TheRedDevil

Finanzuni.org bzw. Bennett Anlagestrategie

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Ich sehe es anders ;).

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Schaut Euch den Artikel mal an:

 

http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds...en-gibt;2103463

 

"... Diversifizieren statt spekulieren

 

Unter dem Strich bleibt die Erkenntnis, dass sich Börsenentwicklungen nicht prognostizieren lassen, und deshalb gibt es auch keine Gewinngarantien und nicht die eine, die "richtige" Anlage für jedes Depot. Entscheidend ist eher, systematisch einen passenden Mix an Investments zusammenzustellen, der die einzelnen Risiken von Kapitalmarktanlagen möglichst breit streut. Man nennt dies Diversifikation. Der US-Ökonom Harry M. Markowitz rechnete 1969 in seiner Modernen Portfoliotheorie vor, dass Portfolios mit einer Mischung aus Anlageklassen, die wenig oder überhaupt nichts miteinander zu tun haben, in ihrer Wertentwicklung wesentlich besser abschneiden als Monokulturen - und das bei geringerem Risiko. Dabei sollten nicht nur Branchen, sondern auch Länder und Regionen gemischt werden. Mit anderen Worten: Bricht der Dax ein, steigen vielleicht trotzdem die Börsen in Tokio oder Moskau. Fallen die Rohstoff-Preise, steigen vielleicht gleichzeitig die Kurse von Anleihen - und umgekehrt. Credo: Je bunter, desto erfolgreicher. Effekt: Das Wertpapier-Depot wächst so zwar nicht rasant, aber stetig.

 

Deshalb raten Experten in ihren Studien zur breiteren Streuung auf verschiedene Anlageformen. Fonds bieten hier eine unkomplizierte Möglichkeit, schon mit überschaubarem Kapitaleinsatz das Vermögen breit streuen zu können. Die Auswahl ist groß: Laut Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) werden derzeit mehr als 10 000 verschiedene Investmentfonds angeboten. Dazu zählen Aktien-, Renten- und Mischfonds sowie wertgesicherte Fonds, Hedgefonds, Geldmarktfonds und Dachfonds. Jeder einzelne Fonds bietet schon per Gesetz eine Mindeststreuung des Kapitals. Maximal zehn Prozent des Fondsvermögens dürfen in einen einzelnen Wert investiert sein.

 

Trotzdem sollten Anleger bei der Zusammenstellung eines Fondsportfolios auch auf die in den Fonds enthaltenen einzelnen Werte achten, um sogenannte Klumpen-Risiken zu vermeiden. So kann beispielsweise die Aktie eines großen amerikanischen Energieversorgers in einem US-Aktienfonds, in einem weltweit anlegenden Fonds und in einem Rohstofffonds prominent vertreten sein. Mit einem Mix dieser Fonds würde in diesem Beispiel die Idee der möglichst breiten Diversifikation geschwächt. Ein kritischer Blick in die Top-10-Listen der größten Einzelinvestitionen von Fonds ist also hilfreich, um so erfolgreich zu agieren wie einst der US-Komiker und Investor Danny Kaye. Der unkte schon vor knapp 50 Jahren in einem Interview: "Geld alleine macht nicht glücklich. Es gehören auch noch Aktien, Beteiligungen, Gold und Grundstücke dazu".

 

 

Für mich klingt das eher nach Branchen- und Regionenfonds als nach Weltfonds ... also eher 1:0 für Bennett, oder?

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Falls Ihr auch historische Fondsdaten mit dem MSCI World Index vergleichen wollt, solltet ihr folgende Threads lesen:

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=15461

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=12672

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=23772

 

Da kann man sehr viele Fehler machen die das Ergebnis verfälschen. Auch wir hier in dem Thread sollten nicht so einfach mit dem MSCI World vergleichen ....

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Hiermit lade ich Euch zur Fortsetzung des Threads ein:

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=25828

 

Ich denke diese Menge an neuen Erkenntnissen wird Euch auch weiterhelfen.

 

Gruß

TheRedDevil

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Wir investieren in produktive Unternehmen und schaffen damit Werte für die Zukunft (und Arbeitsplätze in der Gegenwart).

 

Gruß,

Marlies

 

Hi Marlies,

 

unabhängig davon, dass ich Bennetts Strategie verfolge, aber: Was meinst du mit: "Arbeitsplätze in der Gegenwart schaffen" beim Investieren in Aktien/Aktienfonds?

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Wir investieren in produktive Unternehmen und schaffen damit Werte für die Zukunft (und Arbeitsplätze in der Gegenwart).

 

Gruß,

Marlies

 

Hi Marlies,

 

unabhängig davon, dass ich Bennetts Strategie verfolge, aber: Was meinst du mit: "Arbeitsplätze in der Gegenwart schaffen" beim Investieren in Aktien/Aktienfonds?

Hoffentlich schaut sie bald mal wieder rein, um deine Frage zu beantworten. (Es wäre das erste Mal seit Oktober 2010.)

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Posted · Edited by chart

 

 

Wir investieren in produktive Unternehmen und schaffen damit Werte für die Zukunft (und Arbeitsplätze in der Gegenwart).

 

Gruß,

Marlies

 

Hi Marlies,

 

unabhängig davon, dass ich Bennetts Strategie verfolge, aber: Was meinst du mit: "Arbeitsplätze in der Gegenwart schaffen" beim Investieren in Aktien/Aktienfonds?

 

Ich bezweifle das Marlies deine Nachricht hier lesen wird, denn sie war zuletzt am 11. Okt 2010 15:56 online. Erst lesen und dann schreiben. ^_^

 

Seit wann legst du nach Bennett an? Wie erfolgreich ist es denn? Sollte und darf eigentlich jetzt nicht erfolgreich sein, sondern erst in 20-30 Jahren. Soweit ich mich erinnere.

Nur was ist wenn deine Fonds aufgelöst werden? Dann darfst du dir wieder neue suchen und wenn es dumm läuft kann das mehrfach in 20 Jahren passieren. Dann fängst du wieder an einen neuen Fonds zu besparen und das Kapital ist dann vom Anlagezeitraum immer kürzer investiert.

Bennetts Internetseite gibt es auch nicht mehr, vielleicht hat er es aufgegeben.

 

PS: Akaman war schneller.

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Posted · Edited by severino

Ich bezweifle das Marlies deine Nachricht hier lesen wird, denn sie war zuletzt am 11. Okt 2010 15:56 online. Erst lesen und dann schreiben. ^_^

 

Seit wann legst du nach Bennett an? Wie erfolgreich ist es denn? Sollte und darf eigentlich jetzt nicht erfolgreich sein, sondern erst in 20-30 Jahren. Soweit ich mich erinnere.

Nur was ist wenn deine Fonds aufgelöst werden? Dann darfst du dir wieder neue suchen und wenn es dumm läuft kann das mehrfach in 20 Jahren passieren. Dann fängst du wieder an einen neuen Fonds zu besparen und das Kapital ist dann vom Anlagezeitraum immer kürzer investiert.

Bennetts Internetseite gibt es auch nicht mehr, vielleicht hat er es aufgegeben.

 

PS: Akaman war schneller.

 

Danke für euren brandheißen Tipp @ Akaman und @ chart!

 

Bezüglich deiner Frage zu Bennett: Hier muss ich wohl etwas zurückrudern und mal ganz kurz ausholen. Das erste Mal mit Altersvorsorge hab ich mich beschäftigt nach dem Studium während des Beginns meines Angestelltendaseins. Ein Bekannter drückte mir den Bennett in die Hand - letztlich und ehrlichweise, neben einem recht dünnen Büchlein über ETFs und den crahkurs von Müller - mein einziges bisher zum Thema gelesenes Buch. Aus diesem Grund war mir gar nicht so klar, was jetzt genau die Bennett-Strategie (und zwar nur die) ist und was auch andere Autoren postulieren. Jetzt erst, durch weiteres Beschäftigen (u.a. hier im Forum) wird mir so manches klarer, manches auch leider nicht ;-)

 

Trotzdem bin ich froh, den Bennett gelesen zu haben aus folgenden Gründen:

 

- Bestätigung meiner instinktiven Vorurteile zu Versicherungen und Versicherungstypen, Gehaltsumwandlung, Riester...

- Heranführung an die Themen Risiko/Chancen, Zinseszins,...

- Vermögensaufbau (bei mir der Fall) zu Vermögensverteilung

- Vorurteilsabbau zu Börsen und Aktien/Aktienfonds allgemein

- nur in Unternehmensbeteiligungen investieren

- die nötige Gelassenheit beim langfristigen Ratensparen in Fonds (der nächste Crash darf gern kommen, "Beim regelmäßigen Ratensparen an der Börse sind steigende Kurse gut, fallende besser")

 

Gerade der letzte Punkt ist mir wichtig: Trotzdem ich Wirtschaftswissenschaftler bin, möchte ich mich mit dem Thema nicht mehr beschäftigen, als ich muss. Eigentlich ist es kein Hobby von mir. Was ich bei Bennett gelernt habe ist, dass man einmal eine Strategie einschlägt und diese dann gnadenlos durchzieht. D.h. auf regelmäßiges Umschichten etc. hab ich keine Lust --> jedes Jahr einmal ins Depot gucken und sich ansonnsten freuen, dass da im Hintergrund was passiert.

 

Zu deiner Frage: Vor drei Jahren, nach dem Abbezahlen meiner Kredite aus der Studienzeit und dem Aufbau eines Finanzpolsters (danke Bennett!!!) habe ich angefangen, in einen Europa ex UK All Caps einzuzahlen unter der Annahme, dass das schon Bennett ist. So wie ich das aber jetzt verstehe heißt Bennett z.B: Aktienfonds Schweiz Uhrmacherkunst. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass es so einen Fonds als VL-Leistung gar nicht gibt und gar keine Nischenfonds für VL zur Auswahl stehen.

 

Ich dachte also, dass es schon Bennett ist, wenn man regelmäßig und über einen langen Zeitraum (20-30 Jahre) in ca. 6 Aktienfonds investiert. Die Streuung erfolgt über Länder/Kontinente, Branchen, Währungen, Depotbanken, KAGs. Das habe ich zwar weitestgehend verfolgt, allerdings sicher zuviel Durchschnitte drin, z.B. Europa statt Schweiz. Und zusätzlich jetzt schon 2 ETF, weil die Debatte, die ja auch hier geführt wird, ehrlich gesagt ziemlich verwirrt hat und auch weiterhin tut...

 

So hatte ich mich dann irgendwie für "Bennett für Faule" entschieden, bin aber einigermaßen am Zweifeln, ob das alles so richtig ist...

 

So wie ich das jetzt sehe, kann ich eigentlich auch gleich ETF nehmen. Da spar ich jährliche Kosten und beteilige mich am normalen, durchschnittlichen Wachstum an der Börse, was mir ehrlich gesagt schon ausreicht. Von diesen typischen Bennetfonds, die 15 Jahre rumdümpeln und dann abgehen wie Schmidts Katze hab ich eh nur 2 oder so im Depot.

 

Jetzt komm ich zu ein paar Fragen und wäre sehr dankbar, wenn ich ein paar gedankliche Hilfestellungen bekommen könnten. Vielleicht gibt es ja hier auch ein paar User, die die reine Bennettstrategie verfolgen oder zumindest damit geliebäugelt haben, diese zu verfolgen. Hier würde mich dann mal brennend interessieren, warum dann doch nicht...

 

Ganz kurz noch dazu, was mir persönlich sehr wichtig ist beim Ratensparen:

 

- nur in Unternehmensbeteiligungen

- eine Fond/ETF-Auswahl, und dann "ganz stumpf" 20-30 Jahre einzahlen

- insgesamt ca. 6 Fonds mit Diservikation (Kontinente, Branchen, Währungen, KAGs)

- wenn ETF, dann nur voll replizierend, mit SWAP-Geschichten will ich nix zu tun haben, u.a. deswegen, weil ich das nicht verstehe

- auf alle Fälle Wiederanlage von Ausschüttungen/Thesaurierungen (bei ETF nur bei Performanceindizes, richtig?)

 

Ein Problem bei ETF ist m.M.n., dass die Auswahl für eine vernünftige Diservikation noch viel zu schlecht ist. D.h., bei der FFB gibts 14 replizierende Fonds und die sind auch alle noch von der selben KAG (Black Rock bzw. ishares). Bei comdirect auch nur 34. Aktierndfonds bieten hier eben ein paar mehr Möglichkeiten 8gerade, was KAGs und Fondswährungen anbelangt).

 

Problem Auflösung von Aktienfonds... Ist das wirklich ein Problem? Muss die KAG nicht einen alternativen Vorschlag anbieten, in den ich ohne Umtauschgebühren etc. wechseln kann? Welche Nachteile treten wirklich auf? Und könnte das bei ETFs nicht auch passieren? (Und zwar nicht Auflösung des Indizes, aber Auflösung des ETF, z.B. des ishares MDAX). Die Klasse Europa ex UK All Caps wird ja auch nicht aufgelöst, bloß weil das ein einzelner Fonds tut...

 

Also, meine entscheidende Frage ist, ob ich meine Strategie unter o.g. Prämissen EINMALIG umstelle von Aktienfonds zu ETF und was die zu bedenkenden Vor- und Nachteile wären.

 

Ich weiß, einige Gedanken von mir sind sicher ausm Börsen-Grundkurs - nichtsdestotrotz für mich natürlich extrem relevant - aber vielleicht findet sich ja trotzdem ein Experte, der mir zumindest den ein oder anderen Tipp geben bzw. auf einige Fragen eingehen kann. Danke!

 

Beste Grüße,

Severino

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Hallo Severino,

wenn du in ETF´s investierst du nur in den Durchschnitt. Dann erhältst du eine durchschnittliche Rendite und nimmst dir von vornherein die Möglichkeit einer überdurchschnittlichen Rendite. Wenn du in Fonds investierst, dann überflügelt nur einer deiner 6 Fonds alle anderen 5. Dieser eine Fonds macht die Rendite der anderen 5 bedeutungslos.

Gruß
Bennett-Strategie

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vor einer Stunde schrieb Bennett-Strategi:

Hallo Severino,

wenn du in ETF´s investierst du nur in den Durchschnitt. Dann erhältst du eine durchschnittliche Rendite und nimmst dir von vornherein die Möglichkeit einer überdurchschnittlichen Rendite. Wenn du in Fonds investierst, dann überflügelt nur einer deiner 6 Fonds alle anderen 5. Dieser eine Fonds macht die Rendite der anderen 5 bedeutungslos.

Gruß
Bennett-Strategie

 

Für sowas habe ich nur ein Wort: Possierlich. :P

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Warum nimmt man dann noch die 5 schlechten?:news: Komisches Konzept :D

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vor 9 Stunden schrieb Bennett-Strategi:

Hallo Severino,

wenn du in ETF´s investierst du nur in den Durchschnitt. Dann erhältst du eine durchschnittliche Rendite und nimmst dir von vornherein die Möglichkeit einer überdurchschnittlichen Rendite. Wenn du in Fonds investierst, dann überflügelt nur einer deiner 6 Fonds alle anderen 5. Dieser eine Fonds macht die Rendite der anderen 5 bedeutungslos.

Gruß
Bennett-Strategie

 

Gibt es Belege dafür? Bisher habe ich leider nur mehrere hundert Studien gesehen, die das genaue Gegenteil aufzeigen.

 

Immer wieder schön zu sehen, was sich manche Leute so zusammenphantasieren.

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Mit ETF´s bildet man viel später Vermögen, wenn überhaupt. Hoffentlich erlebt man das noch.

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vor 29 Minuten schrieb Bennett-Strategi:

Mit ETF´s bildet man viel später Vermögen, wenn überhaupt. Hoffentlich erlebt man das noch.

Mit ETF´s bildet man überhaupt kein Vermögen. Was ist das überhaupt? ;) Mal gespannt, wann der erste Werbelink des Strategen auftaucht...

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vor 8 Stunden schrieb odensee:

Mit ETF´s bildet man überhaupt kein Vermögen. Was ist das überhaupt? ;) Mal gespannt, wann der erste Werbelink des Strategen auftaucht...

 

Mir würde ein Beleg der fahrlässigen Aussagen schon reichen. Leider, und das wissen hier alle, gibt es diesen nicht.

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vor 9 Stunden schrieb odensee:

Was ist das überhaupt? ;)

 

Ein schmackhafter Multi-Fond.

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Das ist halt die - unbewiesene - Kernthese von Bennett: In mehrere unabhängige "Zukunftsideen" investieren durch dick und dünn und drauf hoffen, dass ein totaler Outperformer dabei ist, der die Performance bringt. Man kann übrigens noch über finanzuni[DOT]org/ReichtumsG/RG_Inhalt_Framelos.htm  auf die (grundsätzlich tote) FinanzUni zugreifen. Wen's interessiert.

 

Im Übrigen: Ich erwarte ebenso wie odensee einen spam-link des Kollegen ...

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