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desesperado

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magicw
vor 7 Stunden von PKW:

Das letzte Säugetier auf diesem Planeten lebt nur, weil große, staatenbildende Spinnen es als Proteinlieferant mästen.  

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Turmalin
vor 38 Minuten von Cornwallis:

Hallo

Ebenso sollen mit diesen Entwurf die Pensionsansprüche gekürzt werden; zumindest interpretiere ich Seite 42 so.

 

Also der ganz große Wurf ist das wohl nicht.

Ich bin gespannt, wann das BVerfG hier erneut Zweifel äußern werden wird.

 

Gruß

So sieht es aus. Ohne in der Begründung am Anfang erwähnt zu werden.

Und die Einführung eines fiktiven Partnereinkommens für die Berechnung ist beim Bund auch neu, oder?

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Sapine

Erster Entwurf zu einer Steuerreform aus dem Unionslager

Handelsblatt

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 25 Minuten von Sapine:

Erster Entwurf zu einer Steuerreform aus dem Unionslager

Handelsblatt

 

Was soll man dazu noch sagen …

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chirlu

Auf jeden Fall wäre es eine sinnvolle Maßnahme, den Solidaritätszuschlag in den normalen Steuertarif zu integrieren. Die Grafik aus dem Handelsblatt zeigt allerdings nicht den korrekten Verlauf des derzeitigen Grenzsteuersatzes, das lässt weitere Fehler im Artikel erwarten.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 1 Stunde von satgar:

Was soll man dazu noch sagen …

 

Das Problem ist, dass der Finanzminister sehr, sehr viel Geld hereinholen muss, weil wir eine so hohe Staatsquote haben. Größere Steuerentlastungen sind erst dann möglich, wenn die Staatsquote wieder gesenkt wird. Solange sie aber so hoch bleibt, gibt es bei der Einkommensteuer nur wenig Spielraum. Eine Einkommensteuerreform kann dann nur so aussehen, dass ein wenig an den Kurven herumgedrückt wird. Eben genau das, was wir in dem Diagramm oben sehen.

 

Wenn man möchte, kann man sich links, direkt am Anstieg der Kurven positionieren, bei ungefähr 12.000 € zu versteuerndem Einkommen. Dann bezahlt man keine (oder nur sehr wenig) Einkommensteuer. Dann braucht man sich nicht über die Form der Kurven aufzuregen oder darüber, was der Staat mit der eingenommenen Einkommensteuer macht.

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 49 Minuten von stagflation:

dass an den Kurven ein wenig herumgedrückt wird.

Ok, versteh ich total.

 

Und warum drückt man dann bei 100k - 136k zVE so stark, und bei 34k zVE so wenig? Was soll denn das wieder? Wenn DAS dann am Ende mit einer Mwst Erhöhung gegenfinanziert würde, haben wir wieder klassische Umverteilung von unten nach oben.

vor 49 Minuten von stagflation:

weil wir eine so hohe Staatsquote haben.

Ich betone das ja immer wieder: in die Staatsquote fließt auch die GRV ein. Alleine durch den Renteneintritt der Babyboomer wird die Quote weiter steigen, weil diese von Beitragszahlern zu Rentnern werden. Das treibt die Staatsquote. Durch deren statistische Krankheitsleistungs-Bedürfnisse und Pflegebedürfnisse in der Folge, ebenso.


Was bringt so eine Quote, wenn sie alleine aus Gründen der Demografie stark beeinflusst wird? Selbst wenn sich "der Staat" ansonsten nicht weiter aufblähen würde, ja sich sogar zurück nehmen würde, er kann gegen diese steigenden Ausgaben in GRV, KV und PV gar nicht ankommen.

 

Daher meine klare Meinung: die Staatsquote zur Beurteilung irgendeines Zusammenhangs, ist mumpitz.

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stagflation
· bearbeitet von stagflation
vor 7 Minuten von satgar:

Und warum drückt man dann bei 100k zVE so stark, und bei 34k zVE so wenig? 

 

Ist das überhaupt so? Oder sieht das nur so aus?

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satgar
Gerade eben von stagflation:

 

Ist das überhaupt so? Oder sieht das nur so aus?

Das kann ich nicht beurteilen. Vielleicht chirlu besser. Aber rein von der Grafik, sieht das so aus.

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stagflation

Der Abstand der roten Linien ist bei 34.000 € kleiner als bei 10.000 €. Aber der absolute Wert ist bei 34.000 € auch kleiner... Um mehr sagen zu können, bräuchte man die tatsächlichen Zahlen.

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satgar
vor 1 Stunde von stagflation:

Der Abstand der roten Linien ist bei 34.000 € kleiner als bei 10.000 €. Aber der absolute Wert ist bei 34.000 € auch kleiner... Um mehr sagen zu können, bräuchte man die tatsächlichen Zahlen.

in Ergänzung zum Thema: https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_101222146/steuerreform-so-koennte-die-regierung-die-einkommenssteuer-senken.html

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Caveman8
· bearbeitet von Caveman8
vor 6 Stunden von satgar:

Und warum drückt man dann bei 100k - 136k zVE so stark, und bei 34k zVE so wenig?

Das ist doch genau so :thumbsup:

 

Die gelbe Linie ist dafür entscheidend. Da ist es doch etwa der Bereich zwischen 25k und 80k deren Grenzsteuersatz deutlich sinkt. Klar führt das beim Durchschnittssteuersatz dann zu (noch) größeren absoluten Entlastungen bei höheren Einkommen aber noch zielgerichteter nach unten entlasten geht dann am besten über einen höheren Freibetrag. 
 

Ich finde eine Kombination aus beidem gut. Gerne zur Finanzierung dann auch in Verbindung mit der Abschaffung der meisten 7% MwSt. „Privilegien“ und einer Erhöhung des regulären Satzes um 2%. :pro:
 

All das wird ja diskutiert. Vielleicht passieren doch noch Wunder. 

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LongtermInvestor
vor 7 Stunden von satgar:

Ok, versteh ich total.

 

Und warum drückt man dann bei 100k - 136k zVE so stark, und bei 34k zVE so wenig? Was soll denn das wieder? Wenn DAS dann am Ende mit einer Mwst Erhöhung gegenfinanziert würde, haben wir wieder klassische Umverteilung von unten nach oben.

Höhere Einkommen (z. B. 100k–136k zVE) unterliegen einem höheren Grenzsteuersatz als niedrige Einkommen (z. B. 34k zVE). Eine stärkere Entlastung im oberen Bereich bedeutet nicht zwingend „Bevorzugung“, sondern kann auch als Korrektur der kalten Progression oder eine Abflachung von Belastungsspitzen sein. Im unteren Bereich ist die absolute Steuerlast ohnehin geringer. 

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BlindesHuhn88

Hat jemand Bild plus? Das ist angeblich eine Tabelle drin wer wie viel sparen / zahlen darf...

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No.Skill
· bearbeitet von No.Skill
vor 16 Minuten von BlindesHuhn88:

Tabelle

 

IMG_7428.png

 

 

Hatte die CDU nicht neulich noch was von Mehrwertsteuer erhöhen auf xx% und Rente mit 70. Gesprochen?

 

Jetzt mit 50 bis 100 € mehr im Monat kann ich eigentlich auch nichts wirklich anfangen. Mit 4 Personen Haushalt...ach ich versteh das ganze ohne hin nicht. ;)

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BlindesHuhn88
vor 7 Stunden von No.Skill:

 

IMG_7428.png

 

 

Hatte die CDU nicht neulich noch was von Mehrwertsteuer erhöhen auf xx% und Rente mit 70. Gesprochen?

 

Jetzt mit 50 bis 100 € mehr im Monat kann ich eigentlich auch nichts wirklich anfangen. Mit 4 Personen Haushalt...ach ich versteh das ganze ohne hin nicht. ;)

Danke! 

Also Familie wird ja immer massiv bevorzugt.... Brutal .. 95€ wenn einer massiv Geld verdient... Ja ich muss schon sagen.... Glückwunsch! 

 

Jup Mehrwertsteuer und du hast allein schon wegen Klamotten und Schuhe für Kinder weniger in der Tasche als davor..... Grandiose Leistung Mal wieder.

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Sapine

Die Entlastung der unteren bis mittleren Einkommensbereich scheint mir überschaubar zu sein. In Kombi mit einer Mehrwertsteuererhöhung bleibt ein sattes Minus. 

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Caveman8
vor 4 Minuten von Sapine:

Die Entlastung der unteren bis mittleren Einkommensbereich scheint mir überschaubar zu sein. In Kombi mit einer Mehrwertsteuererhöhung bleibt ein sattes Minus. 

Ist das überhaupt das Ziel der „Reform“?
 

Oder will man vielleicht nur den den Fehlanreiz, nicht mehr Geld verdienen zu wollen, da die Steuer das meiste davon aufrisst, verringern zu wollen? 
Dann ist das zumindest ein Schritt in die richtige Richtung! 

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satgar
· bearbeitet von satgar
vor 43 Minuten von Sapine:

Die Entlastung der unteren bis mittleren Einkommensbereich scheint mir überschaubar zu sein. In Kombi mit einer Mehrwertsteuererhöhung bleibt ein sattes Minus. 

Wie ich schon sagte: wie üblich bedeutet so eine Reform nominell wieder Mal, das derjenige mit 10.000 im Monat in Form eines absoluten EUR Betrags mehr Steuern spart (also zahlen muss), als jemand mit 3000€ im Monat. Das ist bei so einer Anpassung des Tarifs auch sehr schnell so, weil oben in absoluten Zahlen halt auch mehr Steuer bezahlt wird, als unten. 
 

Das große Problem für kleine Verdiener; wie auch Rentner zb, sind nicht die Steuern. Viele Leute wie Rentner, zahlen gar keine auf ihre Einnahmen. Die zahlen aber alle Sozialabgaben wie KV und PV, leisten Zuzahlungen für Medikamente und gehen einkaufen und zahlen mwst. Müssen tanken, usw.
 

wenn man genau so reformiert, wie das jetzt wieder geplant ist, werden viele viele Leute mit wenig Geld, danach noch weniger Geld in der Tasche haben. Was die dann beim nächsten Mal wählen, weiß ich jetzt schon.

 

Ich selbst bin nicht mal Teil dieser Gruppe unten, und würde mich natürlich über eine hohe Entlastung freuen. Das würde wohl jeder. Man nimmt alles gerne mit, klar. Aber ich find das trotzdem Scheiße gemacht, weil wir ohnehin seit Jahrzehnten ein Problem mit Konsum im Inland haben. Wir zu stark exportorientiert sind und uns auch deshalb internationale Krisen immer hart treffen. Wir müssen die Bürger in die Lage versetzen, mehr Geld auszugeben. Aber das machen proportional zum Einkommen Leute weiter unten stärker als oben. Aber mit so einer Reform erreicht man genau das Gegenteil.

 

Der Single mit 3000€ AN Brutto zahlt derzeit übrigens 293€ Steuern und 653€ Sozialabgaben. Der AG legt davon quasi noch das gleiche drauf, plus ein paar Umlagen, und hat dann ca 3700€ AG Gesamtbrutto. Ist ja nicht so, dass selbst für diese Person nicht noch deutlich Luft nach oben gewesen wäre als nur 27,75€ mtl Entlastung laut BILD Tabelle. Aber wie gesagt: Rentner ohne Einkommensteuerbelastung, hilft sowas gar nicht. Die zahlen nur drauf (wenn es mit den Medikamenten Zuzahlungen, einer mwst Erhöhung und/oder auch weniger Festzuschuss bei Zahnersatz kommt)

 

Ich mach mal einen verrückten Vorschlag, der Rentnern jetzt auch nicht hilft, aber sich um diese Art von Arbeitnehmern dreht: wieso entlasten wir nicht einfach jedes Haushalts Mitglied, egal nach welchem Einkommen, gleich?

 

jeder Single -50€ mtl

zwei Personen Haushalt -100€ mtl 

alleinerziehend mit einem Kind -100€ mtl

paar mit 2 Kindern -200€ mtl

 

usw. Wenn man das über den Einkommensteuertarif „alleine“ so nicht hinbekommt, möge man noch den Kinderfreibeitrag und Kindergeld in die Betrachtung hinzu nehmen zb. 
 

Aber so hat jeder nominell das gleiche „mehr in der Tasche“, prozentual die Leute oben weniger, die Leute unten spüren es mehr. Hätten wir direktzahlungen an die Bürger wie das mal versprochene klimageld, welches nie kam, wär das sowieso kein Problem gewesen, das so zu machen, wie ich es vorschlage.

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Maikel
vor 10 Stunden von No.Skill:

Jetzt mit 50 bis 100 € mehr im Monat kann ich eigentlich auch nichts wirklich anfangen.

Aber bei 50 Euro weniger wäre das Geschrei wahrscheinlich groß.

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oktavian
vor einer Stunde von satgar:

das mal versprochene klimageld

Ich bin auch dafür, die Einnahmen zu verteilen.

 

Stattdessen gibt es beispielsweise bis zu 6.000€ pro Elektroauto oder Wallboxförderung im MFH.

 Mikromanagemnt (Stichwort Klima- und Transformationsfonds (KTF)). Die Politik meint das Geld besser einsetzen zu können. Immer Bedenken, dass sich mit mehr Bildung bzw. mehr Geld Subventionen leichter abgreifen lassen.

 

Bei den Sozialabgaben muss man die Kosten senken bzw. Kostenanstieg abbremsen. Nur durch Steuerzuschüsse kann es gar nicht nachhaltig zu Entlastungen kommen. Weg von der Vollkaskomentalität. Eigenverantwortung gibt es jetzt bereits, denn psychisch leicht kranke oder schlecht organisierte Parienten bekommen schon teilweise schwer Termine und können kaum die Ärzte kontrollieren. Dann ist die Behandlung Glückssache und wenn der Patient gerät und damit vom Wohnort abhängig.

Mal sehen ob echte Struktur-Reformen kommen oder man lieber den Trump macht mit Schulden und Steuersenkungen.

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Merol Rolod

Der 10K-Single hat nach der Reform ca. 13,3 mal so viel mehr Netto, wie der 2K-Single. Bei 5-fachem Brutto also einen 13,3-fachen Nettozuwachs. Für mich klingt das irgendwie nicht nach einer besonderen Entlastung der unteren und mittleren Einkommen.

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Bobbycar192

Der 10K Single zahlt aktuell etwa 29,7 mal so viel Steuern wie der 2K Single.

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Sapine

Der 2k Single dürfte gar nicht so selten Anspruch auf Aufstockung haben. Eigentlich sollten Niedriglohnempfänger gar keine Steuern zahlen müssen. 

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Shylock

Die Steuern sind bei einem 2K Single doch sehr überschaubar und sobald da ein bisschen mehr abgesetzt werden kann als die Werbungskostenpauschale sind die auch ganz schnell bei 0 €. Der Großteil der Abzüge entfällt auf die Sozialversicherungsabgaben und daran kann eine Reform der Einkommenssteuer auch nichts ändern.

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