Wie legt Ihr Euer Geld zur Zeit an?

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Abgeltungssteuer nicht verstanden?

Warum? Das Verfahren funktioniert doch (bei geringen Gewinnen). Auch wenn ich es für beknackt halte, Geld auszugeben (unbezahlter Urlaub, Weltreise), um zu sparen.

 

saludos,

el galleta

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Warum? Das Verfahren funktioniert doch (bei geringen Gewinnen). Auch wenn ich es für beknackt halte, Geld auszugeben (unbezahlter Urlaub, Weltreise), um zu sparen.

 

saludos,

el galleta

Irgendwann musste halt mal anfangen dein Geld auszugeben.

Sonst hat man vielleicht keine Zeit mehr dazu.

Im Grab kann man mit der Kohle nix mehr anfangen.

Ist nunmal eine unumstößliche Tatsache, das Leben ist für jeden endlich.

Auch wenn das in der Gesellschaft immer politisch verdrängt wird, weil leistungsschädlich.

 

Gruss

leinad

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25% Steuer hin oder her.

Man kann das doch auch so managen dass man im Verkaufsjahr beruflich kürzer tritt und weniger bis gar nichts verdient.

Als Arbeitnehmer z.B. längeren unbezahlten Urlaub nehmen und mal eine schöne z.B. Weltreise machen.

Schon sinkt das zu versteuernde Einkommen und man kann die z.B. Aktienfonds die keine thesaurierenden Erträge generieren verkaufen.

Mehr Kreativität und Flexibilität bitte meine Herren !

 

Gruss

leinad

 

Hallo erstmal...

 

Dein Leben scheint primär auf die Vermeidung von Steuern ausgelegt zu sein.

 

Gruß

Berd

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Posted · Edited by leinad

Hallo erstmal...

 

Dein Leben scheint primär auf die Vermeidung von Steuern ausgelegt zu sein.

 

Gruß

Berd

Nicht generell, aber das gehört eben zu meinen Sparaktivitäten.

Wieso soll ich mich krumlegen wenn davon am Ende nur 50% bei mir hängen bleiben ?

Das wäre eine absolut unökonomische Lebensführung.

 

Mit Sabatian (bieten nicht alle Arbeitgeber an) oder unbezahltem Urlaub kann man als verheirateter immerhin einen Gewinn von ca. 15000 Euro im Jahr steuerfrei in Deutschland einstreichen.

Da spielen die 25% Abgeltungssteuer dann überhaupt keine Rolle.

Für normalsterbliche sind 15000 Euro nicht gerade wenig.

 

Gruss

leinad

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Für normalsterbliche sind 15000 Euro nicht gerade wenig.

Als Ergebnis der Altersvorsorgebemühungen ist das geradezu lächerlich wenig!

 

saludos,

el galleta

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Warum ziehst Du Pfandbriefe derzeit vor?

 

Höhere Rendite:

http://www.euromtsindex.com/

 

YTM: 4,91 gegenüber 3,88.

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Posted · Edited by leinad

Übrigens noch was:

Das so genannte steuerliche Existenzminimum soll in Deutschland sogar auf über 8000 Euro pro Person erhöht werden.

Ob das nun durch ist weiß ich nicht, vielleicht weiß das ja jemand.

 

Als Ergebnis der Altersvorsorgebemühungen ist das geradezu lächerlich wenig!

 

saludos,

el galleta

Sind ja nicht alle Multimillionäre so wie du.

 

Viele Rentner wären heute froh wenn sie die 15000 Euro jährlich hätten.

Und einige von denen haben dafür ein Leben lang gearbeitet.

 

Gruss

leinad

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Posted · Edited by el galleta

Sind ja nicht alle Multimillionäre so wie du.

Na nun mach Dich mal nicht lächerlich. Zwischen 15.000 Eurinchen als Ergebnis einer jahrzehntelangen Anlage und Multimillionär bestehen ja wohl einige Abstufungsmöglichkeiten. Wer 20 Jahre monatlich 100 Steine bei 5% einzahlt, ist wohl kaum ein Multimillionär - und knackt trotzdem die Gewinngrenze von 15.000!

 

Viele Rentner wären heute froh wenn sie die 15000 Euro jährlich hätten.

Aus diesem "Argument" kann ich lediglich nehmen, dass Du davon ausgehst, "jährlich" unbezahlten Urlaub oder ne Weltreise zu machen, um das (dann wohl doch vorhandene) größere Vermögen scheibchenweise steuerfrei zur Auszahlung zu bringen. Das dürfte insofern heikel sein, da die meisten Anleger einen Teil in risikobehafteten Assets liegen haben, den man üblicherweise einige Zeit vor der Rente umschichtet, wenn man davon leben will. Wie lange vor der Rente soll man denn da aufhören zu arbeiten? :rolleyes:

 

Insgesamt sehe ich nicht, das Deine Theorie funktioniert.

 

saludos,

el galleta

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@el galetta

 

Damit du mal ein bischen ein Gefühl dafür bekommst was 15000 Euro für viele Deutsche sind:

mehr als 30 Prozent aller Selbstständigen ein monatliches Nettoeinkommen von nicht einmal 1.100 Euro haben.

http://www.ihre-vorsorge.de/Wissenschaftle...cc3f28cfcea3ff1

 

Die kriegen später mal gar keine Rente, weil sie nämlich absolut nix eingezahlt haben.

 

Gruss

leinad

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Na nun mach Dich mal nicht lächerlich. Zwischen 15.000 Eurinchen als Ergebnis einer jahrzehntelangen Anlage und Multimillionär bestehen ja wohl einige Abstufungsmöglichkeiten. Wer 20 Jahre monatlich 100 Steine bei 5% einzahlt, ist wohl kaum ein Multimillionär - und knackt trotzdem die Gewinngrenze von 15.000!

 

 

Aus diesem "Argument" kann ich lediglich nehmen, dass Du davon ausgehst, "jährlich" unbezahlten Urlaub oder ne Weltreise zu machen, um das (dann wohl doch vorhandene) größere Vermögen scheibchenweise steuerfrei zur Auszahlung zu bringen. Das dürfte insofern heikel sein, da die meisten Anleger einen Teil in risikobehafteten Assets liegen haben, den man üblicherweise einige Zeit vor der Rente umschichtet, wenn man davon leben will. Wie lange vor der Rente soll man denn da aufhören zu arbeiten? :rolleyes:

 

Insgesamt sehe ich nicht, das Deine Theorie funktioniert.

 

saludos,

el galleta

Wir lebe jetzt schon von den Erträgen.

Natürlich meinte ich 15000 Euro jährlich.

Die hat man doch schon zusammen, wenn man nur 300000 Euro zu 5% in Festgeld anlegt.

 

Gruss

leinad

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Damit du mal ein bischen ein Gefühl dafür bekommst was 15000 Euro für viele Deutsche sind:

Ich glaube nicht, dass ich da ein falsches "Gefühl" habe, mir ist bewusst, was 15 Tausender Wert sind. Eben deshalb hielt ich es als einmaliges Ergebnis der Altersvorsorgebemühungen für sehr wenig. Aber...

Natürlich meinte ich 15000 Euro jährlich.

Das liest sich hier noch ganz anders:

Man kann das doch auch so managen dass man im Verkaufsjahr beruflich kürzer tritt und weniger bis gar nichts verdient.

Als Arbeitnehmer z.B. längeren unbezahlten Urlaub nehmen und mal eine schöne z.B. Weltreise machen.

 

So oder so. Ich bleibe dabei: Für Leute mit Einkommen aus Erwerbstätigkeit oder z.T. risikobehafteten Anlagen funktioniert es nicht (dauerhaft).

 

saludos,

el galleta

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Um auf 15.000 Euro zu versteuernde Wertsteigerungen/Erträge zum kommen, kannst Du erheblich mehr als 15.000 Euro jährlich entnehmen. Mal unterstellt, das Kapital hätte sich verdoppelt, wären es etwa 30.000 Euro nach Steuern.

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Posted · Edited by leinad

Um auf 15.000 Euro zu versteuernde Wertsteigerungen/Erträge zum kommen, kannst Du erheblich mehr als 15.000 Euro jährlich entnehmen. Mal unterstellt, das Kapital hätte sich verdoppelt, wären es etwa 30.000 Euro nach Steuern.

Es ging eben darum steuerfrei einzustreichen.

Steuerfreies Existenzminimum pro Person liegt jetzt bei 7.834 Euro.

http://www.ihre-vorsorge.de/Mehr-Netto-im-Maerz.html

 

@el galleta,

es ging mir darum Möglichkeiten aufzuzeigen, wie das jeder individuell macht bleibt ihm überlassen.

Jedenfalls ist die Abgeltungssteuer nicht umumgänglich so wie das hier immer dargestellt wird.

Dazu braucht man nichtmal auszuwandern.

 

Gruss

leinad

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Posted · Edited by Emilian

Mein eigener Einstieg war übrigens leider erst Mitte Dezember 2008, also nicht auf dem Tiefstand von 2008.

Edit: bin 2008 allerdings nicht in den DAX eingestiegen, sondern in DJ Euro Stoxx, aber die korrelieren eh alle. ^^

Ging mir ähnlich ... und ehrlicherweise muss ich zugeben (aufgrund Deines Abgeltungssteuerrechners auch sehr gut nachvollziehbar), dass sich dieses Jahr ein kurzes Zeitfenster öffnete, in dem man rein "rechnerisch" besser fuhr. Dieses Fenster war aber nur ein paar Tage offen, ansonsten hat Dein Rechner viel Freude dahingehend gemacht, seine Investitionen sauber vorab zu überdenken und dazu zu stehen.

 

Gruß Emilian.

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Natürlich, keiner weiß, wer recht behält. Aber ich bin Ende 2008 eingestiegen, weil ich für mich vorausgesehen habe, dass ich sonst den "richtigen" Zeitpunkt nie finde. Es wäre wirklich interessant zu erfahren, wer es tatsächlich schafft 2009 trotz Abgeltungssteuer günstiger einzusteigen als Ende 2008 ohne Steuer. Das setzt entsprechend tiefere Kurse (hatten wir die 2009 eigentlich schon?) und irgendwann auch eine Entscheidung voraus. Ich zweifle, dass die Mehrheit den Mut dazu aufbringt, deshalb gab ich Tompom recht.

.. Und es hängt maßgeblich von Ausstiegszeitpunkt und vor allem Ausstiegskurs ab.

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.. Und es hängt maßgeblich von Ausstiegszeitpunkt und vor allem Ausstiegskurs ab.

Natürlich. Interessanterweise sieht die Masse diesen Punkt als beeinflussbarer an als den Einstiegspunkt/-kurs. Vielleicht weil er weiter weg scheint?

 

Ich schließe mich da nicht aus. Immerhin ist man gerade bei der Umschichtung zur Sicherung der Altersvorsorge zeitlich etwas flexibler als wenn man vorhandenes Geld investieren möchte.

 

saludos,

el galleta

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ich habe meine barreserven alle ende 2008 in aktien investiert. jetzt wollte ich sie eigentlich auffüllen.

es kam mir dann im januar ein geschäft in die quere. dieses geschäft ist sehr gut angelaufen. habe 5.000 euro investiert, einen arbeitsplatz geschaffen und generiere 300 euro/monat einkommen für mich, plus ca. 500 euro einkommen für einen subunternehmer bei 15 tagen/monat arbeitseinsatz für ihn :-)

 

das geschäft werde ich wohl demnächst ausbauen, bei dann weniger kapitaleinsatz, da der euro wieder gestiegen ist.

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Ich bin 2008 fast voll auf Risiko gegangen und habe Aktienfonds auf Kredit gekauft, leider etwas zu früh, nämlich im Frühjahr.

Haben sich aber alle recht gut gehalten, so dass ich 2008 mit etwa 20 % Verlust verlassen habe.

Habe diese Woche nochmals Immobilienfonds und Banken gekauft, werde wohl jetzt an's Abzahlen gehen, den Dispo zuerst ... ;-)

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Ich bin 2008 fast voll auf Risiko gegangen und habe Aktienfonds auf Kredit gekauft, leider etwas zu früh, nämlich im Frühjahr.

Haben sich aber alle recht gut gehalten, so dass ich 2008 mit etwa 20 % Verlust verlassen habe.

Habe diese Woche nochmals Immobilienfonds und Banken gekauft, werde wohl jetzt an's Abzahlen gehen, den Dispo zuerst ... ;-)

 

niemals Aktien etc. auf Kredit kaufen :thumbsup:

 

Ich bin mit fast 40% Cash und warte auf gute Gelegenheiten

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niemals Aktien etc. auf Kredit kaufen :thumbsup:

 

Ich bin mit fast 40% Cash und warte auf gute Gelegenheiten

 

Vielleicht hätte ich fein unterscheidend sagen sollen: 20 % Buchverlust. AUf gute Gelegenheiten lasse ich die Fondsmanager warten, die werden dafür fürstlich bezahlt.

Die Grundregel: "niemals auf Kredit" kann man, denke ich, so allgemein nicht stehen lassen, besonders im Abgeltungssteuerjahr kam es darauf an, wann man den Kredit zurückzuzahlen gedenkt im Vergleich zur Haltedauer der Papiere. Und es konnte mir bisher auch noch niemand 100% schlüssig erklären, warum man Häuser auf Kredit kauft, nicht aber Anteile an unserer Volkswirtschaft ...

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Vielleicht hätte ich fein unterscheidend sagen sollen: 20 % Buchverlust. AUf gute Gelegenheiten lasse ich die Fondsmanager warten, die werden dafür fürstlich bezahlt.

Die Grundregel: "niemals auf Kredit" kann man, denke ich, so allgemein nicht stehen lassen, besonders im Abgeltungssteuerjahr kam es darauf an, wann man den Kredit zurückzuzahlen gedenkt im Vergleich zur Haltedauer der Papiere. Und es konnte mir bisher auch noch niemand 100% schlüssig erklären, warum man Häuser auf Kredit kauft, nicht aber Anteile an unserer Volkswirtschaft ...

 

Denke das ist eine längere Geschichte mit dem kaufen auf Kredit. Mit dem warten auf eine gute Gelegenheit meinte ich, dass ich immer noch Nachkaufen kann wenn die Kurse wieder sinken. zu 60% bin ich ja schon drin :)

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Denke das ist eine längere Geschichte mit dem kaufen auf Kredit. Mit dem warten auf eine gute Gelegenheit meinte ich, dass ich immer noch Nachkaufen kann wenn die Kurse wieder sinken. zu 60% bin ich ja schon drin :)

 

Ja, und an der Stelle unterscheide ich mich bescheiden von vielen Forumsteilnehmern: Ich glaube, dass ein Fondsmanager, der das bekanntermaßen hauptberuflich macht, das Spiel mit der Cash-/Aktien-/Anleihenquote auf Dauer doch besser kann als unsereiner. Und auf 60 % Cash sitzen ja viele Fonds, ich glaube einfach, die können das alles besser als ich. Insofern lasse ich lieber die 60 % Cash im Fonds.

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Posted · Edited by elmo20

Ja, und an der Stelle unterscheide ich mich bescheiden von vielen Forumsteilnehmern: Ich glaube, dass ein Fondsmanager, der das bekanntermaßen hauptberuflich macht, das Spiel mit der Cash-/Aktien-/Anleihenquote auf Dauer doch besser kann als unsereiner. Und auf 60 % Cash sitzen ja viele Fonds, ich glaube einfach, die können das alles besser als ich. Insofern lasse ich lieber die 60 % Cash im Fonds.

 

Macht ja auf Dauer auch keinen Spass :thumbsup:

 

Viele Fonds können auch nicht 60% in Cash gehen und müssen voll investiert sein, dass ist deren Strategie. Ein wenig Cash zu haben dürfte ja auch nicht schlimm sein :blushing:

 

2 to topic

 

Anleihen finde ich zur Zeit noch interessant im Hinblick auf die Zinsen, denke aber das ist die beste Zeit schon vorbei

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Macht ja auf Dauer auch keinen Spass :thumbsup:

 

Viele Fonds können auch nicht 60% in Cash gehen und müssen voll investiert sein, dass ist deren Strategie. Ein wenig Cash zu haben dürfte ja auch nicht schlimm sein :blushing:

:thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

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niemals Aktien etc. auf Kredit kaufen :thumbsup:

 

Ich habe es Ende 2005 mal gemacht. War auch eine gute Zeit für Aktien ;)

Aber ich hatte natürlich schon Glück und heute würde ich es auch nicht mehr machen.

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