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Drella

Anfängerthread - Allgemeines Börsenwissen

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stagflation
Posted

Beim Handel von Wertpapieren an deutschen Handelsplätzen berechnen die Broker Provision, Handelsplatzgebühr und auch "Börsengebühren" oder "börsenplatzabhängige Entgelte".

 

Was sind eigentlich die "Börsengebühren" oder "börsenplatzabhängige Entgelte"? Und wer bekommt sie?

 

Bisher dachte ich immer, dass das die Gebühren der Börse sind - und dass sich damit der Handelsplatz finanziert.

 

Vorhin habe ich aber gesehen, dass unterschiedliche Broker unterschiedliche Börsengebühren berechnen. Für den Handel über Xetra beispielsweise:

  • Comdirect Bank: 0,0025 %, mind. 2,50 Euro
  • Onvista Bank: 0,00739% vom Ordervolumen, min. 0,75 €, max. 89,96 €

Das ist doch ein recht großer Unterschied! Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Comdirect Bank höhere Gebühren an Xetra zahlen muss, als die Onvista Bank. Also, was verbirgt sich hinter "Börsengebühr" bzw. "börsenplatzabhängige Entgelte"? Und wer bekommt das Geld?

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Rinzler
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Ich habe Aktien in Auftrag gegeben(Kauf) und konnte eine Laufzeit angeben jedoch habe ich keine angeben und es steht nun automatisch 30.09.2019 als Laufzeit dort. Wird der Auftrag erst am 30.092019 ausgeführt?

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Cai Shen
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Nein, du kannst der Bank vorgeben, wie lange sie versuchen sollen die Aktien für dich zu besorgen. 

Bei häufig gehandelten Werten reicht normalerweise Tagesende, Orders zu kleinen Unternehmen oder ausländischen Werten sowie Limitkurse weit weg vom aktuellen Briefkurs kann man versuchsweise länger an der Börse stehen lassen und auf Ausführung hoffen. 

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42long
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Hallo, ich suche gerade das Tickersymbol zu LU1931974692

 

Sofern es da mal eine Seite zur "Übersetzung" gab von in nach ISIN, WKN, Tickersymbol , habe ich die leider nicht in meinen Bookmarks und finde auch nix in Google. :-(


Servus

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Cai Shen
Posted · Edited by Cai Shen

Amundi Prime Global? 

PR1W auf Deutsch in Euro

PRIW in London (GBP) 

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otto03
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vor 15 Minuten von 42long:

Hallo, ich suche gerade das Tickersymbol zu LU1931974692

 

Sofern es da mal eine Seite zur "Übersetzung" gab von in nach ISIN, WKN, Tickersymbol , habe ich die leider nicht in meinen Bookmarks und finde auch nix in Google. :-(


Servus

Wie wäre es mit der Amundiseite:

 

AMUNDI PRIME GLOBAL - UCITS ETF DR (D)

ISIN LU1931974692Bloomberg-Ticker PR1W GYWKN A2PBLJ

 

https://www.amundietf.de/privatkunden/produkte

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A.D05
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Hallo, ich schreibe gerade etwas für die Schule zu Finanzanlagen und hab eine Frage zu Indexfonds, sorry wenn ich Fakten vermische, ich kenne mich wirklich nicht aus damit. 

Kann man wirklich sagen, dass Indexfonds im Allgemeinen dem Verlauf eines Index über lange Zeit entsprechen? Ich habe da ein Beispiel, was ich nicht verstehe: Wenn beim Dax jetzt ein Einzeltitel (z.B. BASF) pleite gehen würde, fliegt dieser Wert aus dem Index, die Anleger des Indexfonds hätten ihr (Teil)Investment in BASF verloren (sagen wir mal es waren 5% Gewichtung am Stichtag). Der Dax nimmt dann einen neuen Titel auf (hier als Beispiel einen Wert, mit einer ähnlichen Marktkapitalisierung wie BSAF vor der Pleite). Die Punktzahl vom Dax wäre dann ungefähr wieder da, wo sie vor der Pleite war aber der Index bildet den Dax nur noch mit 95% des Ursprünglichen Kapitals nach. Heißt das dann, dass man langfristig die Performance des Index nicht mit der des Indexfonds vergleichen kann? 

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chirlu
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vor 14 Minuten von A.D05:

Die Punktzahl vom Dax wäre dann ungefähr wieder da, wo sie vor der Pleite war

 

Das ist der Fehler in der Überlegung.

 

Wenn der DAX z.B. bei 10000 Punkten steht und dann BASF wertlos wird (angenommener Anteil 5%), fällt der DAX auf 9500 Punkte. Wenn nun statt BASF das neue Mitglied XYZ in den DAX kommt, steht der DAX weiterhin bei 9500 Punkten. Unterstellt natürlich, daß sich an den übrigen Kursen abgesehen von BASF nichts ändert.

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stupidgame
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Hallo in die Runde.

Ich bin mit meinen 29 Jahren Börsenerfahrung mitnichten ein Anfänger, aber manches passiert natürlich immer wieder mal "zum ersten Mal". Vielleicht liest hier jemand mit, mit juristischer Erfahrung im Kapitalmarkt.

Es geht um Meldepflicht. M.W. muss gemeldet werden wenn jemandes Stimmrechte bestimmte Schwellen überschreiten. Geht wohl los bei 3%.

Ich halte aktuell 2,82% an einer notierten AG. Jetzt ist die Frage: Wenn ich weiter kaufe, muss ich das dann auch melden?

Der Titel wird im Freiverkehr gehandelt. Vor paar Tagen habe ich gelesen, dass der Freiverkehr nicht als Börsensegment mit dieser Verpflichtung zählt. Auf der anderen Seite veröffentlichen Großaktionäre dieser Firma trotzdem ihre Stimmanteile. Machen die das nun freiwillig?

(Bitte keine Frage, um welche AG es sich handelt... )

 

Gruß

s.

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chirlu
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vor 31 Minuten von stupidgame:

Der Titel wird im Freiverkehr gehandelt. Vor paar Tagen habe ich gelesen, dass der Freiverkehr nicht als Börsensegment mit dieser Verpflichtung zählt. Auf der anderen Seite veröffentlichen Großaktionäre dieser Firma trotzdem ihre Stimmanteile. Machen die das nun freiwillig?

 

Hm. Tatsächlich bezieht sich die Meldepflicht laut § 33 Abs. 4 WpHG nur auf Aktien, die an einem organisierten Markt zugelassen sind; und der Freiverkehr ist laut der Deutschen Börse keiner.

 

Vielleicht machen sie es also wirklich bloß freiwillig. Vielleicht gibt es auch irgendwelche Ausnahmen und Sonderregeln. Mir persönlich wäre es zu heikel, ohne Beratung durch einen spezialisierten Anwalt die Meldeschwelle zu berühren. (Gut, daß ich überall weit, weit von 3% entfernt bin.)

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Yerg
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Am 29.11.2019 um 13:20 von stupidgame:

Der Titel wird im Freiverkehr gehandelt. Vor paar Tagen habe ich gelesen, dass der Freiverkehr nicht als Börsensegment mit dieser Verpflichtung zählt. Auf der anderen Seite veröffentlichen Großaktionäre dieser Firma trotzdem ihre Stimmanteile. Machen die das nun freiwillig?

Mir sind zwei Fälle von im Freiverkehr notierten Unternehmen bekannt, bei denen ein aktivistischer Aktionär über 5% der Anteile hatte, aber erst im Zuge einer anstehenden Hauptversammlung durch Ergänzungsanträge den Aktienbesitz offengelegt hat. Der eine Fall aus diesem Jahr wurde auch hier im Forum erwähnt. Ich vermute daher (ohne Gewähr für die Richtigkeit), dass bei Unternehmen im Freiverkehr keine Meldepflicht nach WpHG besteht.

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Bavaria
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Liebes Forum,

kurze Frage. Ich bespare mit monatlich 500€ den ETF110 als alleinigen Posten in meinem Depot. Mit aktuell 6000€ bin ich noch weit von meinem Ziel weg, auf ca. 801 Anteile zu kommen, um mit diesem ETF jährlich den Freibetrag auszunutzen :)

Da ich einen unerwarteten Geldsegen bekommen habe, möchte ich gerne 10.000€ als Einmalzahlung nachschießen. 

Mich verunsichert jedoch jetzt etwas, dass Lyxor Comstage aufgekauft hat und evtl meinen EFT mit einem anderen zusammenlegt. Kann da was (wirklich) schlechtes rauskommen?Würdet ihr an meiner Stelle die 10.000€ in einem anderen ETF anlegen? Die Möglichkeit, die 10.000€ über nen Sparplan anzulegen scheidet aus, da 500€ bei onvista maximum sind und ich Einmalzahlungen sinnvoller finde, wenn es um größere Summen geht.

 

Kurz und knapp: Comstage ETF weiter besparen oder skeptisch warten, bis Lyxor sich erklärt hat?

 

Danke für Euren Input :)

 

(grundsätzliche Kritik an meinem Plan, im Rahmen meiner Altersvorsorge (bin 36) einen Ausschütter erstmal "voll" zu machen ausdrücklich erwünscht)

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chirlu
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vor 8 Minuten von Bavaria:

Mich verunsichert jedoch jetzt etwas, dass Lyxor Comstage aufgekauft hat und evtl meinen EFT mit einem anderen zusammenlegt. Kann da was (wirklich) schlechtes rauskommen?

 

Nach den bisherigen Aussagen wird der ETF wahrscheinlich erhalten bleiben und nur umbenannt. Ansonsten wäre das schlimmste Szenario eine grenzüberschreitende Verschmelzung, wodurch die Gewinne schlagartig versteuert würden; aber das wäre für dich mit noch kaum Kurssteigerungen (und obendrein übrigem Freibetrag) kein Problem.

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Bavaria
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Danke für deine Einschätzung! Wieso müsste ich bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung die Gewinne versteuern? Wäre das dann wie eine Auflösung des ETF mit gleichzeitiger Neuanlage?

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chirlu
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vor 2 Stunden von Bavaria:

Wieso müsste ich bei einer grenzüberschreitenden Verschmelzung die Gewinne versteuern?

 

Isso … Gesetzgeber fragen. (Vielleicht gibt es auch einen guten Grund, aber ich kenne den dann nicht.)

 

vor 2 Stunden von Bavaria:

Wäre das dann wie eine Auflösung des ETF mit gleichzeitiger Neuanlage?

 

Steuerlich würde es so behandelt. Bei einer Verschmelzung innerhalb eines Landes ändert sich dagegen steuerlich nichts.

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Laser12
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Moin,

 

grenzüberschreitende Fondsfusionen sind grundsätzlich nicht steuerneutral, das heißt, sie sind steuerlich Verkauf und Neukauf. Der Verkauf führt dann zur Besteuerung.

 

Ausnahmen gibt es, sogenannte steuerneutrale Fondsfusionen, wenn das deutsche Besteuerungsrecht gesichert ist. Dann ist der neue Fonds einfach Rechtsnachfolger. Es gibt also keinen steuerlichen Verkauf/Neukauf.

 

In der Regel können Fondsfusionen steuerneutral sein, wenn einer der beiden Fonds ein deutscher ist.

Nicht steuerneutral sind Fondsfusionen, bei denen kein Fonds deutsch ist.

 

Wenn Du also ein 1-Fondskonzept hast aus Großbritanien, der aufgrund Brexit nach Luxemburg fusionsweise "umzieht", dann werden sämtliche über Jahre angesammelten stillen Reserven aufgelöst und auf einen Schlag der Besteuerung unterworfen.

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ER EL
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Ich hätte mal eine Frage zur Haltedauer nach IPO. Häufig können die Mitarbeiter eines Unternehmen bei IPO zu besonderen Bedingungen (z. B. günstiger oder mit steuerlichem Vorteil) zuschlagen. Das ist dann aber meist an eine Haltedauer (z.B. 6 Monate) geknüpft.

Kann ich das irgendwie raus finden,?

Aktuell interssiert mich BioNTech (A2PSR2).

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chirlu
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vor einer Stunde von ER EL:

Kann ich das irgendwie raus finden,?

 

Ich würde erwarten, daß solche Angaben im Zulassungsprospekt zu finden sind.

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Bavaria
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Jetzt mal eine saublöde Frage...

Steuern werden ja bei Verkäufen nach dem FiFo-Prinzip abgerechnet. Einen meiner ETFs habe ich schon recht lange und gerade die ersten Stücke müssten beträchtlich im Plus sein. Wie finde ich denn jetzt (vor dem Verkauf) raus, wenn ich, sagen wir 100 Stück verkaufen möchte, wie hoch die Kapitalerträge sind? Ich möchte nämlich, bevor meine Ausschüttungen sich der 801€ Grenze nähern, meinen Freibetrag nutzen.

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chirlu
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vor 46 Minuten von Bavaria:

Wie finde ich denn jetzt (vor dem Verkauf) raus, wenn ich, sagen wir 100 Stück verkaufen möchte, wie hoch die Kapitalerträge sind?

 

Comdirect bietet für solche Fragen eine Steuersimulation an. Wenn du bei einer anderen Bank bist, mußt du selbst rechnen. Dazu solltest du erst einmal die Abrechnung über den fiktiven Verkauf zum 31. 12. 2017 heraussuchen.

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inloveofstocks
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Wo findet man systematisch am besten Unternehmen mit starken Kurs- oder Umsatzverlusten mit hoher Marktkapitalisierung?

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Ramstein
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vor 36 Minuten von inloveofstocks:

Wo findet man systematisch am besten Unternehmen mit starken Kurs- oder Umsatzverlusten mit hoher Marktkapitalisierung?

 

Entweder eigene Recherche (mühsam!) oder Focus Money, Der Aktionär, etc. usw.

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Bavaria
Posted
Am 6.2.2020 um 20:14 von chirlu:

 

Comdirect bietet für solche Fragen eine Steuersimulation an. Wenn du bei einer anderen Bank bist, mußt du selbst rechnen. Dazu solltest du erst einmal die Abrechnung über den fiktiven Verkauf zum 31. 12. 2017 heraussuchen.

Ach du Sch.... Die hab ich gar nicht mehr. Die alten Abrechnungen sind mit meiner Vorgängerdepot gestorben. Ich habe die erst, seit ich bei der OnVista bin. Dann muss ich wohl auf gut Glück verkaufen...

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chirlu
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Erstellt Onvista nicht bei Einbuchung ein Dokument mit den Steuerdaten? Ich meine das so gehört zu haben.

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Maxeee
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Hallo liebe Forengemeinde,

 

ich hoffe das meine Anfängerfrage hier richtig ist.

Ich lese mich des längeren in das Thema Aktien und ETF ein.

Ich habe irgendwo ein Denkfehler im Bezug auf den Aktienkurs. Es geht da speziell um Aktien ohne Dividende.

Der Kurs wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage, soweit hab ich das verstanden.

Mit meine Aktie erwerbe ich einen Teil der Firma.

Aber da ich ja sowieso nicht richtig mitbestimmen kann, kaufe ich doch eigentlich wegen der Dividende. Mir ist klar das kleinere, neuere Unternehmen lieber das Geld in sich investieren aber es gibt ja auch große Unternehmen dessen Kurs ohne Dividende steigt und diese in nächster Zeit keine Zahlen werden.

Aber wieso steigt der Kurs bei diesen Aktien?

Ist die AG erfolgreich und erwirtschaftet Gewinn ist das toll, bringt mir als Anleger aber erstmal gar nichts wenn ich vom Kuchen nichts bekomme.

Wieso will die mir dann jemand abkaufen wenn sie keine Dividende bringt? 
Ich hoffe ihr könnt meinen Denkfehler nachvollziehen und mir erklären wo es hängt.

Vielen Dank im Voraus.

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