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NewBroker

bevor hier weitere Theorien zur "Geldschöpfung" in die Welt gesetzt werden, möchte ich kurz die Schlußfolgerung von John Maynard Keynes aus "Ein Traktat über Währungsreform" zitieren:

 

Wir wollen unterstellen, dass sich 9 Millionen Kassenscheine im Umlauf befinden, und dass sie insgesamt den Gegenwert von 36 Millionen Golddollars ausmachen. Man unterstelle, dass eine Regierung weitere 3 Millionen Noten druckt, so dass der Betrag an Währungsgeld jetzt 12 Millionen ausmacht; dann sind gemäß der obigen Theorie die 12 Millionen Noten immer noch der Gegenwert von 36 Millionen Dollars. Im ersten Fall ist daher jede Note gleich 4 Dollar, im zweiten Fall jede Note gleich 3 Dollar. Folglich sind die 9 Millionen Noten, die ursprünglich in den Händen der Bevölkerung waren, nunmehr 27 Millionen Dollar wert anstatt 36 Millionen und die von der Regierung ausgegebenen 3 Millionen Dollar sind 9 Millionen Dollar wert. So hat die Regierung durch das Drucken der zusätzlichen Noten von der Bevölkerung in ihre eigene Kasse einen Betrag von Mitteln im Gegenwert von 9 Millionen Dollar übergeleitet, genau so wirksam, als wenn sie diesen Betrag per Steuern erhoben hätte.

 

Ist eigentlich ganz einfach. :)

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Ariantes

Es sieht so aus, als würde es Montag wirklich krachen... Nach Aussage des Spiegels sind die Experten der Bundesregierung sich einig, das Italien zu groß ist, um durch den ESFS gerettet zu werden.

 

Für die Feststellung, daß Italien zu groß ist, um durch den ESFS gerettet zu werden,

braucht man keine Experten. Zudem ist dies doch längst allgemein bekannt.

Von daher finde ich direkte Auswirkungen auf den Montag doch etwas spekulativ.B)

 

Interessanter finde ich den Glauben an den ESFS.

Eine Krise die durch überbordende Staatsschulden entstanden ist, bekämpfen zu wollen,

in dem ich weitere Staatsschulden aufnehme, halte ich für etwas gewagt.

(Oder wie würde Deutschland seinen Anteil finanzieren?)

 

Nachtrag:

Folglich gehe ich davon aus, dass uns die Krise und die Korrekturen noch lange erhalten bleiben.

 

Stimme dir voll und ganz zu, aber der Glaube das Italien und Spanien auch gerettet werden können, ist weit verbreitet. Man schaue sich nur die Äußerungen von Herrn Barroso diese Woche an.

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Leerverkauf

Gut, das man morgen noch zum überlegen hat. Grundsätzlich kann ich mir momentan ganz gut vorstellen, am Montag alle meine Restinvestments platt zu machen. Auch die schönen, abgeltungssteuerfrei angelgeten Geschichten für die private Rente. Die Geldvernichtungsmaschinerie der Finanzmärkte ist mir einfach eine Spur zu heftig. Ich verdiene einfach zu wenig zur Zeit, um mich alle zwei Jahre von diesem Schweinesystem abzocken lassen zu können.

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Ariantes
· bearbeitet von Ariantes

bevor hier weitere Theorien zur "Geldschöpfung" in die Welt gesetzt werden, möchte ich kurz die Schlußfolgerung von John Maynard Keynes aus "Ein Traktat über Währungsreform" zitieren:

 

Wir wollen unterstellen, dass sich 9 Millionen Kassenscheine im Umlauf befinden, und dass sie insgesamt den Gegenwert von 36 Millionen Golddollars ausmachen. Man unterstelle, dass eine Regierung weitere 3 Millionen Noten druckt, so dass der Betrag an Währungsgeld jetzt 12 Millionen ausmacht; dann sind gemäß der obigen Theorie die 12 Millionen Noten immer noch der Gegenwert von 36 Millionen Dollars. Im ersten Fall ist daher jede Note gleich 4 Dollar, im zweiten Fall jede Note gleich 3 Dollar. Folglich sind die 9 Millionen Noten, die ursprünglich in den Händen der Bevölkerung waren, nunmehr 27 Millionen Dollar wert anstatt 36 Millionen und die von der Regierung ausgegebenen 3 Millionen Dollar sind 9 Millionen Dollar wert. So hat die Regierung durch das Drucken der zusätzlichen Noten von der Bevölkerung in ihre eigene Kasse einen Betrag von Mitteln im Gegenwert von 9 Millionen Dollar übergeleitet, genau so wirksam, als wenn sie diesen Betrag per Steuern erhoben hätte.

 

Ist eigentlich ganz einfach. :)

 

Das Problem mit dieser Erläuterung ist, das es sich um eine Asset-backed Currency (ka. wie das auf deutsch heist) handelt. Dieses Verhältnis wird bei Fiat Währungen massiv aufgeweicht, das es keine zwingende Bezugsgröße mehr gibt. Im Gegensatz zur Goldbesicherung sind unsere Währung alle schuldenbesichert, wobei der Schulden direkt von dem Wert der Währung abhängt. In Falle der Goldbesicherung ist der Sachwert der zur Besicherung hinterlegten Güter konstant. Schulden haben keine Sachwert sondern nur einen monetären Wert, was eine Expansion der Geldmenge vereinfacht.

 

 

Es geht los:

 

Krisensitzungen der Euro-Zone und G20 Finanzminister am Wochenende

http://www.zerohedge.com/news/emergency-meetings-galore-ecb-hold-crisis-conference-sunday-g20-hold-call-2230-gmt-tonight

 

Goldman Sachs reduziert S&P 500 Ziele

http://www.zerohedge.com/news/goldman-cuts-sp-500-price-target-charts-markets-10-correction

 

Erste Politiker fordern Konsequenzen: feuert Tim Geithner

http://www.zerohedge.com/news/official-calls-change-start-rolling-fire-geithner

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Ca$hflow
· bearbeitet von Ca$hflow

Das Problem mit dieser Erläuterung ist, das es sich um eine Asset-backed Currency (ka. wie das auf deutsch heist) handelt. Dieses Verhältnis wird bei Fiat Währungen massiv aufgeweicht, das es keine zwingende Bezugsgröße mehr gibt. Im Gegensatz zur Goldbesicherung sind unsere Währung alle schuldenbesichert, wobei der Schulden direkt von dem Wert der Währung abhängt. In Falle der Goldbesicherung ist der Sachwert der zur Besicherung hinterlegten Güter konstant. Schulden haben keine Sachwert sondern nur einen monetären Wert, was eine Expansion der Geldmenge vereinfacht.

So schauts aus, das Beispiel ist primär unter dem Aspekt einer gedeckten Währung zu betrachten. Man könnte das sicher auch auf unsere Währung beziehen, z.B. wenn der Staat jetzt das Geld hat und es ausgibt bzw. verwendet und daraus sich dann Inflation entwickelt, war er in gewisser Weise schon der "Profiteuer", was aber wie schon beschrieben zu Problem bei den Konsumenten und daraus abgeleitet dem Wirtschaftswachstum sowie bei der Refinanzierung usw. führt.

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NewBroker
Das Problem mit dieser Erläuterung ist, das es sich um eine Asset-backed Currency (ka. wie das auf deutsch heist) handelt. Dieses Verhältnis wird bei Fiat Währungen massiv aufgeweicht, das es keine zwingende Bezugsgröße mehr gibt. Im Gegensatz zur Goldbesicherung sind unsere Währung alle schuldenbesichert, wobei der Schulden direkt von dem Wert der Währung abhängt. In Falle der Goldbesicherung ist der Sachwert der zur Besicherung hinterlegten Güter konstant. Schulden haben keine Sachwert sondern nur einen monetären Wert, was eine Expansion der Geldmenge vereinfacht.

 

Das ändert nichts an dem Prinzip. Wenn die FED die Gelddruckmaschinen anschmeißt und anschließend Anleihen kauft, ist das so als ob die US-Regierung Steuern erhebt.

 

Bei der EZB ist das übrigens noch interessanter, wenn sie mit dem frisch gedruckten Geld irische oder italienische Anleihen kauft.

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Ariantes

Der Unterschied ist dieser: Nimmt die Menge des Goldes pro Dollar zu, nimmt der Wert des Dollars zu. Nehmen die Schulden pro Dollar zu, nimmt der Wert des Dollars ab. Werden also mehr Dollar in den Umlauf gebracht (im Fiat System), ist das zwar eine Steuer auf bestehende Vermögen und langfristige Kontrakte, führt allerdings zu einer Entwertung der Schulden. Werden nun mit den neuen Dollars wieder Schulden gekauft, heben sich beide Effekte zumindest zum Teil gegenseitig auf.

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Ca$hflow
· bearbeitet von Ca$hflow
Das Problem mit dieser Erläuterung ist, das es sich um eine Asset-backed Currency (ka. wie das auf deutsch heist) handelt. Dieses Verhältnis wird bei Fiat Währungen massiv aufgeweicht, das es keine zwingende Bezugsgröße mehr gibt. Im Gegensatz zur Goldbesicherung sind unsere Währung alle schuldenbesichert, wobei der Schulden direkt von dem Wert der Währung abhängt. In Falle der Goldbesicherung ist der Sachwert der zur Besicherung hinterlegten Güter konstant. Schulden haben keine Sachwert sondern nur einen monetären Wert, was eine Expansion der Geldmenge vereinfacht.

 

Das ändert nichts an dem Prinzip. Wenn die FED die Gelddruckmaschinen anschmeißt und anschließend Anleihen kauft, ist das so als ob die US-Regierung Steuern erhebt.

 

Bei der EZB ist das übrigens noch interessanter, wenn sie mit dem frisch gedruckten Geld irische oder italienische Anleihen kauft.

Eher nicht, weil Gold hier eine Konstante darstellt und keine Variable. Aber wenn du weiter der Meinung bist, mach es doch mal anhand eines Rechnenbeispiels fest, das mit unserem jetzigen Währungssystem in Einklang ist.

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Nudelesser

 

Nichts gegen Zerohedge, aber manchmal erinnert die dortige Hysterie doch eher an die Bild Zeitung. Im folgenden Video erklärt John Authers von der Financial Times (leider auf englisch) wie er die aktuelle Situation sieht. MMn ein sehr solides Stück Journalismus, wie es deutsche Journalisten leider gar nicht mehr hinbekommen.

 

http://video.ft.com/v/1095798246001/Political-leadership-required

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Ariantes

 

Nichts gegen Zerohedge, aber manchmal erinnert die dortige Hysterie doch eher an die Bild Zeitung. Im folgenden Video erklärt John Authers von der Financial Times (leider auf englisch) wie er die aktuelle Situation sieht. MMn ein sehr solides Stück Journalismus, wie es deutsche Journalisten leider gar nicht mehr hinbekommen.

 

http://video.ft.com/v/1095798246001/Political-leadership-required

 

Du hast absolut recht, zerohedge ist sehr polarisierend. Für mich ist das schon zu deren typischen Stil geworden, der mich nicht mehr sonderlich stört, auch wenn ich mit vielen Positionen nicht übereinstimme. Auf der anderen Seite gibt es kaum eine andere Seite die diesen Umfang an Nachrichten und Informationen bietet und mit welcher schnelle sie es tun.

 

In Bezug auf deutschen Journalismus hast du absolut recht, vieles wird hier absolut weichgekocht, und es fehlt an Aktualität. Letzte Nacht mit der S&P Entscheidung ist das beste Beispiel, während diese News in den angelsächsischen Medien innerhalb von Minuten zu finden war, war in Deutschland tote Hose. Kein Piep vom Spiegel, FTD, FAZ, Sueddeutsche etc. Die Einzigen die diese Nachricht hatten waren n-tv und Die Welt.

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NewBroker
Eher nicht, weil Gold hier eine Konstante darstellt und keine Variable. Aber wenn du weiter der Meinung bist, mach es doch mal anhand eines Rechnenbeispiels fest, das mit unserem jetzigen Währungssystem in Einklang ist.

 

Es ist gar ein fundamentaler Denkfehler, daß das Prinzip von Keynes widerlegt wird, WEIL unsere Währung NICHT goldgedeckt ist.

Im Gegenteil wäre es für die Regierung bei einer goldgedeckten Währung ja schwieriger die Geldmenge zu erhöhen. Logisch: Weil sie es durch zusätzliches Gold absichern müsste.

 

Bei unserem jetzigen Währungssystem fällt es den USA oder England sogar viel einfacher die Geldmenge zu erweitern, da sie das frische Papiergeld nicht mit Gold sichern müssen.

 

Schauen wir uns die Quantitätsgleichung des Geldes an:

 

M*V = P*Y

 

Dabei steht M für die Geldmenge, V für die Geldumlaufgeschwindigkeit, P für das Preisniveau und Y für das Handelsvolumen (von realen Gütern)

 

 

Falls nun beispielsweise die FED Geld druckt und wir annehmen dass das Handelsvolumen (von realen Gütern) der Einfachheit halber auch konstant bleibt, so erkennt man dass nur das Preisniveau steigt. (Inflation)

 

Es ändert aber absolut nichts am Prinzip, daß sich die Verhältnisse zu Gunsten des "Gelddruckers" verschieben im Bezug auf die realen Gütern, die mit dem Geld erworben werden können.

 

Platt gesagt: Stell Dir vor Du kannst Falschgeld drucken, damit einkaufen gehen und die Polizei interessiert es nicht. D.h. Du kannst Dir einen Ferrari vor die Tür stellen, etc pp

 

Wenn Du das Falschgeld nur drucken könntest, wenn Du dafür Gold hinterlegst, was wäre Dir dann lieber als Besitzer der Geldpresse?

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Antonia
· bearbeitet von Antonia

Nichts gegen Zerohedge, aber manchmal erinnert die dortige Hysterie doch eher an die Bild Zeitung.Im folgenden Video erklärt John Authers von der Financial Times (leider auf englisch) wie er die aktuelle Situation sieht. MMn ein sehr solides Stück Journalismus, wie es deutsche Journalisten leider gar nicht mehr hinbekommen.

 

http://video.ft.com/v/1095798246001/Political-leadership-required

Wirklich gut.

 

Zu Zerohedge (und andere): Sind sehr gut als Beilage zur gängigen Presse, alleine machen sie depressiv.

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checker-finance

Die immer noch uS-dominierten Finanzmärkte wollen QE3 erzwingen und werden das m. E. auch.

 

Für die Chinesen stellt sich die Frage, worin sie investieren wollen, wenn nicht mehr in US-Staatsanleihen. Wenn die EU das halbwegs geschickt anstellt, kriegen die PIBIGS einen Großteil ab.

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berliner

bevor hier weitere Theorien zur "Geldschöpfung" in die Welt gesetzt werden, möchte ich kurz die Schlußfolgerung von John Maynard Keynes aus "Ein Traktat über Währungsreform" zitieren:

 

Wir wollen unterstellen, dass sich 9 Millionen Kassenscheine im Umlauf befinden, und dass sie insgesamt den Gegenwert von 36 Millionen Golddollars ausmachen. Man unterstelle, dass eine Regierung weitere 3 Millionen Noten druckt, so dass der Betrag an Währungsgeld jetzt 12 Millionen ausmacht; dann sind gemäß der obigen Theorie die 12 Millionen Noten immer noch der Gegenwert von 36 Millionen Dollars. Im ersten Fall ist daher jede Note gleich 4 Dollar, im zweiten Fall jede Note gleich 3 Dollar. Folglich sind die 9 Millionen Noten, die ursprünglich in den Händen der Bevölkerung waren, nunmehr 27 Millionen Dollar wert anstatt 36 Millionen und die von der Regierung ausgegebenen 3 Millionen Dollar sind 9 Millionen Dollar wert. So hat die Regierung durch das Drucken der zusätzlichen Noten von der Bevölkerung in ihre eigene Kasse einen Betrag von Mitteln im Gegenwert von 9 Millionen Dollar übergeleitet, genau so wirksam, als wenn sie diesen Betrag per Steuern erhoben hätte.

 

Ist eigentlich ganz einfach. :)

Ja, so ungefähr stelle ich mir das auch vor, wobei Keynes noch eine Sache übersieht. In seinem Modell spricht er von "der Bevölkerung". Betroffen sind aber nur die mit Geldvermögen, also diejenigen, bei denen der Staat die Schulden hat. Wer nichts hat, dem kann es egal sein, ob davon ein Teil abgewertet wird. Letztlich geht es darum, einen Weg zu finden, das Zinseszinssystem zu durchbrechen, indem man einen Teil der Schulden möglichst sanft annulliert. Mit Zurückzahlen wird es jedenfalls nicht gehen und eine dritte Möglichkeit gibt es nicht.

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Ariantes
· bearbeitet von Ariantes

Die immer noch uS-dominierten Finanzmärkte wollen QE3 erzwingen und werden das m. E. auch.

 

Für die Chinesen stellt sich die Frage, worin sie investieren wollen, wenn nicht mehr in US-Staatsanleihen. Wenn die EU das halbwegs geschickt anstellt, kriegen die PIBIGS einen Großteil ab.

 

 

Das ist absoluter Mumpitz mit der Frage der Chinesen und wohin mit dem Geld. Es spielt im Endeffekt keine Rolle. Solange China gegenüber den USA eine positive Handelsbilanz hat, wird China US$ anhäufen, daran geht kein Weg vorbei. Nun gibt es genaugenommen 5 Möglichkeiten, was sie mit den Dollars machen können:

 

1. Wie bisher US-Staatsanleihen kaufen. Es ändert sich nichts.

2. Andere Staatsanleihen kaufen. Bleibt eigentlich nur Europa als liquider Markt, nur hat die ECB und die Nationalbanken wenig Interesse daran auf vielen Dollar zu sitzen. Wenn doch, hätte nun eine dritte Party die Dollars und muss sie anlegen (oder als Währungsreserve halten)

3. Andere in Dollar notierte Assets kaufen. Die Dollar wechseln nur den Besitzer.

4. Rohstoffe kaufen, was China schon massenhaft getan hat. Auch hier wechseln die $ nur den Besitzer und müssen dann angelegt werden.

5 Weniger in der eigenen Währung intervenieren, hier würden Chinas Handelsüberschuss gegenüber den US abnehmen und das US Handelsdefizit um den gleichen Umfang reduziert werden. Dies führt zum Verlust von Kapazitäten und erhöter Arbeitslosigkeit in China, woran die Chinesen kein wirkliches Interesse haben.

 

Mit Ausnhame von 5 ist der Umfang der Dollars, die zum Kauf von US Staatsanleihenzur Verfügung stehen, gleichgeblieben. Daher spielt es eigentlich keine Rolle was China mit den Dollars macht. Ich wundere mich immer wieder, warum dieses Thema in den Medien so breit getreten wird.

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klausk

In dem Zusammenhang finde ich den Schlusssatz in dem wie ueblich reisserischen Spiegel-Artikel bemerkenswert:

 

"Und auch die Staatsfinanzen sind in China nicht gerade transparent. Die Rating-Agentur Standard & Poor's bewertet die Bonität des Landes übrigens mit AA-, zwei Stufen schlechter als die der USA."

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trader8084

hallo,

 

s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

vielen dank

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pater-martinez
· bearbeitet von pater-martinez

hallo,

 

s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

vielen dank

 

 

Wenn mogen also sowie so schon der grosse Ausverkauf sein wird, warum willst Du dann jetzt noch verkaufen?

Lies mal bei Kosto über die "Zittrigen " nach, mich beruhigt das immer an solchen Tagen...

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zocker
· bearbeitet von zocker

hallo,

 

s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

vielen dank

 

 

jep minus 5 % in Arabien

 

 

welt von heute

 

Arabische Aktienmärkte brechen stark ein

Die Herabstufung der US-Bonität hat Kursrutsche an den Börsen auf der Arabischen Halbinsel ausgelöst. Israel schob den Handelsstart hinaus

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Rotkehlchen

gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

"Wochenendkurse" gibts hier:

 

L&S DAX

 

Die sind von gestern, aktuellere gibts vermutlich heute ab 17 Uhr. Auf der Seite kannst du auch herausfinden, über welche Banken du handeln kannst. Sonntags wird in der Regel von 17 bis 19 Uhr gehandelt.

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castor
· bearbeitet von castor

hallo,

 

s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

vielen dank

 

 

Da wird heute außerbörslich zwischen 17 und 19 Uhr gehandelt und einen Dax Ticker gibt es auch, aber ob das wirklich hilfreich ist?

 

http://www.ls-tc.de/

 

Ansonsten ist Amerika doch schon wieder auf einem guten Weg...

 

http://www.spiegel.d...,778826,00.html

 

Aber wahrscheinlich auch nicht wirklich hilfreich.

 

p.s.Gleiche Info im Minutentakt...

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akku5

hallo,

 

s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

 

vielen dank

 

 

jep minus 5 % in Arabien

 

 

welt von heute

 

Arabische Aktienmärkte brechen stark ein

Die Herabstufung der US-Bonität hat Kursrutsche an den Börsen auf der Arabischen Halbinsel ausgelöst. Israel schob den Handelsstart hinaus

 

Man muß aber dazu sagen, dass die Börse in Riad Donnerstag + Freitag zu hatte. Es gab also noch Nachholeffekte! In der Zeit hat der Dow schon voll abgeloost. Außerdem war die Nachricht von der Rating-Abstufung noch frisch, was deren Schockwirkung noch verstärkt haben dürfte.

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Delphin
s&p hat die kreditwürdigkeit der usa herabgestuft. kommt jetzt morgen der große ausverkauf an den börsen? gibt es irgendwo wochenendkurse, die andeuten können, wie die finanzmärkte morgen reagieren? oder noch besser. kann ich meine aktien heute noch irgendwo verkaufen???

Wenn viele so denken/fühlen, dann kann's ja morgen richtig rund gehen. Alle zur selben Tür, na viel Spaß!

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