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tan24

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HeavyCrown

Verstehe ich es richtig, dass es hier um das DepotPlus Modell geht also das Depot das man über eine Sparkasse abschliessen muss ? Die Frage wäre ob man die Konditionen dann auch ab Mitte Juni für das Direkt Depot erhält.

 

Sofortorder ist vergleichbar mit der Ausführungsart "bestens" oder ? Also ist es z.B. nicht möglich ein Limit zu setzten?

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500kilohertz

Ich habe die gleichen Konditionen bekommen beim normalen Depot ohne Plus, also die Version ohne Verknüpfung mit einem Sparkassenkonto. Das Tagesgeldkonto gibt es beim Plus übrigens nicht.

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ml20

Bei der Sofortorder kann man keinen Handelsplatz auswählen, das ist Best Execution. Wenn man den Handelsplatz selber auswählt zahlt man die höheren Gebühren unter Nr. 2 im PLV.

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Upanddown26
vor 4 Stunden von HeavyCrown:

Verstehe ich es richtig, dass es hier um das DepotPlus Modell geht also das Depot das man über eine Sparkasse abschliessen muss ? Die Frage wäre ob man die Konditionen dann auch ab Mitte Juni für das Direkt Depot erhält.

 

Sofortorder ist vergleichbar mit der Ausführungsart "bestens" oder ? Also ist es z.B. nicht möglich ein Limit zu setzten?

Nein, der Vorposter hatte nur irgendeine andere PDF gepostet.

 

Auf der Webseite steht es ganz normal, inkl. des neuen PLV, ohne Depot Plus:

https://www.sbroker.de/handel/preisuebersicht

 

 

Hammer Konditionen, ich bin froh vor einem Jahr von der Comdirect dorthin gewechselt zu sein.

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W.Heisenberg

SBroker Kunden: Ihr musstet nicht irgendwelche Gebühren für Wechsel bei Wertpapierverwahrung Clearstream auf WR-Gutschrift zahlen? Wie es bei Comdirect der Fall ist.


 

vor 2 Stunden von ml20:

Bei der Sofortorder kann man keinen Handelsplatz auswählen, das ist Best Execution.

Zwischen welchen Handelsplätzen wird da ausgewählt? Und wird dabei auch immer der  beste Kurs genommen?

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lowcut
vor 9 Minuten von W.Heisenberg:

SBroker Kunden: Ihr musstet nicht irgendwelche Gebühren für Wechsel bei Wertpapierverwahrung Clearstream auf WR-Gutschrift zahlen? Wie es bei Comdirect der Fall ist.

 

Da muss ich passen. Frag am besten direkt beim SBroker an.

vor 15 Stunden von Holgerli:

Wenn man S-Broker-Kunde ist, wird man dann öfters mal zu "Lassen Sie uns mal über ihre finanzielle Situation und was wir daran verbessern können"-Verkaufsgesprächen in die örtliche SpaKa "eingeladen"? Oder wird man eher in Ruhe gelassen?

Hab ich nur bekommen, wenn wieder zu viel Geld auf dem Giro-Konto lag. Inzwischen haben sie es aber gelernt, das ich so besser fahre.

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boersenchris
· bearbeitet von boersenchris

Hallo zusammen,

 

der S-Broker hat ja eine Art Doppelfunktion in der Sparkassen-Gruppe: Einerseits bietet er eigenständig Produkte am Markt an und konkurriert damit auch ein Stück weit mit den Sparkassen selbst, zum anderen können die einzelnen Sparkassen auch gemeinsam mit ihm Produkte anbieten.

 

Das wurde vom S-Broker z.B. im Vergütungsbericht 2016 mal etwas näher erläutert:

 

Zitat

 


Er versteht sich somit als strategischer Partner der Sparkassen zur Identifizierung und Umsetzung von Innovationen im Brokerage-Bereich. Dies mündet in die drei Geschäftsbereiche des S Brokers: Einerseits in das Angebot für Sparkassen (S ComfortDepot und S Broker DepotPlus), andererseits in das Drittmarktangebot (S Broker DirektDepot).

Mit dem S ComfortDepot bietet der Sparkassen Broker eine hochmoderne Lösung rund um das Produkt Wertpapier, das derzeit 36 Sparkassen aktiv in ihren Vertrieb eingebunden haben. Dabei übernimmt der Sparkassen Broker die juristische Führung der Kundendepots inklusive der regulatorischen und nachgelagerten Back-Office-Tätigkeiten. Die Sparkasse kann sich somit vornehmlich auf die Beratung und den Vertrieb konzentrieren. Das S ComfortDepot verknüpft den Beratungsservice der Sparkasse mit dem Leistungs-Know-how eines voll verwahrfähigen Depots.

Neben dem Geschäftsbereich S ComfortDepot bietet der Sparkassen Broker mit dem S Broker DepotPlus eine attraktive, in die Sparkassen-Landschaft und -Prozesse integrierte, leistungsfähige Online- und Multikanal-Brokerage-Lösung an. Es ist ein Angebot für preisbewusste und onlineaffine Sparkassenkunden, die ihre Wertpapiergeschäfte eigenständig durchführen möchten, aber die Bindung zu ihrer Hausbank schätzen. Grundlage des S Broker DepotPlus ist das volle Leistungsspektrum des Sparkassen Brokers.

Das S Broker DirektDepot, das den dritten Geschäftsbereich markiert, ist das Online-Brokerage-Angebot für anspruchsvolle Potenzial- und Vieltrader. Es richtet sich damit an trading- und onlineaffine, preissensible Selbstentscheider, die sehr hohe Ansprüche an das Online-Brokerage stellen, nicht Sparkassen-Kunden sein müssen und ein Angebot suchen, das mit dem Brokerage von Direktbanken und anderen Online-Brokern vergleichbar ist. Die Kundengewinnung erfolgt über den Markt, der Zielgruppe entsprechend mit Hilfe von Affiliate- und Suchmaschinenmarketing, sowie durch Instrumente des Web 2.0. Mit diesen Instrumenten sollen Kunden gebunden und verstärkt zum Handeln aktiviert werden.
 

 

 

Für uns hier im WPF dürften vermutlich das DirektDepot oder das DepotPlus am ehesten relevant sein. Manche Sparkassen bewerben das DirektDepot, manche das DepotPlus, manche beide Varianten, manche gar keine. Manche Sparkassen bieten nur eigene Depotmodelle an, manche nur die S-Broker-Partnerlösungen, manche Produkte aus beiden Welten. Beim DirektDepot kann das Sparkassen-Girokonto von manchen Sparkassen direkt als Verrechnungskonto verknüpft werden, aber nicht von allen.

 

Das Verhältnis zwischen Sparkassen und S-Broker ist wirklich von Sparkasse zu Sparkasse komplett unterschiedlich und änderte sich auch im Laufe der Zeit. Gerade baden-württembergische Sparkassen waren lange oft zurückhaltend, was Kooperationen mit dem S-Broker angeht, aber inzwischen haben da auch viele auf die andere oder andere Art und Weise nachgezogen.

 

Zwischen DirektDepot und DepotPlus gibt es dabei durchaus ein paar Unterschiede:

 

DirektDepot: Eigenständiger Online-Zugang; steht allen interessierten Nutzern offen, egal ob man Sparkassen-Kunde ist oder nicht und egal ob bzw. welche S-Broker-Depots die eigene Sparkasse bewirbt.

 

DepotPlus: Quasi eine Partnerlösung des S-Broker mit interessierten Sparkassen, wird nicht von jeder Sparkasse angeboten. Meines Wissens immer(?) Integration ins normale Sparkassen-Online-Banking des Kunden, sodaß alles "wie aus einem Guß" wirkt.

 

Die Konditionen des alten Modells (bis 15.6.2026) sehen auf den ersten Blick bei DirektDepot und DepotPlus gleich aus, sind es aber offenbar nicht immer:

 

1.) Im alten Modell ist die Depotführung nur dann kostenlos, wenn man mindestens eine Wertpapiertransaktion im Quartal hat oder mindestens 10.000 Euro Vermögen beim S-Broker hat. Ist das nicht der Fall, werden Depotkosten in Höhe von 11,97 EUR/Quartal (also umgerechnet 3,99 EUR/Monat) berechnet. Beim DirektDepot gibt es im Gegenzug dann aber auch für das Folgequartal ein Orderguthaben in gleicher Höhe, beim DepotPlus scheint es diese Gutschrift nicht zu geben.

 

2.) Maximale Orderprovision: Beim DirektDepot beträgt die Maximalprovision für eine Transaktion 54,99 Euro (+ Handelsplatzentgelte, Abwicklungsentgelt und Börsenentgelte). Beim DepotPlus ist die Maximalprovision von der jeweiligen Partner-Sparkasse abhängig: Bei vielen beträgt sie ebenfalls 54,99 Euro (z.B. Reutlingen), es gibt aber auch Sparkassen mit Provisionsobergrenzen von 74,99 Euro (z.B. Köln-Bonn) oder sogar 94,99 Euro (z.B. SaaleSparkasse) pro Transaktion.

 

3.) Beim DepotPlus kann bei Bedarf auch über einen Sparkassenberater gehandelt werden, dann wird zu den DepotPlus-Entgelten der jeweiligen Sparkasse noch ein Berateraufschlag von (offenbar einheitlichen?) 25 Euro pro Transaktion erhoben. Beim DirektDepot dürfte überhaupt kein Handel durch einen Sparkassen-Mitarbeiter möglich sein (meines Wissens können Sparkassen-Berater ein DirektDepot aber teilweise im System "sehen").

 

Das neue Preismodell finde ich eine angenehme Überraschung, damit kann in Zukunft teilweise deutlich günstiger gehandelt werden. Die Sofortorder mit 0,95 Euro pro Trade ist für einen "klassischen" Online-Broker sehr günstig, die Frage ist aber, wie transparent die Sofortorder (die es jetzt schon seit ein paar Monaten gibt und die auch bislang schon günstiger als eine Standardorder ist) letztlich endlich sein wird. Das Ganze ist wohl ein Best-Execution-Verfahren, bei dem das S-Broker-System selbst den "besten" Handelsplatz aussucht, aber wie das in der Praxis aussehen wird, dürfte trotzdem interessant sein. Ich hatte mal irgendwo gelesen, daß die Sofortorders angeblich über Tradegate abgewickelt würden, aber das war evtl. nur eine Momentaufnahme(?).

 

Bei den Standardkonditionen sind die neuen Preise eine Abkehr von der traditionellen "0,25% + 4,99 Euro"-Regel, die viele der klassischen Online-Broker schon seit Jahrzehnten mehr oder weniger unverändert anwenden. Zu DM-Zeiten gab es ja bereits Broker mit dem System "0,25% + 9,95 DM" o.ä., wobei der S-Broker in der Anfangszeit meines Wissens noch ein Stufenmodell mit verschiedenen Preisstufen hatte...

 

Die neuen "0,95 Euro + 0,25%" für eine Standard-Order sind günstiger als die alten "4,99 Euro + 0,25%, mind. 8,99 Euro", aber es gibt auch Unterschiede bei den Zusatzkosten: Das vor einigen Jahren erst eingeführte separate Abwicklungsentgelt von 0,49 Euro fällt offenbar weg. Bei den zusätzlich zur eigentlichen Orderprovision anfallenden Handelsplatzentgelten werden Direkthandel und elektronische Handelssysteme günstiger (0,00 statt 0,49 Euro), dafür Xetra und die Parkettbörsen teurer (2,45 statt 0,99 Euro), die US-Börsen bleiben etwa gleich (14,95 statt 14,99 Euro), andere Auslandsbörsen werden teurer (24,95 statt 14,99 Euro).

 

Die kostenlosen Wertpapiersparpläne sind für die daran interessierten Nutzer natürlich eine deutliche Verbesserung.

 

Außerdem positiv aus meiner Sicht: Fondshandel mit den Kapitalgesellschaften ist wohl weiterhin kostenlos, wenn kein Ausgabeaufschlag erhoben wird. Und die Telefonpauschale (falls man doch mal über die Hotline handeln muß) bleibt bei 9,99 Euro. Selbst das Rabattsytem für Vieltrader bleibt offenbar erhalten.

 

Auf jeden Fall kommt da jetzt mal ein bißchen frischer Wind in das Preisgefüge der Nicht-Neo-Broker. Mal sehen, ob alle Partner-Sparkassen auch für ihr S-Broker-DepotPlus die neuen Preise übernehmen, oder ob es da auch wieder zu Abweichungen kommen wird. Ich bin gespannt, wie sich der S-Broker in Zukunft zwischen Sparkassen-eigenen Depotmodellen, dem neuen S-Neo (das auch bei jeder Sparkasse unterschiedlich berechnet wird) und anderen "klassischen" Online-Brokern (Comdirect, Consors, ING, DKB,...) am Markt behaupten kann und wünsche da viel Glück (bin ja selbst Kunde dort :)).

 

Viele Grüße

boersenchris

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