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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

Empfohlene Beiträge

PKW
vor 2 Minuten von satgar:

Aber werden Azubis mit dreijähriger Ausbildung nicht auf 3 volle RP aufgestockt?

Das weis ich nicht. 

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Ramstein

Auf max. 0,75 in den ersten 3 Ausbildungsjahren.

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Fondsanleger1966

Renten(-luecken) im europäischen Vergleich -> umfangreiche Datensammlung auch zu durchschnittlichen Ausgaben im Rentenalter, Rente aber brutto vor allen Abzügen ausgewiesen:

https://www.datapulse.de/rentenluecke-europa-vergleich/

 

Ideal für auswanderungsinteressierte Ruheständler! 

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satgar
· bearbeitet von satgar

Altersvorsorge und das Depot im Falle der „neuen Grundsicherung“ behalten? Demnächst ist das so nicht mehr möglich https://www.businessinsider.de/politik/wer-grundsicherung-will-muss-etfs-verkaufen-neue-regelung-fuer-sparer/

 

Die vormalige Bürgergeld Reform hatte das Thema stärker geschützt, wenn man zB mit 45 ins BG rutschte und bereits Altersvorsorge betrieben hatte.

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Sapine

Nachdem die Rente nur noch einen Teil der Lebenshaltung im Alter finanziert, finde ich es auch problematisch, dass man seine Ersparnisse in fortgeschrittenem Alter so stark auflösen muss. Man kann nur hoffen, dass die neuen Altersvorsorgeprodukte deutlich mehr Rendite erwirtschaften als Riester bisher. Bislang habe ich da noch Zweifel. 

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dev
vor 13 Stunden von Cepha:
vor 23 Stunden von dev:

Es sind mindestens 40 Jahre.

Eher nein.

 

Das demografische Problem ist seit 40 Jahren bekannt...

LOL

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor einer Stunde von Sapine:

Man kann nur hoffen, dass die neuen Altersvorsorgeprodukte deutlich mehr Rendite erwirtschaften als Riester bisher. Bislang habe ich da noch Zweifel. 

Also ich bin da bei dem neuen Altersvorsorge Depot 2027 ziemlich euphorisch. Im Moment sieht das alles gut aus. Und ich bin überaus gespannt auf die Angebote, die es dann geben wird. Namhafte Player wie die ING, aber auch neobroker, werden Produkte anbieten. Das wird spannend werden.

 

Interessant sein dürfte mit der „neuen Grundsicherung“, ob nicht nur der geförderte Depotanteil vor Verwertung geschützt ist, sondern auch der ungeförderte, überzahlte Anteil.  Das kann dann insbesondere für eher gefährdete selbständige interessant sein, die damit Altersvorsorge betreiben wollen und das Altersvorsorgedepot ungefördert besparen. Hat natürlich auch Nachteile ggü Rürup, was die Leute umfangreicher gefördert nutzen könnten.

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Bolanger

Na... man darf den Sinn des Schutzes auch hinterfragen. Für die Gemeinschaft ist es wumpe, ob sie heute Sozialleistungen erbringen muss, da das Eigene Kapital geschützt ist und im Alter den Lebensunterhalt finanziert oder ob das Kapital den heutigen Lebensunterhalt finanziert und die Sozialleistungen dann im Alter fließen. Letzteres wäre sogar leicht vorteilhaft für die Gesellschaft. 

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satgar

Finanztip hat einen neuen Rechner online scharf geschaltet, mit dem man seinen Depot Vermögensstand besser planen und Voraus berechnen kann: 

https://youtu.be/acAcO0mQRxU?is=4Gb8iuUn7uoewOrL

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor einer Stunde von Bolanger:

Na... man darf den Sinn des Schutzes auch hinterfragen. Für die Gemeinschaft ist es wumpe, ob sie heute Sozialleistungen erbringen muss, da das Eigene Kapital geschützt ist und im Alter den Lebensunterhalt finanziert oder ob das Kapital den heutigen Lebensunterhalt finanziert und die Sozialleistungen dann im Alter fließen. Letzteres wäre sogar leicht vorteilhaft für die Gesellschaft. 

Würdest Du verlangen, dass jemand seine Rücklagen bei der GRV auflösen muss, wenn das möglich wäre? Ungefähr 2003 wurde das Rentenniveau durch Reformen abgesenkt mit der Förderung von Riester und Betriebsrenten. Bekanntermaßen zwei sehr unrentable Methoden von Investition. Das Altersvermögen in diesen Töpfen wäre (noch) geschützt. Wer sich zu einer Altersvorsorge außerhalb dieser Systeme entschieden hat, muss nun fast alles auflösen ohne Rücksicht auf die aktuelle Börsenlage. Tatsächlich führt die jüngste Anpassung dazu, dass Menschen mit Wohneigentum sich deutlich besser stehen als solche mit einem Aktiendepot. Für mich fühlt sich das nicht fair an. Wenn man bedenkt, dass Wohneigentum oft mit vormals höherem Einkommen verbunden ist, während sich ärmere Bevölkerungsgruppen das nicht leisten können. Ist das ok? 

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Sapine
· bearbeitet von Sapine
vor 1 Stunde von satgar:

Finanztip hat einen neuen Rechner online scharf geschaltet, mit dem man seinen Depot Vermögensstand besser planen und Voraus berechnen kann: 

https://youtu.be/acAcO0mQRxU?is=4Gb8iuUn7uoewOrL

Mit der Vorgabe von unserem Bundeskanzler Merz komme ich mit dem Rechner von Finanztip bei 2 % Dynamisierung und 45 Jahre Anspardauer auf kaufkraftbereinigte 59.265 Euro bei 6 % Rendite. Die sind dann aber echt netto, jedenfalls solange keiner an der Steuerschraube dreht. Was nicht abgebildet wird im Rechner sind die unterschiedlichen Verläufe je nach Renditereihenfolge aber für eine Planung ist das Tool nicht schlecht gerade mit Blick auf die Steuern. 

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whister
vor 5 Stunden von satgar:

Altersvorsorge und das Depot im Falle der „neuen Grundsicherung“ behalten? Demnächst ist das so nicht mehr möglich https://www.businessinsider.de/politik/wer-grundsicherung-will-muss-etfs-verkaufen-neue-regelung-fuer-sparer/

 

Die vormalige Bürgergeld Reform hatte das Thema stärker geschützt, wenn man zB mit 45 ins BG rutschte und bereits Altersvorsorge betrieben hatte.

Die Berücksichtigung von Vermögen finde ich ebenfalls sehr problematisch. Warum soll jemand mit gleichem historischem Einkommen, aber ohne Ersparnisse, Sozialleistungen erhalten und jemand, der davon etwas gespart hat, nicht? Und warum werden Immobilien teilweise geschützt, während man andere Anlagen auflösen muss?

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CorMaguire
· bearbeitet von CorMaguire
vor 2 Stunden von whister:

Die Berücksichtigung von Vermögen finde ich ebenfalls sehr problematisch. Warum soll jemand mit gleichem historischem Einkommen, aber ohne Ersparnisse, Sozialleistungen erhalten und jemand, der davon etwas gespart hat, nicht? ...

Der eine war eine gute kapitalistische Arbeitsdrohne und hat durch Konsum zur unverzüglichen "Verzinsung" des von anderen Leuten hart ererbten, aber immerhin investierten Kapitals beigetragen, der andere aber nicht (oder jedenfalls weniger).

vor 2 Stunden von whister:

...Und warum werden Immobilien teilweise geschützt, während man andere Anlagen auflösen muss?

Weil die Baulobby sich besser schützen konnte. Ist bei Wohngeld/Lastenzuschuss ähnlich.

 

Alles natürlich ohne Realitätsbezug ;)

 

"Laut einer Umfrage haben 27 Prozent der deutschen Haushalte kein Geld zurückgelegt. Zugleich erreicht das summierte Privatvermögen einen neuen Rekordwert."

--> https://www.spiegel.de/wirtschaft/geld-vermoegen-mehr-als-ein-viertel-der-deutschen-haushalte-hat-keine-ersparnisse-a-b4f6ff65-b12d-4d5c-aed6-b5fae6fe8c08

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satgar

Der Standardrentner in der GRV mit 45 Rentenpunkten. Wie häufig kommt er vor? Finanzfluss hat ein kurzes Short dazu gemacht 

 

https://youtube.com/shorts/D_3slo_oVJ0?is=_13btz-MarWQ3aZJ

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stagflation

Handelsblatt:

Zitat

R+V verkauft Condor Leben an Acathia Capital

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 35 Minuten von stagflation:

OH NEIN. Das find ich echt kacke. Aber gut, ist erstmal nur eine Absichtserklärung.

 

Interessant ist: die Condor Sachversicherungs AG hatten sie auf die R+V Sach verschmolzen. Das sie das mit Condor Leben nicht genauso machen und auf den Mutterkonzern verschmelzen, wundert mich.

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mmusterm
· bearbeitet von mmusterm

Rentenerhöhung um 4,24 %

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/DRV/DE/Ueber-uns-und-Presse/Presse/Meldungen/2026/260305-rentenanpassung-2026.html#_r6bw3wkmn

 

Dort steht:

Auf welcher Grundlage wird die Rentenanpassung in diesem Jahr festgelegt?

In diesem Jahr erfolgt die Rentenanpassung nach Maßgabe der Haltelinie von 48 Prozent für das Rentenniveau. Der neue aktuelle Rentenwert wird also so festgelegt, dass das Rentenniveau bei 48 Prozent liegt.

 

Nach der aktuellen Rechtslage gilt bis zum Jahr 2031 die Haltelinie von 48 Prozent für das Rentenniveau. Das bedeutet, der aktuelle Rentenwert wird bis 2031 in jedem Jahr so angepasst, dass das Rentenniveau bei 48 Prozent liegt.

Mit dem zum 1. Januar 2026 in Kraft getretenen Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten („Rentenpaket 2025“) wurde die seit 2019 geltende und ursprünglich bis 2025 befristete Haltelinie für das Rentenniveau bis zur Rentenanpassung 2031 verlängert. Nachdem das Rentenniveau erstmals im Jahr 2024 bei 48 Prozent gehalten wurde, erfolgen die Rentenanpassungen bis einschließlich 1. Juli 2031 nach Maßgabe der Haltelinie. Die bis zur Rentenanpassung im Jahr 2023 anzuwendende Rentenanpassungsformel ist bis zum Jahr 2031 außer Kraft gesetzt.

 

1/ Heißt das, dass die 4,24 % Erhöhung im wesentlichen gar nicht auf der Lohnentwicklung in 2025 zurückzuführen ist, sondern der 48%-Haltelinie geschuldet ist?

 

2/ Was sind mögliche Gründe, warum die 48 % derzeit unterschritten werden?

 

EDIT: Dort steht aber auch: 

Isoliert betrachtet würde der Lohnfaktor den aktuellen Rentenwert in diesem Jahr um 4,25 Prozent erhöhen.

 

Fazit: Ich versteh's nicht :-(

 

Kann mir das jemand erklären, bitte?

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enma
vor 13 Minuten von mmusterm:

1/ Heißt das, dass die 4,24 % Erhöhung im wesentlichen gar nicht auf der Lohnentwicklung in 2025 zurückzuführen ist, sondern der 48%-Haltelinie geschuldet ist?

Das ist praktisch das gleiche. Die 48% bedeuten, dass ein Rentner, der 45 Jahre zum Durchschnittsentgelt gearbeitet hat, 48% des aktuellen Durchschnittsentgelts bekommt (vor Steuern aber nach Sozialabgaben). Es ist daher eine Kopplung des Rentenniveaus an die Lohnentwicklung.

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mmusterm
1 minute ago, enma said:

Das ist praktisch das gleiche.

Das kann aber IMHO nicht so sein. Warum bräuchte man denn dann die Haltelinie, wenn der Durchschnittsrentner immer 48 % des aktuellen Durchschnittsentgeltes bekommt?

 

Da muss es noch andere Faktoren geben.

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chirlu
vor 2 Stunden von mmusterm:

Heißt das, dass die 4,24 % Erhöhung im wesentlichen gar nicht auf der Lohnentwicklung in 2025 zurückzuführen ist, sondern der 48%-Haltelinie geschuldet ist?

 

Der Unterschied ist dieses Mal nicht groß. Das ist aber nicht automatisch so; es könnte deutlicher auseinandergehen.

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stagflation

Wie könnte es denn auseinandergehen? Die Renten liegen zurzeit an der 48% Haltelinie. Wenn die Löhne nächstes Jahr im Durchschnitt um X% steigen... Steigt dann nicht auch der Wert der 48% Haltelinie um X%? 

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ttrax12
· bearbeitet von ttrax12
vor 20 Minuten von stagflation:

Wie könnte es denn auseinandergehen? Die Renten liegen zurzeit an der 48% Haltelinie. Wenn die Löhne nächstes Jahr im Durchschnitt um X% steigen... Steigt dann nicht auch der Wert der 48% Haltelinie um X%? 

Das Problem ist nur weil die Gehälter um x% Steigen, können nicht automatisch die Renten um x% steigen, weil sich auch die Zahl der Rentenbezieher und Beitragszahler verändert. Erste werden von Jahr zu Jahr mehr und letzt weniger. Also steigen die Einzahlungen in absoluter Summe um weniger als x% und die Ausgaben steigen um mehr als x%.

Dafür hatte man einen Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt, der den Rentenanstieg dämpfen sollte um die Beiträge stabil zu halten. Genau dort setzt die Haltelinie an und setzt diesen Faktor wieder aus.

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chirlu
vor 25 Minuten von stagflation:

Wie könnte es denn auseinandergehen?

 

Drastisches Beispiel: Die Löhne gehen deutlich zurück (Wirtschaftskrise), der Rentenwert ändert sich aber nicht, da er gesetzlich festgelegt nicht sinken kann.

 

Ansonsten eben durch die verschiedenen anderen Faktoren, die in die Berechnung eingehen. Nicht ganz unrealistisch wäre zum Beispiel eine weitere Erhöhung des Beitrags zur Kranken- und Pflegeversicherung.

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