Venezuela

276 posts in this topic

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vor 2 Stunden schrieb Rubberduck:

Das dürfte einer seiner letzten Fehler sein...

Ein Anlass für US-"Geologen" mal wieder im Hinterhof aufzuräumen, unter dem Deckmantel der humanitären Unterstützung?! 

 

Das dürfte die Beziehung zum bisherigen Ankerinvestor China nicht wirklich entspannen. 

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Posted · Edited by Rubberduck

Die Lima-Gruppe hat dem US-Plan nach humanitärer Unterstützung zugestimmt. USA 20 Mio$ und Canada 40 Mio$. Geht also eher um Kleingeld. 

 

Möglicherweise die Sollbruchstelle zwischen Militär und Maduro?

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Vielleicht sollten die USA und Kanada mal mit Zustimmung der Lima-Gruppe einen Hilfskonvoi in den Yemen schicken. Hab gehört, dass dort Leute wirklich am Verhungern sind.

 

Übrigens, wenn wir die Nordstream Pipeline weiterbauen, dann bekommen wir auch einen Hilfskonvoi vors Kanzleramt gefahren ^_^

 

Klartext: Es geht hier überhaupt nicht um irgendeine humanitäre Hilfe bzw. um humanitäres Interesse der USA bzgl. Venezuela. Wer das wirklich glaubt, dem ist nicht zu helfen.

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Posted · Edited by Malvolio

Ich habe gehört Maduro will jetzt gegen Deutschland zurückschlagen .... und Andrea Nahles als Bundeskanzlerin anerkennen.  :o ;)

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vor 1 Stunde schrieb Malvolio:

Ich habe gehört Maduro will jetzt gegen Deutschland zurückschlagen .... und Andrea Nahles als Bundeskanzlerin anerkennen. 

Dann sollten wir überlegen, wohin wir auswandern. Möglichst bevor hier der allgemeine Hunger ausbricht.

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vor 41 Minuten schrieb Nachdenklich:

Dann sollten wir überlegen, wohin wir auswandern. Möglichst bevor hier der allgemeine Hunger ausbricht.

 

Warum? Das Geld der Anderen ist doch unendlich ;)

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Posted · Edited by Prospektständer

Falls jemand die Elecar (18er 8,5%, XS0356521160) noch im Depot hat, hier eine kurze Indikation zum Preis. Thread zur Anleihe nicht mehr gefunden.

 

 

elecar geld brief 18-03-19.PNG

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Posted · Edited by Loschuh

Hallo,

beim Thema Öl und Venezuela ist vielleicht zu beachten, dass deren Rohöl

- relativ schlechte Qualität (API gravity und Schwefelgehalt) / Marktpreis hat (z.B schlechter Preis in Vergleich zu Brent)

- relativ schlecht zu fördern ist (Stp Emhanced Oil Recovery

- kaum große Häfen (usw Infrastruktur) für Öltanker existieren

- auch große off shore vorkommen

 

45% der angenommenen Öl-Vorräte ist als "non-recoverable" eingestuft (heute...). Wenn der Ölpreis steigt, dann relativiert sich das.

 

Ich wäre vorsichtig anzunehmen, dass das Land aufgrund der Ölreserven bis 2030 (positive Prognosen denken da eher an 2070) auch hohe Potentiale hat.

Lo

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Posted · Edited by Prospektständer

Hallo Lo, sehe ich ähnlich. Die Umschuldung wird spannend. Die Strukturen erscheinen politisch, wirtschaftlich sowie sozial sehr schwach (Ferndiagnose).

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Und heute hatte ich wieder für meinen A1ANQ2 im Depot ein Angebot. Diesmal wollte man mir 15% bieten.

 

Tja, muss mich bald mal entscheiden, was ich mit dem Teil mache.

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Vielleicht die Argentinien-Taktik, warten und Tee trinken. Ganz viel warten. 

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Am 18.3.2019 um 10:59 von Prospektständer:

Falls jemand die Elecar (18er 8,5%, XS0356521160) noch im Depot hat, hier eine kurze Indikation zum Preis. Thread zur Anleihe nicht mehr gefunden.

 

 

elecar geld brief 18-03-19.PNG  2   172 kB

Hallo Prospektständer,

könntest Du bitte etwas zu der Software oder Seite schreiben, die hier abgebildet ist.
Ich verstehe relativ wenig von dem was ich sehe. Z.B. graue, weiße oder orangene Schrift...
Am 06.02. Vol 702,0M(illionen?) Wofür steht TRAC?
Monetär finde ich einen Bezug zu Kryptos ansonsten u.a. Trends in Analytischer Chemie ;-)

 

Bei den Firmen (weiß/orange, startend mit 20?) danke ich schon mal für den Denkanstoß mit "ILLIQUIDX"  !
Muss das überschlafen, ob ich mich da registriere und schaue was man da machen kann....


Die anderen "Firmen" lassen mich jetzt erst mal keinen klaren Bezug zur Elecar erkennen
 

Bei Geld/Briefmenge taucht auch dieses M auf
 

Vielen Dank im Voraus!!
KK

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Das ist ein Screenshot von einem Bloomberg Terminal. M steht für Tausend. Die "Firmen" sind Banken/Broker bzw. die Gegenparteien, welche Elecar handeln.

Um es mal etwas böse auszudrücken: für Normalsterbliche weder Zutritts- noch Handelsmöglichkeit. https://en.wikipedia.org/wiki/Bloomberg_Terminal#Pricing

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Posted · Edited by Prospektständer

Danke David, soweit korrekt ja. Wobei die beiden oberen weißen Zeilen mit ED&F und Adamant Capital und den entsprechenden Geld- und Briefkursen die aktuellere (und vielleicht auch realistischere) Preisindikation sind. 

 

PS: Wenn man an einer größeren Uni oder Forschungseinrichtung arbeitet/studiert hat man meist auch eine Zugangsmöglichkeit zu dem teuren Bloomberg-Service.

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Ich danke Euch beiden!

 

Am 27.4.2019 um 15:23 von Prospektständer:

PS: Wenn man an einer größeren Uni oder Forschungseinrichtung arbeitet/studiert hat man meist auch eine Zugangsmöglichkeit zu dem teuren Bloomberg-Service.

TechFak dürfte da leider nicht hilfreich sein <_<
Normalsterblich und das Falsche studiert ... verdammt!

Habe nebenbei mal aus Interesse Kontakt zu Illiquidx aufgenommen, weil deren Seite am ehesten so aussah wie: "da werden sie geholfen"
Angebot 2,5%
Die Frage ob jemand weitere Alternativen kennt (auch per PM) gehört dann jetzt aber vermutlich Richtung "Anfängerthread" !?
 

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Kannst du uns vorab verraten, was du vor hast?

Elecar verkaufen zu 2,5%?

Ich halte das für relativ ungeschickt, aber gut, bin auch Vene-long ;)

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Das Problem liegt in der Absicht des Depot-hoppings und deswegen wäre ich wohl gezwungen diese Altlast zu entsorgen.

Der Favourit akzeptiert derartige Papiere nicht, was einen Rattenschwanz an anderen Problemen erzeugt... *grr*

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Posted · Edited by davidh

Warum lässt du das Depot nicht offen, oder verschiebst die Anleihe in irgendein anderes Depot?

Ein objektiver Versuch: es ist jetzt ein ungünstiger Zeitpunkt, die Position zu verkaufen, wenn man sie besitzt. Der Markt ist durch die Sanktionen stillgelegt und bei der Elecar gehen die Meinung zur "Rechtssicherheit" weit auseinander. Ich kann nur empfehlen, die politische Entwicklung noch für mindestens ein Jahr abzuwarten, als die Position zu einem einstelligen Kurs zu verhökern.

 

Bei Interesse kaufe ich sie dir für 3% ab ^_^

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Posted · Edited by Aldy_BB

Zitat

1. Oktober 2019, 18:48 Uhr

Venezuela:Maduro will verhandeln

Venezuelas Präsident Nicolás Maduro will nach einer zweijährigen Pause die Gespräche über die Auslandsverschuldung seines Landes in Höhe von 60 Milliarden Dollar wieder aufnehmen. Auf einer Pressekonferenz wies er die beiden Vizepräsidenten Delcy Rodríguez und Tareck El Aissami an, ausländischen Gläubiger zu kontaktieren. "Lasst uns einen Zeitplan für schnelle Lösungen aufstellen", sagte Maduro.

https://www.sueddeutsche.de/politik/venezuela-maduro-will-verhandeln-1.4623555

 

Wollen wahrscheinlich wieder Schokolade verteilen.

Kaum die fällige Kohle in Moskau abgeliefert und neue Befehle erhalten, gibt es wieder Sprechblasen-Aktionismus.

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Hallo an alle,

 

ich habe mir die komplette „internationale Pressekonferenz“ von Maduro vom 30.09.2019 angesehen - 1 Stunde und 40 Minuten lang.

 

 

 

Auf die Frage des Journalisten Alex Vazquez von Bloomberg (im Video bei 1:39:20) äußert sich  Maduro, nach dem er sich abfällig gegenüber Vazquez verhält, zu den Auslandschulden. Er sagt, dass die Neuverhandlungen mit den Anleihengläubigern, die federführend Delcy Rodríguez und Tareck El Aissami geführt hätten, ziemlich gut verlaufen seien („han marchado bastante bien“). Zu den Zahlungsproblemen sagt er, dass aufgrund der Sanktionen „Venezuela mit keiner Bank der Welt Transaktionen tätigen kann“.  Weiter: Wenn die Sanktionen fallen, „sind wir bereit, alle unsere Verpflichtungen zu erfüllen, wir werden sie alle erfüllen.“

 

Meiner Meinung nach war die ganze Veranstaltung eine einzige Farce, eine schlecht inszenierte Show voller Lügen.

 

Eine schöne Woche

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vor 21 Minuten von Marsmann:

Hallo an alle,

 

ich habe mir die komplette „internationale Pressekonferenz“ von Maduro vom 30.09.2019 angesehen - 1 Stunde und 40 Minuten lang.

 

Auf die Frage des Journalisten Alex Vazquez von Bloomberg (im Video bei 1:39:20) äußert sich  Maduro, nach dem er sich abfällig gegenüber Vazquez verhält, zu den Auslandschulden. Er sagt, dass die Neuverhandlungen mit den Anleihengläubigern, die federführend Delcy Rodríguez und Tareck El Aissami geführt hätten, ziemlich gut verlaufen seien („han marchado bastante bien“). Zu den Zahlungsproblemen sagt er, dass aufgrund der Sanktionen „Venezuela mit keiner Bank der Welt Transaktionen tätigen kann“.  Weiter: Wenn die Sanktionen fallen, „sind wir bereit, alle unsere Verpflichtungen zu erfüllen, wir werden sie alle erfüllen.“

 

Meiner Meinung nach war die ganze Veranstaltung eine einzige Farce, eine schlecht inszenierte Show voller Lügen.

 

Eine schöne Woche

 

Vielen Dank für die Übersetzung. Vielleicht könnte man die Sanktionen einfach mal kurz aufheben und schauen, ob Venezuela dann die Schulden begleicht ^_^

 

Und dann noch eine Nachricht vom 18.10.2019:

Zitat

 

Venezuelan Guaido's team proposed 90-day truce to PDVSA bondholders: sources

 

MEXICO CITY/CARACAS (Reuters) - Venezuela’s opposition last week sent holders of state oil company PDVSA’s 2020 bond a proposal to suspend legal actions for 90 days, the latest maneuver to avoid losing U.S. refiner Citgo Petroleum, three sources familiar with the talks said.

 

The investors have not yet responded. The bond is backed by a 50.1% stake in Citgo Holding, a PDVSA subsidiary, and the opposition says it does not have the money to make a $913 million payment due Oct. 28.

 

The bondholders’ ability to attempt to seize that stake if the payment is missed gives them significant leverage compared with other creditors, which are also pursuing Citgo’s assets.

 

The proposal, known as a forbearance agreement, is one of several concurrent strategies the board is trying to implement to save Citgo, a major priority for Venezuelan opposition leader Juan Guaido, who is recognized as the country’s rightful president by more than 50 countries including the United States.

 

“Our short-time goal is to stop immediate legal action from both sides. Then, to reach a payment agreement,” one of the sources said, adding that a forbearance deal could pave the way for more negotiations with the bondholders.

 

The team is simultaneously focused on two other strategies, the sources said. The first is to prepare a lawsuit in a U.S. court to argue the bond’s issuance was illegal because President Nicolas Maduro did not seek the approval of the opposition-controlled National Assembly. The second is to press U.S. President Donald Trump to take executive action to protect Citgo.

 

“It’s not credible to ask bondholders for forbearance while calling the PDVSA 2020 bond illegal. I doubt the forbearance route will succeed under the current threatening stance,” said a holder in New York, who did not want to be named because he was not authorized to speak to the media.

 

A spokesman for the Venezuela Creditors Committee, which groups holders of Venezuelan government and PDVSA debt, did not respond to a request for comment on the proposal. Neither PDVSA, which remains under Maduro’s control, nor Guaido’s ad-hoc PDVSA board responded to requests for comment.

 

Guaido, who presides over the National Assembly, invoked the constitution to assume a rival presidency in January, arguing Maduro’s 2018 re-election was illegitimate. His appointees now control Citgo, but Maduro has retained a firm grip on power in the OPEC nation.

 

Maduro, a socialist who has overseen an economic collapse and is accused of corruption and human rights violations, calls Guaido a U.S. puppet seeking to oust him in a coup and “steal” Citgo.

 

Washington sanctioned PDVSA in January as part of its push to cut off cash flow from Maduro, in the process also freezing PDVSA’s proceeds from oil sales to U.S. customers. It is not clear how much money was affected, and Guaido’s team has not been able to access it to make the payment.

 

Citgo’s own debt covenants currently prevent it from making dividend payments to PDVSA, meaning it cannot use its considerable cash reserves to help the ad-hoc board pay the bond.

 

U.S. investment fund T. Rowe Price also offered to lend the opposition the money needed to make the payment, but only if the U.S. government eliminated an element of the sanctions preventing U.S. funds from trading Venezuelan bonds.

 

“There was expectation from some bondholders that money will show up, but the truth is that it is not possible to fully pay in the short term,” one of the sources said.

 

Reporting by Marianna Parraga and Corina Pons; Additional reporting by Mayela Armas and Luc Cohen; Editing by Steve Orlofsky and Daniel Wallis

 

 

Man mag es ja öffentlich nur ungern zugeben, aber Mond aus dem BB hat das so in etwa vorhergesagt.

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With Citgo’s Future on the Line, U.S. Prepares 11th-Hour Rescue
Bloomberg Ben Bartenstein
The Trump administration is preparing to take action Friday with a measure to protect Venezuela’s most prized asset abroad from creditors before a key debt payment, according to people familiar with the matter.

U.S. officials are discussing a last-ditch move that would prevent holders of Petroleos de Venezuela’s 2020 bonds, backed by 50.1% of Citgo Holding Inc.’s shares, from seizing the collateral if there’s a default. A decision must be made in the coming days as the clock ticks down on PDVSA’s $913 million payment due Oct. 28.

Deliberations in the Trump administration have picked up as advisers to Venezuelan opposition leader Juan Guaido, recognized by the U.S. and nearly 60 nations as the country’s rightful leader, signal they lack the money to make the debt payments and the largest reported holder of the notes -- London-based Ashmore Group Plc -- insists on its right to the collateral.

The Treasury Department declined to comment, as did PDVSA, Citgo, Ashmore and Guaido’s office.

Looming PDVSA Default Pits Ashmore Against Venezuela’s Guaido

While some U.S. officials are leery of interfering in the bond market or property rights, the White House also worries that it would be a political disaster for Guaido to lose Citgo, the Houston-based refining unit of Venezuela’s state-owned oil company, the people said. President Nicolas Maduro’s regime could blame that on Guaido, Trump and Wall Street, they said.

As a result, officials in Washington are acknowledging the increasing likelihood that the Treasury Department’s Office of Foreign Assets Control revokes General License 5, effectively putting transactions related to the PDVSA 2020 bonds on the same footing as other Venezuelan financial deals that are prohibited. There’s still some opposition to such a move, the people said, and talks continue. The U.S. has refrained from formally promising this to Guaido’s representatives because that may dissuade them from negotiating with creditors, the people said.

“If OFAC revokes GL5 and makes changes to the related FAQ guidance, the enforcement on the collateral securing the 2020 bonds will be unauthorized,” said Cecely Hugh, investment counsel in emerging-market debt at Aberdeen Standard Investments in London. “This means that the collateral would be effectively worthless while the sanctions are in place.”

The bonds have fallen to about 33 cents on the dollar as skepticism grew about the payment, from about 90 cents just a few months back.

The debt payment is complicated by Venezuela’s precarious political situation after countries began recognizing Guaido as president in January, citing irregularities surrounding Maduro’s re-election in 2018. With the U.S.’s support, Guaido and his allies effectively run Citgo, yet have little operational control over PDVSA and barriers to government finances.

Guaido’s team made a $71 million interest payment on the 2020 bonds in May, which it called a “payment under protest.” On Oct. 15, the opposition-led National Assembly approved an accord calling the notes unconstitutional because they weren’t approved by the legislature. Creditors argue the prior payment legitimized the debt.

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