

Zu dem Vorfall soll es während der Öffnungszeiten des Kreditinstituts gekommen sein.

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Holgerli

Ich frage mich: setzt da kein Lerneffekt ein? Ist ja nicht so alsoob das der erste medienwirksame Zwischenfall während der Öffnungszeiten war.

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s1lv3r
vor 13 Minuten von Holgerli:

Ich frage mich: setzt da kein Lerneffekt ein? Ist ja nicht so alsoob das der erste medienwirksame Zwischenfall während der Öffnungszeiten war.

 

Lerneffekt der Banken oder der Kunden?

 

Die Kunden sollten vielleicht realisieren, dass man in einem Schließfach (insbesondere nicht in der Sparkasse von Hintertupfingen - in der eh nur noch zwei halbtags Beschäftigte Vorort arbeiten) keine Vermögensgegenstände lagern sollte, deren Wert weit über das explizit vertraglich versicherte hinausgeht. :(

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Holgerli

Sorry aber das ist nicht zielführend und macht die Opfer zu Täter. Wenn ich als Bank Schließfächer anbiete, dann muss ich auch für die Sicherheit sorgen. Insbesondere dann wenn ich zu schwach besetzt bin. Kann ich das nicht, dann darf ich halt keine Schließfächer anbieten. 

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stagflation
vor 2 Minuten von Holgerli:

 Wenn ich als Bank Schließfächer anbiete, dann muss ich auch für die Sicherheit sorgen.

 

Aber das tun sie doch. Sie haften sogar. Bis zu einer vertraglich vereinbarten Höhe. Wenn die Leute mehr ins Schließfach packen, ist das nicht die Schuld der Bank.

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s1lv3r
vor 4 Minuten von Holgerli:

Sorry aber das ist nicht zielführend und macht die Opfer zu Täter. Wenn ich als Bank Schließfächer anbiete, dann muss ich auch für die Sicherheit sorgen. Insbesondere dann wenn ich zu schwach besetzt bin. Kann ich das nicht, dann darf ich halt keine Schließfächer anbieten. 

Ich finde man ist noch sehr weit von Täter-Opfer-Umkehr entfernt, wenn man darauf hinweißt, dass wenn man als Kunde ein Schließfach für 10€ im Monat bei einer örtlichen Sparkasse mietet - welches explizit in den Vertragsunterlagen gegen Diebstahl bis 10.000€ versichert ist - man wohl kaum davon ausgehen kann, dass man damit einen Tresorplatz in Fort Knox anmietet und daher vielleicht auch nur Wertgegenstände bis 10.000€ dort lagern sollte (oder eben die i.d.R. separat angebotene zusätzliche Höherversicherung abschließen sollte).

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west263
vor 6 Minuten von s1lv3r:

einer örtlichen Sparkasse mietet - 

gefühlt betrifft fast ausschließlich Sparkassen.

Da darf man dann schon mal die Frage stellen, warum das so ist

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Holgerli

Es ist für mich ein großer Unterschied ob Einbrecher über ein langes Wochenende durch eine Wand bohren und Schließfächer leer räumen oder ob Diebe am helllichten Tag in eine geöffnete Bank gehen und Schließfächer leer räumen.

Zumindest bei zweiterem darf man zumindest mal fragen ob die grundsätzliche Eignung für das führen von Schließfächern besteht.

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Bolanger
vor 22 Minuten von Holgerli:

Zumindest bei zweiterem darf man zumindest mal fragen ob die grundsätzliche Eignung für das führen von Schließfächern besteht.

Für sowas gibt es glaube ich kein Qualitätsmanagement oder gar ein externes Audit, wie es für viele andere Abläufe überall üblich ist. Vielelicht sollte man das einführen.

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Rubberduck
vor 3 Stunden von west263:

gefühlt betrifft fast ausschließlich Sparkassen.

Da darf man dann schon mal die Frage stellen, warum das so ist

 

Weil das nur noch Sparkassen anbieten und der Rest keine Filialen in der Fläche mehr betreibt?

 

Schwiegervater ist bei der Commerzbank, weil seine erste Frau da gearbeitet hat.

Sonderkonditionen quasi geerbt. Aber finde mal da noch eine Filiale...

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