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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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Schwachzocker
vor 25 Minuten von satgar:

...
 

Nähmen wir wie „damals“ die zahnleistungen aus der GKV raus und lassen das die Leute privat versichern, dann sinkt die Staatsquote. Juhu. Oder wenn wir alle Renten im 25% kürzen würden, sinkt sie auch. Oder wenn wir die Pflegeversicherung komplett streichen und die Leute das Risiko komplett privat Zusatzversichern lassen, sinkt sie auch.

 

Soll das wirklich damit gemeint sein im Hinblick auf „oh je, die hohe Staatsquote, der Sozialismus ist im anmarsch“?

 

Hallo @satgar, ja, das soll es heißen.

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t.klebi
· bearbeitet von t.klebi
vor 54 Minuten von Tatsächlich:

Du meinst 48,5% Steuerbelastung, richtig?

Ich habe tatsächlich verkehrtherum gerechnet und das Netto ermittelt. :blushing:

 

Ja 48,5% wäre dann die Steuerbelastung bei 30% Ertragsteuer auf Unternehmensebene. Bei Gemeinden mit hohem Gewerbesteuersatz kommen wir dann aber doch auch deutlich über 50%. 

 

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PrivateBanker

grafik.png.4c420e4dbf41608e7e66261465843dc2.png

 

Abbildung 2Finanzierungsanteile der Haushalte nach Jahreseinkommen an der Einkommenssteuer, den indirekten Steuern (Mwst., Enst., KfzSt.) und den SV-Beiträgen (Quelle: Beimann et al., 2011).
Erläuterung: Die Einkommensklassen sind in Jahreseinkommensklassen unterteilt, die in Schritten von 10.000 Euro anwachsen. Die unterste Klasse von Haushalten verdient unter 10.000 Euro pro Jahr, die nächste 10.000-19.999 Euro, usw. Die höchste Klasse erfasst alle Einkommen über 200.000 Euro ohne weitere Unterteilungen.

 

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Schwachzocker

Ist das nicht alles etwas kompliziert?

Wenn man das Ziel hat, die Höhe der Renten zu steigern oder wenigstens zu erhalten, dann erreicht man durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer definitiv Gegenteiliges.

Ist das irgendwie fraglich?

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

@PrivateBankerdas Diagramm zeigt schön, warum jede Steuererhöhung, die nennenswert Geld in die Kassen bringen soll, auch die Menschen in den Einkommensklassen zwischen 20.000 € und 80.000 € umfassen muss. Da gibt es einfach die meisten Menschen. Weiter unten ist nicht viel zu holen (kein Geld). Und weiter oben auch nicht (nur wenige Menschen).

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satgar
vor 5 Minuten von Schwachzocker:

Ist das irgendwie fraglich?

nein.

vor 4 Minuten von stagflation:

@PrivateBankerdas Diagramm zeigt schön, warum jede Steuererhöhung, die nennenswert Geld in die Kassen bringen soll, auch die Menschen in den Einkommensklassen zwischen 20.000 € und 80.000 € umfassen muss. Da gibt es einfach die meisten Menschen. Weiter unten ist nicht viel zu holen (kein Geld). Und weiter oben auch nicht (nur wenige Menschen).

Und es zeigt auch, dass man die Personen in der "unteren Hälfte" nicht durch indirekte Steuern weiter belasten sollte. Denn diese Steuern wirken nicht progressiv wie die Einkommensteuer. Im Gegenteil wirken sie ganz besonders unten schlimm. Die ältere Dame mit Grundsicherung zahlt weder SV Beiträge noch direkte Steuern, aber natürlich Mwst bei jedem Einkauf. Der Student zahlt auch wahrscheinlich beides nicht, aber auch Mwst. Und der Schüler am Kiosk mit seinem Taschengeld auch nur Mwst. Gerade Personen mit wenig Geld zahlen sehr viel über die Mwst. Dort anzusetzen, ist das falscheste was man machen kann.

 

Aber wie du schon weiter oben geschrieben hast. Es ist super leicht zu machen, easy in der Handhabung, einfach perfekt für den Staat. Für die Bevölkerung alles andere als das. Außer man verdient genug, dann spielt Konsum und Zahlung von Mwst nicht mehr so die Rolle bei den Gesamtabzügen des Haushalts.

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PKW
vor 10 Minuten von satgar:

Außer man verdient genug, dann spielt Konsum und Zahlung von Mwst nicht mehr so die Rolle bei den Gesamtabzügen des Haushalts.

Ich kenne diese Aussage auch so. Aber mal dumm gefragt, was außer Miete und Investment unterliegt denn nicht der MwSt? 

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Wishmueller
vor 4 Minuten von PKW:

Ich kenne diese Aussage auch so. Aber mal dumm gefragt, was außer Miete und Investment unterliegt denn nicht der MwSt? 

 

Der Teil mit dem "Investment" ist nicht unerheblich und reicht alleine schon als Begründung.

Je höher der Konsum, desto geringer die mögliche Sparquote. Frag' mal die KI Deines Vertrauens.... ;)

 

 

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satgar
vor 18 Minuten von Wishmueller:

 

Der Teil mit dem "Investment" ist nicht unerheblich und reicht alleine schon als Begründung.

Je höher der Konsum, desto geringer die mögliche Sparquote. Frag' mal die KI Deines Vertrauens.... ;)

 

 

Zwar für Österreich, sollte aber in DE ähnlich sein, weil auch die Gesamtsparquote ähnlich ist:

 

Jeder-dritte-Haushalt-kann-nichts-sparen

 

Dieser Teil, den du dann Investment nennst, hat keine mwst. Wie die Miete oder die Abzahlung der eigenen Wohnung. Bei den Personen die wenig bis gar nichts sparen, geht sehr viel des Einkommens für Konsum drauf. Und das ist eben auch notwendiger Konsum in Form von Lebensmitteln, Geschenken, dem Handytarif, Internet, Strom, Gas, Tanken, Versicherungen und deren Steuer, usw. usf. Da kommt schon einiges zusammen, ohne das man diesen Personengruppen mangelnden Umgang mit Geld unterstellen muss.

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PKW
vor 14 Minuten von Wishmueller:

Der Teil mit dem "Investment" ist nicht unerheblich und reicht alleine schon als Begründung.

Das war ja meine Vermutung. 
Wenn dem so ist, dann wird der Mensch mit 150k pa, der diese 150k pa verkonsumiert (gibt genügend davon), genauso von der MwSt gekniffen, wie der Mensch mit 25k pa. 
 

Ich hatte noch auf Spartipps mit reduzierter MwSt gehofft

vor 15 Minuten von Wishmueller:

Frag' mal die KI Deines Vertrauens.... ;)

Brrr 
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 4 Minuten von PKW:

Wenn dem so ist, dann wird der Mensch mit 150k pa, der diese 150k pa verkonsumiert (gibt genügend davon), genauso von der MwSt gekniffen, wie der Mensch mit 25k pa

Das wäre ja auch eine Binse^^ wenn ich 150k verkonsumiere oder 25k, bin ich prozentual immer gleich betroffen. Das ist ja logisch. Nur wird der mit 25k Jahresnetto wahrscheinlich 15k verkonsumieren, wohingegen der 150k Netto Verdiener nur 30k verkonsumiert. Sein verkonsumierter Anteil vom Gesamthaushalt ist einfach tendenziell prozentual kleiner. Wenn seine Einkommensteuer steigt, merkt er das stärker als bei der Mwst. Bei dem 25k Verdiener anders herum. Deswegen ist die mwst ja auch so unfair. Sie belastet tendenziell unten, nicht oben. 

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Wishmueller
vor 2 Minuten von PKW:

Wenn dem so ist, dann wird der Mensch mit 150k pa, der diese 150k pa verkonsumiert (gibt genügend davon), genauso von der MwSt gekniffen, wie der Mensch mit 25k pa. 

 

Was sagt denn die KI dazu.....:rolleyes::D

vor 5 Minuten von PKW:

Brrr 
Nie dürft ihr so tief sinken,
von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.

 

:narr:

 

.... solange man immer noch "mitdenkt", finde ich das okay. Kritisch wird's erst, wenn man es nicht mehr hinterfragt.....;)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

vor einer Stunde von satgar:
vor einer Stunde von Schwachzocker:

Ist das nicht alles etwas kompliziert?

Wenn man das Ziel hat, die Höhe der Renten zu steigern oder wenigstens zu erhalten, dann erreicht man durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer definitiv Gegenteiliges.

Ist das irgendwie fraglich?

nein.

Und es zeigt auch, dass man die Personen in der "unteren Hälfte" nicht durch indirekte Steuern weiter belasten sollte. Denn diese Steuern wirken nicht progressiv wie die Einkommensteuer. Im Gegenteil wirken sie ganz besonders unten schlimm....

Du denkst sehr eingeengt und nicht über Deinen Tellerrand hinaus.

 

Wir machen es so:

Wir erhöhen die Mehrwertsteuer, das Geld geben wir den Rentnern, so dass es für die neutral ist. Die Reichen bekommen aber nichts und sind daher voll von der Erhöhung der Mehrwertsteuer betroffen. Und das Gute ist, dass sie noch nicht einmal bemerken werden, was passiert ist. Du würdest es jedenfalls nicht bemerken.

 

Na, lässt das Dein Herz höher schlagen?

 

PS:

Deine Grafik "Jeder dritte Haushalt kann nichts sparen." ist falsch. Es muss heißen: "Jeder dritte Haushalt spart nichts."

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satgar
vor 1 Minute von Schwachzocker:

Na, lässt das Dein Herz höher schlagen?

Nein.

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Schwachzocker

 

vor 1 Minute von satgar:
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Na, lässt das Dein Herz höher schlagen?

Nein.

Bestimmt, weil Du angesichts meines Vorschlags schon viel entspannter und ruhiger bist, stimmt`s?

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satgar
Gerade eben von Schwachzocker:

 

Bestimmt, weil Du angesichts meines Vorschlags schon viel entspannter und ruhiger bist, stimmt`s?

Mitnichten ;)

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker

 

vor 6 Minuten von satgar:
vor 6 Minuten von Schwachzocker:

 

Bestimmt, weil Du angesichts meines Vorschlags schon viel entspannter und ruhiger bist, stimmt`s?

Mitnichten ;)

Jetzt habe ich es:

Du bist selbst wohlhabend und möchtest davon nichts abgeben? Du Schlawiner!:w00t:

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satgar
vor 6 Minuten von Schwachzocker:

 

Jetzt habe ich es:

Du bist selbst wohlhabend und möchtest davon nichts abgeben? Du Schlawiner!:w00t:

Euuuuu.

 

Vielleicht geht’s wieder zum Thema zurück, sonst beschwert sich Sapine wieder berechtigterweise und ihr Thread wird zeitweise gestoppt und ausgeputzt.

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PrivateBanker
vor 1 Stunde von stagflation:

@PrivateBankerdas Diagramm zeigt schön, warum jede Steuererhöhung, die nennenswert Geld in die Kassen bringen soll, auch die Menschen in den Einkommensklassen zwischen 20.000 € und 80.000 € umfassen muss. Da gibt es einfach die meisten Menschen. Weiter unten ist nicht viel zu holen (kein Geld). Und weiter oben auch nicht (nur wenige Menschen).

wieso muss?

Kann man nicht die Glocke "dämpfen" oder nach rechts schieben?

wäre dies nicht gerechter?

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PKW
vor einer Stunde von satgar:

Das wäre ja auch eine Binse

Dass Invest keine MwSt zahlt ist klar. Meine Frage war, ob es außer Investment noch weitere Möglichkeiten gibt, sich die unbeliebte Steuer zu sparen.

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satgar
vor 2 Minuten von PKW:

Dass Invest keine MwSt zahlt ist klar. Meine Frage war, ob es außer Investment noch weitere Möglichkeiten gibt, sich die unbeliebte Steuer zu sparen.

Iss mehr Trüffel ^^

 

Kann weg…

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 12 Minuten von PrivateBanker:

wieso muss?

Kann man nicht die Glocke "dämpfen" oder nach rechts schieben?

wäre dies nicht gerechter?

Doch, aber dann hat man weniger Steueraufkommen, weil es viel weniger Menschen sind. Und zu der Anzahl der Menschen sagt Dein Diagramm leider nichts aus.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 3 Minuten von Schwachzocker:

Doch, aber dann hat man weniger Steueraufkommen, weil es weniger Menschen sind.

Das ist nur insoweit korrekt, wie man die Bemessungsgrundlage beibehält. In der Grafik oben geht es z.b. nur um Einkommen, was der Einkommensteuer unterliegt. Kapitalertrag taucht gar nicht auf.

 

Auch die SV Abgaben beziehen sich natürlich wie bisher, beim Status quo der Rechtslage, nur auf Arbeitseinkommen. Man kann das also schon sehr wohl verschieben und verändern, müsste dafür aber noch mehr verändern und die Bemessungsgrundlage anpassen. Dann kann sich auch die grafisch dargestellte Belastung der Haushalte verändern, ohne Einnahmeverluste für den Staat oder sogar eine Ausweitung seiner Einnahmen.

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Schwachzocker
· bearbeitet von Schwachzocker
vor 3 Minuten von satgar:

...

Auch die SV Abgaben beziehen sich natürlich wie bisher, beim Status quo der Rechtslage, nur auf Arbeitseinkommen. Man kann das also schon sehr wohl verschieben und verändern, müsste dafür aber noch mehr verändern und die Bemessungsgrundlage anpassen. Dann kann sich auch die grafisch dargestellte Belastung der Haushalte verändern, ohne Einnahmeverluste für den Staat oder sogar eine Ausweitung seiner Einnahmen.

Klar kann man das. Es scheitert aber an dem Umstand, dass Du diese "Anpassungen" bei Dir selbst nicht willst. Und @PrivateBanker will es bei sich auch nicht. usw.

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satgar
Gerade eben von Schwachzocker:

Klar kann man das. Es scheitert aber an dem Umstand, dass Du diese "Anpassungen" bei Dir selbst nicht willst.

Das wär mir neu.

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