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CorMaguire

Und am Schluss lags wieder daran dass Bankmanager langfristige Ausleihungen kurzfristig finanziert haben. Eigentlich dachte ich, dass JAP und Aufsicht das im Griff haben. Aber vielleicht ist es schon wieder zu lange gut gegangen ....

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 12 Stunden von bmi:

Eine staatliche Einlagenversicherung von 100% beseitigt quasi nahezu alle Risiken aus dem Bankensystem und wandelt alle digitalen USD in Verbindlichkeiten der Zentralbank um (also eigentlich haben wir hier bereits eine Art von CBDC ^= digitales Zentralbankgeld). 

 

Bis vor ein paar Tagen hat man als (Groß-)Anleger noch über mehrere Banken diversifiziert und überlegt, wo welches Kontrahentenrisiko herrscht.

Jetzt wo aber das bankenspezifische Risiko praktisch entfällt schaue ich als Anleger doch nur noch nach den besten Zinssätzen und Kreditkonditionen?!

 

Was hält Anleger jetzt davon ab, zu der riskantesten Bank mit den besten Konditionen/höchsten Renditen zu wechseln?!

Was hält eine Bank jetzt davon ab, die maximal möglichen Zinsen anzubieten? Also fördert das nicht einen Wettlauf um die höchsten Zinsen (^= das höchste Risiko)?

 

Und wenn Kredite nun gegen Sicherheiten zum Nennwert vergeben werden, was hält mich als Bank dann davon ab, "billige" Anleihen (Anleihen die derzeit vom Markt unter Wasser gehandelt werden) zu kaufen und im Gegenzug aber denn Nennwert zu verleihen? Hört sich für mich nach einem super Hebel an. Und wenn das so ist, dann fördert das eine weitere Geldmengenausweitung die wiederum die Inflation fördert und genau das Gegenteil bewirkt, was Zentralbanken durch ihre Zinsschritte bewirken wollen.

Nunja, das Angebot bei Repos die Wertpapiere zum Nennwert anzurechnen ist ja im Volumen und vermutlich auch zeitlich begrenzt, um die Liquidität im Markt sicherzustellen. Aber das wird vermutlich keine Dauereinrichtung werden. Außerdem werden es sich die Banken gut überlegen, ob sie dieses Angebot nutzen werden, um hier nicht evt. die eigene "Notlage" zu signalisieren.

 

Es wird in Zukunft sicher auch nicht jede Bank gerettet werden, sondern nur, wenn eine "systemrelevante" Schieflage im Bankensystem droht. "Rettung" ist ja auch das falsche Wort hier, da die hier betroffenen Banken ja offenbar liquidiert werden und zumindest die Aktionäre in die Röhre schauen werden. Es sind ja in der Vergangenheit auch schon öfters kleinere Banken hops gegangen, ohne das die Zentralbanken oder der Staat eingegriffen hätten. Große, d.h. systemrelevante Banken könnten hier in der Tat profitieren .... allerdings ist in der näheren Zukunft vermutlich auch mit weiteren regulatorischen Schritten zu rechnen. Es bleibt abzuwarten, wie sich das auswirkt.

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CorMaguire
vor 19 Minuten von Malvolio:

Nunja, das Angebot bei Repos die Wertpapiere zum Nennwert anzurechnen ist ja im Volumen und vermutlich auch zeitlich begrenzt, um die Liquidität im Markt sicherzustellen. Aber das wird vermutlich keine Dauereinrichtung werden. Außerdem werden es sich die Banken gut überlegen, ob sie dieses Angebot nutzen werden, um hier nicht evt. die eigene "Notlage" zu signalisieren....

Erstmal auf ein Jahr begrenzt und außerdem ist's nicht für umme.

Da steht was dazu --> https://www.reuters.com/markets/us/key-elements-feds-new-us-bank-funding-program-2023-03-13/

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stagflation
Am 13.3.2023 um 10:07 von Metasom:

https://www.wsj.com/articles/first-republic-gets-additional-funding-from-fed-jpmorgan-d11e68ca

 

Die First Republic Bank bekommt eine Brückenfinanzierung in Höhe von $ 70 Mrd von der Fed und JPM 

 

Die Aktie der Bank legte -32% am Freitag ein und ist vorbörslich nochmal um -54% gefallen. Aua... 

 

Dazu passt dann:

 

MarketWatch: First Republic Bank downgraded to ‘junk’ status by S&P Global Ratings in four-notch move

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Malvolio

 Wenn die Credit Suisse die Grätsche macht, ist das mit SVB und Co. alles Kokolores. Dann rappelt es richtig im Karton. :'(

 

Wollen wir mal hoffen dass sie da irgendwie die Kuh vom Eis kriegen.

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bmi
· bearbeitet von bmi

Erst langsam und dann mit Hyperschallgeschwindigkeit. Heftig.

Eine Credit Suisse-Pleite wäre sicherlich aufgrund der Größe auch ein Problem außerhalb der Schweiz, inkl. der FED. 

 

Und morgen EZB-Entscheidung zu Zinsschritten :w00t:

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Schildkröte
Zitat

Die Krise regionaler US-Banken sorgt für schwere Kursverluste bei europäischen Geldinstituten. Größter Verlierer ist die Credit Suisse: Der saudische Großaktionär hatte die Nervosität zuletzt verstärkt. ... Derweil prüfen EZB und US-Finanzministerium, wie stark andere Banken bei der CS engagiert sind. ... An der Börse erwarten Anleger offenbar ein Eingreifen des Staates.

Nicht nur am Eigelstein ist ordentlich Musik drin. Hier der vollständige Artikel vom manager magazin.

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Sovereign
· bearbeitet von Sovereign
vor 3 Stunden von Malvolio:

 Wenn die Credit Suisse die Grätsche macht, ist das mit SVB und Co. alles Kokolores. Dann rappelt es richtig im Karton. :'(

Warum ? Wen wird es treffen ?

 

Die CS verabschiedet sich seit 2018, wahrscheinlich schon länger, Stück für Stück aus dem System.

Da wird doch keine Bank der Welt mehr Aussenstände bei der CS haben.

Nur Zocker dürften sich die Anleihen der CS ins Depot gelegt haben und daruf spekulieren das wieder einmal Gewinne privatisert und Kosten sozialisiert werden.

 

             2018   -> 2022

Umsatz 33Mrd -> 22Mrd

Gewinn 3Mrd -> -3Mrd

Dividende 0.5 -> 0.1 pro Aktie (icl Sonderdividende)

Mitarbeiter 45.000 -> 50.000

Aktienkurs - 80%

 

Und wenn die arbeitslosen Banker dann in eine Zwei-Zimmer Mietwohnung umziehen hast Du die Chance auf ein Chalet-Schnäppchen in Davos.

Du mußt immer sehen das Dein Glas halb voll ist :teach:

 

Heute bei Bloomberg haben sie gefühlte drei Stunden über die CS geredet.

Wie heißt es so schön: Unternehmen siechen dahin, aber Banken sterben über Nacht wenn erst mal das Vertrauen weg(geredet) ist.

 

 

 

 

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stagflation
· bearbeitet von stagflation

NZZ:

Zitat

Finma und Nationalbank sprechen der Credit Suisse öffentlich das Vertrauen aus, nachdem der Aktienkurs stark gefallen ist

 

Die Aktien der Grossbank verlieren in rasantem Tempo weiter an Wert. So sehr, dass die Nationalbank öffentlich verspricht, der CS im Bedarfsfall mit Liquiditätshilfen zur Seite zu stehen.

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Malvolio
· bearbeitet von Malvolio
vor 12 Stunden von Sovereign:

Warum ? Wen wird es treffen ?

 

CS is eine große Bank mit einer großen internationalen Verflechtung. Was da passieren kann, hat man seinerzeit bei Lehman Brothers gesehen, deren Insolvenz eine globale Finanzkrise ausgelöst hat und bei dem das internationale Finanz- und Wirtschaftssystem nur sehr knapp an einem Zusammenbruch vorbeigeschrammt ist. Es hat irrsinnige Summen gekostet, noch schlimmeres zu verhindern. Sowas kann wieder passieren.

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slowandsteady
· bearbeitet von slowandsteady
vor 6 Stunden von Malvolio:

CS is eine große Bank mit einer großen internationalen Verflechtung

Sie war mal deutlich größer: Banken in Europa nach Marktkapitalisierung 2023 | Statista Ich glaube weiter nicht an die Finanzkrise 2.0, die SVB Bank war einfach ein Risikomanagementfail und die Credit Suisse ist einfach schon lange Pleitekandidat, seit 2008 hat die sich nicht wirklich erholt.

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vor 18 Stunden von Sovereign:

Die CS verabschiedet sich seit 2018, wahrscheinlich schon länger, Stück für Stück aus dem System.

Da wird doch keine Bank der Welt mehr Aussenstände bei der CS haben.

 

So sehe ich das auch. Allerdings haben die Ratingagenturen sie bisher noch (gerade so) als "Investment Grade" eingestuft...

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Aber jetzt gibts sowieso den Bailout, warum auch immer, immerhin müssen es diesmal die Schweizer zahlen und nicht wir... 

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Malvolio
vor einer Stunde von slowandsteady:

Sie war mal deutlich größer: Banken in Europa nach Marktkapitalisierung 2023 | Statista Ich glaube weiter nicht an die Finanzkrise 2.0, die SVB Bank war einfach ein Risikomanagementfail und die Credit Suisse ist einfach schon lange Pleitekandidat, seit 2008 hat die sich nicht wirklich erholt.

 

Aber jetzt gibts sowieso den Bailout, warum auch immer, immerhin müssen es diesmal die Schweizer zahlen und nicht wir... 

Klar ist die CS stark geschrumpft. Aber zuletzt hatten sie immer noch eine Bilanzsumme von 531 Mrd. Franken. Das ist immer noch ungefähr die Größenordnung in der sich seinerzeit auch Lehman Brothers bewegt hat, wenn ich mich nicht irre. Eine Bank von der Größe kann man schlicht nicht pleite gehen lassen, ohne einen Systemchrash zu riskieren.

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bmi
Am 15.3.2023 um 17:56 von bmi:

Eine Credit Suisse-Pleite wäre sicherlich aufgrund der Größe auch ein Problem außerhalb der Schweiz, inkl. der FED. 

Und da sind wir: Daily Swap Lines zwischen 6 Zentralbanken:

Zitat

The Bank of Canada, the Bank of England, the Bank of Japan, the European Central Bank, the Federal Reserve and the Swiss National Bank are today announcing a coordinated action to enhance the provision of liquidity via the standing US dollar liquidity swap line arrangements.

 

To improve the swap lines’ effectiveness in providing US dollar funding, the central banks currently offering US dollar operations have agreed to increase the frequency of 7-day maturity operations from weekly to daily. These daily operations will commence on Monday, 20 March 2023, and will continue at least through the end of April.

 

The network of swap lines among these central banks is a set of available standing facilities and serves as an important liquidity backstop to ease strains in global funding markets, thereby helping to mitigate the effects of such strains on the supply of credit to households and businesses.

https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2023/html/ecb.pr230319_1~8d62af24ac.en.html

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basti_

Ist eventuell Offtopic und eine blöde Frage oder es liegt an der Blase in der ich mich bewege.

 

Warum liest man eigentlich in deutschen/europäischen Mainstream Medien so wenig über das aktuelle Bankenthema, auch gibt es kaum Aussagen oder Kommentare von Politikern. Ist das nur mein Eindruck oder ist das wirklich so? Man liest hier und da, "Einlagen sind sicher", "Bankenkrise kein Problem für Deutschland/Europa" etc pp. Man muss schon wirklich gezielt nach Nachrichten suchen oder eben Finanznachrichten lesen.

In den USA ist das gefühlt anders. Man kann darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist wenn ein Republikaner den Notenbankchef als inkompetent bezeichnet und es nicht besser wäre zu schweigen (wie zB in Deutschland). In den USA ist das ganze aber definitv ein Thema das in der Gesellschaft diskutiert wird.

 

Es wird doch sehr wahrscheinlich Einfluss auf die nächsten Monate und vermutlich Jahre haben. zB Kreditvergabe der Banken ->  Wirtschaft kommt schwerer an Geld, Staatseinnahmen/Ausgaben, Gehälter usw. Wäre es da nicht sinnvoll, dass man versteht oder für den Laien verständlich erklärt was da gerade passiert?

 

 

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Ramstein
· bearbeitet von Ramstein
vor 32 Minuten von basti_:

Wäre es da nicht sinnvoll, dass man versteht oder für den Laien verständlich erklärt was da gerade passiert?

Glaubst du ernsthaft, unsere Politiker sind dazu in der Lage?

Das sind doch selber Laienspieler.

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Gast230510
vor 23 Minuten von basti_:

Ist eventuell Offtopic und eine blöde Frage oder es liegt an der Blase in der ich mich bewege.

 

Warum liest man eigentlich in deutschen/europäischen Mainstream Medien so wenig über das aktuelle Bankenthema, auch gibt es kaum Aussagen oder Kommentare von Politikern. Ist das nur mein Eindruck oder ist das wirklich so? Man liest hier und da, "Einlagen sind sicher", "Bankenkrise kein Problem für Deutschland/Europa" etc pp. Man muss schon wirklich gezielt nach Nachrichten suchen oder eben Finanznachrichten lesen.

In den USA ist das gefühlt anders. Man kann darüber diskutieren, ob es sinnvoll ist wenn ein Republikaner den Notenbankchef als inkompetent bezeichnet und es nicht besser wäre zu schweigen (wie zB in Deutschland). In den USA ist das ganze aber definitv ein Thema das in der Gesellschaft diskutiert wird.

 

Es wird doch sehr wahrscheinlich Einfluss auf die nächsten Monate und vermutlich Jahre haben. zB Kreditvergabe der Banken ->  Wirtschaft kommt schwerer an Geld, Staatseinnahmen/Ausgaben, Gehälter usw. Wäre es da nicht sinnvoll, dass man versteht oder für den Laien verständlich erklärt was da gerade passiert?

 

 

Und was genau soll da noch über den newsticker laufen? Das Regionalbanken in den USA pleite gehen interessiert hier nirmand groß. Die waren doch selbst Schuld, indem sie sich nicht gegen das Zinsänderungsrisiko abgesichert haben und neue Kunden mit überdurchschnittlich guten Marktkonditionen angelockt haben. Und bei der creditsuisse bzw. bei Deutsche und Commerzbank läuft es doch seit der Finanzkrise nicht mehr. Schau auf den auf deren Aktienkurse, sind die mitgestiegen mit dem breiten Markt? Nein. Spannend bleibt halt noch die Frage wie die steigenden Zinsen andere Märkte beeinflussen Immobilienmarkt, kleinere startups etc. Das kommt ja alles noch.

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bmi
vor 55 Minuten von basti_:

auch gibt es kaum Aussagen oder Kommentare von Politikern

Das schuldenbasierte Teilreserve-Geldsystem funktioniert im Prinzip nur durch Vertrauen und als Politiker/Bänker wäre es infolgedessen unklug über Probleme im Geldsystem zu sprechen, oder? 

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WOVA1
vor einer Stunde von basti_:

auch gibt es kaum Aussagen oder Kommentare von Politikern.

(Für mich leider) doch: FAZ: aktienkurs-der-deutschen-bank-faellt-deutlich-bundeskanzler-scholz-schaltet-sich-ein

 

Vielleicht sollte Politik die Art der Kommunikation mal um 180 Grad wechseln - jeden Tag erklären, dass es ganz schlimm ist und Grund zu höchster Sorge besteht.

Nach einem Monat würde das dann euch keiner mehr glauben.

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hattifnatt
· bearbeitet von hattifnatt
vor einer Stunde von WOVA1:

Das ist doch Revolverblatt-Niveau:

Zitat

Die Aktien von Deutschlands größtem Geldhaus rutschten um bis zu 14,9 Prozent auf 7,95 Euro ab, so stark wie zuletzt während des Börsencrashs vom März 2020.

Nur dass sie beim März-Crash 2020 um > 50% gefallen sind :-*

Semantisch korrekt wäre also eher: "So stark wie nicht mehr seit dem Börsencrash vom März 2020". Wobei für mich mit nacktem Auge der Rückgang vom März 2022 größer aussieht - haben sie sich vielleicht nur im Jahr geirrt ...? 

 

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Ramstein

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CorMaguire
vor 2 Stunden von basti_:

Ist eventuell Offtopic und eine blöde Frage oder es liegt an der Blase in der ich mich bewege.

 

Warum liest man eigentlich in deutschen/europäischen Mainstream Medien so wenig über das aktuelle Bankenthema, auch gibt es kaum Aussagen oder Kommentare von Politikern. Ist das nur mein Eindruck oder ist das wirklich so? Man liest hier und da, "Einlagen sind sicher", "Bankenkrise kein Problem für Deutschland/Europa" etc pp. Man muss schon wirklich gezielt nach Nachrichten suchen oder eben Finanznachrichten lesen. .....

Gerade wieder Thema in Phoenix der Tag ....

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chirlu
· bearbeitet von chirlu
vor 23 Minuten von hattifnatt:

Nur dass sie beim März-Crash 2020 um > 50% gefallen sind :-*

 

Aber nicht in einem Tag. Die höchsten Tagesverluste im März 2020 waren 18,4% (12. März) und 13,6% (9. März); das ist also eine vergleichbare Größenordnung zu jetzt, wobei sich der Kurs zum Handelsschluss ja wieder etwas beruhigt hat (Tagesverlust nur 8,5%).

 

Der Höchstkurs, von dem es mehr als 50% hinab ging, war übrigens schon Mitte Februar 2020.

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RobertGray

Einschätzung zur aktuellen Situation:

 

 

Kurz: Liquiditätskrise vorerst gelöst, Vertrauenskrise kann noch zu Problemen führen. Insbesondere die einfache Verfügbarkeit von Geldmarktfonds in den USA könnte weiterhin zu Kapitalabflüssen von Banken führen solange diese sowohl "sicherer" als Bankeinlagen sind und zudem höhere Renditen bringen. Für europäische Banken wird als größtes Risiko eine Kreditkrise aufgrund des Immobilienmarkts benannt, wohingegen die Probleme amerikanischer Banken aufgrund der hiesigen Regulierung eher unwahrscheinlich sind (und Geldmarktfonds in der Breite noch nicht so bekannt sind). Weiter wurde kurz darauf eingegangen, dass vermutlich ein Schwellenland eine sehr hohe Dollar-Liquidität seitens der FED benötigte (spekuliert wird auf Türkei oder eventuell sogar China). 

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oktavian
Am 15.3.2023 um 08:53 von Malvolio:
Am 14.3.2023 um 20:08 von bmi:

Und wenn Kredite nun gegen Sicherheiten zum Nennwert vergeben werden, was hält mich als Bank dann davon ab, "billige" Anleihen (Anleihen die derzeit vom Markt unter Wasser gehandelt werden) zu kaufen und im Gegenzug aber denn Nennwert zu verleihen? Hört sich für mich nach einem super Hebel an. Und wenn das so ist, dann fördert das eine weitere Geldmengenausweitung die wiederum die Inflation fördert und genau das Gegenteil bewirkt, was Zentralbanken durch ihre Zinsschritte bewirken wollen.

Nunja, das Angebot bei Repos die Wertpapiere zum Nennwert anzurechnen ist ja im Volumen und vermutlich auch zeitlich begrenzt, um die Liquidität im Markt sicherzustellen. Aber das wird vermutlich keine Dauereinrichtung werden. Außerdem werden es sich die Banken gut überlegen, ob sie dieses Angebot nutzen werden, um hier nicht evt. die eigene "Notlage" zu signalisieren.

Zudem nimmt die Zentralbank dafür marktübliche Zinsen zum Zeitpunkt des Kredites. Dadurch kann die Zentralbank zum einen vermutlich die Kosten ihrer Risiken decken und zum anderen wird das Ausnutzen verhindert.

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