Templeton Global Total Return

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Vielleicht hat du mich nicht verstanden. Deine aussage, man wurde das eur usd Risiko bei der ungesichetten Variante haben ist nur dann richtig, wenn ausschlieslich in usd investiert wird. Das bedeutet, das die unhedged Variante eben nicht nur das.Risiko eur usd trägt, sondern die Risiken aller im Fonds enthaltenen Währungen. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich für die unhedged Variante entscheidet.

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Auch wenn wir das Thema schon öfters hatten:

 

1) Die gehedgte Tranche gibt NICHT die Meinung des Fondsmanagers wider. Der war nämlich per 31.12.2012 massiv short zum Euro (-28%!) -> siehe http://www.franklint...?docid=h6xddxnb

 

2) Der Hedge kann die Diversifikationseigenschaft des Fonds in einem Depot massiv verschlechtern.

 

3) Der Fonds notiert zwar in einigen Tranchen in USD, er enthält aber nur zum Teil USD (per 31.12.2012: 46%, siehe obigen Link). Eine 100%ige Absicherung übersichert daher die effektive USD/EUR-Positionierung von 74% per 31.12.2012 deutlich. Der Hedge ist also letztendlich eine Währungsspekulation.

 

4) Die Absicherungskosten bestehen in den meisten Fällen hauptsächlich in der Zinsdifferenz zwischen den beteiligten Währungen am kurzen Ende, weil oft über Devisentermingeschäfte gesichert wird. Da dies normale Derivategeschäfte sind, gibt es zu den Kosten auch keine Angaben im Rechenschaftsbericht.

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Du lieber Himmel, hier dreht sich ja wieder mal massiv das Währungskarussell...nur diesmal sind keine Aktien, sondern Anleihen im Spiel.

Machen wir's kurz: wenn mir der Inhalt des Fonds in ungehedgter Form nicht gefällt, dann kauf ich ihn eben nicht und fertig. Soll ja auch

Rentenfonds mit auf EUR lautenden Anleihen geben. ;)

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Posted · Edited by TaurusX

Auch wenn wir das Thema schon öfters hatten:

 

1) Die gehedgte Tranche gibt NICHT die Meinung des Fondsmanagers wider. Der war nämlich per 31.12.2012 massiv short zum Euro (-28%!) -> siehe http://www.franklint...?docid=h6xddxnb

 

Doch tut sie,

denn es ist keine EURO/DOLLAR Short Position , der Fonds ist im Euro short gegen NOK ; DK ; uä.

Die Meinung zum Euro/Dollar Paar ist derzeit eher neutral.

 

Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis dafür, was das genau ist,

ich gehe jedenfalls so ran,

Ich suche ein Produkt, eine aktives im Rentenbereich das möglichst flexibel ist und das auch in der Vergangenheit gezeigt hat, das es funktioniert.

Das Produkt ist ein Dollarprodukt, will ich jetzt die Leistung haben, die das Management abliefert, müßte ich in die USA ziehen.

 

Will ich die Leistung hier haben , dann muss ich die gehedgde Variante nehmen, weil sonst möglicherweise die Euro/Dollar Entwicklung

meine Wertentwicklung vernichtet oder erhöht, darauf möchte ich aber nicht spekulieren. Dabei spielt es für mich keine Rolle was in dem

Fonds passiert , denn ich bekomme die Leistung die der Manager für seine Anleger in den USA - der Heimat des Fonds - erzielt.

Und genau das ist es was ich will, ich nehme die EURO/DOLLAR Entwicklung einfach aus der Gleichung.

 

ZIEL der H-Varianten ist einzig und allein, das der Anleger im jeweiligen Land nahezu die gleiche Entwicklung hat wie ein US Anleger.

 

 

2) Der Hedge kann die Diversifikationseigenschaft des Fonds in einem Depot massiv verschlechtern.

 

Das mag sein, sehe ich aber nicht.

3) Der Fonds notiert zwar in einigen Tranchen in USD, er enthält aber nur zum Teil USD (per 31.12.2012: 46%, siehe obigen Link). Eine 100%ige Absicherung übersichert daher die effektive USD/EUR-Positionierung von 74% per 31.12.2012 deutlich. Der Hedge ist also letztendlich eine Währungsspekulation.

 

Siehe oben....

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Posted · Edited by Physiker

1) Die gehedgte Tranche gibt NICHT die Meinung des Fondsmanagers wider. Der war nämlich per 31.12.2012 massiv short zum Euro (-28%!) -> siehe http://www.franklint...?docid=h6xddxnb

 

Könnte man so sagen, aber ich würde etwas aufpassen.

 

Ich Zitiere mal TaurusX Post#90:

"Die EUR-Short Positionen sind keine USD/EUR Position sondern EURO gegen NOK;DK usw.

Die EURO/DOLLAR Einschätzung ist neutral."

 

Weiterhin, wenn der Manager Euro/Dollar Short geht und man sich der Meinung des Managers anschließt (weil man dem Manager vertraut) sollte man natürlich nicht die gesicherte Variante wählen.

 

Wenn man aber die Leistung des Managers erhalten will, so wie der Manager den Fonds betreibt für US Anleger, dann sollte man die gesicherte Variante wählen. Sieht man ja auch in dem Chart, den ich vor kurzem gepostet habe, dass die H € Variante fast genauso läuft wie die US Variante. Nur halt mit zusätzlichen Kosten. Die Entwicklung Euro/US$ ist einem dann egal, der Fonds macht das, wie der Manager sich entschieden hat.

 

Nimmt man die ungesicherte Variante dann erhalte ich noch ein zusätzliches Währungsrisiko - sehr viele sind aber eh bereits im Fonds enthalten. Ich finde das sieht man schon sehr gut, wenn man die gesicherte, die ungesicherte und den Wechselkurs Euro/US$ aufträgt.

 

 

2) Der Hedge kann die Diversifikationseigenschaft des Fonds in einem Depot massiv verschlechtern.

 

Warum? Klar, wenn ich bereits vieles in Euro halte und ich mich davon etwas lösen will, dann ist die abgesicherte Variante natürlich schlecht. Aber ansonsten?

 

3) Der Fonds notiert zwar in einigen Tranchen in USD, er enthält aber nur zum Teil USD (per 31.12.2012: 46%, siehe obigen Link). Eine 100%ige Absicherung übersichert daher die effektive USD/EUR-Positionierung von 74% per 31.12.2012 deutlich. Der Hedge ist also letztendlich eine Währungsspekulation.

Woran machst du das fest?

Sehe ich nicht, da die Umrechnung zwischen Euro Variante und US$ Variante sehr gut mit dem Wechselkurs funktioniert. Und die H€ Variante entspricht vom Verhalten her der US$ Variante.

 

 

4) Die Absicherungskosten bestehen in den meisten Fällen hauptsächlich in der Zinsdifferenz zwischen den beteiligten Währungen am kurzen Ende, weil oft über Devisentermingeschäfte gesichert wird. Da dies normale Derivategeschäfte sind, gibt es zu den Kosten auch keine Angaben im Rechenschaftsbericht.

 

Danke für die Info, das schaue ich mir bei Zeiten mal an.

 

Nachtrag: Da war TaurusX wohl schneller.

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Vielleicht hat du mich nicht verstanden. Deine aussage, man wurde das eur usd Risiko bei der ungesichetten Variante haben ist nur dann richtig, wenn ausschlieslich in usd investiert wird. Das bedeutet, das die unhedged Variante eben nicht nur das.Risiko eur usd trägt, sondern die Risiken aller im Fonds enthaltenen Währungen. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man sich für die unhedged Variante entscheidet.

 

 

Hallo chemstudent,

 

ich glaube (?!) Taurus hat recht. In der ungesicherten Variante kaufe ich zwei Chancen/Risiken: einmal die Relation der Anleihenwährung (NOK, CHF, GBP usw.) zum Dollar und zum zweiten die Relation USD/EUR. Die abgesicherte Variante nimmt, wenn ich es richtig verstehe, die zweite Relation aus dem Spiel.

 

Ich bevorzug aus Diversifikationsgründen die ungesicherte Variante, da ich EUR-Anleihen fast ausschließlich über ()-Sparbriefe abbilde.

 

gruß,

moneycruncher

 

@ceekay: Vielen Dank für die Steuernachhilfe. Das verstehe jetzt sogar ich. :thumbsup:

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Posted · Edited by Mato

Ich stimme Taurus ja zu, dass es mit der ungehedgeden Version ein zusätzliches Währungsrisiko EUR/Dollar im Vergleich zur Hedge-Version gibt, das man auch als Chance deuten kann.

 

Aber dieses Risiko bzw. Chance gibt es bei etlichen Anlageformen doch genauso. Zum Beispiel die üblichen Nordamerika-ETFs/Fonds und jede noch so kleine Goldmünze bergen dieses Risiko. Insofern ist das doch auch nur ganz normal. Im Templeton ist das Euro/Dollar Risiko sogar noch etwas geringer, weil andere Währungen gehalten werden.

 

Ich betreibe in anderen Bereichen kein Hedging, warum sollte ich das dann hier tun?

Wie von einigen dargelegt wurde, entstehen durch das Hedging weitere Kosten. Diese möchte ich eher vermeiden.

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Hallo chemstudent,

 

ich glaube (?!) Taurus hat recht. In der ungesicherten Variante kaufe ich zwei Chancen/Risiken: einmal die Relation der Anleihenwährung (NOK, CHF, GBP usw.) zum Dollar und zum zweiten die Relation USD/EUR. Die abgesicherte Variante nimmt, wenn ich es richtig verstehe, die zweite Relation aus dem Spiel.

 

Ich glaube, ich habe Taurus schlichtweg falsch verstanden, denn ich nahm an, er meinte, man hätte bei der unhedged Variante nur EUR / USD als Risiko. Deshalb schrieb ich auch, dass dem eben nicht so sei, sondern man die Risiken aller im Fonds enthaltenen Währungen trägt. Das hat er aber wohl mit "Fondsrisiko" gemeint.

Ich widerspreche daher Taurus nicht, der fehler lag im ungenauen Lesen (auf einem smartphone ist das halt immer so eine Sache. ;) )

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Schön. wie es aussieht haben wir jetzt zumindest die gleiche Ausgangsbasis,

was jeder daraus macht, ist natürlich was anderes.

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Nachdem der Fonds erst sehr interessant klang, war ich dann doch etwas enttäuscht:

Er verhält sich über die 1,5 Jahre (dh seit Auflage des letzteren) in etwa wie der Ishares EM Local Govt Bond ETF (A1JB4Q), d.h. das Managment ist ziemlich genau um das besser, was es kostet.

Und er verrät für ca. ein Drittel des Bestandes weder Währung noch Land. Mir persönlich sind das zu viel "Sonstige", da ich dann meine Asset Allocation nicht mehr vernünftig steuern kann. Das ist zugegebenermassen ein Problem, dass ich mit vielen aktiven Fonds habe, keine Spezialität des TGTR. Während ich ja verstehe, dass die Fonds nicht monatlich komplett die Hosen runterlassen wollen, ist eine hochaggregierte Länder-, Branchen- und Währungsaufteilung in meinen Augen Pflicht. Ein Fehlen "führt zur Abwertung".

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Posted · Edited by TaurusX

Keine Ahnung welchen Fonds du meinst aber weder der H1 noch der ungesicherte entwickeln sich so wie dein ETF

egal in welchem Zeitraum, (ob 3,6,12 Monate oder seit auflegung des ETF) aber so wirklich gleich eintwicklen sie sich nicht,

http://www.comdirect...&timeSpan=SE&e

seit Auflegeung ne Outperformance von 15-20% würde ich jetzt nicht als selbes Verhalten wie den von Dir genannten ETF bezeichnen.

 

 

 

Und dein Argument

Und er verrät für ca. ein Drittel des Bestandes weder Währung noch Land.

 

ist ja wohl nur das Ergebnis deines fehlenden Recherchewillens,

 

in meinem Post

http://www.wertpapie...post__p__801387

 

ist detailiert aufgeführt in welche Währungen und welche Lännder investiert wird, sogar mit 0,0x % Angaben.

 

Was erwartest du mehr.

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Posted · Edited by kleinerfisch

...aber so wirklich gleich eintwicklen sie sich nicht,

http://www.comdirect...&timeSpan=SE&e

seit Auflegeung ne Outperformance von 15-20% würde ich jetzt nicht als selbes Verhalten wie den von Dir genannten ETF bezeichnen.

 

Da sind wir jetzt beide auf dasselbe Problem der comdirect Charts reingefallen:

Während Du bei dem Basis-Papier (das auf der comdirect Seite zuerst ausgewählte Papier) unter verschiedenen Kursen auswählen kannst (diverse Börsen, Fondsgesellschaft ggf. in unterschiedlichen Währungen) geht das bei dem Vergleichspapier nicht. Die Frage ist nun, welchen der Kurse bekommt man wenn man das Vergleichspapier auswählt.

Die Antwort ist: Bei Fonds bekommt man als Vergleichskurs immer den der Fondsgesellschaft (gut zu sehen bei den geschlossenen offenen Immofonds). Außerdem wird die Wiederanlage von Ausschüttungen unterstellt.

 

Wenn ich in den von Dir verlinkten Chart zB noch die jährlich ausschüttende EUR-Variante (A0MR7Z) einbaue, legt sich deren Kurve exakt auf die grüne Kurve der thesaurierenden Variante. Schaue ich mir dagegen beide Varianten als Basis-Papier an und wähle jeweils eine Börse aus, ist die Rendite des Thesaurierers natürlich scheinbar deutlich besser.

 

In Deinem Chart hast Du den ETF als Basis-Papier gewählt und den Xetra-Kurs ausgewählt. Das vergleichst Du dann mit dem TGTR. Damit vernachlässigst Du die Ausschüttungen des ETF und bewertest die Differenz zwischen beiden über.

Wählst Du für den ETF stattdessen den KAG-Kurs, ermäßigt sich die Differenz von knapp 20% auf knapp 10% seit Auflage des ETF.

 

Ich meinerseits habe den gleichen Fehler umgekehrt gemacht: Ich habe den TGTR A YDis EUR (A0MR7Z) als Basis-Papier und die Berliner Börse ausgewählt und dann mit dem ETF verglichen (s. hier). Durch die Vernachlässigung der Ausschüttungen des TGTR bei gleichzeitiger Berücksichtigung derselben beim ETF ergibt sich eine Differenz von nur noch ca.4% seit Auflage des ETF bei sehr ähnlichem Kursverlauf. Im Betrachtungszeitraum liegt dann auch zeitweise der ETF vorn.

Auf dieses (falsche) Ergebnis bezieht sich meine Aussage.

 

Noch verwirrender wird es übrigens, wenn die KAG auch noch Kurse in verschiedenen Währungen stellt (beim TGTR ja glücklicherweise durch verschiedene ISINs abgegrenzt).

Wenn Du zB die beiden ETFs A0RM43 und A1JJTT miteinander vergleichst, kommst Du je nach Basis-Papier zu unterschiedlichen Ergebnissen, auch wenn Du für das jeweilige Basis-Papier den KAG-Kurs in EUR einstellst (s. hier und hier). Grund ist hier, dass für den A1JJTT als Vergleichspapier offenbar die Variante KAG USD voreingestellt ist, für den A0RM43 aber KAG EUR. Das diese Voreinstellung weder änderbar noch transparent ist, macht den Vergleich von Fonds über comdirect in meinen Augen ernstahft gefährlich.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Outperformance beträgt zwar "nur" ca. 10% auf 1,5 Jahre, aber das ist durchaus signifikant.

 

 

in meinem Post

http://www.wertpapie...post__p__801387

 

ist detailiert aufgeführt in welche Währungen und welche Lännder investiert wird, sogar mit 0,0x % Angaben.

 

Auch hier hast Du nicht unrecht. Ich habe mich auf das Factsheet bezogen, in dem tatsächlich ca. ein Drittel der Allokation Black Box bleibt. Da ich weder weiss, wo ich das von Dir verlinkte Papier finden kann (auf der Seite des TGTR jedenfalls nicht), noch in welchen Abständen es erscheint, ist zwar nett, dass die Allokation per 12/12 bekannt ist, für mich aber langfristig nicht relevant.

Du kannst mir da gern mangelnden Recherchewillen unterstellen, denn für jeden meiner Fonds regelmäßig nach Infos suchen, von denen ich im Einzelfall nicht mal weiss, ob sie existieren, übersteigt ihn tatsächlich.

Für die regelmäßige Information des Anlegers gibt es das monatliche Factsheet. Wenn die KAG die Infos dort unvollständiger angeben will als an anderer Stelle, ist das für mich nur schlechtes Marketing und die weitergehende Info letztlich nicht vorhanden, da in endlicher Zeit nicht auffindbar.

 

Trotzdem muss ich noch mal über den TGTR nachdenken (Gier frisst Hirn :-)

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Hi,

 

falls ich dir zu nahe getreten sein sollte, bitte ich das zu entschuldigen, das war keine Absicht.

 

Was den Vergleich betrifft hast du natürlich recht, da habe ich nicht richtig geschaut,

daher sollte man in so einem Fall den KAG in EUR mit dem TGTR unhedged vergleichen,

auch wenn der Unterschied etwas kleiner ausfällt, sind 10% Differenz in 1,5 Jahren trotzdem nicht ohne.

 

So 1:1 kann man die Fonds eh nicht vergleichen,

da der ETF nur in eine begrenzte Anzahl von Ländern in den EM investiert und auch keine U-Anleihen hält, welche beim TGTR ca. 16% ausmachen.

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@Taurus:

kannst Du mal die Fundstelle zu der Templeton Investmentidee aus #91 posten? Ich kann sie einfach nicht finden.

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@Taurus:

kannst Du mal die Fundstelle zu der Templeton Investmentidee aus #91 posten? Ich kann sie einfach nicht finden.

 

Hmm, ist doch genau die richtige Nummer. Einfach hier klicken

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@Taurus:

kannst Du mal die Fundstelle zu der Templeton Investmentidee aus #91 posten? Ich kann sie einfach nicht finden.

 

Hmm, ist doch genau die richtige Nummer. Einfach hier klicken

 

Nein, ich meine bei Templeton direkt, für spätere Updates. Es scheint sich ja um eine Serie zu handeln.

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Hmm, ist doch genau die richtige Nummer. Einfach hier klicken

 

Nein, ich meine bei Templeton direkt, für spätere Updates. Es scheint sich ja um eine Serie zu handeln.

 

Ah verstanden, hatte mich verlesen / überlesen...

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1) Die gehedgte Tranche gibt NICHT die Meinung des Fondsmanagers wider. Der war nämlich per 31.12.2012 massiv short zum Euro (-28%!) -> siehe http://www.franklint...?docid=h6xddxnb

 

Doch tut sie,

denn es ist keine EURO/DOLLAR Short Position , der Fonds ist im Euro short gegen NOK ; DK ; uä.

Die Meinung zum Euro/Dollar Paar ist derzeit eher neutral.

Es kommt nicht auf die einzelnen Long-/Short-Paare an, sondern auf die konsolidierte Gesamtposition des Portfolios. Und die ist halt short zum Euro und Long zum Dollar (und vermutlich einigen anderen Währungen, die derzeit in den meisten Fällen vermutlich ebenfalls zum Euro abwerten).

 

Vielleicht haben wir auch ein unterschiedliches Verständnis dafür, was das genau ist,

ich gehe jedenfalls so ran,

Ich suche ein Produkt, eine aktives im Rentenbereich das möglichst flexibel ist und das auch in der Vergangenheit gezeigt hat, das es funktioniert.

Das Produkt ist ein Dollarprodukt, will ich jetzt die Leistung haben, die das Management abliefert, müßte ich in die USA ziehen.

 

Will ich die Leistung hier haben , dann muss ich die gehedgde Variante nehmen, weil sonst möglicherweise die Euro/Dollar Entwicklung

meine Wertentwicklung vernichtet oder erhöht, darauf möchte ich aber nicht spekulieren. Dabei spielt es für mich keine Rolle was in dem

Fonds passiert , denn ich bekomme die Leistung die der Manager für seine Anleger in den USA - der Heimat des Fonds - erzielt.

Und genau das ist es was ich will, ich nehme die EURO/DOLLAR Entwicklung einfach aus der Gleichung.

So etwas wäre vielleicht möglich, wenn der Euro im Portfolio nicht geshortet wäre.

 

2) Der Hedge kann die Diversifikationseigenschaft des Fonds in einem Depot massiv verschlechtern.

 

Das mag sein, sehe ich aber nicht.

Das lässt sich im Chart allerdings kaum übersehen (z.B. 2008).

 

Wobei die Lösung mit 50% Original und 50% Hedge immerhin noch eine abgemilderte Form ggü dem 100% Hedge darstellt.

 

sollte der Dollar wie von 2002-heute nochmal um 50% fallen, dann fehlen mir diese 50% in meiner Wertentwicklung falls ich ungesichert kaufe.

2002 war der USD massiv überbewertet, heute ist er eher unterbewertet. Insofern nimmst Du Dir auch eine Chance.

 

Templeton war traditionell eigentlich immer gegen eine Währungssicherung. Sie haben damit argumentiert, dass sich die Währungsentwicklungen auf lange Sicht ausgleichen.

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Beim Templeton Global TR geht es übrigens um etwas mehr als nur Währungsspekulation. ;)

Nur dass wir das nicht vergessen.

 

Reden wir doch z.B. mal von seiner hohen Gewichtung von Südkorea und Polen bei den Staatsanleihen...

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Reden wir doch z.B. mal von seiner hohen Gewichtung von Südkorea und Polen bei den Staatsanleihen...

Wieso? Das sind doch recht solide Emittenten. Spannender wären - wenn schon - die 3U (Ungarn, Uruguay und die Ukraine).

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Finde ich auch. Genau wegen dieser unkonventionellen, vom Mainstream abweichenden Aufstellung mag ich ihn ja. :thumbsup:

Das ist, genau wie die drei Us, mindestens ebenso sehr wert, besprochen zu werden, wie irgendwelche währungstechnischen

Überlegungen.

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Das ist, genau wie die drei Us, mindestens ebenso sehr wert, besprochen zu werden, wie irgendwelche währungstechnischen

Überlegungen.

Währungen sind in diesem Fonds kein Randthema, sondern einer der wichtigsten Performancetreiber!

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I know, aber darum ging es ja hier kürzlich eigentlich auch kaum. Sondern es wurde einzig und allein ellenlang über die Frage diskutiert:

"Kaufe ich besser die EUR hedged Version des Fonds oder die normale?"

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I know, aber darum ging es ja hier kürzlich eigentlich auch kaum. Sondern es wurde einzig und allein ellenlang über die Frage diskutiert:

"Kaufe ich besser die EUR hedged Version des Fonds oder die normale?"

 

Ja, ehrlich gesagt hoffe ich, dass das Thema endlich durch ist. Wenn man sich unschlüssig ist: 50:50 wie von Taurus vorgeschlagen.

 

Was hat es mit diesen 3U auf sich?

Klingt von Fondsanleger wie ein feststehender Begriff, von dem ich noch nie was gehört habe, kann damit nichts anfangen.

Zumal das 3 ziemlich unterschiedliche Länder aus verschiedenen Regionen sind. Gemeinsam haben sie das U am Anfang und grob die Einordnung als Schwellenland.

Eine neue Modewelle? Sowas wie BRIC, nur ganz anders und diesmal gehts gezielt ums U? Und warum ist dann Uganda nicht dabei? :-

Okay, genug mit dem Spaß.

 

Gruß

Mato

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Was hat es mit diesen 3U auf sich?

Klingt von Fondsanleger wie ein feststehender Begriff, von dem ich noch nie was gehört habe, kann damit nichts anfangen.

Zumal das 3 ziemlich unterschiedliche Länder aus verschiedenen Regionen sind. Gemeinsam haben sie das U am Anfang und grob die Einordnung als Schwellenland.

Eine neue Modewelle? Sowas wie BRIC, nur ganz anders und diesmal gehts gezielt ums U? Und warum ist dann Uganda nicht dabei? :-

Comstage hat kürzlich einen ETF auf die SMIT-Länder aufgelegt: Südkorea, Mexiko, Indonesien, Türkei. Muss man nicht verstehen...

 

PIGS hätten sich vermutlich nicht so gut verkauft.

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