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Drella

SWATCH GROUP AG

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Drella
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eine kurze zusammenfassung:

http://de.wikipedia.org/wiki/Swatch

 

Die Swatch Uhren: Das Unternehmen ist bekannt für seine verspielten, bunten Uhren, mit halbjährlich wechselnden Kollektionen. Für die meist mit Plastikgehäuse versehenen Armbanduhren mit Quarzwerk gibt es einen Sammlermarkt. Die Produktlinie Irony hat ein Metallgehäuse und meist auch Metallarmbänder....

 

Swatch Gruppe

 

Besitzverhältnisse

37,1 % Hayek Pool

6,7 % Esther Grether

10,0 % Eigene Aktien

80,0 % Streubesitz

 

Die Swatch Group of Switzerland umfasst heute folgende Uhrenmarken:

 

* Breguet (CH)

* Omega (CH)

* Calvin Klein

* swatch (CH)

* Blancpain (CH)

* Rado (CH)

* Tissot (CH)

* flik flak (CH)

* Glashütter Uhrenbetrieb (D)

* Longines (CH)

* Hamilton (USA)

* endura

* Jaquet Droz (CH)

* Union Glashütte (D)

* Certina (CH)

* DYB

* Leon Hatot

* Balmain

* Mido (CH)

* Swatch Group Les Boutiques

 

Hinzu kommen diverse Zulieferbetriebe, unter anderem der wichtigste Schweizer Uhrwerkshersteller ETA SA und der Batteriehersteller Renata AG. Weitere Firmen im Swatch Group Verbund sind: EM (Chiphersteller), LASAG (Laser), Lemania (Rohwerke), Micro Crystal (Quarze), Nivarox (Triebfedern), Oscilloquartz (Quarzoszillatoren), F. Piguet (Rohwerke), Georges Ruedin SA (Gehäuse), SOKYMAT AUTOMOTIVE (Transponder), Unitas (Rohwerke), Universo (Zeiger) und Valjoux (Rohwerke).

 

 

hier ein aktueller interessanter artikel zum unternehmen aus der faz:

 

Aktie von Swatch läuft noch im Takt

Bekannte Marke groß im Bild

20. August 2007

In den vergangenen Tagen mussten einige Aktien, die zuvor zum Teil exzellent gelaufen waren, deutliche Kurseinbußen hinnehmen. Dagegen konnten sich die Aktien der Swatch Group relativ robust auf hohem Niveau halten, obwohl die Inhaberpapiere mit Kurs-Gewinnverhältnissen von knapp 21 und etwas mehr als 18 auf Basis der Gewinnschätzungen für das laufende und das kommende Geschäftsjahr aus Bewertungssicht zunächst nicht sonderlich attraktiv sein mögen.

Auf der anderen Seite konnte das Unternehmen, das Uhren und die dafür notwendigen Bestandteile herstellt und unter bekannten Marken wie Breguet, Blancpain, Glashuette, Jaquet Droz, Leon Hatot, Omega, Longines, Rado, Tissot und anderen verkauft. Das ist ein relativ gutes Geschäft, da sich die Herstellung einerseits stark automatisieren lässt und da sich andererseits die Margen mittels Werbung hoch halten lassen.

 

Umsatz und Gewinne steigen bisher im Trend

Durch gezielte Zukäufe baute das Unternehmen in den vergangenen Jahren seine Marktanteile aus und konnte gleichzeitig gewisse Skaleneffekte realisieren. Auch das trägt zur Profitabilität bei. Faktisch konnte die Swatch Group in den vergangenen Jahren sowohl Umsatz als auch den Gewinn im Trend steigern. Alleine im vergangenen Geschäftsjahr legten die Erlöse im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 12,3 Prozent auf 4,8 Milliarden Franken zu, während der Gewinn je Aktie um satte 38,45 Prozent auf 14,87 Franken gesteigert werden konnte.

War das schon beachtlich, so setzt sich die Entwicklung im laufenden Jahr bisher nahtlos fort: In den ersten sechs Monaten konnte der Umsatz im Vergleich mit dem Vorjahr um 16 Prozent auf trotz beachtlicher Kapazitätsengpässe" auf 2,74 Milliarden Franken erhöht werden. Im Uhren und Juweliergeschäft stiegen die Erlöse sogar um 20 Prozent. Der operative Gewinn ließ sich um 27,1 Prozent auf 511 Millionen Franken steigern. Da gleichzeitig auch noch die operative Marge von 18 auf 19,6 Prozent verbessert werden konnte, stieg der Nettogewinn um satte 39,4 Prozent auf 460 Millionen Franken. Dazu trug nach Unternehmensangaben auch ein gutes Finanzergebnis bei.

 

Produktvielfalt bei Swatch

 

Der Gewinn je Namensaktie nahm um 42,7 Prozent auf 1,67 Franken zu, jener der Inhaberaktien um 42,9 Prozent auf 8,33 Franken. Das Gewinnwachstum, das grundsätzlich von höheren Rohstoffpreisen und Luxussteuern in China gekontert wird, konnte nach Unternehmensangaben aufgrund eines vorteilhaften Produktmimxes", höheren Verkaufsvolumina und vor allem auch eines effizienten Kostenmanagements beibehalten werden.

 

Starkes, profitables Wachstum in der ersten Jahreshälfte - optimistischer Ausblick

 

Das Unternehmen blickte bei der Vorlage der ungeprüften Halbjahreszahlen optimistisch auf die zweite Hälfte des laufenden Jahres und ging davon aus, aufgrund seiner starken Marken und Marktstellung, einer soliden industriellen Basis und vor allem auch wegen der robusten Nachfrage nach den Produkten des Unternehmens weiterhin stark wachsen zu können. Nachdem es in den vergangenen Monaten von vorteilhaften Währungsentwicklungen - namentlich dem starken Euro - hatte profitieren können, hat es sich inzwischen gegen eine mögliche Normalisierung in diesem Bereich abgesichert. Eine gewisse Saisonalität des Geschäftes - unter anderem fällt das starke Weihnachtsgeschäft in diese Periode - rechnet die Swatch Group mit einer besseren Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte.

Regional betrachtet dominiert trug im vergangenen Jahr Europa knapp die Hälfte zum Gesamtumsatz bei, 37 Prozent wurden in Asien erlöst und knapp zwölf Prozent in Amerika. Da das Wachstum in Asien vergleichsweise stark ist, dürfte es mögliche Konsolidierungstendenzen im amerikanischen Konsum überkompensieren können.

 

Insgesamt dürfte sich die Aktie bis auf weiteres trotz einer geringen Dividendenrendite relativ robust schlagen können, zumal das Unternehmen kaum Schulden hat und über ein beachtliches Liquiditätspolster verfügt.

 

ein paar zahlen zu swatch aus dem aktuellen gb:

post-4961-1187636355_thumb.png

 

ein chart:

post-4961-1187636390_thumb.png

 

eine gegenüberstellung der zahlen von mir:

post-4961-1187637045_thumb.png

 

Das unternehmen hat eine ekq von 72 % und ein gearing von -22, ist also sehr solide finanziert.

die ekr liegt bei 17%, also etwas über durchschnitt. die gkr ist 13% --> ok und die umsatzrendite ist 16,44% --> sehr gut!

 

die mitarbeiter produktivität konnte in den letzten jahren kontinuierlich gesteigert werden. der gewinn wuchs zuletzt deutlich zweistellig. der umsatz konnte in den letzten jahren zwischen 8 und 12% gesteigert werden.

 

pro aktie im wert von 269,25 chf gibt es flüssige mittel im wert von 28,29 chf --> das ist ein haufen!

zudem gibt es ein aktien rückkauf programm.

 

die bewertung des kgvs ist zur zeit fair verglcihen mit den letzten jahren. kbv, kuv und kcv sind imo noch ok.

 

 

 

das jahr 2006 bei swatch und der ausblick in einer kleinen zusammenfassung aus dem gb:

post-4961-1187636470_thumb.png

 

 

--> eine echte schweizer perle. gehört eindeutig auf jede watchlist bzw. ins depot.

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andy
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Interessante Vorstellung. :)

 

Was mich interessieren würde, ist, inwiefern bzw. wie stark Zukäufe Grund für die Umsatz und Gewinnsteigerung sind.

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bua06
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Ich wusste gar nicht, dass ich so gute Aktien im Depot hab...

 

Ich bin ein absoluter Fan von Hayek. Hat Visionen (will einen Antrieb für Autos entwickeln, der jeden Hybrid in den Schatten stellt), ist wie ein "Vater" zu den Swatchmitarbeitern, kann gut rechnen, denkt in globalen Strukturen, verzichtet jährlich auf einen Großteil seines Salairs (sagt, "er verdiene schon genug") etc. etc..

 

mr-header.jpgwww.swatch.com

 

book_hayek_d.jpgwww.swatchgroup.com

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Drella
Posted

guten morgen, habe von dem typen auch schon mal gehört. so einer kann nicht schlecht fürs unternehmen sein.

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bua06
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Wenn Swatch schon 10% der Aktien selbst hält, wieviele dürfen dann noch zurückgekauft werden? Da gibt es doch Limits?

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Drella
Posted · Edited by Profi

der umsatz von swatch konnte in den letzetn 7 jahren im schnitt um nur 2,5 % gesteigert werden. in den letzten 2 jahren verlief das wachstum etwas schneller (8-12 %). teilweise war der umsatz jedoch auch rückläufig.

 

der gewinn konnte in diesem zeitraum im schnitt immerhin um 6,2% gesteigert werden. jedoch gilt auch hier, dass die letzten 2 jahre besonders stark waren und der rest eher durchwachsen.

 

positiv ist, dass in den letzten 7 jahren die ekq, bis auf 2005 immer über 70% war!

 

 

------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

neben uhren wird durch das label "swatch bijoux" seit 2 jahren auch schmuck verkauft. andere expansionen in richtung smart (zusammenarbeit mercedes und swatch) oder telefone sind bisher öfters schief gegangen und wurden abgestoßen.

 

es gehöhren, wie an den zahlreichen marken oben zu erkennen ist, hochwertige und weniger hochwertige marken zu swatch. das basis segment, die swatch uhren (bunt, in platik oder seit einigen jahren auch in der irony edition aus metal) sind sehr preiswert und d.h. gibt es kaum alternative "marken" hersteller.

 

25% der weltweit verkauften uhren sind swatch watches oder marken die zur swatch group gehöhren. 30% der bevölkerung der industrie nationen kauft sich 1 x im jahr eine uhr. bei developing countries ist diese zahl DEUTLICH geringer. hier besteht viel wachstums potential.

 

das ziel ist es 5-10% jährlich weiter zu wachsen.

 

im letzten jahr wurden 85 neue swatch läden eröffnet. es sind heute 620 geschäfte insgesamt.

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bua06
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Swatch heute so schwach? Hab ich etwas verpasst? :blink:

Konnte ja gerade so die 200-Tage-Linie halten.

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Drella
Posted · Edited by Profi

Mit der Swatch-Aktie tickt das Depot langfristig richtig

http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D83...n~Scontent.html

 

Mit einem KGV von knapp 16 und rund 14 auf Basis der für 2007 und 2008 geschätzten Gewinne ist die Aktie nach dem Kursrutsch angesichts der langfristig positiven Geschäftsaussichten wieder vernünftig bewertet.

 

Der weltgrößte Uhrenhersteller hat 2007 den Umsatz um 17,6 Prozent auf den Rekordwert von 5,9 Milliarden Franken gesteigert

 

--> es lohnt sich den gb genauer zu analysieren (19.03.08)

 

p.s.: ich habe heute meine einjährige wpf mitgliedschaft. :lol: gratulationen gerne per pn :lol:

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florian1977
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Eine analyse vom (morgigen) Wirtschaftsblatt über swatch:

 

Swatch: Der große Zeiger steht auf Wachstum

Die Umsatzzahlen haben den Gusto auf die Gewinnzahlen ­angeregt

 

 

 

Der Schweizer Schmuck- und Uhrenhersteller Swatch feierte am Samstag unter großer medialer Aufmerksamkeit sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Die Aktionäre hatten zuletzt jedoch weniger Grund zum Feiern, denn die weltweiten Börseturbulenzen hatten auch an der Swatch-Aktie leichte Schrammen hinterlassen. Seit der Vorlage der Umsatzzahlen für 2007, am 18. Jänner 2008, zeigt der Aktienchart allerdings wieder leicht nach oben. Der Bruttoumsatz stieg um 17,6 Prozent auf ­einen neuen Rekordwert von 5,941 Milliarden Franken, wobei das Wachstum von allen Preissegmenten und Marken mitgetragen wurde - und an Marken mangelt es den Schweizern nicht. Neben der eher im Billigsegment angesiedelten Kultmarke Swatch zählen dazu Luxuslabels wie Omega, Rado, Longines, Calvin Klein, Tissot oder Glas­hütte. Swatch fährt aber auch an der Börse eine Mehrmarkenstrategie, wobei seit 24. September 2007 nur mehr die Inhaberaktien im Leitindex SMI vertreten sind. Chartverlauf und Dividendenrendite sind allerdings bei den Namensaktien nahezu ident, auch die Liquidität ist ­relativ hoch. An dieser Stelle wollen

wir uns aber den Inhaberpapieren zuwenden.

 

Luxus hat seinen Preis Die Aktien von Swatch gibt es auch nach der jüngsten Korrektur nicht zum Schnäppchenpreis. Weder separat betrachtet noch im Branchenvergleich animieren die Kennzahlen zur Euphorie. Zwar ist die Kapitalrendite mit 15,62 Prozent im Branchenvergleich relativ hoch, mit einem aktuel­len KGV von 17,14 steht Swatch allerdings deutlich schlechter da als etwa der Schweizer Rivale Richemont (13,91) oder die japanische Branchengröße Seiko (12,74). Lediglich Citizen müsste sich mit einem KGV von 27,78 geschlagen geben. Bei der geschätzten Dividendenrendite und beim Kurs/Buchwert-Verhältnis würde Swatch unter den vier genannten Unternehmen sogar den letzten Platz einnehmen. Doch da sich Aktienkurse bekanntlich aus Angebot und Nachfrage ergeben und sich nicht aus mathematischen Formel errechnen lassen, liegt die Swatch-Aktie seit Jahresbeginn als Einzige im Plus. Offensichtlich zählen die Börsianer Swatch zu den Wachstumsaktien - und sie dürften so falsch nicht liegen, denn seit Jahren gibt es solides Wachstum. Am 19. März, wenn die Gewinnzahlen veröffentlicht werden, wissen wir Genaueres. Am 30. April folgt dann die Gesamtbilanz. Denn, wie in der Schweiz durchaus üblich, werden nicht nur die Käse­fondues häppchenweise konsumiert, sondern auch die Bilanzen. Und der Gusto wurde bereits bei der Vorlage der Umsatzzahlen angeregt, denn eine überproportionale Gewinnsteigerung ­wurde in Aussicht gestellt.

 

Rationalisierung. Bereits im Vorjahr ist die Unternehmensführung den hohen Rohstoffkosten mit Rationalisierungsmaßnahmen und Preis-

erhöhungen entgegengetreten, wobei sich die positiven Effekte daraus auch 2008 auswirken sollten. Zudem wurden Maßnahmen gesetzt, um in der Vergangenheit aufgetretene Engpässe bei Uhrenkomponenten zu beheben, wodurch ­viele Zeitmesser erst verspätet oder gar nicht ausgeliefert werden konnten. Eine Rezession in Amerika würde Swatch hingegen weniger arg treffen, da nur etwa elf Prozent der Umsätze in den USA erzielt werden. Die Geschäfte in Asien sind hingegen stark steigend. Omega ist etwa offizieller Zeitmesser und Datenverarbeiter bei den Olympischen Spielen in Peking. Problematischer werden könnte da die Tatsache, dass Swatch ­neuerlich in fremden Gefilden wildert. Hatte sich der Schmuck- und Uhrenhersteller schon vor Jahren am Smart Mobil unnötig verzettelt, so wurde vergangenen Sommer mit dem Stromkonzern Group-E eine Holding mit dem Schwerpunkt Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie gegründet.

 

Fazit. Aus bewertungstechnischer Sicht gibt es Aktien, die deutlich attraktiver bewertet sind, doch einerseits wurde die Aktie historisch betrachtet meist mit einem weit höheren Aufschlag gehandelt und andererseits bekommt der Kurs kräftige Unterstützung aus einem laufenden, 420 Millionen Franken schweren Aktienrückkaufprogramm. Zudem sollten die Gewinnzahlen wieder für ein moderateres KGV sorgen, sodass der große Zeiger derzeit wieder auf Kaufen steht.

 

Die vollständige Analyse mit sämtlichen Grafiken finden Sie am Freitag, den 7. März 2008, in der Printausgabe vom WirtschaftsBlatt.

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Drella
Posted · Edited by Profi

imo ist die aktie heiß. mal sehen was die zahlen in zwei wochen sagen. ich vermute aber, dass die aktie noch zu teuer ist.

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Drella
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gb ist gestern erschienen. sieht alles sehr gut aus. auf jeden fall ein blick wert.

mein statement folgt in den nächsten tagen.

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Drella
Posted · Edited by Profi

Hallo Community,

 

eine Premiere steht bevor:

Stairway88 und ich möchten euch heute unsere erste gemeinsame Analyse posten.

 

Nachdem ich ja bereits seit knapp einem Jahr die Aktie der Swatch Group verfolge, sah ich mich, zur Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2007 und auf Grund der Kursabschlägen im Rahmen der konjunkturellen Abkühlung in den letzten Monaten, veranlasst Swatch gründlich unter die Lupe zu nehmen.

Ich bin davon überzeugt, dass sich Stairway und ich gut ergänzen und wir hier eine wirklich ganz ordentliche Zusammenfassung der Pros und Cons sowie der Entwicklung der Vergangenen Monate und Jahre der Swatch Group incl. einem kleinem Ausblick posten. 

 

Viel Spass beim Lesen:

Swatch_Analyse_Mai_2008.pdf

 

Gruß

Stairway & Profi

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florian1977
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Hallo Community,

 

eine Premiere steht bevor:

Stairway88 und ich möchten euch heute unsere erste gemeinsame Analyse posten.

 

Nachdem ich ja bereits seit knapp einem Jahr die Aktie der Swatch Group verfolge, sah ich mich, zur Veröffentlichung des Geschäftsberichtes 2007 und auf Grund der Kursabschlägen im Rahmen der konjunkturellen Abkühlung in den letzten Monaten, veranlasst Swatch gründlich unter die Lupe zu nehmen.

Ich bin davon überzeugt, dass sich Stairway und ich gut ergänzen und wir hier eine wirklich ganz ordentliche Zusammenfassung der Pros und Cons sowie der Entwicklung der Vergangenen Monate und Jahre der Swatch Group incl. einem kleinem Ausblick posten. 

 

Viel Spass beim Lesen:

Swatch_Analyse_Mai_2008.pdf

 

Gruß

Stairway & Profi

 

 

der erste Eindruck ist sehr gut, vielen Dank. Ich werde es mir nächste Woche genauer ansehen

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Perdox
Posted

Hey Ihr zwei wirklich klasse Analyse!!! Die Aktie kommt sofort bei mir auf die Watchlist, arbeite in den nächsten Wochen den Geschäftsbericht durch, fällt mir nichts negatives mehr auf, werde ich sie kaufen! Bin großer Omega-Fan, auch Glashütte finde ich spitzenmäßig, bei einem Uhrenkauf im hohen Preissegmet kommt man an Swatch einfach nicht vorbei und die Bilanz sieht echt spitze aus auf den ersten Blick, ich denke ich werde hier einsteigen!

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Stairway
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Hey Ihr zwei wirklich klasse Analyse!!! Die Aktie kommt sofort bei mir auf die Watchlist, arbeite in den nächsten Wochen den Geschäftsbericht durch, fällt mir nichts negatives mehr auf, werde ich sie kaufen! Bin großer Omega-Fan, auch Glashütte finde ich spitzenmäßig, bei einem Uhrenkauf im hohen Preissegmet kommt man an Swatch einfach nicht vorbei und die Bilanz sieht echt spitze aus auf den ersten Blick, ich denke ich werde hier einsteigen!

 

Danke, den zweiten Blick haben wir ja drauf geworfen ;) ist wirklich sehr solide :)

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Sapine
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Stairway88 und ich möchten euch heute unsere erste gemeinsame Analyse posten.

Stairway & Profi

So nun habe ich eure 22 (!) Seiten durch. Würde mal sagen, Eure Arbeit hat sich gelohnt. :thumbsup:

 

Hatte ja schon gelernt dass Swatch mehr macht als nur die Plastik Uhren, mit denen sie in den 80ern bekannt geworden sind. Neu für mich war, dass sie fast 40% ihres Umsatz in Asien machen und das mit hochpreisigen Artikeln. Die Sondereffekte durch den vergleichsweise schwachen Schweizer Franken 2007 kenne ich auch von unserem Unternehmen. ;) Das schlägt einfach durch. Eine vergleichsweise niedrige Dividendenrendite mit Aktienrückkäufen kommt mir bei der Schweizer Quellensteuer ebenso entgegen wie die Tatsache dass sich viele Anteile weiterhin in Familienbesitz befinden. Soviel zu den für mich bedeutsamen Punkten. Den Rest muss sich jeder interessierte selbst anlesen. :rolleyes:

 

post-8479-1210445658_thumb.jpgpost-8479-1210445666_thumb.jpg

 

PS: Dieser Thread sollte für Uhrenliebhaber gesperrt werden wegen der Gefahr der emotionalen Bindung. :P

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Perdox
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hehe stairway, wenn ich eine aktie kaufe mache ich das aber lieber selber, wenn es schiefgeht möchte ich die schuld auch bei mir suchen und nicht bei anderen ;) ausserdem hält man an seinem investment auch in schlechten zeiten nur dann fest, wenn man selber total überzeugt von dem wert ist und auch nur dann kauft man dann nochmals nach! deshalb muss ich mich einfach auch selber damit beschäftigen, nichts desto trotz denke ich, dass swatch eine absolute perle ist!

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Posted · Edited by [email protected]
PS: Dieser Thread sollte für Uhrenliebhaber gesperrt werden wegen der Gefahr der emotionalen Bindung. :P

 

Hehe, ich besitze ca. 80 Swatch-Uhren, die mein Vater von 1991-1997 gesammelt hat. Wenn ich sie los werde könnte ich das Geld in die Aktie investieren, würde sicher ne bessere Rendite bringen :D

Davon sind mindestens 15 Automatik und die laufen noch wie am ersten Tag! Was also für die Qualität von Swatch spricht!

Ich werde mir auf jeden Fall eure Analyse mit Aufmerksamkeit durchlesen, danke!

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Grumel
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Man könnte natürlich auch in der Zeit 2 China Uhren verwenden und das überschüßige Geld investieren.

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Toni
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@Stairway und Profi,

 

:respect:

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fibo naschi
Posted · Edited by fibo naschi

Ich finde den Konzern gut aufgestellt. Die guten Zeiten der klassischen Swatch-Uhren sind allerdings vorbei. Ich finde die Uhren zumindest langsam altmodisch und die neuen Modell einfach hässlich. Mit der Haltbarkeit ist es auch nicht so weit her (2-3 Jahre).

 

Das Luxussegment ist stark konsumabhängig (von den superteuren Weckern mal abgesehen).

 

Wie alt ist eigentlich Herr Hajek? Ich weiß nicht wie lange seine Geistesblitze das Unternehmen noch antreiben können!!

 

Die Charttechnik spricht derzeit auch gegen ein Engagement.

 

Langfristig sicherlich eine gute Aktie, aber ich würde abwarten, bis sich ein Boden gebildet hat.

 

Fibo

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Drella
Posted · Edited by Profi
Ich finde den Konzern gut aufgestellt. Die guten Zeiten der klassischen Swatch-Uhren sind allerdings vorbei. Ich finde die Uhren zumindest langsam altmodisch und die neuen Modell einfach hässlich. Mit der Haltbarkeit ist es auch nicht so weit her (2-3 Jahre).

 

den meisten teil des umsatzes macht man mit hochwertigen luxusuhren.

 

Wie alt ist eigentlich Herr Hajek? Ich weiß nicht wie lange seine Geistesblitze das Unternehmen noch antreiben können!!

 

hayek sen. ist aufsichtsrat vorsitzender und hat die leitung des konzerns bereits an seinen sohn übertragen.

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Stairway
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Wow, ist zwar grad Pfingsten und nicht gerade "vor-dem-Laptop-sitzt-Wetter" aber eine konstruktive Diskussion um die Bewertung und Aussichten hätte ich mir schon gewünscht.

 

Wie siehts aus, die Bewertung ist mit:

 

KGV: 17

KBV: 3,7

PEG: 0,8

 

Nicht super billig. Warum wir das trotzdem für angebracht finden, steht im Text. Wie siehts aus, was denkt ihr über die Aktie ? z.Z. ein Kauf ?

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