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DonSimon

Bankschließfach

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill
vor 41 Minuten von stagflation:

Ich finde es lustig, wie häufig ich hier den Ruf nach Technik

Das ist halt typisch deutsch, Technik können wir :D

Die EU-Grenzen will man nicht umsonst mit Drohnen sichern, anstatt mit „Boots on the Ground".

Die westliche Welt hat eine Ressource nicht: billige, willige Menschen, die mit einer Waffe auf Bankschließfächer aufpassen, oder Grenzen sichern.

 

@stagflation Drei Kunden haben Klage eingereicht

 

Auch ganz witzig:  Sparkassen-Vorstände verdienen viel mehr als andere öffentliche Manager Sparkassen-Vorstände verdienen im Median mehr als doppelt so viel wie andere öffentliche Manager. Das zeigt die aktuelle „Public-Pay-Studie 2025“. 

 

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Hatte ich mal im Radio gehört.

 

Grüße No.Skill

 

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
vor 16 Stunden von Schwachzocker:

Das ist ja toll, dann haben die Täter also durch ihr Verhalten einen Mittäter quasi verraten?

Und woher soll ein Sparkassenmitarbeiter wissen, wo nur geringe Werte sind?

Ja, ich denke die haben (spätestens) damit ihr Insiderwissen offenbart.

Ich denke schon, das man mit den vollständigen Kundendaten einige Kunden identifizieren kann wo sich vermuten lässt, dass der Inhalt eher geringen Wert hat. Wenn die Sekretärin einer IT-Beratung jeden Freitag Nachmittag die Datensicherung auf Magnetbändern wegschließt interessiert das keinen Einbrecher und auch im XXL-Schließfach des Vereins für genealogische Forschung lagern vermutlich keine Reichtümer, sondern nur unwiederbringliche Auswandererlisten des ausgehenden 19. Jahrhunderts.

Da die Aktion so gut vorbereitet war kann ich mir sehr gut vorstellen das es eine Liste mit priorisierten Hochwertzielen (Cousine des örtlichen Clanchefs, türkisches Ehepaar welche 2023 die größte Hochzeit des Jahres geschmissen haben, private Schließfächer der Chefs schwarzgeldaffiner Branchen wie Bauunternehmen oder Kfz-Export etc.) sowie eine mit Fächern mit (vermutlich) geringwertigem Inhalt gab, die zuletzt geknackt werden sollten - wozu es dann wohl nicht mehr kam, die Einbrecher sind ja erst Montag morgen wenige Stunden vor der Banköffnung abgereist.

vor 14 Stunden von Schwachzocker:

Du meinst, bei denen fehlt plötzlich ein Sparkassenmitarbeiter und niemand sagt der Polizei etwas, und es gibt auch keine Fahndung?

Kann ich mir gut vorstellen. Der Mitarbeiter wird dann vermutlich noch vor Weihnachten in ein weit entferntes Land in den Jahresurlaub geflogen sein, ist nicht mehr zurückgekehrt und inzwischen auf internationalen Fahndungslisten zu finden, was halt nicht öffentlich verkündet wurde; bringt ja nichts nach dem öffentlich zu fahnden, der wird nicht plötzlich bei seinem Stammdöner in Buer auftauchen.

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Lazaros
vor 12 Minuten von ein_johannes:

Ja, ich denke die haben damit ihr Insiderwissen offenbart.

Ich denke schon, das man mit den vollständigen Kundendaten einige Kunden identifizieren kann wo sich vermuten lässt, dass der Inhalt eher geringen Wert hat. Wenn der Chef einer IT-Beratung jeden Freitag Nachmittag die Datensicherung auf Magnetbändern wegschließt interessiert das keinen Einbrecher und auch im Schließfach des Vereins für genealogische Forschung lagern vermutlich keine Reichtümer.

Da die Aktion so gut vorbereitet war kann ich mir sehr gut vorstellen das es eine Liste mit priorisierten Hochwertzielen (Cousine des örtlichen Clanchefs, türkisches Ehepaar welche 2023 die größte Hochzeit des Jahres geschmissen haben, private Schließfächer der Chefs schwarzgeldaffiner Branchen wie Bauunternehmen oder Kfz-Export etc.) sowie eine mit Fächern mit (vermutlich) geringwertigem Inhalt gab, die zuletzt geknackt werden sollten

 

Ziemlich wilde Spekulation, die allein schon wegen der Menge an Schliessfächern und der zum Öffnen vorhandenen Zeit sehr schwierig umzusetzen ist.

 

Ich würde ja mal schauen, ob in nächster Zeit jemand hundert Schliessfächer auf einmal bei einer Bank mieten will. :P

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Schwachzocker
vor 8 Minuten von Lazaros:

Ziemlich wilde Spekulation...

:thumbsup::rolleyes:

 

vor 8 Minuten von Lazaros:

Ich würde ja mal schauen, ob in nächster Zeit jemand hundert Schliessfächer auf einmal bei einer Bank mieten will. :P

Ja, auch Räuber müssen ja irgendwo ihre Beute unterbringen, und Schließfächer sind bekanntlich sicher. Vielleicht haben die bei der benachbarten Volks- und Raiffeisenbank schon 100 Schließfächer angemietet.:lol:

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ein_johannes
· bearbeitet von ein_johannes
vor 13 Minuten von Lazaros:

Ziemlich wilde Spekulation, die allein schon wegen der Menge an Schliessfächern und der zum Öffnen vorhandenen Zeit sehr schwierig umzusetzen ist.

Die ganze Aktion war schwierig, aber scheinbar sehr gut vorbereitet und umgesetzt.

Sich am Anfang 20 Minuten Zeit zu nehmen und an die Fächer der 1. Kategorie nen grünen Postit zu kleben und die der 3. (leer und geringwertig) mit nem roten zu markieren dürfte deutlich zielführender sein als wild drauf los zu brechen.

Ich habe keine Ahnung wie schwer es ist, 3000 Schließfächer mit einem Brecheisen zu knacken, aber die müssen viele Stunden, wenn nicht Tage (die Arme werden müde und bei nem 35cm-Loch konnten zumindest der breite Kerl nicht rein) gehebelt haben. Es wäre schlicht logisch hier planvoll vorzugehen um sich nicht an leeren Fächern und Aktenlagern zu verausgaben - und offensichtlich haben sie ja auch genau die ausgelassen. Das ist keine Spekulation meinerseits, sondern wurde so von verschiedenen Medien berichtet.

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Bolanger

Das eigentlich traurige ist, dass es so richtig keine Alternative gibt. Natürlich kann man anstatt Bargeld auch Bankguthaben nutzen und anstatt physischem Gold auch andere Formen. Dennoch haben viele Menschen Schmuck als Erbstücke, die verständlicherweise nicht verkauft werden sollen.

Die Alternative wäre eine Aufbewahrung zu Hause, was mich an einen Einbruch in einen Bürostandort meines ehemaligen Arbeitgebers erinnert... also von irgendwem, nicht von mir, denn ich durfte da rein als Mitarbeiter ;-) Dort gab es einen ziemlich großen Tresor im Serverraum, der vor allem zur Aufbewahrung von Backups genutzt wurde. Diesen Tresor konnten die Einbrecher nicht knacken, obwohl sie es versucht haben. Die Polizei hat dann eindringlich empfohlen, den Tresor komplett zu entfernen oder zumindest die Tür stets geöffnet zu lassen, da es für die Einbrecher scheinbar etwas zu holen gäbe, das sie beim ersten Einrbuch nicht mitgenommen haben. Wenn sie wieder kämen, dann sollten sie zumindest möglichst wenig Schaden anrichten und gar keinen Tresor mehr finden, der mühsam aufgebrochen werden müsste. Mit Versatz von einigen Wochen ist dann eingetreten, was die Polizei vorhergesagt hatte.

Also packt man Omas Erbschmuck zu Hause in einen Tresor, der nicht so leicht zu knacken ist, sagt dem Sparkassemitarbeiter und der eigenen Versicherung nichts davon, hofft, dass der Tresor einen Einburch unbeschadet übersteht um sich dann nach einem Einbruch eine neue Unterkunft für Omas Erbschmuck zu suchen. Das hört sich nicht wirklich nach einer Alternative zum Bankschließfach an.

 

 

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Lazaros
· bearbeitet von Lazaros
vor 29 Minuten von ein_johannes:

Sich am Anfang 20 Minuten Zeit zu nehmen und an die Fächer der 1. Kategorie nen grünen Postit zu kleben und die der 3. (leer und geringwertig) mit nem roten zu markieren dürfte deutlich zielführender sein als wild drauf los zu brechen.

Ich male mir da gerade ein Post-it-Bild und hoffe, dass der Schliessfachöffner nicht farbenblind ist. :thumbsup:

vor 29 Minuten von ein_johannes:

Ich habe keine Ahnung wie schwer es ist, 3000 Schließfächer mit einem Brecheisen zu knacken, aber die müssen viele Stunden, wenn nicht Tage (die Arme werden müde und bei nem 35cm-Loch konnten zumindest der breite Kerl nicht rein) gehebelt haben. 

Nicht vergessen den Arbeitsschutz und Vorgaben der R+V-Gewerkschaft (R = Räuber, V = Verbrecher) die strikt regeln, wie lange man maximal arbeiten darf, nach wie vielen Stunden man eine Pause machen muss und ob gendergerechte Toiletten in ausreichender Anzahl während der Arbeit verfügbar sind.

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Schwachzocker
vor 17 Minuten von ein_johannes:

...Das ist keine Spekulation meinerseits, sondern wurde so von verschiedenen Medien berichtet.

Richtig - Spekulation eben!

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Lazaros
vor 9 Minuten von Bolanger:

Die Polizei hat dann eindringlich empfohlen, den Tresor komplett zu entfernen oder zumindest die Tür stets geöffnet zu lassen, da es für die Einbrecher scheinbar etwas zu holen gäbe, das sie beim ersten Einrbuch nicht mitgenommen haben. Wenn sie wieder kämen, dann sollten sie zumindest möglichst wenig Schaden anrichten

Guter Tipp :thumbsup:

Ähnliches haben viele in den 80er Jahren mit ihren Autos in Süditalien gemacht, also

- nicht absperren

- Handschuhfach offen lassen

- Autoradio mitnehmen

 

Und auch ich erinnere mich, dass nicht wenige während meines Studiums entweder den Sitz oder das Vorderrad vom Radl mitgenommen haben.

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Bolanger

Das mit der Schadensvermeidung habe ich schon mehrfach gehört. Als wir unser Häuschen gebaut haben sagte der Rohbauer, dass wir die Bautür so einbauen sollten, dass sie einfach aufgebrochen werden könne. Wenn Einbrecher bzw. Diebe ins Haus wollten, dann kämen sie rein. Dann mögen sie doch bitte die Bautür beschädigen anstatt die neuen Fenster. Eine Bautür sei nur dafür da mitzubekommen, ob jemand im Haus war, um dann ggf. nach Vandalismus zu suchen bevor man weiterbaut und sich später wundert, warum der Herd keinen Strom hat. Ihm scheint es wohl schonmal passiert zu sein, dass irgendwer Kabel durchgeschnitten hat und wieder in die Rohre geschoben hat.

Beim Nachbarn eines Kollegen wurde mal durch die Terrassentür zwischen Weihnachten und Neujahr eingebrochen, als dieser im Skirurlaub war. Die Polizei hat ihn gewarnt, eine neue und super gesicherte Tür einzubauen, denn wie vorhergesagt wurde im Folgejahr zwischen Weihnachten und Neujahr wieder eingebrochen. Man wusste ja, dass die Familie gerne in den Skiurlaub fährt....

 

Ich würde auch jedem ein Beratunsggespräch mit der Polizei zum Einbruchschutz empfehlen. Wir haben das gemacht, als wir uns Gedanken über den Bau eines Eigenheims gemacht haben. Daraus habe ich 3 Hinweise in Erinnerung:

1.) die ersten etwa 10 Jahre ist das Einbruchrisiko gering. Fenster und Türen sind auf technisch modernem Stand und damit ein Einbruch relativ schwer. Außerdem haben frische Häuslebauer typischerweise kein Vermögen zu Hause, denn die Ersparnisse stecken im Haus und nicht unterm Kopfkissen. Neubauten sieen für Einbrecher uninteressant.

2.) Irgendwann danach sollte man stets gucken, dass das eigene Haus sicherer ist als das der Nachbarn. Es geht um ein Wettrüsten mit den Nachbarn, denn Einbrecher wählen den Weg des geringsten Widerstandes, der doch bitte bei den Nachbarn liegen möge und nicht bei uns.

3.) Bei der Gartengestaltung solten wir uns hüten, irgendwelche Steine o.ä zur deko zu verwenden. Einmbrechern muss man das Werkzeug nicht in den Garten legen, das sollen die gefälligst selbst mitbringen.

 

Zurück zum Bankschließfach. ich habe gerade erfahren, dass es auch verschiedene Nicht-Banken gibt, die ebenfalls Schließfächer anbieten. Ob sowas sicherer ist als in einer Bankfiliale?          

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor einer Stunde von Bolanger:

Das eigentlich traurige ist, dass es so richtig keine Alternative gibt. Natürlich kann man anstatt Bargeld auch Bankguthaben nutzen und anstatt physischem Gold auch andere Formen.

Das wichtigste ist "STFU - Shut the fuck up". Wenn niemand weiß, dass du 30 Krügerrand daheim hast, dann bricht auch niemand gezielt bei dir ein oder entführt dich.  Wer größere Mengen Gold langfristig lagern will, kann das IMHO durchaus sicher ohne Bankschliessfach tun, ich würde nur sicherstellen dass:

  • man die Edelmetalle nicht alle beim gleichen Händler kaufe (wenn der Mitarbeiter die Kundenliste leakt)
  • es auch mit schwerem Gerät min. 30min Zeit dauert, an die Edelmetalle zu kommen (zB weil ich sie im Fundament meines Gartenhäuschens betoniert habe oder sie in die Wand eingemauert habe)
  • ich es weder meinen Arbeitskollegen, noch meinen Geschwistern oder meinen Eltern - vllt. sogar nichtmal meiner Frau ;) - erzähle. Dies inkludiert dass ich es nicht versichere (Mitarbeiter Versicherung leakt Kunden, die 30 Krügerrand versichern)
  • ich dafür sorge, dass es im Falle meines Todes/Krankheit gefunden wird, zB weil ich ein versiegeltes Testament beim Nachlassgericht hinterlegt habe

Dann dürfte man sicherer als jedes Bankschließfach oder Tresor sein, das direkt danach schreit "Hier ist was wertvolles drin". Aber ich bin mit diesem Post jetzt so oder so disqualifiziert für eine Goldlagerung zuhause :P 

vor 25 Minuten von Bolanger:

3.) Bei der Gartengestaltung solten wir uns hüten, irgendwelche Steine o.ä zur deko zu verwenden. Einmbrechern muss man das Werkzeug nicht in den Garten legen, das sollen die gefälligst selbst mitbringen.

Das halte ich für Quatsch. Ein Stein aus dem Garten zum einbrechen wird höchstens ein Junkie-Einbrecher auf Entzug nutzen, jeder professionelle Einbrecher bringt einen kleinen "Kuhfuss" mit, mit dem kann er deutlich besser ein Fenster einschlagen und Türen aufhebeln. Am wichtigsten ist die Pilzkopfverriegelung bei Fenstern, sonst ist das Fenster / Terassentür von jedem in 30s offen: Einbruch Fenster In 30 Sekunden aufgebrochen, ohne große Übung! Pilzkopfverriegelung war bis ca. 2000 eher unüblich und ist heute häufiger, aber noch keine Pflicht.
Fenster einschlagen werden die meisten Einbrecher eher nicht, das ist zu viel Risiko weil laut.

PS: Mein Einbruchsschutz ist HomeAssistant. Wenn ich und meine Frau das Haus verlassen, fahren immer automatisch die Rollos nach unten. Sonst wäre unsere Altbau-Wohnung (ohne Pilzkopfverriegelung...) recht gefährdet, schwer einsehbare Terrasse und Erdgeschoss... 

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Bolanger

@slowandsteady ich habe im entfernten Bekanntenkreis einen Abrissunternehmer. Der ist ziemlich darauf erpicht, dass weder seine Leute noch sonst wer die Metalle, die beim Entkernen und Abreißen separiert werden, einfach so mitnimmt. Deren Verkauf ist Teil seiner Kalkulation. Der würde sich bestimmt auch über Metalle im Fundament freuen.

 

STFU ist schon richtig, aber in Perfektion nicht praktizierbar. Alleine der Kauf eines ordentlichen Tresors kann nicht völlig anonym erfolgen, denn ein Tresorhändler (und alle anderen Verkäufer auch) muss bei Barzahlungen ab einem bestimmten Betrag die Identität prüfen. Der blecherne Schuhkarton aus dem Baumarkt zählt nicht.   

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Lazaros
vor 20 Minuten von Bolanger:

Bei der Gartengestaltung solten wir uns hüten, irgendwelche Steine o.ä zur deko zu verwenden.

Jetzt habe ich und auch wahrscheinlich viele andere ein Problem, weil:

Wohin dann mit dem Notfallhaustürschlüssel, der bei gefühlt fast jedem zweiten Hausbesitzer unter dem Stein oder Blumentopf vor dem Eingang liegt?

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Bolanger
vor 2 Minuten von Lazaros:

Jetzt habe ich und auch wahrscheinlich viele andere ein Problem, weil:

Wohin dann mit dem Notfallhaustürschlüssel, der bei gefühlt fast jedem zweiten Hausbesitzer unter dem Stein oder Blumentopf vor dem Eingang liegt?

Unter die Fußmatte oder in einen ausgehöhlten Plastikstein vom Flohmarkt natürlich. Habe ich mal als Geheimtip in einem Werbeflyer gesehen. 

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No.Skill

Auf einmal erscheint ein FTSE All World ETF viel sicherer, trotz 65 % USA Anteil ;)

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Solara

 

vor 35 Minuten von Bolanger:

Zurück zum Bankschließfach. ich habe gerade erfahren, dass es auch verschiedene Nicht-Banken gibt, die ebenfalls Schließfächer anbieten. Ob sowas sicherer ist als in einer Bankfiliale?   

Ist das nicht egal? Ich habe ein Schließfach in der Bank und eine zusätzliche Schließfachversicherung. Der Inhalt ist so dokumentiert wie es die Versicherung wünscht, die Summe passt zur Vermögenssituation. Ich sehe mich da relativ auf der sicheren Seite. Bei den letzten Arbeiten für die Fernwärmeversorgung wurde wegen der Baustelle der Vibrationsalarm ausgelöst laut Mitarbeiter der Bank. Die rudimentären Sicherheitsvorkehrungen scheinen also vorhanden zu sein. Ich mache mir da null Stress.

vor 11 Minuten von Lazaros:

Wohin dann mit dem Notfallhaustürschlüssel, der bei gefühlt fast jedem zweiten Hausbesitzer unter dem Stein oder Blumentopf vor dem Eingang liegt?

Fingerprintsensor, Keypad, Transponder mit zeitlicher Zugangsbeschränkung. 

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Bolanger
· bearbeitet von Bolanger
vor 7 Minuten von Solara:

Fingerprintsensor, Keypad, Transponder mit zeitlicher Zugangsbeschränkung. 

wartet mal ab. Irgendwann kennt sich kein Einbrecher mehr mit klassischen Schlössern aus und scheitert, während jeder Einbrecher zum wahren IT-Profi geworden ist und Türen aus der Ferne öffnet. Das wird dann wie mit den Autos. An der Fehlersuche bei Autos ohne OBD scheitern junge Gesellen schon heute.

Und der Fall in Gelsenkrichen zeigt, dass diese Aktion ohne IT-Kenntnisse wohl auch nicht möglich gewesen wäre. 

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Solara
vor 2 Minuten von Bolanger:

Irgendwann kennt sich kein Einbrecher mehr mit klassischen Schlössern aus und scheitert, während jeder Einbrecher zum wahren IT-Profi geworden ist und Türen aus der Ferne öffnet.

:lol:

Wer weiß, vielleicht gehe ich eines Tages wieder zum Schlüssel zurück, wenn ich mir die diversen Nummern (Haus, Garage, Tresor, etliche Bankpins, usw) nicht mehr merken kann . Anderseits ist das ein guter Check, ob die Alterssenilität schon eingesetzt hat.

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Anja Terchova
vor 4 Stunden von Bolanger:

Zurück zum Bankschließfach. ich habe gerade erfahren, dass es auch verschiedene Nicht-Banken gibt, die ebenfalls Schließfächer anbieten. Ob sowas sicherer ist als in einer Bankfiliale?          

Es gibt natürlich spezialisierte Anbieter die ein höheres Sicherheitsniveau bieten können als normale Banken. Aber die gibt es eben nicht an jeder Ecke. Für eine Wertgegenstände oder Bargeld das man absehbar nicht braucht wäre das in der Tat eine Option, weil da ist es dann auch nicht so tragisch wenn das Schliessfach 150km oder noch weiter entfernt ist.

Aber wenn man im Schliessfach auch Reisedokumente, Datensicherungen, Schmuck den man gelegentlich tragen will, Sammlerstücke mit denen man gelegentlich auf Ausstellungen will, etc. lagern will, dann ist man ja auch darauf angewiesen das das Schließfach in de Nähe ist, das man schnell und unkompliziert ran kommt.

 

vor 4 Stunden von slowandsteady:

PS: Mein Einbruchsschutz ist HomeAssistant. Wenn ich und meine Frau das Haus verlassen, fahren immer automatisch die Rollos nach unten. Sonst wäre unsere Altbau-Wohnung (ohne Pilzkopfverriegelung...) recht gefährdet, schwer einsehbare Terrasse und Erdgeschoss... 

Hilft natürlich Gelegenheitseinbrecher abzuschrecken, aber für ambitionierte Profieinbrecher die tagelang Gegenden auskundschaften, wirkt sowas wahrscheinlich besonders attraktiv, weil das attraktive Beute verspricht. Weil jemand bei dem nichts wertvolles zu holen ist würde sich kaum so einen grossen Aufwand machen.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 16 Minuten von Anja Terchova:

Weil jemand bei dem nichts wertvolles zu holen ist würde sich kaum so einen grossen Aufwand machen.

Deswegen STFU. Wenn du betrunken am Stammtisch irgendwelchen Leuten erzaehlst, dass Gold das einzig wahre ist und du dein gesamtes Ersparnis als Kruegerrand lagerst, dann wird sich das irgendwann zu den falschen Leuten rumsprechen.

vor 16 Minuten von Anja Terchova:

wirkt sowas wahrscheinlich besonders attraktiv, weil das attraktive Beute verspricht

Bei mir ist so oder so nichts zu holen, wir haben max. 100 Euro Bargeld daheim und 3 Laptops (2xArbeit + 1xprivat). Wir haben nichtmal eine Hausratversicherung, notfalls sind die 91m2 schnell wieder von ebay Kleinanzeigen etc eingerichtet. Und aufgebrochene Fenster sind ja sowieso Gemeinschaftseigentum, d.h. die Kosten muss ich nicht alleine tragen ;) 

vor 16 Minuten von Anja Terchova:

Reisedokumente

Warum sollte ich die in ein Schliessfach legen? Wenn ich sie abhanden kommen, kostet das zweistellig und einen halben Tag beim Amt. Emotionalen Wert hat ein Perso auch nicht.

Zitat

Datensicherungen

Daten hinerlegt man heutzutage (ggf. verschluesselt) in ein Cloud-Rechenzentren, die sind definitiv besser gesichert als die durchschnittliche Bank: Google Data Center Security: 6 Layers Deep

Zitat

Schmuck

Das lasse ich mir ggf. noch eingehen, aber was bringt mir Schmuck, den ich nicht tragen kann, weil ich Angst vor Ueberfaellen habe? Und der meiste Schmuck hat emotionalen Wert, ein durchschnittlicher Ehering hat vielleicht ein paar Gramm Gold, der kostet zwar beim Juwelier 2-3000 aufwaerts, hat aber einen Materialwert von vielleicht 2-500 Euro.

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PKW
· bearbeitet von PKW
vor 6 Stunden von Solara:

Fingerprintsensor, Keypad, Transponder mit zeitlicher Zugangsbeschränkung. 

Ich erinnere mich dunkel an einen elektrischen Garagentoröffner, der mittels eines Schließzylinders betätigt wurde.
Als der Schlüssel weg war, konnte man das Kästchen abschrauben und die zwei Drähte kurzschließen - Garage erfolgreich geöffnet. 

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No.Skill

Haftet die Bank nach einem Schließfach-Diebstahl?

 

 

Kurze Zusammenfassung des Tagesschau-Artikels:

Bei einem spektakulären Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen-Buer (Ende 2025) drangen Täter durch eine Betonwand (vom Nachbar-Parkhaus aus) in den Tresorraum ein und brachen über 3.000 Schließfächer auf. Geschätzter Gesamtschaden: über 100 Millionen Euro (teilweise auch niedrigere Schätzungen um 30 Mio. €).

Betroffene Kunden klagen nun gegen die Sparkasse, weil sie der Meinung sind, die Bank habe ihre vertragliche Pflicht zur "tresormäßigen Sicherung" (Stand der Technik) verletzt – u. a. wegen möglicher Schwachstellen bei Alarmanlage, Überwachung und Reaktion auf Vorfälle (z. B. Feueralarm).

Nach den AGB der Bank ist die Haftung normalerweise auf 10.300 € pro Schließfach begrenzt. Bei nachgewiesener grober Fahrlässigkeit der Bank entfällt diese Grenze jedoch und sie könnte für den vollen Schaden haften.

Kunden müssen den Inhalt und Wert ihrer Fächer nachweisen (z. B. durch Fotos, Listen, Zeugen). Es laufen (Stand Januar 2026) Musterklagen, ein finales Urteil gibt es noch nicht.

 

;)

 

Grüße No.Skill

 

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PapaPecunia

Endlich entdecke ich den Mehrwert des WPF wieder: Sonst werde ich überall als langweiliger Spießbürger belächelt, hier bin ich ein Adrenalin-Junkie.

Ich habe mein ganzes Edelmetall in einem Sparkassen(!!)-Schließfach und bin nicht nachversichert. Born to be wild!:narr:

 

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No.Skill
vor einer Stunde von PapaPecunia:

:narr:

Yolo du Zocker :D

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Bast
vor 8 Stunden von PapaPecunia:

Ich habe mein ganzes Edelmetall in einem Sparkassen(!!)-Schließfach und bin nicht nachversichert

Warum bist Du nicht ausreichend versichert?

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