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Sapine

Altersvorsorge, Rente (Nachrichten, Analysen und Kommentare)

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dev
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Ich kann es nachvollziehen, denn für weitere 100 EUR Einkommen reichen keine 119 EUR Umsatz.
Neben der Zeit, gibt es weitere Fremdkosten und es gibt noch auch weitere Steuer- & Abgabensarten, bevor wir bei der Einkommenssteuer landen.

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t.klebi
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vor 21 Minuten von chirlu:

 

Der Steuersatz von 42% beginnt bei einem zvE von 69879 Euro, darauf fällt eine Steuer von 18213 Euro an. Der Solidaritätszuschlag wird erst erhoben, wenn die Steuer mehr als 20350 Euro beträgt.

Du hast Recht. :blushing:

Ich hatte versehentlich verschiedene Stände von SolZG u. EStG genommen. 

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Fondsanleger1966
Posted · Edited by Fondsanleger1966
Am 8.2.2026 um 13:07 von satgar:

 

Am 8.2.2026 um 17:23 von PKW:

Die Bessergestellten sind in der PKV oder liegen über der BBG, die juckt das gar nicht. Aber der "kleine Arbeiter", der ein paar Mark Zinsen auf sein Erspartes erlöst (oder der sein ausgebautes Dachgeschoss vermietet), der wird rasiert. Die SPD schneidet ihrer eigentlichen Zielgruppe ins Fleisch.
Wie kann man nur so dämlich sein? 

Du hast den SPD-Vorschlag - wie so viele andere - völlig falsch verstanden. 

 

Laut Tagesspiegel, der sich auf den gesundheitspolitischen Sprecher der SPD, Christos Pantazis, beruft, geht es um eine *neue*, *eigenständige* Gesundheitsabgabe für *alle* Bürger (PKV + GKV) auf Miet- und Kapitaleinnahmen mit eigenem Beitragssatz (1,5%?) und *ohne Begrenzung*, aus der Gesundheitsinfrastruktur finanziert werden soll, also z.B. Krankenhäuser, Notfallambulanzen, Rettungsdienste usw.

 

Im Gegenzug sollen die Lohnnebenkosten im selben Mittelumfang verringert werden.

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Tenno
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vor 9 Minuten von Fondsanleger1966:

 

Du hast den SPD-Vorschlag - wie so viele andere - völlig falsch verstanden. 

 

Laut Tagesspiegel, der sich auf den gesundheitspolitischen Sprecher der SPD, Christos Pantazis, beruft, geht es um eine *neue*, *eigenständige* Gesundheitsabgabe für *alle* Bürger (PKV + GKV) auf Miet- und Kapitaleinnahmen mit eigenem Beitragssatz (1,5%?) und *ohne Begrenzung*, aus der Gesundheitsinfrastruktur finanziert werden soll, also z.B. Krankenhäuser, Notfallambulanzen, Rettungsdienste usw.

 

Im Gegenzug sollen die Lohnnebenkosten im selben Mittelumfang verringert werden.

Dann ist aber auch nicht mehr Geld im System. Stelle ich mir schwierig vor, bei geringeren laufenden Einnahmen aus Lohnbestandteilen, wenn die Abgabe dann zweckgebunden verwendet werden soll. Ich dachte immer, es müsse mehr Geld ins Gesundheitssystem.

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Schwachzocker
Posted · Edited by Schwachzocker
vor 7 Minuten von Tenno:

Dann ist aber auch nicht mehr Geld im System. Stelle ich mir schwierig vor, bei geringeren laufenden Einnahmen aus Lohnbestandteilen, wenn die Abgabe dann zweckgebunden verwendet werden soll. Ich dachte immer, es müsse mehr Geld ins Gesundheitssystem.

Die Idee wird sein: Für den kleinen, hart arbeitenden, bemitleidenswerten Bürger, ist es linke Tasche - rechte Tasche. Und die Großen haben wir jetzt so richtig am Schlafittchen. So kriegen wir sie.:lol:  

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Der Heini
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vor 1 Stunde von chirlu:

 

Der Steuersatz von 42% beginnt bei einem zvE von 69879 Euro, darauf fällt eine Steuer von 18213 Euro an. Der Solidaritätszuschlag wird erst erhoben, wenn die Steuer mehr als 20350 Euro beträgt. Das ist an der Stelle also noch nicht der Fall.

Hatte immer den Eindruck, daß hier im WPF fast alle über 120.000€ pro Jahr haben. Dann betrifft es doch fast alle.

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chirlu
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vor 2 Minuten von Der Heini:

Hatte immer den Eindruck, daß hier im WPF fast alle über 120.000€ pro Jahr haben.

 

Nun, @s1lv3r jedenfalls nicht. :-*

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ohnePeil
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Das ganze Sozialsystem krankt daran, dass nur einige einzahlen, aber viele davon profitieren.

Bei der DRV liegt das eigentliche Problem noch in der Zukunft, ist aber mathematisch gut erfassbar.

Bei der GKV und beim Gesundheitssystem gibt es mehr kurzfristige Störfaktoren und weniger mögliche Projektion in die Zukunft. Und es gibt viele Leute, die gar nicht einzahlen und etliche, für die der Staat zwar einzahlt, aber nicht kostendeckend. Die PKVler decken zumindest innerhalb des PKV-Systems ihre eigenen Kosten (bis auf ganz wenige Fälle, wo dann wegen Verarmung des Versicherten der Staat das teilweise übernimmt).

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Sapine
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Nicht jeder Einkommensmillionär zahlt auch Kapitalertragssteuer befürchte ich. Da kann Vermögen ins Firmenvermögen oder in Stiftungen verschwinden. Insofern ist eine Abgabe von 1,5 % auf Kapitalerträge nicht wirklich treffsicher. 

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stagflation
Posted · Edited by stagflation
vor 43 Minuten von Der Heini:

Hatte immer den Eindruck, daß hier im WPF fast alle über 120.000€ pro Jahr haben. Dann betrifft es doch fast alle.

Hmm. Ich kenne ein paar, die versuchen, das zu versteuernde Einkommen bei oder knapp unter dem Grundfreibetrag zu halten. Das wären ungefähr 12.000 € im Jahr, also eine Null weniger.

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Schwachzocker
Posted
vor 10 Minuten von Sapine:

Nicht jeder Einkommensmillionär zahlt auch Kapitalertragssteuer befürchte ich. Da kann Vermögen ins Firmenvermögen oder in Stiftungen verschwinden. Insofern ist eine Abgabe von 1,5 % auf Kapitalerträge nicht wirklich treffsicher. 

Das ist ein Punkt.

Und bei der zusätzlichen Abgabe auf Mieteinnahmen muss man befürchten, dass diese nach Kräften auf die Miete aufgeschlagen werden soweit möglich. Und der Anreiz für Neubauten sinkt noch weiter.

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Kai_Eric
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vor 12 Minuten von Sapine:

 Insofern ist eine Abgabe von 1,5 % auf Kapitalerträge nicht wirklich treffsicher. 

Kapitalerträge können auch mal negativ sein. Zahlt der Staat dann 1.5%? Jahre mit einer nachhaltigen Börsenflaute könnten dann schwierige Haushaltsjahre werden.

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t.klebi
Posted · Edited by t.klebi
vor 47 Minuten von Sapine:

Nicht jeder Einkommensmillionär zahlt auch Kapitalertragssteuer befürchte ich.

Was hat die Höhe der Einkünfte mit dem Zahlen von KapESt zu tun? Die zahlt man wenn man inländische Einkünfte aus Kapitalvermögen erzielt und sonst nicht. 

vor 47 Minuten von Sapine:

Da kann Vermögen ins Firmenvermögen oder in Stiftungen verschwinden. 

In einem Betriebsvermögen "verschwindet" überhaupt nichts, sondern ist im Gegenteil auf immer und ewig steuerverhaftet. Und gerade die inländischen Kapitalgesellschaften neigen dazu, bereits für den ersten Euro Gewinn 30% Steuern abführen zu müssen. Und dann ist dieser versteuerte Gewinn immer noch in der Gesellschaft und nicht beim Gesellschafter. Damit er beim Gesellschafter landen kann, ist die Ausschüttung noch mal auf Gesellschafterebene zu versteuern. Steuersparmodelle sehen anders aus. 

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Fondsanleger1966
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vor 26 Minuten von Kai_Eric:

Kapitalerträge können auch mal negativ sein. Zahlt der Staat dann 1.5%? Jahre mit einer nachhaltigen Börsenflaute könnten dann schwierige Haushaltsjahre werden.

Negative Einkünfte werden in der GKV/GPV m.W.n. nicht berücksichtigt. Sie mindern auch keine positiven Einkünfte anderer Einkunftsarten. Insofern dürfte das kein Problem darstellen.

 

Bisher ist in der Berichterstattung auch von Kapitaleinnahmen als Bemessungsgrundlage die Rede. Und damit dürften dann die positiven Einnahmen gemeint sein, ohne das sich künstlich arm rechnen.

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Wishmueller
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vor 44 Minuten von stagflation:

Hmm. Ich kenne ein paar, die versuchen, das zu versteuernde Einkommen bei oder knapp unter dem Grundfreibetrag zu halten. Das wären ungefähr 12.000 € im Jahr, also eine Null weniger.

 

.... gibt es da echt noch mehr von? :D:-*

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stagflation
Posted · Edited by stagflation
vor 30 Minuten von Wishmueller:
Zitat

Hmm. Ich kenne ein paar, die versuchen, das zu versteuernde Einkommen bei oder knapp unter dem Grundfreibetrag zu halten. Das wären ungefähr 12.000 € im Jahr, also eine Null weniger.

... gibt es da echt noch mehr von? :D:-*

 

Der große Vorteil ist: wenn man keine Einkommensteuer mehr zahlt, muss man sich auch nicht mehr darüber aufregen, wofür der Staat die eingenommenen Steuern ausgibt... 

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satgar
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vor 11 Minuten von stagflation:

 

Der große Vorteil ist: wenn man keine Einkommensteuer mehr zahlt, muss man sich auch nicht mehr darüber aufregen, wofür der Staat die eingenommenen Steuern ausgibt... 

das ist einem also nur bei zu zahlender Einkommensteuer wichtig, und bei allen anderen Steuern die man zahlt, egal? Interessante Betrachtungsweise :D

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Sapine
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Rentenversicherung in Zahlen 2025

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Fondsanleger1966
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@Cepha und alle, die es interessiert:

 

Zitat

Der Internationale Währungsfonds (IWF) beziffert Deutschlands langfristiges Potenzialwachstum auf im Mittel gerade einmal noch 0,7 Prozent pro Jahr. Auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung kommt auf einen Wert von gerade einmal 0,7 Prozent, um den Deutschland im Schnitt pro Jahr bis 2070 wachsen könnte. Grund für diese lang anhaltende Wachstumsschwäche ist vor allen Dingen die gesellschaftliche Alterung. Sie reduziert die Menge verfügbarer Arbeitskräfte – während die Zahl der zu versorgenden Ruheständler steigen dürfte.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/marcel-fratzscher-wachstumsmotor-in-deutschland-wird-nie-mehr-anspringen-a-038eeb6d-38c8-47fb-918c-d83eb34a184b

 

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Dandy
Posted · Edited by Dandy

Sollen den Einzahlungen nun auch entsprechende GKV-Leistungen gegenüber stehen oder nicht? Was ist dann mit dem Vermögenden mit 1M und 20k Kapitalerträgen im Jahr? Bekommt der dann die Krankenversicherung günstiger als bisher oder zahlt er nur, ohne Versicherungsleistung? Dass letzteres rechtlich Bestand haben könnte, kann ich mir nicht vorstellen, denn dann wäre es eine zweckgebundene Steuer. Ersteres wäre eines ganz sicher nicht, nämlich gerecht.

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Fondsanleger1966
Posted
vor 3 Stunden von Dandy:

Sollen den Einzahlungen nun auch entsprechende GKV-Leistungen gegenüber stehen oder nicht? Was ist dann mit dem Vermögenden mit 1M und 20k Kapitalerträgen im Jahr? Bekommt der dann die Krankenversicherung günstiger als bisher oder zahlt er nur, ohne Versicherungsleistung? Dass letzteres rechtlich Bestand haben könnte, kann ich mir nicht vorstellen, denn dann wäre es eine zweckgebundene Steuer.

Ist hier erklärt:

 

vor 5 Stunden von satgar:

Beispielrechnungen des PKV Verbandes zur SPD Gesundheitsabgaben- Idee: https://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/so-wuerde-die-spd-gesundheitsabgabe-die-belastung-der-rentner-erhoehen-155131.php Auch interessant mit den dortigen Kommentaren im Journal.

Ich finde es nicht gut, dass Du kontrafaktische PR-Artikel von Interessensgruppen verlinkst. Die Höhe der Abgabe ist mit 1,5% angedacht und nicht mit 17,7%, wie in dem PR-Artikel unterstellt. Bitte das Niveau im WPF nicht noch weiter nach unten ziehen. 

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Dandy
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vor 2 Stunden von Fondsanleger1966:

Ist hier erklärt:

 

Ich finde in deinem Post nicht die Antwort auf meine Frage. Stehen den Abgaben auf die GKV (PV) aus Kapitalerträgen auch entsprechende Leistungen gegenüber oder gilt das weiterhin nur für diejenigen, die auch ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit beziehen? Wenn ja, dann wäre das doch eine zweckgebundene Steuer, oder nicht?

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Fondsanleger1966
Posted · Edited by Fondsanleger1966
vor 10 Minuten von Dandy:

Ich finde in deinem Post nicht die Antwort auf meine Frage. 

 

Am 11.2.2026 um 17:16 von Fondsanleger1966:

Laut Tagesspiegel, der sich auf den gesundheitspolitischen Sprecher der SPD, Christos Pantazis, beruft, geht es um eine *neue*, *eigenständige* Gesundheitsabgabe für *alle* Bürger (PKV + GKV) auf Miet- und Kapitaleinnahmen mit eigenem Beitragssatz (1,5%?) und *ohne Begrenzung*, aus der Gesundheitsinfrastruktur finanziert werden soll, also z.B. Krankenhäuser, Notfallambulanzen, Rettungsdienste usw.

 

Im Gegenzug sollen die Lohnnebenkosten im selben Mittelumfang verringert werden.

 

vor 10 Minuten von Dandy:

Stehen den Abgaben auf die GKV (PV) aus Kapitalerträgen

Betrifft nicht nur die GKVler, sondern auch die PKVler = alle.

 

vor 10 Minuten von Dandy:

auch entsprechende Leistungen gegenüber 

Allgemeine Finanzierung der Gesundheitsinfrastruktur (s.o.). = So etwas ähnliches wie der Soli.

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