AachenMünchener / DVAG - Start-Ziel-Renten-Police

289 posts in this topic

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Hallo,
 
ich merke gerade, dass ich mich falsch bzw. missverständlich ausgedrückt habe. Wenn ich BU schrieb, MEINTE ich lediglich die Absicherung der Rate. Sorry, wohl ein Anflug von Betriebskrankheit. Ich bin grundsätzlich dafür, für die BU eine eigene BU-Versicherung zu machen, und bei Policen lediglich, ggf. zusätzlich, die Rate abzusichern. Nochmal sorry.
 
Lg
FRamal
Ich glaube meine Nachfrage zur Findsauswahl ist untergegangen... Warum Top Welt und Inter-Renta? Ich weiß, die Auswahl an Fonds ist nicht der Brüller. Aber warum genau die beiden?

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Hallo,

nee, war nicht untergegangen, nur "versteckt" und (zu) kurz gefasst ;).
 

Zitat

 

Was empfehle ich zu tun:

1. Dynamik raus nehmen. Das ist immer ein Extravertrag, welcher mit hohen Kosten verbunden ist. Statt der Dynamik lieber ein Depot besparen, es muss ja nicht gleich ab morgen sein.

2. Fondsauswahl ändern. 100% in Aktienfonds ist strategisch nicht gut ausgelegt. Du kannst bei der Police die Fonds kostenfrei tauschen. Ich bleibe bei meiner Meinung, die Rate zu 100% in den DWS Top World zu legen und das Guthaben zu je 50% in den TOP World und den Inter-Renta. Der Gedanke dahinter ist, dass, sollte die Börse irgendwann einmal deutliche Verluste machen, und das kommt auf uns zu, dann Geld zu haben (Inter-Renta), welches günstig investiert werden kann. Und 1* p.a. kannst Du so ein Rebalancing ruhig machen. 

 

 

Kurze zusätzliche Erklärung dazu. Der DWS TOP World ist breit aufgestellt, vernünftig gelaufen und zum sparen absolut geeignet. Ich habe das graphisch in der Anlage mit einem ETF auf den MSCI World Index verglichen. Der Unterschied ist unwichtig. Zum Rentenfonds habe ich oben genug gesagt. Als Hinweis nur noch, bildlich gesprochen, mit der Fondsauswahl geht es um Cent, mit der Strategie um die Euros. 

 

Lg

Framal

Fondsvergleich 01.gif

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Posted · Edited by Xivender

Am 12.3.2018 um 09:57 schrieb Framal:

Hallo Xivender,

 

zur Auswertung: Guthaben zum 01.07.2016:  5.287,49 € / Guthaben zum 01.07.2017:  6.276,49 € / Ratenhöhe: 49,10 € / Gewinn p.a.: 7,131% p.a..

Das ist der Nettogewinn nach Steuern und Kosten, den Du mit einer vergleichbaren Anlage machen müsstest. So sieht das doch nicht schlecht aus. Jedenfalls nicht so schlecht, dass man diese Police JETZT NOCH in die Tonne hauen müsste. Denn mit einem Alternativprodukt muss man diesen Nettogewinn erst mal machen.

Allerdings war das auch eine sehr gute Börsenzeit. In dieser Zeit hat der der DAX + 27% erwirtschaftet und Deine Fonds etwa 18,5 %. So schlecht ist der Fondsmix also garnicht gewesen. Allerdings schwingt da etwas von Harikiri mit, weil 100% des Fondsvermögens im Aktienbereich sind. Auch wenn noch viel Zeit bis zur Auszahlung ist, das würde ich ändern.

 

Was empfehle ich zu tun:

1. Dynamik raus nehmen. Das ist immer ein Extravertrag, welcher mit hohen Kosten verbunden ist. Statt der Dynamik lieber ein Depot besparen, es muss ja nicht gleich ab morgen sein.

2. Fondsauswahl ändern. 100% in Aktienfonds ist strategisch nicht gut ausgelegt. Du kannst bei der Police die Fonds kostenfrei tauschen. Ich bleibe bei meiner Meinung, die Rate zu 100% in den DWS Top World zu legen und das Guthaben zu je 50% in den TOP World und den Inter-Renta. Der Gedanke dahinter ist, dass, sollte die Börse irgendwann einmal deutliche Verluste machen, und das kommt auf uns zu, dann Geld zu haben (Inter-Renta), welches günstig investiert werden kann. Und 1* p.a. kannst Du so ein Rebalancing ruhig machen. 

 

Lg

Framal

Wenn ich es aber richtig sehe dann haben einzig und allein die Fonds diesen Gewinn erwirtschaftet.

Da frage ich mich warum ich dann noch diese Rentenversicherung benötige wenn ich das Geld auch gleich in die Fonds einzahlen könnte.

 

Also hätte ich das Geld gleich in die Fonds eingezahlt hätte ich bestimmt auch 7 % pro Jahr gemacht oder sehe ich das falsch?

 

Und dann noch einmal eine ganz andere Frage zum Verständnis : wenn das angeblich eine lebenslange Rente ist, die ich aus der Versicherung beziehen kann, was dürfte es mich interessieren wie die Fonds laufen ?eigentlich kann mir das auch egal sein oder?

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vor 7 Minuten schrieb Xivender:

Und dann noch einmal eine ganz andere Frage zum Verständnis : wenn das angeblich eine lebenslange Rente ist, die ich aus der Versicherung beziehen kann, was dürfte es mich interessieren wie die Fonds laufen ?eigentlich kann mir das auch egal sein oder?

Klar kann dir das egal sein. Und zwar dann, wenn dich die Höhe der Rente nicht interessiert.

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Hallo Xivender, 

Zitat

Also hätte ich das Geld gleich in die Fonds eingezahlt hätte ich bestimmt auch 7 % pro Jahr gemacht oder sehe ich das falsch?

Ja, nein. (Ja 1. Frage, nein 2. Frage ;)). 

 

Zitat

Und dann noch einmal eine ganz andere Frage zum Verständnis: wenn das angeblich eine lebenslange Rente ist, die ich aus der Versicherung beziehen kann, was dürfte es mich interessieren wie die Fonds laufen? eigentlich kann mir das auch egal sein oder?

 

1. Die Rente der Versicherung wird nicht nur „angeblich“ lebenslang sein, sondern definitiv lebenslang.

 

2: Die Höhe der Altersrente  wird durch die Höhe des erreichten Guthabens bestimmt. Dein Ziel sollte also sein, so viel Guthaben wie nur möglich zusammen zu bekommen. Und das erreicht man durch eine kluge Anlagestrategie. Die bisherige Strategie ist halbwegs gut gegangen, wenn auch eher durch Zufall, als Kalkül.  

 

Ich mag dieses Produkt nicht und hätte es nie abgeschlossen. Was soll ich Dir also jetzt empfehlen? Du hast das Ding ja. Die Abschlusskosten für das Produkt sind bezahlt, die Versicherung wird steuerfrei auszahlen.

Lass Dir doch von der AM eine Fondsliste zusenden. Einfach dort anrufen, Policennummer angeben, Mailadresse benennen und schon weißt Du, welche Fonds GENAU Du nutzen kannst.

Sehr wahrscheinlich bietet die AM für diese Police Fonds, mit denen Du eine annehmbare Rendite erwirtschaften kannst.

Wenn Du also in der Lage und willens bist, mit den gegebenen Fonds zu wirtschaften, dann behalte das Ding. Zur Fondsausteilung hatte ich mich schon geäußert. Du kannst aber noch mal nachfragen, wenn etwas näher erklärt werden soll.

 

Lg

Framal

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Am 19.3.2018 um 19:11 schrieb Framal:

Hallo Xivender, 

Ja, nein. (Ja 1. Frage, nein 2. Frage ;)). 

 

 

1. Die Rente der Versicherung wird nicht nur „angeblich“ lebenslang sein, sondern definitiv lebenslang.

 

2: Die Höhe der Altersrente  wird durch die Höhe des erreichten Guthabens bestimmt. Dein Ziel sollte also sein, so viel Guthaben wie nur möglich zusammen zu bekommen. Und das erreicht man durch eine kluge Anlagestrategie. Die bisherige Strategie ist halbwegs gut gegangen, wenn auch eher durch Zufall, als Kalkül.  

 

Ich mag dieses Produkt nicht und hätte es nie abgeschlossen. Was soll ich Dir also jetzt empfehlen? Du hast das Ding ja. Die Abschlusskosten für das Produkt sind bezahlt, die Versicherung wird steuerfrei auszahlen.

Lass Dir doch von der AM eine Fondsliste zusenden. Einfach dort anrufen, Policennummer angeben, Mailadresse benennen und schon weißt Du, welche Fonds GENAU Du nutzen kannst.

Sehr wahrscheinlich bietet die AM für diese Police Fonds, mit denen Du eine annehmbare Rendite erwirtschaften kannst.

Wenn Du also in der Lage und willens bist, mit den gegebenen Fonds zu wirtschaften, dann behalte das Ding. Zur Fondsausteilung hatte ich mich schon geäußert. Du kannst aber noch mal nachfragen, wenn etwas näher erklärt werden soll.

 

Lg

Framal

Danke erstmal für die Antwort. Ich werde einmal bei der Versicherung eine fondsliste anfordern.

 

Weißt du denn ob die Zahlungen in diese  Police von  als Sonderausgabe in der Steuererklärung anerkannt werden?

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Hallo,

Zitat

.... Sonderausgabe in der Steuererklärung anerkannt werden?

Das ist eine private fondsgebundene Rentenversicherung (Schicht 3). Die Beiträge zu dieser privaten fondsgebundene Rentenversicherung sind keine Sonderausgaben. 

 

Lg

Framal

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Hallo zusammen,

 

ich habe mich heute neu hier im Forum angemeldet und schon einige interessante Beiträge zu den Policen der AM gelesen. 

 

Ich möchte gerne mal unsere Situation skizzieren und euch um eure Meinung bitten. Es geht um die Bewertung von zwei AM Policen aus den Jahren 1999 und 2000, Details unten. 

 

Wir haben uns bzgl. einer Widerrufsmöglichkeit aufgrund mangelnder Belehrung bereits juristischen Rat bei der Verbraucherzentrale eingeholt. Nach Aussage des Fachmanns wäre ein Widerruf in beiden Fällen möglich. Darüberhinaus haben wir uns eine weitere Einschätzung der Verbraucherzentrale vor Ort zur Sinnhaftigkeit der Fortführung beider Versicherungen eingeholt. 

 

Meine Lebensgefährtin (45) hat vor geraumer Zeit die folgenden Policen abgeschlossen:

 

Daten zum Vertrag

Versicherer: AM

Tarif: 8FLGTFD

Beginn: 01.04.1999

Ende: 31.03.2034

Versicherungssumme: 75.223 DM

Monatsbeitrag: 200 DM

Dynamik: 6%, Die jährliche Dynamik wurde bisher nie ausgesetzt. 

Fond: DIT-Fonds für Vermögensbildung, Industria, Interglobal, DIT-Eurozins, Depotbank Dresdner Bank

 

Stand des Vertrages zum 01.04.2018

Vertraglich garantierter Wert: 9.982 EUR

Fondsguthaben: 3.782 EUR

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven: 97,21 EUR

Gesamter Vertragswert: 13.861 EUR

 

Garantierte Todesfallsumme aus der Grundversicherung: 49.084 EUR

Fondsguthaben: 3.787 EUR

Zusätzliches Todesfall-Kapital aus bestehenden Dynamikerhöhungen: 40 EUR

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven: 93 EUR

Aktueller Monatsbeitrag: 108 EUR

 

Zu meinem Erstaunen hat der Berater in der hiesigen Verbraucherzentrale von einem Widerruf der Versicherung abgeraten. Begründet wurde damit, dass es sich um einen Altvertrag mit einer Garantiverzinsung von 4% handelt. Angeraten wurde, die Zahlungsweise auf eine günstigere jährliche umzustellen und die Dynamik vollständig herauszunehmen. Folgt ihr dieser Empfehlung?

 

Der zweite Vertrag ebenfalls von der AM und vermittelt durch die Dt. Vermögensberatung ist eine sog. Deutsche Fondspolice mit eingeschlossener BU-Versicherung

 

Daten zum Vertrag

Versicherer: AM

Tarif: 1FL60FIRD

Beginn: 01.02.2001

Ende: 01..02.2034

Versicherungssumme: 24.261 DM

Monatsbeitrag: 100 DM

Dynamik: 6%, Die jährliche Dynamik wurde bisher nie ausgesetzt. 

monatliche BU-Rente: 666,60 DM

Versicherungsdauer der BUZV: 33 Jahre

Fond: Concerta, Depotbank Dresdner Bank

 

Stand des Vertrages zum 01.04.2018

Vertraglich garantierte Ablaufleistung: 0 EUR

Fondsguthaben: 3.782 EUR

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven: 97,21 EUR

Gesamter Vertragswert: 13.861 EUR

 

Mindest-Todesfallsumme aus der Grundversicherung: 16.230 EUR

Monatliche BU-Rente: 769 EUR

Ablaufleistung bei 1% Wertsteigerung: 43.643 bis hin zu 89.605 EUR bei 8% Wertsteigerung

Aktueller Monatsbeitrag: 138 EUR

 

Die Empfehlung der Verbraucherzentrale war auch hier zunächst den Vertrag unverändert fortzuführen?! Erst auf intensive Nachfragen wurde dann mitgeteilt, dass man darüber Nachdenken könnte den Vertrag zu widerrufen und die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit über eine eigene neue Police abzubilden. 

 

Ich würde nach den Gesprächen, meinem bisherigen Kenntnisstand und unserer Lebenssituation jetzt wie folgt vorgehen:

 

Familiärer Hintergrund:

Meine Lebensgefährtin und ich leben gemeinsam in einer noch nicht komplett abgezahlten Eigentumswohnung (Alter Mitte 40). Keine Kinder bei überdurchschnittlichem Einkommen. Eine Todesfallabsicherung steht somit nicht so sehr im Fokus. Vielmehr soll überwiegend die Rente privat abgesichert werden. Meine Lebensgefährtin hat zu diesem Zweck die beiden o. a. Policen abgeschlossen, eine weitere Direktversicherung über den Arbeitgeber und eben die Eigentumswohnung, die auf ihre Namen läuft. Ich selbst habe neben einer arbeitgeberseitig mitfinanzierten Altersvorsorge und ein kleinen Betriebsrente aus einem vorhergehenden Arbeitsverhältnis bis vor kurzem keine private Altersvorsorge betrieben. Seit Ende 2017 investiere ich rund ein Viertel meines monatlichen Nettoeinkommens in ETF (überwiegend MSCI World). Seit kurzem legt meine Freundin in dieser Form ebenfalls einen kleineren Betrag monatlich als Sparplan zurück.

 

Mein angedachtes Vorgehen:

Zunächst würde ich bei der Start-Ziel-Police (mit Garantieverzinsung) die Dynamik ausschließen um so die jährlich anfallenden Provision zu "sparen". Dann würde ich die Zahlungsweise von monatlich auf jährlich umstellen, zum nächsten Jahreswechsel. Gleichzeitig würde ich um Übersendung einer aktuellen Fondswechselübersicht bitten, um evtl. den zugrundeliegenden Fonds auszutauschen. Last but not least würde ich die AM bitten mit die Verteilung des Beitrages auf Risikovorsorge und Vermögensbildung mitzuteilen (interessehalber).

 

Bei dem Vertrag mit eingeschlossener BU-Versicherung würde ich ein alternatives Angebot mit einer brauchbaren BU-Rente einholen. Der Herr von der Verbraucherzentrale hatte die Ergo empfohlen (diese schließt bei aktuellen Vergleich von Finanztest jedoch "nur" mit "gut" ab). Falls eine Zusage vorliegt, würde ich die Police der AM dann aufgrund mangelnder Attraktivität widerrufen mit Verweis auf das entsprechende BGH-Urteil. Die freiwerdenden Mittel würde ich dann in breitgestreute ETF u. U. unter Beimischung von ETF auf europäische Staatsanleihen anlegen.

 

Von einer Anlage in ETF wurde seitens der hiesigen Verbraucherzentrale dringend abgeraten. Aufgrund der heißgelaufenen Märkte sei das Risiko in Aktien zu investieren zu hoch. Kurzfristig seien nur Verluste zu erwarten. Da konnte ich dann nur noch mit dem Kopf schütteln.... 

 

Wie ist Eure Meinung hierzu? Habt Ihr weitere Ratschläge, braucht Ihr mehr Informationen?

 

Vielen lieben Dank im voraus!

Jens

 

 

 

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vor 6 Minuten von jetfish:

 

Von einer Anlage in ETF wurde seitens der hiesigen Verbraucherzentrale dringend abgeraten. Aufgrund der heißgelaufenen Märkte sei das Risiko in Aktien zu investieren zu hoch. Kurzfristig seien nur Verluste zu erwarten. Da konnte ich dann nur noch mit dem Kopf schütteln.... 

 

Ich auch. Frag sie das nächste mal nach ihrer BaFin-Lizenz, wenn sie erlaubnispflichtige Anlageberatung (und dann auch noch so eine Schlechte) betreiben.

 

Falls der Vertrag eine garantierte Verzinsung von 4% hat (Kosten?) würde ich auch nicht kündigen/widerrufen.

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vor 5 Minuten von DrFaustus:

Ich auch. Frag sie das nächste mal nach ihrer BaFin-Lizenz, wenn sie erlaubnispflichtige Anlageberatung (und dann auch noch so eine Schlechte) betreiben.

 

Falls der Vertrag eine garantierte Verzinsung von 4% hat (Kosten?) würde ich auch nicht kündigen/widerrufen.

 

Kann ich die Garantieverzinsung allein aus dem Jahr des Abschlusses ableiten? So war zumindest die Aussage des "Experten" aus der Verbraucherzentrale. Er hat eine Tabelle aus seinem Ordner gezückt. Jahreszahlen und Prozentsätze, "ja 4% definitiv", basta. Ist mir irgendwie zu dünn. In den Bedingungen selbst kann ich hier nichts nachlesen. Sollte ich mir die Höhe der Garantieverzinsung nochmal bestätigen lassen?

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Hallo jetfish und herzlich Willkommen im WPF.

 

Nur ein kurzer Rat. Falls ihr vor habt eine neue BU-Versicherung abzuschließen, solltet ihr das bei einem Versicherungsmakler machen. Auch sollte euch bewusst sein, dass ihr neue Gesundheitsfragen beantworten müsst, die falls gesundheitliche Probleme vorliegen, zu Ausschlüssen etc. führen können. Somit die jetzige BU-Versicherung NICHT kündigen, sondern erst um die neue BU-Versicherung kümmern, falls ihr eine neue abschließen wollt.

 

Auch wäre interessant, wie hoch die aktuelle BU-Rente ist, denn diese dürfte höher sein, da die Dynamik jedes Jahr angenommen wurde. Auch wäre es für alle interessant, um bessere Tipps zu geben, wenn du auch etwas zu Beruf und Einkommen sagen könntest. Ein weiterer Tipp wäre, ob die Möglichkeit einer Nachversicherungsoption besteht. Dies ist möglich, je nachdem was im Bedingungswerk steht, bei Gehaltserhöhung, Geburt eines Kindes usw...

 

Falls ihr Vertrag 1 widerrunfen wollt, wäre interessant zu wissen, welcher Betrag ausbezahlt wird. Da könnte man mal bei der AM fragen. Das wäre es erst einmal von meiner Seite.

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Hallo Zusammen,

 

ich kämpfe schon etwas länger mit dem Thema der Start-Ziel-Renten-Police und erst durch diesen Thread habe ich ein wenig Einblick in die Sache bekommen.

Was ich nun für mich mitgenommen habe ist, dass ich die monatliche Zahlungsweise auf die jährliche umstellen soll, die jährliche Dynamikanpassung ablehnen soll und die Fondsauswahl ändern sollte.

Richtig?

Seit 2003 wurde an diesem Vertrag nichts verändert. Ich habe jede Dynamikerhöhung mitgemacht und hinterfrage die ganze Sache erst jetzt!

Ein Antrag auf Altersvorsorge habe ich auch noch nicht gemacht.

Nun habe ich trotzdem ein paar Fragen dazu.

 

Der Versicherungsbeginn war der 01.12.2003

Frühester Beginn der Hauptrente 01.12.2046

Vereinbarter Beginn der Hauptrente 01.12.2051

 

Stand zum 01.12.2018

Garantierte Todesfallsumme: 13.536€

Monatliche Berufsunfähigkeit: 876,29€

 

Mir ist folgender Satz aufgefallen:

Durch das bereits lang anhaltende niedrige Zinsniveau an den Kapitalmärkten wurde eine Senkung der Überschussbeteiligung ab Beginn des Jahres 2018 erforderlich. Da wir für den weiteren Vertragsverlauf ab 2018 niedrigere Überschussanteil-Sätze unterstellt haben, fallen die Leistungen aus der Überschussbeteiligung geringer aus als in unseren früheren Beispielrechnungen angegeben...

 

Überall und in fast jedem Absatz wird geschrieben dass man die Dynamikerhöhung auf keinen Fall auslassen soll, da man sonst später viel weniger Geld bekommt (so kommt es einem vor, wenn man es liest).

 

 

Stand des Vertrags zum 01.10.2018:

Vertraglich garantierter Wert: 8.592,50€

Fondsguthaben: 1.476,63€

Nicht garantierter Schluss-Überschussanteil der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: 37,10€

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven 34,98€

 

Investmentfond: DWS Top Portfolio Offensiv

Würdet ihr hier wechseln?

 

Einen Hinterbliebenenschutz habe ich wohl auch (Stand zum 01.10.2018):

Todesfall-Kapital aus der Grundversicherung: 5.140€

Todesfall-Kapital aus nicht Anspruch genommenen Teilrenten: 3.594€

Fondsguthaben: 1.495,08€

Zusätzliche Todesfall-Leistung aus Dynamikerhöhungen: 3.014,10€

Nicht garantierter Schluss-Überschussanteil der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung: 37,10€

Nicht garantierter Anteil an den Bewertungsreserven 33,91€

 

Braucht man diesen Hinterbliebenenschutz, oder kann ich ihn problemlos kündigen??

 

 

Ich hoffe die Infos reichen euch aus um mir ein wenig zu Helfen.

 

Vorab vielen herzlichen Dank an alle!!!

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Am 17.6.2019 um 18:35 von Gerald1502:

Hallo jetfish und herzlich Willkommen im WPF.

 

Nur ein kurzer Rat. Falls ihr vor habt eine neue BU-Versicherung abzuschließen, solltet ihr das bei einem Versicherungsmakler machen. Auch sollte euch bewusst sein, dass ihr neue Gesundheitsfragen beantworten müsst, die falls gesundheitliche Probleme vorliegen, zu Ausschlüssen etc. führen können. Somit die jetzige BU-Versicherung NICHT kündigen, sondern erst um die neue BU-Versicherung kümmern, falls ihr eine neue abschließen wollt.

 

Auch wäre interessant, wie hoch die aktuelle BU-Rente ist, denn diese dürfte höher sein, da die Dynamik jedes Jahr angenommen wurde. Auch wäre es für alle interessant, um bessere Tipps zu geben, wenn du auch etwas zu Beruf und Einkommen sagen könntest. Ein weiterer Tipp wäre, ob die Möglichkeit einer Nachversicherungsoption besteht. Dies ist möglich, je nachdem was im Bedingungswerk steht, bei Gehaltserhöhung, Geburt eines Kindes usw...

 

Falls ihr Vertrag 1 widerrunfen wollt, wäre interessant zu wissen, welcher Betrag ausbezahlt wird. Da könnte man mal bei der AM fragen. Das wäre es erst einmal von meiner Seite.

Hi Gerald,

 

vielen Dank für deine Antwort. Wir hätten die bestehende BU sicherlich erst gekündigt, wenn wir eine neue abgeschlossen gewesen wäre. Aufgrund eines vorliegenden Rückenleidens (ISG-Blockade) gestaltet sich der Abschluss einer neuen BU jedoch schwierig bzw. ist nur mit Ausschluss dieser Vorerkrankung möglich, dann jedoch nicht sinnvoll. Von daher werden wir die bestehende BU mit KLV wohl oder übel fortführen. Interessant wäre dann noch die Möglichkeit einer Aufstockung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Die aktuelle Rentenhöhe beträgt 770 EUR (rund 25% des monatlichen Nettoeinkommens). Wie ist hier eure Einschätzung hinsichtlich der Dynamik? Ganz rausnehmen oder wg. der BU-Rente fortführen bzw. max. alle drei Jahre akzeptieren?

 

Zu Vertrag 1 würde ich mal den Auszahlungswert im Falle eines Widerrufs anfragen. 

 

LG Jens

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