Wertpapier Forum: Rentenmarkt allgemein - Analysen

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Rentenmarkt allgemein - Analysen Thema bewerten: ***** 8 Stimmen

#4021 Mitglied ist online   Ramstein 

  • When civilization ends, it ends fast.
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Geschrieben 14. Dezember 2016 - 18:25

Zitat

Banken müssen Milliarden über Anleihen einsammeln

Geldhäuser in der Europäischen Union müssen laut EU-Bankenregulatoren in den kommenden Jahren mit Anleihen 186 bis 276 Milliarden Euro bei Investoren einsammeln. Nur so können sie den für den Krisenfall vorgeschriebenen Puffer (MREL) aufbauen, wie die Bankenregulierungsbehörde EBA am Mittwoch mitteilte. Instituten solle genügend Zeit eingeräumt werden, um die geforderten Quoten zu erreichen. Schließlich sei es schwierig, am Markt mit neuen Schuldtiteln solch große Summen aufzunehmen. Die EBA-Berechnungen für den Finanzierungsbedarf beziehen sich auf 133 Bankengruppen aus 18 EU-Ländern.

Die seit Anfang 2016 geltende EU-Richtlinie (BRRD) schreibt Banken die Ausarbeitung von Sanierungsplänen vor. Sollte es zu einer Restrukturierung oder Abwicklung kommen, sollen zunächst Anteilseigner und Anleihegläubiger zur Kasse gebeten werden - und nicht mehr die Steuerzahler wie in der Finanzkrise 2008. Deshalb müssen Banken künftig neben Eigenkapital einen Puffer an Anleihen vorhalten, die im Krisenfall herangezogen werden („bail in”). Viele Aufseher fordern eine Quote von mindestens acht Prozent der Verbindlichkeiten.

Auch wenn es nicht explizit da steht: Ich vermute mal sehr stark, hier sind nicht Seniors, sondern CoCos und T-1/2/3s gemeint.
Sie leben nach dem Motto "Lieber fünfmal nachgefragt als einmal nachgedacht". Marc-Uwe Kling
Das Halbverstandene und Halberfahrene ist der Todfeind der Bildung. Theodor W. Adorno
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#4022 Mitglied ist offline   Leonhard_E 

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Geschrieben 14. Dezember 2016 - 19:24

 Ramstein, 14. Dezember 2016 - 18:25:


Auch wenn es nicht explizit da steht: Ich vermute mal sehr stark, hier sind nicht Seniors, sondern CoCos und T-1/2/3s gemeint.


Vielleicht sind es diese hier?

#4023 Mitglied ist offline   vanity 

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Geschrieben 14. Dezember 2016 - 19:52

Auch langfristige unbesicherte Schuldtitel ("Seniors") zählen zu den sog. berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten, mit denen die MREL-Quote erfüllt werden kann.

(Google meint: schauen wir doch bei jemanden, der es wissen sollte und nicht auf Vermutungen angewiesen ist)

Der kleine Prinz kann auch googlen und hat noch was Aktuelleres gefunden.

Torman schreibt dazu im BB:

Zitat

Es geht um normale senior unsecured Anleihen mit einer Ursprungslaufzeit > 1 Jahr. Diese gelten bei Banken sowohl im Insolvenzfall als auch im Bail-in Fall als nachrangig zu den sonstigen senior Verbindlichkeiten. Sie sind aber weiterhin vorrangig zu allen nachrangigen Forderungen. Herabschreibungen im Normalbetrieb sind nicht möglich, aber Bail-in kann auch teilweise Herabschreibung bedeuten.
...
Durch den deutschen Sonderweg sind Senior Anleihen nicht mehr vergleichbar über Ländergrenzen. Die deutschen Senioranleihen entsprechen faktisch den neuen T3 Anleihen aus Frankreich. Oder anders ausgedrückt, in Deutschland gibt es Senior Anleihen von Banken nicht mehr sondern nur noch T3 Anleihen. Der deutsche Gesetzgeber hat also faktisch nachträglich den Status von bestehenden Seniors herabgesetzt. Nur strukturierte Seniors bleiben in Deutschland echte Seniors. Wahrscheinlich wird der deutsche Gesetzgeber noch einmal Hand anlegen und eine neue Klasse von normalen Senior Anleihen schaffen. Also alles etwas durcheinander aktuell.

Dieser Beitrag wurde von vanity bearbeitet: 16. Dezember 2016 - 10:52
Änderungsgrund: Nachträge


#4024 Mitglied ist offline   John Silver 

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Geschrieben 15. Dezember 2016 - 21:53

Zitat

NACH LEITZINSERHÖHUNG DER FED
Stiftung Warentest rät von US-Staatsanleihen ab
Datum: 15.12.2016 17:51 Uhr
Sparer aufgepasst: Risikoaverse Anleger sollten lieber nicht in US-Staatsanleihen anlegen, rät die Stiftung Warentest. Durch die Leitzinserhöhung der Fed seien die Währungsgefahren zu hoch.
...

http://www.handelsbl...b/14987026.html
Sure, I could have stayed in the past. I could have even been king. But in my own way, I am king. - Hail to the king, baby.

Börsen-Regel Nummer 6b: Immer den Einstandskurs verteuern!

Aussagen meinerseits stellen keinesfalls Beratungs- oder Anlageempfehlungen dar. To say it another way - don't try this at home or at your stock deposit.

#4025 Mitglied ist offline   Schildkröte 

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Geschrieben 15. Dezember 2016 - 23:03

 John Silver, 15. Dezember 2016 - 21:53:

Zitat

NACH LEITZINSERHÖHUNG DER FED
Stiftung Warentest rät von US-Staatsanleihen ab
Datum: 15.12.2016 17:51 Uhr
Sparer aufgepasst: Risikoaverse Anleger sollten lieber nicht in US-Staatsanleihen anlegen, rät die Stiftung Warentest. Durch die Leitzinserhöhung der Fed seien die Währungsgefahren zu hoch.
...

http://www.handelsbl...b/14987026.html

Das Fed geht langsam wieder zur Tagesordnung über und Signore Draghi packt die Bazooka aus. Wie ernst kann man die Stiftung Warentest nehmen?

#4026 Mitglied ist offline   Flapomat 

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Geschrieben 17. Dezember 2016 - 09:36

Nach meinem Verständnis ist die Argumentationsweise der SW auch nicht richtig. Eine Währung sollte mit steigenden Zinsen doch klassischerweise eher auf- als abwerten, weil die Nachfrage nach der Währung gesteigert und das Angebot verknappt/verteuert wird. Wenn man auf ein Risiko in USD hinweisen will, dann doch eher durch kurzfristige Kursverluste bei Langläufern im Rahmen der Anpassung ans allgemeine Zinsniveau. Eingefügtes Bild

#4027 Mitglied ist offline   kafkaesk93 

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Geschrieben 17. Dezember 2016 - 10:20

Ich habe den Rat von SW so verstanden:
Wer jetzt auf Tresaurys setzt, weil die 2,5% p.a. zahlen über sieht das der USD auch mal an Wert verlieren kann und zwar deutlich mehr als 2,5% p.a. ;)

Gruß kafkaesk93

Dieser Beitrag wurde von kafkaesk93 bearbeitet: 17. Dezember 2016 - 10:21

Glück = Realität - Erwartung

#4028 Mitglied ist online   Ramstein 

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Geschrieben 17. Dezember 2016 - 11:12

Warnen ist einfach. Natürlich könnte man genauso warnen, jetzt Bundesanleihen zu kaufen, weil bei Zinserhöhungen die Kurse fallen würden.

Wo ist der Rat, wie man "renditebringend und sicher" anlegen kann. Das würde auf Interesse stoßen.
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#4029 Mitglied ist offline   Licuala 

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Geschrieben 17. Dezember 2016 - 12:04

 Flapomat, 17. Dezember 2016 - 09:36:

Nach meinem Verständnis ist die Argumentationsweise der SW auch nicht richtig. Eine Währung sollte mit steigenden Zinsen doch klassischerweise eher auf- als abwerten, weil die Nachfrage nach der Währung gesteigert und das Angebot verknappt/verteuert wird. Wenn man auf ein Risiko in USD hinweisen will, dann doch eher durch kurzfristige Kursverluste bei Langläufern im Rahmen der Anpassung ans allgemeine Zinsniveau. Eingefügtes Bild


Vermutlich möchte die SW lediglich darauf hinweisen, dass man bei Fremdwährungsanleihen das volle Fremdwährungsrisiko der jeweiligen Anleihewährung trägt, welches immerhin bis zu 95 Prozent vom Gesamtrisiko ausmachen und etwaige Zinsvorteile somit mehr als nivellieren kann.

#4030 Mitglied ist offline   Leonhard_E 

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Geschrieben 17. Dezember 2016 - 12:40

 Ramstein, 17. Dezember 2016 - 11:12:

Warnen ist einfach. Natürlich könnte man genauso warnen, jetzt Bundesanleihen zu kaufen, weil bei Zinserhöhungen die Kurse fallen würden.

Wo ist der Rat, wie man "renditebringend und sicher" anlegen kann. Das würde auf Interesse stoßen.


Wer sagt, wie man etwas machen kann, muss hinterher immer die Rache des gemeinen Volkes fürchten.

Gegen Treasuries spricht natürlich vieles, nicht nur die "drohenden" Zinserhöhungen und das Währungsrisiko.

Hab bei Bloomberg vor kurzem noch gelesen, dass allein dieses Jahr über 400 Mrd. "zurückgegeben" wurden. Bei Bedarf suche ich die Quelle auch heraus (jetzt gehts erstmal zurück auf die Piste).

#4031 Mitglied ist online   Ramstein 

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Geschrieben 30. Dezember 2016 - 14:49

Zitat

So hohe Schulden wie noch nie

Die Niedrig- und Negativzinsen haben Unternehmen in der ganzen Welt so viele Schulden machen lassen wie noch nie. Vor allem am Anleihemarkt nahmen Unternehmen in diesem Jahr, insbesondere in der ersten Jahreshälfte, hohe Summen auf, wie eine Aufstellung des Marktdatenanbieters Dealogic zeigt.

Eingefügtes Bild
Insgesamt wurden weltweit Anleihen im Volumen von mehr als 6,6 Billionen Dollar begeben. Mehr als die Hälfte entfiel auf Unternehmen. Das waren mehr als im bisherigen Spitzenjahr 2006, wie die „Financial Times“ unter Berufung auf die Zahlen von Dealogic berichtet.

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#4032 Mitglied ist offline   Schildkröte 

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Geschrieben 06. Januar 2017 - 14:49

Bis dass der Tod Euch scheidet... Hier mal eine Übersicht vom Handelsblatt über ULTRA-langlaufende Anleihen: http://www.handelsbl...s/13522912.html

Da wollen sich wohl einige Emittenten nochmal schön günstig Fremdkapital beschaffen, bevor die Zinsen wieder steigen.

Dieser Beitrag wurde von Schildkröte bearbeitet: 06. Januar 2017 - 14:53


#4033 Mitglied ist offline   richtungsding 

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Geschrieben 06. Januar 2017 - 18:39

Beitrag anzeigenSchildkröte, 06. Januar 2017 - 14:49:

Bis dass der Tod Euch scheidet... Hier mal eine Übersicht vom Handelsblatt über ULTRA-langlaufende Anleihen: http://www.handelsbl...s/13522912.html

Da wollen sich wohl einige Emittenten nochmal schön günstig Fremdkapital beschaffen, bevor die Zinsen wieder steigen.


Üblicherweise kaufen Lebensversicherer und Pensionskassen die 10-30jährigen Langläufer, da sie so ihre passivseitigen langen Laufzeiten ihrer Verträge aktivseitig matchen können. Vom Rendite/Zinsänderungsrisikoverhältnis haben die sich ja historisch gegenüber 5-10 jährigen nur ausnahmsweise gelohnt. Was ich nicht verstehe: was macht ein Lebensversicherer mit einer Anleihe mit 70 Jahren Laufzeit?? Das übersteigt doch bei weitem die Laufzeiten ihrer Verträge. Vom sonstigen Investor ganz zu schweigen..

Dieser Beitrag wurde von richtungsding bearbeitet: 06. Januar 2017 - 18:42


#4034 Mitglied ist online   Andreas R. 

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Geschrieben 07. Januar 2017 - 01:26

Beitrag anzeigenrichtungsding, 06. Januar 2017 - 18:39:

Vom sonstigen Investor ganz zu schweigen..


Zinsen mitnehmen.
Ich hab eine bestimmte Planung bei den Laufzeiten.
Freies Kapital darf auch in endlosen und sehr lange laufenden Papieren liegen.

#4035 Mitglied ist offline   Torman 

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Geschrieben 07. Januar 2017 - 12:24

Beitrag anzeigenrichtungsding, 06. Januar 2017 - 18:39:

Beitrag anzeigenSchildkröte, 06. Januar 2017 - 14:49:

Bis dass der Tod Euch scheidet... Hier mal eine Übersicht vom Handelsblatt über ULTRA-langlaufende Anleihen: http://www.handelsbl...s/13522912.html

Da wollen sich wohl einige Emittenten nochmal schön günstig Fremdkapital beschaffen, bevor die Zinsen wieder steigen.


Üblicherweise kaufen Lebensversicherer und Pensionskassen die 10-30jährigen Langläufer, da sie so ihre passivseitigen langen Laufzeiten ihrer Verträge aktivseitig matchen können. Vom Rendite/Zinsänderungsrisikoverhältnis haben die sich ja historisch gegenüber 5-10 jährigen nur ausnahmsweise gelohnt. Was ich nicht verstehe: was macht ein Lebensversicherer mit einer Anleihe mit 70 Jahren Laufzeit?? Das übersteigt doch bei weitem die Laufzeiten ihrer Verträge. Vom sonstigen Investor ganz zu schweigen..

Wenn eine 20jährige heute in eine Lebensversicherung/Pensionskasse einzahlt, sind 70 Jahre Vertragslaufzeit durchaus realistisch. Zudem muss man das auch im Portfoliokontext sehen. Praktisch alle deutschen Versicherer haben aktuell auf der Aktivaseite eine kürzere Duration als auf der Passivaseite. Mit den 70jährigen Anleihen kann man die durchschnittliche Duration relativ einfach verlängern.
"Man kann zwar die Bahn der Gestirne auf Zentimeter und Sekunde berechnen, nicht aber, wohin eine verrückte Menge den Börsenkurs treibt." Sir Isaac Newton

#4036 Mitglied ist online   Ramstein 

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Geschrieben 12. Januar 2017 - 12:11

Zitat

Fixed-Income-Ausblick 2017, Favoriten: Tier 1-Anleihen aus dem Banken-Sub-Sektor und europäische Collateralized Loan Obligations (CLO)

Die US-Notenbank Fed dürfte sich nach dem Ausbleiben von Marktstörungen seit ihrer jüngsten Zinserhöhung sowie von den in Aussicht gestellten Konjunkturmaßnahmen des künftigen US-Präsidenten ermutigt fühlen. Wir erwarten deshalb für 2017 zwei oder drei Zinsschritte.

In der Eurozone hat EZB-Präsident Mario Draghi bereits ein „Tapering“ angekündigt, auch wenn er sich weigert, es so zu nennen.

Auf der anderen Seite des Risikospektrums haben wir zum Glück die Unternehmensanleihen. Unter Donald Trump als Präsidenten wird sich der US-Konjunkturzyklus unseres Erachtens um mindestens ein oder zwei Jahre verlängern Dies sorgt bei uns für größeres Vertrauen in US-Anleihen. In diesem Markt rechnen wir 2017 mit sicheren Renditen, die für USD-Hochzins-Anleihen bei etwa 6 Prozent liegen dürften.

Kommen wir schließlich zu den von uns am meisten favorisierten Sub-Sektoren. Zwei sind hervorzuheben, beide jedoch mit einem Risiko höherer Volatilität behaftet. Damit eignen sie sich unseres Erachtens für Mischportfolios. Der Banken-Sub-Sektor der Additional Tier-1-Anleihen sollte von günstigeren Gesetzesvorschriften und mehr Transparenz profitieren, wie auch von allgemein besseren Fundamentaldaten aus Anleihen-Perspektive. Ein sorgfältig zusammengestelltes Portfolio von AT1-Anleihen dürfte 2017 eine Rendite von etwa 7 bis 8 Prozent erbringen. Unsere zweite Top-Auswahl sind europäische CLOs. Auf diese Weise kann man sich Zugang zum europäischen besicherten Hochzins-Kreditsektor verschaffen. Diese Papiere haben eine variable Verzinsung und sind generell besser besichert als Hochzins-Anleihen. CLO-Tranchen mit BB-Rating beispielsweise haben gegenwärtig eine Rendite von Libor plus 650 Basispunkte, was selbst ohne Kursgewinne in Anbetracht des Risikos als sehr gute Rendite betrachtet werden kann.

selektives zitieren durch mich
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