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Bärenbulle

Zentrale Risiko-Indikatoren für die Krise - Die Krisen-BSC

Empfohlene Beiträge

Oxygen84
@Oxygen84: Schöne Analyse :thumbsup:

 

 

 

"Man sieht sehr deutlich ..." finde ich allerdings etwas übertrieben. Welche Vs gehören denn zu welchem W?

 

 

Danke, ich verstehe deine Frage nicht ?

 

Ok vlt ist sehr deutlich etwas übertrieben, jedoch erkennt man bei den meisten Krisen eine gewisse W bzw M Form.

Ich würde sagen wir werden eine M Shaped Recovery haben :-)

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H.B.

Lassen wir die Charts sprechen:

 

1. Das nenne ich eine Divergenz:

post-10422-1252851801_thumb.png

(Stoxx-Konsum vs. Einzelhandelsumsätze)

 

2. Crisis reloaded?

post-10422-1252851892_thumb.png

(Nasdaq-Banken)

 

3. 15 der 17 Stoxx-Sektoren notieren auf Jahreshoch. Das ist ein Hinweis auf eine Übertreibung.

 

Mein Beitrag zur Früherkennung einer Trendwende.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

@oxygen84: Sehr lesenswert Deine Posts :thumbsup: , deren Einschätzungen ich fast ausnahmslos teile.

 

Danke, ich verstehe deine Frage nicht ?

 

Na ja, mich würde interessieren welche Rezessionen gemäß Deiner Aussage zusammengehören, also einen Double Dip darstellen (ein W besteht ja aus einem vorderen und hinteren V).

Besonders interessieren würde mich, zu welchen Double-Dips man Deiner Meinung nach Parallelen zu dieser Krise bestehen? Welche Lehren kann man daraus ziehen bzw. welche Indikatoren ermöglichen es einem das Zweite V rechtzeitig zu erkennen? Sind es Deiner Meinung nach die gleichen Indikatoren die wir hier beobachten also ECRI, etc. oder andere?

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

@ficoach: Bisschen charttechnisch verpackte Polemik ist das aber auch oder?

 

Hier nur um mal die Proportionen aufzuzeigen. Demnach läge Dein Kurziel bei +25% :P :

 

post-12435-1252853155_thumb.png

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Rotamint
Lassen wir die Charts sprechen:

 

1. Das nenne ich eine Divergenz:

post-10422-1252851801_thumb.png

(Stoxx-Konsum vs. Einzelhandelsumsätze)

 

2. Crisis reloaded?

post-10422-1252851892_thumb.png

(Nasdaq-Banken)

 

3. 15 der 17 Stoxx-Sektoren notieren auf Jahreshoch. Das ist ein Hinweis auf eine Übertreibung.

 

Mein Beitrag zur Früherkennung einer Trendwende.

 

1. Was bedeutet eine Divergenz ?

2. Auf was bezieht sich die Übertreibung ?

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LagarMat

Eine Divergenz ist eine Auseinanderentwicklung.

Vergleich mal die Kurvenverläufe in Bild 1 und 3 mit Bild 2 in Ficoachs Post!

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H.B.
· bearbeitet von ficoach
@ficoach: Bisschen charttechnisch verpackte Polemik ist das aber auch oder?

 

Einverstanden. Ich versuche den Finger in die Wunde zu legen und das Problem, das ich als sehr real empfinde, einzukreisen.

Du darfst jedoch die Umsatzentwicklung nicht mit der Gewinnentwicklung gleichsetzen.

 

Ich gestehe den Konsumwerten im März eine gewisse Unterbewertung zu. Eine Begründung, weshalb die Kurse so nachhaltig angezogen sind (und vor allem, warum sie womöglich noch weiter klettern sollten) kenne ich leider nicht. Das meine ich mit "aktueller Übertreibung".

 

Die Nasdaq-Banken machen ja schön vor, wie ein Pull-Back aus einer negativen Übertreibung aussieht und wie man dann ganz gemütlich den Basistrend wieder aufnehmen kann.

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Oxygen84
Lassen wir die Charts sprechen:

 

1. Das nenne ich eine Divergenz:

post-10422-1252851801_thumb.png

(Stoxx-Konsum vs. Einzelhandelsumsätze)

 

2. Crisis reloaded?

post-10422-1252851892_thumb.png

(Nasdaq-Banken)

 

3. 15 der 17 Stoxx-Sektoren notieren auf Jahreshoch. Das ist ein Hinweis auf eine Übertreibung.

 

Mein Beitrag zur Früherkennung einer Trendwende.

 

Zum Thema Banken Bewertung habe ich keine Meinung, es würde mir nie in den Sinn kommen Aktien einer Bank zu kaufen, ich investiere nur in Unternehmen die ich verstehe.

 

 

Und was Umsätze und Einzelhandelsaktien angeht, so müssen sinkende Umsätze noch nichts heissen, wenn Discounter Preise für Lebensmittel senken heisst es nur dass sie die niedrigeren Rohstoffpreise an die Kunden weitergeben. Hauptsache die Margen stimmen, Umsätze sind da nicht so wichtig.

 

Wenn ich als Einzelhändler als 5% weniger Umsatz mache reduziere ich meine Kostenbasis.

 

 

Da muss ich an Kostolany denken, er sagte Mal Börse und Wirtschaft sind wie Hund und Herrschen, während Herrchen nach vorne geht, läuft sein Hund hin und her,vor und zurück. Ich kann mit meiner Methode langfristige Richtung der Börse bestimmen, jedoch nicht die kurzfristigen Schwankungen.

 

 

Soo muss gleich weg, später gehts weiter :-)

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XYZ99
....

Okey man hat so und so viele Arbeitsplätze verloren, hat das frühere Aufschwünge verhindert?

 

employment-stellen-ab1948.gif

 

And the answer is no... Die im Handel verlorenen stellen werden in der Produktion wieder aufbaut...

 

:huh: Ein wenig einfach gemacht....

 

Hier mal die Arbeitslosigkeit weniger tendenziös aufgetragen ...., nebst "Verbrauchervertrauen".... Nicht divergent....

 

post-13604-1252858891_thumb.jpg

CalculatedRisk, 11.9.09: University of Michigan Consumer Sentiment

 

Der DJA oder Teile davon (consumers, etc) sind natürlich in einem anderen Film, hatte ficoach gezeigt.

 

Whatever, ich habe dazu ehrlich gesagt keine Ahnung und kann nicht beurteilen wie schnell sich die Gewinne der gesamten Börse ändern, bei Unternehmen in die ich investiert bin (Praktiker, Heidelberger Druck, Villeroy und Boch u.a) kann ich das relativ sicher vorhersagen, fundamental Daten zeigen einen V Förmigen aufschwung an.

So ist das mit der Börse. Ist wie bei der biologischen Selektion. Varianten entstehen zufällig und danach greift die Selektion an. Und dass aussgerechnet diese kleinere Firmen, die kurz vor der Bruchlandung sind (du hast noch Infineon vergessen), einen allgemeinen Aufschwung ankündigen - die Einschätzung ist spannend. Aber nichts anderes als hochspekulativ, imho.

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Oxygen84
@oxygen84: Sehr lesenswert Deine Posts :thumbsup: , deren Einschätzungen ich fast ausnahmslos teile.

 

 

 

Na ja, mich würde interessieren welche Rezessionen gemäß Deiner Aussage zusammengehören, also einen Double Dip darstellen (ein W besteht ja aus einem vorderen und hinteren V).

Besonders interessieren würde mich, zu welchen Double-Dips man Deiner Meinung nach Parallelen zu dieser Krise bestehen? Welche Lehren kann man daraus ziehen bzw. welche Indikatoren ermöglichen es einem das Zweite V rechtzeitig zu erkennen? Sind es Deiner Meinung nach die gleichen Indikatoren die wir hier beobachten also ECRI, etc. oder andere?

 

 

Also ich meinte eigentlich die 74-78, 80-84, 90-94,00-04 und 07-10/11(?), wobei das zweite Dip bis auf 82 (80er Rezession war jedoch kurz und relativ mild) nicht zu einer erneuten Baisse bzw US Rezession führte.

 

Welche Krise? Ich denke dass wir 74er Krise nochmals erleben werden, wobei sich die Geschichte niemals 1:1 wiederholt, ich denke wir werden keine Jobless recovery sehen wie von vielen vorhergesagt, die Summe der neuen verlorenen Stellen geht steil nach unten, V Förmig wie in den 70-80ern, in Jobless Recoveries ging die Kurve nicht so Steil nach oben, jedoch muss man auch bedenken dass 92-01 nicht so viele Leute ihre Stellen verloren haben.

 

Welche Lehren? Ich achte sehr gerne auf Sentiment, wenn ich unter einem Artikel zum Thema Aktien/Wirtschaft 20 Kommentare nach dem Motto "Es gibt kein Aufschwung alles verarsche" lese bin ich zum Thema Aktien zuversichtlich, Anno 2007 sah es noch ganz anders aus, da haben sich offensichtlich ahnungslose leute über Fonds, Buy and Hold etc unterhalten. Ich habe dazu im Februar 2007 auch einen Thread eröffnet, lies dir mal die Kommentare durch, die meisten waren durch meine Behauptungen beleidigt. Auch wenn ich damals noch nicht so argumentiert habe war es ein Beispiel für die Grundstimmung damals.

Auch im moment sind im Forum die meisten Bearish, eigentlich ist Aktienmarkt ein Pyramidenspiel auch wenn die dem zu Grunde liegenden Werte etwas darstellen.

Jeder Bär ist ein potenzieller Käufer, je aggresiver diese Menschen argumentieren desto mehr ärgern sie sich über entgangene Gewinne, das sind die Leute die bei Dips kaufen, darum halte ich einen starken Einbruch an Aktienmärkten in nächster Zeit für Unwahrscheinlich.

 

 

https://www.wertpapier-forum.de/index.php?showtopic=9041

 

Zum letzten Punkt muss ichs mir erstmal überlegen, problem ist dass die Reihenfolge bei einer Abkühlung anders ist als bei einem Aufschwung.

Generell dürften die Geschäftserwartung bei ISM sinken. Eine flachere Yield curve.

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XYZ99
... Ich achte sehr gerne auf Sentiment, wenn ich unter einem Artikel zum Thema Aktien/Wirtschaft 20 Kommentare nach dem Motto "Es gibt kein Aufschwung alles verarsche" lese bin ich zum Thema Aktien zuversichtlich....
More than 80% of the economics community, according to the Investors Business Daily, believe the recession has ended. That is what we call a consensus.

David Rosenberg, 14.9.08

 

... Anno 2007 sah es noch ganz anders aus, da haben sich offensichtlich ahnungslose leute über Fonds, Buy and Hold etc unterhalten. Ich habe dazu im Februar 2007 auch einen Thread eröffnet, lies dir mal die Kommentare durch, die meisten waren durch meine Behauptungen beleidigt. Auch wenn ich damals noch nicht so argumentiert habe war es ein Beispiel für die Grundstimmung damals.

Das Rumgetrolle diverser gebannter Charaktere fällt vor allem ins Auge. Leider reisst der thread jäh ab, bevor es im Feb 2007 zu dem kleinen Kurssturz kam... (da wurden wohl haufenweise Beiträge gelöscht?) ... und bevor die Gipfel des Dax erreicht waren.

 

Klar: die Grundstimmung bei Herrn und Frau Mustermann nach einem jahrelang steigenden Markt war grundverschieden von der nach einer halbjährlichen Bärenmarktrally nach dem übelsten Börsensturz aller Zeiten... Daraus kann man doch nicht folgern, dass es jetzt weiter hoch geht, weil noch Hinz und Kunz nicht an Bord sind...

 

... eigentlich ist Aktienmarkt ein Pyramidenspiel auch wenn die dem zu Grunde liegenden Werte etwas darstellen.

Bei sowas müssen sich die Käufer exponentiell vermehren, bei Aktien muss für jeden Verkäufer nur ein Käufer da sein... Du meinst die "greater fool Theorie" nach der ein Narr (weil er viel Geld für eine Aktie bezahlte) noch einen grösseren Narren finden muss, der nochmehr bezahlt...

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armerTor
Klar: die Grundstimmung bei Herrn und Frau Mustermann nach einem jahrelang steigenden Markt war grundverschieden von der nach einer halbjährlichen Bärenmarktrally nach dem übelsten Börsensturz aller Zeiten... Daraus kann man doch nicht folgern, dass es jetzt weiter hoch geht, weil noch Hinz und Kunz nicht an Bord sind...

 

 

Moin,

 

ob man die Börsentendenz im letzten halben Jahr eine Bärenmarktrally oder den Beginn eines neuen Hausse-Zyklus

tauft ist zunächst gleichgültig. Im Nachhinein werden wir's wissen ;o).

 

Fakt ist, daß das Sentiment der breiten Masse - so interpretiere ich das Posting von Oxygen84 - gegenüber Aktien

nach wie vor alles andere als überschwenglich ist.

Das läßt sich gut an den "Taxifahrer"- oder "Stammtischindikatoren" überprüfen.

 

Ich behaupte mal frech, es gibt selbst unter den "Profis" genügend Oberschlaue, welche jetzt in den Zittermonaten,

September und Oktober, eine Korrektur von mindestens 20% erwarten ( nach den Kursanstiegen seit März, wäre das

aus Bullensicht auch kein Beinbruch...).

Sprich, diese Investoren waren und sind in Aktien seit März unterinvestiert und sorgten mit ihren Geldern eher dafür,

daß die eigentliche Blase - siehe Rentenmärkte - weiter an Fahrt gewinnt ;o).

 

Wie fällt eigentlich der Vergleich Dividenden- zu Anleihenrenditen derzeit aus? Ich schaue dabei weniger auf den

Gesamtmarkt, als auf Unternehmen, welche die Ausschüttung, trotz Finanzkrise, stabil halten oder sogar in den

letzten Statements höhere Dividenden ankündigten?

Kann es sein, daß auf Sicht von 2-3 Jahren, der Korrekturbedarf bei den Renten beängstigtere Züge annimmt, als

bei solchen Aktien?

Ach ja, und wie schaut es aus mit Werten, welche noch vor einem halben Jahr praktisch eine mögliche Pleite einpreisten

(z.B. mit KBVs unter 0,3 ) ? Sind diese Aktien trotz Kursgewinnen von 100% aufwärts jetzt teurer als das aktuelle

Renten-KGV, wenn sich herausstellt, daß die betr. Firmen wieder Gewinne schreiben?

 

Und zu guter letzt, wären wir im Endstadium der derzeitigen Hausse, gäbe es es keine Kreditklemme und die üblichen

Geldabsauger - sprich Direktinvestitionen, IPOs und M&A - würden bereits die nächste Baisse ankündigen...;o)

 

 

Grüße!

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XYZ99
.... läßt sich gut an den "Taxifahrer"- oder "Stammtischindikatoren" überprüfen.

Klar, der Test fällt negativ aus. Aber dieser Test ist jetzt sinnlos, es geht ja gar nicht um eine echte Hausse, die jahrelang gewachsen ist, mit klassischer Übertreibungsphase und allen Schikanen!

 

Ich behaupte mal frech, es gibt selbst unter den "Profis" genügend Oberschlaue, welche jetzt in den Zittermonaten,

September und Oktober, eine Korrektur von mindestens 20% erwarten ( nach den Kursanstiegen seit März, wäre das

aus Bullensicht auch kein Beinbruch...).

Sprich, diese Investoren waren und sind in Aktien seit März unterinvestiert und sorgten mit ihren Geldern eher dafür,

daß die eigentliche Blase - siehe Rentenmärkte - weiter an Fahrt gewinnt ;o).

Da gibt es mehr als genug, die diese Meinung vertreten, sicher. Aber die könnten mit ihren Geldern aber auch ebenso dafür sorgen, dass es runter geht - und zwar auch beschleunigt.

 

Wie fällt eigentlich der Vergleich Dividenden- zu Anleihenrenditen derzeit aus? Ich schaue dabei weniger auf den

Gesamtmarkt, als auf Unternehmen, welche die Ausschüttung, trotz Finanzkrise, stabil halten oder sogar in den

letzten Statements höhere Dividenden ankündigten?

Kann es sein, daß auf Sicht von 2-3 Jahren, der Korrekturbedarf bei den Renten beängstigtere Züge annimmt, als

bei solchen Aktien? ...

Gut gefolgert. Mit einer Inflation von 10 % + hätten wir einen Treibsatz, der die Unternehmensgewinne knadenlos befeuern kann und die Aktienpreise ebenso. Die bonds würden unter die Räder kommen, aber wer es nötig hatte, der begibt eben jetzt seine Anleihen und nicht erst in ein paar Jahren...

Problem ist nur: klappt die Re-Inflationierung oder fällt sie einer Defaltionsspirale zum Opfer? Das Risiko ist hoch, dass aus der Übung ein ganz mieser Bauchklatscher wird. Die In- oder wenn du das lieber magst Re- faltionierung könnte nämlich in der Finanzlandschaft gebunden bleiben, so dass die Wirkung in der Realwirtschaft weiter downstream ausbleibt. Die Finanzkrise wäre dann nur das harmlose Vorspiel zu einer allgemeinen Wirtschaftskrise demnächst.

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Bärenbulle
· bearbeitet von Bärenbulle

Zu Orientierung sind Sentimentbetrachtungen in der Tat hilfreich:

 

post-12435-1252993223_thumb.gif

Quelle: http://www.boerse-frankfurt.de/DE/index.as...amp;NewsID=4107

 

Ich widerhole mich zwar, aber zur Zeit "steigen die Kurse an einer Wand aus Angst", was ein gutes Zeichen ist. Das DAX-Sentiment ist immer noch sehr bearisch und nicht weit vom Minusrekord (siehe Grafik). Die Anleger sind jetzt viel bearischer als Ende März. Das ist ja wohl erstaunlich.

 

Ob es positiven Konsens gibt, dass die Rezession vorbei ist, sei mal unbenommen, schliesslich war Q2 ja wohl überall positiv, was nun Mal Fakt ist. Somit ist dieser Konsens nicht anders zu erwarten und trivial. Fakt ist aber auch, dass viele die Kurse für überbewertet halten.

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Stephan09

Man koennte auch noch anführen, dass es der Chipindustrie zusehends besser geht. Ich glaube aber trotzdem nicht dran.

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Bärenbulle

Mein Bauch glaubt auch nicht daran, aber der ist bekennender Kontraindikator.

 

Die entscheidende Frage ist doch gibt es Belege (Messbare Risikoindikatoren) die den Glauben belegen und welche wären das?

 

Die Kreditklemme ist für mich kein messbarer Beleg. Ich halte das eher für ein Nachfrageproblem. Die Unternehmen tätigen in den letzten Monaten halt noch wenig Investitionen, daher werden weniger Kredite nachgefragt.

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XYZ99
.... Die Anleger sind jetzt viel bearischer als Ende März. Das ist ja wohl erstaunlich.....

Allerdings :w00t: Für dieses Barometer wird wohl nicht der Herr Mustermann befragt und auch nicht die meldepflichtigen Insider. Vielleicht Dirk Müller und seine Kollegen (die auch immer zum Photo bereitstehen)?

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Carlos

Wenn die Meinung (sorry, "das Sentiment") allgemein so negativ ist, wenn die meisten Insider verkauft haben, der BDI wieder abwärts tendiert, die Unternehmensergebnisse aller Wahrscheinlichkeit in Q3 nicht rosig ausfallen werden, wer in aller Welt hat denn seit März in kontinuierlicher Form die Aktien gekauft und damit die Indizes so stark nach oben gebracht? Es muss doch hier für eine Antwort geben, oder?

 

Mein Bauchgefühl: China. Die legen ihre Milliarden Reserven an USD an, sei es in Rohstoffe, Edelmetalle oder andere Werte (Unternehmen). Und selbst wenn die Unternehmen derzeit wenig/kaum/garkeine Gewinne abwerfen, die Chinesen steigen langsam aber stetig ein, und sind das was wir hier immer als "Langfrist-Investor" bezeichnen. Und die haben ja bekanntlich weitaus mehr Geduld als wir westliche Investoren, die sofort Bange werden wenn ein Wert in unserem Depot "rot anzeigt" (Verlust seit dem jeweiligen Kauf).

 

Konspirationstheorie oder ist da was Wahres dran? Denn irgendwohin müssen ja all die Aktien doch hingewandert sein...

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XYZ99

Ist es nicht viel naheliegender, dass die ganze Bankenwelt wieder in den Eigenhandel eingestiegen ist? Und diese ganzen Hätschfonds ... und dann noch diese "Value Investoren" oder "Müllschlucker" aus Arabien, China, Afghanistan oder meintwegen Mali (oder Timbuktee).

 

Natürlich waren die Preise ab Februar halbwegs in Ordnung. Aber dann kam eine selbsttragende gute Stimmung auf, die das Ende der Rezession vor Augen hat. Auch Meredith Whitney und Roubini und co betätigten sich in der Angelegenheit der Optimisten.

Wer danach handelt, handelt auch nach der Erfahrung der letzten Jahrzehnte. Jede Rezession war immer schnell vorbei und es ging praktisch immer schnell V-förmig aufwärts. Genau darauf wird auch diesmal wieder und konsequent spekuliert.

 

Bei der letzten Chose wurden die Immopreise als equity so sehr aufgebläht, dass der amerikanische Konsument die Weltwirtschaft nicht nur weiter schultern, sondern auch noch kräftig zum Wachstum anregen konnte. Dem ist zuviel zugemutet worden und jetzt ist keine neue Gelddruckmaschine an der Stelle der Häuser (ich denke manche haben immer noch nicht begriffen, wie das ablief.....) getreten. Ein neues Konzept muss erst mal her, damit es weiter gehen kann. Und vor allem: ddie Banken, die auf den wertlosen oder "distressed" Wertpapiere der letzten equityManie sitzenmüssen erstmal abgewickelt werden . Dies zum Jahrestag von Lehman. So gehört sich das.

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Carlos

Jou, wieder ein Jahrestag einer amerikanischen Tragödie heute...

 

Aber das "neue Konzept" was Du da erwähnst, das wird wohl nicht kommen. Kaum hat sich die Finanzwelt so halbwegs aus dem totalen Ruin auf eine kleine Insel gerettet da will man denen verbieten auf die wohlbekannten alten Küsten zurückzukehren, und sie zwingen sich komplett neue, unbekannte Breitengrade zu suchen?

 

Daran glaube ich nicht.

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XYZ99

Kleine Divergenzen bei den Überschriften und dem Tenor ....

 

handelsblatt.com

 

ZEW-Konjunkturerwartungen nur leicht gestiegen

 

Obwohl die Rezession in Deutschland langsam zu Ende geht, sind die ZEW-Konjunkturerwartungen im September weniger stark gestiegen als erwartet. Offenbar sind die Börsenexperten noch nicht ganz überzeugt vom Ende der Krise. ... Die ZEW-Konjunkturerwartungen seien um 1,6 Punkte auf 57,7 Punkte gestiegen, teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Von der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX befragte Volkswirte hatten zuvor mit einem Anstieg auf 58,5 Punkte gerechnet.

 

bloomberg.com

 

German Investor Confidence Rises to Three-Year High

Sept. 15 (Bloomberg) -- German investor confidence rose to the highest level in more than three years in September after the economic recovery gathered strength and stocks surged. ... ...increased to 57.7 from 56.1 in August. Economists predicted the index would rise to 60, the median of 39 forecasts in a Bloomberg News survey showed. ... The ZEWs gain may be less than expected, but its still good news, said Klaus Baader, chief European economist at Societe Generale in London. It does however show that the pace of the upswing cant be maintained. Next year is going to be more difficult with unemployment rising and government stimulus petering out.

 

Kommt auch darauf an, wie die Erwartungen sind. Soviel zum "besser als erwartet". Mit dem wird ja offensichtlich Meinungsmache betrieben.

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XYZ99

pragcap, 15.9.09: Is the Ted spread a sign of investor complacency?

According to analysts at Wells Fargo the TED spreads rapid decline is showing signs of complacency among investors who are seeking risk. While the bond market continues to foreshadow a very weak economic recovery risky asset investors cant get enough. Bloomberg reports:
The gains in government debt that have accompanied stocks rise since June are also a cause for concern, she added. Yields on 10-year Treasury notes are lower than they were when the U.S. financial system began imploding last year, as the report noted.

 

There is likely one dominant force keeping bonds from selling off, and that is the fear of deflation, she wrote. Investors should be wary of a difficult economic future. ....

post-13604-1253011197_thumb.jpg

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Stephan09
Mein Bauch glaubt auch nicht daran, aber der ist bekennender Kontraindikator.

 

Die entscheidende Frage ist doch gibt es Belege (Messbare Risikoindikatoren) die den Glauben belegen und welche wären das?

 

http://epp.eurostat.ec.europa.eu/cache/ITY...92009-AP-DE.PDF

 

+4% Steigerung der Arbeitskosten, verbunden mit Umsatzrückgaengen, verbunden mit einem starken Euro.

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Carlos

Währenddessen in den USA:

 

Stocks rise on retail sales, manufacturing data

 

NEW YORK (AP) -- Better news on retail sales and manufacturing helped send stocks higher Tuesday, as did comments from Federal Reserve Chairman Ben Bernanke that the recession was probably over. (...)

 

Hopes for a rebound grew after the government reported that retail sales jumped in August by the biggest amount in three years. The Fed's index of manufacturing in the New York region rose to its best level since late 2007.

 

http://finance.yahoo.com/news/Stocks-rise-...set=&ccode=

 

Bessere Einzelhandelsverkäufe und Auftragseingänge bei Herstellern von langlebigen Gütern haben heute die Aktien in den USA weiteren Aufschwung gegeben. Hinzu kommt der Produktionsindex des Fed im Raum New York, der den grössten Anstieg der letzten 3 Jahre verbucht hat.

 

Was ist wenn... wenn das was Ben sagt wahr ist?

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Darkflyer
· bearbeitet von Darkflyer

Was ist wenn... wenn der derzeitige "Aufschwung" das Ergebnis der Konjunkturpakete ist und nach deren Wirken die Konjunktur wieder absackt, weil die Grundstruktur in der amerikanischen Wirtschaft immernoch genauso schlecht is wie vorher?

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