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@ndy

arbeiten bis 70 oder absicherung durch fonds

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Oschgaaar
Wenn man mit 50 ein Vermögen aufgebaut hat, dann kann man das vielleicht alles rosig sehen, das dürfte allerdings zum heutigen Zeitpunkt die Minderheit sein. Die heute 50 jährigen dürften ziemlich überrascht worden sein, selbst für das Alter vorzusorgen und daher eben kein Vermögen besitzen.

Wem gehören dann die ganzen Immobilien die so in Deutschland herumstehen? Ich schätze nicht, daß es die Minderheit ist, die eine finanzielle Absicherung hat. Klar gibt es auch einige, die dann Geldprobleme haben, wenn sie mit 50 keine Arbeit mehr finden. Das ist aber deren Problem. Und warum sich die Leute deswegen nicht mehr gebraucht fühlen, das mußt du mir mal erklären. Es geht ja hier aber um die Menschen, die sich das finanziell erlauben können nicht bis 70 zu arbeiten.

 

Ich bin auch noch relativ jung, aber mein starker Realitätssinn scheint zu verhindern, an dauernder Arbeitslosigkeit auch nur einen Hauch Posivies zu sehen.

 

Grüsse

Spot

Was ist denn an dauernder Arbeitslosigkeit negativ? Vorrausgesetzt du hast genug Geld und liegst nicht der Gesellschaft auf der Tasche. Ich meine nicht die Schmarotzer, die auf Kosten anderer leben. Du mußt mal den Gedanken an das Geld verdienen herausstreichen. Wenn man mit 50 "arbeitslos" ist, dann kann man auch schon Rentner sein, wenn man sein Geld aus einer privaten Altersvorsorge bezieht.

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@ndy
warum sich die Leute deswegen nicht mehr gebraucht fühlen, das mußt du mir mal erklären. Es geht ja hier aber um die Menschen, die sich das finanziell erlauben können nicht bis 70 zu arbeiten.

Was ist denn an dauernder Arbeitslosigkeit negativ? Vorrausgesetzt du hast genug Geld und liegst nicht der Gesellschaft auf der Tasche. Wenn man mit 50 "arbeitslos" ist, dann kann man auch schon Rentner sein, wenn man sein Geld aus einer privaten Altersvorsorge bezieht.

 

@Oschgaaar

Bingo.

Ausserdem wenn man es mit 50 noch immer nicht geschafft hat finanziell relativ unabhängig zu sein, für was arbeitet man denn dann überhaupt???

 

Arbeitslos heißt nicht Tätigkeitslos oder tot!

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leinad

Ich habe schon immer nach dem Motto gelebt:

Sparquote geht vor Lebensstandard.

Das hat dazu geführt dass ich bereits relativ früh sagen konnte, egal was passiert, ich bin finanziell unabhängig.

Ich lebe bis heut mit meiner Frau in Deutschland in Miete, weil wir alles in unsere Spaarquote gesteckt haben.

Zudem an der Bauerei verdienen sowieso in erster Linie die Banken.

Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie Schulden.

Vor Jahren haben wir uns für kleines Geld in Südostaseien ein großes Grundstück mit Haus gekauft.

Alles spottbillig, in traumhafter Umgebung.

Jetzt wo die Abgeltungssteuer kommt werden wir ziemlich sicher dort unseren Wohnsitz hin verlegen, so bleiben wir als Steuerausländer auch von 25% Abzug verschont.

Sieht ja aus als ob es auch keine Ausnahmeregelung für ältere Geldanlagen geben soll.

Also so stimmt dann das Timing, ich bin 2009 dann schon 47.

 

Gruss

leinad

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@ndy

Ich habe schon immer nach dem Motto gelebt:

Sparquote geht vor Lebensstandard.

Das hat dazu geführt dass ich bereits relativ früh sagen konnte, egal was passiert, ich bin finanziell unabhängig.

 

 

SUPER!!! :thumbsup:

den für die meisten ist "Lebensstandart" eine Unmenge von Krediten angefangen von Auto bis zum Urlaub.

wieviele 20 jährige geben mit ihren teuren Schlitten an die sie auf Pump gekauft haben.wenn die dann mal ein zwei monate arbeitslos sind fliegens auf die Schnauze weils so viele fixkosten haben.

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Raccoon
Was ist denn an dauernder Arbeitslosigkeit negativ? Vorrausgesetzt du hast genug Geld und liegst nicht der Gesellschaft auf der Tasche. Ich meine nicht die Schmarotzer, die auf Kosten anderer leben. Du mußt mal den Gedanken an das Geld verdienen herausstreichen. Wenn man mit 50 "arbeitslos" ist, dann kann man auch schon Rentner sein, wenn man sein Geld aus einer privaten Altersvorsorge bezieht.

Entweder bist du Renter oder arbeitslos, nicht beides. Und wenn du nicht geplant hast (und finanziell vorgesorgt hast) mit 50 in Rente zu gehen und verlierst deinen Job, dann gibt es gar keine Diskussion - du bist dann arbeitslos.

Um mit 50 Jahren in Rente zu gehen bleibt dir gar nichts anderes uebrig als ans Geld verdienen zu denken, denn irgendwo muss das Geld fuer die Rente ja herkommen. Fuer einen beispielweise 47-jaehrigen Otto Normalangestellter ( ;) ) ist das kaum zu schaffen, und wenn er dann mit 50 Jahren arbeitslos wird bekommt er auch (noch) kein Geld aus der privaten Altersvorsorge.

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leinad

Jow,

Fixkosten immer überprüfen und senken ist sehr wichtig.

Im Bezug auf die Abgeltungssteuer, wenn sie so kommt wies aussieht, bibts ja nur noch 3 Möglichkeiten:

 

- Geld geht

- Du gehst

- Zahlen

 

Gruss

leinad

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@ndy

Zitat"Entweder bist du Renter oder arbeitslos, nicht beides."

Das ist ja wohl klar aber 1. kommen viele mit Ihrer Rente nicht aus und 2. kann man sich sehr wohl mit 40 oder 50 aus dem Arbeitsleben verabschieden und Privatier werden.Oder du machst 1 Jahr Pause und startest dann wieder durch

 

 

Zitat"und wenn er dann mit 50 Jahren arbeitslos wird bekommt er auch (noch) kein Geld aus der privaten Altersvorsorge."

 

So ein Blödsinn wo hast denn das her?Es gibt sowohl einen Entnahmeplan sowie eine von dir festzulegende Laufzeit (15, 20, 25 Jahre)

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leinad

@Raccon

Also ich bin (dann) so ein 47-jaehrigen Otto Normalangestellter.

Es ist immer eine Frage des Lebensstandartes und eine Frage wo man lebt.

In Deutschland könnten wir uns den Ausstieg mit 47 bei unseren derzeitigen Fixkosten gerade so leisten und könnte das mit unseren monatlichen Erträgen aus Kapitalvermögen decken.

Weil mir das schon frühzeitig klar war dass das so schlecht gehen kann, haben wir den Ausstieg so vorbereitet dass der in einem kostengünstigen Land stattfinden wir.

So können wir neben dem Leben das dort wesentlich günstiger ist uns auch Extras leisten und auch noch die Inflation abfangen.

Natürlich geht das auch nur gut wenn man sein Geld noch vor dem Ausstieg in möglichst sicheren Investments hat die auch den dafür erforderlichen eben kleineren Ertrag liefern.

Nur so klappt das, anders kommt man im laufe der Zeit sonst ins Trudeln.

 

Gruss

leinad

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@ndy

@Raccon

Also ich bin (dann) so ein 47-jaehrigen Otto Normalangestellter.

Es ist immer eine Frage des Lebensstandartes und eine Frage wo man lebt.

 

Und was man sich leisten will.

Man sollte sich immer die Frage stellen:Brauch ich das wirklich?

Versteht mich nicht falsch ich leiste mir vermutlich genausoviel wie die anderen nur auf etwas anderer Weise.Ich flieg lieber 2 Wochen im Jahr auf Urlaub und geh mit meinen Kumpels gut Essen als mir nen teuren Schlitten zu leasen oder nen Kredit dafür aufzunehmen.

 

Die meisten haben allen erdenklichen Schnickschnack (Kredit sei dank) aber für mich ist es kein Ziel den in einigen Jahren auf null zu sein und den Kredit abbezahlt zu haben ist nichts erstrebenswertes.

 

NULL IST KEIN ZIEL!!

NULL SCHULDEN HAT MAN AUCH WENN MAN GEBOREN WIRD

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ipl
· bearbeitet von ipl
Es soll ja die Menschen geben, die noch arbeiten gehen würden, wenn sie Millionäre wären. Das kann ich echt nicht verstehen. Diese Leute können mit ihrem Leben nichts alleine anfangen.

Es soll ja Menschen geben, die sich eine Arbeit suchen, die ihnen keinen Spaß macht. :blink: Ich habe eher Mitleid mit denen, die erstmal fast ihr ganzes Leben lang etwas tun, was sie überhaupt nicht mögen, um sich am Lebensabend endlich kurz langweilen zu können.

 

Ich bin sehr froh, dass das, was ich am liebsten tue, für die Gesellschaft auch noch wichtig ist und sie sich das ne Menge kosten lässt. Zu großem Geld kommt man äußerst selten, wenn einem die Arbeit keinen Spaß macht. Ich wette auch Warren Buffet empfand sein Lebenswerk als interessante Herausforderung, geschweige denn Bill Gates. Nur um mal die zwei reichsten Menschen der Welt als Beispiel zu nehmen. Solange mir meine (zukünftige, da noch im Studium) Arbeit Spaß macht, würde ich damit auch dann nicht komplett aufhören wollen, wenn ich in die Rente gehen könnte (wobei ich sowieso nicht damit rechne, später auf die staatliche Rente angewiesen zu sein).

 

Ich verstehe einfach nicht, warum es Leute gibt, die glauben, dass die Lieblingsbeschäftigung eines Menschen unbedingt nutzlos sein muss. Natürlich kann nicht jeder das Glück haben, aber die Glücklichen braucht man echt nicht zu bemitleiden. B) Und Kommentare wie "sie können mit ihrem Leben nichts alleine (??) anfangen" sind da unangebracht. Das, womit man sich seine Brötchen verdient (um das Wort "Arbeit" zu vermeiden), kann durchaus viel interessanter sein, als vor der Glotze zu hocken oder seinen Garten zu pflegen. Manche lesen Romane, manche schreiben sie halt lieber (nein, ich schreibe keine). ;)

 

Edit: da hier die Thesen "ich spare lieber, als das Geld auszugeben" und "NULL ist kein Ziel" noch keinen Widerstand finden, werfe ich einen provozierenden Spruch in den Raum: :laugh:

 

Das Leben ist ein Spiel, und wer am meisten hat, wenn er stirbt, hat gewonnen.

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leinad

@ipl

solche Männer braucht das Land.

Die Zukunft ist gesichert....... :thumbsup:

 

Gruss

leinad

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@ndy

Sicher kann ein Job äußerst interressant sein. Meiner glänzt durch Abwechslung und Freude an der Arbeit.

 

Zitat von ipl:Edit: da hier die Thesen "ich spare lieber, als das Geld auszugeben" und "NULL ist kein Ziel" noch keinen Widerstand finden, werfe ich einen provozierenden Spruch in den Raum: laughing.gif

 

Das Leben ist ein Spiel, und wer am meisten hat, wenn er stirbt, hat gewonnen.

 

ICH SPARE AN DEN RICHTIGEN STELLEN und schmeiß mein Geld nicht für ne schwachsinnige Modeerscheinung aus dem Fenster.

Wie gesagt ich empfinde Freude an einem guten Essen in einem Lokal mit Ambiente und wenn ich auf Urlaub fliegen kann ohne mir Sorgen zu machen müssen ob ich mir den vor lauter Fixkosten leisten kann.

 

Null is kin Ziel, Null hat man wenn man geboren wird.

 

Zu deiner Bemerkung bzgl Arbeit: Meine Tätigkeit find ich auch super und sie macht mir eine Menge Spaß nur will ich jetzt was von der Welt sehen und nicht mit 60.

Und wenn jemand der sein ganzes Leben lang gearbeitet hat un mit 50zig zu einem Jobwechsel gezwungen wird und nicht mindestens einen gleichguten Job bekommt soll er doch erst mal Urlaub machen und seine Ziele für die nächsten Jahre erfassen.Oder glaubst du das es sinnvoll ist wenn man zuerst Optikermeister ist und nur weil sein Chef meint er sei zu teuer und entlässt ihn und er wird Hilfsarbeiter in einer Fabrik(am Fließband) mit 10-12 Stunden Arbeit am Tag. Soll das der Sinn des Lebens sein? ;)

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leinad

Viele sagen doch, wenn ich in Altersrente (65, 67, 70) gehe dann kann ich das doch auch noch alles machen.

Das ist absolut falsch gedacht.

Die Meisten bekommen irgend eine Krankheit oder haben bis dort ein Gebrechen, so dass es einfach nicht mehr geht.

Alleine schon wegen der ärztlichen Versorgung ist es hoch riskant im höheren Alter in z.b. ein Schwellen/Entwicklungsland zu gehen.

Einige sind schon an den dollsten Sachen gestorben, was hier kein Problem gewesen wäre.

Daher muß man seine Wünsche spätestens ab 50 verwirklichen, damit man zur Altersrente wieder nach Deutschland zurück kann, auch falls es die Gesundheit erfordert.

 

Gruss

leinad

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@ndy

Viele sagen doch, wenn ich in Altersrente (65, 67, 70) gehe dann kann ich das doch auch noch alles machen.

Das ist absolut falsch gedacht.

 

Oder du gibst (Gott bewahre) vorher schon den Löffel ab.

Denk doch mal wennst erst mit 60-70 richtig zum Leben anfangen willst!!! da stellen sich mir doch die Haare auf.

 

Solche Sätze wie "Das kann ich ja in der Pension auch noch machen" :-" sind wirklich traurig. :'(

 

Man lebt jetzt in diesem Augenblick und nicht in 30 oder 40 Jahren

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ipl
· bearbeitet von ipl

@ @ndy

Ich habe sicherlich nicht gemeint, dass man keinen Urlaub machen soll. :) Doch, ich möchte auch was von der Welt sehen und das auch nicht erst mit 70 (was dann vielleicht nicht mehr möglich wäre, wie leinad richtig sagte).

 

 

Ich wollte mich hauptsächlich nur gegen die erwähnte Einstellung von manchen hier wehren, dass Leute, deren ihre Arbeit Spaß macht, bemitleidenswert wären. Ich seh das genau umgekehrt. B)

 

Und der provozierende Spruch betraf vor allem Einstellungen wie "Sparquote ist wichtiger als der Lebensstandard". Natürlich muss man was für die Altersvorsorge tun, aber vergesst nicht zu leben. Ob ihr mit 70 noch was von eurem Geld habt, weiß keiner von euch. ;) Ich fände es bei mir persönlich äußerst schade mit 50 an einem Herzinfarkt zu sterben, mit 500 TEuro auf dem Konto und dem "beruhigenden" Gefühl, mein Leben lang nur gespart zu haben. Sollte ich später keine Kinder haben, wäre NULL eigentlich genau mein Lebensziel. B) Ansonsten sollte natürlich etwas für sie übrig bleiben, damit sie einen angenehmen Start ins Leben haben.

 

Edit: aber im Großen und Ganzen scheinen wir 3 uns ja einig zu sein. B)

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Jose Mourinho
Die heute 50 jährigen dürften ziemlich überrascht worden sein, selbst für das Alter vorzusorgen und daher eben kein Vermögen besitzen.

 

 

Wer davon - egal wie alt er ist - überrascht wird - dem ist nicht zu helfen.

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Spot
Wer davon - egal wie alt er ist - überrascht wird - dem ist nicht zu helfen.

Das wäre sicher eine Konsequenz.

 

Grüsse

Spot

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@ndy
@ @ndy

 

Ich habe sicherlich nicht gemeint, dass man keinen Urlaub machen soll. :) Doch, ich möchte auch was von der Welt sehen und das auch nicht erst mit 70 (was dann vielleicht nicht mehr möglich wäre, wie leinad richtig sagte).OK stimm ich dir zu

 

Ich wollte mich hauptsächlich nur gegen die erwähnte Einstellung wehren, dass Leute, deren ihre Arbeit Spaß macht, bemitleidenswert wären. Sind sie auch nichtIch seh das genau umgekehrt. B)

Ich auch aber nicht bis 70

 

Und der provozierende Spruch betraf vor allem Einstellungen wie "Sparquote ist wichtiger als der Lebensstandard". Nicht wichtiger!! Ich leiste mir mindestens genausoviel, habe jedoch keine Schulden oä. und kann so auch noch nen halbwegs vernünftigen Teil zur Seite legen

 

Natürlich muss man was für die Altersvorsorge tun, aber vergesst nicht zu leben.

Meine Rede(Urlaub, Essen gehen, Wohnung/Haus renovieren, Kino etc)

 

Ob ihr mit 70 noch was von eurem Geld habt, weiß keiner von euch. ;)Das ist wahr aber ohne Geld hast du noch weniger und wenn die Regierung beschließt Rente gibts nur ab 80 oder z.B.: nur mehr zu 50% des einbezahlten Betrags was dann? willst dann immer noch arbeiten??Nein!!! du MUSST!!!

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@ndy
Wer davon - egal wie alt er ist - überrascht wird - dem ist nicht zu helfen.

 

Will ich auch meinen. Selbst vorsorgen ist doch schon lange kein Geheimnis mehr!!

Wahr es jemals eines oder wurde diese Thema einfach nur ignoriert?(Quasi "Wird schon die anderen treffen und nicht mich", "ich zahl meine Beiträge", "Vater Staat sorgt für uns")

 

Ein Amerikaner hat mich auf dieses Thema angesprochen, er war ungefähr 65 Jahre alt.

Er meinte dazu so eine kurzsichtige Haltung wie in Deutschland oder auch Österreich wäre in den USA unbekannt. Dort gibts schon lange die Möglichkeit der eigenen Vorsorge. Ob man sie nutzt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen. Wenn nicht - dann selber schuld

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leinad

Ich meine das ist doch eine reine persönliche Einstellungssache wie man lebt.

Ich versuche möglichst rational zu leben, liegt vielleicht auch an meinem Beruf.

Ich habe noch nie etwas von Luxus gehalten, der ist sicher auch bei jedem anders definiert.

Ich fühle mich z.b. nicht wohl und am Leben vorbeigerauscht wenn ich mit dem Auto überall hinfahre.

So fahre ich jeden Tag 30 km Rad ins Geschäft hin und zurück, auch im Winter.

Meine Frau ebenso.

Das schon Jahrelang.

Wir benötigen keinerlei zusätzliche Zeit für Sport, sind Beide körperlich total fitt.

Herzinfarkt oder Kreislauferkrankungen wirds bei uns sicher auch im hohen Alter nicht geben.

Genausoviel Rationalität solls bei mir auch beim Geld geben.

Warum soll ich 2 Stunden ackern damit ich mir eine Luxusuhr kaufen kann wenn es eine technisch vergleichbare Uhr auch für eine Stunde Ackern gibt.

Das ist für mich rationales leben und nur das macht mich auch zufrieden.

Ob am Ende meines Lebens für meine Nachkommen noch was übrig bleibt, da mach ich mir wirklich keine Gedanken drum, meine Eltern verleben nämlich auch alles und damit haben sie recht.

Meine Nachkommen sollen ruhig selbst für ihr Geld sorgen, nur so wissen sie auch was es für einen Wert hat.

 

Gruss

leinad

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@ndy
Ich meine das ist doch eine reine persönliche Einstellungssache wie man lebt.

Ich versuche möglichst rational zu leben, liegt vielleicht auch an meinem Beruf.

Ich habe noch nie etwas von Luxus gehalten, der ist sicher auch bei jedem anders definiert.

Ich fühle mich z.b. nicht wohl und am Leben vorbeigerauscht wenn ich mit dem Auto überall hinfahre.

So fahre ich jeden Tag 30 km Rad ins Geschäft hin und zurück, auch im Winter.

Meine Frau ebenso.

Das schon Jahrelang. :thumbsup::thumbsup::thumbsup::thumbsup:

 

Hab auch keine Automobil.Fahre mit Öffis oder Fahrrad. Auto für was? in Urlaub fliegen wir mit dem Flugzeug ich brach auch keines.

 

Gruss

@ndy

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Mitteleuropa

Leinad:

 

In einer ersten Stellungnahme sagtest Du, sobald als möglich (mit 50?) auswandern zu wollen, in der andern dann wieder, dass man wg ärztl Versorgung ab einem Alter von 65 lieber nicht in einem 'Billigland' leben sollte. Ich stimme Letzterem zu. Aber wie stellst Du Dir das vor: erst, mit 50 wg

der Abgeltungssteuer auswandern, und dann, mit 65, wieder einwandern? (Oder vorher: Wer weiss schon, ab wann er ernsthaft auf gute ärztliche Versorgung

angewiesen ist.)

 

Raccon:

 

Geb Dir recht, dass Einige hier im wohligen Gefühl der eigenen finanziellen (vermeintlichen) Absicherung der Tatsache, dass Arbeitslose und Hartz4-Empfängerandere

draußen in der Kälte bleiben, noch einen Zusatzreiz abgewinnen.

 

Andy/Ipl:

 

Stimme zu: Keine Kreditaufnahme, keine unsinnigen Prestige-Ausgaben, möglichst hohe Sparquote, Fixkosten niedrig halten.

Ich selbst habe auch keine Auto, fahre alles mitm Rad, habe monatl Fixkosten von 350 EURO (Miete zahle ich keine, bin aber kein 'Mietnomade'.).

Das echte Leben sollte man aber doch nicht vergessen, und ich meine nicht den hysterischen Selbstbetrug durch Konsum und Urlaub, sondern Freunde, Familie, Kinder,

echte tiefgehende Interessen - auch wenn dieses echte Leben oberflächlich betrachtet finanziell ein 'Zuschussgeschäft' ist. (Tiefer betrachtet eh nicht.)

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leinad

Hallo Mitteleuropa,

das wegen der Abgeltungssteuer auswandern war eigentlich mehr scherzhaft gemeint.

Dass wir auswandern werden, ist schon seit längerem geplant.

Wir würdens auch ohne die Steuer machen.

Ich denke die Zeit ist dafür am besten geeignet, so zwischen dem 50zigsten und ca. 65zigsten Lebensjahr.

Sind dann um die 15 Jahre, das reicht doch.

Von wo aus ich mein Geld verwalte, ist in Zeiten des Internets egal geworden.

Klar, muß man sich die ca. 15 Jahre dann privat kranken versichern, ab 65 wird man meist sowieso nicht mehr versichert, das wird auch gerne vergessen.

 

Gruss

leinad

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Raccoon
Das ist ja wohl klar aber 1. kommen viele mit Ihrer Rente nicht aus und 2. kann man sich sehr wohl mit 40 oder 50 aus dem Arbeitsleben verabschieden und Privatier werden.

Es ging sich darum, dass man ploetzlich (sprich: ungeplant) mit 50 arbeitslos wird. Darauf habe ich mich bezogen.

Selbst wenn man die "Rente mit 50" plant, wie soll das gehen, wenn man sich um Geld keine Gedanken machen soll?

 

Oder du machst 1 Jahr Pause und startest dann wieder durch

Was heisst Pause machen? Wenn du arbeitslos wirst ist nicht garantiert, dass du nach einem Jahr wieder eine Stelle bekommst, vor allem nicht in dem Alter, von dem wir reden.

 

So ein Blödsinn wo hast denn das her?Es gibt sowohl einen Entnahmeplan sowie eine von dir festzulegende Laufzeit (15, 20, 25 Jahre)

Sag ich ja, es muss so geplant werden. Wer aber denkt schon daran, dass er das Geld mit 50 schon braucht?

Kaum einer, d.h. alle planen den Start ihrer Rente und damit den Beginn der Auszahlungen fuer ein Alter von 60-65 Jahren.

 

Und wer jetzt schon 47 Jahre ist, fuer den macht ein Plan zur finanziellen Altersvorsorge ab 50 keinen Sinn, die Zeit ist viel zu kurz um das Geld zu vermehren. Gleiches gilt, wenn du deine Vorsorge ab 60 planst aber mit 50 (unerwartet) arbeitslos wirst - deine Altersvorsorge wird dann noch nicht ausreichen.

 

Und bitte lerne, die Zitierfunktion richtig zu benutzen, ist wirklich nicht schwer. :thumbsup:

 

[quote]Hier steht der zitierte Text[/quote]

 

@Raccon

Also ich bin (dann) so ein 47-jaehrigen Otto Normalangestellter.

Es ist immer eine Frage des Lebensstandartes und eine Frage wo man lebt.

In Deutschland könnten wir uns den Ausstieg mit 47 bei unseren derzeitigen Fixkosten gerade so leisten und könnte das mit unseren monatlichen Erträgen aus Kapitalvermögen decken.

Weil mir das schon frühzeitig klar war dass das so schlecht gehen kann, haben wir den Ausstieg so vorbereitet dass der in einem kostengünstigen Land stattfinden wir.

So können wir neben dem Leben das dort wesentlich günstiger ist uns auch Extras leisten und auch noch die Inflation abfangen.

Natürlich geht das auch nur gut wenn man sein Geld noch vor dem Ausstieg in möglichst sicheren Investments hat die auch den dafür erforderlichen eben kleineren Ertrag liefern.

Nur so klappt das, anders kommt man im laufe der Zeit sonst ins Trudeln.

Gut gemacht. Ich denke ja auch, dass jeder privat vorsorgen und damit so frueh wie moeglich damit anfangen soll.

Allerdings kann nicht jeder den gleichen Betrag beseite legen und damit eine so hohe Summe ansparen, dass man von den Ertraegen leben kann. Zumindest nicht schon ab 47 und in Deutschland, und die Mehrheit ist sicher nicht gewillt, ins Ausland zu ziehen. Selbst also Otto Normalangestellter mit 47 im billigen Ausland zu leben scheint bei den fuer Otto typischen Berufen und damit verbundenen Gehaeltern unrealistisch, wenn man mal davon ausgeht, dass er auch Frau und Kind(er) hat und ggfs. was abbezahlen muss (Auto und/oder Haus).

 

Klar ist es fuer manche moeglich, aber ich denke nicht, dass es allgemein (fuer die breite Masse) funktionieren wuerde.

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Mitteleuropa

Leinad

Von wo aus ich mein Geld verwalte, ist in Zeiten des Internets egal geworden.

 

Hab mir das noch nie überlegt, weil ich eben in den nächsten 15 Jahren kein Auswandern geplant habe.

 

Gefühlsmässig habe ich das Thema 'Hauptwohnsitz ins Ausland verlegen' immer mit dem Thema 'Kapitalflucht ins Ausland'

verbunden. Aber tatsächlich reicht eins von beiden (wobei das letztere wohl illegal ist), um eventuellen (Teil)Enteignungen meines

Vermögens durchs Finanzamt zu entgehen.

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