Wertpapier Forum: WWK Förderrente PLUS mit Riester-Kosten-Rechner nachgestellt

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Themen über alternative Renditeanlagen und Vorsorge

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WWK Förderrente PLUS mit Riester-Kosten-Rechner nachgestellt ist mein erstellter Rechner mathematisch korrekt? Thema bewerten: -----

#21 Mitglied ist offline   inveloveritas 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 18:15

Beitrag anzeigenpolydeikes, 13. Juni 2016 - 17:54:

Zitat

@polydeikes: Aufgrund deines Fachwissens, gehe Ich davon aus, dass du auch beruflich in dieser Branche bist oder?


Jop, ich bin Versicherungsmakler. Aber auch ich kann dein Grundproblem Riester <> Immo nicht "für dich lösen", falls du das meinst, das kannst nur du selbst.

---

Beitrag anzeigeninveloveritas, 13. Juni 2016 - 17:18:

... perspektivisch werden wir uns Eigentum zulegen. Nicht kurzfristig, aber innerhalb der nächsten 10 Jahre.


Das bezog sich alles auf Franz1985, der in seinem thread sehr konkrete Überlegungen binnen 2 Jahren anstellt. Für vielleicht / evtl. in ü8 Jahren ist das alles kein Thema ...

Einfaches Beispiel: Die von mir in vielen Fällen favorisierte Lösung per klassischem Nettotarif der AL armortisiert sich abhängig vom Vermittlungshonorar (für gute Einkommen) nach etwa 6-8 Jahren ggü. dem Banksparplan, inkl. des Vermittlungshonorars. Auch in dieser Hinsicht ist eine sinnvolle klassische Police der bessere Riesterbanksparplan. Vor dem Hintergrund einer beispielhaften Wohnriester Story tun es ggf. aber ebenso Produkte, die bspw. ich gar nicht vermitteln kann, bspw. eine HM24. Nur um das der Vollständigkeit zu Liebe auch mal angesprochen zu haben.

Ungeachtet dessen und wie schon gesagt, nicht dein Thema, es ging um Franz1985.


Bitte korrigiere mich, aber derzeit gibt es bei klassischen RIesterverträge ausschließlich 1,25% Garantieverzinsung. Das ist nicht fett. Wenn der Leitzins steigt, steigen automatisch auch die Garantieverzinsungen? Ich kann mir das nicht vorstellen. Im Gegensatz dazu geht der Zins beim Banksparplan auch mal "hoch", 1,4% wenn ich richtig gelesen habe. Ein klassischer Vertrag hat doch jedoch auch kosten. Ich kann mir gerade nicht vorstellen wie der fett ins Plus kommen soll.

Gruß

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#22 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 18:27

Wie direkt / ehrlich / schonend möchtest du die Antwort haben?

Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 13. Juni 2016 - 18:30

Wenn dir jemand seine Zeit schenkt, denke daran, dass er dir etwas gibt, was nie wieder ersetzt werden kann ... Also verschwende sie nicht.

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#23 Mitglied ist offline   inveloveritas 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 18:44

Beitrag anzeigenpolydeikes, 13. Juni 2016 - 18:27:

Wie direkt / ehrlich / schonend möchtest du die Antwort haben?


Haha, tu es :lol:

Ungefiltert und schonungslos ehrlich bitte!

#24 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 19:03

Fangen wir mal damit an, dass beide Varianten mit dem Leitzins nichts zu tun haben.

Beim Riester Banksparplan wird man mpMn heute vor allem über die Varianten mit Kopplung an die Umlaufrenditen reden (Volksbanken), die Zinsmixstories der Sparkassen sind aktuell eher nicht zeitgemäß. Nehmen wir das einfach mal so als Prämisse.

Inwiefern sich die Umlaufrendite bei moderatem Anstieg des Leitzinses (überhaupt) erhöhen würde, ist fraglich. Der Rechnungszins von Versicherungen hat mit dem Leitzins wiederum ebenfalls praktisch nichts zu tun.

Man kann das so kurz und platt sagen, weil es mit dem Thema nichts zu tun hat.

Bspw. beträgt die laufende Verzinsung der AL Variante für 2016 3,05 % und die Gesamtverzinsung 3,7 %. Einen entsprechenden Banksparpkan gibt es nicht.

Für die Aussage spielt es zunächst mal keine Rolle, ob Überschussbeteiligungen demnächst nun eher sinken oder steigen werden. Abgesehen davon wird es für die meisten solide aufgestellten Versicherer keinen Cent billiger, wenn die Verzinsung unter 2,7-2,8 % abgesenkt würde, bilanziell wäre es trotzdem hinsichtlich Bestandsstruktur an Altverträgen auszufinanzieren.

Insofern lässt sich eben auf Basis der Erträge von Policen durchaus eine vergleichende Rechnung aufstellen und die wird so enden, wie ich bereits sagte.

Darüber hinaus gilt das Grundproblem, dass RBS nicht die Papiere haben, nur die Renditen mit Abschlag weitergeben. Die Versicherer haben die Papiere und haben somit Kurs und Zinseffekt. Belassen wir es dabei, ein Thema für den Anleihen für Dummiesthread. Grds kann ein RBS in der Ansparphase unter normalen Bedingungen nicht besser rentieren als eine klassische Police, geht nicht.

---

Zu guter Letzt noch der Grundgedanke der Zinsänderung. Bei der HM24 habe ich die formale "Zukunftsgarantie", Rechnungszinsänderung müssen (zum Nutzen des VN) weitergegeben werden. Insofern ja, exakt das, was du dir nicht vorstellen kannst, steht genau so bedingungsgemäß schwarz auf weiss geschrieben.
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#25 Mitglied ist offline   inveloveritas 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 21:28

Beitrag anzeigenpolydeikes, 13. Juni 2016 - 19:03:

Fangen wir mal damit an, dass beide Varianten mit dem Leitzins nichts zu tun haben.

Beim Riester Banksparplan wird man mpMn heute vor allem über die Varianten mit Kopplung an die Umlaufrenditen reden (Volksbanken), die Zinsmixstories der Sparkassen sind aktuell eher nicht zeitgemäß. Nehmen wir das einfach mal so als Prämisse.

Inwiefern sich die Umlaufrendite bei moderatem Anstieg des Leitzinses (überhaupt) erhöhen würde, ist fraglich. Der Rechnungszins von Versicherungen hat mit dem Leitzins wiederum ebenfalls praktisch nichts zu tun.

Man kann das so kurz und platt sagen, weil es mit dem Thema nichts zu tun hat.

Bspw. beträgt die laufende Verzinsung der AL Variante für 2016 3,05 % und die Gesamtverzinsung 3,7 %. Einen entsprechenden Banksparpkan gibt es nicht.

Für die Aussage spielt es zunächst mal keine Rolle, ob Überschussbeteiligungen demnächst nun eher sinken oder steigen werden. Abgesehen davon wird es für die meisten solide aufgestellten Versicherer keinen Cent billiger, wenn die Verzinsung unter 2,7-2,8 % abgesenkt würde, bilanziell wäre es trotzdem hinsichtlich Bestandsstruktur an Altverträgen auszufinanzieren.

Insofern lässt sich eben auf Basis der Erträge von Policen durchaus eine vergleichende Rechnung aufstellen und die wird so enden, wie ich bereits sagte.

Darüber hinaus gilt das Grundproblem, dass RBS nicht die Papiere haben, nur die Renditen mit Abschlag weitergeben. Die Versicherer haben die Papiere und haben somit Kurs und Zinseffekt. Belassen wir es dabei, ein Thema für den Anleihen für Dummiesthread. Grds kann ein RBS in der Ansparphase unter normalen Bedingungen nicht besser rentieren als eine klassische Police, geht nicht.

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Zu guter Letzt noch der Grundgedanke der Zinsänderung. Bei der HM24 habe ich die formale "Zukunftsgarantie", Rechnungszinsänderung müssen (zum Nutzen des VN) weitergegeben werden. Insofern ja, exakt das, was du dir nicht vorstellen kannst, steht genau so bedingungsgemäß schwarz auf weiss geschrieben.



Danke sehr, wieder was gelernt. HM24 werde ich mir mal ausdrücklich anschauen. Scheint als Direktversicherer nicht den gleichen Konventionen zu unterliegen wie die Brutto Tarife. Interessanterweise hat mir mein "Berater" den Zusammenhang zwischen den EZB-Leitzins und den Garantiezins aufs Auge gedrückt. Alles löschen...

#26 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 13. Juni 2016 - 22:33

Ich sags nochmal: Der Eine möchte binnen 2 Jahren konkret eine Immo erwerben. Du möchtest als der Andere das vielleicht mal irgendwann eventuell. Ihr seid 0 in vergleichbarer Konstellation.

Ich verwende in diesen Fällen ein drastisches Gleichnis. Würde wirklich jeder bauen, der es ganz gern vielleicht ma evtl. irgendwann wollen würde, sollte man über die Lebensraum im Osten Theorie noch mal nachdenken.

Nur um die Absurdität der deutschen Betonfetischisten mal zu illustrieren.

Die HM24 hat völlig offene Verrentungsgrundlagen über die reinen Einzahlungen hinaus (komplette Ertragsverrentung offen). Vergleichsweise billig ist der Vertrag, der Einsatzzweck sollte aber eher nicht über zeitliche Befristung hinaus gehen. Der häufig attraktivere Riester Bsnkeparplan mit ähnlichem Einsatzzweck.
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#27 Mitglied ist offline   KVN GBL 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 16:16

Leute Leute Leute, hallo.

Ihr diskutiert auf Grund vollkommen falscher Daten. Habt ihr euch die Excel mal angesehen? Bitte seid nicht bös, wenn ich anmerken muss, dass die Diskussion eine Farce ist.
Keiner hat sich anscheinend die Mühe gemacht die Daten zu checken. Die excel ist, milde ausgedrückt, ganz doll fehlerhaft. Falsche Werte, falsche Annahmen und vor allem Denkfehler an jeder Ecke.

Für eine valide Diskussion bedarf es valider Daten.

WWK Rister is´n Knaller.... nachweißlich! Ich berate oft und gern dazu.

BG KVN

#28 Mitglied ist offline   polydeikes 

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Geschrieben 11. Januar 2017 - 17:04

Nachweisbar sind die im Produktinformationsblatt dokumentierten Kosten. Auch wenn diese dank der staatlich verordneten PIA-Intransparenz nicht mehr so klar ausgewiesen werden wie 2016, auch im Produktinformationsblatt 2017 noch einigermaßen erkennbar (Beispiel anbei).

Da kannst du dich auch dreimal ganz doll auf den Kopf stellen [punkt]

Für meinen Teil bin ich ja für instant-Berufsverbote für jene, die solche Teile zwecks persönlicher Bereicherung vermitteln.

Angehängte Miniaturbilder

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Dieser Beitrag wurde von polydeikes bearbeitet: 11. Januar 2017 - 17:06

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